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  1. Ein neues Familienmitglied ist in der Redaktion angekommen; heute keine neue Mitarbeiter/in, sondern ein Stuhl für den Test. Spannend! Für Menschen wie mich und alle bei Physiowissen, die viel Zeit am Schreibtisch sitzen, ist ein ergonomisch geformter Bürostuhl unverzichtbar. Ich habe auch schon den ganzen Tag auf einem unbequemen Stuhl gearbeitet und weiß daher, wie sich das anfühlt. Es war schlecht für meine Stimmung und für meine Produktivität. Außerdem fühlte ich mich am Abend wie gerädert. Damit Ihnen das nicht auch passiert, gibt es Modelle wie den Bürostuhl "Interstuhl Pure Fashion" (15% Gutscheincode: PHYSIOWISSEN), verspricht der Hersteller. Das Fabrikat wurde uns von Interstuhl für die Redaktion für den Dauertest zur Verfügung gestellt - gleich dazu ein Gutschein für Physiowissen-Leser. Mehr dazu am Ende des Artikels. Interstuhl Pure Fashion Test // Erster Eindruck Der Stuhl ist deutlich leichter als all unsere anderen Bürostühle. Kurz mit unserer Paketwaage nachgemessen bringt er es auf nur rund 13kg! Erstaunlich! Die übrigen Stühle im Raum haben alle 25kg oder mehr auf den Rippen. Das merkt man im Sitz natürlich nicht direkt, aber im täglichen Handling oder mal eben zur Seite fahren geht merklich einfacher. Bitte Platznehmen Ich fühle mich sofort wohl, auch wenn die Sitzfläche jede meiner Bewegung nachgibt. Nach kurzer Zeit merke ich, wie sich mein Körper ständig etwas bewegt und sich ausgleicht. Interstuhl gibt eine seitliche Neigung von maximal 26° an; wird hinkommen, gemessen habe ich das nicht. Viel zu sehr bin ich damit beschäftigt jede Richtung mal auszuprobieren, ob sie für dauerhaftes Arbeiten nicht angenehmer wäre. Wahrscheinlich ist gerade der Wechsel das Geheimnis, welches ich ja auch bei jeder Rückenschule an meine Patienten weitergebe. Sitzposition - Pure Fashion Wie angesprochen fühle ich mich sehr wohl, was auch nach einigen Stunden noch der Fall ist, jedoch vermisse ich meine alten Armlehnen. Die am neuen Stuhl verbauten passen nicht ganz zu mir und meinen Proportionen. Darauf hatte ich nicht geachtet, also mal fix bei Interstuhl angerufen und nachgefragt, ob ich eine Einstellposition übersehen habe. Nein, die im Standard montierten sind in der tat starr. Für alle, die noch etwas mehr Einstellmöglichkeiten wollen gibt es jedoch in alle Dimensionen Verstellbare, die ich direkt bestelle. Wenige Tage später geliefert, fix angebaut und: ja! Jetzt passt es richtig. Tipp an euch: direkt mit bestellen! Meinen Patienten rate bei der Auswahl eines neuen Bürostuhls immer darauf zu achten, dass sich die Sitzfläche auch negativ, also nach vorn neigen kann. Auch hier kann der Pure Fashion mithalten, auch wenn man diese Position nicht verriegeln kann, was sich aber im Alltag nicht nachteilig herausstellt oder gar fehlt. Der Bürostuhl für aktives Sitzen im Büro und Home-Office Jetzt mal zu den Fakten. Mein neuer Arbeitsstuhl ist auf den Namen „Pure Fashion“ getauft, besitzt einen komfortabel gepolsterten, atmungsaktiven Sitz mit angenehmem Stoffbezug, den ich in verschiedenen Farben hätte haben können. Das tiefe blau passt perfekt zu unserem Physiowissen Logo, daher fiel die Wahl nicht schwer. Die eingangs erwähnte aktive Sitzposition wird von einem Smart-Spring-Technologie genannten Federmechanismus ermöglich, der sich dem Gewicht seiner Nutzer anpasst. Die Lehne muss ich unbedingt noch kurz erwähnen. Wann immer ich leicht nach hinten