Stephan

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  1. Der Text wurde am 14.02.2017 aktualisiert - Details unter dem Artikel Ein neues Tarifsystem für die PhysiotherapeutInnen Salzburgs Im österreichischen Bundesland Salzburg erhielten die PhysiotherapeutInnen zum 1. Januar 2017 eine neue Tarifverordnung. In den letzten drei Jahren wurde das neue System von der AG Tarifverhandlungen des Salzburger Zweigvereins für freiberuflich tätige PhysiotherapeutInnen von Physio Austria und der Gebietskrankenkasse (GKK) Salzburg ausgehandelt. Diese Änderung ist nun für die Mehrzahl der Versicherten im Bundesland Salzburg maßgeblich. Durch den neuen Leistungskatalog wird PhysiotherapeutInnen aufgrund ihrer Fachkompetenz und Ausbildung die Entscheidungskompetenz in Bezug auf die Methode und die Anwendung von Begleitmaßnahmen (ehemals passive Therapien), auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, übertragen. Der Kompetenzgewinn vereinfacht zudem das Verordnungs- und Bewilligungsprozedere für die ZuweiserInnen und PatientInnen und sorgt für mehr Transparenz. Dabei soll der Berufsstand gestärkt werden. Die Vereinfachungen werden durch eine pauschale Anordnung/Generalverordnung zu den Positionen PT1, PT2 oder PT3 erreicht. Tarifposition Physiotherapie Im neuen Tarifsystem können PhysiotherapeutInnen auf Basis der ärztlichen Verordnung, welche die Dauer und Anzahl der Therapien festlegt, die Inhalte eigenständig festlegen. Entsprechend dem physiotherapeutischen Prozess vereinbart der/die PhysiotherapeutIn gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin das individuelle Behandlungsziel und erstellt einen Behandlungsplan, der die entsprechenden Maßnahmen enthält. Mehr Eigenständigkeit für PhysiotherapeutInnen Die Verhandlungen zwischen den PhysiotherapeutInnen und der GKK Salzburg führten zu einem Vertrag, der in Österreich neu ist und eine Imageverbesserung für die physiotherapeutischen Praxen bedeuten kann. Oft sehen sich die PhysiotherapeutInnen auf eine Rolle als MasseurInnen beschränkt. Kernelement der Physiotherapie sind jedoch Bewegungstherapien mit nachhaltigem Charakter und Beratungen. Gerade das Verschreiben von Teilmassagen, die bei PatientInnen sehr beliebt sind, reduzierten die PhysiotherapeutInnen auf ihre ungewollte Rolle. Massagen sind nur ein sehr kleiner Teil der Leistungen eines/einer PhysiotherapeutIn. Auf dem Verordnungsschein steht fortan das Wort "Physiotherapie". Physiotherapie ist die Arbeit mit Bewegung und umfasst physiotherapeutische Verfahren der Bewegungstherapie sowie begleitende Maßnahmen der physikalischen Therapie. Fokus der Physiotherapie liegt auf der Bewegungsfähigkeit. Im Zentrum stehen Entwicklungen und Funktionsweisen des Bewegungssystems, aber auch der Einfluss durch Organ- und Nervensystem sowie das Zusammenspiel von Sensorik und Motorik. Das Arbeitsfeld der Physiotherapie umfasst praktisch alle medizinischen Fachbereiche. Vorteile für PatientInnen Die PatientInnen werden von bürokratischen Vorgaben entlastet. Vor dem 1. Januar 2017 mussten alle Behandlungen durch Physiotherapeuten vom chefärztlichen Dienst der Gebietskrankenhasse abgesegnet werden. Sonst hätte die Krankenkasse die Kosten nicht getragen, wie es heute noch in anderen Teilen Österreichs üblich ist. In Salzburg brauchen die Versicherten der GKK für sechs Einheiten Physiotherapie im Vierteljahr nur noch die Verordnung des Arztes. Sollte eine höhere Anzahl von Therapien notwendig sein, muss der GKK-Chefarzt diese weiterhin bewilligen. Update 14.02.2017 - Hinweis des Verbandes "physioAustria" Quelle: UP-Aktuell.de Bild: Wegweiser Daumen hoch, Physiotherapie © kamasigns | Fotolia.com
