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    Unsere Artikel im PhysioWissen.de - Physiotherapie Magazin

    Stephan
    Vom 16. bis 18. März 2017 ist es wieder soweit, die "therapie Leipzig" öffnet ihre Pforten. Es ist "DIE" Gelegenheit für Physiotherapeuten und anderes Fachpublikum, sich mit Neuheiten aus dem Bereich der Therapie bekannt zu machen. Aber was erwartet die Besucher explizit? Werfen wir also vorab einen Blick in den Veranstaltungsplan...
    Fachpublikum trifft auf Innovation! 
    Die "therapie Leipzig" gilt als führende Fachmesse für Therapie, Medizinische Rehabilitation sowie Prävention in Deutschland, der ein Kongress angeschlossen ist. Sie bietet sowohl Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten als auch Sporttherapeuten, Sportwissenschaftlern und Trainern Fitness und Sport das geeignete Podium. Aber auch Ärzte, Masseure, medizinische Bademeister und Übungsleiter bzw. Trainer für Reha- und Gesundheitssport können sich hier ein Bild über die neuesten Therapiemethoden machen. Der Slogan der "therapie Leipzig" "Bleib am Ball!" kann wörtlich genommen werden, denn diese Messe wird von den Menschen bestimmt, die auf ihr zusammen kommen. So steht dem interessanten Dialog nichts im Wege, wenn Fachbesucher auf gegenseitige Erfahrungen treffen.
    Spannend wird es auch, wenn prominente Gäste und Besucher aus Sport & Politik ihr Statement abgeben. In diesem Kontext seien nur Klaus Eder und Julia Boie genannt. "ER", der Chef-Physiotherapeut der Deutschen Nationalmannschaft, verfügt über einen großen Wissensschatz und gibt ihn erfreulicherweise gerne als Referent weiter. So auch auf der "therapie Leipzig", wo er am 18. März dem Thema "Neue Trends sowie Methoden der modernen Sportphysiotherapie" einen interessanten Vortrag widmen möchte.
    "SIE" betreut als Physiotherapeutin und Ostheopatin die deutsche Hockey-Damen-Mannschaft und vermag Kniffe und Techniken zu vermitteln, die dazu beitrugen, olympisches Bronze in Rio zu erzielen. Julia Boie wird am Freitag am Messestand des Pflaum-Verlages in der Halle 1, Stand E01, zugegen sein, um aus ihrem großen Erfahrungsschatz zu plaudern. Apropos großer Erfahrungsschatz, diesen hat auch die Olympiasiegerin Heike Drechsler, die Messebesucher am Freitag, den 17. März, hautnah in der Halle 1 am Stand F12a erleben können.
    Bundespolitische Impulse vermitteln sowohl Dr. Roy Kühne als auch Maria Michalk und Hilde Mattheis, denn diese Mitlieder des Deutschen Bundestages widmen sich den aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen, Themen, die viel Brisanz in sich bergen und sicher auch viele Zuhörer begeistern werden. Im Hinblick auf die im September 2017 stattfindende Bundestagswahl wird bei der Auftaktveranstaltung besonders über Impulse zur Problematik der Reha 2017 bis 2021 diskutiert. Es geht um Positionierung und faire sowie innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. 

    Massagen für Wellness und Prävention waren am Stand von WAVEBALANCE® auf der therapie Leipzig 2015 zu erleben. 
    Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze
    Die "Therapie Leipzig" - Podium gesundheitsheitspolitischer Auseinandersetzung!
    Des Weiteren möchten der Heilmittel-Wirtschaftsbericht 2017 sowie viele aktuelle Fragen bezüglich der Berufspolitik auf sich aufmerksam machen. Fragen wie "Wie sieht die zahlenmäßige Entwicklung von Heilmittelpraxen bzw. ihrer Mitarbeiter aus?" oder "Welche wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigten die Therapeuten im zurückliegenden Jahr?" werden im Fokus stehen, und viele Interessierte werden diese Themen in ihren Bann ziehen.
    Aber auch etliche Sonderschauen wissen zu begeistern, denn hier punkten Konzeptideen zum Anfassen. Egal, ob es die Geräte zur Sturzprävention sind oder ein Bewegungsparcours zum Testen einlädt, ein breites Angebot widmet sich den verschiedensten Themen rund um die Praxis. Hier werden Konzeptansätze vermittelt, die sowohl die therapeutische Arbeit als auch das Praxis-Management berücksichtigen. Wie wird sie wohl aussehen, die Praxis der Zukunft 2020? Nun, jeder Fachbesucher sollte sich wirklich überraschen lassen, denn Themen wie Angebotserweiterungen, Kundenbindung, Betriebsstruktur und Mitarbeitergewinnung kommen auf den Prüfstand.
    Fit von Kopf bis Fuß, wer wünscht sich das nicht?
    Der Bewegungsparcour "Spielen, lernen, Spaß haben!" ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bewegungsförderung wird hier groß geschrieben und wird durch Geräte für ein propriozeptives Ganzkörpertraining sowie Kleingeräte für verschiedene Bewegungsreize unterstützt. Der Work-Park wiederum, bietet berufsbezogenen Therapieansätzen innerhalb einer medizinisch-beruflichen Rehabilitation eine individuelle Bühne, wobei die Geräte multifunktionell und kombinierbar zum Einsatz kommen. Eine interessante Sonderschau widmet sich der Sturzprävention, einem Thema, das eine private und betriebliche Gesundheitsförderung beinhaltet. Last but not least wird noch auf besondere Angebote im Bereich Sprachtherapie, Logopädie und eine Ostheopathie-Ausbildung in deutschen Landen hingewiesen.

