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  1. Hallo zusammen, ich hoffe ihr könnt mir hierbei weiterhelfen. Ich habe Probleme mit meinem rechten Knie. Bei einem Winkel von ca. 45° merke ich, wie meine Kniescheibe schnappt. Generell habe ich bei Streckbewegungen stechende Schmerzen auf der vorderen Innenseite im Knie. Ich war selbstverständlich beim Arzt wegen der Sache. Der hat mir erst Einlagen aufgrund eines Senk- und Spreizfußes verschrieben. Im Arztbrief steht außerdem, dass ich einen stark hypertrophierten tractus iliotibialis habe. Die Einlagen haben aber nicht wirklich was gebracht. Ein MRT wurde gemacht, was aber auch unauffällig gewesen sein soll. Anschließend wurde mir Physiotherapie verschrieben. Dort wurde mir gesagt, dass meine Kniescheibe zu weit außen sitzt, weshalb ich am besten die Außenseite des Beins dehnen/lockern soll und die Innenseite stärken. Auch das hat aber nichts gebracht. Im O-Ton hat mein Arzt dann gesagt "Ich bin ratlos, also würde ich ganz gerne mal ins Knie schauen". Er hat mir zur Arthroskopie geraten. Damit habe ich mich aber nicht abgefunden und habe mir eine Zweitmeinung eingeholt. Der zweite Arzt meinte allerdings, dass das gar nicht nötig wäre. Er sagte, dass ich eine Fehlstellung der Beinachsen habe (O-Beine), weshalb die Kniescheibe nach innen gezogen wird. Beim Beugen schnappt sie deshalb zurück in die Gleitrinne. Der hat mir wieder neue Einlagen mit Außenranderhöhung verschrieben, um die Beinachsen zumindest in Schuhen zu korrigieren, und er hat gesagt, dass ich am besten den vastus lateralis trainieren sollte. Was er aber nicht gesagt hat war, wie man das denn macht. Jetzt meine Fragen an euch: 1. Ergibt das in euren Augen Sinn was der zweite Arzt mir gesagt hat? 2. Welche Übungen kann ich ausführen, um den vastus lateralis zu stärken und somit die Kniescheibe wieder in die Richtige Position zu bekommen? Was kann ich machen um den vastus medialis zu lockern? 3. Gibt es nichtoperative Möglichkeiten/Übungen, wie man die O-Beine wieder los wird? Da es bisher noch niemandem so richtig aufgefallen ist, scheine ich wohl keine so schlimmen O-Beine zu haben Ich habe natürlich schon gegoogelt wie verrückt, aber so richtig gute Anweisungen habe ich nicht gefunden. Es scheint wohl auch viiieeel häufiger vorzukommen, dass die Kniescheibe zu weit außen sitzt und nicht zu weit innen. Danke schonmal im voraus und viele Grüße, Thomas
  2. Hallo, weiß einer von Euch, ob man nach einer KB-Plastik (Semi) irgendwann (nicht sofort, sondern z.B. 1 Jahr post-OP oder noch später) wieder in die Überstreckung kommen darf oder gar soll? Heißt ja oft, beide Beine sollten wieder gleich sein, aber wenn man sich bei Betroffenen durchliest, wird wohl oft nur auf Streckung (null), nicht aber auf Überstreckung geachtet. Wie sieht das in der Praxis aus? Schaffen es viele wieder in die Überstreckung?
  3. Hallo liebes Forum, ich habe folgendes Problem, welches ich auch schon bei mehreren Menschen gesehen habe. Wenn ich z.B. eine Kniebeuge mache, springt bei ca. 90° Knieflex die Sehne des ich denke Biceps Femoris über mein Fibulaköpfchen mit schnappender Art und Weise über. Gerade wenn beim Sport mit Gewichten zusätsliche Belastung einhergeht wird dieses Schnappen umso deutlicher. Eine Linderung kann nur durch Außenrotierte Unterschenkel verbucht werden. Wenn ich aber zum Beispiel in Plantarflex im Sprunggelenk gehe und dann wiederum eine Knieflex mache ist es kaum noch vorhanden. Habt ihr Ideen, was das sein könnte. Dachte an verkürzten Biceps femoris oder ähnliches. Ich würde mich über viele Rückmeldungen freuen.
