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    Osteochondrose - wie Physiotherapie helfen kann


    physiowissen

    Volkskrankheit Rückenschmerzen - und Osteochondrose ist dabei nur eine von vielen Erkrankungen, die lebenslanger Bewegugsmangel oder etwa ein Bürojob mit sich bringen können. Was passiert genau im Rücken, wenn eine Osteochondrose vorliegt?

    Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, die aufgrund von Verschleiss im Alter als Folge einer Knochenbildungsstörung entstehen kann. Sie betrifft zu 95% die Bandscheiben. Knochen werden bekanntlich aus Knorpel gebildet. Die Störung liegt vor, wenn dieser Umwandlungsprozess nicht rasch genug erfolgt. Da Knorpelgewebe keine eigenen Blutgefäße hat, droht es abzusterben und sich frei im Gelenk zu bewegen, was die Beschwerden verursacht. Eine Ursache kann auch die lebenslange Fehlbelastung sein.

    Osteochondrose
    Infografik: Herbano.com - mehr Informationen zu Osteochondrose finden Sie hier

    Mögliche Therapieansätze bei Osteochondrose

    Erstes Behandlungsziel der bewegungsmäßig eingeschränkten Person ist die Verringerung der Schmerzen. Hier sind herkömmliche Schmerzmittel möglich, damit sich das Gewebe entspannen und der Patient zur Ruhe kommen kann. Auch die gängigen Entzündungshemmer finden hier Anwendung. Bei besonders heftigen Schmerzen kann auch eine Injektion des Medikaments direkt in das Gelenk erfolgen. Leider hat dieser Weg bei langzeitlicher Anwendung häufig Auswirkungen auf die Leber- und Nierenfunktion und sollte daher so gering wie möglich gehalten werden. Darüber hinaus kann man sogar über seine Ernährung (Zuckerarm, Weißmehlarm) seinen Körper zusätzlich stärken. 

    Zusätzlich zur medikamentösen Therapie ist Physiotherapie hilfreich. Der Therapeut kann durch gezielte Massage Verbesserungen der häufig sehr stark verspannten Muskulatur erreichen. Elektro- und Wärmetherapie fördern die Durchblutung im Gewebe und erzielen ebenfalls Linderung.

    Jede Therapie sollte darüber hinaus mobilisierende sowie kräftigende Krankengymnastik bzw. Maneulle Therapie beinhalten. Da Osteochondrose auch zu dauerhafter Immobilität führen kann, führt der/die Therapeut/in ggf. auch muskelstärkende Übungen durch. Damit soll langfristig die Beweglichkeit erhalten werden. Partien in der Nähe der betroffenen Stelle werden gekräftigt, um das Gelenk zu entlasten.

    Rückenschule bei Osteochondrose angebracht

    Damit sich die Situation dauerhaft nicht verschlechert, ist es ratsam, an speziellen Kursen der Rückenschule teilzunehmen. Hier wird eine richtige Körperhaltung trainiert sowie ein optimalerer Umgang im Alltag zB beim heben und tragen von Lasten geschult. Falls gewünscht, kann das Rückentraining auch eizeln abgehalten werden. Es ist das Ziel der physiotherapeutischen Behandlungen insgesamt, dass alle Bereiche um die Wirbelsäule gestärkt werden, damit die Lastenverteilung in der Zukunft insgesamt ausgeglichener (physiologischer) ist und es nicht zu weiteren Fehlbelastugen kommt.

    Yoga kann Therapie bei Osteochondrose unterstützen

    Auch Yoga-Übungen könen den Betroffenen helfen. Es sollte jedoch ein Orthopäde dazugezoge werden, der bei der Auswahl der richtigen Übungen mitwirkt. Ein spezielles "Rücken-Yoga" gibt es dazu bereits. Übungen, die zur spürbaren Verbesserung führen, sollten dann auf jeden Fall in den Alltag integriert werden.

    Auch eine säurearme Ernährung ist bei Problemen mit Osteochondrose dringend zu empfehlen. Mineralstoffmangel begünstigt die Übersäuerung des Körpers. Auch wenn viele die Litanei vom "bösen" Kaffee und Alkohol nicht mehr hören können, so kommen diese als Mit-Verursacher von Osteochondrose einfach in Frage. Wasser und Kräutertee sind in jedem Fall besser, weil säurearm.

     

    Copyright: Bildquelle: Picutre-Factory #105324281 @ fotolia.com



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