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annajule

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  • Beruf
    Physiotherapeut/in
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    Anna

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  1. Kommt auch darauf an, welche Stufe deine Parkinson's Patienten haben. Fuer ideopatischen Parkinson in Stufe 1-3 (Hoehn, Yahr) eignet sich auch PD Warrior.
  2. Dann seid ihr also fast alle durchgefallen? Schlage in dem Fall vor, dass du dich mit anderen Klassenkameraden zusammensetzt. Mit denen, die bestanden haben, um herauszufinden, welches Material diese benutzt haben und mit deinen Kollegen, die auch wiederholen müssen - denn zusammen findet ihr garantiert Material, welches euch hilft. Ansonsten bin ich sicher, dass Lehrer euch Bücher vorgeschlagen haben - dies sollte euch eigentlich reichen, um euch zum Ziel zu führen. Viel Erfolg!
  3. annajule

    Körper

    “Mehrere” hört sich allerdings weitaus mehr an, als es in Wirklichkeit sind (206 -207). Meine Tochter hat z.B. nur 196.
  4. Hier geht es nicht um ein Hohlkreuz, sondern darum, dass sich jemand fuer kurze Zeit in eine 'Hohlkreuzstellung' begibt. Soviel ich weiss, ist es wissenschaftlich nicht nachzuweisen, dass dieses bei einer 'normalen' Wirbelsaeule zu irgendwelchen Schaeden fuehrt. Im Gegenteil - es gibt ganze Behandlungsansaetze, die auf Extension beruhen (z.B. McKenzie). Wenn es nur eine Angewohnheit ist, dann denke ich mir, dass dein Koerper dich bittet, dies zu tun - vielleicht ist deine Wirbelsaeule zu oft in Beugung? Oder deine Bauchmuskeln sind verspannt und wollen gedehnt werden? Ich wuerde mir keine all zu grossen Sorgen machen, Gruss, Anna
  5. Hallo, erst einmal Danke fuer die ausführliche Beschreibung. Da hast du ja ganz schoen etwas mitgemacht... Ich bin jetzt nicht so sehr spezialisiert in Bezug auf Schmerztherapie, aber was selbst mir auffällt, ist der Mangel an einer umfangreichen Schmerzanalyse. Trotzdem deine Schmerzen schon längst chronisch sind, und daher wahrscheinlich nichts mehr mit der eigentlichen Ursache zu tun haben, wird weiterhin an der Achillessehne 'herumhantiert'. Ich versuche das jetzt mal zu erklaeren: Chronische Schmerzen entwickeln sich, wenn das Gehirn über lange Zeit hinweg mit Schmerzempfinden bombardiert wird. Daraufhin verändern sich die Leitbahnen im Gehirn und auch chemische Prozesse reagieren. Mit anderen Worten, im Befund von chronischen Schmerzpatienten stellen wir oft fest, dass Schmerzen dispropotioniert zur eigentlichen Diagnose sind und auch an völlig anderen Stellen im Körper auftauchen. Im Idealfall wird die Therapie von chronischen Schmerzen von einem interdisziplinaeren Team ausgeführt. Dabei arbeiten Schmerzspezialist, Physiotherapeut, Ergotherapeut und Psychologe zusammen und stellen einen Behandlungsplan auf. Dieser ist oft, was wir in der neudeutschen Therapiesprache "hands-off" nennen. Das heisst, das Uebungsprogramm der Physios besteht z.B. aus allgemeiner Mobilisation, Fitnesstraining und Kräftigung, um dem Körper wieder normale Bewegungsmuster zu zeigen (und somit die Umstellung der Leitbahnen im Gehrn wieder zu normalisieren), der Psychologe lehrt z.B., wie du mit diesem Trauma umgehen kannst, Schmerzspezialist ueberarbeitet z.B. Medikation, usw.. Soweit ich weiss, ist das der aktuelle Stand. Vielleicht solltest du dich mit deinem Hausarzt zusammensetzen, um einen Besuch in einer Schmerzklinik zu erwägen. Du selbst kannst dich bei der deustchen Schmerzgesellschaft erkundigen. Vielleicht kann das jemand noch besser erklären oder andere Hinweise geben. Lieben Gruss, Anna