    Slackline in der Therapie: In die Übungsmöglichkeiten mit der Slackline führten Maria Bartke und Caroline Käding von der Medical Slackline Concept GbR auf der Aktionsfläche der therapie Leipzig 2015 ein.
    Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze
    Bei der "Therapie Leipzig" wird aber nicht nur gefachsimpelt, hier wird auch in lockerer Atmosphäre ein wenig geschlemmt. Die "After Hour" bietet Gelegenheit, mit Ausstellern, Besuchern und Journalisten einen entspannten Tagesausklang zu erleben, bei dem auch sie dabei sein können...
    Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze
    Titelbild: 40 Kinder des Leipziger Tanztheaters setzten am 20. März 2015 auf der Aktionsfläche der therapie Leipzig mit einem Tanz-Flashmob ein Zeichen für mehr Bewegung – initiiert wurde die Aktion von der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) und der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS).
    Das Fachbuch Faszien – Therapie und Training bietet vor allem Physiotherapeuten ein fundiertes Werk rund um die Faszien und deren Training. Auf insgesamt 216 Seiten hat der Urban & Fischer Verlag das Fachwissen des Sporttherapeuten Stefan Dennenmoser publiziert. Mit dem Fachbuch gelangen Therapeuten aber auch Ärzte oder Heilpraktiker an wertvolles Grundlagen- und Vertiefungswissen über die Thematik Faszien. 
    Über das Buch Faszien – Therapie und Training
    Das Buch Faszien – Therapie und Training kommt als umfassendes Gesamtwerk für den Praxisalltag daher und leitet den Leser anhand aktueller Erkenntnisse durch die Thematik. Dabei startet der Autor Stefan Dennenmoser mit der grundlegenden Definition von Faszien und wie diese Bestandteile des menschlichen Körpers funktionieren. Das Buch klärt den Leser auf und erläutert sowohl die Entwicklung und Trainierbarkeit als auch die Besonderheiten und Beschwerdebilder, die Faszien auszeichnen können.

    Faszientechniken am Beispiel des Karpaltunnelsyndrom
    Der Autor erläutert ausführlich und detailliert, wie und wo sich die Faszien konkret im Körper befinden und wie eine korrekte Behandlung aussieht. Das Tempo und die Atmung spielen ebenso eine Rolle wie die aktive Bewegung des Patienten und der Druck, der bei der Therapie ausgeübt wird. Anschließend widmet sich der Autor speziellen Krankheitsbildern und wie die Prävention gelingt. Das Faszientraining kommt dabei ebenso wenig zu kurz wie die Ernährung. 
    Das Fachbuch zeichnet sich durch seine leichte Lesbarkeit aus. Die aktuellen Forschungsergebnisse, die in die Inhalte mit einfließen, liefern wertvolle Grundlagen für die aktuelle Tätigkeit von Physiotherapeuten. Zudem sind in dem Buch zahlreiche Übungen entsprechend detailliert bebildert und Fachbegriffe hinreichend erklärt. 
    Buch-Gliederung
    Einführung und aktuelle Erkenntnisse Aufbau und Funktion von Faszien Genese und Pathogenese von Faszien Befund - Bodyreading Behandlungstechnik Ausgewählte Krankheitsbilder Faszientraining und Prävention Ernährung
    Einsatz von Faszienrollen im oberen Rücken / BWS
    Über den Autor Stefan Dennmoser
    Der Autor Stefan Dennenmoser studierte bis 1993 in München Sportwissenschaft, ehe er eine Rolfing-Ausbildung sowie eine Ausbildung zum Sporttherapeuten absolvierte. Seit 1995 betreibt der Autor des Buches eine eigene Praxis. Er bildete sich stetig weiter und gibt Gesundheitskurse und Bewegungskurse sowie entsprechende Seminare. Er ist seit 2012 Doktorand an der Universität Ulm und entwickelt seit 2010 mit Dr. Schleip das sogenannte Fascial-Fitness-Konzept. 
    Alle Bilder Copyright: Urban & Fischer Verlag / Elsevier GmbH (216 Seiten)
    Der Text wurde am 14.02.2017 aktualisiert - Details unter dem Artikel
    Ein neues Tarifsystem für die PhysiotherapeutInnen Salzburgs
    Im österreichischen Bundesland Salzburg erhielten die PhysiotherapeutInnen zum 1. Januar 2017 eine neue Tarifverordnung. In den letzten drei Jahren wurde das neue System von der AG Tarifverhandlungen des Salzburger Zweigvereins für freiberuflich tätige PhysiotherapeutInnen von Physio Austria und der Gebietskrankenkasse (GKK) Salzburg ausgehandelt. Diese Änderung ist nun für die Mehrzahl der Versicherten im Bundesland Salzburg maßgeblich. Durch den neuen Leistungskatalog wird PhysiotherapeutInnen aufgrund ihrer Fachkompetenz und Ausbildung die Entscheidungskompetenz in Bezug auf die Methode und die Anwendung von Begleitmaßnahmen (ehemals passive Therapien), auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, übertragen. Der Kompetenzgewinn vereinfacht zudem das Verordnungs- und Bewilligungsprozedere für die ZuweiserInnen und PatientInnen und sorgt für mehr Transparenz. Dabei soll der Berufsstand gestärkt werden. 
    Die Vereinfachungen werden durch eine pauschale Anordnung/Generalverordnung zu den Positionen PT1, PT2 oder PT3 erreicht.
    Tarifposition Physiotherapie
    Im neuen Tarifsystem können PhysiotherapeutInnen auf Basis der ärztlichen Verordnung, welche die Dauer und Anzahl der Therapien festlegt, die Inhalte eigenständig festlegen. Entsprechend dem physiotherapeutischen Prozess vereinbart der/die PhysiotherapeutIn gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin das individuelle Behandlungsziel und erstellt einen Behandlungsplan, der die entsprechenden Maßnahmen enthält.
    Mehr Eigenständigkeit für PhysiotherapeutInnen
    Die Verhandlungen zwischen den PhysiotherapeutInnen und der GKK Salzburg führten zu einem Vertrag, der in Österreich neu ist und eine Imageverbesserung für die physiotherapeutischen Praxen bedeuten kann. Oft sehen sich die PhysiotherapeutInnen auf eine Rolle als MasseurInnen beschränkt. Kernelement der Physiotherapie sind jedoch Bewegungstherapien mit nachhaltigem Charakter und Beratungen. 
    Gerade das Verschreiben von Teilmassagen, die bei PatientInnen sehr beliebt sind, reduzierten die PhysiotherapeutInnen auf ihre ungewollte Rolle. Massagen sind nur ein sehr kleiner Teil der Leistungen eines/einer PhysiotherapeutIn. Auf dem Verordnungsschein steht fortan das Wort "Physiotherapie". Physiotherapie ist die Arbeit mit Bewegung und umfasst physiotherapeutische Verfahren der Bewegungstherapie sowie begleitende Maßnahmen der physikalischen Therapie. Fokus der Physiotherapie liegt auf der Bewegungsfähigkeit. Im Zentrum stehen Entwicklungen und Funktionsweisen des Bewegungssystems, aber auch der Einfluss durch Organ- und Nervensystem sowie das Zusammenspiel von Sensorik und Motorik. Das Arbeitsfeld der Physiotherapie umfasst praktisch alle medizinischen Fachbereiche.
    Vorteile für PatientInnen
    Die PatientInnen werden von bürokratischen Vorgaben entlastet. Vor dem 1. Januar 2017 mussten alle Behandlungen durch Physiotherapeuten vom chefärztlichen Dienst der Gebietskrankenhasse abgesegnet werden. Sonst hätte die Krankenkasse die Kosten nicht getragen, wie es heute noch in anderen Teilen Österreichs üblich ist. In Salzburg brauchen die Versicherten der GKK für sechs Einheiten Physiotherapie im Vierteljahr nur noch die Verordnung des Arztes. Sollte eine höhere Anzahl von Therapien notwendig sein, muss der GKK-Chefarzt diese weiterhin bewilligen.
     
