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    SO hier mal einige Anatomie Lernkarten... Viel Spass dabei und allen viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen Greetz vom Tobi
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    Großer ausführlicher PT-Befund - Schmerzanamnese, Messbefundung uvm...
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    Version 1.0

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    Hier habe ich alle notwenigen Muskelfunktionstest zusammengefügt
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    Die Einteilung der Muskulatur nach ihrer Funktion Es gibt genug Gründe, sich das Lernen zu erleichtern und die Inhalte übersichtlicher zu gestalten! Hier nun, wie von mir angekündigt (als PT-Joe), die 2., überarbeitete und erweiterte Version 2005 meiner umfangreichen Ausarbeitung. Ich habe das Skript um die Kennmuskeln und Kennreflexe erweitert, die im Text jeweils fettgedruckt sind. Außerdem wird die Funktion der Muskeln in den Handgelenken und der Hand beschrieben. Ich freue mich, dass mein Skript so gut bei euch ankommt und würde mich weiter über positive und auch negative Rückmeldungen freuen. Ich bin für jeden Verbesserungsvorschlag dankbar. Fehler bitte immer melden. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg! Viele Grüße, Michael.
  5. 5 points

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    Komplettes PT-Chirurgie Skript mit Krankheitsbildern des gesamten Körper.
  6. 5 points

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    Komplette Übersichtstabelle der Elektrotherapie Galvanisation Neofaradische Ströme (zB: Schwellstrom) Analgetische Ströme (zB: Träbart, DD-Strom) Effektströme (zB: Tens, Inkontinenzströme) Ströme bei denervierter Muskulatur (zB: Behandlung mit I/T Kurve) Viel Spass damit Mfg Stephan
  7. 4 points
    Guten Abend Sunshine! Bei einem BS Prolaps ist es genau dasselbe wie bei einer Protrusion. Natürlich lässt sich auch ein BS Vorfall durch Extensionsmobilsationen beseitigen. Das kann Ich aus eigener Erfahrung bestätigen?! Im Prinzip ist es primär eine Kombi aus Ursachen und Symptombehandlung. D.h als Ursache versucht man durch Techniken aus der MT oder ext.mobi nach mc Kenzy das BSmaterial Wieder zurückzubringen. In der Symptombehandlung wird ein laseque durchgeführt. Ist dieser positiv Ist der IschiasNerv verklebt Und muss mit einer sog. Nervenmobilisation mitbehandelt werden. Die Nervenmobis werden genauso durchgeführt wie die Nervenspannungstests.mit dem Unterschied dass die dist. Gelenke bewegt und nicht gehalten werden. Was auch möglich ist dass zusätzlich eine Venöse Srauung im Bauchraum besteht oder von einem hypertonen m.Psoas hervorgerufen wird. Da hier auch Venen durchziehen kann sich das Blut bei Kompression bis in die Nervenwurzel zurückstauen und auch einen pos.laseque verursachen. Das kann man aber testen. Schmerzen nach dem Essen wären dafür typisch oder der laseque wird schlimmer wenn der Pat. Den Druck im bauchraum erhöht zb.durch Anspannen der Bauchmuskeln. Nach einer Ursachen/Symptombehandlung, und bei nachlassenden Beschwerden wäre dann der nächste Schritt wie du oben schon geschrieben hast Sunshine die Segmente zu stabilisieren. Dies funktioniert aber nicht durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Es wird einem immer noch eingetrichtert man muss Bauch und Rücken trainieren um seine Wirbelsäule zu stabilisieren. Bauch und Rücken sollten klar immer auch mittrainiert werden. Aber stabilisieren kann man dadurch die WS nicht. Dafür braucht man ein Training der tiefen,sog segmentalen Muskulatur. Diese Muskeln werden nicht aufgebaut, haben also keinen Massezuwachs. Hier geht es um die neuromuskuläre Ansteuerung die richtige Aktivierung . Der m.transversus und die multifidi sind wichtige Muskeln. Außerdem erreicht man das stabilisierende System immer durch Koordinativ Anspruchsvolle Übungen. Das sind viele Übungen aus dem funktionellem Training. Am Schluss würde man dann noch Rückenschule machen und die Stabilisation (transversusaktivität) mit in den Alltag integrieren. gruss Thomas
  8. 4 points
    Hallo wie wäre es denn, wenn du dich einfach anmeldest? Dann kannst du auch alle anderen Bereiche hier nutzen und es ist persönliche. zu deinen Fragen Nach einer OP sind Massagen im OP Gebiet immer KI - aber das wird der Patient dir auch früh genug zu verstehen geben Nervenmobi? würde ich erst nach abgeschlossener Wundheilung tun. Kannst alles machen was dem Patient gut tut. Prophylaxen, Stabitraining, Entstauende Maßnahmen, leichte Mobiübungen der angrenzenden Gelenke um Kontrakturen zu vermeiden Transfer zeigen, Atemstoffwechselgymnastik, Propriozeption, Sensischulung, GG, Koordination - je nach z.n. OP. Ich behandel immer Patientenorientiert - mach einen schönen Befund und du hast genug was du machen kannst. LG
  9. 3 points
    Hallo Sabi, ich versuche mich "kurz" zu fassen, da man mit diesem Thema ganze Bücher füllen könnte Im Endeffekt wird als "Impigement" ein Einklemmen, der im subacromialen Raum befindlichen Sehnen und Schleimbeutel bezeichnet. Das geschieht in der Regel bei einer Elevation der Arme über 90° oder durch Kompression, z.B. wenn Patienten auf der betroffenen Seite liegen. Darum sollte man mit diesen Patienten möglichst keine Überkopf - Übungen machen. Hier wäre ein beüben der Rotatoren um die Schulter zu zentrieren und der Muskeln, die den Humerus nach kaudal ziehen, zur Vergrößerung des Raumes unter dem Schulterdach, das Mittel der Wahl. Wenn du weißt welche Muskeln dazu gehören und was sie machen, kann man sich die Übungen leichter ausdenken. Das wäre für die Kaudalisatoren: m. latissimus dorsi m. teres major m. pectoralis major – pars abdominalis m. biceps brachii – caput longum m. supraspinatus Hier hast du ein Beispiel für die Rotatoren: https://www.youtube.com/watch?v=qJStneUz5Ng Und hier sind ein Paar allgemeine Übungen: https://www.youtube.com/watch?v=N7t3rBqeCVU Ich habe dir ein paar Tipps und Ideen geliefert. Ich fände es aber sehr förderlich für deine Ausbildung, wenn du dir die Rotatoren der Schulter und deren Funktion suchst und selber ein paar Übungen zusammen stellst. Das ist nicht schwer, wenn man die Funktionen der einzelnen Muskeln vor Augen hat. Das ist ja auch der Sinn der ganzen Ausbildung: Selber über die Problematik nachdenken, recherchieren und therapieren. Dann wird aus dir sicher eine Super Therapeutin. Viel Glück!!!
  10. 3 points
    Hi, einen "Trick" gibt es eben leider nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, die "Diagnose" emotionale Abhängigkeit wurde richtig gestellt und die Pat. weist starke dependente Persönlichkeitszüge auf. In diesem Fall wäre es ihr egal, wer sie behandelt, sie wird bei jedem Therapeuten anklammerndes, vielleicht auch stark angepasstes, unterwürfiges Verhalten zeigen. Aus diversen Gründen kann es sein, dass Menschen in ihrer Kindheit keine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, z.B. weil sie zu behütet aufwachsen und ihnen alles abgenommen wird oder auch das Gegenteil: Dass sie zu früh zu hoher Verantwortung ausgesetzt werden, der sie noch gar nicht gewachsen sein können. Auf jeden Fall brauchen sie immer eine Art Kompass, jemanden, der ihnen zeigt, wo sie langgehen sollen und auf welche Weise. Wer das ist, ist ziemlich egal. Stell Dir vor, Du verläufst Dich beim Pilzesammeln tief im Wald - da wirst Du auch den nächstbesten Menschen fragen, wie Du da wieder rauskommst - egal ob Dir seine Nase passt. Ich reite da so sehr drauf rum, weil es einen Unterschied macht, ob einfach die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sehr tief ist oder sie wirklich abhängig ist. In letzterem Fall bringt es dann nämlich nichts, sie an einen Kollegen abzugeben - der wird das gleiche Problem mit ihr haben und sich bei Dir herzlich bedanken. ? Was Dir dann noch bleibt, sind 2 Möglichkeiten: Entweder schlucken oder ansprechen. Beides ist für einen Physio blöd, weil du dafür nicht zuständig bist. Sowas als Physio anzusprechen ist in etwa so, als ob man als Psychotherapeut Tipps fürs Rückentraining gibt - da hat mans schwer, ernst genommen zu werden. Im schlimmsten Fall hat sie nachher das Gefühl, Du mischst Dich in Angelegenheiten, die Dich nichts angehen. Fall 1: Schlucken: Ist geeignet, wenn sich das Problem bald ohnehin "von selbst löst". Du also weißt, die Pat. ist geheilt oder zieht weg oder so (und befindet sich anscheinend ja ohnehin in amb. Psychotherapie - sollen die Therapeuten das mit ihr bearbeiten). Auf die Dauer ist das aber keine gute Lösung, insbesondere, wenn es Dich belastet. Fall 2: Ansprechen. Schwierig. Auch für Psychotherapeuten ist das echt immer wieder sehr heikel, weil gerade diese Pat.