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Stephan

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Alle erstellten Inhalte von Stephan

  1. Vielen Dank fürs Feedback. Sofern wir uns direkt auf Studien beziehen verlinken wir natürlich auch die Quellen, allerdings wird das nie ganz vollständig sein. Wenn Sie Interesse haben für Physiowissen als Autor tätig zu sein, melden Sie sich sehr gern per Mail bei uns. Wir sind stets offen für neue Ansichten :)
  2. Eine aktuelle Branchenanalyse des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hat bestätigt, dass der Gesundheitsmarkt weiterhin im Aufschwung ist und dass seit Jahren die privaten Gesundheitsausgaben jährlich um sechs Prozent steigen. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann äußerte sich zum Boom der Gesundheitswirtschaft: „Für 2012 plant sie mit 70.000 zusätzlichen Stellen den größten Stellenzuwachs aller Branchen". Damit einher wächst auch das Angebot an präventiven Maßnahmen, die von den Selbstzahlern in Anspruch genommen werden. Aufgrund dessen werden verstärkt Arbeitskräfte benötigt, die sich professionell um die Organisation und das Management von präventiven aber auch gesundheitsfördernden Maßnahmen kümmern und diese professionell umsetzen können. Speziell für Physiotherapeuten ergeben sich daraus lukrative berufliche Möglichkeiten, in dem sie die Bereiche Prävention und Gesundheitsförderung als zusätzliches Betätigungsfeld nutzen. Da sie über umfangreiches anatomisches und trainingsspezifisches Know-how verfügen, können sie sich durch gezielte Weiterbildungen präventives und managementspezifisches Fachwissen aneignen. So werden sie in die Lage versetzt, effiziente Konzepte zu entwickeln und durchzuführen. Gesundheitsspezifisches Management-Know-how Das IST-Studieninstitut bietet beispielsweise die Möglichkeit sich zum „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK)“ mit öffentlich-rechtlichem Abschluss weiterzubilden. Hier lernen die Teilnehmer wichtige Kenntnisse über Managementmethoden im Gesundheitswesen kennen und erwerben betriebswirtschaftliches, gesundheitspolitisches und rechtliches Know-how. Abgerundet wird die Weiterbildung durch gesundheitspraktisches Handlungswissen im Bereich Gesundheitssport, Ernährung sowie Mentalcoaching und Stressmanagement. So sind die Absolventen in der Lage, erfolgreiche Programme der Gesundheitsförderung und Prävention entwerfen, durchführen und evaluieren zu können. Die Erweiterung des Angebotsspektrums durch diese Weiterbildung ermöglicht es Physiotherapeuten so, die Kompetenz der eigenen Praxis zu steigern und ihre Patienten nach der erfolgreichen Therapie zu Kunden zu machen. Denn die weitergeführte professionelle 1:1-Betreuung in Hinblick auf präventive Maßnahmen, wie beispielweise Ernährungsberatung, Stressmanagementberatung und Entspannungstraining bindet den Patienten langfristiger an die Praxis. Außerdem können sie mit dem erworbenen Managementwissen die Leitung einer physiotherapeutischen Gemeinschaftspraxis übernehmen und sind auch umfassend auf eine leitende Position in gesundheitsorientierten Fitnessanlagen oder Gesundheits- und Therapiezentren vorbereitet. Zuvor erlangte Kenntnisse aus der physiotherapeutischen Ausbildung können auf bestimmte Lehrinhalte des staatlich zugelassenen Fernunterrichts zum „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK)“ angerechnet werden. So verringern sich auch die Studiengebühren. Gesundheitsorientierte Unternehmensberatung boomt Im Bereich gesundheitsorientierte Unternehmensberatung bietet sich für Physiotherapeuten ein weiteres Tätigkeitsfeld an, da betriebliches Gesundheitsmanagement ein immer wichtigerer Faktor in Unternehmen wird und zunehmend eingeführt wird. Häufig bieten Physiotherapeuten in diesem Zuge bereits „Gesundheitstraining“ für die Mitarbeiter an. Wer sich aber darüberhinaus nachhaltig im Marktsegment gesundheitsorientierter Unternehmensberatung etablieren möchte, benötigt neben praktischem Wissen auch spezifische Kenntnisse auf Managementebene. Bei der beim IST-Studieninstitut im Juni 2012 gestarteten Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK-Zertifikat)“ lernen die Teilnehmer in fünf Monaten eine umfangreiche Analyse der betrieblichen Gesundheitssituation durchzuführen und beispielsweise arbeitsplatzbedingte Belastungen zu erkennen sowie zielführende Maßnahmen anzuleiten. Gesundheitsfördernde Maßnahmen umfassen beispielsweise auch die Einbindung von Gesundheitstagen, Führungskräftecoachings oder auch Stressmanagementseminaren in die betriebliche Praxis. Weitere Themen wie betriebliche Gesundheitspolitik, Change-Management sowie Präsentationstechniken sind ebenfalls Bestandteil der Weiterbildung. Da die Zahl der Physiotherapeuten zwischen 2000 und 2009 um 83 Prozent gestiegen ist, wird es fast eine Notwendigkeit sein, das eigene Angebot zu erweitern. Diese vorgestellten Weiterbildungen bieten eine gute Möglichkeit, um sich von der Konkurrenz abzusetzen und den zweiten Gesundheitsmarkt für sich effektiv zu nutzen. Weitere Informationen zum Fernstudium „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK)“ und zur Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK-Zertifikat)“ gibt es telefonisch unter +49/(0)211-86668-0 oder auf der Homepage ist.de
  3. Viel Erfolg für die Prüfung - Spannung in ADD ist möglich. Tipp für "nach morgen": vergiss Spannungsübungen ;)
  4. Ich glaub das ist nicht zu beantworten - es steht und fällt mit der Auslastung. Eine gut ausgelastete Praxis ist sicher rentabel, aber das muss erstmal laufen.
  5. Aus deinem Befund lässt sich von hier aus nicht viel sagen, aber was Behandlungszeiten bzw erfolge angeht würde ich mich bedeckt halten. Du weißt ja gar nicht, ob er/sie zb ihre Supraspinatussehne noch hat. Wenn nicht, kannst du die auch nicht wieder hinzaubern .. nur als Beispiel.
  6. @lustigertherapeut > bitte trage eine aktuelle e-Mail Adresse in deinem Profil ein! "zuerst einmal bei allen d.h. Kreuzbänder, Seitenbänder, Meniskus, wann weiß ich wann ich in der therapie die Orthese abnehmen darf und wann nicht bzw. darf ich diese immer beim Befund abnehmen? Natürlich Lagerung in vorgegebener Gradzahl? " >> Orthese nehme ich immer ab - warum auch nicht. Eine Orthese stabilisiert ja ungewollte bzw ungesteuerte Bewegungen, aber du kontrollierst ja alle Bewegungen während der Behandlungen. Limitierungen gibt der Arzt und daran halte ich mich. "Für die Behandlung bzw. Befund ich Teste ja zuerst immer auf Erguss, stimmt das? Aber wenn ich in einer gewissen Gradzahl lagere, stimmt dann das Ergebniss? Darf ich Patellamobi machen wenn ich einen Knieerguss habe? " Erguss testet man immer, wenn die Streckung voll freigegeben ist. Verlasse dich für den Ergusstest nicht nur auf den Patellatest, sondern wichtig auch auf Palpation und oft hilft einfach hinschauen schon aus. "ich beginne im Frühstadium Krankenhaus, somit kann ich doch Patellamobi machen, rezesuss lösen, querdehnung M. quadrizeps und im erlaubten Bewegungsausmaß passis/assistiv bewegen." Ich glaube du hast viel zu viel Respekt vor einem operierten Knie. Nach einer OP sind die Dinger wieder echt stabil - müssen sie auch, da der Patient ja meist nach 2-3 Tagen schon wieder voll drauf belastet. Die Einschränkungen bis dahin sind eher zum Schutz der OP-Narbe. Schau dir mal an, welche Kräfte zb in einer Bewegungsschiene auf das Knie wirken. Wirklich vorsicht ist dann geboten, wenn ein Band genäht wurde und zb 6 Wochen Ruhigstellung angesagt ist. Halte dich einfach an das, was der Arzt vorgibt. Damit bist du auf der sicheren Seite.