    Update 14.02.2017 - Hinweis des Verbandes "physioAustria"
     
    Quelle: UP-Aktuell.de
    Bild: Wegweiser Daumen hoch, Physiotherapie © kamasigns | Fotolia.com
     
    Das Buch "Nervensystem in der Osteopathie" von Daniel Dierlmeier beschäftigt sich tiefgründig mit peripheren Nerven, Gehirn-und Rückenmarkshäuten sowie dem vegetativem Nervensystem. Vorgestellt werden Nervenstrukturen sowie die Fehlfunktionen, welche diese hervorrufen können. Alle Fachbereiche zum Thema Nerven, welche für Osteopathen (Physiowissen-Tag: Osteopathie) von Interesse sind, werden in diesem Werk behandelt, jedoch heißt das keinesfalls, dass dieses Buch nicht auch für Physiotherapeuten ideales Ausbauwissen beinhaltet. So tiefgründig und umfassend haben wir bisher noch kein Praxisbuch zum Thema Nerven in den Händen gehalten.
    Buch Inhalt - "Nervensystem in der Osteopathie" 
    Vorstellung der Nerven
    Einleitend wird zuerst einmal auf ca 45 Seiten der grundlegende Aufbau, Funktion und Unterscheidung des menschlichen Nervensytems aufgegriffen. Es werden anschließend über dreißig verschieden Nerven und Nervengeflechte ausführlich dargestellt. Zu Beginn jedes Kapitels wird der Nerv, seine Funktion und seine Lage im Körper bebildert. Es folgt eine Beschreibung der häufigst hervorgerufenen Beschwerden bei Störung sowie des Verlaufs der Einschränkung (Schmerz, Taubheit, ..). 
    Beschreibung der Anatomie 
    Die Anatomie wird einfach und gut verständlich durch Prometheus-Abbildungen dargestellt. Diese macht es dem Leser leicht, einen umfassenden Überblick über den gesamten menschlichen Körper zu erhalten und einzelne Nervenstränge in Ihrer Lage zu lokalisieren.
    Untersuchungs- und Behandlungstechniken
    Besonders umfangreich fällt im Buch "Nervensystem in der Osteopathie" mit über 220 Seiten der Praxisteil aus. Osteopathische Lösungsansätze zur Behandlung und Linderung von Schmerzen werden vorgestellt. Von Diagnostik über Behandlung der peripheren Nerven werden alle Bereiche abgedeckt, um eine erfolgreiche Heilung erzielen zu können. Pathomechanismen und neurologische Untersuchungen des zentralen und vegetativen Nervensystems helfen bei der Diagnose. Die Darstellung der Behandlung in der Abbildung erfolgt übersichtlich mit Pfeilen, welche sogar die Behandlungsrichtung angeben. 

    Mind Map - N. cutaneus brachii medialis Stabilisierung zum Ende der Behandlung 
    In diesem Werk werden viele Übungen beschrieben, welche vom Patienten zuhause ausgeführt werden können. Nach erfolgreicher Behandlung kann der Patient somit selbstständig trainieren um seinen Gesundheitszustand zu stabilisieren. Durch die gute Darstellung im Buch kann der Osteopath die Beschreibung der Übungen kopieren und dem Patienten am Ende der Behandlung aushändigen.

    Praxis Teil - über 220 Seiten - blau markiert
     
    Darstellung und Strukturierung
    Anleitungen für osteopathische Tests und Techniken werden in diesem Buch durch Fotos visuell veranschaulicht. Dies bietet eine gute Verständlichkeit und eine leichte und fehlerfreie Nachahmung der Praxen. Das Stichwortverzeichnis am Ende des Werkes macht ein schnelles Nachschlagen von Schlüsselbegriffen möglich. Es hilft, sich in dem ohnehin schon gut strukturierten Werk noch besser zurecht zu finden. Auf der ersten Seite findet sich eine Darstellung eines menschlichen Körpers und den darin verlaufenden Nervensträngen. 
    Die Zusammenhänge zwischen Nerven und Beschwerden werden übersichtlich und anschaulich in Ursache-Folge Ketten visualisiert. Es wird somit deutlich, wie der Nerv eine direkte und indirekte Auswirkung auf Pathologien und Dysfunktionen haben kann. 

