gianni

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    Selbständiger Physiotherapeut
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  1. ...das würde eigentlich von der Symptomatik her zusammen passen. Der Schaden der HWS mit dem impingement deiner Schulter. Das Schulterblatt, bzw. der Serratus anterior-Muskel, der das Schulterblatt hält, wird vom Thoracicus longus-Nerv C5-7 versorgt. Verliert jetzt der Nerv durch die Kompression der BS seine Versorgung an diesen Muskel, kann das Schulterblatt vom Serratus nicht mehr richtig gehalten werden und das acromion (Schulterdach) haut auf die Bursa (Schleimbeutel unter dem Schulterdach) und reizt Bursa und Supraspinatussehne, da diese auch unter dem Schulterdach vorbei muß. Und zwar jedes Mal wenn du den Arm senkst. HIER nochmal ein Bild des Systems. Puhhh. Du hast viele Baustellen. Ich würde an deiner Stelle eine Kur beantragen und zwar dort, wo man sich auf den Bewegungsapparat spezialisiert hat. Da gibt es mehrere in Deutschland. Der bekannteste Kurort ist Bad Füssing mit dem Schwefel-Thermalwasser. Frage mal bei deiner Kasse nach...
  2. Servus Bibo, eigentlich wäre hier der richtige Facharzt ein Neurologe und kein Orthopäde! Es müssten Reflexe getestet werden und evtl. weitere neurologische Untersuchungen oder Messungen der Nervenbahnen gemacht werden. Ein MRT sagt nicht alles aus. Das was da im Befund steht, heißt nichts anderes, dass man bei dir alte und neue Vorfälle und Vorwölbungen der Bandscheiben gefunden hat. Außerdem hast du in den kleinen Facettengelenke im Segment C6 (Abschnitt der Wirbelgelenke) eine Arthrose dieser Wirbelgelenke. Das Problem ist, eine Arthrose in den Facettengelenken führt zunehmend zu einer Verkalkung, das wäre nicht problematisch wenn in der Nähe dieser Facetten nicht das Foramen (Austrittsloch der Nervenwurzel) wäre. Je mehr sich das Foramen verengt (verkalkt) um so stärker werden die Schmerzen/Nervenausfälle. Hier hast du ein BILD und das HIER zur Orientierung. Eine Arthrose in diesen Gelenken bildet sich durch Überlastung, sei es durch berufliche Fehlhaltung der HWS oder einem früheren Unfall/Sturz (Schleudertrauma) oder durch genetisch bedingte, zu flache Bandscheiben. Da die Bandscheiben den Abstand und die Pufferung der Gelenke bestimmen. Je flacher die Bandscheibe desto größer ist der Druck auf die Facettengelenke. Außerdem sagt mir der Befund noch, dass dein Längsband an den Wirbelkörpern (das ist ein durchgehendes Halteband an der ganzen Wirbelsäule), das die Bandscheiben zurückhält, ausgeleiert ist bzw. keine Spannung hat. Das kann auch vererbt oder hormonell bedingt sein. Das kommt oft von einem zu schwachem Bindegewebe. Man kann hier aber sehr gut Muskulär gegen steuern. Es gibt gezielte Übungen, die speziell auf diese Haltemuskeln eingehen, die den Wirbelkörper stabilisieren und das Längsband unterstützen können. Allerdings musst du das ein Leben lang machen! Früher waren BS-Vorfälle eine Hiobsbotschaft wie z.B. beim Tumor. Heute hat es den Schrecken verloren durch die sehr gute Entwicklung in der Physiotherapie. Man kann sehr viel tun um das Problemen in den Griff zu bekommen. Allerdings solltest du dir einen erfahrenen Therapeuten/In suchen. Da kommt eine Menge Arbeit auf dich zu. Da werden sicherlich einige Monate vergehen bis du einigermaßen schmerzfrei sein wirst. Es muss auch nicht alles sofort operiert werden (solange du keine Ausfälle der Kennmuskeln hast). Lass dir KG aufschreiben und erst mal konservativ das Problem lösen! Viel Glück!
  3. Chrondomalicia patellae-Athroskopie

