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Besonders beliebte Inhalte seit 24.09.2017 in allen Bereichen

  1. 1 point
    ...da hat Sonnenschein aber Recht. Zumindest sollte man das die ersten sechs Wochen oder bis zur vollständigen Belastbarkeit vermeiden. Am Besten dehnt man den IP ohne Hebel und zwar manuell mit Druck auf den M. iliacus, den man ziemlich gut auf der vetralen Beckenschaufel greifen kann. Pat. liegt dabei in RL ich greife mir den iliacus mit den Fingerkuppen und halte ihn fest. Jetzt macht Pat. nur eine Flex/Ext in der Hüfte (langsam). Es kann schon etwas schmerzhaft für den Pat. sein, drum würde ich den Druck auf den iliacus dosiert einsetzen. Später kann man sehr wohl eine leichte innerot. setzen, so schnell springt die TEP nicht raus. Allerdings mache ich das eher in SL mit, als in RL, finde ich für den Pat. angenehmer.
  2. 1 point
    Du fragst den Patienten, was ihm im Alltag Schwierigkeiten bereitest, nehmen wir mal an den Transfer RL-Sitz, dann lässt du dir das am Besten zeigen und guckst, was dem Patienten genau Probleme macht und überlegst welche Struktur das sein könnte. Dann suchst du dir die passende Maßnahme raus und los geht´s. Ich bin selbst in der Ausbildung aber wenn man sich halbwegs in der Anatomie auskennt und immer nachfragt, was genau das Problem ist, dann ist es nicht so schwer.
  3. 1 point
    Hallo Gianni! Das klingt erstmal sehr interessant. Ich bin trotzdem bei neuen Therapiemethoden etwas skeptisch. Nicht weil Ich an deren Wirkungsweise Zweifel, sondern weil man sich fragen muss ob diese Methode wirklich so anders und besser ist und ob man diese Fobi wirklich braucht. Ich habe noch eine Seite gefunden die die Gelenksdrainage beschreibt. Diese verlinke Ich am Schluss. Im Prinzip besteht das Konzept aus drei Teilen. 1.klassische MLD griffe am Gelenk wie man sie im MLD Kurs gelernt hat. 2.Gelenkstraktionen u.a. in Kombination mit Bewegung und Gleitmobis. 3.reflektorische Techniken(was auch immer damit gemeint ist) In dem Kurs lernt man diese Mld griffe mit Techniken aus der MT ,also Traktionen zu kombinieren. Die Gelenksdrainage ist sinnvoll bei Artritis, um Entzündungsmediatoren zb. Abzudrainieren und dass man sonst nicht gut an das lymphatische System im Gelenk rankommt um eine Gelenksentzündung effektiv zu behandeln. So wird es auf diversen Seiten beschrieben. Ich bin der Meinung dass man mit einem erfahrenen und gesunden physiotherapeutischen Verstand, durch das kombinierte Wissen aus MT und MLD sehr gut eine Artritis behandeln kann. Letztendlich ist es ja nichts Neues. Eine Drainagewirkung habe Ich auch durch sanfte intermetierende Traktionen. Ich bin überzeugt dass wenn man gewisse Grundlagen und physiologischen Zusammenhänge, Wirkungsweisen verstanden hat, man eigene Techniken, Methoden entwickelt. Sachen in seiner Behandlung mischt oder sogar kombiniert. Was ist zb. Dabei bei einer Artritis kurze Mld griffe ums Kniegelenk zu machen und danach intermetierende Traktionen. Auch haben wir ja zb, die Möglichkeit durch ein Aerobes Training zb.Beinpresse oder Fahrradergometer mit wenig Gewicht auf die Entzündung Einfluss zu nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen dass eine Kombination mit Traktionen in Bewegung und zusätzlich MLd griffe während man trahiert, die Arbeit erleichtert wird. Oft braucht man ja schon zwei Hände um die MT Technik anständig durchzuführen. Am Schultergelenk in Rückenlage