  2. Das Buch "Nervensystem in der Osteopathie" von Daniel Dierlmeier beschäftigt sich tiefgründig mit peripheren Nerven, Gehirn-und Rückenmarkshäuten sowie dem vegetativem Nervensystem. Vorgestellt werden Nervenstrukturen sowie die Fehlfunktionen, welche diese hervorrufen können. Alle Fachbereiche zum Thema Nerven, welche für Osteopathen (Physiowissen-Tag: Osteopathie) von Interesse sind, werden in diesem Werk behandelt, jedoch heißt das keinesfalls, dass dieses Buch nicht auch für Physiotherapeuten ideales Ausbauwissen beinhaltet. So tiefgründig und umfassend haben wir bisher noch kein Praxisbuch zum Thema Nerven in den Händen gehalten. Buch Inhalt - "Nervensystem in der Osteopathie" Vorstellung der Nerven Einleitend wird zuerst einmal auf ca 45 Seiten der grundlegende Aufbau, Funktion und Unterscheidung des menschlichen Nervensytems aufgegriffen. Es werden anschließend über dreißig verschieden Nerven und Nervengeflechte ausführlich dargestellt. Zu Beginn jedes Kapitels wird der Nerv, seine Funktion und seine Lage im Körper bebildert. Es folgt eine Beschreibung der häufigst hervorgerufenen Beschwerden bei Störung sowie des Verlaufs der Einschränkung (Schmerz, Taubheit, ..). Beschreibung der Anatomie Die Anatomie wird einfach und gut verständlich durch Prometheus-Abbildungen dargestellt. Diese macht es dem Leser leicht, einen umfassenden Überblick über den gesamten menschlichen Körper zu erhalten und einzelne Nervenstränge in Ihrer Lage zu lokalisieren. Untersuchungs- und Behandlungstechniken Besonders umfangreich fällt im Buch "Nervensystem in der Osteopathie" mit über 220 Seiten der Praxisteil aus. Osteopathische Lösungsansätze zur Behandlung und Linderung von Schmerzen werden vorgestellt. Von Diagnostik über Behandlung der peripheren Nerven werden alle Bereiche abgedeckt, um eine erfolgreiche Heilung erzielen zu können. Pathomechanismen und neurologische Untersuchungen des zentralen und vegetativen Nervensystems helfen bei der Diagnose. Die Darstellung der Behandlung in der Abbildung erfolgt übersichtlich mit Pfeilen, welche sogar die Behandlungsrichtung angeben. Mind Map - N. cutaneus brachii medialis Stabilisierung zum Ende der Behandlung In diesem Werk werden viele Übungen beschrieben, welche vom Patienten zuhause ausgeführt werden können. Nach erfolgreicher Behandlung kann der Patient somit selbstständig trainieren um seinen Gesundheitszustand zu stabilisieren. Durch die gute Darstellung im Buch kann der Osteopath die Beschreibung der Übungen kopieren und dem Patienten am Ende der Behandlung aushändigen. Praxis Teil - über 220 Seiten - blau markiert Darstellung und Strukturierung Anleitungen für osteopathische Tests und Techniken werden in diesem Buch durch Fotos visuell veranschaulicht. Dies bietet eine gute Verständlichkeit und eine leichte und fehlerfreie Nachahmung der Praxen. Das Stichwortverzeichnis am Ende des Werkes macht ein schnelles Nachschlagen von Schlüsselbegriffen möglich. Es hilft, sich in dem ohnehin schon gut strukturierten Werk noch besser zurecht zu finden. Auf der ersten Seite findet sich eine Darstellung eines menschlichen Körpers und den darin verlaufenden Nervensträngen. Die Zusammenhänge zwischen Nerven und Beschwerden werden übersichtlich und anschaulich in Ursache-Folge Ketten visualisiert. Es wird somit deutlich, wie der Nerv eine direkte und indirekte Auswirkung auf Pathologien und Dysfunktionen haben kann.