    Es bewegt sich etwas, dieses mal geht der Bundesrat voran. Unterstützt wird von den Ländern, dass die Heilmittelerbringer, wozu u.a. wir Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten gehören, mehr Verantwortung übernehmen sollen. Dass sich dies nicht von heute auf morgen regeln lässt versteht sich im deutschen Gesundheitswesen von selbst.
    Kritik kommt (wie fast nicht anders zu erwarten) von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV. Hier sieht man das Modellvorhaben kritisch und fordert, dass Therapeuten dann auch für die Wirtschaftlichkeit mit haften müssen. Nichts desto trotz, sollen Modellprojekte aufgelegt werden, in denen der Direktzugang getestet wird. Der Bundesrat wird darüber am 14. Oktober weiter beraten. 
    Den kompletten Artikel der Ärztezeitung findet ihr hier
    Der Titel ist vielversprechend, genauso wie der Klappentext und Inhalt. 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' ist ein Sammelwerk von 14 Experten unter der Federführung von Frans van den Berg - einem der renommiertesten Physiotherapeuten Deutschlands. Er bietet mit ihrem Werk Expertenwissen zur ganzheitlichen Behandlung bei Störung einzelner Organsysteme. Damit geht die klassische Physiotherapie, wie wir sie kennen, einen Schritt weiter. Denn bislang galt die Heilmethode lediglich zur Heilung und bei Schmerzen von Muskeln, Sehnen und dem Bewegungsapparat. 
    Neue Ansätze in der Physiotherapie
    Die Experten van den Berg und Co setzten mit ihrer Forschung und dem daraus resultierenden Werk 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' neue Maßstäbe für Medizin und Forschung. International haben sie geforscht und therapiert, um die Ergebnisse ihrer Studien in einem gesammelten Werk präsentieren zu können. Erfolgreich, so wie wir finden, stellen evidenzbasierte Tests und Therapie sicher die nächste Stufe Physiotherapie dar. Das Ziel hier ist klar: Physiotherapeuten sollen durch standardisierte Tests klar belegen können, wie wirksam ihre Therapie ist und welche Fortschritte am Patienten erreicht wurden. Nicht zuletzt basieren darauf auch Modelle zur Leistungsbezogenen Entlohnung in der Physiotherapie, wie häufig gefordert wird.
    Inhalt und Aufbau
    Das Werk 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' ist ein gelungener Mix aus Einführungs- und Standardwerk mit Expertenwissen auf über 620 Seiten in einem Nischensegment der Medizin. Theoretisch werden in dem Werk alle wichtigen Körpersysteme ausführlich thematisiert. Begonnen mit einer ausführlichen, umfangreichen und theoretischen Beschreibung der Funktionsweise einzelner Körpersysteme über deren typischen Erkrankungen und Einschränkungen bis hin zu physiotherapeutischen Heilungs- und Therapieansätzen, wird mit dem Medizinwerk 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' alles geboten, was ein angehender Mediziner und Physiotherepuet sich zu hoffen traut. Der Ansatz, erkrankte Körperorgane durch Techniken aus der Physiotherapie zu therapieren, ist sehr neu und die ersten Ergebnisse der Forschung werden hier präsentiert. 
    Ein Minuspunkt, bei all den Vorzügen könnte allenfalls sein, dass gern etwas mehr Schwerpunkt auf die Vorstellung der eigenen Forschungen gelegt werden dürfte. Sicher hätte dies Blickwinkel für fortgeschrittenen Physiotherapeuten erweitern können. 
    Ansonsten greift das Werk alle wichtigen Fragen und Erklärungen um das Thema Physiotherapie und betroffene Körpersysteme auf. Es wird das Bewegungssystem vorgestellt, Trainingstipps und Therepiewegerenommierter vorgestellt. Das selbe finde man über Faszien, das Verdauungssystem, dem zentralen Nervensystem oder dem vegetaiven Nervensystem. Es werden ebenfalls Behandlungsanstätze zur kardiopulmonalen Rehabilitation gegeben wie zur Beckenbodenrehabilitation. Aber auch das periphere Nervensystem und deren Nervenmobilisationen werden unter dem Ansatz der Physiothereapie thematisiert. 
    Buchgliederung (mit Autor)
    Bewegungssystem (Frans van den Berg, Thomas Schöttker-Königer) Faszien (Daniel Schulz) Kardiopulmonale Rehabilitation (Tony Reybrouck und Rik Gosselink) Verdauungssystem (Birgit Schroeder) Beckenbodenrehablilitation (Marijke van Kampen) Zentrales Nervensystem (Renata Horst) Peripheres Nervensystem (Brigitte Tampin, Frans van den Berg) Vegetatives Nervensystem (Helen Slater) Schmerzen und Schmerztherapie (Florian Hockenholz, Kerstin Roos) Allopathische und naturheilkundliche Arzneimitteltherapie (Monika Wilke, Rald Oettmeier)  
    Zielgruppe: Physiotherapie Berufseinsteliger bis zum Profi
    Besonders umfangreich und für Anfänger im Feld hilfreich ist das letzte Kapital des Werkes. Hier werden einzelne, typische Medikamente und deren Wirkung und Auswirkungen auf Körper, System und für die Physiotherapie dargestellt. 
    Fazit: 'Physiotherapie für alle Körpersysteme'
    Als Standard- und / oder Einführungswerk kann mit 'Physiotherapie für alle Körpersysteme' gearbeitet werden. Wer interessiert ist an den umfassenden Wirkungen der physiotherapeutischen Techniken, auch der wird im Werk von van den Berg und Co gute Ansätze zur Vertiefung finden.
    Für Fortgeschrittene in diesem Feld, werden die mit dem Werk über evidenzbasierte Tests und Therapieansätze im Bereich der 'Physiotherapie für alle Körperfunktionen' nicht viel Neues und Unerwartetes erfahren. Dafür, dass sich die Autoren mit einem Forschungsfeld beschäftigt haben, das bisher weniger in der Medizin Beachtung fand, liegt der Fokus des Werkes zu sehr auf Allgemeinheiten und bekannten Fakten. Das Neue und vor allem die angekündigten evidenzbasierten Testverfahren und Therapieansätze kommen ziemlich kurz. 
    Dafür sind den Autoren die Einführungskapitel über die Fuktionsweise unseren Körpers und seinen Systemen ziemlich gut gelungen. Der Ansatz ist vorhanden. An der Umsetzung darf noch geschliffen werden ... zur Perfektion.
    Die neurologische Rehabilitation unterzieht sich wie kaum ein weiteres therapeutisches Arbeitsfeld einem ständigen Wandel. Aktuelle Forschungsergebnisse beeinflussen die tägliche Arbeit. Das Autorenteam des Ratgebers „Training in der Neuroreha“ Sabine Lamprecht und Hans Lamprecht kennt die Problematik aus verschiedenen Blickwinkeln: als Therapeuten in ihrer interdisziplinären Praxis und als bundesweit tätige Referenten für Fortbildungen in den Bereichen Neurologie und Neurorehabilitation.
    Neuroreha - ein informativer Ratgeber für Physiotherapeuten