kann Ich mir die Technik aber vorstellen. Zb. Artritis im rechten Schultergelenk. Therapeut steht auf rechter Seite des Pat. PatArm wird mit rechten Therapeutenarm fixiert und eine Traktion im GHG durchgeführt. Dann wird unter Traktioneine Abd /Add durchgeführt, oder kompr. während linke Therapeutenhand einen pumpgriff über den deltamuskel macht. Schau, nur durch ein Bischen nachdenken kann man eine eigene Technik entwickeln😉! Was auch nicht angesprochen wird ist die Ernährung. Dies finde Ich zb. Sehr wichtig, da eine Gekenksentzündung immer begünstigt wird durch den Verzehr von zu viel tierischem Eiweiß wie zb.Schweinefleisch. Ich möchte niemanden von dieser Methode abhalten, aber ich denke man sollte immer auch etwas hinterfragen. Ich denke halt dass es uns nicht an Techniken fehlt. Es gibt Weichteil und Fascientechniken alla ...., Gelenksmobi nach dr...., ect. Sondern neues dazulernen. Der Pat.hat die und die Symptome woher kann das kommen? Welche Ursachen hat ein chronisches Schmerzproblem noch?Ursache -Folgeketten, differenzialdiagnosen, evtl.verschiedene Behandlungsstrategien. Neueste Studien und Wirksamkeit von Übungen. Aber Ich bin gespannt ob jemand von der Gelenksdrainage berichten kann http://alpha.rlp.de/k2795211
  4. 1 point
  5. 1 point
    Fand ich jetzt auch ziemlich cool. @annajule. War gerade selber erstaunt, dass ich da 2011 selber geantwortet habe. haha
  6. 1 point
    Hallo an alle Damen hier im Forum, Ich heiße Tobias und bin 39 Jahre alt. Beruflich bin ich als Angestellter in der Kommunalverwaltung (im Rathaus) tätig. Hier arbeite ich z.Zt. im Bereich Politik-Management. Mein großer Wunsch ist es vielleicht auf diesem Wege die "starke" Frau an meiner Seite zu finden, wobei ich mit stark nicht unbedingt körperliche stärke meine......Ich suche hier den Menschen, der auch in schwierigen Situationen an meiner Seite steht, der treu ist, mit dem ich lachen und weinen kann. Diese Charaktereigenschaften könnt ihr selbstverständlich auch von mir mir erwarten. Von Geburt an bin ich Körperbehindert, und sitze deshalb im (Schiebe)-Rollstuhl. Ich habe eine spastische Tetraplegie. Deshalb gehe ich nun schon seit gut 38 Jahren 2x in der Woche zur Bobath-Therapie. Ich habe hier schon gelesen, dass man die Bobath-Therapie, zu den Therapieformen für schwerer Behinderte zählt. Nun ich selber würde mich von der Schwere der Behinderung "im Mittelfeld einstufen." Mein alltägliches Leben endet nicht vor meiner Haustür, und ich habe noch klare Wünsche und Ziele in meinem Leben. So will ich z.B. wenn alles klappt spätestens in zwei Jahren eine eigene Wohnung beziehen. Manchmal benötige ich auch für mich körperlich für mich schwierige Dinge des Lebens Hilfestellungen, die ich habe ausschließlich durch Dritte und nicht von meiner Freundin organiesieren werde. Ich bin der Meinung, "My Women is my women,...not my nurse! Ich gehe auch nach Jahren nach wie vor gerne zur Physiotherapie. Ich kann zwar nicht "frei gehen", aber an den Händen meiner Physiotherapeutin, macht mir besonders das Gehen-Üben großen Spaß. In solchen Momenten merke ich immer wieder: "Bewegung ist Leben!" Ihr seht, ihr habt es hier mit einem "echten Profi" zu tun.... Mein großes Hobby ist Musik. Ich habe eine Lieblingsband:"Sweety Glitter& the Sweethearts" aus Braunschweig. Sie machen Glam-Rock. Ich höre aber auch z.B. gerne klassische Musik. In meiner Freizeit singe ich in einem Chor. Wir singen