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  1. 2 points
    Gude Sebastian, immer dran denken bei so Geschichten im rechten Bein bis Leiste und Mitte Oberschenkel Dermatom L1 verwaschen auch L2 ist ja nie ganz genau einzugrenzen. An den Blinddarm denken der eine Ausstrahlung nur ins rechte Bein bewirken kann. LG
  2. 2 points
    Ich persönlich glaube immer noch nicht, dass Deine Beschwerden von der Beinlängendifferenz kommen. 1/2 cm ist nicht viel, oft kann der Körper sowas problemlos ausgleichen und Du scheinst sehr heftige Beschwerden zu haben. Für mich passt das nicht zusammen. Es gibt auch Menschen, die einfach so Rückenschmerzen, Schwindel etc. haben, bspw. verursacht durch irgendwelche Wirbelblockaden, ohne dass es Probleme in der Beinachse gibt. Wie ausgeprägt ist denn der Knickfuß? Wenn die Füße schief sind, ist ja die gesamte Statik verzerrt, das kann auch mal zu Problemen führen. Wie gesagt, natürlich alles ohne Gewähr, nur meine Gedanken dazu. Wie Jan schon sagt, sinnvoll wärs, wenn Du Dich mal von nem Physio untersuchen lässt, die können Dir da mehr zu sagen. Neben Kälte und Problemen im Bewegungsapparat kann auch Stress einen großen Einfluss auf Muskelbeschwerden haben, unabhängig von der Ursache der Beschwerden, da Stress unwillkürlich zu Verspannungen führt. Und ständige Schmerzen sind Stress und führen oft zu noch mehr Verspannungen, weshalb Entspannungsübungen bei eigentlich allen Schmerzpatienten hilfreich und sinnvoll sind.
  3. 2 points
    Hallo Sunshine! Physiojan hat da recht. Auch wenn die Fäden entfernt sind und die Fraktur mehrere Wochen alt ist. Das hat bezüglich der Frakturheilung noch nichts zu sagen. Die Belastung, auch ob man mit Manuellen Therapie oder am Bewegungsende mit einer hohen Intensität Ran kann orientiert sich primär daran ob die Fraktur zugeheilt ist. Das sind. i.d.R. 6-8 Wochen. 100 Prozentige Gewissheit bietet immer eine Röntgenaufnahme oder bei zusätzlicher Weichteilverletzung eine MRT Aufnahme. Da kann dann nur der Arzt grünes Licht geben. Ich mache zwar bei der oberen Extremität wie Schulterptoblematiken ab und zu PNF Aber bin leider kein PNF Fan, was die untere Extremität angeht da oft zu kompliziert und ich finde dass simplere Methoden Hier einfach effektiver sind. Du kannst wie Physiojan schon geschrieben hat sehr schön Fascial an der Wade arbeiten um Verklebungen zu lösen. Mobilisierende Weichteiltechniken an der Wade in Bauchlage sind ebenfalls sehr gut. Hier liegt der Pat in BL , Fuß hängt frei über Be.bank rüber. Mit deinem Oberschenkel mobilisierst du über den Fußballen des Pat. Das Obere Sprunggelenk in Extension und deinen Händen massierst du gleichzeitig die Wade. Aktive Bewegungen. Der Pat.und du müssen einfach noch Geduld haben. Bei einer verheilten Fraktur kann man dann auch effektiv an der Bewegungseinschränkung arbeiten. Ist es soweit kannst du dich als Therapeutin austoben da alles erlaubt ist. Also MT, PIR, anguläre Bewegungen, aktive Bewegungen wie zb. Kniebeugen sind sehr gut für die OSG Extensionsverbesserung. Solange du nichts von der Frakturheilung weist und die Pat.immer noch 20 kg T.b hat sind leider nur aktive Bewegungen erlaubt und Weichteiltechniken. Ist die Stellschraube noch drin muss man sowieso aufpassen mit der Mobi L.g
  4. 1 point
    Freilich, kannst alles machen was dir keine Schmerzen bereitet. Natürlich nicht übertrbeiben! Wichtig, wie gesagt, sind diese Überkopfübungen, da ist die Luxationsgefahr schon gegeben.
