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gianni

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    Selbständiger Physiotherapeut
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  1. Hallo Anna, das sieht tatsächlich schon ganz gut aus, wenn du mich fragst. Allerdings sieht man auch, dass die Schraubenköpfe einige mm aus dem Knochen hinaus ragen. Da kann ich mir gut vorstellen, dass du da schlecht drauf liegen kannst. Was ich mir aber nicht vorstellen kann ist, dass das Schulterblatt-Problem damit zusammen hängt. Das Wegstehen des Schulterblattes ist meist eine muskuläre Störung, nämlich des "serratus anteriors" dieser wird wiederum vom "thoracicus longus" innerviert, das von den Halswirbeln C5-C7 entspringt. Das ganze nennt man "scapula alata" Es gibt also eine Engstelle, dass den Nerv unter Druck setzt und somit den Muskel unterversorgt. Meistens wird diese Engstelle von einem Bandscheibenvorfall hervor gerufen! Aber auch von einer verschobenen 1. Rippe, dass den Nerven zwischen Schüsselbein und 1. Rippe einengt. Und genau das habe ich auf einem deiner Bilder entdeckt. Lass das mal checken!
  2. Das sehe ich auch so. Die Chandra leistet uns hier eine hervorragende Unterstützung, vor allem mit ihren psychologischen Hintergrundwissen. Außerdem hat sie, gerade als Patientin, viel Erfahrung in bestimmten Gebieten. Denn ein Patient der selber die Erfahrung gemacht hat, kann dir mehr Tipps und Infos geben als mancher Arzt. Wir haben ja auch nicht auf alles eine Antwort. Wenn du wirklich alle ihre Posts gelesen hättest liebe Kati, dann hättest du auch festgestellt, dass sie in den meisten ihrer Antworten auch angibt keine Physiotherapeutin zu sein. Also kann auch jeder für sich entscheiden, ob man das lesen will was sie schreibt oder lieber überliest! Trotzdem, wir (Moderatoren) lesen die Posts ja auch, und wenn wir gravierende Fehlinformationen lesen, greifen wir natürlich ein. Da braucht sich keiner Sorgen zu machen! Also, ich bin sehr froh unsere Chandra hier zu haben . Danke!!!
  3. ...auf jeden Fall. Lieber jetzt richtig und gut, als später schlecht und mit Problemen. Vorbeugen ist ja bekanntlich besser als heilen!!! Da das Schultergelenk eine nur kleine Pfanne hat, im gegensatz zur Hüfte, gibt es kaum gelenkige Stabilität. Die Schulter wird zu 80% neben dem Kapsel-Bandapparat von Muskeln gehalten und stabilisiert. Also wäre es sehr wichtig diese ein Lebenlang kräftig zu halten. Hier hast du schon mal eine PDF-Datei über die Schulter und wie du sie am Besten beüben kannst: http://sport1.uibk.ac.at/lehre/lehrbeauftragte/Huber Reinhard/Schulterzentrierung SS07.pdf Der wichtigste Stabilisator ist die Rotatorenmanschette und es gibt hunderte von Übungen wie du sie trainieren kannst. Bis dann, Gianni