  7. Muskeln lernen ist schon immer mühsam gewesen, daher haben wir vor einiger Zeit für euch ein Muskelquiz gebaut - teste das mal :)
  8. Mach mal einen kompletten Befund - alle Bewegungen, mit/ohne Wiederstand und genauer Schmerzlokalisation.
  9. Regelmäßig kommen Patienten mit Kopfschmerzen zu uns - quasi schon daily business. Die Ausprägungen dabei sind meist sehr unterschiedlich und zeigen, wie viele Facetten dieses komplexe Symptom haben kann. In diesem Artikel möchte ich kurz auf Wege und Fehler bei der Behandlung eingehen. Der Spannungskopfschmerz ist die häufigste Form des Kopfschmerzes. Über 90% der Menschen erleben ihn im Laufe ihres Lebens; manche an jedem einzelnen Tag. Die große Verbreitung dieser Kopfschmerzform in Industrieländern lässt die Auslöser bereits erahnen: Stress, Übermüdung, chronische Fehlbelastungen und -haltungen Aufklärung durch Physiotherapie Wir als Physiotherapeuten können diese Schmerzart oft sehr gut mit Muskeltechniken, Entspannungstherapien, Krankengymnastik usw. bekämpfen. Die Wirksamkeit unserer Arbeit kann für Patienten zum weit besseren, weil verträglicheren und längerwirkenden Mittel werden als die medikamentöse Behandlung, die in den Köpfen oft noch massiv vorherrschend ist. Werbespots mit Aussagen wie "Da nehm ich einfach eine Aspirin Tablette" tun ihr Übriges, die Grundprobleme zu ignorieren. Hier ist gute Aufklärungsarbeit essentiell. Physische und psychische Ursachen Es gilt in der physiotherapeutischen Behandlung besonders die langfristigen Ursachen zu finden. Neben der tatsächlichen Fehlbelastung (zb durch falsche Arbeitshaltung, zu hohe Belastungen, ..) sind hier auch psychische Belastungen wie Stresss oder zu hohe Erwartungshaltungen aufzudecken. Der Therapeut wird schnell auch zum Psychotherapeuten. Mit etwas Erfahrung kann man erste Anzeichen bereits entdecken, wenn der Patient die Praxis betritt. Die "Last des Tages" drückt die Haltung bei manchen Menschen so stark, dass gesenkte Schultern und gebeugte Haltung erkennbar sind. Die daraus resultierenden Fehlstellungen (HWS Hyperlordose, BWS Hyperkyphose) sorgen für etliche Verspannungen. Dieser Typ Patient wird häufig jedoch zu sehr aus orthopädischer Sicht behandelt und auf die, der Haltung zu Grunde liegenden psychischen Ursachen, zu wenig oder gar nicht eingegangen. Physiotherapeut als Vertrauensperson Ein komplexer Sachverhalt, da zum einen viele Patienten sich dem Therapeut oft nicht direkt voll anvertrauen können. Eigene Probleme zu suchen und einem vermeindlich Fremden anzuvertrauen ist immer ein großer Schritt, dem man sich suzusive nähern muss. Durch absolut nichts, darf das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Therapeut getrübt werden. Gebt euren Patienten Feedback, was ihr tut und welche Auswirkungen dies haben kann. Hat der Patient zum Beispiel am nächsten Tag mit Muskelkater zu rechnen, wird ihn dies skeptisch machen. Viele Therapiewege führen oft erst über ein reizen hin zur Besserung, aber die kann der Patient ja nicht ahnen obwohl es für uns selbstverständlich ist. Weiß er stattdessen, was ihn auf dem Weg der Behandlung erwarten kann, führt dessen