-Gruppe sehr leicht kränkbar ist und Du mit dem Ansprechen sehr tiefsitzende Ängste vor bspw. Ablehnung triggern kannst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du zum Zeitpunkt des Ansprechens bereits ihr Vertrauen besitzt (wir nennen das "Beziehungscredit") und dass Du Dir sehr genau überlegst, wie Du es ansprichst. Es sollte auf jeden Fall vermittelt werden, dass für Dich das Verhalten der Patientin sehr anstrengend ist, während Du die Patientin als Person aber sehr gerne hast. Die Gesprächsatmosphäre sollte also von Respekt, Wertschätzung und Verständnis geprägt sein. Das Verhalten ist für Dich schwierig, nicht die Patientin. Dann solltest Du ihr auch sehr genau und konkret nennen können, welches Verhalten genau für Dich problematisch ist und was es bei Dir auslöst (z.B. dass Du Dich bedrängt fühlst). Dabei gilt es, generelle Regeln der Gesprächsführung zu beachten, Ich- statt Du-Aussagen, keine Vorwürfe, kein Bagatellisieren, kein Belehren usw. Versuch Dir vorher zu überlegen, wie sich die Pat. vielleicht stattdessen verhalten könnte - also ein Alternativverhalten anzubieten. Und Dir sollte bewusst sein, dass Du Dir noch so viel Mühe geben kannst mit dem Gespräch: Es kann dazu führen, dass die Patientin die MLD abbricht oder es kann sein, dass sie nur hört "Die mag mich", den Rest ausblendet, verdrängt, aber weil Du die Angst kurz angestoßen hast, kanns Dir passieren, dass sie danach reflektorisch umso mehr klammert. Das ist allerdings selten, meistens sind die Patienten eher gekränkt. Mit ein bisschen Glück sind die Ängste der Patientin nicht sehr tiefsitzend, sie ist vielleicht einfach einsam und dann kanns sein, dass Du auf aufnahmebereite Ohren stößt. Es gibt theoretisch noch eine dritte Möglichkeit: Indirekt ansprechen. Also z.B. bei der Behandlung von einer Freundin erzählen, die Du anstrengend findest, weil sie entsprechendes Verhalten zeigt. Aber Vorsicht: Wenn sie nicht total unterdurchschnittlich begabt ist, weiß sie genau, worauf Du anspielst, was dazu führen kann, dass sie sich veräppelt vorkommt. In der Regel macht man das nur bei Kindern. Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Antwort für Dich alles andere als befriedigend ist, weil Ihr einen sehr praktischen Beruf habt, bei dem man "einfach" die Rotatorenmanschette stabilisiert oder weiß der Geier und so ein schwieriges Gespräch ist viel schwammiger und anders als bei Euch eben wirklich mit jedem Patienten sehr unterschiedlich zu führen. Nur die Grundregeln sind immer dieselben, aber ich kann Dir z.B. keinen genauen Wortlaut nennen, so wie man bei Euch bestimmte Übungen empfehlen kann. Manchmal beneide ich Euch da! ? So Fälle wie Deiner lassen es mich immer wieder schade finden, wie schlecht ambulante Therapeuten unterschiedlicher Disziplinen zusammenarbeiten. Es wäre viel besser, wenn Du das mit ihrem Psychotherapeuten besprechen und er es mit ihr bearbeiten könnte. Kannst ja mal berichten, viel Erfolg und lg Chandra
  11. 3 points
    Hi, Muss Dir leider gleich sagen, dass es keine Ideallösung gibt, eine solche Situation ist echt schwierig. Wie verhält sich die Patientin denn genau? Hast Du das Gefühl, sie klammert an Dir als Person, weil Ihr so eine gute Beziehung habt oder braucht sie nur "irgendeinen Physio", weil sie vlt einfach einsam ist? Sag mal kurz Bescheid, ob Du noch Interesse an einer Antwort hast, dann würde ich ein bisschen mehr ausholen. ?
  12. 3 points
    Mahlzeit! Das erste wie schon physiojan und Gianni geschrieben hat, wäre wichtig wie sich das Endgefühl anfühlt. Ein weich elastischer Stopp spricht daher eher für ein muskuläres Problem. Wäre es fest elastisch dann ist die MT ein gutes Werkzeug zum Lösen von Kapselverklebungen. Es kann auch sein dass der Junge die Beugung vielleicht gar nicht zulässt. Vielleicht kann man hier mal versuchen die Bewegung willkürlich stattfinden zu lassen ohne dass er merkt dass es eine Therapie ist,zb durch ein Spiel. Was Ich auch noch probieren würde ist PIR und die Antagonistenhemmung. Ich würde beides nacheinander machen um mehr Effektivität zu bekommen. Also zb erst den Triceps, dann den Biceps anspannen oder umgekehrt
  13. 3 points
    Hallo Haaanni97! Ist der Einsatz jetzt vorbei? Hattest du den Mut einmal nachzufragen, was genau das Problem der Anleiterin mit dir war? Immerhin kann man ja nur an sich arbeiten, wenn man konstruktive Kritik bekommt. Vielleicht hast du eine Situation auch missverstanden. Hatten andere Mitschüler zuvor ähnliche Probleme an diesem Einsatzort? Vielleicht gab es ja auch interne Schwierigkeiten, die nicht wirklich etwas mit dir zu tun hatten. Stress und Überlastung kann ein ganzes Team aufreiben. Mit der Prüfungsangst bist du nicht allein. Die meisten Menschen bekommen ein kribbeln im Bauch, wenn von ihnen Leistung abverlangt wird. Das Positive daran ist, dass uns in Wirklichkeit die Nervosität absolut wach und belastbar macht. Du bist im zweiten Lehrjahr und hast schon jede Menge gemeistert. Habe Vertrauen in dich! Bis zu deinem Staatsexamen sind noch einige Monate hin. Es ist doch noch genug Zeit, um sich einen guten Lernplan zu erstellen und vorhandene Wissenslücken zu schließen. Dranbleiben lohnt sich! Gute Besserung für dich! Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: "Niemand kann mich ohne meine Erlaubnis verletzten! Herzliche Grüße Patricia
  14. 3 points
    Hallo Christa-gertz, wenn es dann zur Krankengymnastik geht und es ohne Tabletten noch irgendwie auszuhalten ist, diese bitte an dem Tag weglassen. So weiß der Kollege dann besser wo deine tatsächliche Schmerzgrenze liegt. LG
  15. 3 points
    Hallo Zusammen! Jawohl, an das hätte Ich jetzt auch gedacht Gianni.?! Das es bis in die Wade ausstrahlt kann eigentlich nur der Ischiasnerv sein. Die Beschwerden können aufjedenfall physiotherapeutisch gelöst werden Christa. Da würde Ich versuchen mir ein Rezept am besten für Manuelle Therapie zu ergattern. Ich würde mir aber auch das ISG mit anschauen das möglicherweise mit blockiert ist und den M.periformis. Auch das kann die obenen genannten Beschwerden auslösen.
  16. 3 points
    Hallo Pennelope, ich glaube das ist zu noch früh für die Geräte. Ich würde auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten und ihn über dein Vorhaben informieren und dokumentieren! Sollte nämlich was passieren (Schmerzen, Entzündung, Riss etc...), bist du auf der sicheren Seite ! In der Regel gibt der Arzt die einzelnen Stufen der Belastbarkeit frei. Bei manchen Ärzten aber ist das leider nicht der Fall. Es gibt aber so einen Leitfaden zur postoperativen Nachbehandlung, nach dem man sich richten kann, z.B: • 1. Woche abschwellende Maßnahmen, Eisapplikation und ggf. Lymphdrainage • ab 7. Tag Vorbeugen von Verklebungen (manuell, keine aktive Krankengymnastik) • 2. bis 4. Woche Gangschule und Weichteilmobilisation, Narbenmobilisation • 5. und 6. Woche Muskelkräftigung (Aquajogging, legpress, Fahrrad-Heimtrainer) • ab 7. Woche propriozeptives Training (Wackelbrett) • ab 8. Woche Zehenspitzen- und Dehnungsübungen • ab 10.- 12. Woche Steigerung der muskulären und koordinativen Leistungsfähigkeit • ab 13. Woche Joggen • Kontakt- und Ballsportarten, wenn möglich, erst nach 6 Monaten
  17. 3 points
    Hallo. Eigentlich eignet sich Hochvolt ja gut für Metallimplantate. Das EKG misst ja - ich würde sagen es ist relativ unwahrscheinlich, dass da was passiert. Aber um Messfehler zu vermeiden, würde ich es nicht an dem Tag machen. Ich mein, ist 24h - sollte man in die Planung mit einbeziehen - der Patient kann auch dem Arzt sagen, dass er eine Verordnung für Elektrotherapie hat und nachfragen.
  18. 3 points
    Hallo Moehre, der jpphysio ist mit seiner Theorie gar nicht so verkehrt dran. Allerdings beschreibt es die Richtung ob sich der Nucleus unterhalb oder oberhalb der Nervenwurzel befindet. Man stellt sich die Nervenwurzel am besten wie ein Männchen mit seitlich ausgestreckten Armen vor. Wenn das Banscheibenmaterial unterhalb der Schulter eingelaufen ist, dann ist es der Achselprolaps und umgekehrt. Dem entsprechend kann ich das so testen: Wenn der Patient eine latflex der LWS zur Schmerzseite macht und die Schmerzen werden dabei stärker, weiß ich, dass es sich um einen Schulterprolaps handelt, da der Nerv von oben Komprimiert wird. Die Schulter geht nach oben der Nerv wird dabei noch stärker komprimiert. Macht der Patient dagegen eine Latflex zur Gegenseite und der Schmerz wird auf der Schmerzseite schlimmer, dann handelt es sich um einen Achselprolaps. Die Schulter macht eine "Flexion". als würde ich einen Tesnnisball unter der Achsel einklemmen. Ich habe mal auf die Schnelle ein Schaubild gebastelt um das zu verdeutlichen: Man braucht das ganze für die Manuelle Therapie. Wenn man genau weiß, wo der Prolaps sitzt, kann ich z.B. mit Traktionen oder bei einer Banscheibentechnik entlastend arbeiten, ohne dass ich noch mehr Kompression auf den Prolaps bzw. auf den Nerven ausübe. Ich hoffe es ist dir etwas klarer geworden was damit gemeint ist. Wenn etwas unklar ist, frag ruhig...