kippe federt sie mich zurück und ich sitze wieder aufrecht. Meine geliebte, aber für meinen Rücken nicht gute Hängeposition muss ich jetzt fast erzwingen und macht er mir nicht leicht. Auf Wunsch kann ich das auch arretieren, aber manchmal muss es doch noch sein Update nach 4 Wochen: Ich hatte den Stuhl Anfangs kurz coronabedingt im Home-Office, wo er mir immer mehr ans Herz gewachsen ist. Bequem sitzen und beim Saubermachen einfach kurz zur Seite schubsen. Jetzt sind wieder fast alle Kollegen wieder in der Redaktion vor Ort und er ist natürlich mit zurückgekehrt - meinen Stuhl gebe ich nicht mehr her, auch wenn andere Kollegen immer wieder versuchen ihn mir heimlich auszutauschen. Besonders das geringe Gewicht ist doch ausschlaggebender als anfänglich gedacht. GUTSCHEIN für euch: Den Interstuhl Pure Fashion gibt es für euch mit 15% Nachlass, wenn ihr im Warenkorb den Gutschein "PHYSIOWISSEN." hinzufügt. UPDATE OKTOBER 2021: Wir bekommen auch den Interstuhl Pure Active zum Test. Sehr cool und damit wird auch eine weitere Mitarbeiterin ihren bisherigen, etwas in die Jahre gekommenen Bürostuhl gegen einen neuen tauschen. Interstuhl Pure Active im Test Wir haben wieder Post bekommen und packen aus der Folie einen Interstuhl Pure Active in schwarz/rot aus. Der erste Eindruck ist genau so gut wie beim Pure Fashion, ein paar Unterschiede (die auch den etwas geringeren Preis ausmachen) finden wir aber schnell. Kurz zum größten äußeren Unterschied: der Active hat eine Netzlehne, die besonders gute Belüftung des Rückenbereiches ermöglichen soll. Wir sitzen oft lange Zeiten, jedoch schwitzen wir beim moderieren unseres Forums nicht so sehr, dass wir diesen Unterschied in der Praxis testen konnten. Vielleicht im nächsten Sommer ;). Sitzposition & Komfort Aha denke ich noch kurz, daher der Name „Active“ – leuchtet ein als ich mich setze und der Stuhl das mittlerweile vertraute, freibewegliche Sitzgefühl zeigt. Ich fühle mich sofort wieder Wohl, hat den vorher getesteten blauen Stuhl meine Kollegin mittlerweile in Dauerbeschlag und gibt ihn auch nicht mehr her. Jetzt muss Sie ihn aber nochmal kurz mir überlassen, damit ich beide Stühle nebeneinander stellen und vergleichen kann. Vergleich Pure Fashion vs. Pure Active Interstuhl OPTIK: Ich fange von unten an und entdecke an einer Stelle noch Schutzkappen an den Rollen. Irgendwie waren wir davon ausgegangen, dass die Rollen einfach etwas anders aussehen als im Shop und haben erst viel später bemerkt, dass diese nur dem Schutz beim Transport dienen. Hier wäre ein Hinweis vielleicht spannend gewesen, aber wir hätten auch drauf kommen können. Das Drehgestell bei beiden Stühlen ist in unserem Fall schwarz, sodass mir beinahe der Unterschied von Kunststoff (Active) zu Metall (Fashion) nicht aufgefallen wäre. Die helleren Farbvarianten haben eine verchromtes Drehgestell, wo der Unterschied dann deutlicher wird. Kleiner Unterschied an der Sitzfläche sind die Seitenflächen aus Nappa Leder beim pure Fashion - sieht stylish aus, hat aber für den Sitzkomfort wenig bis keinen Einfluss und hat eher ästhetische Pluspunkte. GUTSCHEIN für euch: Den Interstuhl Pure Fashion gibt es für euch mit 15% Nachlass, wenn ihr im Warenkorb den Gutschein "PHYSIOWISSEN." hinzufügt. Die Sitzstoffe sind in ganz verschiedenen Kombinationen erhältlich, so hat unser Pure Fashion schwarz/blaue Polster und Nähte, der Pure Fashion ist in schwarz/rot gehalten. Hier spielt der eigene Geschmack (oder das Design