  4. Hallo zusammen, Ich plage mich jetzt seit 5 Monaten (Verletzung Anfang März) mit meiner Knieverletzung rum und bin mittlerweile recht frustriert, weil sich die letzen 3 Monaten gefühlt nichts mehr verbessert. Vorausgegangen war ein Snowboardsturz, bei dem ich mir das rechte Knie verdrehte. Hierbei ist zu sagen, dass durch die Bindung der rechte Fuß in einer Außenrotation fixiert ist. Die Verletzung erfolgte durch eine übermäßige starke Innenrotation des Kniegelenks (hat auch recht laut geknackst...). Anfangs starker Schmerz, lies aber nach einigen Minuten nach. Konnte gehen mit nur leichten Schmerzen und anfangs kaum geschwollen. Nach einigen Stunden stärkere Schwellung und mäßige Schmerzen. Bin dann Abends direkt in die Notaufnahme. Ich bin 33, männlich und treibe normalerweise mehrmals die Woche Sport. Hatte noch nie Knieprobleme zuvor. 1. Befund Röntgen Notaufnahme: Knie passiv in vollem Bewegungsumfang durchzubewegen, pMDS intakt, kein Anhalt für Bandläsion. Diagnose: Kniegelenksdistorsion rechts. 2. 5 Tage später MRT: Kongruente Artikulation, regelrechte Stellung der Knochen im Gelenk, Fleckige Signalgebung im Tibiakopf dorsal interkondylär. Innen und Außenmeniskus regelrecht. Kreuz und Kollateralbänder intakt. Abgekapselte Flüssigkeitsforamtion von ca. 1 cm dorsal interkondylär. Beurteilung: Kein Meniskusriss, keine Bandruptur. Knochenmarködem in Tibia interkondylär sowie interkondylär lokalisiertes Ganglion von ca. 1 cm Durchmesser, beide ungefähr in Höhe des Ansatzes des Innemedniskushinterhornes. Femoropatellare Dysplasie. Unauffällige Peripatellare Bänder. Die erste Woche bin ich also ganz normal drauf rumgelaufen, mit Verband. Es tat zwar weh aber nicht wirklich dramatisch. Am schlimmsten waren eigentlich die Schmerzen an der Innenseite des Knies. 3. Meinung des Orthopäden, Kreuzbänder zwar nicht gerissen, möglicherweise VKB aber überdehnt oder angerissen. Nach Möglichkeit nicht belasten, gab mir Gehhilfen für 4 Wochen mit. Ich sollte bis allerhöchstens 20% d. Körpergewichts belasten. Fahrradergometer bis max. 20 Watt könnte ich fahren, um Knochendurchblutung anzuregen (bin im Leerlauf gefahren). Gesagt getan, allerdings schien es mir, dass sich überhaupt nichts verbessert, weshalb ich noch eine Zweitmeinung nach etwa 2,5 Wochen auf Gehhilfen vom Kniechirurgen einholte. 4. Kniechirurg meinte, das bone bruise im Tibiakopf sei nicht so dramatisch, die Gehhilfen brauche ich nicht. Bezüglich Kreuzband, auf jeden Fall nicht vollständig gerissen aber sehr wahrscheinlich stark überdehnt und/oder Teilriss. Normales gehen ist okay aber keine starken Belastung (Sport ect.). Ich solle 6 Wochen abwarten und er hat mir Physio verschrieben. 5. Physiotherapeut riet mir Waden- und Oberschenkelmuskulatur, insbesondere Hamstrings zu dehnen. Während der Therapie hat er zusätzlich noch entsprechende Verhärtungen gelockert. Dies half auch ganz gut, um das Druckgefühl im Kniegelenk zu verringern. Der Hauptschmerz hinter der Kniescheibe direkt im Mittelpunkt des Knies sowie der Schmerz in der Kniekehle war bei Knieflexion ab ca. 120° aber noch da. Dann hab ich erstmal abgewartet und mich gelegentlich aufs Fahrrad (mit mäßiger bis nahezu keiner Belastung) gesetzt, diverse koordinative Übungen für das Kniegelenk, allerdings bis Maximal 90° Knieflexion, Eis/Kälte mehrmals die Woche und mehrmals die Woche auf die Blackroll mit anschließender Dehnung der Beinmuskulatur (Waden, Ischios, Abduktoren). Gelegentlich Flossing, welches mal mehr und mal weniger half. 6. Anfang Juli nochmal zum Kniespezialist, nochmal MRT. Das bone bruise im Tibiakopf wurde kleiner ist aber noch nicht komplett verschwunden. Zudem Flüssigkeitsansammlung am Kreuzband Ansatz Tibia. Er meinte ich soll weiterhin