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annajule

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    Physiotherapeut/in
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    Anna

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  1. Chandra, Danke. Wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrueckt, aber du bestaetigst gerade, was ich geschrieben habe. Hier geht es um Lernschwierigkeiten - verstehen bedeutet nicht, dass man nie mehr Sachen auswendig lernt, sondern dass man sich darueber klar wird, wie man die Fakten am besten lernt. Z.B. wird es einem ja meist so beigebracht, dass man erst den Ursprung und Ansatz eines Muskels lernen muss, bevor einem dessen Funktion klar wird. Und genau damit scheint HoelkeHan Schwierigkeiten zu haben. Deshalb empfehle ich, das ganze auch anders herum zu lernen - ich verstehe die Funktion eines Musklets = dies gibt mir Aufschluss darueber , wo Ursprung und Ansatz sein muessen. Gruss, Anna
  2. Hallo, versuch den Unterrichtsstoff nicht auswendig zu lernen, sondern zu verstehen. Dann wirst du merken, dass eins auf dem naechsten aufbaut und das Grundwissen sich aus vielen Bestandteilen zusammensetzt, die alle irgendwie in das Schema passen. Analysieren und 'diagnostizieren' ist wie ein Puzzel. Hast du schon herausgefunden, welches deine bevorzugten Lernprinzipien sind? Es gibt verschiedene Lernstile, da ist jeder anders. Die kann man recht einfach austesten - dazu gibt es im Internet Frageboegen. Finde heraus, wie du am besten lernst und dann folge dem Prinzip. Viel Erfolg, Anna
  3. Hallo, ich gratuliere auch zu dem Entschluss. Bei uns ist der Durchschnitt so um die 25. Wir hatten allerdings schon Studenten, die waren ueber 50 Jahre alt. Sie waren alle begeistert und arbeiten heute als Physios. Die Ausbildung zu 'ueberleben' war allerdings fuer alle schwierig. Dabei waren die Hauptgruende 1) der Verdienstausfall 2) Der Aufwand des Lernen - es dauerte meist laenger als bei denen von Mitte 20 (trotz Vorwissen und Lebenserfahrung) den Unterrichtsstoff zu verstehen und zu behalten 3) Der Zeitaufwand - die meisten hatte enorme Schwierigkeiten, die Ausbildung neben Haushalt und Familie zu meistern, da man sehr viel Zeit damit verbringt, nach der "Schule" Zuhause noch zu lernen. Wenn dann das Wochenende noch verwendet wird, um die Finanzen aufzustocken, bleibt nicht mehr viel Zeit. Das ging anfangs fuer viele noch gut, aber ueber die 3 oder 4 Jahre war es scheinbar wirklich schwer. Also, wenn du dir im vornherein darueber im Klaren bist, was da auf dich zu kommt, dann hast Du gute Chancen. Viel Erfolg, Anna
  4. Hallo, es macht schon Sinn, in dem Land zu studieren, in dem man spaeter auch leben moechte. Dabei gibt es vor allem 2 Dinge zu bedenken. 1. Du musst die Sprache sprechen. Ich habe Familie in Schweden. Das ist echt nicht so einfach zu lernen ... es sei denn, du kannst es schon. 2. Gebuehren: Denk daran, dass du im Ausland als "interntional student" gilst. In Neuseeland zahlst du z.B ca. 22000 Euro pro Jahr fuer ein 4-jaehriges Studium. In London z.B. 10000 Euro pro Jahr fuer ein 3-jaehriges. 3. Praktika: Wir hatten hier einige Deutsche, die in Holland studiert, aber alle Praktika in Deutschland gemacht haben. Das hatte den Nachteil, dass sie nicht nachweisen konnten, das Erlernte (z.B. Autonomie) in die Praxis umgesetzt zu haben (z.B. Direktzugang). Viel Erfolg, Anna
  5. Vor jeder Behandlung macht man einen Befund - sonst weiss man ja nicht, was man behandeln soll. Und genau dort liegt das Problem bei Gruppen. Es ist sehr schwierig, von jedem einzelnen Patienten zu erfahren, wo die individuellen Probleme liegen und was der Patient erreichen moechte. Also geht dies meist nur generell. Als erstes wuerde ich mir die Lernziele des Fachs ansehen: Was ist der Zweck des Examens, was genau wird geprueft, welche Faehigkeiten sollst du nachweisen? Hast Du nach der Gruppe noch ein Gespraech mit dem Pruefer? Dann ueberleg dir, welche Syptome Asthma hervorruft, welche Schwierigkeiten Asthma meist mit sich bringt und wie es ausserhalb der Physio behandelt wird. Erstes und letzteres kann in das Einfuehrungsgespraech, mittleres gibt dir Aufschluss ueber die uebungen. Als naechstes, schau nach, wie du gelernt hast, Gruppenbehandlungen aufzubauen - nimm die Beispiele z.B. aus der Orthopaedie, die du ja schon gemacht hast. Jede Behandlung unterliegt einen bestimmten Schema - auch Gruppen (z.B. Einfuehrungsgespraech, aufwaermen, Uebungsziel 1, Uebungsziel 2, Uebungsziel 3, theoretische Information/ Eriehung, Uebungsziel 4, Uebungsziel 5, abkuehlen, Abschlussgespraech); dies musst du nur von Orthopaedie auf Innere umstellen. Viel Spass bei der Planung (Spass ist uebrigens eine der nachgewiesenen Hauptkomponenten einer Gruppenbehandlung ), Anna
  6. Der Umgang mit Trauer - z.B. eigene oder wie kommuniziere ich mit Patienten, die ueber sich und ihre Krankheit/ Unfall trauern. Horizontaler Respekt - z.B. wie beeinflusse ich eine Gruppe am besten, in der einige Kollegen mehr wissen als andere Subjektiver Befund - wie lenke ich ein Gespraech, um alle notwendigen Informationen zu bekommen, ohne dass der Patient 'studenlang' erzaehlt? Frueherkennung von Verhaltensmustern typisch fuer mentale Stoerungen Gibt es Teste, die mir dabei helfen, die Entscheidung zu faellen, wann psychologiosche Symptome die Schwelle meiner Kompetenz ueberschreiten und ich mit dem Patienten die Ueberweisung zum Psychologen besprechen sollte?
