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    • Hallo bbgphysio, erst einmal vielen Dank für deine Antwort. Nach Triggerpunkten haben bereits zwei Therapeuten gesucht, die auch die Faszienbehandlung gemacht haben. Haben auch beide was gefunden, wo ich schwitzend und stöhnend auf der Liege lag , aber den beschriebenen Schmerz hat das leider nicht beseitigt.   Wie könnte man denn einen irritierten Nerv diagnostizieren und evtl. behandeln? Das würde ich dann bei meinem nächsten Termin nächste Woche mal ansprechen.   Sollte jemand noch andere Ideen haben, ich bin für alles offen
    • Hallo Dr.Windmill! Der Miniscus scheint ja deine Probleme nicht zu verursachen, Wadenbeinköpfchen wurde mobilisiert, und das Knie scheint auch stabil zu sein. Was Ich mir vorstellen könnte das sich da ein sog.Triggerpunkt entwickelt hat im Bereich Sehnen, Ausenband, seitliche Kniemuskulatur ect. Das sind kleine Schmerzpunkte (Knötchen) in den Muskeln, Sehnen, Bändern, die die Eigenschaft haben ausstrahlen Schmerzen zu verursachen. Diese können deine Beschwerden durchaus provozieren. Ich würde selbst mal hergehen und in dem Bereich deines Knies, Oberschenkelmuskulatur, in der nähe deiner Schmerzen herumdrücken. Kannst du deinen Schmerz dadurch provozieren und sogar die ausstrahlenden Schmerzen hervorrufen ist es PERFEKT. Du musst wirklich etwas danach suchen. Hast du die Schmerzstelle die evtl. auch ausstrahlt bleibst du solange mit deinem Finger oder auch einem Massagestäbchen solange darauf bis der ausstrahlende Schmerz nachlässt. Dies sollte aber normalerweise von einem Therapeut gemacht werden. Eine zweite Möglichkeit was Ich eher nicht denke ist, daß ein Nerv irritiert ist der seitlich in den Unterschenkel zieht. Dieser kann z.b. über das Wadenbeinköpfchen irritiert werden. Die Symptome sind aber eher untypisch dafür.  Bin mal gespannt.  l.g
    • Hallo zusammen   Legt gerade jemand an der Timmermeister-Schule in Münster sein Physio - Examen (Ende Sommersemester 2017) ab und könnte mir die genauen Prüfungstermine geben? Schriftlich, mündloch etc.? Vielen Dank!   Lg, Petra
    • Hallo zusammen, da mir bei meinen Beschwerden keiner mehr weiterhelfen kann, wende ich mich jetzt vertrauensvoll an euch und hoffe, hier neue Impulse und Ideen sammeln zu können.

      Also zunächst einmal zu mir und meiner Krankengeschichte:

      Ich bin 26 Jahre alt, 183cm groß, ca 84kg schwer uns sehr sportlich.
      Seitdem ich 8 Jahre alt bin spiele ich Basketball, im alter von 14-19 auch leistungsorientiert mit dem Gipfel in der Nachwuchsbundesliga.
      Ich hatte immer mal wieder Probleme mit einem Patellasehnenspitzensyndrom, war aber gut in den Griff zu kriegen,
      Auch heute mache ich eigentlich noch 4-5 mal die Woche Sport, wobei Basketball wegen meiner Beschwerden aktuell keine Option ist. Dafür viel Fitness und Mountainbike fahren.