  6. Hallo Claudia, erst einmal: herzlichen Glückwunsch! Das ist ja toll. Ich nehme an, Ihr freut euch riesig. Ich selber bin in der Neuroreha und habe während meiner Schwangerschaften auch auf der Intensiv Station gearbeitet. Ob und wie lange du arbeiten kannst/ darfst ist deine Sache und die deines Arztes. Bei Bedenken, kann der Arzt dich beraten und Entscheidungen treffen. Ich selber habe bis zum Schluss gearbeitet - in den letzten 4 Wochen habe ich lediglich mein Aufgabengebiet verlegt (mit Arbeitgeber abgesprochen), so dass ich keine passiven Mobilisationen mehr machen musste und Patienten hatte, bei denen körperlich schwere arbeit noetig war. Dein Baby ist im Bauch gut aufgehoben und sicher. Arbeit hilft dabei, seine Muskulatur aufrecht zu erhalten und fit zu bleiben - ich bin ganz sicher, dass dies bei mir zum Teil Verantwort dafür hatte, dass ich keine Beschwerden während der Schwangerschaft hatte, meine Geburten so einfach waren und die Rückbildung ruckzuck und problemlos vor sich ging. Hebammen helfen solchen Nebenerscheinungen wie Uebelkeit zu behandeln. Gruss, und viel Spass, Anna
  7. Oder er/sie hat auf dem Ruecken gelegen und die Therapeutin hat ihr Haende unter dem Ruecken hindurch bis zur Wirbelseule geschoben und hat laterale Minimobilisationen geacht - 'uralt' sanfte manuelle Therapie. Das Anhalten waere dann an den Trigger-Punkten sofern vorhanden. ... erinnert mich an meine Schulzeit.
  8. Hallo, ich kann dir leider kein Buch empfehlen, finde die Hausaufgabe allerdings etwas ... hm .... Ich verstehe ja den Sinn einer Gruppe/ Gruppenstunde und normalerweise haette ich geschrieben: "Das Konzept ist gar nicht so schwer: 1. Was ist das Ziel der Gruppenstunde? (z.B. Gleichgewichtstraining bei Senioren) 2. Welche Probleme koennten bei den Patienten vorhanden sein, die das Erreichen des Zieles verhindern? (z.B. Beinschwaeche, Reaktionsschwaeche, verminderte Propriorezeption, ...) 3. Wie geht man diese Probleme am besten an? (z.B. Evidenz nachschauen; Musklen kraeftigen, Reaktionen ueben, Propriorezeption schulen, ...) 4. Jetzt Uebungen aussuchen fuer alle Ansaetze der Therapie; andere Ueberlegungnen wie ? Geraete, ? Musik, ?Sicherheit/ Risiko, ?sitzen oder stehen 5. Aufwaermphase und Abschluss erarbeiten (z.B. soziale Interaktion, Musklen aufwaeremen, die spaeter gekraeftigt werden sollen, ...); wir hoeren gern mit RPE (rate of perceived exertion) auf = eine Skala, bei der jeder Patient sagt, wie hart er gearbeitet hat" Was bei deinem Kommentar nur merkwuerdig ist, ist, dass du das ganze auf verschiedene Krankheitsbilder beziehen sollst. Denn Uebungen, Frequenz, Pausen und Intensitaet sehen bei Patienten nach Schlaganfall anders aus als bei jemandem mit Parkinsons' oder MS und gar voellig anders als bei Patienten mit Rueckenschmerzen oder Herzinsuffizienz. Kannst du dir denn das Gruppenziel aussuchen? Gruss, Anna
  9. Hallo an alle Schueler und Studenten, mich interessiert, ob jemand von euch interprofessionell unterrichtet wurde. Oder ob es an eurer Schule/ Uni Faecher gibt, die interprofessionell unterrichtet werden. Die Definition von interprofessioneller Erziehung schliesst ein, dass Studenten verschiedener Berufszweige ueber, von und miteinander lernen. Ich selber unterrichte klinische Physio und interprofessionell Movement & Handling (? Bewegungslehre und Handhabung) und freue mich ueber jegliche Rueckmeldung: wo, wie und wie euch das gefiel (Vorteile, Nachteile). Vielen Dank, Anna
  10. Ich denke, die einfachste Antwort darauf ist, dass ein Praktikum zu 50% von Praktikumsplatz abhaengt und zu 50% vom Schueler. D.h., das Praktikum ist so gut oder schlimm, wie das, was du daraus machst. Das wird schon - freu dich auf die Herausforderung und die vielen Menschen, die du kennenlernen wirst. Gruss, Anna