    Hi Johanna, hast du da eine jüngere Patientin? Hast du Fehlstellungen am Unterschenkel/Füße festgestellt? Evtl. O- oder X- Beine? Deine Anamnese ist schon sehr lobenswert, direkt schon wie in der Ausbildung Die Chondropatia P. entsteht typischer weise wenn die Kniescheibe nicht richtig zwischen den Kondylen des OS aufliegt, meist durch eine muskuläre Dysbalance. Eigentlich wäre das ohne OP gut behandelbar. Wie auch immer. Ich würde mich in erster Linie um die Triggerpunkte kümmern, die sicherlich massig am rectus Femoris/TFL vorhanden sind. Die Faszien sind dabei nicht außer acht zu lassen! Auch der Rezessus Suprapatellaris neigt zu Verklebungen. Dann wäre es wichtig das Gleitlager der Patella in die Richtung, in der die Pat. eingeschränkt ist zu mobilisieren. In dem Fall kaudal, also würde ich hier die Flexion bearbeiten (am Besten sitzend unter gleichzeitiger flexion des Knies, die Patella nach kaudal ziehen). Danach, wenn sich die Schmerzen weitgehend zurückgebildet haben, würde ich Übungen machen die vor allem den Vastus medialis ansprechen um die Patella zu zentrieren. Zum Beispiel das HIER. Du kannst auch gerne die Patella so tapen, dass sie zentriert gehalten wird und dann die Übungen drauf setzen. Wichtig ist die Übungen so zu wählen, dass kein großer Druck auf die Patella kommt, also erstmal ohne Gewichte zu arbeiten und immer im schmerzarmen Bereich zu bleiben. Achte mal darauf ob die Pat. im Stand zum Knick/Senkfuß neigt. Hier wäre dann eine Einlage "ohne Pelotte" ratsam. Denn oft kommen diese Beschwerden über eine unphysiologische Gelenkkette zu stande.
  4. ...ich mache sogar oft einen Klopftest, meistens mit der Faust (Kleinfingerseite) um zu differenzieren ob der Schmerz von einem entzündeten/gereizten Nerv kommt oder eher vom Gelenk aus geht. Das funktioniert ganz gut (kennt man vom Zahn) bei entzündeter Nervenwurzel schmerzt jede Erschütterung. Hast du schon mal probiert, einen Magenschutz vorher zu nehmen. Ich denke da an Pantopranzol 20mg (frei verkäuflich) halbe Stunde vorher einnehmen und dann 400mg Ibuflam möglichst morgens und abends. Ansonsten würde ich wenigstens die Salbe schön dick auftragen und abdecken bevor du ins Bett gehst. (ich weiß blöde Stelle ) Warte aber damit nicht zu lange. Je länger eine Entzündung besteht um so länger dauert es bis sie abklingt und um so mehr Schäden entstehen am umliegenden Gewebe.
  5. Servus zusammen, ich denke, dass es fast unmöglich ist einen Steißbeinknochen manuell aus seiner Position zu bringen. Meist wird so etwas eher durch Stürze oder Unfälle verursacht, die einen ziemlichen Impuls auf den Knochen/Gelenke ausüben. Ich vermute mal, durch dein Sturz hat sich eher das ISG verschoben und der PT hat durch die Mobilisation eine Reizung des Nervengeflechtes verursacht (Plexus Coccygeus), das sehr schmerzhaft sein kann. Wie auch immer, ich würde jetzt auch sagen, erstmal abwarten und entlastende