Pop, Rock, und Jazz-Stücke. Wenn dann noch Zeit ist (leider zu selten) gehe ich gerne ins Kino, oder spiele Gesellschaftsspiele, z.B. Memory. Bei Memory verliere ich zwar meistens, steigere mich aber auch schon (ha, ha) Freunde und Bekannte beschreiben mich als humorvollen, lieben Menschen, der gerne und viel lacht. Was mir fehlt ist eine Partnerin, die mit mir z:B. gerne mal am Wochenende, aber auch unter der Woche Spaziergänge durch die herrlich grüne Landschaft meiner Heimat im Landkreis Hannover unternimmt. Ich suche hier einen Menschen der meine Schwächen akzeptieren kann, so wie ich auch seine akzeptiere. Ich weiß, mein Wunsch ist sicher ungewöhnlich, aber ungewöhnliche Vorhaben setzen manchmal ungewöhnliche Wege voraus: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!" Ich würde mich freuen, wenn ich Dich/Euch ein bisschen neugierig gemacht habe. Ich bin mal gespannt, ob sich hierauf was tut.... Lieben Gruß Tobias
  7. 1 point
    Lieber Tobias, ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. Ich verstehe dich sehr gut. Ich habe meine bessere Hälfte schon gefunden und hoffe es meldet sich jemand bei dir.Oder besser vielleicht hast du dein Glück schon gefunden.
  8. 1 point
    Ich wollte eben nur mal sagen, wie toll ich das finde, dass sich jemand nach einiger Zeit dann noch mal meldet und sagt, wie die "Geschichte' zu Ende gegangen ist. Gratulation, weiter so!
  9. 1 point
    ...es ist keine große Sache das AC-Gelenk zu reponieren . Subluxiert heißt ja nicht ganz ausgerenkt, sondern etwas verschoben. Es ist ein so genanntes "straffes Gelenk", das mit Bändern zusammengehalten wird. Für einen Manualtherapeut/In sollte es kein Problem es zu behandeln. Du musst dir vorstellen, dass die Schulter überwiegend von Muskeln und Bändern zusammengehalten wird. Wenn du dir das mal in einer Grafik anschaust, wirst du sehen, dass im Verhältnis zur Hüfte, das Glenohumerale-System nicht einmal die Hälfte ausmacht wie Gelenks-Kopf und Gelenks-Pfanne in einander liegen. Vergleichbar mit einem leicht gebogenem 2-Euro-Stück und einem Besenstiel. Ich hoffe du kannst dir jetzt vorstellen, warum jeder darauf pocht, dass du deine Muskulatur kräftigst und niemand eine gezielte Aussage machen kann "wie stabil ist meine Schulter". Mit MRT-Bildern bin ich nicht so fit, vielleicht kennt sich Thomas besser aus.
  10. 1 point
    Morgen, also Gianni hat alles TOP gesagt👍🏽! Die wichtigsten Schulterübungen Kräftigung der Ausenrotatoren und ggf. serratus ant. Falls der Befund vom Schulterblatt pos.ist. Dies kann dein Therapeut/in befunden. Alles was Geräusche macht aber keinen Schmerz ist eigentlich unproblematisch. Ich würde mich allerdings außer etwas ist gerissen, gebrochen zB. Durch nen Trauma oder ne Sehne nicht operieren lassen, da man Schulterprobleme durch Behandlungen gut in den Griff bekommt und Schulterschnerzen oft komplexer sind. D.h. Das es oft nicht nur ein Inpingment ist sondern auch andere Strukturen wie Sehnenansätze, Muskeln etc.eine Reizung haben oder weh tun. Diese kann man nicht operieren. Außerdem wird dadurch ja die Ursache von Schulterbeschwerden nicht beseitigt. Der Subacromiale Raum ist nicht einfach so zu eng. Durch scapulafehstellung oder zB. Nach vorne Verlagerung des Schultergelenkes kommt es oft dazu. Operiert man die eine Schulter, ist vielleicht ne Zeit später die andere Schulter dran, weil nicht die Ursache sondern das Symptom behandelt wurde.