  5. 1 point
    Ojeh, das ist genau die Position, in der sich das Gelenk auskugeln lässt. Versuche das mal... Schulter-Selbstreposition-5.pdf
  6. 1 point
    Guten Morgen, hmm also ob da jetzt was kaputt ist oder nicht, wird dir niemand beantworten können. Ohne dich untersucht zu haben. Wie fühlt sich die Schulter denn inzwischen an? Wenn es beim bewegen schon den Schmerz reproduziert würde ich heute pausieren. Ansonsten die Erwärmung etwas länger ausschweifen lassen, gut aufwärmen, mobilisieren. An der Haltung definitiv arbeiten. Mit dem Armpendeln könnte man es wieder versuchen, wenn es besser wird, ruhig weiter machen - wird es schlimmer, aufhören und ebenfalls den Sport pausieren. LG
  7. 1 point
    Hallo Chandra, man müsste halt herausfinden, ob es sich tatsächlich um eine Zentrale oder eher um eine periphere Störung handelt. Um das ganze etwas einzugrenzen gibt es eine einfache Methode, die du selber oder dein Partner an dir testen kannst. Hierbei handelt es sich um Eigenreflexe. Ich würde es mit hilfe der Dermatome machen, sodass du dem Reflex jeweils den Urprung zuordnen kannst. Hier ist eine Anleitung für die Reflexe: https://www.youtube.com/watch?v=8auJneb9LCM ...und hier eine Tabelle der Dermatome bzw. der Kennmuskeln: https://flexikon.doccheck.com/de/Kennmuskel
  8. 1 point
    Hey Gegen CBD Öl spricht nichts - das kannst du inzwischen auch in Drogerien kaufen. Sowohl vaporisiert als auch oral eingenommen tut es seine Wirkung. Die Sache, wie gianni schon erzählt hatte, es finden sich keine psychoaktiven Stoffe darin.(THC) CBD ist auch nur ein Cannabinoid von hunderten, nicht erforschten. In der Cannabisblüte finden sich, wie gesagt, hunderte Cannabinoide, die in Kombination wirken. CBD kann auch einzeln wirken, das musst du einfach mal ausprobieren. Schlaffördernd, Schmerzstillend, Entzündungshemmend, Tumor hemmend, gegen Übelkeit, Magen-Darm Beschwerden etc. Seit März 2017 ist es ganz legal und einfach möglich, vom Arzt Cannabis verschrieben zu bekommen. Dies wird natürlich auch kontrolliert und kann wunderbar in die Schmerztherapie inkludiert werden. In Berlin gibt es bereits Cannabissprechstunden. Wenn du noch Fragen hast, gern hier rein. Jedoch ist das ein Physio Forum, also können wir dir möglicherweise auch auf andere Arten und Weisen helfen die Schmerzen zu behandeln. LG
  9. 1 point
    Respekt! Du hast eine Orthopädin und einen Orthopäden. Das kann ja nicht jeder von sich behaupten.
  10. 1 point
    Patient in Rückenlage, das Knie/Hüfte 90° flektiert. Du stehst neben ihm auf der betroffenen Seite. (ca. auf höhe unterhalb seiner Hüfte) Lege seinen Fuß auf deine SIAS oder du du nimmst ihn in deine Fußnahen Hand Deine andere, hüftnahe Hand legst du auf sein Knie Wenn du beide Hände angelegt hast beginnst du mit der Hand, die das Knie fasst, die Hüfte des Patienten mit kreisenden Bewegungen im Halbkreis zu drehen. Einmal links und einmal rechts rum. Das ganze nennt sich Fitzgerald-Test. Im Endeffekt wird hier ein Impingement der Hüfte getestet. Ach was rede ich, schau´s dir doch einfach an.... https://www.youtube.com/watch?v=CgD7zdwll2Q Der hier ist fast besser: https://www.youtube.com/watch?v=TWhJpSt1lZg Ist der Test positiv, müsste man, am Besten im MRT, weitere Untersuchungen durchführen lassen um eine genauere Diagnose erstellen zu können. Es ist oft nicht gesagt, dass das Labrum eingeklemmt wird, es könnte auch eine laxe Kapsel den Schmerz auslösen!