  19. 3 points
    Hallo Granuaile! Eine Ferndiagnose ist immer recht schwierig das stimmt. Aber Anhand Deiner Anamnese und den Bildern kann man doch schon einiges damit anfangen?! Oft ist es nicht die eine Ursache sondern kommen mehrere Bausteine zu einem komplexen Beschwerdebild zusammen. Du hast mit vielen Dingen recht. Einiges kann miteinander in Verbindung stehen. Es kommen sogar 5 Sachen für deine Schmerzen in Frage. 1.eine Irritation der Peripheren Nerven 2.Ein Muskulär, Fasciales Problem 3.Triggerpunkte die Ausstrahlen 4.Eine Ansatzreizung (z.b. Trochanter) Bild Seite links und rechts. Das ist der Knochen wo an der Ausenseite vom Oberschenkel zu spüren ist 5.Blockade Fangen wir mal an kommen die Probleme auch vermehrt nach dem Essen? Schmerzen hinten im Bereich des Darmbeins / ISG, Schmerzen im Gesäß und Schmerzen, die seitlich am Oberschenkel entlang zum Knie zogen. Hier könnte tatsächlich eine ISG-blockade für eine Verkettung der anderen Symptome sorgen. Das ISG ist blockiert, dadurch wird die Gesäßmuskulatur fest, und auch der M.tensor, und Tractus Iliotibialis macht somit Probleme. Auch ohne eine ISG-blockade ist die Kombination von Gesäßschmerzen und Tractusprobleme durch Überlastungen keine Seltenheit, da diese Muskeln fascial miteinander verbunden sind. Des weiteren Kann über eine ISG blockade auch der M.Periformis hyperton werden und dadurch Nerven und Gefäße irritieren was unterschiedliche Symptome verursacht. Krampfende Schmerzen im gesäß deuten auf die Kompression von Gesäßversorgenden Arterien hin. Brennende, ziehende Schmerzen u.a. auch krippeln und Taubheitsgefühle ins Bein liegt die Ursache an eingeklemmten Nerven, va. der Ischiasnerv und hintere Oberschenkelnerv (N.cutaneus femoralis posterios.) der nur bis zum Knie zieht. Der Schmerz seitlich am Oberschenkel kann aber auch von einem Irritierten Nerv kommen. Hinweis wäre zb. auch ein Brennen und Taubheitsgefühle an der Oberschenkelausenseite. Es ist der N.cut.femoralis lateralis, also äußerer Hautnerv des Oberschenkels. Dieser Könnte z.b. in der Leiste und v.a Iiopsoas (Hüftbeugemuskel) irritiert sein. Besser gesagt der M.iliacus der im Bereich der Bauchmuskulatur unter dem Beckenkamm palpierbar ist. Der M.iliopsoas besteht ja aus dem M.psoas mayor und M.iliacus. Vor 2-3 Jahren kamen dann Schmerzen vorne am Oberschenkelansatz hinzu. Der Schmerz befindet sich mittig auf dem Oberschenkel, von der Leiste ein kurzes Stück den Oberschenkel runter und tritt besonders beim bergauf gehen auf oder wenn sich beim Gehen das Bein hinterm Körper befindet und ich es wieder nach vorne ziehe. Hier könnte es sich um eine Ansatzreizung der Oberschenkelmuskulatur oder eine Verletzung, Überlastung des Quatriceps handeln. Gerade bei Bergaufsteigen ist dieser ja aktiv, auch die lokalisation passt. Manchmal auch nach langem Sitzen. Oft zieht der Schmerz auch bis in den Beckenboden. Irgendwann fiel mir auf, dass der Schmerz bis tief in den Bauch reicht und aus Richtung Beckenschaufel kommt (Iliopsoas?). Das kann teilweise so heftig weh tun, dass ich mich schon zweimal auf eine Blinddarmentzündung hab untersuchen lassen. Wenn man an der Beckenschaufel in den Bauch drückt und die richtige Stelle findet, ist es wie ein Messerstich. Da könnte Ich mir auch den M.iliopsoas vorstellen der da Probleme macht. Wie oben beschrieben kann dieser auch Nerven irritieren. Durch ihn laufen u.a. der vordere Oberschenkelnerv (m.femoralis) was einen Schmerz im Verlauf des Quatriceps provoziert und der seitliche Oberschenkelnerv (m.cut.fem.lat) Laut deinem Bild ist der Schmerz aber nicht im ganzen vorderen Oberschenkel vorhanden.Natürlich kann auch hier ein Triggerpunkte die Ausstrahlenden Schmerzen ins Bein hervorrufen. Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in der Kniekehle, die von der LWS/Gesäß scharf brennend auf der Rückseite des Oberschenkels in einer geraden Linie zur Kniekehle liefen, sich dort verzweigten und in krampfähnlichen Wadenschmerzen endeten. Teilweise zieht es sogar bis zur Ferse und in den Fuß. Sie treten vor allem bei gestrecktem Bein auf (Ischias?). Taubheitsgefühle habe ich nicht. Also Hier hat man doch wieder einen klaren anamnestischen Hinweis auf ein Nervenproblem. Brennende Schmerzen auch wenn keine Taubheitsgefühle vorhanden sind und v.a. der Verlauf sind ein klarer Hinweis für einen Peripheren Nerv der gedrückt wird. Die Rückseite des Beines bis in den Fuß ist definitiv der Ischiasnerv. Der Ischiasnerv kann auch Wadenkrämpfe hervorrufen. Auch daß die Symptome schlimmer werden wenn du dein Bein streckst sind aufjedenfall der Ischias da du diesen somit noch mehr auf Spannung bringst. Die Vorwölbung kann man schon erkennen auf den Bildern aber Ich vertraue Ihnen immer nicht so sehr, da sie oft keine Aussage treffen ob die Beschwerden der Pat. wirklich daherkommen. Jemand der auf einem Bild große Ohren hat hört auch nicht unbedingt besser.? Nur durch Hörtests kann man dies rausfinden. So ist es auch nur ein Bild. Um festzustellen ob die Probleme wirklich daherkommen muss man auch bestimmte Funktionstests machen. So müsste von einem Physiotherapeuten getestet werden durch sog. Provokationsstests der LWS ob sich Ischiassymptome über die LWS und der Bandscheibe auslösen lassen. Ist hier alles o.k dann kann eine Etage tiefer wieder das ISG blockiert sein, und über den m. Periformis der Ischiasnerv eingeklemmt sein. Zusätzlich könnte auch der N.cut.fem.post über den M.periformis irritiert sein der nur bis zum knie zieht. Aber auch ohne eine ISG-blockade kann der Ischiasnatürlich über den M.periformis zu krämpfen und symptomen führen. Durch den M.iliopsoas laufen aber nicht nur der N.femoralis und N.cut femoralis lat.wie oben beschrieben denn auch der Ischiasnerv kann durch einen hypertonen Iliopsoas komprimiert werden Mir ist bewusst, dass ich ein starkes Hohlkreuz habe und man sagte mir mal, ich solle meine Bauchmuskeln trainieren, um das auszugleichen. Bisher mit keinem großen Erfolg. Die Frage ist ob diese wirklich notwendig ist. Warum willst du dein Hohlkreuz wegtrainieren? Bei Frauen ist es sowieso stärker ausgeprägt wie bei uns Männer. Das ist deine Haltung. Natürlich ist ein Bauchmuskeltraining gut, als Gegenspieler Aber man muss sich immer fragen ob das Hohlkreuz wirklich für die momentanen Beschwerden verantwortlich ist. Wenn jemand z.b. Rückenschmerzen hat durch das Hohlkreuz dann ist es aufjedenfall der richtiger Weg, aus dem Hohlkreuz herauszuarbeiten. Sollten deine Ischiasbeschwerden von der Protrusion kommen oder von einem BSV, dann macht man oft sogar übungen ins Hohlkreuz hinein damit sich das ausgetretene BS material wieder zurückverlagert (übung nach mckenzy) Ist deine Wirbelsäule in Ordnung, also keine Auffälligen LWS tests, dann kannst du natürlich Bauch und Rückenmuskeln trainieren aber es wird keinen großen Erfolg geben bezüglich deiner momenten Beschwerden, da hier eine anderen Ursache vorliegt. Zur Zeit bin ich mir auch unsicher mit den Bauchübungen, da ich das Gefühl habe, dass mir der Hüftbeuger dann noch mehr weh tut. Alle Übungen mit gestreckten Beinen fallen momentan auch weg, so dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Übungen ich machen soll, um mir ohne Schmerzen etwas Gutes zu tun. Wie machst du denn deine Sit ups wenn Ich fragen darf? Manchmal macht man die Übung nicht korrekt und geht mit dem ganzen Körper nach oben statt nur die WS einzurollen. Auch das sog. Klappmesser würde Ich weglassen. Hier liegst du ja auf dem Rücken und die Beine sind gestreckt in der Luft. Nun beugst und streckst du die Beine und den Oberkörper im wechsel wie ein Klappmesser. Dadurch kommt viel Streß zum einen auf die Wirbelsäule und vorallem auf den M.iliopsoas. Bei Schmerzen würde Ich die Übungen wirklich lassen. Ich würde mir ehrlich gesagt ein Rezept für 6xManuelle Therapie (MT) beim Onkel Doktor holen für Behandlungen bei einem Physiotherapeuten. Nur durch Übungen bekommst du die Sachen nicht in den Griff. Womöglich müssen auch mehrere Sachen gemacht werden. Die Behandlung deiner Fascien ist ja schon mal super. Wenn dir das gut tut und die Beschwerden etwas gelindert hat kannst du dies ruhig weiter machen. Ein Physiotherapeut kann dir dann selbstverständlich auch noch Übungen, z.b. gezielte Dehnungen für zu Hause zeigen. Gruß Thomas
  20. 3 points
    Esrt einmal finde ich es toll, dass du dir die Muehe machst, so eine Initiative zu starten. Deine Anfrage ansich macht mich stutzig - hast du schon einmal Physiotherapie gehabt? Wie stellen eigentlich keine Uebungsplaene aufgrund einer Diagnose zusammen. Ausnahme sind mal Gruppenbehandlungen, aber selbst dabei ist man anwesend und kann Uebungen individuell anpassen. Dass nicht jede Uebung jedem gut tut, wie du so richtig bemerkt hast, liegt daran, dass nicht jeder Mensch mit der gleichen Diagnose auch die gleichen Probleme hat. Und selbst wenn das Problem oberflaechlich dasselbe ist, gibt es auch da wieder Variationen. D.h., man passt die Uebung individuell dem Patienten an. Dabei sind z.B. nicht nur die Uebung ansich, sondern z.B. auch Ausgangsposition, Intensitaet und Frequenz ausschlaggebend. Deshalb geht jedem Uebungsprogramm eine individuelle Befundaufnahme voran. Ich weiss, dass es andere Berufssparten gibt, die gern generelle Programme zusammenstellen; frei nach dem Motto: "Machen sie diese 10 Uebungen bei Rueckenschmerzen". Aber als Physios sind wir zu gut ausgebildet, um so etwas zu veroeffentlichen. Tut mir leid, dass es keine einfache Antwort auf deine Frage gibt. Das Risiko eine schaedigende oder ineffektive Uebung zu machen ist einfach zu gross. Vielleicht sehen andere Physios dies anders - das ist nur meine eigene Meinung. Gutes Gelingen, Anna
  21. 3 points

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    Hier mein Knie-TEP Befundung + Analyse und Ziele + Maßnahmen! ich hoffe, es ist so verständlich! Ansonsten Einwände an mich !!