  4. Vielen Dank Neele, das ist sehr lehrreich. Ich werde deine Nervenzelle nach "Physiologie" verschieben.
  5. Servus Markus, da hatte wohl jemand kein Gefühl in den Fingern . Es kommt schon mal vor, dass Patienten nach einer Behandlung Schmerzen und auch Hämatome bekommen, das sage ich aber meistens dazu (wenn ich daran denke ). Das ist oft von 2 Faktoren abhängig. 1. Der Patient nimmt Blutverdünner/Cortison, neigt zu Blutungen (Bluter) oder hat ein sehr schwaches Bindegewebe. 2. Der Therapeut hat punktuell gearbeitet (Friktionen oder Triggerpunkte usw....) Ich würde jetzt aber nichts überstürzen und ein paar Tage das ganze ruhen lassen. Evtl. mit einer Diclo- oder Ibusalbe oder mit Franzbranntwein, die betroffenen Stellen einreiben. Man muss auch bedenken, dass öfter mal nach Massagen, vor allem wenn man schon länger keine bekommen hat, auch ein Muskelkater dazu kommen kann! Das sollte aber nach ein paar Behandlungen nachlassen und man fühlt sich nur noch GUT!!! Gruß, Gianni
  6. ...also ich hätte auch auf das ISG getippt. Evtl. noch an eine verdrehten Beckenschaufel. Wenn ich meine Patienten dort Manipuliere, muss ich das Erfahrungsgemäß mehrmals machen (2-3 Mal). In einem Abstand von ca. 1 Woche. Wenn nämlich die Fehlstellung länger besteht, verkürzt der Muskel in der aktuell gewohnten "neuen Position" und zieht, das manipulierte Gelenk, nach einer gewissen Zeit in die alte (Fehl)stellung zurück. Der Tipp vom Jan, dich bei einem/r Physio (mit Manueller Therapie) oder Osteopathen/In vorzustellen, hätte auch von mir sein können Man muss bei solchen, hartnäckigen Störungen immer die UFK (Ursache-Folgekette) in Betracht ziehen. Die Ischios sind 2-gelenkige Muskeln. Sie sind ja Flexoren des Kniegelenkes und Extensoren des Hüftgelenkes, d.h. diese Muskelgruppe wirkt gleichzeitig auf die Hüfte, das Knie und führt ihre Wirkung bis zum Sprunggelenk aus. Da die meisten Stränge der ischiocruralen Muskulatur am unteren Beckenanteil, dem Tuber ischiadicum entspringen und unterhalb des Knies, an der Tibia und Fibula ansetzen, könnte z.B. durch ein blockiertes Knie- oder Sprunggelenk durch Umknicken des Fußes, Einfluss auf diese Muskelkette nehmen. Selten sitzt das eigentliche Problem dort, wo es weh tut! Physios können das eigentlich ganz gut befunden. Wenn du es aber erst mal selber versuchen willst, habe ich eine neue Therapie zur Selbstbehandlung aus Amerika für dich. Du kannst das gerne mal testen und uns deine Erfolge mal mitteilen. Das Ganze nennt sich "Medical Flossing" Hier habe ich eine Zusammenfassung: https://www.trainingsworld.com/sportmedizin/flossing-in-therapie-und-training-6512622 ...und hier eine Video-Anleitung dazu: https://www.youtube.com/watch?v=Uv6ufQ5fu-8 Du kannst dir weitere Anleitungen und Tipps in der YouTubesuche holen. Viel Glück!!!
  7. OH NEIN!!! Nicht schon wieder Laura. Du bist ja ein echter Pechvogel was soll man dazu sagen??? Es gibt in deinem Fall nur 2 Möglichkeiten: Zum einen die arthroskopische Refixation der Läsion. Hierbei wird mit sog. Fadenankern (selbstauflösende Knochendübel, die einen oder zwei Fäden enthalten) die Knorpellippe an der oberen Schulterpfanne fixiert. Es schließt sich eine relativ langwierige Nachbehandlung an (3-4 Monate). Das ist die Methode, die bei dir jetzt links angewandt wurde. Die andere Alternative besteht in der arthroskopischen Durchtrennung der langen Bizepssehne. Hierdurch wird der ständige Zug auf den SLAP-Komplex verhindert, sodass dieser keine Beschwerden mehr macht. Die Läsion selbst wird nicht fixiert und das ganze heilt relativ schnell (6-8 Wochen) Das Verfahren nennt man Bizepstenodese. Wobei ich denke, dass die Alternative in deinem Fall keinen Sinn machen würde, da das Problem der laxen Kapsel weiter bestünde und es langfristig gesehen zu weiteren Problemen mit deinem Schultergelenk führen würde. Was aber sicher ist, du kannst das nicht so lassen! Ich würde mit der OP auch nicht zu lange warten, da sich die Bizepssehne zurückziehen oder weiter abreisen und mehr Schaden anrichten kann. Als Ursachen werden neben Unfälle und Übekopfsportarten (Kraulen, Wurfsportarten oder Kampfsport) auch Medikamente, Autoimmunkrankheiten und genetische Veranlagungen beschrieben. Wobei ich aber vermute, dass es von deiner genetisch-bedingten Instabilität kommt. Denn: Patienten mit einer Hyperlaxität der Schulter (Überbeweglichkeit) haben manchmal ohne jegliches Trauma Schäden am oberen Bizepssehnen-Labrum-Komplex. Es tut mir Leid, dass ich keine besseren Nachrichten für dich habe Laura. Ich sag´s als Physio auch ungerne aber es ist in deinem Fall tatsächlich so, dass dir eine konservative Therapie keinen dauerhaften Erfolg bringen würde. Es geht auf jeden Fall schneller mit OP!