Muskelaufbautraining machen und leichte sportliche Aktivitäten, aber keine Impact-Sportarten. Das war nun vor 4 Wochen, bislang hat sich aber rein gar nichts verändert. Im Gegenteil, es variiert stark. Vor allem wenn ich mal länger auf den Beinen war oder mit dem Fahrrad unterwegs (keine Touren, nur mal zum Baggersee oder so). Dann schmerzt im Prinzip das ganze Kniegelenk. Nach Dehnung und Massage wird dieser wieder besser. Ich kann allerdings immer noch nicht mein Knie komplett beugen oder bspw. in die tiefe Hocke. Dann spüre ich starken Druck direkt in der Mitte des Knies und auch weiter hinten in Richtung Kniekehle. Meine aktueller Physiotherapeut meinte ich solle noch langsam machen und schonen. Irgendwie wird es dadurch ja aber auch nicht besser. Hat irgendjemand ne Idee was ich noch tun könnte, um die Heilung zu unterstützen und vor allem wie, ob und wie stark ich Belasten darf? Laut den Ärzten sollte "solch ein bone bruise" eigentlich nach 6 Wochen auskuriert sein. Irgendwie sind es nun schon bald 6 Monate. Nährstoffmäßig sollte ich eigentlich gut versorgt sein, ich achte generell auf meine Ernährung gerade in der Anfangsphase der Verletzung noch mehr. Ich bin Gelegenheitsraucher, welches ich aber nach der Verletzung erstmal komplett eingestellt habe für die ersten paar Wochen. Sorry für den Roman, aber ich wäre sehr dankbar um jeden Rat. Grüße
  5. Hallo Zusammen ! Ich habe jetzt schon seit mehreren Monaten Knieschmerzen im rechten Knie, die einfach nicht weggehen wollen. Ich bin zwar keine Physiotherapeut, aber ich glaube die Ursache zu wissen. Ich hoffe hier hatte jemand einen ähnlichen Fall und kann mir weiterhelfen, welche Therapie am sinnvollsten erscheint. Nun zu meinen Schmerzen: - Ich bin letzten Winter sehr oft Snowboarden gewesen und habe durch das Tiefschneefahren meinen rechten Oberschenkel sehr beansprucht und danach nie richtig gedehnt oder Ruhe gegönnt. - Nach einiger Zeit habe ich angefangen meinen Oberschenkel mit einer Blackroll wieder "weich" zu bekommen, was super funktioniert hat. Dabei ist mir durch abtasten des Muskels eine kleine Kugel- / Wulstförmige Verhärtung im Bereich des Muskelansatzes (beim Knie) aufgefallen. Nach einiger Recherche im Internet tippe ich auf den Muskel (vastus medialis obliquus), wo diese Verhärtung ist. - Der Schmerz ist im Bereich dieser Verhärtung und unterhalb der Kniescheibe empfinde ich auch Schmerzen. - Bei Kniebeugen ist diese Verhärtung deutlich zu sehen und gut tastbar. Es sieht dann fast so aus als hätte sich der Muskel an dieser Stelle verformt. (???) - Auf dem Bild ist diese "Verformung" leicht zu erkennen. ( Zum Vergleich habe ich mein linkes Knie auch fotografiert. ) - Ich habe bereits ein MRT machen lassen, aber da wurde nichts gefunden, was der Auslöser für die Knieschmerzen sein könnte. (Meniskus, usw alles OK) Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen. Viele Grüße Johannes
  6. Hallo, ich habe zur Zeit eine 42 jährige Patientin. Ich behandle sie wegen einer anderen Erkrankung, aber sie fragte mich wegen Ihren knien. Die hat (noch) keine Beschwerden, bis auf das Knirschen unten beiden Kniescheiben. Seit 20 Jahren Bürotätigkeit und wenig bis kein Sport, ein paar Kilo ;) zuviel und ein bindegewebsschwacher Typ. (war noch nie beim Arzt deswegen) Ich habe ihr Dehnübungen (Ischios und Quadrizeps) und Kräftigungsübungen/Stabi gezeigt. Sie macht jetzt zu Haus auch regelmäßig eine Art Gymnastik sagt sie. Jetzt habe ich mir noch überlegt Kurzer Fuß nach Janda kann ich ihr noch zeigen. Was kann ich ihr noch empfehlen. Viele Grüße yorik
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    Hier mein Knie-TEP Befundung + Analyse und Ziele + Maßnahmen! ich hoffe, es ist so verständlich! Ansonsten Einwände an mich !!