  22. 2 points
    oh, das tut mir leid - das wollte ich nun wirklich nicht. Auch meine Wirbel sind etwas gedreht, hin und wieder macht das bisschen Probleme, aber mit den Übungen bekomme ich das gut in den Griff. Wie gianni schon sagte, Physio und lass dir von dort Übungen für zuhause mitgeben, YouTube bietet dir auch einen großen Pool an Übungen für die Wirbelsäule, probier dich aus und guck was dir gut tut. Ich persönlich bevorzuge ja das Theraband. LG
  23. 2 points
    Das ist ein Irrglaube der meisten Menschen und man wiegt sich in falscher Sicherheit! Man denkt wenn ich mir ein paar Schuhe anziehe, die mir die Arbeit abnehmen, wird alles gut . Das selbe dachte man vom MBT-Schuh, jetzt ist er verschwunden. Die Füße haben sind eigentlich seit der Steinzeit nicht sonderlich stark verändert. Der Unterschied ist nur, dass es früher keine ebenen, glatten, harten Böden gab. Früher hatte man verschiedene Untergründe (Sand, Moos, Waldboden, Steine) in dem sich der Fuß anpassen musste und dem entsprechend auch die Muskulatur angeregt wurde. Heute steckt man uns schon ziemlich bald in Schuhen, so dass die Fußmuskeln kaum eine Chance habe sich zu entwickeln (Korsett). Der Fuß wird vom Schuh gehalten und die Muskulatur macht Urlaub, so einfach ist das. Wenn du in deiner Fehlstellung und deiner abgeschwächten Muskulatur, solche Schuhe tragen würdest, wäre es so, als würdest du mit einem Auto fahren, der einen Platten hat. Mit der Zeit fährst du auch die Felge kaputt. Deshalb brauchst du zunächst feste Schuhe um Schlimmeres zu verhindern und paralell dazu machst du täglich deine Fußübungen (Barfuß). Das Knicken der Füße ist übrigens ein abgeschwächter "Tibialis Posterior" kannst du googeln. Mit dieser zusätzlichen Übung kannst du diesen Muskel immer und überall trainieren und musst nich einmal die Schuhe ausziehen. Am günstigsten beim Zähneputzen empfiehlt es sich, auf die Zehenspitzen in Richtung Kleinzehe auf und ab zu bewegen (Wippen), ohne das die Fersen dabei aufgesetzt werden.
  24. 2 points
    Vor jeder Behandlung macht man einen Befund - sonst weiss man ja nicht, was man behandeln soll. Und genau dort liegt das Problem bei Gruppen. Es ist sehr schwierig, von jedem einzelnen Patienten zu erfahren, wo die individuellen Probleme liegen und was der Patient erreichen moechte. Also geht dies meist nur generell. Als erstes wuerde ich mir die Lernziele des Fachs ansehen: Was ist der Zweck des Examens, was genau wird geprueft, welche Faehigkeiten sollst du nachweisen? Hast Du nach der Gruppe noch ein Gespraech mit dem Pruefer? Dann ueberleg dir, welche Syptome Asthma hervorruft, welche Schwierigkeiten Asthma meist mit sich bringt und wie es ausserhalb der Physio behandelt wird. Erstes und letzteres kann in das Einfuehrungsgespraech, mittleres gibt dir Aufschluss ueber die uebungen. Als naechstes, schau nach, wie du gelernt hast, Gruppenbehandlungen aufzubauen - nimm die Beispiele z.B. aus der Orthopaedie, die du ja schon gemacht hast. Jede Behandlung unterliegt einen bestimmten Schema - auch Gruppen (z.B. Einfuehrungsgespraech, aufwaermen, Uebungsziel 1, Uebungsziel 2, Uebungsziel 3, theoretische Information/ Eriehung, Uebungsziel 4, Uebungsziel 5, abkuehlen, Abschlussgespraech); dies musst du nur von Orthopaedie auf Innere umstellen. Viel Spass bei der Planung (Spass ist uebrigens eine der nachgewiesenen Hauptkomponenten einer Gruppenbehandlung ), Anna
  25. 2 points
    Hallo, bin momentan auch in der Examensvorbereitung und kämpfe mich so durch alles durch. Uns wurde immer eingetrichtert, dass wir besonders drauf achten müssen, welche genauen Ziele wir für die Therapie verfolgen und wie wir diese auch vor und nachher überprüfen können. War auch schon als Proband bei früheren Examen dabei und darauf achten die Prüfer sehr genau. Auch das es entscheidend ist, was für eine Zielgruppe du vor dir hast (Kinder, Senioren, etc.) und dementsprechend drauf eingehst (bei Kindern mehr spielerisch...). Du kannst ja auch einen Mix aus Bewegung und Mattenprogramm beispielsweise machen, erst aktive Übungen und dann zum Abschluss Entspannungsübungen. Was immer gut ankommt sind die atemerleichternden Stellungen (Kutschersitz, Lippenbremse, Torwartstellung, etc), war in einer Gruppe dabei, da wurde das als Art Spiel gemacht, es gab verschiedene Bewegungsaufträge (seitwärts laufen, Sprünge, etc.) und auf verschiedene Signale müsste man dann die Stellungen einnehmen. Einmal hatten wir auch was mit Luftballons gemacht, dass kam auch ganz gut an. Auf Musik würde ich eher verzichten, da es doch eher ablenkt und nicht zum Erreichen deiner Therapieziele beiträgt. Nach den Asthmaspray kannst du gerne fragen, kannst das dann auch am Ende mitnehmen in die Reflexion (wer hat es wirklich gebraucht usw.) und als Art wie war es in den Therapien vorher und auch wie ändert es sich im Verlauf von mehreren Therapien. Hoffe das hilft dir ein wenig weiter :)
  26. 2 points
    Gut, nimm dir ein erstmal leichteres spann es zwischen deine Arme, halte sie fast gestreckt auf Schulterhöhe vor dich versuche nun beide Hände, mit weiterhin fast gestreckten Armen nach hinten zu führen, ziehe dabei deine Schulterblätter zusammen und unten. Damit trainierst du die Rhomboideen. Befestige ein Ende des Bandes irgendwo z.b. eine Türklinke - die hat die perfekte Höhe. Nimm das andere Ende des TB in die gegenüberliegende Hand und stell dich seitlich zur Tür - sodass die Seite mit Theraband von der Tür weg zeigt. Beuge den Arm an, sodass der Ellenbogen an deinen Körper fixiert wird, dort bleibt er auch - bewege deine Schulter dann nach außen, möglichst so, dass das Handgelenk stabil bleibt. Das ist keine große Bewegung aber diese zentriert deinen Oberarmkopf. Dabei immer auf die Haltung achten, Brust raus, Bauch rein, Schulterblätter hinten zusammen unten. Weiteratmen nicht vergessen.