     
    In Ihrem Praxisleitfaden beleuchten die Autoren verschiedene Aspekte der medizinischen Trainingstherapie für Patienten mit neurologischen Beschwerden. Dabei fassen sie erstmalig unterschiedliche Erkrankungen zusammen, sodass ein umfassender Überblick entsteht. Im Mittelpunkt stehen eine Auswahl an Geräten mit praxisnahen Beschreibungen der dazugehörigen Übungen. Ausdauertraining auf dem Laufband oder einem Ergometer, Schnelligkeitstraining oder Förderung der Beweglichkeit - Übersichtlich eingeteilt nach der Wirkung der Geräte.
    Wichtig war uns hierbei die Differenzierung, dass das Training in einem Fitnessstudio genauso Beachtung findet wie eine Reha in Einrichtungen mit einem orthopädisch-chirurgischen Schwerpunkt . Auch modernste Entwicklungen wie Robot-gestützte Trainingsgeräte führen die Autoren auf. Das ermöglicht Physiotherapeuten, ein möglichst ausgewogenen Überblick und ein Programm zur Reha durch Mobilisation und Muskelaufbau zusammenzustellen. Dabei lässt sich die korrekte Ausführung der Übungen aufgrund des reichlich bebilderten Praxisratgebers sehr gut nachvollziehen.
     

     
    Inhaltsverzeichnis: Training in der Neuroreha
    Medizinische Trainingstherapie - 12 Seiten (geschichtlicher Überblick) Sport und Gesundheit - 5 Seiten (Bedeutung von Bewegung) Allgemeine Trainingseffekte - 7 Seiten (Kraft / Ausdauer / Schnelligkeit / Beweglichkeit / Koordination / Gleichgewicht) Neurologische Rehabilitation - 16 Seiten
    Kortikale Reorganisation Feedback Training MTT in der Neurologie - Weshalb? - 11 Seiten Einführung Das motorische Lernen - fördernde Faktoren Behandelbare neurologische Symptome in der MTT (Spastik / Parese / Ataxie / Gleichgewicht) Trainingsgeräte in der Neurologie - 34 Seiten
    (Vorstellung von Trainingsgeräten inkl. für die Neurologie relevanter Parameter im Gegensatz zur orthopädischen Reha) Krankheitsbilder - 27 Seiten Einleitung Schlaganfall Multiple Sklerose Mb. Parkinson Querschnittslähmung Schädel-Hirn-Trauma Zerebralparese Neuromuskuläre Erkrankungen Spastisches Spinalsyndrom (SSP) Schwer betroffene Patienten und MTT Organisatorisches Tests und Assessments



    Muster-Trainingspläne für zahlreiche neurologische Erkrankungen

     
     
    Schlaganfall, Zerebralparese, Schädel-Hirn-Trauma oder Motoneuroerkrankungen - die Krankheitsbilder, die eine neurologische Therapie erforderlich machen, sind sehr vielfältig. Das Autorenteam Sabine Lamprecht und Hans Lamprecht setzt sich mit häufig vorkommenden Erkrankungen auseinander. Bewährtes trifft auf neue Ansätze, die durch aktuelle Forschungsergebnisse entstehen. Empfehlungen für ein ausgewogenes Ausdauer- und Krafttraining, u. a. für schwer betroffene Patienten, bieten eine sinnvolle Hilfe in der Medizinischen Trainingstherapie.
     
    Wissenswertes über die Entwicklung verschiedener Therapieformen
    Einen interessanten Einblick bietet der geschichtliche Hintergrund, der die Entwicklung der Therapien vom Altertum bis zur Moderne aufzeigt. So erfährt der Leser beispielsweise, wie sehr sich die Bedeutung von Bewegung und die Verknüpfung von Sport und Gesundheit mit den Jahren gewandelt hat.
    Copyright: Thieme
    Volkskrankheit Rückenschmerzen - und Osteochondrose ist dabei nur eine von vielen Erkrankungen, die lebenslanger Bewegugsmangel oder etwa ein Bürojob mit sich bringen können. Was passiert genau im Rücken, wenn eine Osteochondrose vorliegt?
    Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, die aufgrund von Verschleiss im Alter als Folge einer Knochenbildungsstörung entstehen kann. Sie betrifft zu 95% die Bandscheiben. Knochen werden bekanntlich aus Knorpel gebildet. Die Störung liegt vor, wenn dieser Umwandlungsprozess nicht rasch genug erfolgt. Da Knorpelgewebe keine eigenen Blutgefäße hat, droht es abzusterben und sich frei im Gelenk zu bewegen, was die Beschwerden verursacht. Eine Ursache kann auch die lebenslange Fehlbelastung sein.

