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    Evolution von Verspannungen

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    Verspannungen gehören zu den Erscheinungen der heutigen Gesellschaft, und das liegt vor allem daran, dass die meisten Berufstätigen den Großteil ihrer Arbeitszeit im Sitzen verbringen und sich im Anschluss nicht oder völlig falsch bewegen.

    Ursachen für Verspannungen

    Viele Stunden in passiven Haltungen, meist im Sitzen führen zu einer völlig einseitigen Belastung des Körpers, der Muskeln & Gelenke und natürlich der Wirbelsäule. Auch Haltungsschäden, Sportverletzungen oder eine Fehlstellung der Füße kann auf Dauer zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Die Verspannungen sind jedoch nur ein Symptom, die Ursache muss man erst herausfinden.

    Was passiert im Muskel

    Die Wissenschaft konnte bisher nicht herausfinden, was genau im Muskel passiert, man weiß nur, dass er sich kontrahiert und im Verlauf der Zeit auch verhärtet. Vor allem die Muskulatur im oberen Rückenbereich und im Nacken sind besonders anfällig für Verspannungen, sodass hier am ehesten Nacken- und Kopfschmerzen auftreten.

    Evolutionäre Entwicklung

    Anscheinend haben Verspannungen ihren Ursprung in der Geschichte der Evolution, denn die Anspannung der Muskeln scheint ein Reflex aus längst vergangenen Zeiten zu sein. Normalerweise wurden die Muskeln als Vorbereitung für Kampf oder Flucht angespannt um schnell handlungsfähig zu sein. Doch in der heutigen Zeit erfolgt auf diese Tonuserhöhung keine Bewegung, sodass der Muskel in dieser angespannten Haltung längere Zeit verbleibt bis ihm die Fähigkeit zur Entspannung verloren geht.  

    Im Grunde ist der Mensch nicht fürs Sitzen gemacht, sondern er braucht regelmäßige Bewegung. So könnten sich schmerzhafte Verspannungen weitgehend vermeiden lassen. Natürlich spielt auch die Psyche als Ursache eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Verspannungen, denn ein psychisch belasteter Mensch ist häufig angespannt.

    Was hilft gegen Verspannungen

    Ein wenig mehr Bewegung lässt sich ganz leicht in den Alltag einbauen, wenn die Verspannungen allerdings bereits schmerzhaft sind, hilft häufig nur noch Physiotherapie. Auf Medikamente sollte man nur im Notfall zurückgreifen, da diese meist nur die Schmerzen lindern, ohne jedoch aktiv auf die Ursachen einzuwirken. Helfen können auch Massagen und eine Wärmetherapie um die Muskulatur zu lockern.

    Nach einem Arbeitstag sollte man sich im Idealfall noch sportlich betätigen, allerdings ist es total kontraproduktiv, die ganze Woche nichts zu tun, und sich dann am Wochenende im Fitness-Studio auszutoben. Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung der sportlichen Betätigung über die ganze Woche.

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