  11. Das leider damit ueberhaupt nichts zu tun. Ich habe mich noch mal offiziell erkundigt: Wer sich in Australien Physiotherapeut nennt, oder als solcher arbeitet/ beschaeftigt wird, ist gesetzlich verpflichtet, eine offizielle Zulassung als Physiotherapeut von AHPRA zu haben. Es ist dabei voellig egal, wer der Arbeitgeber ist (privat oder stattlich, australisch oder 'overseas') oder in welcher Umgebung man arbeitet. Da die deutsche Ausbildung unzulaenglich ist, muessen Examen gemacht werden. Selbst mit deutschem Studium/ Bachelor scheint man um Examen nicht herumzukommen. Das heisst, ohne Registratur ist eine Beschaeftigung ist nur moeglich, wenn man als 'support worker' arbeitet, nicht aber als Physiotherapeut. Sie meinten uebrigens, dass es in Amerika aehnlich sei. Eher noch strenger, da deren Versicherungssystem bei nicht-lizenzierten Physios nicht zugreift und 'liability' nicht uebernommen wird. Meine Freundin wird sich jetzt direkt bei der Organisation erkundigen. Sie hat keine Probleme damit, als Hilfsarbeiterin dort zu sein, moechte allerdings nicht illegal als Physio arbeiten. Gruss, Anna
  12. Wichtig waere auch zu wissen, was genau du behandeln moechtest und welche Symptome die Patienten (ausser Hustenattacken) und was dein Befund ergeben hat. Gruss, Anna
  13. Hallo, Spastik testet man immer nach dem selben Prinzip. - Du musst Ursprung, Ansatz und Funktion des Muskels kennen. Suche dies in deinen Anatmie Unterlagen. - Dann schau in deinem neurol. Unterrichtsmaterial, wie man Spastik testet (ich weiss nicht, was ihr dort gelernt habt) und wende es auf die Pronatoren an. - Als naechstes, setz dich mit den generellen Gangmuster auseinander und den Muskeln im Fuss und Unterbein, die dafuer noetig sind. In welcher Phase muessen welche Muskeln wie arbeiten? Dann ueberlege dir, welche Probleme es geben koennte, wenn Pronatoren dort nicht 'normal' mitspielen, sondern sich in spastischer Hyperaktion befinden. Gruss, Anna
  14. Interessant. Ich dachte, dass jeder, der den Titel Physiotherapeut traegt/ als Physiotherapeut arbeitet eine Registratur braucht - egal wo und fuer wen man arbeitet. Ist zumindestens in Australien so. Ich habe eine Bekannte, die waere an Arbeit im Ausland interessiert (Australien noch mehr als USA), aber bei ihr scheiterte es bisher immer an der Registratur. Gruss, Anna
  15. Sind Nia und Lonewolf eigentlich die gleiche Person? Nicht boese sein, aber irgendwie habe ich das Gefuehl, dass du dich auf Physiotherapie aus den 80ern beziehst. Eine Studie? - es gibt mehrere Cochrane reviews ueber das Thema Radfahren und Schwimmen? - Empfehlungen ueber Aktivitaeten sind individuell und werden in Zusammenarbeit mit dem Patienten erarbeitet. Hierbei spielt das Interesse der Patienten die Hauptrolle. Ich wuerde z.B. weder das eine noch das andere machen wollen. Gegenueber/ - Bauchmuskeltraining - hm... Rumpfstabilitaet ist besser; ein verspannter Muskel ist nicht unbedingt stark und der Antagonist des verspanneten Muskels nicht unbedingt schwach Ich weiss jetzt nicht, wie der letzte Stand der Forschung ist, aber erfahrungsgemaess ist eine Verspannung nicht die Ursache eines Problems, sondern ein Schutz- und Reaktionsmechanismus. Deshalb ist der Erfolg von Behandlungen, die auf einzelne 'Abnormalitaeten' abzielen ja auch kurzfristig lindernd und nicht langzeitig anhaltend. D.h., solche Behandlungen (z.B. Massage, Stretch, Krafttraining) dienen der Vorbereitung fuer andere Massnahmen, sie sind nur lokal effektiv. Und bei chronischen Schmerzpatienten liegt kein lokales Problem vor. Aber wie gesagt, das Hauptproblem an deiner Frage scheint mir, ist dass wir dir keine genauere Antwort geben koennen, weil Physiotherapeuten bei der Befundaufnahme von chronischen Schmerzpatienten (im Gegensatz zu Patienten mit akuten Rueckenschmerzen) Muskelverspannugen nicht untersuchen oder behandeln.

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