  11. 1 point
    ...hast du dabei schmerzen? In deinem Bericht/Diagnose stand auch was von einer Tendinitis (Peridentitis) Die mechanische Behinderung des freien Gleitens der Rotatorenmanschette unter dem Schulterdach (Akromion) kann auch zur Reizung und Entzündung der langen Bizepssehne führen. Da diese Bizepssehne durch einen so genannten sulcus (Gleitrinne) muss kann bei einer Tendinitis eben diese Gleitrinne zu krepitationen oder schnappen führen. Ähnliche Symptome zeigen sich auch bei einer Sehenscheidenetzündung am Unterarm. Die Tatsache, dass die lange Bizepssehne in weiten Teilen im Schulter-Gelenk verläuft und von Gelenkflüssigkeit umspült wird, macht diese anfällig für entzündliche Veränderungen. Du musst echt Geduld und Selbstvertrauen haben. Mache deine Übungen weiter ( im schmerzfreien Rahmen) die dir dein/e TherapeutIn gezeigt hat. Du kannst dir auch selber oder dein/e PartnerIn leichte Massagen und Friktionen verpassen. Wie auch schon weiter oben gesagt, suche dir einen guten Akupunkteur oder mach dir Umschläge mit z.B. Retterspitz. Auch Kinesio Taping würde dir eine Entlastung bringen. Eine Entzündung aus den Gelenken/Sehen raus zu bringen ist meist sehr langwierig.
  12. 1 point
    Klar, des weis Ich dochh ! Wenn zwei Moderatoren der gleichen Meinung sind, ist es doch auch Toll, dann weis doch derjenige wo den Beitrag schrieb daß er auf dem richtigen Weg sind. Auserdem sinds manchmal Themen wo man lust hat einfach mitzudiskutieren, und jeder hat doch noch andere interessante Ansätze. Leider hab Ich jetzt ka zeit pat.ist scho da. l.g.
  13. 1 point
    ...ich wüsste nicht was es noch zu schreiben gibt Thomas - Es wurde alles gesagt. Schmarn, ich bin froh wenn jemand eine andere Meinung hat oder weitere Tipps. Ich kann nicht alles wissen. Es heißt ja immer: "Hol dir eine zweite Meinung"
  14. 1 point
    Hallo Katharina, was meinst du jetzt, eine Diastase bei Frauen nach der Schwangerschaft oder bei Männern nach dem Bierbauch? Wenn du die Frauen meinst, dann ist HIER deine Antwort darauf. Vielleicht hilft dir das. Ansonsten hoffe ich, es findet sich noch jemand, der mehr Erfahrung hat damit. Denn bei Männern sollte man es, ab einem bestimmten Grad, lieber operieren lassen.
  15. 1 point
    😡Immer kommt mir Gianni zuvor! Ich Versuch morgen früh vielleicht auch mal was dazu zu schreiben😉
  16. 1 point
    ...natürlich kannst du warten und erstmal konservativ versuchen, du kannst die OP so lange rausziehen wie es geht und erstmal alles an Möglichkeiten, die dir geboten werden ausschöpfen, das ist gar kein Thema. Ich bin z.B. ein großer Freund der Akupunktur. Wenn es jemand richtig und gut macht wird dir das sehr helfen. Solltest du aber in einem Jahr immer noch Probleme haben, dann lass es machen, sonst ist die Sehne zerfleddert. Hat bei dir schon jemand einen Schulterblatt - Test gemacht? Dein Physio sollte mal ausschau nach einem "Tipping oder Winging" des Schulterblattes halten. Ist z.B. der Serratus Anterior zu schwach, führt es zu diesem "Tipping" und zwar immer wenn du Arm absenkst haut das Akromion auf den Humerskopf und es kommt zu den geleichen Symptomen, die du schon hast. Schau dir mal diesen Film an, da wird es gut erklärt und die dazugehörigen Übungen werden dir auch gezeigt.