  27. 2 points
    Hallo Karl, das muss ja eine wilde Geburtstagsparty gewesen sein, da dein Knie ja schon fast ein volles Programm an Verletzungen abbekommen hat. Wann und wie gut eine Struktur sich regeneriert wird man nie pauschalisieren können, da jeder Körper individuell zu betrachten ist und auf seine eigene Weise reagiert. Daher vergleiche deine Fortschritte am besten nicht mit anderen, das dies nur unnötig Druck auf dich ausübt. Mit 120° wirst du wohl die Beugung meinen. 10° wären da noch erstrebenswert, aber nimm dir dafür die Zeit. Bei der Physiotherapie würde ich den Widerstand der unliegenden Muskulatur und der Kapsel testen lassen und diese eventuell lockern/dehnen. Interessant ist, ob dein VKB nach seiner Refixierung hier nicht zu stark gegenhält. Da hilft dir momentan nur viel Mobilisation. Dein Quadriceps wird schon wieder. Durch deinen regelmäßigen Sport hast du erhaltene Reize und Infos nun in den Zellen gespeichert und diese lassen sich beim Training wieder schneller aufgreifen als die Bildung neuer Reize und Infos. Normales Krafttraining sollte schon gut sein. Durch die Mitleidenschaft deines Nervens und die Bänder empfehle ich Übungen für die ganze Kette im Zusammenhang koordinativer Konzentration. Das Zusammenspiel aller Strukturen ist wichtig. Neben der Koordination und äußere Sinnesreizgebungen wie Kälte/Wärme/Kratziges/Weiches/Kitzelndes ist die Elektrotherapie momentan die beste Möglichkeit deinen Nerven anzusprechen. Um die Hülle bei der Heilung zu unterstützen, könnte ein Medikament via Iontophorese helfen. Leider kann ich dir nichts genaues darüber sagen, wann du wieder aktiv Ski fahren kannst, da dies ein äußerst knieunfreundlicher Sport ist, deine Fußheberschwäche nicht zu unterschätzen ist und ich dein Knie nicht untersuchen kann, um mehr zu sagen. Cannabis ist soweit ich weiß ein guter Schmerzhemmer, aber da wird dir der Jan wohl mehr zu sagen können. ? LG
  28. 2 points

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    Elektrotherapie Skript
  29. 2 points
    Ein gutes Video Jan. Finde ich für die physische Situation, wie sie uns geschildert wurde, adäquat für Anna. Anna, wenn du dich dann an die Übungen wagst, bedenke jede Bewegung und Muskelspannung spüren zu können. Du musst ganz dabei sein und fühlen was dein Körper tut. Es geht bei sowas nicht darum entertained zu werden, sondern um deinen Körper zu rehabilitieren, weshalb du manchmal lernen musst bestimmte Bewegungen zu mögen. Die schlimmste Bewegung kann, bei richtiger Ausführung, zu deiner Lieblingsbewegung werden. Du brauchst nur Geduld und die Bereitschaft gewisse Dinge für den Augenblick wahrzunehmen. Langeweile ist eine Illusion, die nur wiederspiegelt, dass etwas wider deinen Erwartungen verläuft und dich aus der Gegenwart zieht. Kopf aus und Gespür an ist die Eselsbrücke hierbei.
  30. 2 points
    NEIN, weil du ja sonst auch wenn du auf den Füße stehst, druck auf dem Wirbelkanal haben müsstest. Das ist genau das selbe nur umgekehrt. Solange du keinen Kopfstand machst ist das OK. Der Jan hat schon Recht, du musst selber austesten was dir bekommt und was du lieber sein lässt. Oft merkt man das erst am nächsten Tag. Ich würde es halt nicht übertreiben!!!
  31. 2 points
    Guten Abend. Ich versuchs kurz zu machen. Das was du sagst, stimmt schon ungefähr - nur wenn du aufrecht stehst, drückt dein Schädel ebenfalls auf die HWS und damit kommt sie auch gut zurecht. Habe jetzt auch nicht alles von dir im Kopf. Möchte dir einfach sagen, probier dich aus! Fang mit einer Belastung von 15-20wdh an und sieh was passiert. Viel wichtiger ist mir die Technik, das die immer Korrekt bleibt. Bei einer Belastung von max 5 wdh wird das der limitierende Faktor sein - weil die Technik versagt immer vor dem Muskel. Daher würde ich dir anraten, bleib bei 8-12wdh. Ein belasteter Muskel, kann viel besser entspannen als wenn er nicht belastet wäre. Dein Körper kann eine ganze Menge abpuffern. Wenn du unsicher bist, film dich und lad es hier hoch. oder frage deinen Physio oder miete dir einen Personal Trainer, der dich immer wieder überprüft. LG
  32. 2 points
    Liebe Andrea, vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe nun endlich eine Therapeutin gefunden, die mir keine Schmerzen mehr verursacht und voll und ganz auf mich eingeht. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich frage mich, warum ich nicht schon viel früher gewechselt habe? Alles Gute auch für Dich und liebe Grüsse?
  33. 2 points
    Hallo Zusammen! Jetzt bring Ich mich auch ma wieder mit ein?, da Ich noch eine Idee hätte. Leider habe Ich vieles nur überflogen aber im Groben habe Ich das Hauptproblem verstanden. Ihr habt bei vielen Dingen natürlich recht. Ich bin aber auch der Meinung daß, wenn schon viel Fascial an der Bauchmuskulatur gearbeitet wurde und es keine oder nur eine kurzfristige Verbesserung gibt man nochmal über den Tellerrand hinausschauen sollte. So ein Problem hat man in der täglichen Praxis nicht oft. Ich habe mir überlegt warum Gast Demophobis Muskel einfach so fest wird und sich verkrampft, das immer wieder seit längerer Zeit. Es gibt ja einen Grund dafür. Kein Muskel mit seinen Fascien ist einfach so fest und gerade der Bauchmuskel. Entweder der Bauchmuskel baut eine reflektorische Gegenspannung auf weil organisch was nicht in ordnung ist, dies ist aber abgeklärt, oder eine andere Ursache steckt dahinter. Einige mögiche Ursachen habt Ihr oben ja schon erwähnt. Wenn man nun überlegt warum ein Muskel fest werden kann oder sich verkrampft kann es auch an einer arteriellen Minderversorgung liegen. Die Muskelverhärtung ist das Resultat davon. Man trifft z.b. oft auf Pat. die über krampfende Gesäßschmerzen klagen, über myogelosen, Triggerpunkte und verhärtete Gesäßmuskulatur. Hier weis man aus der Praxiserfahrung daß über den Periformis und den dazugehörigen Foramen Periforme wo auch die Gesäßmuskel versorgenden Blutgefäße laufen komprimiert werden können was zu den oben genannten Beschwerden führt. Eine Entspannung des Periformis und manuelle Eröffnung der Foramen bringt häufig eine Symptomlinderung durch Entlastung der Gefäße. Ich habe mal etwas recherchiert und die Arterielle Versorgung der Bauchmuskulatur genauer unter die Lupe genommen. Dieser wird einmal von der Arterie epigastrica Superior und inferior versorgt. Die Art.epig.sup entspringt aus der Art.thoracia interna die unter anderem auch das Zwerchfell versorgt. Diese Fängt auch schon oben an im Bereich unter der Clavicula und 1. Rippe. Auch hier könnte es einen Engpaß geben und zur kompression führen z.b. durch hypermobile 1.Rippe. Dies ist vielleicht jetzt etwas zuweit hergeholt aber. Die Art.epig.inf, entspringt aus der Art. iliaca externa. Diese läuft direkt am Hüftbeugemuskel, M.psoas mayor vorbei und kann durch ihn aufjedenfall irritiert werden, wenn dieser hyperton ist. Verwachsungen im Bauchraum können natürlich auch dazu beitragen. Für mich käme auch noch eine Staung im Bereich Becken, Bauchraum in Frage. Diese komprimiert die Arterien und Venen, die die Bauchmuskulatur versorgen. Sich auf eine Sache zu beschränken könnte daher nicht ausreichen. Ich würde alle Strukturen und mögliche Funktionsstörungen behandeln die irgendwie mit in Zusammenhäng stehen können damit die Bauchmuskulatur wieder eine ausreichende Versorgung bekommt und die Bauchspannung nachlässt. In der Mt ausbildung IMT konzept (Intergrative Manuelle Therapie) gibt es dafür z.b sehr gute Techniken. D.h. Entspannung des m.psoas mayer -Entstauende Maßnahmen im Bereich Becken und Bauch (Becken und Bauchdrainage) -Behandlung der Bauch und Beckenorgane und mögliche Verklebungen (Osteopath) -Mobilisation des Thorax und des Zwerchfells auch mit Drainagewirkung. Durch diese Ganzheitliche Behandlung hätte man alle möglichen Strukturen und Organkomplexe dabei die das Gefäßsystem wo die Bauchmuskulatur versorgt möglicherweise komprimieren können. l.g -
  34. 2 points
    Da hast du eine gute Wahl getroffen Patricia, das ist ein Buch für die Ewigkeit. Ich glaube nicht, dass jemand der das Buch hat, es freiwillig wieder her gibt. Das ist ein Partner für´s Leben ? Hier bekommst du es...