  11. 1 point
    ...natürlich, fast jeden Tag. Ich habe sogar einen Kumpel, bei dem beide Eltern nacheinander im Krankenhaus in seiner Anwesenheit verstorben sind. Der Junge hat seit dem massive Magen und Verdauungsprobleme. Die Probleme kamen erst Monate nach der ganzen Geschichte ans Tageslicht, sodass man es erst nicht damit in Zusammenhang brachte. Erst als er sämtliche Untersuchungen und Therapien durchlaufen hatte, die langfristig keinen Erfolg brachten, bzw. es ständig zu Rückfällen kam, wurde sein Hausarzt hellhörig und verwies ihn an einen Psychologen (nach fast einem Jahr), der dann auch "Posttraumatische Belastungsstörung" diagnostizierte. Seit dem geht es mit ihm wieder Berg auf - Gott sei Dank. Eine andere Patientin klagte monatelang über Rückenschmerzen, die ich nicht in den Griff bekam. Sogar die Orthopäden waren ratlos, da sämtliche Untersuchungen keinen eindeutigen Befund erbrachte. Durch Zufall erfuhr ich dann, dass die Frau seit Jahren ihre kranke Mutter pflegen musste. Anscheinend hat sie das psychisch so sehr belastet, dass ihr Rücken darauf reagierte. Mit Hilfe von Ärzten, ihren Mann und Verwandten, haben wir sie dann gemeinsam dazu gebracht einen Pflegedienst zu mobilisieren. Der ihr auch den nötigen Abstand zu der Situation brachte. Und siehe da, der Frau geht es heute so gut, dass sie nicht mehr zur Therapie kommen braucht - schlecht für mich Ich könnte dir noch Zig weiterer, ähnlicher Fälle aufzählen - Es ist so - der Kopf ist ein wichtiger Faktor unserer Krankengeschichte. Es brauch seine Zeit, da Narben in der Seele nicht so schnell verheilen, wie eine Wunde an der Haut aber wenn man nach einem langen Tunnel endlich wieder Licht sieht, weiß man, dass man die richtige Richtung eingeschlagen hat und es nur noch aufwärts gehen kann. Ich hätte Predigerwerden sollen
  12. 1 point
    ...hört sich nach einem Labrumproblem an. Kannst du das vordere Labrum testen oder soll ich dir eine kurze Anleitung posten?
  13. 1 point
    Dafür ist das Forum ja da Wenn das Problem eine Entzündung der Sehnenansätze wäre, müssten die Schmerzen dann nicht dauerhaft zu spüren sein? So wie ich das verstanden habe, ist es eher mal ein leichtes stechen wenn der Humeruskopf wieder gegen Strukturen drückt - was natürlich zu einer Entzündung führen kann. Hatte jetzt auch nur angenommen, dass das schon Physiotherapeutisch untersucht wurde und die Übungen ebenfalls mit dem PT abgestimmt sind - daher sollte ja das Programm dafür da sein, die Stabilität zu gewährleisten. Das Schulterpendeln ist auch eher dafür da, mal zwischenzeitlich etwas Ruhe reinzubringen, dass wir damit keinen dauerhaften Effekt haben, hatte wir ja schon in div. Threads thematisiert. Müsste man wie immer sehen und anfassen, habe die Vorgeschichte auch nicht im Kopf. LG
  14. 1 point
    Hallo zusammen! Leider teile Ich diesmal nicht ganz deine Meinung Physiojan. Die vorderen Schmerzen in der Schulter scheinen von einer Reizung der Sehnenansätzen und/oder der Bicepssehne zu kommen. Trainiert man mit bestimmten Übungen so weiter wird die Reizung nicht bEsser sie kann auch schlimmer werden. Das sind v.a.