Stitzpositionen einhalten evtl.mit Sitzring. Außerdem würde ich eher entzündungshemmendeTabletten nehmen (Diclo oder Ibu) und keine Schmerzmittel! Wenn du eine entzündungshemmende Salbe aufträgst z.B. Voltaren oder Proff (kein Gel! Salbe oder Creme ist hautschonender) kannst du das Problem von 2 Seiten packen und eine Besserung stellt sich oft nach 5 Tagen ein. Solltest du nach ca. einer Woche keine Besserung bekommen, wäre meine Idee einen Osteopathen aufzusuchen. Die können/dürfen tatsächlich Blockaden des Steisbeins lösen. Es ist immer eine rechtliche Geschichte in Körperöffnungen zu arbeiten.
  6. Ich glaube, nein ich weiß es, dass du zu spät dran bist. Eine Bekannte hatte letztes Jahr das selbe Problem. Die wollte im November einsteigen. Ich habe dann mal mit der hiesigen Physio-Schule telefoniert und mich informiert. Die sagte, dass die Ausbildung schon im Oktober begonnen habe und es sei ihnen von der Regierung nicht erlaubt Späteinsteiger aufzunehmen. Ein paar Wochen nach Ausbildungsbeginn wäre das noch gegangen, meinte sie. Tut mir leid, du musst ein Jahr warten.
  7. Ich glaube noch nicht, dass du den eigenlichen Sinn von dem Gerät verstanden hast. Schau dir mal das Video HIER an, vielleicht wird dir einiges klarer. Das wäre das selbe als würde ich versuchen mit einer Kurzhantel meine Beinmuskeln zu kräftigen. Ich kann mit dem Gripper keine Oberarmrmuskeln trainieren, weil das eine ganz andere Muskelgruppe ist, die mit diesem Gerät gar nicht angesprochen wird. Du kannst hiermit deine Oberarme und Schultern aufbauen. Das sind Tipps für Heimtraining mit einfachen Hausmitteln, die jeder zuhause hat.
  8. ...ich meinte damit, dass du bei der Übung, die Schulter und den Oberarm ganz entspannt lassen musst und die Kraft nur auf die Finger/Hand konzentrieren solltst. Du kannst damit sicherlich deine Griffkraft verbessern aber bestimmt nicht deine Oberarmmuskeln! Willst du deine Oberarme und Schultern aus gesundheitlichen Gründen kräftigen oder einfach weil du mehr Umfang willst? Das ist die entscheidende Frage, weil dann muss das Training von Grund auf darauf ausrichtet sein.
  9. Hallo Mike, das sehe ich leider nicht so. Diese so genannten Fingergripper stimulieren eigentlich nur die Unterarme. Da die Fingerbeuger bis zum Ellbogen gehen. Ursprünglich wurden diese "Fingerhanteln" dafür entwickelt, um deine Hände zu kräftigen, dass du beim Bodybuilding die Hanteln länger halten kannst und somit mehr wiederholungen hin bekommst. Aber mit dem Bizeps hat das überhaupt nichts zu tun! Natürlich spannt man automatisch den Bizeps und die Schulter an wenn man krampfhaft versucht etwas fest zu drücken, aber du sollst ja ganz entspannt nur die Finger anspannen . Das musst du selber wissen, ob du das unbedingt brauchst. Als alter Schlagzeuger habe ich das eigentlich nie gebraucht - dafür habe ich aber öfter mal die Sticks fallen lassen.
  10. Poliomyelitis