Eintreten nur weiter zur Stärkung des Vertrauens zum Therapeuten. Zum anderen sind sich viele Menschen ihrer eigenen Problematiken gar nicht bewusst und oft fehlen ihnen die medzinischen und psychoszialen Zusammenhänge zu ihren Beschwerden. Auch dies ist die Aufgabe guten Physiotherapeut/in. Erst wenn das Vertrauensverhältnis stabil steht, kommt man an wichtige Details, die auch dazu führen können, seinen eigenen Befund und die eigene Diagnose neu zu überdenken. Werft also bitte immer einen kritischen Blick auf eure eigene Arbeit. Erkenntnisse für die eigene Therapie Die bereits angesprochenen zu hohen Erwartungshaltungen im Beruf, führen zu zwei Hauptsymptome, die oft schlicht übersehen werden: Zu wenig erholsamen Schlaf und fehlendes "Abschalten" in der Freizeit. Auch dies sind Ansatzpunkte, die man nicht übersehen darf. Ich habe in meiner Zeit als Therapeut oft Kollegen erlebt, die die gesamte Behandlungszeit mit Übungen vollpflastern und dabei übersehen, dass die Patienten verborgene Fragen haben. Beratung ist ebenfalls unsere Aufgabe, sei es zu Übungen, aber auch zu richtigem liegen, mögliche Verbesserungen am Arbeitsplatz. Eines noch zum Schluss: selbst, wenn man als Therapeut bereits schnell eine Vorahnung zur Diagnose hat, muss man bei diesen Patienten ohne Aussnahme einen vollständigen Befund anlegen. Zu leicht können sonst tatsächliche Erkrankungen übersehen werden. Hört sich einfach an, aber kontrolliert eure Arbeit bitte selbst, auch der letzte Patient nach 8 Stunden hat das Recht auf eine bestmögliche Behandlung. Copyright: © Dan Race - Fotolia.com
  10. Verdienst ist genau so verschieden wie es Arbeitsstellen gibt. Klinken besser als kleine Praxen und Süddeutschland besser als der Osten. Hast du etwas genauere Vorstellungen?
  11. Seit 1964 genießt die Stiftung Warentest das Vertrauen der Verbraucher: Die Institution vergleicht Produkte und Dienstleistungen und unterrichtet die Konsumenten über diese. Durch unabhängige Vergleiche und Tests sollten den Verbrauchern eine objektive Unterstützung an die Seite gestellt werden – beschlossen hatte die Gründung in den 1960er-Jahren der Bundestag. Auch die Tarife der Zahnzusatzversicherung wurden von Stiftung Warentest regelmäßig durchgeführt. Der letzte lag allerdings bereits zwei Jahre zurück. So gab es im April 2012 eine Neuauflage und die Tester machten sich auf, 147 Tarife miteinander zu vergleichen. Im Vergleich zu den Ergebnissen des vergangenen Jahres zeigte sich: Die Zahnzusatzversicherungen sind besser geworden. 2010 wurden nur drei Versicherungen mit der Bestnote ausgezeichnet. In der Mai-Ausgabe von Finanztest wurde hingegen von den 147 getesteten Tarifen an ganze 33 das Gütesiegel „Sehr gut“ verliehen. Qualitativ hochwertige Zahnzusatzversicherungen sind also wesentlich häufiger geworden. Die Testsieger Grundsätzlich wird zwischen der Zahnzusatzversicherung nach Art der Lebensversicherung und nach der Zahnzusatzversicherung nach Art der Schadensversicherung unterschieden. Bei ersterer haben die Allianz (Allianz-ZahnBest, Allianz ZahnBest+ZahnFit), die Hanse Merkur (EZ+EZT, EZ+EZT+EZP), die LVM und die R+V (Zahn Premium Z1+Z2) die Nasen vorne. Alle diese Tarife wurden von den Testern mit der Note 1,1 bewertet. Bei der Zahnzusatzversicherung nach Art der Schadensversicherung sind es hingegen die DFV ZEVp+ZEH+ZIV, die ERGO DIREKT (ZAB+ZAE+ZBB) und die Neckermann (ZAB+ZAE+ZBB), die als Testsieger hervorgehen. Sie alle bekamen die Höchstnote 1,0 verliehen. Die Bewertungskriterien Die Stiftung Warentest hat in ihrer großangelegten Studie folgende Bewertungsmaßstäbe angesetzt: 10 % Regelversorgung, 40 % Privatversorgung (hochwertige Brücken, Keramik), 25 % Inlays, 15 % Implantate und 10 % jährliche Obergrenzen. Zusatzleistungen für Prophylaxe und Zahnbehandlung wurden hingegen nicht berücksichtigt, auch die anfänglichen Leistungsbegrenzungen, z.B. die Wartezeit, floss kaum in die Bewertung ein. Dies wurde von einigen Versicherungsanstalten bemängelt. Aus diesem Grund sollten künftige Versicherungsnehmer auch ihre eigenen Prioritäten für die Zahnzusatzversicherung setzen und noch die Hilfe von unabhängigen Portalen im Netz in Anspruch nehmen. Copyright: © N-Media-Images - Fotolia.com
  12. Hallo Namensvetter, ich denke schon, dass es der Radialis ist. Der kann unterschiedlich ausgeprägt sein bei verschiedenen Menschen, da gibts Varianten. Ich vermute, dass du dir in der Nacht die Durchblutung gekappt hast (vllt drauf gelegen) und er deshalb heute Probleme macht). Schau mal die nächsten 2-3 Tage, ob es von allein besser wird (sollte). Gute Besserung, Stephan
  13. Hi, besonders Tnedinosen im Trochanterbereich rühren oft von Fehlstellungen her (Füße, Knie, Hüfte, Isg, ..) Meist bekommt man das in den Griff, wenn man die Ursache findet. Mach mal einen guten Statikbefund und schaue, ob sich da was finden lässt.
  14. Hi, ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich eine Gesetzeslage dazu gibt weiß ich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit künstlichen Nägeln palpieren kann und allein schon deshalb ist es in meinen Augen ein no-go.
  15. Hi - definitiv geht nur der Medianus durch den Karpaltunnel. Der Radialis läuft übers Scaphoid und der Ulnaris am Pisiforme vorbei, jedoch oberflächlicher. Der Karpaltunnel wird durchs Retinaculum flexorum nach oben begrenzt und darunter gibts nur einen Nerv: Medianus
  16. Die Frage ist: wie viele Urlaubstage hast du im Jahr und wird in deinem Vertrag definiert, wie viele Wochentage die Arbeitswoche hat? Wenn du nur 4 Arbeitstage hast, dann müsstest du ca 16-20 Urlaubstage haben. In dem Fall würde ich sagen, dass der Dienstag kein Urlaubstag ist.
  17. Dein Kieferorthopäde hat mindestens 7 Jahre Medizin studiert - er wird sich schon was dabei denken - meinst nicht? Dass er dir Physiotherapie verordnet ehrt ihn sehr! So kann er erst einmal alles muskuläre therapieren und den Kiefer in den wirklichen Ausgangszustand setzen bevor er anfängt wirklich etwas mit Spangen o.ä. zu korregieren. Das ist super wichtig und die Tatsache, dass er sich nicht für Allwissend hält sondern uns Therapeuten hier erst einmal mit ins Boot holt ist super. Kieferprobleme können durchaus auch von den Füßen oder so kommen. Erst alle anderen Sachen ausschließen.