  35. 2 points
    Hallo PT87, genau wegen der BWS Kyphose, die PhysioJan ansprach, könnte es mit der COPD noch schlimmer werden. Die gekrümmte Haltung ist für eine gute Lungenatmung nicht gerade förderlich und könnte evtl. noch weitere Erkrankungen der Atemwege hervorrufen. Ich habe auch schon erlebt, dass durch die Stützaktivität der Arme und der RM, durch überhöhten Tonus, Gefäße komprimiert werden und es zur Bewusstlosigkeit führt. Wird oft verkannt und mit Medikamenten behandelt. Bei einer PFN-Versorgung sollten Stützen schon drin sein. Mit vorheriger Belastungsanpassung und Muskelaufbau. Stabilität kommt immer zuerst. LG
  36. 2 points
    Hallo Raphi, so umgangssprachlich wie du schreibst, höre ich dich imaginär direkt reden. Erstens würde ich dir von sämtlichen Einrenkungspraktiken abraten. Man kann eine Struktur im Körper nie in einen anderen Bereich zwingen, schon gar nicht mit Schub- oder Gewalteinwirkung. Dies bedarf meist immer viel Vorarbeit und von Abnutzungen ganz abgesehen. Der Physiotherapeut hat eine Nackenverspannung festgestellt; auch die Ursache mit anschließender Behandlung? Oder ist es auf eine Nackenmassage hinausgelaufen? Das bringt dann natürlich gar nichts. Das Becken ist ein wichtiger Schlüsselpunkt des Körpers und Schiefstände oder andere Fehlstellungen können von dort aus leicht auf andere Körperbereiche übergreifen. Das bitte von einem guten Physiotherapeuten oder Osteopathen nochmal gut befunden und behandeln lassen. Da wird nichts ohne Hausaufgaben gehen. Ganz wichtig: nicht nur momentane Zustände oder Symptome behandeln lassen. Die Ursache muss gefunden und daran gearbeitet werden. Mit viel Mitarbeit von dir selbst. Ein dir individuell angepasster Übungsplan sollte helfen. LG
  37. 2 points
    Also Patienten Privat darfst du leider ohne Rezept überhaupt nicht behandeln walley. Auch bei Privatpatienten muss ein Rezept her. Oder der Arzt verschreibt ein grünes Privatrezept, Das Sie selbst zahlen müssen. Da hat Gianni recht. Nicht umsonst braucht man den sektoralen HP. Die ganzen Redflags und die Eigenverantwortung wann du einen Pat.besser zum Arzt schickst. Die Meldepflicht zb. Bei best.infektionskrankheiten wie Gürtelrose, Kontraindikationen und Hintergrundwissen ob Doch ein Infekt oder eine schwerwiegende Krankheit hinter einem vermeintlichen Rückenschmerz steckt usw. lernst du alles als Sekt.Hp. Wenn ohne sekt.HP was passiert kann man echt in Teufels Küche kommen. Wenn du vorbeugende Sachen machen willst dann kann man das im Rahmen eines Kurses oder einfach als Gerätetraining machen, darf sich aber nicht Krankengymnastik nennen. Wellness und klassische Massagen solange sie keine eigentliche Behandlung sind sind natürlich ok. So ist nunmal die Gesetzeslage und auch du Sicherst dich damit ab.l.g
  38. 2 points
    Die Frage wäre dann natürlich erstmal, was genau du erreichen willst. Was ist denn ihr Ziel, sie ist schmerzfrei, aber nicht 100% beweglich? M.Sudeck hängt immer auch stark mit den psychischen Belastungen zusammen. Gerade bei dieser Erkrankungen haben die betroffenen öfters Depressionen o. Burnouts. (beziehe ich auf eigene Erfahrungen.) Schön ist, wenn du sie auch etwas beruhigen kannst, therapiere entspannt und gib ihr ein gutes Gefühl, auch wenn es nur ab und an ist. @bbgphysio BGM und Fascienstriche kommen am Ende aufs selbe hinaus? ?
  39. 2 points
    Hallo, dann mal zu deinen Antworten: "...Daher solltest du darauf achten deinen Hals ebenfalls als Teil der Wirbelsäule zu sehen und diese wirklich gerade ausrichten, ebenfalls nicht nach li/re schauen." Guter Tipp, darauf achte ich jetzt verstärkt. Und ich breche Übungen sofort ab, wenn ich merke, dass der Nacken verkrampf und anfängt zu brennen. Entweder bekomme ich es dann mit Dehnen wieder weg oder die Übung wird an dem Tag nicht mehr gemacht. Würde dir sagen - filme dich dabei - wenn du dann weißt - "ah, da hat was dann wehgetan, dann guck ich mir das nochmal ausführlich an und wirst vielleicht selbst den Fehler finden" du kannst das Video auch hier hochladen und wir gucken uns das alle an, wenn du das möchtest "Deine Muskeln müssen unter korrekter Haltung gezielt gekräftigt werden, damit Stabilität herrschen kann. Sowohl deine oberflächlichen Muskelgruppen, wie auch die tiefe Muskulatur muss gereizt werden." Ja, das habe ich auch schon verschiedentlich gehört. Aber wie reize ich denn die Tiefenmuskulatur? Geht das eher mit isometrischen Übungen oder dann doch die "harten" Sit-ups & Co.? Mit der Übung die du unten mir beschrieben hast - Einbeinstand Mit wackeligen Unterlagen, du kannst auch balancieren üben, Wackelplatte oder wie du in deinen Übungen beschrieben hast: Vierfüßlerstand und diagonales Extremitäten abheben - da musst du auch die Core/Kern-Muskulatur ansteuern. Die Flexibar Übungen - das Internet ist voll damit - probier dich aus, sieh was dir gut tut. Dein Körper sagt dir als erstes was gut tut und was nicht. Was bbgphysio schon beschrieben hat - alles geht von einem stabilen Kern aus. Große Muskelgruppen würde ich hingegen schon mittrainieren aber nicht auf Kraft, eher im Wiederholungsbereich von 15wdh dafür eben mit weniger Last. Damit dein ganzer Halteapparat auch mal eine Info bekommt und die Muskeln dich aufrecht halten. Hauptaugenmerk würde ich jedoch auf die Tiefenmuskulatur richten. "Mein Ratschlag da lautet immer beim Zähne putzen sich auf ein Bein stellen." Ups, da musste ich mich heute Morgen entscheiden: Zähne putzen oder Übung koordinieren... Meine Güte, da ging kaum etwas bei mir... Aber ich bleibe am Ball. Da haben wir es doch schon - dann machs nicht beim Zähne putzen sondern seperat. Ich könnte vermuten, wenn du damit besser wirst, sollten deine Beschwerden sich auch lindern. Halte uns auf dem laufenden "Becken kippen und aufrichten. Wenn du das kannst - versuch dich im Hüftkreisen, wie mit einem HoolaHoopReifen und alles schön aus der Hüfte. Die Knie müssen gebeugt sein sonst kreist da nichts" Öh, da habe ich eine Verständnisfrage: Geht es wirklich um das Kreisen? Oder die Hulahop-Bewegung, die den Reifen oben hält? Denn dabei schiebt man ja "nur" das Becken schnell nach vorne und hinten. Ja, da geht es mir wirklich damit zu kreisen. Habe mir gerade mal ein HoolaHoopTutorial angesehen - da geht es wirklich um Betonung der Kippung, jedoch kreist sie dabei auch. Ich leite es gern damit an, dass du dir an deine Beiden markanten Beckenknochen vorn in der Hüfte greifst, die Knie anbeugst und dann in die Kreisung gehst - dass du mit deinen Händen mitfühlen kannst, wie es sich anfühlt und wohin es sich bewegt. Geht im stehen, sitzen und liegen ich präferiere den Stand oder im Sitz auf dem Pezziball. Insgesamt sieht es so aus: Immer, wenn ich länger in Ruhestellung war, ist alles steif und tut weh. Egal, ob ich eine halbe Stunde im Büro gesessen habe oder eine Nacht im Bett gelegen habe. Egal, ob Boxspring oder Futon: ich stehe am anderen Morgen auf und kann erst mal nicht mal auf den Füßen stehen oder mich aufrichten. Nach ein paar vorsichtigen Schritten und langsamem Ganzkörperbewegen geht es dann ein wenig besser. Da würde ich dir empfehlen, bevor du aufstehen willst - Po ein paar mal anspannen, Füße kreisen lassen, Becken kippen lassen, kannst deine Schultern kreisen lassen - dich aufrichten und langsam einrollen lassen. Damit die Bewegung einzeln schon gestartet werden - Blut in die Muskeln kommt - dann sollten die ersten Schritte auch weniger schwerfällig sein. Osteopathen und Physiotherapeuten sagen, dass bei mir alle Muskeln, Ansätze und Sehnenplatten total bretthart sind. Ich habe es mit Faszienrollen versucht.Ich weiß, dass ich total verspannt bin. Aber ich schaffe es nicht, das aufzulösen. Wie gesagt, die Physiotherapeutin lockert seit einem Jahr meine Muskeln. Aber mir fehlt die Stabilität, also werden all die gelockerten Muskeln sofort wieder überbeansprucht, um eben diese mangelnde Stabilität des Rumpfes auszugleichen - und, zack, ist alles wieder bretthart. Ich schließe mich Thomas da an, da kannst du lockern und lösen wie du willst - wenn dir das sofort wieder hart wird, ist die Therapie die falsche. Dann hol dir lieber ein Rezept für KG und lass dir neue Übungen zeigen bzw verbessere/modifiziere die alten. Daher war jetzt meine Idee, alles andere erst einmal zu vergessen und mich auf die Stabilität des Rumpfes zu konzentrieren. Aber das macht mein Nacken nicht mit (siehe gestrigen Beitrag). Was ich brauche und suche, sind schonende Übungen, um den Nacken auch zu stärken. Da bist du auf dem richtigen Weg würde ich denken. Ich bin jetzt drei Wochen im Urlaub und danach (super Termin-Koordination...) ist meine Physiotherapeutin im Urlaub und danach bin ich bei einer Fortbildung. Sprich, ich sehe sie 6 Wochen lang nicht. Ich will aber nicht wieder warten und verschieben, sondern jetzt endlich mal loslegen. Hättest du vielleicht zwei, drei schonende, aber dennoch effektive Übungen für schlappe Nackenmuskeln, damit ich die wieder "auf Schluff" bringen kann? Ich habe seit letzter Woche einen Flexi-Bar: kann ich damit auch explizit Nackenmuskeln trainieren? Ja, das ist echt ungünstig - darum gibt es bei mir auch immer Hausaufgaben, denn wenn sowas ist, hat der liebe Patient auch gleich Übungen mit denen er sich Linderung verschaffen kann. Wie ich vorhin schon sagte, Übungen gibts wie Sand am Meer. Klick dich mal durch und guck was dir gut liegt. Habe dir ja gesagt, worauf es ankommt - kannst die Videos auch gern hier verlinken und man guckt sie sich einfach mal an und gibt ein Kommentar ab. Möglicherweise ist einer meiner Kollegen so nett und sucht was raus, ich schaff es heute wahrscheinlich nicht mehr. Flexibar ist doch schon mal ein guter Start, gib das ein und versuch dich langsam durch - wenn was nicht gut ist, lass es. Ich persönlich mag das Theraband total So Dann erstmal einen schönen Sonntag noch. Gute Besserung Liebe Grüße Jan