  7. Hallo, ich nehme mal an, du bist Physio Schueler/ Schuelerin? Es ist immer nett fuer Leser, wenn Du Deinen Hintegrund etwas erklaerst. Ich weiss jetzt natuerlich nicht, was an deiner Schule unterrichtet wird, aber grundsaetzlich sind alle Befunde nach demselben Schema aufgebaut und richten sich nach dem ICF Model. Was genau in jede "Sparte" gehoert, entscheidet dann das Krankheitsbild und die Problemschilderung des Patienten. Wie befundest du denn in anderen Faechern, in denen du dich wohler fuehlst? Nimm dir deren Prinzipien und wende sie auf die innere Medizin an. Zudem habt ihr sicherlich eine Reihe von evidenz-basierten Testen durchgesprochen, von denen du solche waehlen kannst, die auf den Fall passen. Viel Spass, Anna
  8. Hallo, sehr schoen beobachtet. Und du hast dir selbst gute Fragen gestellt. Fuer bessere Antworten: koenntest du bitte deinen Befund etwas ausfuehrlicher beschreiben? - was fuer eine Art von MS hat der Patient? Ueberlege auch, welchen Einfluss dies auf Versuche der Muskelkraeftigung hat. - wie sieht der genaue Befund der Muskeln aus, die etwas mit der Schwingphase zu tun haben? quadriceps, plantarflex, dorsiflex, hemis, Bauch- und Rueckenmuskeln - fuer Kraft, Muskeltonus und neuromuskulaere Kontrolle; haben wir es hier mit Muskelschwaeche zu tun oder Muskelermuedung? Hast du den iliopsoas mal auf Ausdauer im Stehen getestet? - Zwerchfell - Bauchmuskulatur : Hypertone Bachmuskulatur zieht den Bauch zusammen und limitiert die Atmung. Hast du dies auch beobachtet? Eine Woelbung entsteht eigentlich bei Bauchmuskelschwaeche. - Gehen - wieviele Schritte kann der Patient im 'normalen Muster' durchfuehren, bevor er Schwierigkeiten bekommt? Und dann verstehe ich das Wort austherapiert nicht. Was bedeutet es? Liebe Gruesse, Anna
  9. Ein Denkanstoss: Hat denn einer von euch ein Zertifikat zur Fachkraft als Hippotherapeut? Ich nehme an, dort lernt ihr alles, was es zu wissen gibt. In Bezug auf Arbeiten mit Patienten, wie auch auf den "Buerokram". Ich arbeite zwar nicht in Deutschland, aber wir gehen mit unseren Studenten (bin u.a. klinische Lehrkraft eines BSc Programmes fuer Physios) auch ein Mal woechentlich zum therapeutischen Reiten. Viel Spass. Gruss, Anna
  10. Hallo, ich rate Dir, Deine Entscheidung nicht nach Ort oder Art der "Firma" zu treffen, sondern nach den Rahmenbedingungen. Denk daran, dass das eigentliche und intensivere Lernen vor allem nach Abschluss der Ausbildung beginnt. Ich finde es enorm wichtig, dass Du sowohl sehr viel praktische Erfahrung sammelst (der Schubs ins kalte Wasser), wie auch theroretische. Beides nuetzt dir allerdings sehr wenig, wenn sich niemand daraum kuemmerst, dass du davon auch lernst. Ein paar Denkanstoesse: Wie lange ist ein Einarbeitungszeit und wie genau gestalltet sie sich? Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger innerhalb der Firma? z.B. Supervision, woechentliche/ monatliche Gespraeche mit dem Chef/ Supervisor, Zeit fuer Dokumentation, formelle Lernzielsetzung, ... Inwiefern wird Reflektion gefoerdert und unterstuetzt? Und von wem? Wie oft werden eigene und Firmen - Ziele besprochen und geprueft? Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger fuer Fortbildungen? intern/ extern - und was passiert nach der Fortbildung? Wie werden Fragen, die du hast, gehandhabt? waehrend der Behandlung/ nach der Behandlung Viel Glueck, Jule