  18. Die Zeiten ändern sich. Was wie eine ausgequetschte Floskel klingt hat für unseren Berufsstand sehr viel Wahres. Ich will nicht schon wieder auf den ewigen Kampf mit den Krankenkassen und dem deutschen Gesundheitssystem eingehen, vielmehr geht es mir heute um die Patienten. Sind diese noch immer die Gleichen wie vor 5/10/25 Jahren? Sicher nicht! Gehen wir ein halbes Jahrhundert zurück, so war der Arzt in weiß die Autoritätsperson schlechthin. Was der Arzt sagte wird ohne Anzweiflung angenommen und auch nicht hinterfragt. Die Autorität des Mediziners ist auch heute noch ein Tabuthema, was besonders bei älteren Menschen standhält und kritische Zwischenfragen erhalten allenfalls wir Therapeuten. Der Arzt-hörige Patient Ich weiß gar nicht, wie oft ich meine vorwiegend älteren Patienten gefragt habe, warum sie ihre Fragen nicht direkt Ihren Arzt stellen? Die Antwort gleicht sich oft: "Der hat so viel zu tun, da wollte ich nicht stören". Ein Unding! Die Fragen der Patienten zu beantworten ist auch Aufgabe des Arztes, doch natürlich kann er nicht hellsehen. Da dies jedoch recht fest in vielen Köpfen verankert ist, lässt sich das sowieso nicht ändern. Also beantworte ich natürlich gern die Fragen und übersetze Befunde in verständliches Deutsch und bestärke Ich meine Patienten immer gern darin zukünftig auch den Arzt alles zu fragen, was ihnen auf der Seele brennt. Der junge Patient von heute ist da gänzlich anders! Oftmals durchs Internet oder den Medien aufgeklärt geht er mit einer fertigen Diagnosevorstellung zum Arzt und nicht zuletzt auch zu uns. Leider verfügt der Großteil der Patienten natürlich nicht über das medizinische Hintergrundwissen für die Zusammenhänge im Körper und an welchem sprichwörtlichen Rädchen man drehen muss um die Beschwerden an einer anderen Stelle in Griff zu bekommen. An dieser Stelle vertraut der Patient leider zunehmend weniger unserer Fachkompetenz. So lange er dies durch Nachfragen tut, ist das kein Problem. Gern erläutern wir auch bis ins Details, was wir gerade machen und warum. Der durchs Internet aufgeklärte Patient Gefährlicher sind Patienten, die dies mit sich selbst ausmachen. So geschehen in der vergangenen Woche, als sich ein Patient im Forum meldete, welche Rechte er gegen seinen Therapeuten in der Hand hat. (Antwort als Artikel: Physiotherapeut verklagen als Patient ) Natürlich war ich bei seiner Behandlung nicht dabei und kann nicht einschätzen, ob es echt ein Fehler des Therapeuten war oder nicht, aber eins weiß ich sicher: es gibt definitiv ein Kommunikationsproblem, was die Gedanken des Patienten möglicherweise hätte zerstreuen können. Wir sind wahrlich keine Götter, können nicht zaubern und ein paar schwarze Schafe gibt es sicher auch in unseren Reihen, doch sprechenden Menschen können wir normalerweise helfen. Ich will hier niemanden ankratzen, vielmehr euch alle ermutigen eure Kommunikation mit dem Patienten kritisch zu hinterfragen. Wie oft wird die Zunge nach 8 Stunden schwer und träge, doch gerade der letzte Patient ist vielleicht der, dessen Zweifel euch selbst bei bester Behandlung den Therapieerfolg verwehren, da er gar nicht offen für eure Arbeit ist. Diese Entwicklung ist natürlich erschreckend, weil natürlich auch wir nicht in den Patient hineinsehen können und nicht ahnen können, welche Zweifel an unserer Behandlung ihn wirklich beschäftigen. Dabei ist es doch genau diese Aufklärung, die den Patienten ein großes Stück weit auch beruhigt und ihm Vertrauen zu unserer Arbeit schenkt. Letztlich bin ich mir sicher, dass ein Therapieerfolg nur mit Vertrauen zum Therapeuten zu sichern ist und im letzten Schritt euch vielleicht vor einer Klage retten kann. Viel Erfolg bei guter Kommunikation. Stephan Schmied Copyright: Peter Atkins - Fotolia.com