der Umgebung) die größte Rolle. Der Active ist in "aktiveren" Farben erhältlich und wirkt daher etwas frischer und sportlicher und passt zB. in Physiotherapie Praxen perfekt. Der Fashion wirkt etwas gediegener und ist dann auch in gesetzteren Farbtönen wie weinrot oder auch komplett in weiß erhältlich. FUNKTIONEN: Nach oben geht es jetzt bis zur Sitzfläche exakt gleich weiter. Die Höhenverstellung und Sitzfläche wirken sehr identisch - größere Unterschiede im Komfort oder Bedienung konnten wir nicht feststellen. Beide Bürostühle haben die gleichen Verstellmöglichkeiten für Höhe, Arretierung der Neigung nach hinten und die Höhenverstellbarkeit für die Armlehnen. Dieses mal war ich schlauer und hab diese direkt mit bestellt. Die Montage war einfach und mit 3 Schrauben schnell geschehen. Größter Unterschied: Rückenlehne Am Rücken verbirgt sich der für uns größte Unterschied des Stuhls. War der Pure Fashion hier gepolstert, gibt der Active sich mit einer leichten Netzbespannung zufrieden. Was besser ist? Die gepolsterte Variante gefällt uns bei längeren Arbeitsstunden deutlich besser und ist bequemer, hat man den Vergleich nicht, wird man beim Active wohl nicht viel vermissen. Beide sind bequem und "Langstrecken" tauglich. Gibt man einmal Geld für unserer Meinung nach sehr gutes sitzen aus, würden wir den Aufpreis wohl in Kauf nehmen. Die leichtere Netzlehne des Active mach ihn jedoch gefühlt etwas handlicher beim verschieben, was nur zum tragen kommt, wenn man ihn an verschiedenen Stellen nutzt. Fazit Beide Stühle bieten ein sehr angenehmes Sitzerlebnis an, lassen sich auf die Sitzposition gut einstellen und fördern "aktives" sitzen gleich gut. Den Aufpreis für die Armlehnen sollte man unbedingt ausgeben, denn erst dann konnte ich ihn für mich korrekt einstellen. Vorher waren sie schlicht zu niedrig für meine Körperproportionen. Lässt sich bestimmt sonst auch nachbestellen, falls man es erstmal ohne probieren möchte. Ob sich der Aufpreis für den Pure Fashion lohnt bleibt jedem selbst überlassen. Für gelegentliches Sitzen erscheint es nicht nötig, für "Dauersitzer" ist er doch noch eine Spur bequemer - optisch liegt der Fashion für mich ebenfalls leicht vorn. Nach mehreren Wochen Testzeit habe ich meinen alten (fast doppelt so teuren) Bürostuhl endgültig an einen anderen Arbeitsplatz abgestellt und bleibe beim Pure Fashion. GUTSCHEIN für euch: Den Interstuhl Pure Fashion gibt es für euch mit 15% Nachlass, wenn ihr im Warenkorb den Gutschein "PHYSIOWISSEN." hinzufügt, damit ist der Preisunterschied fast 0 und ich würde definitiv zum Fashion greifen Hinweis: Die Stühle wurden uns ohne Zusage von Gegenleistungen zur Verfügung gestellt. Für Käufe über die Links erhalten wir eine kleine Provision - Ihr Preis wird durch Nutzung des Gutscheins verringert
  2. Schmerzen in diesem Bereich kommen seltener vor als Schmerzen im unteren Rücken. Treten diese allerdings auf, dann kommen sie oft in Kombination mit Nackenverspannungen und Kopfschmerzen vor. Die BWS ist, im Gegensatz zur Halswirbelsäule (HWS), aufgrund der Befestigung der Rippen, sowie der dachziegelförmigen Anordnung der Dornfortsätze zwar in ihrem Bewegungsspielraum recht eingeschränkt, dennoch ist sie für Rotation, Flexion und Extension geschaffen und möchte auch in diesen Bewegungsrichtungen bewegt werden. Wie entstehen Schmerzen im oberen Rücken bzw. im Nacken? Extensions- und Rotationsbewegungen werden der BWS leider kaum noch zugemutet. Dies lässt sich am