  17. 1 point
    Servus Aurea, das hört sich ganz nach einem externel impingement an. Wenn du mich fragst, würde ich den subacromialen Raum erweitern lassen. Das geht heute ganz gut mit einer minimalinvasiven (arthroskopischen) OP. Du wirst sonst nicht mehr froh. Im laufe der Jahre wird sich dein Zustand verschlechtern, da die Rotatorenmaschette (speziell die Supraspinatussehne) einem ständigen reiben an der Knochenkante ausgesetzt ist. Auch die Bursa findet das nicht so lustig. Die Folge ist, die Sehne wird immer dünner (kann reißen), der Körper versucht sie mit Entzündungen und Verkalkungen zu reparieren -> der Raum wird noch enger. Das subluxierte AC-Gelenk würde ich vielleicht vorher von einem Manualtherapeuten richten lassen. Falls die Kapsel und die Bänder in Ordnung sind. Das muss man erst austesten. Die Übungen, die deine Therapeuten mit dir gemacht/gezeigt haben, sind genau richtig. Ich würde vielleicht nicht unbedingt den pectoralis dehnen, sondern eher den bauchwärtigen Anteil "pars abdominalis" kräftigen. Es gibt an der Schulter Muskeln, die den Schulterkopf in die Pfanne drücken und es gibt Muskelgruppen die genau das gegenteil machen (kaudalisatoren). Und diese gilt es auf zu trainieren. Wenn du dich für eine OP entscheiden solltest, dann lass das unbedingt von einem Schulterspezialisten und nicht von einem, der heute Schultern und morgen Knie macht! Das ist meine Meinung, meine Kollegen werden eine andere haben und zu einer konservatieven Behandlung raten. Aber lass dich nicht einschüchtern Natürlich kannst du auch ohne OP Erfolg haben, aber nach meiner Erfahrung wird der Erfolg nicht von dauer sein!!!
  18. 1 point
    Danke. Werde mich mal informieren und mir ein Termin holen. Aber am Mittwoch muss ich zur Physio (alter Unfall) und überlege, ob ich es mal zeige und gucke was die sagen. Trotzdem danke.
  19. 1 point
    Zum Kennenlernen und Reinschnuppern: Unser Fachlehrer Dirk Pechmann stellt am 12.10. ab 17:15 Uhr in Nordhausen die Integrative Manuelle Therapie vor! Themen sind: theoretischer und praktischer Einblick in die Prinzipien der Integrativen Manuellen Therapie mit konkreten Informationen und praktischen Übungen zu den behandelten Themen Vorstellung das mediABC und Konzept der Integrativen Manuellen Therapie Integration der funktionellen Anatomie in die klinische Untersuchung am Bsp. der Meniskustests Ist ein Hohlkreuz immer ein Hohlkreuz? Behandlungsansätze bei klinischer Instabilität Teilnehmer am Workshop erhalten 10% Rabatt auf den ersten Kursteil der MT-Serie! Bei Interesse: http://www.dasmediabc.de/index.php?article_id=22&kurs=WORKSHOP69
  20. 1 point
    Hallo Lisa, jetzt bin ich auch noch dabei und gebe meinen Senf dazu. Das was du da hast ist ein klassischer "Postoperatives Arztsyndorm". Kommt öfter vor. Wird selten zugegeben. Nein - im Ernst. Die Ärzte sind nicht immer schuld. Hast du dein Problem schon mal von einem Neurologen begutachten lassen? Einfach mal um zu differenzieren ob es tatsächlich der peroneus ist oder der tibialis (durch das umknicken kann Druck auf dem tibialis entstehen. Er verläuft am Innenknöchel). Denn bei einer Läsion des Nervus tibialis kann der Patient sich typischerweise nicht mehr auf die Zehen stellen, da Zehenbeuger gelähmt sind. Andererseits ist deine Aussage, dass du öfter (nach außen) umknickst ein Indiz dafür, dass der peroneus betroffen ist. Sollltest du tatsächlich des öfteren so stark umknicken, dass der Fußrücken den Boden berührt, würde ich dir unbedingt zu einer Orthese, einer