  40. 2 points
    Guten Abend Isara, das klingt ja alles nicht so rosig bei dir. Was mich erschreckt, dass du soviele Therapeuten hattest und nichts auf Dauer funktioniert hat. Ich denke auch, dass dieses andauernde Manipulieren (Einrenken, "Weich machen") nicht das sinnvollste ist. Da du damit ja ebenfalls die Knochen und Gelenke abnutzt und auf Dauer gesehen, nicht so optional. Denke man sollte dem Ursprung des ganzen auf den Grund gehen. Hast eine sitzende Tätigkeit, fährst dann noch Fahrrad, wo auf Dauer die sitzende Haltung nicht so fein ist. Daher sollte man auch da immer mal wieder darauf achten, sich aufzurichten - der Körper ist faul und macht nur soviel wie er wirklich muss. Das spazieren gehen gefällt mir sehr gut. Ich kenne mich zugegebenermaßen nicht mit Tanz aus, aber in wie Weit kommen die einzelnen Steps reflektorisch die Knochenkette hoch? Diesen vielen Erschütterungen werden auch dem Körper ordentlich abverlangen. Wie ist es denn nachdem tanzen? Wie fühlst du dich da? Meine Idee wäre ja, dass du diese Übungen unter Therapeutenaufsicht durchführst. Wenn du den Blick nach oben nimmst und damit deinen Kopf nach hinten biegst - zieht sich das fortlaufend in die BWS runter. Daher solltest du darauf achten deinen Hals ebenfalls als Teil der Wirbelsäule zu sehen und diese wirklich gerade ausrichten, ebenfalls nicht nach li/re schauen. So kann kontrolliert werden ob die Ausführung passt. Notfalls kannst du dich selbst filmen und es dir immer und immer wieder ansehen und gucken wo Fehler versteckt sein könnten. Oder eben der wöchentlichen Physio, wenn du selbst zahlst kann der/die Therapeut/-in sich das ruhig mal ansehen. Ansonsten bist du m.M.n. auf dem richtigen Weg. Deine Muskeln müssen unter korrekter Haltung gezielt gekräftigt werden, damit Stabilität herrschen kann. Sowohl deine oberflächlichen Muskelgruppen, wie auch die tiefe Muskulatur muss gereizt werden. Mein Ratschlag da lautet immer beim Zähne putzen sich auf ein Bein stellen. Standbein leicht anbeugen, Po und Bauch anspannen mit der Hüfte schön gerade bleiben. Brustbein zur Decke stecken, Schulterblätter zusammen und sie bildlich in die Gesäßtaschen stecken. Nicht ins Hohlkreuz gehen und immer schön weiter atmen. 10x10 sek pro pro Bein immer im Wechsel. Bleib erstmal neben dem Waschbecken stehen um dich abstützen zu können im Notfall, pass auf dass du nicht wegrutschst und die Zahnbürste tiefere Schichten reinigt Damit haste nen kleines Stabilitätstraining morgens und abends, bringst nochmal überall Blut rein, damit sich der Muskel danach viel besser entspannen kann. Denn nur ein beanspruchter Muskel kann richtig entspannen. Was ich auch noch sehr mag: Becken kippen und aufrichten. Wenn du das kannst - versuch dich im Hüftkreisen, wie mit einem HoolaHoopReifen und alles schön aus der Hüfte. Die Knie müssen gebeugt sein sonst kreist da nichts ^^ Jetzt habe ich auch schon ne Menge geschrieben und lasse das erstmal sacken. Ich wünsche erstmal eine gute Besserung und viel Erfolg. Beste Grüße. PS: Feuchte Wärme hilft bei verspannten Muskeln echt hervorragend
  41. 2 points
    Hallo Leute, ich bin auch der Meinung, dass mal ein Orthopäde einen Blick drauf werfen sollte. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass das Problem ein muskuläres sein muß. Ein brennender Schmerz ist (fast) immer ein Nerv! Ich denke das ist eher ein Sterno-Costales Problem (Verbindung eines Rippenknorpels mit dem Brustbein). Das würde auch das Loch am Übergang zum Brustbein erklären. Das nennt man auch Tietze-Syndrom! Die Rippen sind sehr stark mit Nervenbahnen durchzogen, auch wenn man z.B. im Costo-Vertebralem-Bereich kleinste Blockade hat (Verbindung einer Rippe mit dem Wirbel) löst das auch oft starke Schmerzen in der Brust aus. Der bekannteste ist der angebliche Herzschmerz.
  42. 2 points
    Gerne doch, immer zu Diensten Das ist schön zu hören, dass du keine Entzündungen des Nervensystem hast. Aber vegetative Störung heißt nicht, dass du eine Entzündung der Nerven oder Bakterien im Hirnwasser haben musst. Nein - Ich Zitiere mal Wikipedia, schöner kann man es nicht formulieren: Eine vegetative Dystonie liegt nach heutigem Wissen vor, wenn die Erregungsleitung im vegetativen Nervensystem gestört ist. Bei diesem handelt es sich um das autonome, unwillkürliche Nervensystem, das Körperfunktionen wie Blutdruck, Puls, Atemfrequenz und Verdauung regelt. Unwillkürlich heißt, es kann durch den Willen eigentlich nicht beeinflusst werden (allenfalls mittelbar, beispielsweise durch Meditation oder autogenes Training). Treten seelische Belastungen, Stress und Hektik auf, greift der gesunde Körper zunächst auf seine Leistungsreserven zurück. Wenn diese verbraucht sind, können leichtere oder schwer fassbare Unregelmäßigkeiten im unwillkürlichen Nervensystem auftreten, die funktionelle Beschwerden der Organe auslösen, aber ohne objektivierbaren organischen Befund.
  43. 2 points
    Hallo Stinson86! Es gibt leider niee Pat.die gleich sind. Dies ist unsere Herausforderung. Selbst ein vermeintlich gleiches Symptom kann unterschiedliche Ursachen haben. Jeder Pat. muss individuel immer wieder aufs neue Befundet und angeschaut werden. Mir sind diese Symptome durchaus geläufig und trotzdem könnte Ich dich z.b. nicht so behandeln wie viele Pat. die ähnliche Symptome hatten und man Erfolg hatte, denn es kann ja bei dem Physiotherapeutischen Anfangsbefund etwas ganz anderes herauskommen. Nun ist schonmal gut daß du einige Sachen dann doch abgeklärt hast und der Kreis wird ein klein wenig enger. Deine Hand/Arm scheint ja jetzt nicht mehr taub geworden zu sein. Daß deine Symptome durch das Einrenken kurzzeitig besser geworden sind deutet eigentlich darauf hin daß es vielleicht mit der BWS und HWS in Zusammenhang steht. Wenn du aber immer wieder Blockaden hast dann ist das Einrenken keine Dauerlösung. Gerade im Hals sollte vorher getestet werden ob hier eine Instabilität vorliegt, dann wären chiropraktische Griffe quasi kontraindiziert. Immer wieder kehrende blockaden sind tatsächlich ein Hinweis für mögliche Instabilitäten. Aber in der Anamnese geben die Pat. oft auch an daß sie das Gefühl haben der Kopf bricht ihnen ab, oder er wird sehr schwer zum halten. Das war ja bei dir nicht der Fall. Ich vermute 1. Ein Problem der oberen HWS. Wurde der 1. (Atlas) und 2.(Axis) Halswirbel schon angeschaut und behandelt? Eine verkantung oder Fehlstellung dieser Wirbel verursacht genau deine Symptome, wie Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrengeräusche. Dadurch verspannen sich auch die kleinen Nackenmuskeln reflektorisch und lösen zusätzlich viele deiner Symptome aus. 2. könnte Ich mir durchaus vorstellen daß auch das Vegetative Nervensystem an deinen Problemen mit beteiligt ist. Hier kannst du einen Test durchführen. Setz dich in den Langsitz hin. Knie sind komplett gestreckt.Füße locker Nun rollst du den Kopf (Kinn zur Brust ziehen) und die BWS ein soweit wie es geht. Knie nicht heben. Die Position von Kopf und BWS wird beibehalten, nicht verändern. Dann ziehst du beide Füß nach oben, knie bleiben gestreckt. Verstärken sich deine Symptome, haben wir einen positiven Vegetativen Befund. Nur wenn sich die Symptome wie Schwindel, Ohrengeräusche oder Schmerzen in der BWS beim Hochziehen der Füße verstärken ist der Befund positiv.
  44. 2 points
    Der Thomas hat recht Nicole, das wichtigste ist die stabilisierenden Tiefenmuskulatur wieder aufzubauen. Und natrürlich den Bauchmuskel - Transversus abdominis um schlimmeres zu verhindern. Das Thema wurde aber schon öfter im Forum behandelt. Wenn du in der Suche "Bandscheibenvorfall" eingibst, wirst du sicher fündig oder schaumal auf diesen Treat: Wenn du zwischen den Zeilen liest, dann findest du auch ein paar Links, die dich zu den Übungen führen. Du kannst ruhig fragen, wenn du noch was wissen willst oder nicht verstanden hast.
  45. 2 points
    Die Lösung des Problems hat Brick eigentlich schon selber beschrieben, er war schon ziemlich nah dran. Man muss sich ja vorstellen, dass die Fibula wie eine Wippe funktioniert. Mache ich eine Plantarflex, kippt das Fibulaköpfchen nach dorsal und die distale Fibula nach ventral. Beim Kniebeugen mache ich ja automatisch eine dorsalext, jetzt müsste das ganze umgekehrt funtktionieren. Wenn jetzt aber eine Blockade im oberen Sprunggelenk besteht, z.B. durch umknicken, stolpern oder wie auch immer, dann funktioniert das System nicht mehr richtig. Durch dieses missverhältnis der Einheit kann es eben zum schnappen im Fibulaköpfchen kommen da es durch die Beugung nicht langsam nach vorne kippt, sondern durch die Spannung plötzlich nach ventral springt. Mein Rat: Lass dir mal von einem Kollegen das obere Sprunggelenk und das Fibulaköpfchen mobilisieren. Hier ein Zitat eines Leidensgenossen, das ich im "Runner´s World" gefunden habe: ...ich habe eine ganze Zeit lang eine recht ähnliche Beschwerde gehabt. Nach verschiedenen effektlosen Behandlungsversuchen durch den Orthopäden erinnerte ich mich an einen Physiotherapeuten von früher, welcher die Osteopathie beherrscht. Hab eine Verordnung bekommen und nach der ersten Konsultation war die Beschwerde behoben. Des Rätsels Lösung war, der Ursprung lag woanders, nicht an der betroffenen Stelle. Bei mir war es ein blockiertes Fußgelenk, wodurch das Wadenbein ebenfalls blockiert war und sich so am Knie Bewegung verschaffen mußte. Nach Manipulation des Fußgelenkes war die Sache erledigt. Ich konnte am nächsten Tag wieder 10 km laufen, nach wochenlanger Laufpause. Sowohl die Schmerzen waren weg als auch die verhärtete verspannte Wadenmuskulatur.