Beispiel der Arbeit am PC gut verdeutlichen. Bei der typischen Rundrücken-Sitzposition, wird eine Streckung der BWS äußerst selten ausgeführt. Die Rücken- und Nackenmuskulatur wirkt bei diesem Bewegungsverhalten der Erdanziehungskraft nicht entgegen (funktionelle Schwäche), was dazu führt, dass der Schultergürtel nicht gerade gehalten bzw. stabilisiert werden kann. Durch die dadurch entstehende Abschwächung im oberen Rückenbereich sowie einer mangelnden Extensionsfähigkeit, wird der Thorax durch die Schwerkraft nach unten gezogen – es entsteht eine Hyperkyphose, die Schultern hängen und der Schädel wird zur Kompensation nach hinten gehoben. Dieses Geierhalsphänomen stellt eine unphysiologische Überbeanspruchung dar und kann zu Nackenverspannungen führen, ebenso wie das isometrisch-exzentrische Arbeiten entgegen der Schwerkraft, welches der Nacken und Schultergürtel bei nach vornübergebeugtem Thorax permanent leisten muss. Durch die dadurch entstehende permanente Spannung im Rücken- und Nackenbereich, treten früher oder später in diesem Bereich Schmerzen auf. Was kann man gegen Schmerzen im BWS/ Nackenbereich tun? Die BWS und der Schultergürtel sollten mobilisiert werden. Dies kann durch verschiedene Mobilisationsübungen oder einer Schaumstoffrolle erreicht werden Brustmuskulatur dehnen bzw. lösen (Detonisieren) Oberen Rücken kräftigen (im Bezug auf BWS Extension, Schulterblattfixation und Depressoren der Schulter) Fehlhaltungen wie eine Hyperkyphose gilt es zu korrigieren, da die Schmerzen sonst nie ganz verschwinden werden und die betroffenen Personen immer wieder von ihnen geplagt werden. Korrektes Sitzen und die richtige Einstellung der Büromöbel Muskeln und Gelenke möchten bewegt und gefordert werden, auch während des Sitzens. Langes gerades, „idealisiertes“ Sitzen kostet viel Kraft und schadet dem Rücken mehr als dass es ihm nützt. Die Bandscheiben versorgen sich bei Bewegung mit Nährstoffen. Dies erfolgt nach einem Schwammprinzip aus Zusammenpressen und Auseinanderziehen. Somit ist also nicht eine besondere Haltung schädlich für unseren Rücken, sondern eine lange Bewegungslosigkeit. Die Sitzposition sollte immer wieder mal verändert werden. Problematisch ist es ebenfalls wenn Menschen dauerhaft falsch sitzen, weil Schreibtisch oder Stuhl zu klein sind und/oder ein dynamisches Sitzen nicht ermöglichen. Ein guter Stuhl sollte eine schulterhohe Rückenlehne haben, die außerdem beweglich ist, den Bewegungen des Rückens folgt und diesen stützen sowie entlasten kann. Der Stuhl sollte eine Sitzfläche haben auf der man nicht nach vorne rutscht und höhenmäßig so eingestellt sein, dass die Füße den Boden erreichen. Ober- und Unterschenkel stehen im Idealfall in einem 90 Grad Winkel zueinander. Allerdings dürfen die Beine zwischendurch auch einmal ausgestreckt werden. Hier sollte es ebenfalls nicht an Bewegungsfreiheit hapern. Die Schreibtischhöhe ist korrekt gewählt, wenn Ober- und Unterarm in einem rechten Winkel auf die Tischplatte aufgelegt werden können. Die Tastatur sollte ca. in einem 30cm Abstand zur Tischkante gewählt werden. Keinesfalls sollten die Hochstellfüßchen der Tastatur ausgeklappt werden, da eine Überspannung der Handgelenke droht. Der Monitor sollte so aufgestellt sein, dass man möglichst gerade auf ihn gucken kann. Andernfalls senkt man den Kopf zu stark und die Nackenmuskulatur verkrampft womöglich. Ein Laptop ist demnach nicht geeignet um dauerhaft mit ihm zu arbeiten, weil dieser in der Regel zu weit unten steht. Eine lohnenswerte Alternative zu einem herkömmlichen Schreibtisch ist ein höhenverstellbarer Tisch. Durch das zwischenzeitliche Stehen wird eine Vielzahl an Muskeln aktiviert, die in der sitzenden Haltung inaktiv sind. Dies wiederum kann zur Abnahme von Beschwerden in Regionen des Oberkörpers führen. Copyright: © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com