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    Muskeltabelle der unteren Extremität
  9. Hallo. Wir sollen biomechanisch erklären wie es sich bei Beugung im Kniegelenk nach Verletzungen verhält.
  10. Hallo :) also erstmal zu mir, ich bin 22 Jahre alt und habe von meinem vierten Lebensjahr bis anfang des Jahres aktiv im Verein Fusball gespielt. Habe auch was höher gespielt, was es noch bitterer macht das ich jetzt aufgehört habe. ich habe wie schon der Titel sagt das Patellaspitzsyndrom und habe auch nach solanger Zeit immer wieder immense Schmerzen in meinem Knie. Vorallem bei hoher Belastung oder bei längerer Zeit in der Hocke. Es stört einfach weil die Schmerzen danach meistens nicht sehr schmerzvoll sind sondern einfach über mehrere Tage gehe und es einfach unangenehm ist. Zurzeit habe ich ein Kinesio-Tape drauf und hoffe dadurch wird es besser. Ich würde gerne im Sommer wieder mit dem Fussball anfangen und auch einigermaßen Schmerzfrei deswegen hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt. Gibt es i.welche Übungen, Methoden, Tapes, Dehnübungen oder sonst i.was wodurch sich meine Schmerzen verringern? Da ich auch ab Oktober meine Physio Ausbildung beginne interessiert es mich natürlich doppelt wie man an diese Schmerzen herran gehen bzw diese Schmerzen Behandeln kann. Danke schon mal im Vorraus Lg
  11. Rund 5 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter der schmerzhaften Gelenkerkrankung Arthrose. Frauen sind mit Rund 27 Prozent öfter von der Erkrankung betroffen als Männer mit 17 Prozent. Eine bekannte Therapie, bei Arthrose, ist das Spritzen von Hyaluronsäure. Diese soll sowohl den Schmerz lindern, als auch die Beweglichkeit des Gelenkes wesentlich verbessern. Wirkung von Hyaluronsäure Ein gesundes Gelenk produziert in der Gelenkschmiere eine ­knorpelernährende Gelenksflüssigkeit, die sogenannte Synovialflüssigkeit. Der Abbau und die Neuproduktion dieser Flüssigkeit stehen dabei in einem gesunden Gleichgewicht. Ist jedoch das Gelenk von Arthrose befallen, so wird dieses wichtige Gleichgewicht gestört. In der Gelenkschmiere wird eine zu wässrige und somit minderwertige Gelenkflüssigkeit produziert. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Schmierung als auch eine ausreichende Stoßdämpfung im Gelenk nicht mehr gewährleistet und die Knorpeloberfläche nicht ausreichend geschützt wird. Die Knorpelschicht wird ohne den Schutz schmaler und brüchig, dadurch reiben die Knochen aufeinander, das Gelenk versteift und die Betroffenen verspüren bei den Bewegung starke Schmerzen. An dieser Stelle soll die künstliche Hyaluronsäure in Form von Spritzen zum Einsatz kommen. Indem sie in den Gelenkraum injiziert wird, soll das natürliche Gleichgewicht im Gelenk wieder hergestellt werden. Konkret soll die Hyaluronsäure die Gelenkflüssigkeit wieder zähflüssiger machen und den Gelenkknorpel durch eine Hyaluronsäureschicht entlastet und schützen. Folglich soll die Gelenkbeweglichkeit dadurch gefördert und der Schmerz gelindert werden. Hyaluronsäurespritzen bringen nur wenig Nutzen Die Theorie verspricht eine langfristige Therapiemöglichkeit, in der Praxis ist die Hyaluronsäure jedoch kritisch zu bewerten. So wurde in einer von der Bertelsmann Stiftung beauftragten Studie festgesellt, dass die Behandlung mit der Hyaluronsäure die Schmerzen lindern und unter Umständen auch die Beweglichkeit