  11. Hallo, Dein O bei PEO finde ich schierig - koenntest du etwas anderes finden? Generell: suchst du auf deutsch oder in allen Sprachen? Ich habe auf Anhieb sogar einen systematic review (mein Deutsch in der Forschung ist leider nicht gut) von 2017 zu deinem PICO Thema gefunden. Ist allerdings auf Englisch. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29390281 Vielleicht hilft das fuer den Anfang. Und nebenbei (mit meinem Dozenztinnenhut auf), wenn du Schierigkeiten bei den Ansaetzen einer Arbeit hast, bitte wende dich an deine Lehrer. Es ist ungefaehr so, als solltest du einen drei-stoeckigen Kuchen backen und weisst nicht, wo du Zucker kaufen kannst - also ein Thema, welches in den Verantwortungsbereich der Lehrer gehoert. Und die Lehrer muessen wissen, das dies eventuell nicht gut genug erklaert worden ist. Gruss, Anna
  12. Hallo, Da ich selber den Beruf nicht belastend finde, waere es schoen, wenn du uns genauer sagen koenntest, was genau fuer dich belastend ist. Und inwiefern du den Anspruch senken moechtest. Ich finde z.B. als Dozentin zu arbeiten anspruchslvoller und belastender, als meine Arbeit vorher als 'normale' Physio. Dann ist es auch einfacher, Ratschlaege zu geben. Lieben Gruss, Anna
  13. Hallo, also ich muss erst einmal sagen, dass ich keine von deinen anderen Beitraegen gelesen habe. Kann nachher einmal versuchen, sie zu finden. Ich weiss also nicht, was fuer eine Art von Myopathie du hast. Grundsaetzlich sehe ich das etwas anders. Primaere Mypopathien fallen in das Gebiet von neurologischen Physios. Bobath ist nur ein Teilbereich von neurologischer Physiotherapyie und ansich eher ein philosophischer Ansatz als ein bestimmtes Uebungsprogramm. Bobath wird bei allen neurologischen Krankheiten angewand - wie die Therapie aussieht richtet sich dann nach Patientenziel, Diagnose und nach Symptomen. Es gibt allerdings auch andere Ansaetze. Und meist macht man ihnehin eine Mischung aus allem was es gibt (oder was man kennt ) und folgt den Prinzipien der Neuroplastizitaet. An deiner Stelle wuerde ich versuchen herauszufinden, welche Physios sich auf Neurologie spezialisiert haben. Das ist oftmals daran zu erkennen, dass sie mit Ergos zusammen arbeiten. Ob Physio oder Ergo oder beide zusammen liegt an deinem Behandlungsziel. Wenn es dir um Erhaltung und Praeventation von Sekundaerschaeden geht, musst du eigentlich nur einen ausfuehrlichen Grundbefund and Plan bekommen und die Grundprinzipien lernen und dann kannst du Muskeltraining machen, wie und wo du moechtest (z.B. Zuhause oder im Fitnessstudio). Zur Physio/ Ergo wuerde ich nur ab und zu gehen, um Messungen/ Tests vornehmen zu lassen und das Programm zu aendern. Gruss, Anna
  14. Hm, ich sitzte im Ausand und bei mir funktioniert der link. Bin nur kein Berufsanfaenger mehr. ?
  15. Hallo Patricia, wie du sicherlich sehen kannst, ist eine Ferndiagnose schwierig, weil Informationen immer nur brockenweise kommen. Mein Ratschlag ist, dass du dich mal mit jemandem zusammensetzt, der Ordnung in das Chaos bringt (tut mir leid, aber all die Arzt-/ Physio-/HNO-/ Osteopathie-/ Neurologie Besuche hoeren sich wenig ko-ordiniert an) und ihr einen Plan zusammenstellt. Da du die Probleme schon so lange hast, musst du dabei auch beruecksichtigen, dass du dich im chronischen Verlauf befindest. Und hierbei sind Symptome oft nur im Vollzusammenhang zu verstehen. Wenn du sogar aufhoeren musstest zu arbeiten, empfehle ich auch unbedingt eine Ergotherapeutin hinzuzuziehen, ebenso wie psychologische Betreuung, da du wirklich ausgemergelt klingst. Liebe Gruesse, Anna Uebrigens find ich den Beitrag mit dem Kiffen auch voll daneben ... das war echt nicht noetig.

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