  3. Einzig für sitzende Tätigkeiten ist der menschliche Körper nicht geschaffen. Das ist problematisch, immerhin verrichtet ein Großteil von uns seine tägliche Arbeit mittlerweile im Sitzen. Noch schlimmer als die mangelnde Bewegung ist jedoch, dass nur die wenigsten Büroangestellten überhaupt korrekt sitzen. Mal ehrlich, wer kann von sich behaupten, beide Beine im rechten Winkel aufgestellt auf den Boden zu stellen, die Wirbelsäule zu strecken und aufgerichtet vor dem Schreibtisch zu sitzen? Nur wenige halten dies durch und viele Menschen klagen aus diesem Grund über Rückenschmerzen. Falsches Sitzen fördert Verspannungen Wer überwiegend nach vorne gebeugt, die Schultern heruntergedrückt und schlichtweg krumm am Schreibtisch sitzt, mag diese Haltung zwar relativ bequem finden, der Gesundheit ist sie allerdings nicht zuträglich. Sicherlich gelingt es vielen Menschen, über Jahre hinweg beschwerdefrei ungesunde Sitzpositionen einzunehmen, doch vielen geht es genau andersherum. Sie klagen über Rückenschmerzen, steife Nackenmuskeln und teils über heftige Kopfschmerzen, die durch verspannte Muskeln hervorgerufen werden. Doch ist dies kein Zustand, der einfach hingenommen werden muss. Jeder hat die Möglichkeit, seinen Arbeitsplatz so gesund erhaltend wie nur möglich einzurichten. Ermöglicht es der Vorgesetzte nicht, gute Bürostühle und auf die optimale Höhe angepasste Schreibtische zu erwerben, gibt es immer noch einige Tipps, die Angestellte während ihrer Arbeitszeit umsetzen können. Bewegung ist Trumpf Wie anfangs erwähnt, ist der menschliche Körper nicht für ausschließlich sitzende Tätigkeiten geschaffen. Um die Muskeln während der Arbeitszeit zu lockern, bietet es sich an, einzelne Wege in den Tagesablauf einzubauen. Teils genügt es schon, wenn der Drucker im Büro nicht direkt am Schreibtisch steht, sondern in einigen Schritten Entfernung liegt. Auch ein Papiereimer, der nicht mit einem knappen Hinabbeugen erreichbar ist, fördert die Bewegung während der Arbeit. Andere Hilfsmittel sollten speziell mit dem Vorgesetzten besprochen werden. Auch ihm ist es daran gelegen, dass Mitarbeiter nicht von Rückenschmerzen geplagt zur Arbeit erscheinen. Daher hat es durchaus Sinn, wenn sich Vorgesetzte darauf konzentrieren, ergonomische Bürostühle wie den Swooper anzuschaffen, die bereits beim Sitzen die Bewegung fördern. Anstelle auf einem festen Fuß zu ruhen, besitzen solche Stühle eine mitschwingende Säule, die bei jeder Bewegung nachgibt und zum sofortigen Abkippen des Beckens führt. Auch bewegliche Rückenlehnen fördern das gesunde Sitzen. Mitarbeiter, die keine Möglichkeit für einen solchen Stuhl sehen, können mit einem kleinen Kostenaufwand einen ähnlichen Effekt erzielen. Es gibt für normale Bürostühle Auflagen, die ebenfalls die Beweglichkeit des Beckens fördern. Notfalls hilft ein Gymnastikball, der anstelle des Bürostuhls genutzt wird. Hier noch einmal die wichtigsten Tipps im Überblick: Wege in den Büroalltag einbauen (Beispiel: Drucker vom Sitzplatz entfernt platzieren) Ergonomische Bürostühle nutzen Auflagen für herkömmliche