übungen nach vorne wie u.a Bankdrücken. Das Pendeln kann bei akuten Sachen sicherlich. Schmerzlindernd eingesetzt werden. Gerade bei Schleimbeutelentzündungen kommt es zur Entlastung im subskromialen Raum durch den Traktionszug. Ist die Supraspinatussehne entzündet muss man schauen wie es der Pat.verträgt da auch diese auf Zug kommt und sich ein Zug auf einer Entzündeten Sehne nicht so gut verträgt. Aber eine Zentrierung des Schulterkopfes ist durch das Pendeln nicht möglich. Dies geht nur durch spezielle Übungen und Techniken aus der MT. Mit dem Muskulärem Ungleichgewicht und der dem korregieren der Fehlhaltung beim Training gebe Ich dir aber recht. Was unbedingt getestet werden Müsste sind Instabilitätstests. Hier würde mich v.a. Interessieren ob eine ventrale Instabilität vorliegt. D.h. Die Gelenkskapsel im vorderen Bereich des Schultergelenkes ist ausgeleihert. Der Schulterkopf rutscht somit immer wieder nach vorne. Dadurch wird ständig an der Bicepssehne gezerrt und diese Strukturen reizen sich immer wieder erneut. Hier ist ganz wichtig ein kontinuierliches Auftrainieren der hinteren Schultermuskulatur die in der Lage ist den Schulterkopf hinten zu fixieren. Das ist ähnlich wie das Trainieren der Ischios um eine vordere Schublade bei einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes zu verhindern. Dies sind v.a die Ausenrotatoren des Schultergelenks. An die Reizung selbst sollte man erstmal mit lokalen Maßnahmen ran um die Geweberegenereration zu verbessern. Dies können zb. ,Massage Techniken oder Strom sein. Ein zusätzliches Training der AR würde aber die Ventralen Ansätze nicht reizen. Wenn alles verheilt ist die Schmerzen dann wesentlich besser wäre ein funktionelles Training also Koordinatives Stabitraining des GHG‘s sinnvoll. Schönen Sonntag noch
  15. 1 point
    Mach es nicht so kompliziert Sunshine! Klar kannst du auch noch mit zusätzlicher Armbewegung arbeiten. Den meisten Effekt hast du wenn der Pat. auch noch den Kopf hin und herbewegt und 10 mal an seinem Ohrläppchen zieht!nee Spaß Weniger ist halt oftmals mehr. Ich verstehe dich dass du unbedingt was tun willst und vielleicht ein schlechtes Gewissen hast den Pat. Nicht effektiv bei seiner bewegungseinschränkung helfen zu können. Das ist aber ganz normal. Die Therapie ist immer angepasst auf der entsprechenden Wundheilung. Es gibt nunmal nichts besseres wie endgradige Bewegungen auch mal in den Schmerz etwas hinein und die MT um kapsuläre Verklebungen zu lösen und die d‘ext. Zu verbessern. Und dies ist erst erlaubt wenn die Fraktur geheilt ist. Du kannst natürlich mit irratiation arbeiten wenn du willst, aber die ext. Wird dadurch leider auch nicht besser. Oder anders gesagt diese Methode ist nicht effektiver wie das normale aktive bewegen in ext.und flex.
  16. 1 point
    Hallo Ninja, der ganze Befund hört sich für mich an, als hättest du Probleme mit der Stabilität der Kniegelenke. Das ist wie beim Sprunggelenk. Sind die Bänder (oft genetisch) und Muskeln zu schwach, neigt man zum Umknicken. In deinem Fall neigt das Kniegelenk zur unkontrollierten Rotation und/oder einer Translation, dadurch kann es zu Blockaden oder Einklemmen der Menisci kommen. Das wiederum führt auf Dauer zu einer verstärkten Abnutzung der Knorpelflächen (auch die Rückseite der Kniescheiben) und der Menisken. Außerdem vermutet der Radiologe auch ein Nervenproblem, dass durch einen Wirbel verursacht wird. Das könnte die Schmerzen am Oberschenkel erklären. Müsste man genauer untersuchen, wäre möglich, kann ich mir aber nicht vorstellen. Warten wir mal ab was der Onkel Doc meint...