verbessern kann, jedoch hält diese positive Wirkung nur kurzfristig an. Schon nach wenigen Monaten konnten bei den Betroffenen keine Verbesserungen mehr nachgewiesen werden, sodass auf längere Sicht die Therapie keine Erfolge erzielt. Ein Schelm, wer hier eine lukrative Einnahmequelle für Ärzte wittert? Wird Patienten nicht selten sogar nach der Spritze abgeraten Physiotherapie in Anspruch zu nehmen und das Knie zu schonen. Das schont allenfalls das Budget des Arztes. Nebenwirkungen von Hyaluronsäure Spritzen Im Gegenteil, dass Spritzen von Hyaluronsäure birgt, sogar einige Risiken und Nebenwirkungen. Durch das Injizieren der Säure kann es zu schlimmen Schwellungen und Gelenkentzündungen kommen, auch allergische Reaktionen können nicht können nicht ausgeschlossen werden. Es besteht ebenfalls die Gefahr, dass durch die Hyaluronsäure-Injektionen Keime in den Körper gelangen können. Physiotherapie als sinnvolle Alternative Es ist empfehlenswerter Arthrose mit konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie und Bewegungstraining zu behandeln. Es ist darüber hinaus wichtig, das der Lebensstil von den Betroffenen an die Erkrankung angepasst wird. Unter Umständen hilft bereits eine Gewichtsreduktion enorm um die Gelenke zu entlasten. Ebenfalls sollte das Gelenk weitestgehend durch gelenkschonende Aktivitäten in Bewegung gehalten werden. Hierunter zählen beispielsweise leichtes Schwimmen und Übungen im Wasser sowie Radfahren und Spaziergänge. Sportarten mit starken Impulsen sollten hingegen unbedingt vermieden werden. Hierunter fallen zB: Fußball Alpin Ski Tennis Volleyball Joggen Kampfsportarten. ... Besonders sinnvoll gestaltet sich Physiotherapie bei Arthrose. Durch die professionelle Betreuung werden Fehlhaltungen erkannt, falsch ausgeführte Übungen korritiert und somit falsche Gelenkbelastungen verhindert. Physikalische Therapien können, mittels Wärmebehandlungen und Massagen, ebenfalls zur Schmerzlinderung beitragen. Nich zu vergessen, führt häufig auch falsches Schuhwerk oder Fehlstellung der Füße zu starker Belastung im darüber gelegenen Kniegelenk. Hier können neben Krankengymnastik häufig auch orthopädische Schuhe helfen das Kniegelenk auszubalancieren um Fehlbelastungen zu vermeiden. Schmerzmittel bei Arthrose? Eine schmerzhafte Arthrose kann mit schmerzstillenden Medikamente in Tablettenform behandelt werden, was jedoch nur eine zeitweise Therapie darstellen sollte. Schmerzmedikamente können natürlich helfen das Symptom Schmerz zu unterdrücken, jedoch ist dies natürlich keine Ursachenkonforme Behandlung. Die häufigsten und frei verkäuflichen Medikamente greifen sogar noch tiefer in die Physiologie des Körpers ein, indem Sie die körpereigene Wundheilungen (auch am Knorpel) verlangsamen. Weitere Nebenwirkungen, wie zB. Schädigungen von Leber oder Nieren kommen weiter hinzu. Arthroskopie - die schnell verordnete Kniespiegelung Patienten mit Schmerzen sind natürlich daran interessiert, dass Ihr Problem Ernst genommen wird. Tritt nich gleich beim ersten 6er Rezept Physiotherapie eine merkliche Besserung ein, drängen viele Patienten schon wieder zum Arzt. Natürlich können weder wir Therapeuten, noch der Arzt zaubern. Nicht selten wird man als Patient zu einem Orthopäden oder Chirurgen überwiesen, der mit einer Kniespiegelung Abhilfe schaffen soll. Kurz mal operiert, das Gelenk gespült und vielleicht noch