    Infografik: Herbano.com - mehr Informationen zu Osteochondrose finden Sie hier
    Mögliche Therapieansätze bei Osteochondrose
    Erstes Behandlungsziel der bewegungsmäßig eingeschränkten Person ist die Verringerung der Schmerzen. Hier sind herkömmliche Schmerzmittel möglich, damit sich das Gewebe entspannen und der Patient zur Ruhe kommen kann. Auch die gängigen Entzündungshemmer finden hier Anwendung. Bei besonders heftigen Schmerzen kann auch eine Injektion des Medikaments direkt in das Gelenk erfolgen. Leider hat dieser Weg bei langzeitlicher Anwendung häufig Auswirkungen auf die Leber- und Nierenfunktion und sollte daher so gering wie möglich gehalten werden. Darüber hinaus kann man sogar über seine Ernährung (Zuckerarm, Weißmehlarm) seinen Körper zusätzlich stärken. 
    Zusätzlich zur medikamentösen Therapie ist Physiotherapie hilfreich. Der Therapeut kann durch gezielte Massage Verbesserungen der häufig sehr stark verspannten Muskulatur erreichen. Elektro- und Wärmetherapie fördern die Durchblutung im Gewebe und erzielen ebenfalls Linderung.
    Jede Therapie sollte darüber hinaus mobilisierende sowie kräftigende Krankengymnastik bzw. Maneulle Therapie beinhalten. Da Osteochondrose auch zu dauerhafter Immobilität führen kann, führt der/die Therapeut/in ggf. auch muskelstärkende Übungen durch. Damit soll langfristig die Beweglichkeit erhalten werden. Partien in der Nähe der betroffenen Stelle werden gekräftigt, um das Gelenk zu entlasten.
    Rückenschule bei Osteochondrose angebracht
    Damit sich die Situation dauerhaft nicht verschlechert, ist es ratsam, an speziellen Kursen der Rückenschule teilzunehmen. Hier wird eine richtige Körperhaltung trainiert sowie ein optimalerer Umgang im Alltag zB beim heben und tragen von Lasten geschult. Falls gewünscht, kann das Rückentraining auch eizeln abgehalten werden. Es ist das Ziel der physiotherapeutischen Behandlungen insgesamt, dass alle Bereiche um die Wirbelsäule gestärkt werden, damit die Lastenverteilung in der Zukunft insgesamt ausgeglichener (physiologischer) ist und es nicht zu weiteren Fehlbelastugen kommt.
    Yoga kann Therapie bei Osteochondrose unterstützen
    Auch Yoga-Übungen könen den Betroffenen helfen. Es sollte jedoch ein Orthopäde dazugezoge werden, der bei der Auswahl der richtigen Übungen mitwirkt. Ein spezielles "Rücken-Yoga" gibt es dazu bereits. Übungen, die zur spürbaren Verbesserung führen, sollten dann auf jeden Fall in den Alltag integriert werden.
    Auch eine säurearme Ernährung ist bei Problemen mit Osteochondrose dringend zu empfehlen. Mineralstoffmangel begünstigt die Übersäuerung des Körpers. Auch wenn viele die Litanei vom "bösen" Kaffee und Alkohol nicht mehr hören können, so kommen diese als Mit-Verursacher von Osteochondrose einfach in Frage. Wasser und Kräutertee sind in jedem Fall besser, weil säurearm.
     