  17. 1 point
    Hallo Katharina, ich habe in deinem Chaos etwas Ordnung rein gebracht . Wenn du dich im Forum "nur" als Gast angemeldet hast, kannst du das selber nicht mehr korrigieren, wenn du dich verschrieben hast! Zu deiner anderen Frage: Natürlich ist das blöd, wenn man einen negativen Eintrag bekommt, ich würde mich auch ärgern aber ich finde jetzt nichts schlimmes daran, dass dich jemand kritisiert hat, nur weil man korrekt gehandelt hat und sich nicht alles gefallen lässt. Ich kenne das nur zu gut. Gibt man den Leuten den kleinen Finger... Du brauchst dich auch nicht zu rechtfertigen. Das ist dann halt so - Fertig. Schlimmer wäre es wenn dich jemand wegen deiner Behandlung oder der Behandlungszeit kritisieren würde. Und noch schlimmer wäre es, wenn du mehrere negative Einträge hättest Aber bei dem einen sehe ich keinen Grund etwas zu unternehmen. Jetzt wissen die Patienten wenigstens, dass du deinen Terminplan sehr ernst nimmst. Denn jeder Ausfall bedeutet ja auch Verlust. Andere Leute warten ja schließlich händeringend auf einen Behandlungstermin. Zerbrich dir also bitte deswegen nicht den Kopf. Ich bin mir sicher, jeder der das liest hat für dich Verständnis!!!
  18. 1 point
    Die Frage von Chandra ist gar nicht so verkehrt. Das habe ich mich nämlich auch gefragt, was sind denn herkömmlichen Methoden? Die Therapie einer MS wird eigentlich ähnlich wie die MMN behandelt, in den Schüben mit Steroiden. Der Unterschied ist, dass die Multiple Sklerose eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems ist, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst. Bei der MMN dagegen greift das Immunsystem die peripheren Nerven an, genauer gesagt die Hülle der motorischen Nerven. Diese Neuropathie-Form wird dem Guillain-Barré-Syndrom zugeordnet da sie immunologische Gemeinsamkeiten zeigt. Mit körperlicher Betätigung und Physio, kann man zwar den Krankheitsverlauf nicht beeinflussen, begünstigt aber den Erhalt von Muskelkraft und Bewegung. Wichtig ist bei Bedarf auf Gelenkstützen oder Bandagen zurück zu greifen, um eine Überlastung bestimmter Muskelgruppen und Gelenke zu verhindern. Außerdem würde ich empfehlen, um diese Myelinschicht zu schützen, zusätzlich Alpha-Liponsäure einzunehmen. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Dosierung möglichst über 600mg liegen sollte!
  19. 1 point
    Dazu kenne ich mich leider nicht gut genug aus, kenne aber einen engagierten Medizinstudenten, den ich immer mal wieder ausquetsche. Werde mich am Wochenende mal mit ihm in Verbindung setzen. Und nachfragen. Die Theorie klingt auch ganz schlüssig, ich denke jedoch es wäre ein Fehler jetzt deinen Körper komplett von außen zu stabilisieren. Dann bekommt das was noch übrig ist keine Reize mehr und hat noch weniger Interesse daran sich wieder aufzubauen. Viel mehr denke ich, sollte man rausfinden wieso das atrophiert - so richtig hast du ja auch noch keine Diagnose wie ich das rausgehört habe? Hab das vorherige mal überflogen und eine genetische Exposition halte ich auch am wahrscheinlichsten. Interessant wäre jetzt, wie du auf einzelne Therapien ansprichst - denn Blut in den Muskel zu bekommen sollte nicht das Problem sein. LG
  20. 1 point
    Hallo Walley, wie Du weißt, habe ich nur begrenzt Ahnung, darum kann ich Dir keine Antwort geben, sondern lediglich weitere Fragen stellen und meine Laien-Gedanken teilen - wie Du´s von mir mittlerweile gewohnt sein dürftest. Wenn es eine Autoimmunerkrankung ist, die zu einer Demyelinisierung motorischer Nerven führt, frage ich mich, weshalb man sie nicht behandeln kann wie eine MS. Hast Du das versucht oder was genau meinst Du mit "herkömmliche Methoden"? Und ich frage mich, ob die Diagnose ganz sicher feststeht, denn MMN hatte man bei mir damals verworfen mit der Begründung, dass diese Erkrankung eben nicht oder nur sehr geringgradig zu Muskelatrophien führt. Und versteh ich das richtig, dass nur an dem einen Unterarm Muskulatur fehlt? Liebe Grüße Chandra
  21. 1 point
    Nabend Was mich gerade beim durchlesen interessiert - hast du Physiotherapie in den letzten Wochen bekommen? Die P.I.T. Hooks kenne ich, habe sie leider nie ausprobieren können. Wenn du für dich deine Technik gefunden hast ist das, das Beste was dir passieren kann, so kannst du damit wunderbar arbeiten und wie du selbst gemerkt hast - gute Progression erfahren. Faszien haben viele Schmerzrezeptoren - wenn die verletzt sind solltest du das merken. Was ich so im Kopf hatte, Faszien verfilzen sehr gern - was auch zu Schmerzen und Bewegunseinschränkung führen kann. Durch Dehnung kommst du zwar ran, aber eine manuelle Lösung ist wahrscheinlich doch der wirksamste Schritt die Faszien zu lösen. Was dem näher käme ist so ein kleiner Faszienball - ein Tennisball tuts zur Not auch. Damit rolle ich meinen Brustmuskel vor dem Training einmal schön aus und merke direkt einen Effekt. Höre auf deinen Körper, achte auf deine Regeneration. Viel trinken, ausreichend schlafen, Ernährung, etc. - du weißt was ich meine. LG