etwas der Meniskus geglättet und schon soll das Knie wieder wie neu ein. FEHLANZEIGE! Liegt die Ursache in Fehlhaltung oder muskulären Dysbalancen, ist die Kniespiegelung häufig überflüssig. Etwas humoristisch nähert sich Dr. Eckart von Hirschhausen diesem Thema mit erstaunlichen Ergebnissen. Hätten Sie gedacht, dass es in manchen Gebieten Deutschlands 65 mal so viele Arthroskopien durchgeführt werden, wie in anderen Regionen? Letzter Ausweg: Neues Kniegelenk Noch einmal: "LETZTER AUSWEG". In Zeiten von lukrativen Operationen wird heute häufig bereits zu früh ein neues Kniegelenk eingesetzt. Daher hier eine Bitte an unsere Patienten: Bitte nutzen Sie alle Techniken aus, die die moderen Physiotherapie zu bieten hat! Kalkulieren Sie jedoch ein, dass dies mit Mühen und auch etwas Selbstdisziplin einher geht. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zeigen Ihnen gern, wie Sie Ihrer Haltung, Muskeln und Gelenken etwas gutes tun können, jedoch müssen Sie den Weg auch maßgeblich mit gehen. Gute Besserung! Copyright: © mrslevite - Fotolia.com
  12. Hallo Leute ich habe ne kleine bitte Welche Muskeln findet ihr haben Preorität beim Befund der Knie-Tap Habe Folgende: -M.biceps femoris -M.Semimembranosus -M.Gastrocnemius -M.tensor -M.iliopsoas -M.Vastus lateralis -M.vastus medialis -M.satorius -M. Popliteus -M.rectus Was denkt ihr ist noch wichtig? LG
  13. Hallo liebe Physios! Erstmal eine kleine Vorgeschichte: Vor etwa 4 Jahren bin ich beim Skifahren gestürzt, danach tat mir das rechte Knie 2-3 Tage lang weh, aber da sich das dann von selber wieder erledigt hat, bin ich deswegen nie zum Arzt gegangen. Jetzt habe ich letzten Dezember eine neue Sportart angefangen (CrossFit, sagt bestimmt dem einen oder anderen hier was :-) ) und seitdem ich dort mit schweren Gewichten trainiere, habe ich öfter Schmerzen im Knie. Anfangs nur leicht, aber dabei blieb es leider nicht. Bin dann zu einem Orthopäden gegangen, der mir zunächst eine Kniebandage verschrieben hat. Als das keine Besserung brachte, wurde geröngt und festgestellt, dass meine Kniescheibe nicht ganz mittig sitzt sondern nach links verschoben ist. Daraufhin bekam ich sechs Einheiten Physiotherapie verschrieben, die ich auch bereits hinter mir habe. Zunächst fühlte sich alles wunderbar an, in den ersten Tagen hatte ich beim Training auch keine Beschwerden mehr. Kurze Zeit nach der PT musste ich meinen Trainingsbetrieb allerdings aus Zeitgründen unter der Woche einstellen. Seitdem habe ich das Gefühl, dass mein Knie mehr schmerzt, und auch anders als davor. Es ist so eine Art Stechen links oben an der rechten Kniescheibe, das sich verschlimmert wenn ich an einer bestimmten Stelle drücke. und wenn ich z.B. Fahrrad fahre (hab so ein Schrottfahrrad dass auf den 7. Gang eingestellt ist und nicht verstellen lässt weil es kaputt ist :-D) knackst es gerne ein oder zwei Mal laut wenn ich mit rechts los trete. Aufgrund der Verschlimmerung habe ich schon einen neuen Termin beim Orthopäden, ich wollte nur mal erfragen ob von euch jemand eine Ahnung hat, was sich hier bei der PT getan hat, dass das Knie anders und schlimmer schmerzt als vorher, woran die Schmerzen liegen könnten etc., vielleicht kann ich dann dem Orthopäden auch etwas genauer beschreiben wo meine Probleme liegen :-) Schonmal vielen lieben Dank für jegliche Hilfe! Liebe Grüße, Rebecca