  46. 2 points
    Servus zusammen, ich habe mal in meiner Ausbildung vom meinem MT-Lehrer den Spruch gehört "Das Knie ist es nie" und dieser Satz verfolgt mich bis heute. Ich habe dann auch immer öfter festgestellt, egal was die Patienten am Knie haben - Das Knie ist nur der Prellbock oder der Sündenbock für eine Problematik, die in einem ganz anderen Bereich des Körpers zu suchen ist. Der Körper ist eigentlich vergleichbar mit einem Haus. Senkt sich das Fundament ab, bekommen die Wände Risse. Man versucht dann verzweifelt die Risse zu Überspachteln aber das Problem wird nur überschminkt und nach einiger Zeit kommen neue Risse zum Vorschein. Was ich damit sagen will ist, dass meiner Meinung nach deine "Störung der Patella" nicht die Kniescheibe selber ist, sondern entweder von einer Fehlstellung des Beckens/Kreuzbeins oder einer Fußfehlstellung hervorgerufen wird. Hier müsste dir jemand helfen können, der zunächst die "Ursache" (das Fundament des Hauses) behandelt! Entweder einen "alten Hasen" der Physiotherapie mit viel Erfahrung oder einen Jungen Osteopathen/In der Ganzheitlich behandelt. Wenn natürlich eine unerkannte und nichtbehandelte Ursache fortbesteht, ist die Folge immer "da wo´s wehtut" und wird dann auch so weiterbehandelt. Was du jetzt selber machen kannst hat der Thomas schon gut beschrieben, denn man sollte/muss die Schmerzende stelle natürlich mit behandeln. Denn wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, sollte man es nicht liegen lassen! HIER und HIER kannst du dir einen Film darüber anschauen, der die Problematik ganz gut erklären kann.
  47. 2 points
    Guten Abend Jana! Wenn dieses knirschen dir ein teil der Lebensqualität raubt, dann muss man da aufjedenfall was machen. Leider habe Ich jetzt nicht viel zeit. Das knirschen kommt meiner Meinung nach von einem Knorpeldefekt hinter der Kniescheibe. Diesen kann man aufjedenfall versuchen aufzubauen. Ich hatte Patienten auch mit einem Knirschen im unter der Kniescheibe aber auch Schmerzen. Chondropathia patella nennt sich das Beschwerdebild. Bei einigen wurde das Problem besser. Wir haben durch verschiedene Maßnahmen versucht den Knorpel wieder aufzubauen. Eine simple Übunge ist z.b Fahrradfahren, Fahrradergometer mit nur leichtem Wiederstand. Auch aus der Manuellen Therapie gibt es sanfte Kompressionsbehandlungen der Patella um die Knorpelzellen wieder zu stimulieren. Ein Kinesiotape um die Kniescheibe kann den Druck minimieren und vielleicht lässt da auch das Knaxen weng nach. Auserdem kann auch eine Instabilität der Kniescheibe vorliegen, so müsste diese z.b. über ein Quatricepstraining stabilisiert werden.
  48. 2 points
    Guten Abend Feya! Nun,...Ich glaube nicht daß dein Problem noch mit einer Kapselverklebung zu tun hat. Du hast ja geschrieben daß du mit Unterstützung, man nennt das assistiv bis über 90 grad Schulterbeweglichkeit kommst. Leider kann man jetzt nicht beurteilen ob da viele Kompensatorischen Bewegungen mit dabei sind. D.h. es könnte den Anschein machen der Arm käme bis über 90 grad, aber man hebelt alles aus der Brustwirbelsäule heraus und zieht die Schulter hoch. Ich gehe aber jetzt mal davon aus daß du tatsächlich über 90 grad Schultergelenksbewegung hast. Auf Biegen und brechen hochzukommen mit starken Schmerzen ist mit Sicherheit der falsche Weg. Ein Schmerz wenn man eine verklebte und verkürzte Gelenkskapsel aufdehnt ist auch normal, da das Gewebe ja aufgedehnt werden muss. Hier muss man sogar etwas in den Schmerz hineinarbeiten da es einen gewissen Dehnreiz braucht. Aber das was du beschreibst scheint kein Schmerz zu sein der davon kommt. Übungen dürfen keinen starken Schmerz hervorrufen! Solche Übungen würde Ich lassen. Das Ziel muss erst einmal sein, die mögliche Ursache deiner Schmerzen herauszufinden. Dieses Problem können wir leider nicht ganz lösen, da dazu ein genauer Physiotherapeutischer Befund fehlt. Aber Ich habe jetzt schon so meine Theorien, von dem was du geschildert hast. 1. Die Platte und Schrauben wo bei dir noch drin sind. Ist die Platte zu hoch am Oberarm und Oberarmkopf angebracht, kann diese gewaltig Probleme verursachen, da sie immer beim Heben des Armes an das Schulterdach stösst. Zwischen Schulterdach und Oberarmkopf ist von grund auf wenig Platz. Man kann sich vielleicht vorstellen was das bedeudet wenn da noch Platten und Schrauben dazukommen. Probier doch mal folgendes aus. Nehme ein deine Hand ungefähr soviele Nägel wie bei deiner Verplattung verwendet wurden und Balle deine Finger zur Faust. Das ist schon unangenehm. Je fester du drückst desto mehr Schmerz wird durch die Nägel verursacht. Ein ähnlicher Zustand könnte momentan bei dir im Schultergelenk herrschen. Dies sollte von deinem Arzt abgeklärt werden, und die Platte sobald wie möglich raus. Voraussetzung ist halt das die Fraktur stabil zusammengewachsen ist. Mobilisieren gäbe hier keinerlei Sinn 2. Die eingeschränkte Innenrotation und Schmerzen in der Achsel Da du eine Zeitlang den Arm in einem z.b. Gilchrist verband tragen musstest, kann Ich mir vorstellen daß dadurch bestimmte Muskelgruppen verkürzt sind. Die Schulter wird nach vorne gezogen, das Schultergelenk in Innenrotation gelagert, also Unterarm über Bauch. Wenn deine Ausenrotation eingeschränkt ist, sind mit Sicherheit auch die sog. Innenrotatoren, also die Gegenspieler des Schultergelenkes verkürzt, da der Arm ständig in Innenrotation fixiert war. Zudem vermute Ich eine Verkürzung des M.pectoralis minor (kleiner Brustmuskel) durch das vorziehen der Schulter durch die Schonhaltung. Das interessante ist daß diese Muskeln genau da sind wo du auch deine Schmerzen angibst. Der Pect.minor z.b. ist in der Achsel zu finden. Ich versuche dir mal mehrere Grafiken hier zu verlinken. Der M.teres mayor ist einer von mehreren Innenrotatoren, und wäre ebenfalls für die Behandlung wichtig. Ein Problem des m.pect. minor wenn dieser verkürzt ist, ist auch daß er das Schulterblatt nach vorne zieht. Am Schulterblatt hängt das Schulterdach dran. Wird das Schulterblatt als noch vorne über den Oberarmkopf gezogen, wird es unter dem Schulterdach noch enger und es schmerzt bei jedem Arm heben. Das Schultergelenk obwohl es ein Kugelgelenk ist, ist nicht ganz rund. Seitlich an ihm sind ein kleiner und großer höcker. Der größere Höcker ist ausendran (tub.mayus). Dieser muss sich unter dem Schulterdach nach hinten wegdrehen damit man mit dem Arm höher kommt. Ist aber die Ausenrotation eingschränkt, geht das nicht mehr. Hebst du jetzt deinen Arm hoch gibt es wieder eine Verengung zwischen Schulterdach und Oberarmkopf da das tubercullum, als dieser Höcker im Weg ist. Er kann sich nicht nach hinten wegdrehen da die Ausenrotation eingschränkt ist. Und das ganze noch mit der Platte und all den Schrauben im Gelenk. Kein Wunder also das all dies zu deinen Problemen führen kann Ich würde folgendes als wichtig empfinden. 1. manuelle Behandlung und Entspannung der Innenrotatoren (v.a subscapularis ,teres mayor) und des m.pect. minor. 2. Verbesserung der Ausenrotation Auch nach einer noch vorandenen Instabilität sollte dann mal geschaut werden. Aber die ersten Strukturen würde Ich von meinem Therapeuten mal anschauen lassen. P.s in der Animation unten siehst du neben dem kleinen Brustmuskel und dem Innenrotator auch das Schulterdach, den Oberarmkopf mit dem tub.mayos der seitlich an ihm dranhängt um sich das besser vorstellen zu können Gruß Thomas
  49. 2 points
    ...ich helfe gerne wo ich kann. Du musst aber dabei bleiben. Wenn du aufhörst weil du dich besser fühlst, können die Probleme schnell wieder anfangen. Manche Menschen haben einfach schwache Bänder und Muskeln - Genetik Denke noch an deine Füße! Dann wäre alles perfekt.
  50. 2 points

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    Melde mich nach nem halben Jahr Praktikum wieder zurück.....werd wohl in der nächsten Zeit wieder mehr bereitstellen... Greetz Tobi
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