      Nun zum Thema:
      Im Februar 2016 habe ich mir einen Anriss des vorderen Kreuzbandes linkes Knie zugezogen. Das Kreuzband ist arthroskopisch genäht worden und es ging in die Physiotherapie. Das Aufbautraining (erst Mobilisation, dann Stabilisation und Kräftigung) hat eigentlich gut funktioniert, mein linkes knie war schnell wieder fast so stark und stabil wie das rechte und Beugung und Streckung waren frei. Nach ca. 3-4 Monaten bemerkte ich allerdings zum ersten mal einen stechenden Schmerz beim strecken des Knies, vor allem bei Bewegungen in der losen Kette. Das Schmerzzentrum befindet sich in etwa auf der Höhe des Wadenbeinkopfes, es strahlt aber ca. 15 cm nach oben und unten aus. Diese Schmerzen wurden in den nächsten Monaten immer schlimmer. In der geschlossenen Kette waren sie weniger stark zu spüren, aber auch da waren sie da. Wir fingen also an, diverse Ursachen zu behandeln: Faszien, Läuferknie, Muskeldisbalancen Instabilitäten, Fehlstellung der Patellae (sie reibt leicht, wurde aber als Schmerzursache ausgeschlossen), festsitzender Wadenbeinkopf etc. Das zog sich bis April 2017, in dieser Zeit haben mich 5 verschiedene Physiotherapeuten gesamtphysiologisch begutachtet und behandelt. Der das Kreuzband operierende, orthopädische Chirurg hatauch diverse Versuche gestartet (MRT Knie, Hüfte wegen verdacht auf CAM-Inpingement), alles erfolglos bzw unauffällig. Auch ein Orthopäde und ein Sportmediziner wussten nicht weiter. Ich habe auch immer mal wieder Versuche gestartet, mit dem Basketballtraining zu beginnen, aber nach einigen dynamischen Richtungswechseln schießt mir immer ein stechender Schmerz ins Knie und Umgebung, den ich langsam "weglaufen" kann.
      Da ich echt verzweifelt war weil niemand mehr weiter wusste, schlug der Operateur vor, er könne sich das Knie noch einmal von Innen ansehen. Gesagt getan, eine weitere Arthroskopie hatte eine Teilresektion des Außenmeniskus (zwei sehr kleine Anrisse) sowie die Entfernung von ein wenig Narbengewebe zur Folge. Ich war zunächst sehr zufrieden, die ersten zwei Wochen Lymphdrainage und Mobilisation waren (bis auf die ersten 3 Tage nach OP) komplett schmerzfrei, alle dachten: Super, der Meniskus scheint es gewesen zu sein. Als ich dann bei der Physiotherapie nach 3 Wochen anfing wieder leichte Stabilisationsübungen und Kräftigungen zu machen, waren die Schmerzen am nächsten Tag wieder da. Mit dem gleichen Schmerzbild: Stärkster Schmerz vor allem in der offenen Kette, in geschlossener leicht zu spüren.Die OP ist jetzt zwar erst 6 Wochen her, allerdings bin ich mir wegen des identischen Schmerzbildes wie vor der OP sicher, dass die Beschwerden nicht einfach so verschwinden werden, vor allem da es ja nach kleinen Meniskus-OPs heißt, dass man nach 6 Wochen wieder ziemlich fit sei.

      Tja, das ist meine kleine Leidensgeschichte. Vielleicht hat von euch ja noch jemand Ideen oder Anregungen, was ich noch versuchen könnte, oder vielleicht auch, was ich falsch gemacht haben könnte. Wenn ihr noch Nachfragen habt, dürft ihr natürlich gerne fragen

      Schon einmal vielen Dank im Voraus und Liebe Grüße,
      David
    • Gast Chandler
      Hallo, 

      Ich habe mir vor 11 Monaten eine unvollständige Quadricepssehenenruptur (also nur angerissen) zugezogen. Meine Ärztin (Chirurgin) entschied, dass konservativ, also ohne OP behandelt werden könne, da ich gut bewegen und mit dem Schienbein "gegendrücken" konnte. 
      6 Wochen Orthese und anschließend Physiotherapie. Ich kann relativ gut gehen, habe aber nach wie vor Probleme beim Treppensteigen, an schnelles Laufen oder ähnliches ist nicht zu denken. Seit 2-3 Monaten stagniert es, wird also weder besser noch schlechter. Der Oberschenkel ist immer noch viel dünner als der gesunde.
      Meine 2 Fragen:
      1. ist das noch ein zufriedenstellender Heilungsverlauf oder müsste ich schon viel bessere Ergebnisse,haben? 
      2. kann man einen unvollständigen Riss nach so langer Zeit doch noch operativ behandeln?
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