  14. Hallo liebe Gemeinde, ich war aufgrund von Schmerzen im Knie beim Orthopäden. Nach einer MRT wurde folgende Diagnose gestellt: "Grad II-Binnendegeneration im Innenminiskushinterhorn. Begleitende minimale Knorpelunebenheiten am medialen Femurkondylus." Der Arzt sagte mir, dass mein Knie voll belastbar ist, ich es aber schonen soll. Daher also kein Joggen, Fussball etc. Meine Frage ist nun: Welche Sportarten bieten sich für mich an und sind entsprechend knieschonend? Neben der Möglichkeit schwimmen zu gehen, habe ich die beiden folgenden Trainingsgeräte zur Verfügung: - solch einen standard Crosstrainer (http://www.amazon.de/Christopeit-1123-Crosstrainer-AX-6/dp/B004QZBSXS/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1440089160&sr=8-3&keywords=christopeit+crosstrainer) - und einen sogenannten Ab Roller (http://www.amazon.de/Ultrasport-AB-Roller-Bauchtrainer-gr%C3%BCn/dp/B006URSW4I/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1440089218&sr=8-1&keywords=ab+roller) Ich würde beide Geräte - oder besser gesagt das Training mit diesen - als durchaus knieschonend bezeichnen. Seht ihr das ähnlich? Gibt es Profis auf diesem Gebiet, die an dieser Stelle dazu Stellung nehmen können? Ich möchte mein Knie nicht unnötig reizen und würde mich über Kommentare sehr freuen. Noch kurz zu mir: männlich (31), 185cm, 68kg. Vielen Dank für eure Hilfe! Beste Grüße Axel
  15. finnagain

    Kniegelenk

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    BItte
  16. Kurz zu Anfang: dies ist nicht direkt eine Physio/Therapiefrage, aber ich finde sonst keine wirklich brauchbaren und fundierten Antworten, die nicht auf Vermutungen o.ä. fußen. Für ein paar Antworten wäre ich sehr dankbar. Ich beschäftige mich derzeit mit dem medizinischen Gutachten, welches zur Zusammenhangsfrage eines Sportunfalls gemacht wurde. Bei diesem Unfall (Basketball im Schulsport) habe ich mir das Knie verdreht, das Gelenk schnappe auseinander und rastete direkt wieder ein. Es traten sofort eine Gelenksperre und starke Schmerzen ein. Nach einigen Untersuchungen und einem MRT wurden Signalvermehrungen vor dem Kreuzband und ein Korbhenkelriss im Außenmeniskus diagnostiziert. Inzwischen habe ich drei Operationen hinter mir, eine Meniskusteilresektion, eine Meniskusnaht und eine Plastik des vorderen Kreuzbandes. Nun wurde besagtes Gutachten im April gemacht und der durchführende Arzt hat zwei Jahre nach dem Unfall festgestellt, dass es durch diese Distorsion seiner Meinung nach ausschließlich zu einer Zerrung des Gelenks gekommen ist. Unter anderem begründet er dies wie folgt durch die MRT-Aufnahme, welche zwei Monate nach dem Unfall gemacht wurden: " Auf diesem MRT sind keinerlei Zeichen für eine gröbere Gewalteinwirkung im Sinne eines bone bruise nachzuweisen. Etwa 2 Monate nach dem Unfallereignis wäre diese Veränderung mit großer Wahrscheinlichkeit annehmbar." Nun zu meiner Frage: Sind die Kräfte, die für einen Kreuzbandriss ursächlich sind, derart stark, dass in jedem Fall zwingend auch ein bone bruise, also eine "Knochenprellung", auftreten muss oder ist diese Schlussfolgerung nicht sinnvoll? Und kann man eine solche Veränderung nur auf dem MRT sehen, selbst wenn dieses zwei Monate nach dem Unfall gemacht wurde, und diese Makrofrakturen auf dem Röntgenbefund vom Unfalltag nicht auftauchen? Über ein paar Antworten wäre ich sehr erfreut, es würde mir wirklich weiterhelfen.