  8. ...ganz genau Jan. Wenn man nicht genau weiß was gemacht wurde ist es schwer Tipps abzugeben da z.B.: • Nach einer Meniskus(teil)entfernung ohne Begleitverletzungen wird nach komplikationslosem Verlauf in der Regel ein Trainingsaufbau und Rückkehr in sportliche Aktivitäten in der 3.- 6. Woche postoperativ angestrebt. • Nach der Meniskusrefixation bis zur Abschwellung wird das Kniegelenk in einer Lagerungsschiene für etwa 1 Woche ruhiggestellt. Nach einer Meniskusnaht, aufgrund des notwendigen Schutzes des heilenden und nicht so schnell belastbaren Gewebes, ist eine Sportliche aktivität frühestens nach 3 Monaten möglich.
  9. gianni

    Pleumonie

    Hallo Marry, du meintest sicher die "Pneumonie" oder doch die "Pleuritis"? Wie auch immer, du findest alles hier im Downloadbereich unter der Rubrik "Innere Medizin" https://www.physiowissen.de/files/category/24-innere-medizin/ Wenn du noch Fragen hast, dann trau dich ruhig...
  10. Hallo Gast, das sieht ja ganz gut aus wenn du mich fragst und das schon nach 14 Tagen! Eine nicht dislozierte (verschobene) proximale Humeruskopffraktur muss nicht unbedingt operiert werden. Man kann ihn ohne weiteres konservativ behandeln. Man muss allerdings aufpassen, dass die Sehnen, die direkt mit dem Humerus verbunden sind (Rotatorenmanschette), durch Überlastung oder unbeabstichtigtem Zug auf den Arm/Hand, den Bruch nicht verschieben! Das heißt für dich erst mal, bis zu deinem Physiotermin, den Arm passiv bewegen z.B. mit Hilfe des anderen Armes oder deinem Partner/In. Bitte keine Rotationen und keine langen Hebel! Für mindestens 6 Wochen. Wegen der Medikamente brauchst du dir keine Gedanken zu machen, solange dir keine Unverträglichkeiten/Allergien gegen Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen usw. bekannt sind. Wobei letzteres sehr gut verträglich ist. Die Nebenwirkungen werden immer überbewertet und es kursiert viel Panikmache im Internet. Diese Medikamente schaden meistens dann, wenn man sie dauerhaft, in zu hohen Dosen oder über längere Zeit (3-6 Monate) nimmt/nehmen muss. Es ist wie mit allen anderen auch: viel schadet viel! Nimm sie einfach bei Bedarf, da kannst du sicher nichts verkehrt machen In der Regel ist ein Bruch in 6-8 Wochen abgeheilt. In dieser Zeit musst du mit Schmerzen rechnen, das kommt vom Heilprozess und den damit verbundenen Schwellungen. Die Schmerzen können dich jedoch nach Abheilung des Bruches noch einige Zeit ärgern. Das kommt aber nicht unbedingt vom eigentlichen Knochenbruch, sondern hängt mit dem umliegenden Gewebe zusammen. Sprich: Kapsel, Knochenhaut, Bänder, Sehnen, Schleimbeutel und am eigentlichen Schultergelenk. Denn durch die temporäre immobilität der Schulter, leidet alles andere mit. Hier helfen in der Regel Salben (welche, musst du selber austesten) und Massagen, Kälte/Wärme (ausprobieren)! Hast du eine Schiene/Gips oder nur einen Verband bekommen?