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    Die Grundlohnsumme bildet die hauptsächliche Bemessungsgrundlage für die Einkommen und die Einkommensentwicklung der im Gesundheitswesen Beschäftigten. Konkret wird dabei aus dem beitragspflichtigen Arbeitsentgelt aller in Deutschland Beschäftigten – also der Grundlohnsumme - zunächst der Beitrag der Arbeitnehmer zur gesetzlichen Krankenversicherung berechnet.
    Wie setzt sich die Grundlohnsumme zusammen?
    Die so festgesetzten monatlichen Beiträge zur Krankenversicherung seitens der Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden von den Krankenkassen im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnungen eingezogen und direkt an den Gesundheitsfonds weitergeleitet. Anschliessend weist der Gesundheitsfonds den Krankenkassen Gelder wieder zu. Diese Zuweisungen berechnen sich nach einem bestimmten Schlüssel, zum Beispiel entsprechend der durchschnittlichen Risikoklassifizierung der Krankenkassenmitglieder wobei unter anderem die Morbidität der Mitglieder berücksichtigt wird (Risikostrukturausgleich).
    Aus diesen Geldern müssen dann seitens der Krankenkassen die Kosten für Heilmittel und Behandlungen sowie die Vergütungen der Ärzteschaft und der Heilberufe wie für uns Physiotherapeuten bestritten werden, wobei der Grundsatz der Beitragsstabilität gilt.
    Große Nachteile für Physiotherapeuten durch Grundlohnsummen-Bindung
    Gerade für Physiotherapeuten und Krankengymnasten als sonstige Leistungserbringer im Heilmittelbereich, hat dies in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Einkommen mehrfach einer realen Schrumpfung unterlagen. Die Ursache hierfür liegt im Wesentlichen in der Beitragsstabilität und damit in nur geringfügig veränderten Grundlohnsummen. Die Anpassung der an die Grundlohnsumme gebundenen Preise für Physiotherapeuten und für Krankengymnasten an die Veränderung der Grundlohnsumme lag bereits mehrfach unter der Inflationsrate, was einen realen Einkommensverlust der in der Branche Beschäftigten darstellt. Einzig eine Entkoppelung der Vergütung für Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann hier Abhilfe schaffen.
    Unterschied zur Ärzteschaft
    Im Gegensatz zu Ärzte- bzw. Zahnärtzeschaft, bei denen die Grundlohnsumme und deren Veränderung nur ein Baustein der Gesamtvergütung darstellt, ist die Veränderungsrate der Grundlohnsumme im physiotherapeutischen Bereich wesentlicher Parameter für die Einkommensanpassung.
    Erste Erfolge
    Trotz zwischenzeitlicher Erfolge, wie die kürzlich zum 1. Februar bzw. 1. März 2016 in Hamburg geschlossene Vereinbarung zwischen dem Verband für Physiotherapie (ZVK) und den Primärkassen (AOK, IKK u.a.) mit der wichtige Preiserhöhungen für Physiotherapien und Krankengymnastik durchgesetzt werden konnten, bleibt die generelle Bindung der Einkommen in der Physiotherapie insgesamt ein grosses Problem.
    Im Rahmen der Gespräche und Verhandlungen über die Entkoppelung von der Grundlohnsumme vermeldet der Bund vereinter Therapeuten e.V. (BvT), als bundesweite Interessenvertretung von Ergotherapeuten, Logopäden, Masseuren, Physiotherapeuten und Podologen nun, dass erste wichtige Etappenziele auf dem Weg in greifbare Nähe gerückt sind und ruft seine Mitglieder zur weiteren Untermauerung und um den Forderungen Nachdruck zu verleihen zu einer Unterschriftenaktion auf.
    Ausblick
    Nach Einschätzung des BvT besteht die realistische Chance, das die Bindung an die Grundlohnsumme in absehbarer Zeit fallen und ebenso, dass die Länge der Schiedsverfahren in Anlehnung an §89 SGB V auf nur drei Monate reduziert werden könnte. Der Verein beruft sich dabei auf Verlautbarungen aus Gesprächen, die durch die Vertreter der unterschiedlichen Verbände auf Bundes- und Landesebene geführt wurden.
    Zugleich wird betont, wie wichtig der Schulterschluss zwischen den verschiedenen Verbänden im Heilmittelbereich ist und wie wichtig die Zukunftsperspektiven der Physiotherapeuten davon abhängen, dass die unterschiedlichen Interessenvertreter und Verbände eine gemeinsame Linie und Vorgehensweise in den Gesprächen mit den politischen Verantwortlichen finden.
    Im Falle der in Aussicht stehenden Entkoppelung der Vergütung für Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann es laut BvT endlich zu einer gerechteren Entlohnung kommen, in der unter anderem die allgemeinen Kostensteigerungen mit berücksichtigt werden und somit die reale Einkommensverluste zukünftig vermieden werden.
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    Die FIBO ist eine internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit, die an den beiden letzten Ausstellungstagen auch dem öffentlichen Publikum zugänglich ist.
    Aktuell präsentieren in der Zeit vom 07. bis 10. April 2016 ca. 720 Aussteller aus dem In- und Ausland auf ca. 130.000 Quadratmeter nicht nur die gesamte Bandbreite aktueller Fitnessmode, sondern auch die neuesten Wellnesstrends und Ernährungsmethoden. Hinzu kommt ein großes und abwechslungsreiches Rahmen- und Showprogramm, dass mit Modern Dance, Live-Bühnenshows und Kampfsport-Perfomances für Unterhaltung und Abwechslung sorgt.
     
    Das Angebot der FIBO
    Das Angebot der Aussteller erstreckt sich vom Anlagenbau und der Architektur (jeweils mit Ausstattungsangeboten) über die unterschiedlichsten Fitnessgeräte und Schönheitsapparaturen sowie Physiotherapie, REHA- und Präventionsgeräte bis hin zu Sportbekleidung, Nahrungsergänzung uvm.
    Auch der Dienstleistungssektor, der Fittnessanbieter und Fitnesskunden anspricht, ist mit den Bereichen Ernährungsberatung, Finanzierung und Leasing, Krankenkassen und Versicherungen, Rechtsberatung, Teamentwicklung und Incentives sowie Trainingskonzepten und Unternehmensberatung vertreten.
     
    Die Thementage auf der FIBO
    Donnerstag, den 07. 04. ist als Tag der Existenzgründer überschrieben. Jeder, der sich in der Fitnessbranche selbstständig machen möchte, erhält auf dem EMS Vortragsforum in Halle 5.2 sowie in der Networking Lounge in Halle 8 interessante Informationen zu den Themen Businessplan, Franchising und Existenzgründung. Freitag, den 08.04. findet nicht nur der DGSP Kongress statt, sondern auch der Physiotag. Auf dem DGSP Kongress (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention) dreht sich alles um das Thema: Präventionsgesetz - was nun? Die Diskussion erfolgt unter Einbindung unterschiedlicher interdisziplinärer Blickwinkel. Am Physiotag bietet ein interprofessionelles Referententeam Einblicke in die Möglichkeiten, Trainingseffekte zu steigern. Am Samstag, 09.04. findet der FIBO MED Kongress statt. Das Themenspektrum umfasst die Bereiche: Big Data, Haftungsfragen aber auch Cardio und Ausbildung.  
    Das DASSM Symposium (Deutsche Akademie für angewandte Sportmedizin) öffnet am Donnerstag, 07.04. für Fachbesucher und Samstag, 09.04. für das öffentliche Publikum seine Tore.
    International renommierte Referenten aus den USA referieren am Donnerstag, den 07.04. für Physiotherapeuten und Mediziner zu den Themen: progressive Rehabilitation, Faszien sowie Ernährung und Motivation.
    Mit DIFG (Digital Fitness Summit) dreht sich alles um die Digitalisierung im Fittness- und Gesundheitsmarkt. Organisiert wird die DIFG vom Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. für Betreiber, Führungskräfte und Mitarbeiter von Fitnessklubs.
     
    Weitere interessante Bereiche auf der FIBO
    Die Profiplattform - Investoren und Entscheidungsträger sowie Manager aber auch Händler und Zulieferer aus der Gesundheits- sowie Fitness- und Wellnessbranche erhalten auf der eigens für Sie eingerichteten Plattform gezielte Informationen in Form von Meetings und persönlichen Kontaktgesprächen.
    Shopping für Fitnessfans - Wer als fitnessbegeisterter Privatbesucher die FIBO besucht, der kann in angenehmer Atmosphäre neben einem Catwalk bummeln und shoppen.
     