  17. Hallo, ich arbeite noch nicht lange als Physiotherapeutin und lese daher auch immer viel. Heute habe ich eine Frage zu einer jungen (14 Jahre) Patientin. Ich habe sie zur Nachbehandlung nach eine Meniskusläsion. Wir kommen mit der Behandlung gut voran. Das junge Mädchen hat eine Hyperextension an beiden Knien. Sie fragte mich, was wir dagegen machen können. Könnte Ihr mir Tipps für spezielle Übungen oder Behandlungen geben? Vielen Dank yorik
  18. holly72

    Patellagleitlager

    Wer kann mir genau beschreiben, was das Patellagleitlager ist ? Danke schonmal für Eure Antworten :-)
  19. Hallo ihr lieben, ich versuche mich gerade an meiner ersten Ganganalyse, die ich im Studium als Hausarbeit abgeben muss. Allerdings bin ich mir bei einigen Dingen noch unsicher und würde mich da unglaublich über Unterstützung von jemanden von euch freuen! Wenn meine Universität nicht so streng wär was die öffentliche Verbreitung angeht, würde ich meine Ganganalyse einfach hier reinstellen und auf viele unterschiedliche Meinungen hoffen. Dies darf ich aber leder nicht machen. Daher hoffe ich sehr, dass sich trotzdem jemand meldet, der Spaß an dem Thema hat ;) Ich würde mich wirklich sehr freuen die herzlichsten Grüße, der Sonnenstrahlphysio
  20. Hallo zusammen! Ich habe in meinen Unterlagen nachgeschaut, was die Kontraindikationen für eine Knie TEP sind. Dort stand nicht über 90° Flexion in den ersten 6 Wochen! Aus meinen Praktika habe ich eigentlich nur Knie´ gehabt, die über 90° Flexion waren (am 6. Tag post OP!). Also ist nun meine Frage: Hat sich das alles geändert? Liebe Grüße!
  21. Hallo meine lieben, ich bin in der Mt befundung und habe ein Patient. Z.n. vorderes Kreuzband op re. Semitendinosussehneplastik. Op war vor zwei Wochen, kann ohne stützen laufen und knieflexion bis 90 grad.meine frage ist bei der befundung wann darf ich die ir und ar und med. Verschiebung und lat. Verschiebungund schubbladentests..passive sowie isotests ausführen? Sagt man nicht wäre kontraindiziert die Bewegung? Meine Arbeitskollegen undich sind uns nicht einig. bitte hilft mir:-) Lg
  22. Hallo liebe Leute, wir haben gerade das Sprunggelenk und Knie dran. Dabei sollen wir uns die spezielle Krankheitslehre ausarbeiten. Leider hat unsere Bibliothek nicht wirklich was hergegeben. Könnt ihr mir weiterhelfen? Entweder ein gutes Buch empfehlen oder sagen worunter ich da genau schauen muss. Es würde mir sehr helfen. Danke schon mal für die Mühen.
  23. Mein Mitbewohner ist leidenschaftlicher jogger, aber hat durch das Laufen am Asphalt und jahrelangem Tennis - vermute ich mal, hat er schlechte Knie. Nach einem Marathon in der Stadt tun die Knie ihm wieder besonders weh und deshalb war er in der Apotheke und der Herr hat ihm von einem Gerät "Actipatch" erzählt. Wir kennen das nicht, aber ich dachte mir, hier müsste das jemand bestimmt kennen?? Hat jemand Erfahrung mit diesem Gerät?
  24. Muss ein referat über unhappy Triad halten. Wo gibt es dazu gutes bildmaterial?
  25. Hallo an alle, Ich hab schon länger fest gestellt, dass wenn ich gerade nach vorne ausgerichtet stehe meine hüfte nicht horizontal nach vorne ausgerichtet ist, d.h. wenn ich meine Hüftknochen berühre dann ist der Linke mehr hinten und der rechte dem entsprechend mehr vorne. Woran könnte das liegen. Wenn ich dann einfach die Hüfte gerade stellen möchte wird es im rechten Knie eng und es entsteht ein leichter Druck. Erst mal würde ich gerne wissen woher das kommen könnte und wie ich das beheben kann. Zweitens würde mich interessieren wie ich die Hüfte dauerhaft in dieser Position halten kann, d.h. das die mir nicht wieder entweicht und sich verdreht ausrichtet. Vielen Dank schon mal

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