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annajule

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  • Beruf
    Physiotherapeut/in
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    Anna

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  1. Hallo Samira, die Anerkennung ist ein komplexes Unternehmen, bei dem sicher gestellt werden muss, dass jeder Physio mit auslaendischer Ausbildung die gleichen Standards hat, wie die, die in Deutschland erforderlich sind. Das ist sicherlich einfacher fuer Auslaender mit BSc Abschluss, aber nicht jede Qualifikation mit dem gleichen Namen hat die gleiche Qualitaet und nicht jeder Abschluss derselben Uni hat die gleichen Module (Curricula werden ueberarbeitet). Ich arbeite zwar nicht in Deutschland, aber pruefe in einem anderen Land. Ein BSc mag qualitativ hochwertiger sein, als eine Ausbildung. Dies besagt allerdings nicht, dass in diesem BSc auch alle Anforderungen enthalten sind, die speziell fuer Deutschland noetig sind. Und soviel ich weiss, wird jeder mit auslaendischer Ausbildung individuell ueberprueft. Vielleicht erklaert dies, warum Anerkennungen notwendig sind. Gruss, Anna
  2. Ganz liebe Weihnachtsgruesse auch von der anderen Erdhalbkugel!
  3. Hi, ich nehme mal an, dass du mit qualitativen Studien, qualitativ hochwertige meinst? Und nicht qualitative Methodik? Nicht mein Thema, aber ich habe auf Anhieb einen SR von 2019 gefunden. Ohne ihn jetzt selber analysiert zu haben - was ist an diesem Artkel nicht zufrieden stellend? Gruss, Anna
  4. Ah, OK. Alles klar! Danke, dass ihr so schoen aufpasst.
  5. Halli. kann mir bitte jemand helfen? Meine letzten Beitraege sind versteckt. Ich muss also irgendetwas verstellt haben und wuerde das gern rueckgaengig machen.Danke, Anna
  6. Hallo, ich selber bin in Australien registiert, habe allerdings andere Voraussetzungen. Man muss sich in Australien beim Australian Physiotherapy Council registrieren. https://physiocouncil.com.au/overseas-practitioners/getting-started Soweit ich das sehe, muss man seine Ausbildung überpruefen lassen. Sieht so aus, als wenn sie das für all Ausbildungen tun and man nicht unbedingt einen Bachelor braucht. Ob die deutsche Ausbildung allerdings anerkannt wird, weiss ich nicht. In NZ wird selbst der deutsche Bachelor nicht voll anerkannt. Bewerbungskosten dafür sind A$1100 (ca. 700 Euro). Wenn man zugelassen wird, geht es danach weiter zu den Prüfungen. Als erstes macht man eine schriftliche. Kosten sind A$1900 ( ca. 1200 Euro) Wenn man diese besteht, kommen die 3 klinischen Prüfungen. Dafür hat man 6 Monate Zeit. Kosten sind A$4125 (ca. 2500 Euro). Ich kenne niemanden, der die Prüfungen gemacht hat, denke mir aber, da der australische BSc wesentlich anspruchsvoller ist als der deutsche, dass es nicht ganz leicht sein wird, sie zu bestehen. Die deutschen Physios hier in Neuseeland haben alle an neuseelaenischen Universitaten studieren müssen. Viel Erfolg, vielleicht macht es ja jemand und kann berichten. Gruss, Anna
  7. Hallo, innerhalb oder ausserhalb Europas? Ich kann gern ueber Neuseeland/ Australien berichten. Gruss, Anna
  8. Kommt auch darauf an, welche Stufe deine Parkinson's Patienten haben. Fuer ideopatischen Parkinson in Stufe 1-3 (Hoehn, Yahr) eignet sich auch PD Warrior.
  9. Dann seid ihr also fast alle durchgefallen? Schlage in dem Fall vor, dass du dich mit anderen Klassenkameraden zusammensetzt. Mit denen, die bestanden haben, um herauszufinden, welches Material diese benutzt haben und mit deinen Kollegen, die auch wiederholen müssen - denn zusammen findet ihr garantiert Material, welches euch hilft. Ansonsten bin ich sicher, dass Lehrer euch Bücher vorgeschlagen haben - dies sollte euch eigentlich reichen, um euch zum Ziel zu führen. Viel Erfolg!
  10. annajule