    ...ich habe heute mal mit dem Bruder meiner Freundin gesprochen, der zufällig Neurologe ist Der hat gesagt, dass es sich bei der Polio nicht um eine zentrale Schädigung handelt, sondern es befällt die Motoneurone im Rückenmark und sterben ab. Das führt zu einer schlaffen Lähmung.
  11. Poliomyelitis

    Hallo Pia, mein Spezialgebiet ist das auch nicht und musste mich auch erstmal schlau machen, aber so wie ich das verstanden habe ist das so: Die Schädigung des ZNS geht meist mit einer spastischen Lähmung einher. Ausnahme ist die isolierte Schädigung des Primären Motorcortex, auch motorische Hirnrinde genannt, die auch im Frontallappen liegt. Die ist dagegen schlaff. Das ist so zu erklären, dass die Fasern der Pyramidenbahn im prämotorischen Cortex entspringen. Und die Pyramidenbahnen sind ja peripher.
  12. Sehnennaht der Fingerbeuger

    Servus Sarah, HIER habe ich für dich die richtige Info-Seite gefunden. Ich würde auf jeden Fall die 10 Tage abwarten, bis die Nähte entfernt wurden und danach erstmal die Gleifähigkeit der Sehne verbessern bzw. erst prüfen. Eigentlich gibt dann der OP-Bericht die Freigaben der einzelnen Stufen vor. Das heißt wann kann ich mit der passiven, aktiven Beugung, belastete Beugung, Kräftigung beginnen.
  13. Nackenwärmer

    Du weißt aber schon, dass das die selbe Firma ist, die ich dir als Link gegeben hatte, nur halt über E-Bay. Ich mache es meistens so, wenn ich mir nicht sicher bin, rufe ich direkt bei der Firma an und lasse mich beraten. Das ist die beste Möglichkeit um Fehlkäufe zu vermeiden. Außerdem kannst du gleich fragen ob du es umtauschen kannst wenn´s nicht richtig passt. Oder sie schicken dir gleich ein paar Modelle zum ausprobieren. Vielleicht spielen die mit. Viel Glück!
  14. hws syndrom

    Hallo Maiglöckchen, da geht bestimmt noch was. Dazu müsste man aber noch ein paar Infos mehr haben: Alter, Beruf, sportl. Aktivitäten, evtl. Vorgeschichte (Unfall, Sportunfall) wann verstärkt sich der Schmerz (liegen, länger sitzen)? Ist der Schmerz dauerhaft und abends schlimmer oder bei bestimmten Bewegungen? Strahlt der Schmerz in den Armen aus oder bleibt er Lokal. Taubheitsgefühle in den Händen? Wie lange hast du das schon? Was hat der/die Therapeut/In bisher gemacht (Massage, KG, Manuelle Therapie)? Wie ist es morgens, besser, schlechter oder gleich? Fragen über Fragen, aber leider ist das so. Gerade aus der Ferne ist das um so wichtiger, dass man ein paar Einzelheiten bekommt! Wenn du hier deine Geschichte nicht ausplaudern willst, kannst mir auch gerne eine PN schicken.
  15. Hallo Sandra, welches hat er denn? Das für die Fußheberschwäche oder das für den Oberschenkel? Grundsätzlich ist es ja so, dass das menschliche Neuro-Muskuläre-System Stimulationen (Reize) braucht um nicht zu verkümmern. Deshalb ist es sehr wichtig, das sich die Patienten in den schubfreien Phasen sehr viel Bewegen, um auch Folgeerkrankungen wie Thrombose, Osteoporose, Kontrakturen (einsteifen der Gelenke) Muskelabbau usw. verhindert oder verlangsamt. Um auf deine Frage zurück zu kommen, Nein - die Nutzung von Walking-Stöcken schadet überhaupt nicht. Im Gegenteil beim Nordic Walking wird der Rhythmus beim Gehen durch Stöcke unterstützt und gibt den Patienten mehr Sicherheit. Die Technik beim Nordic Walking folgt einem basalen Bewegungsmuster, vergleichbar mit Klettern und Krabbeln, so dass dieses Muster auch von vielen Menschen mit Multipler Sklerose leicht abgerufen werden kann. Zudem kräftigt es die Arm- und Rumpfmuskulatur (Paresen), erhöht die Koordinationsfähigkeit und lockert die fixierte Schultermuskulatur (Ataxie). Also Sandra, sag ihm er soll sich keine Gedanken machen und das tun womit er sich am wohlsten fühlt. Lieber habe ich die Stöcke in der Hand und gehe einigermaßen "normal" bevor ich mir ein unsicheren und falschen Gang antrainiere, den ich sehr schlecht wieder weg bekomme.