  19. Also mir fällt spontan ein: warme, kalte, chemische und mechanische Reize .. was noch?
  20. Hallo, das Thema ist brisant und heikel. Ich habe meine Meinung daher mal etwas länger ausformuliert Physiotherapeut verklagen als Patient
  21. Als Physiotherapeut möchte ich diese Diskussion im Forum gern kommentieren, da mir die zunehmende "da ist etwas passiert, was ich nicht verstehe - den verklag ich" Mentalität echt Sorgen macht. Ich schreibe einmal aus meiner Sicht und zu Gute des Therapeuten ein paar Zeilen ohne konkret auf die Rechtsfrage einzugehen. Zuerst einmal die Massage. Als Therapeut ist es mein Ziel dem Patienten zu helfen. Besonders bei Bandscheibenvorfällen kommt es als Reaktion auf den Schmerz eigentlich immer zu massiven Verspannungen, die unbedingt in Griff gebracht werden müssen um an die wirklichen Strukturen zu gelangen. Hierfür ist Massage ein guter Weg. Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Techniken, die man als Patient aber ebenfalls als Massage einstufen könnte (Querdehnungen, Triggerpointbehandlung usw). Ich erlebe es in der Praxis sehr häufig, dass Patienten sich "massiert fühlen" obwohl ich zb mit manualtherapeutischen Techniken behandle. Darüber hinaus kommt es bei Physiotherapie recht häufig erst einmal zu einer Verschlimmerung der Beschwerden, bevor die Besserung einsetzt. Hier gibt es mindestens 4 Gründe. Häufig basieren Bandscheibenvorfälle aus Haltungsdefiziten. Wenn man also anfängt in das seit Jahren gewohnte Haltungsmuster einzuwirken, kommt es unweigerlich zu einer Veränderung der gesamten Statik des Körpers, d.h. es können auch "Baustellen" aufkommen, wo vorher keine waren. Massiv verspannte Strukturen werden gelöst und schmerzen als Reaktion auf die Reaktivierung. 3. Die Verschlechterung hat nichts mit der Therapie zutun und geht auf weitere Einflüsse zurück (vielleicht eine Reizung der Bandscheibe durch falsche Matratze, eine Bewegung in der Freizeit, die nicht gut war o.ä.). Die Diagnose Bandscheibenvorfall könnte auch falsch sein oder es liegt eine weitere Diagnose vor, die vom Arzt nicht erkannt wurde und die Therapie schlägt daher nicht an oder ins Gegenteil um. Ich kann nur dringend raten zuerst das Gespräch mit dem Therapeuten zu suchen, bevor man ernsthaft an eine Klage denkt. Jeder Patient ist unterschiedlich und natürlich kann man als Therapeut auch mal daneben greifen. Wir haben leider keinen Röntgenblick und können daher auch nicht zaubern. Sehr oft kommt man nur mit so genannten "Probebehandlungen" ans Ziel. Das heißt praktisch, dass eine Technik oder Methode angewandt wird und man aus dem weiteren Verlauf entscheiden kann, ob diese richtig ist oder ob man etwas verändern muss. Letztendlich sehe ich jedoch noch ein weiteres Problem. Physiotherapie hat immer etwas mit Vertrauen zutun und anders ist eine Therapie nicht möglich. Sie müssen sich dem Therapeuten anvertrauen und auf sein jahrelanges Können und Wissen vertrauen. Hierfür hat der Therapeut mind. 3 Jahre gelernt und oft auch unzählige Stunden, Tage, Wochen in Weiterbildungen verbracht. Was ich Ihrem Therapeuten jedoch schon jetzt vorwerfen kann ist, dass er sich definitiv nicht um all Ihre Fragen gekümmert hat. Wenn also keine Vertrauensbasis besteht (und davon ist auszugehen, wenn Sie sogar rechtliche Schritte erwägen), dann kann ich Ihnen nur raten den Therapeuten zu wechseln. Viele Grüße und gute Besserung, Stephan SchmiedCopyright: © N-Media-Images - Fotolia.com
  22. Das kommt auf die Vorgabe vom Arzt an. Weber B wird häufig mit nem Nagel oder Draht versorgt. Hier gibt der Arzt das Tempo vor. Bis zum Knie kannste aber problemlos Kräftigen.
  23. Hi, ihr könnt immer ans andere Bein gehen und proximal trainieren. Bei Frage 3 wäre das zb Flex/Ex Hüfte und wenn nicht beteiligt (dann wäre es mit fixiert) auch Bewegung im Knie.
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