Schiene oder vielleicht erstmal etwas leichteres wie eine Bandage raten. Du tuhst nämlich durch die ständige umknickerei deinem Fuß keinen gefallen. Im Gegenteil, durch das umknicken verschlechtert sich deine Situation im laufe der Jahre deutlich und es kommen weitere Probleme hinzu. (Aber keine Angst, noch ist es nicht zu spät) Also mein Tipp wäre: • Erstmal zum Neurologen • Bandagen zur Stabilisierung auch Taping möglich. Beispiel • Narbenbehandlung - Guter Tipp • Stimulation der Nerven am gesamten Fuß durch setzen verschiedener Reize: TENS, Igelball, Fußübungen, Bürsten, usw... Mich würde die Meinung vom Neurologen interessieren. Melde dich einfach mal und Berichte wie es dir ergangen ist.
  21. 1 point
    Hallo zusammen Ich studiere Medien- und Kommunikationsinformatik an der Hochschule Reutlingen und schreibe derzeit meine Bachelor Thesis. Im Rahmen der Thesis wird ein Prototyp einer Smartphone App entwickelt, die der Unterstützung der Patienten und der Therapeuten während der Physiotherapie dient. Dabei handelt es sich um eine Smartphone Applikation für den Patienten, über die er den Zugang zu seinem persönlichen Therapieplan hat. Dieser Plan enthält detaillierte Beschreibungen der Übungen und wird von dem behandelnden Physiotherapeuten über eine Web-Oberfläche erstellt. Der Gedanke dahinter ist, den Therapeuten besseren Überblick über den Verlauf der Therapie zu verschaffen und den Patienten bei der Durchführung der Übungen zuhause zu unterstützen und zu motivieren. Dafür müssen die Anforderungen an die Anwendung mit Physiotherapeuten und Patienten analysiert werden: was soll denn so eine App alles können, was wäre hilfreich für die Therapeuten und Patienten? Falls jemand von euch Interesse daran hätte, würde es mich sehr freuen!!!! Grüße Yekaterina
  22. 1 point
    Hallo, Ich schreib ja gern ein wenig so, dass man zum Nachdenken angeregt wird, aber irgendwie bin ich da wohl fehlgeschlagen. Hier schreibt ja niemand etwas. Solche Apps, wie du sie beschreibst gibt es ja schon. Welche hast du dir schon angeschaut? Was gefaellt dir an ihnen oder auch nicht? Vieleicht hilft das: Wir schauen uns gerade fuer v.a. unsere Kundschaft, die weiter ausserhalb auf dem Lande wohnt, Physitrack/ Physiapp an, da es von unserem Datamanagementsystem angeboten wird. Allerdings sind die Kosten fuer die Klinik nicht unerheblich und das muss ja auch beruecksichtigt werden. Kennst du die? Photosensoren zur Eigenkontrolle hoert sich gut an. Ich frage mich nur, wie das praktisch durchzufuehren ist, i.e. wer gibt die Daten jedes Mal bei jeder Uebung ein (Durchschnittsbehandlungszeit in Praxen ist 20 min). Ich habe bei einem Projekt mitgearbeitet, bei dem versucht wurde ueber XBox 360 zu stimulieren (Patienten werden neben das Model eingescannt und konnten sich daher beim Ausfuehren der Uebung beobachten). Die Motivation liess nach ca. 3 Wochen nach und es gab keinen Transfer in die Realitaet (die Patienten wussten nach wie vor nicht, wann sie etwas richtig oder falsch machten). Vielleicht schreiben ja andere auch noch mal etwas..... Gruss, Anna
  23. 1 point
    Was wirklich hilft wenn du die Diagonalen nicht auswendig lernst sondern selbst machst und einfach mal schaust welches gelenk hat die und die Stellung am Anfang wie stehen die Gelenke am Ende. Beim Visuellen lernt man viel schneller. Das Gilt auch für die Anatomie. Mal einen Knochen in der Hand gehabt lernt mans leichter. So musst du nur kucken wie deine Gelenke jetzt stehen. Dann ist PNF nichtmal so schwer.