  3. Hallo Berni, wenn ich deine Frage richtig gelesen habe, gibt es hier nur die Möglichkeit von Wellnessangeboten. Ich meine, dass es da Einstiege auch für komplette Quereinsteiger gibt. Jegliche medizinische Behandlung oder Therapie ist zu Recht nur mit abgeschlossener Berufsausbildung möglich.
  4. Es bewegt sich etwas, dieses mal geht der Bundesrat voran. Unterstützt wird von den Ländern, dass die Heilmittelerbringer, wozu u.a. wir Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten gehören, mehr Verantwortung übernehmen sollen. Dass sich dies nicht von heute auf morgen regeln lässt versteht sich im deutschen Gesundheitswesen von selbst. Kritik kommt (wie fast nicht anders zu erwarten) von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV. Hier sieht man das Modellvorhaben kritisch und fordert, dass Therapeuten dann auch für die Wirtschaftlichkeit mit haften müssen. Nichts desto trotz, sollen Modellprojekte aufgelegt werden, in denen der Direktzugang getestet wird. Der Bundesrat wird darüber am 14. Oktober weiter beraten. Den kompletten Artikel der Ärztezeitung findet ihr hier
  5. Eine kontroverse Frage: sind wir zu einem Befund verpflichtet? Wir sind uns glaube ich einig, dass eine fachlich gute Behandlung nur mit einem vorherigen Befund möglich ist, jedoch ist der physiotherapeutische Befund keine Leistung der Krankenkassen und das Befundrecht obliegt dem verordneten Arzt. Müssen wir ihn dennoch machen? Wie seht ihr das.
  6. Mal in den Marktplatz verschoben
  7. Hallo Kollegen, mit dem neuen Forum wächst auch Physiowissen immer weiter. Wir suchen daher Moderatoren, die das Forum in Ordnung halten, bei hitzigen Gemütern einschreiten, Spam entfernen und bei Fragen zur Seite stehen. Hast du Lust auf Physiowissen aktiv zu sein? Dann schreibe mir einfach eine Nachricht. Wir freuen uns auf dich! Liebe Grüße, Stephan
  8. Was genau suchst du? Allein schon nahezu jede Massagetechnik und besonders die BiGeMa Massagetechniken gehen auf die Faszien.
  9. Hilfreich sind auch immer Testfragen um sich selbst abzufragen. Aktuell gibt es im Downloadbereich gerade etwas passendes Physiologie Testfragen
  10. Wir haben die Frage aufgegriffen und bei Facebook diskutiert: https://www.facebook.com/Physiowissen
  11. Hi, wie alt ist der Patient? Hat er Vorerkrankungen? Gab es ein Trauma? Verändert Wärme das Problem? Wie ist der Schmerz?
  12. Der Titel ist vielversprechend, genauso wie der Klappentext und Inhalt. 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' ist ein Sammelwerk von 14 Experten unter der Federführung von Frans van den Berg - einem der renommiertesten Physiotherapeuten Deutschlands. Er bietet mit ihrem Werk Expertenwissen zur ganzheitlichen Behandlung bei Störung einzelner Organsysteme. Damit geht die klassische Physiotherapie, wie wir sie kennen, einen Schritt weiter. Denn bislang galt die Heilmethode lediglich zur Heilung und bei Schmerzen von Muskeln, Sehnen und dem Bewegungsapparat. Neue Ansätze in der Physiotherapie Die Experten van den Berg und Co setzten mit ihrer Forschung und dem daraus resultierenden Werk 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' neue Maßstäbe für Medizin und Forschung. International haben sie geforscht und therapiert, um die Ergebnisse ihrer Studien in einem gesammelten Werk präsentieren zu können. Erfolgreich, so wie wir finden, stellen evidenzbasierte Tests und Therapie sicher die nächste Stufe Physiotherapie dar. Das Ziel hier ist klar: Physiotherapeuten sollen durch standardisierte Tests klar belegen können, wie wirksam ihre Therapie ist und welche Fortschritte am Patienten erreicht wurden. Nicht zuletzt basieren darauf auch Modelle zur Leistungsbezogenen Entlohnung in der Physiotherapie, wie häufig gefordert wird. Inhalt und Aufbau Das Werk 