  22. 1 point
    Hallo Hanni, ich habe dir den Abschnitt weiter unten Fett markiert, vielleicht hilft dir das schon mal... Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie Masseur- und Physiotherapeutengesetz - MPhG Ausbildung als Physiotherapeut § 8 Die Ausbildung soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs insbesondere dazu befähigen, durch Anwenden geeigneter Verfahren der Physiotherapie in Prävention, kurativer Medizin, Rehabilitation und im Kurwesen Hilfen zur Entwicklung, zum Erhalt oder zur Wiederherstellung aller Funktionen im somatischen und psychischen Bereich zu geben und bei nicht rückbildungsfähigen Körperbehinderungen Ersatzfunktionen zu schulen (Ausbildungsziel). § 9 (1) Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung. Sie wird durch staatlich anerkannte Schulen vermittelt und schließt mit der staatlichen Prüfung ab. Schulen, die nicht an einem Krankenhaus eingerichtet sind, haben die praktische Ausbildung im Rahmen einer Regelung mit Krankenhäusern oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen sicherzustellen. (2) Zur Erprobung von Ausbildungsangeboten, die der Weiterentwicklung des Physiotherapeutenberufs unter Berücksichtigung der berufsfeldspezifischen Anforderungen sowie moderner berufspädagogischer Erkenntnisse dienen sollen, können die Länder von Absatz 1 Satz 2 erster Halbsatz abweichen. Abweichungen von der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten sind nur zulässig, soweit sie den theoretischen und praktischen Unterricht in § 1 Absatz 1 sowie die Anlage 1 Buchstabe A der Verordnung betreffen. Im Übrigen gilt die Verordnung unverändert mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Schule die Hochschule tritt. Durch die Erprobung darf das Erreichen des Ausbildungsziels nicht gefährdet werden. Die Vereinbarkeit der Ausbildung mit der Richtlinie 2005/36/EG ist zu gewährleisten. (3) Ziele, Dauer, Art und allgemeine Vorgaben zur Ausgestaltung der Modellvorhaben sowie die Bedingungen für die Teilnahme sind jeweils von den Ländern festzulegen. Die Länder stellen jeweils eine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Modellvorhaben im Hinblick auf die Erreichung der Ziele sicher. Diese erfolgt auf der Grundlage von Richtlinien, die das Bundesministerium für Gesundheit bis zum 30. November 2009 im Bundesanzeiger bekannt macht. (4) Das Bundesministerium für Gesundheit erstattet dem Deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2015 über die Ergebnisse der Modellvorhaben nach Absatz 2 Bericht. Absatz 3 Satz 3 gilt entsprechend. Die Länder übermitteln dem Bundesministerium für Gesundheit die für die Erstellung dieses Berichts erforderlichen Ergebnisse der Auswertung. § 10 Voraussetzung für den Zugang zur Ausbildung nach § 9 ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs und der Realschulabschluß oder eine gleichwertige Ausbildung oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluß erweitert, oder eine nach Hauptschulabschluß oder einem gleichwertigen Abschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer. § 11 Auf die Dauer einer Ausbildung nach § 9 werden angerechnet Ferien, Unterbrechungen durch Schwangerschaft, Krankheit oder aus anderen, von der Schülerin oder vom Schüler nicht zu vertretenden Gründen bis zur Gesamtdauer von zwölf Wochen, bei verkürzter Ausbildung nach § 12 bis zu höchstens vier Wochen je Ausbildungsjahr. § 6 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
  23. 1 point
    Da gebe ich den Kollegen vollkommen recht. Du bist auf dem richtigen Weg. Du dehnst instinktiv diesen Muskel und es tut dir anscheinend gut. Mach das weiter aber mach es richtig. Schau dir auf Youtube die Anleitungen dazu an. Wir können dir nicht helfen, die psychischen Probleme zu lösen, die für viele Störungen mit verantwortlich sein können (Psychosomatik) dafür sind wir nicht ausgebildet. Das kann nur der Psychotherapeut oder der Friseur aber wir können dir helfen deine körperlichen Beschwerden, paralell zur psychischen Therapie, zu lindern oder zu lösen.