  24. 1 point
    Peace! PNF ist für mich auch so ein Minenfeld gewesen.:) Un der Praxis ists dann aber oftmals einfacher, weil man sich das selbst bisschen selber erabeiten kann. Ich habs immer so gemacht: Bsp: Beinpattern: D1: EX/ADD/AR als D1 - da somit die Position angegeben wird wo du hinwillst, denkste dir bei allem einfach das Gegenteil, also legst das Bein auf der Bank in Abd & IR, so machste das einfach überall. Hilft als Anfänger ungemein um den Wirr-Warr bissl zu entkommen.^^ greetz
  25. 1 point
    Jo, genauso mache ich das auch. Die Süßen in der Ausbildung müssen das aber so aussplitten (wir waren auch mal so arme Schweine - do you remember). Kapiert habe ich das nie,aber das o.g. Schema hätte mir damals einiges erleichter. Sauerei finde ich nur sowas komplexes zu verlangen, wenn es scheinbar noch nicht im Unterricht dran war. Ich schau mal, ob ich was einfaches finde... Nicht aufgeben, Physiomami
  26. 1 point
    So machen wir es im Praktikum für unseren Befund: Inspektion in Bewegung (Ganganalyse): Gangart (3-Punkte-Gang, Soko, etc.) Gangparameter 1. Gangrhythmus (gleichmäßig, Standbeinphase 0,5-2 Sek.) 2. Gangtempo (100-120 Schritte/Min. oder 60-90m/Min.) 3. Spurbreite (HG-Breite, 2 Fersenbreiten) 4. Schrittlänge (2,5-3 Fußlängen oder 70-90cm) 5. anatomische FLA 12° ARO, funktionelle FLA zeigt nach vorne 6. Beinachsen & Fußstabilisation 7. Rumpfrotation und Armpendel 8. Stellung & Bewegungen der KLA 9. typische Hinkmechanismen (Duchenne, Trendelenburg, Entlastungshinken, Verkürzungshinken, Versteifungshinken, Steppergang, Zehengang, Hackengang) Analyse der einzelnen Gangphasen in Tabellenform: Gangphase HG KG OSG re li re li re li Initial contact Loading response Mid stance Terminal stance Pre swing Initial swing Mid swing Terminal swing In der Tabelle schreiben wir dann rein, welches Gelenk uns wie in welcher Gangphase aufgefallen ist, z.B. -DE im Terminalstand rechts
  27. 1 point
    Beispiel aus einem meiner Befunde: Der Patient geht flüssig und sicher im Drei-Punkte-Gang. Da er 2004 im rechten Knie eine TEP bekam, kannte er das Stützengehen schon und es bereitete ihm keine Probleme, dies koordinativ umzusetzen. Schon am 2. Tag post OP lief er ohne Schwierigkeiten im Drei-Punkte-Gang. Herr x setzt plan auf, ein Abrollvorgang ist nur zu erahnen. Dies ist durch die mangelnde Knieflexion zu erklären. Die Schrittlänge ist identisch, die Spurbreite hüftbreit. Die Hüftextension ist nicht optimal, aber eher unauffällig im Gang. Der Patient geht stets aufgerichtet und mit nach vorn gerichtetem Blick. Seine Hyperlordose in der Halswirbelsäule und leicht nach ventral translatierter Kopf fällt dennoch auf.