  11. Hallo Gast, eine Enthesiopatie in diesem Bereich kommt auch nicht von ungefähr. Es muss eine Ursache dafür geben. Ich vermute mal schwer, dass deine Beckenschaufel verdreht oder ein Lendenwirbel nicht mehr in seiner physiologisch korrekten Position sitzt. Auch ein blockiertes Kreuzbein oder Hüftgelenk könnte diese Problematik auslösen. Das kann schon mal durch einen Sturz, ein Fehltritt oder eine unphysiologische Beinlänge hervorgerufen werden. Was du erstmal selber, und dabei sicher nichts verkehrt machen kannst, ist die Selbstbehandlung mit der Dorn-Methode. Hier habe ich eine gute Anleitung für dich gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=-8AATcw5d8Y und das hier für die Hüfte: https://www.youtube.com/watch?v=kVYf3cteQt4 ...und das ist für dein ISG: https://www.youtube.com/watch?v=o9cBBwpsev8 Es ist auf jeden Fall ganz hilfreich wenn du die zu behandelnden Zonen vorher mit einem Wärmekissen warm machst (Elektrisch oder Wärmflasche)
  12. Liebe Silvia, ich denke du bist bei deiner Osteopathin in guten Händen. Denn gerade die Osteopathen kennen diese Zusammenhänge. Das Problem was du da schilderst, rührt weniger von deinem Brustkorb/Rippen oder Brustbein her, als von deinem Zwerchfell. Genauer gesagt der "Nervus phrenicus" Zwerchfellnerv. Das ist ein Nerv, der aus dem Halsbereich entspringt (3. bis 5. Halssegment) und u. a. das Zwerchfell innerviert und somit die Atmung beeinflusst. Also sollte man neben einer Behandlung des Zwerchfells auch die HWS mitbehandeln. Aber das sollte deine Therapeutin wissen, denke ich mal...
  13. ...das kann gut möglich sein. Das Problem hört man immer wieder von Patienten mit Plattenosteosynthesen. Sie können auf einen Nerv oder Muskel drücken. Das ist aber meistens reversibel, das bleibt nicht so. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen Du solltest trotzdem auf eine korrekte Ausführung der Übungen und Bewegungen achten, auch wenn das nicht so klappt wie man möchte, um Ausweichbewegungen und ein Anbahnen falscher Bewegungsabläufe zu verhindern! Ich hoffe der Arzt hat dir weiter KG verordnet?
  14. Unter Manueller Therapie versteht man ein Mobilmachen der Gelenke bei Bewegungseinschränkungen auf einer sanften Art und Weise. Nämlich durch pulsierenden Handgriffe des Therapeuten, im gegensatz zur Manualtherapie = einrenken (kurze, schnelle impulsartige Handgriffe des Therapeuten) Die Manuelle Therapie zielt hautpsächlich auf das Kapsel-Bandapparat. Zudem wird vorher die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen untersucht.
  15. ...das denke ich auch. Was macht den die Innenrotation (Arm zum Rücken führen)? Wenn du hier auch noch ein defizit hast, dann wäre das ein klassisches Kapselmuster. Das verhältnis beim Kapselmuster der Schulter ist (3(AR):2(ABD):1(IR)) gegenüber der gesunden Seite. Das würde darauf hin deuten, dass die Entzündungen deine Kapseln geschrupft haben. Hier wäre evtl. eine weitere Behandlung mit "Manueller Therapie" die richtige Wahl! Lass das mal von deinem Physio Checken.

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