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' ist ein gelungener Mix aus Einführungs- und Standardwerk mit Expertenwissen auf über 620 Seiten in einem Nischensegment der Medizin. Theoretisch werden in dem Werk alle wichtigen Körpersysteme ausführlich thematisiert. Begonnen mit einer ausführlichen, umfangreichen und theoretischen Beschreibung der Funktionsweise einzelner Körpersysteme über deren typischen Erkrankungen und Einschränkungen bis hin zu physiotherapeutischen Heilungs- und Therapieansätzen, wird mit dem Medizinwerk 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' alles geboten, was ein angehender Mediziner und Physiotherepuet sich zu hoffen traut. Der Ansatz, erkrankte Körperorgane durch Techniken aus der Physiotherapie zu therapieren, ist sehr neu und die ersten Ergebnisse der Forschung werden hier präsentiert. Ein Minuspunkt, bei all den Vorzügen könnte allenfalls sein, dass gern etwas mehr Schwerpunkt auf die Vorstellung der eigenen Forschungen gelegt werden dürfte. Sicher hätte dies Blickwinkel für fortgeschrittenen Physiotherapeuten erweitern können. Ansonsten greift das Werk alle wichtigen Fragen und Erklärungen um das Thema Physiotherapie und betroffene Körpersysteme auf. Es wird das Bewegungssystem vorgestellt, Trainingstipps und Therepiewegerenommierter vorgestellt. Das selbe finde man über Faszien, das Verdauungssystem, dem zentralen Nervensystem oder dem vegetaiven Nervensystem. Es werden ebenfalls Behandlungsanstätze zur kardiopulmonalen Rehabilitation gegeben wie zur Beckenbodenrehabilitation. Aber auch das periphere Nervensystem und deren Nervenmobilisationen werden unter dem Ansatz der Physiothereapie thematisiert. Buchgliederung (mit Autor) Bewegungssystem (Frans van den Berg, Thomas Schöttker-Königer) Faszien (Daniel Schulz) Kardiopulmonale Rehabilitation (Tony Reybrouck und Rik Gosselink) Verdauungssystem (Birgit Schroeder) Beckenbodenrehablilitation (Marijke van Kampen) Zentrales Nervensystem (Renata Horst) Peripheres Nervensystem (Brigitte Tampin, Frans van den Berg) Vegetatives Nervensystem (Helen Slater) Schmerzen und Schmerztherapie (Florian Hockenholz, Kerstin Roos) Allopathische und naturheilkundliche Arzneimitteltherapie (Monika Wilke, Rald Oettmeier) Zielgruppe: Physiotherapie Berufseinsteliger bis zum Profi Besonders umfangreich und für Anfänger im Feld hilfreich ist das letzte Kapital des Werkes. Hier werden einzelne, typische Medikamente und deren Wirkung und Auswirkungen auf Körper, System und für die Physiotherapie dargestellt. Fazit: 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' Als Standard- und / oder Einführungswerk kann mit 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' gearbeitet werden. Wer interessiert ist an den umfassenden Wirkungen der physiotherapeutischen Techniken, auch der wird im Werk von van den Berg und Co gute Ansätze zur Vertiefung finden. Für Fortgeschrittene in diesem Feld, werden die mit dem Werk über evidenzbasierte Tests und Therapieansätze im Bereich der 'Physiotherapie für alle Körperfunktionen' nicht viel Neues und Unerwartetes erfahren. Dafür, dass sich die Autoren mit einem Forschungsfeld beschäftigt haben, das bisher weniger in der Medizin Beachtung fand, liegt der Fokus des Werkes zu sehr auf Allgemeinheiten und bekannten Fakten. Das Neue und vor allem die angekündigten evidenzbasierten Testverfahren und Therapieansätze kommen ziemlich kurz. Dafür sind den Autoren die Einführungskapitel über die Fuktionsweise unseren Körpers und seinen Systemen ziemlich gut gelungen. Der Ansatz ist vorhanden. An der Umsetzung darf noch geschliffen werden ... zur Perfektion.
  13. .. die Kinder finden sowas aber immer toll
  14. Aber nicht einfach so abgeben, ja? ;)
  15. >> Verschoben in Markplatz Hi, sag doch gern direkt dazu, welche Bücher du verkaufst