    Promis auf der Fibo
    Wie in jedem Jahr, zieht die Fibo auch zahlreiche Promis aus Sport, Fitness und Unterhaltung an. In diesem Jahr kann man zB. Regina Halmich, Raf Möller, Thorsten Legat, Fernanda Brandao, Dame Kelly Holmes, Oliver Roggisch, Florian Molzahn, Johannes Lochner oder Jens Lehmann persönlich treffen. 
     
    Die 5 TOP-NEUHEITEN auf der FIBO 2016
    AKERN BodyComp MF Hexa - Bioimpendanzanalyse (Stand 7/A01)
    Bei "BIA" handelt es sich um ein medizinisch zertifiziertes Gerät für die Bioelektrische Impedanzanalyse der Firma SMT medical technology GmbH & Co. KG. Das System ist perfekt für den Einsatz im Wellness- und Fitnessbereich aber auch für den Einsatz im Bereich der Ernährungsberatung sowie für die Beratung im Gewichtsmanagement.
    Höchstmögliche Genauigkeit und zuverlässige Ergebnisse liefern die 6 Messfrequenzen für alle Körperkonstitutionen. Besonders bei übergewichtigen Personen.
    Es erfolgt nicht nur die Ermittlung der Kompartimente von Zell-, Fett- und Muskelmasse sonder auch die Hydration (Verteilung von intra- und extrazellulärem Wasser), deren Wert für eine effektive Ernährungs- und Fitnessberatung von unverzichtbarem Wert ist. Neu ist auch ein Modul für ein Aktivitäts- und Gewichtsmanagement mit übersichtlichem Trendvergleich.  Sobald die Messung nach nur wenigen Sekunden beendet ist, werden die Werte über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle direkt auf den PC oder das Tablet übertragen. Von Vorteil ist auch, dass das BodyComp MF Hexa komplett kompatibel ist und somit im gesamten Fitnessbereich zur Anwendung kommen kann. Mehr Informationen
     
    airwalk ap - Gewichtsentlastungsgerät - Stand 7/E05
    Dieses Gerät der Firma h/p/cosmos sports & medical GmbH ist konzipiert für den Einsatz in der Sport-Reha sowie dem Athletik-Training.

    Zu den speziellen Einsatzbereichen gehören:
    die Gewichtsentlastung (während Laufbandtherapie / -training) die Sturzsicherung (während Laufbandtherapie / -training) das gewichtsentlastete Gleichgewichtstraining spezielle gewichtsentlastete und/oder gesicherte Gehübungen das Geschwindigkeitstraining in Fitness und Leistungssport Mehr Informationen
     
    "mobee fit" - Stand 8/E47
    Hierbei handelt es sich um ein innovatives System der SportMed AG, dass die Beweglichkeit des Menschen erfasst. Damit eignet es sich für den Einsatz im Bereich Prävention sowie Fitness und Sport.
    Dank der integrierten präzisen Sensortechnik wird der Beweglichkeitsstatus der Kunden exakt und reproduzierbar erhoben. Der Trainer erhält die Möglichkeit, sich voll und ganz auf seinen Probanden zu konzentrieren. Währenddessen erfolgt eine Übertragung der Messergebnisse mittels Liveanimation der Bewegungsausführung direkt auf den Bildschirm des PCs. Trainer und Proband können somit gemeinsam die veranschaulichten Messergebnisse verfolgen. Mehr Informationen

    Die Durchführung erfolgt schnell und unkompliziert. Selbst der Aufwand für die Integration ist mit der interaktiven Lernfunktion minimal. Zeitintensive Schulungen erübrigen sich somit.
     
    Wellsystem Medical_Plus Überwasser-Massage - Stand 8/B40
    In diesem revolutionären System wird die sanfte Kraft des Wassers mit wohltuender Wärme zu einem einzigartigen Therapiekonzept verbunden.
    Die wohltuende Wärme strahlt bis in die tiefen Gewebsschichten und fördert somit die Durchblutung des Patienten. Gleichzeitig wird der Stoffwechsel aktiviert, die Muskulatur gelockert sowie Verspannungen und Verhärtungen gelockert. Von großem Vorteil ist auch, dass diese Wärmetherapie ohne Belastung des Kreislaufs stattfindet.
    Die Füllung des "Wellsystems Medical_Plus" erfolgt mit etwa 300 Liter Wasser. Diese können auf angenehmen 25 bis 40 Grad erhitzt werden. Die Masssagedüsen können für gleichmäßige Bewegungen gegen die Unterseite der angenehmen Liegefläche aus Naturkautschuk stufenlos reguliert werden. Die Druckstärke, der Massagebereich und die Massagezeiten sind ebenfalls individuell regulierbar. Mehr Informationen

     
    Synchro Trainingsgeräte für §20 Präventionskurse - Stand 7/E23
    Die SCHNELL Trainingsgeräte GmbH präsentiert an Ihrem Stand Trainingsgeräte, die nach §20 als Präventionskursen kombinierbar sind. Dieses neue Gesundheitskonzept ermöglicht den Einsatz dieser vollautomatischen Geräte für zwei zertifizierte und unterschiedliche Kurskonzepte nach §20.
    Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und den inhaltlichen Umsetzungen des Kurses erfolgt die Mitarbeiterschulung. Die Erschließung neuer Zielgruppen und die schnelle Refinanzierung der Investitionskosten wird mit der Bezuschussung von mindestens 75 % durch die Krankenkassen bereits mit einigen durchgeführten Kursen beschleunigt möglich. Die vier Geräte des "synchro 4back conceptes" - Extension, Flexion, Lateralflexion und Rotation ermöglichen schon ab 16 m² ein hochwirksames Rückentraining. Die Kombination mit einem § 20-Kurs ermöglicht den Kursteilnehmern, sich von den positiven Erfolgen eines regelmäßigen und gezielten Krafttrainings zu überzeugen. Die Motivation, als Selbstzahler weiter zu trainieren, erhöht sich damit um ein Vielfaches. Mehr Informationen
    Übungen zur Rückenschule findet ihr in der Übungsdatenbank
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