  24. 1 point
    Hier kann ich mich Gianni nur anschließen. Da ich allerdings erst 2 Jahre im Beruf bin, kenne ich nur die heutigen Probleme, die es früher nicht gab. Ich war von klein auf medizinisch interessiert. Als es an die Berufswahl ging, stand sofort fest, dass es nicht in die Verwaltung gehen wird, sondern etwas handwerkliches sein musste. Somit fand in mit der Physiotherapie die perfekte Mitte zwischen handwerklichen Geschick (Hands-on Techniken) und medizinischem Fachwissen. Es ist einfach schön, soviele neue Menschen kennen zu lernen und zu wissen, man kann helfen.
  25. 1 point
    Du hast dir den Film angesehen, stimmt´s? https://www.physiowissen.de/forums/topic/10000712-geringe-vergütung-physiotherapeuten-vor-dem-aus/ Ja, ja du kannst ruhig noch tiefer mit deinem Finger in unsere Wunden bohren, ist eh schon wurscht Als ich meinen Beruf wählte, war die Welt noch in Ordnung. Der Physio war sehr angesehen und gut bezahlt. Die Eltern haben das Geld für die Ausbildung auch gerne bezahlt. Das war gar kein Thema (wer sich´s leisten konnte, ansonsten BAFÖG) Dann kam der Euro, die Vergütungen wurden von den Kassen genaustens umgerechnet, während die anderen Branchen ihre Preise umrechnen konnten wie sie wollten. Mit den Jahren kamen auch die Sparpakete der Gesundheitspolitik dazu. Die Ärzte wurden gezwungen nicht mehr so viel zu verordnen (Budgetierung oder auch Controlling genannt). Auch die Behandlungsmenge wurde immer weniger. Während man früher 10-12 Behandlungen und Nebenbehandlungen, wie Fango, Elektro und med. Bäder pro Rezept bekam, wurde das bis heute auf 6x im Quartal runter reduziert und kaum noch NB. Da kann man sich auch vorstellen, dass man damit beim Patienten viel weniger Erfolge hat als früher. In den letzten Jahren kam dann auch noch der ganze Mist mit den Heilmittelrichtlinien dazu, dass uns zwingt die Rezepte genaustens zu prüfen, die Ärzte auf ihre Fehler aufmerksam zu machen und sie gegeben falls korrigieren zu lassen, ansonsten drohen Kürzungen oder das Rezept wird ohne Vergütung von den Kassen einbehalten! Das wissen viele gar nicht. Aber trotz der ganzen Steine, die uns in den Weg gelegt wurden, kann ich für mich behaupten, dass ich den Beruf sehr gerne mache und ich die Ausbildung wieder machen würde, so hart es klingt Ich bin halt der Typ Mensch, dem es wichtig ist den MENSCHEN, der mit Problemen zu mir kommt, zu helfen und mich voll und ganz auf die Behandlung zu konzentrieren. Ich brauche den ganzen Zirkus rundum nicht. Das ist nur Zeitraubend, Nervenaufreibend und es geht meistens auf Kosten der Patienten. Soweit meine Expertise dazu...