    Körper

    “Mehrere” hört sich allerdings weitaus mehr an, als es in Wirklichkeit sind (206 -207). Meine Tochter hat z.B. nur 196.
  11. Hier geht es nicht um ein Hohlkreuz, sondern darum, dass sich jemand fuer kurze Zeit in eine 'Hohlkreuzstellung' begibt. Soviel ich weiss, ist es wissenschaftlich nicht nachzuweisen, dass dieses bei einer 'normalen' Wirbelsaeule zu irgendwelchen Schaeden fuehrt. Im Gegenteil - es gibt ganze Behandlungsansaetze, die auf Extension beruhen (z.B. McKenzie). Wenn es nur eine Angewohnheit ist, dann denke ich mir, dass dein Koerper dich bittet, dies zu tun - vielleicht ist deine Wirbelsaeule zu oft in Beugung? Oder deine Bauchmuskeln sind verspannt und wollen gedehnt werden? Ich wuerde mir keine all zu grossen Sorgen machen, Gruss, Anna
  12. Hallo, erst einmal Danke fuer die ausführliche Beschreibung. Da hast du ja ganz schoen etwas mitgemacht... Ich bin jetzt nicht so sehr spezialisiert in Bezug auf Schmerztherapie, aber was selbst mir auffällt, ist der Mangel an einer umfangreichen Schmerzanalyse. Trotzdem deine Schmerzen schon längst chronisch sind, und daher wahrscheinlich nichts mehr mit der eigentlichen Ursache zu tun haben, wird weiterhin an der Achillessehne 'herumhantiert'. Ich versuche das jetzt mal zu erklaeren: Chronische Schmerzen entwickeln sich, wenn das Gehirn über lange Zeit hinweg mit Schmerzempfinden bombardiert wird. Daraufhin verändern sich die Leitbahnen im Gehirn und auch chemische Prozesse reagieren. Mit anderen Worten, im Befund von chronischen Schmerzpatienten stellen wir oft fest, dass Schmerzen dispropotioniert zur eigentlichen Diagnose sind und auch an völlig anderen Stellen im Körper auftauchen. Im Idealfall wird die Therapie von chronischen Schmerzen von einem interdisziplinaeren Team ausgeführt. Dabei arbeiten Schmerzspezialist, Physiotherapeut, Ergotherapeut und Psychologe zusammen und stellen einen Behandlungsplan auf. Dieser ist oft, was wir in der neudeutschen Therapiesprache "hands-off" nennen. Das heisst, das Uebungsprogramm der Physios besteht z.B. aus allgemeiner Mobilisation, Fitnesstraining und Kräftigung, um dem Körper wieder normale Bewegungsmuster zu zeigen (und somit die Umstellung der Leitbahnen im Gehrn wieder zu normalisieren), der Psychologe lehrt z.B., wie du mit diesem Trauma umgehen kannst, Schmerzspezialist ueberarbeitet z.B. Medikation, usw.. Soweit ich weiss, ist das der aktuelle Stand. Vielleicht solltest du dich mit deinem Hausarzt zusammensetzen, um einen Besuch in einer Schmerzklinik zu erwägen. Du selbst kannst dich bei der deustchen Schmerzgesellschaft erkundigen. Vielleicht kann das jemand noch besser erklären oder andere Hinweise geben. Lieben Gruss, Anna
  13. Hallo Claudia, erst einmal: herzlichen Glückwunsch! Das ist ja toll. Ich nehme an, Ihr freut euch riesig. Ich selber bin in der Neuroreha und habe während meiner Schwangerschaften auch auf der Intensiv Station gearbeitet. Ob und wie lange du arbeiten kannst/ darfst ist deine Sache und die deines Arztes. Bei Bedenken, kann der Arzt dich beraten und Entscheidungen treffen. Ich selber habe bis zum Schluss gearbeitet - in den letzten 4 Wochen habe ich lediglich mein Aufgabengebiet verlegt (mit Arbeitgeber abgesprochen), so dass ich keine passiven Mobilisationen mehr machen musste und Patienten hatte, bei denen körperlich schwere arbeit noetig war. Dein Baby ist im Bauch gut aufgehoben und sicher. Arbeit hilft dabei, seine Muskulatur aufrecht zu erhalten und fit zu bleiben - ich bin ganz sicher, dass dies bei mir zum Teil Verantwort dafür hatte, dass ich keine Beschwerden während der Schwangerschaft hatte, meine Geburten so einfach waren und die Rückbildung ruckzuck und problemlos vor sich ging. Hebammen helfen solchen Nebenerscheinungen wie Uebelkeit zu behandeln. Gruss, und viel Spass, Anna
  14. Oder er/sie hat auf dem Ruecken gelegen und die Therapeutin hat ihr Haende unter dem Ruecken hindurch bis zur Wirbelseule geschoben und hat laterale Minimobilisationen geacht - 'uralt' sanfte manuelle Therapie. Das Anhalten waere dann an den Trigger-Punkten sofern vorhanden. ... erinnert mich an meine Schulzeit.
  15. Hallo, ich kann dir leider kein Buch empfehlen, finde die Hausaufgabe allerdings etwas ... hm .... Ich verstehe ja den Sinn einer Gruppe/ Gruppenstunde und normalerweise haette ich geschrieben: "Das Konzept ist gar nicht so schwer: 1. Was ist das Ziel der Gruppenstunde? (z.B. Gleichgewichtstraining bei Senioren) 2. Welche Probleme koennten bei den Patienten vorhanden sein, die das Erreichen des Zieles verhindern? (z.B. Beinschwaeche, Reaktionsschwaeche, verminderte Propriorezeption, ...) 3. Wie geht man diese Probleme am besten an? (z.B. Evidenz nachschauen; Musklen kraeftigen, Reaktionen ueben, Propriorezeption schulen, ...) 4. Jetzt Uebungen aussuchen fuer alle Ansaetze der Therapie; andere Ueberlegungnen wie ? Geraete, ? Musik, ?Sicherheit/ Risiko, ?sitzen oder stehen 5. Aufwaermphase und Abschluss erarbeiten (z.B. soziale Interaktion, Musklen aufwaeremen, die spaeter gekraeftigt werden sollen, ...); wir hoeren gern mit RPE (rate of perceived exertion) auf = eine Skala, bei der jeder Patient sagt, wie hart er gearbeitet hat" Was bei deinem Kommentar nur merkwuerdig ist, ist, dass du das ganze auf verschiedene Krankheitsbilder beziehen sollst. Denn Uebungen, Frequenz, Pausen und Intensitaet sehen bei Patienten nach Schlaganfall anders aus als bei jemandem mit Parkinsons' oder MS und gar voellig anders als bei Patienten mit Rueckenschmerzen oder Herzinsuffizienz. Kannst du dir denn das Gruppenziel aussuchen? Gruss, Anna

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