Bürostühle erwerben Gymnastikball Sport als Ausgleich Nach einem langen Arbeitstag im Büro bietet es sich an, regelmäßig Sport zu treiben. Dieser stärkt die Rücken- und Bauchmuskeln, wodurch Rückenschmerzen bereits verhindert werden. Bei bereits ausgeprägten Schmerzen ist auch eine spezielle Sitzschule eine Überlegung wert. Viele Krankenkassen fördern solche Programme, zudem macht die Bewegung im Rahmen des Seminars Spaß und dient als körperlicher Ausgleich. Rückenschmerzen braucht heute niemand mehr hinnehmen und mit ein wenig Willen gelingt es sogar, auf einem nicht optimalen Bürostuhl korrekt und aufrecht zu sitzen. Es ist aber trotzdem sehr wichtig am Büro auch den richtigen Stuhl zu haben, hier kann man gefahrlos empfehlen. Copyright: © Robert Kneschke - Fotolia.com
  4. Verspannungen gehören zu den Erscheinungen der heutigen Gesellschaft, und das liegt vor allem daran, dass die meisten Berufstätigen den Großteil ihrer Arbeitszeit im Sitzen verbringen und sich im Anschluss nicht oder völlig falsch bewegen. Ursachen für Verspannungen Viele Stunden in passiven Haltungen, meist im Sitzen führen zu einer völlig einseitigen Belastung des Körpers, der Muskeln & Gelenke und natürlich der Wirbelsäule. Auch Haltungsschäden, Sportverletzungen oder eine Fehlstellung der Füße kann auf Dauer zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Die Verspannungen sind jedoch nur ein Symptom, die Ursache muss man erst herausfinden. Was passiert im Muskel Die Wissenschaft konnte bisher nicht herausfinden, was genau im Muskel passiert, man weiß nur, dass er sich kontrahiert und im Verlauf der Zeit auch verhärtet. Vor allem die Muskulatur im oberen Rückenbereich und im Nacken sind besonders anfällig für Verspannungen, sodass hier am ehesten Nacken- und Kopfschmerzen auftreten. Evolutionäre Entwicklung Anscheinend haben Verspannungen ihren Ursprung in der Geschichte der Evolution, denn die Anspannung der Muskeln scheint ein Reflex aus längst vergangenen Zeiten zu sein. Normalerweise wurden die Muskeln als Vorbereitung für Kampf oder Flucht angespannt um schnell handlungsfähig zu sein. Doch in der heutigen Zeit erfolgt auf diese Tonuserhöhung keine Bewegung, sodass der Muskel in dieser angespannten Haltung längere Zeit verbleibt bis ihm die Fähigkeit zur Entspannung verloren geht.   Im Grunde ist der Mensch nicht fürs Sitzen gemacht, sondern er braucht regelmäßige Bewegung. So könnten sich schmerzhafte Verspannungen weitgehend vermeiden lassen. Natürlich spielt auch die Psyche als Ursache eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Verspannungen, denn ein psychisch belasteter Mensch ist häufig angespannt. Was hilft gegen Verspannungen Ein wenig mehr Bewegung lässt sich ganz leicht in den Alltag einbauen, wenn die Verspannungen allerdings bereits schmerzhaft sind, hilft häufig nur noch Physiotherapie. Auf Medikamente sollte man nur im Notfall zurückgreifen, da diese meist nur die Schmerzen lindern, ohne jedoch aktiv auf die Ursachen einzuwirken. Helfen können auch Massagen und eine Wärmetherapie um die Muskulatur zu lockern. Nach einem Arbeitstag sollte man sich im Idealfall noch sportlich betätigen, allerdings ist es total kontraproduktiv, die ganze Woche nichts zu tun, und sich dann am Wochenende im Fitness-Studio auszutoben. Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung der sportlichen Betätigung über die ganze Woche. Copyright: Thinkstock Images
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