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    Hier habe ich alle notwenigen Muskelfunktionstest zusammengefügt
  2. 4 points
    Guten Abend Sunshine! Bei einem BS Prolaps ist es genau dasselbe wie bei einer Protrusion. Natürlich lässt sich auch ein BS Vorfall durch Extensionsmobilsationen beseitigen. Das kann Ich aus eigener Erfahrung bestätigen?! Im Prinzip ist es primär eine Kombi aus Ursachen und Symptombehandlung. D.h als Ursache versucht man durch Techniken aus der MT oder ext.mobi nach mc Kenzy das BSmaterial Wieder zurückzubringen. In der Symptombehandlung wird ein laseque durchgeführt. Ist dieser positiv Ist der IschiasNerv verklebt Und muss mit einer sog. Nervenmobilisation mitbehandelt werden. Die Nervenmobis werden genauso durchgeführt wie die Nervenspannungstests.mit dem Unterschied dass die dist. Gelenke bewegt und nicht gehalten werden. Was auch möglich ist dass zusätzlich eine Venöse Srauung im Bauchraum besteht oder von einem hypertonen m.Psoas hervorgerufen wird. Da hier auch Venen durchziehen kann sich das Blut bei Kompression bis in die Nervenwurzel zurückstauen und auch einen pos.laseque verursachen. Das kann man aber testen. Schmerzen nach dem Essen wären dafür typisch oder der laseque wird schlimmer wenn der Pat. Den Druck im bauchraum erhöht zb.durch Anspannen der Bauchmuskeln. Nach einer Ursachen/Symptombehandlung, und bei nachlassenden Beschwerden wäre dann der nächste Schritt wie du oben schon geschrieben hast Sunshine die Segmente zu stabilisieren. Dies funktioniert aber nicht durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Es wird einem immer noch eingetrichtert man muss Bauch und Rücken trainieren um seine Wirbelsäule zu stabilisieren. Bauch und Rücken sollten klar immer auch mittrainiert werden. Aber stabilisieren kann man dadurch die WS nicht. Dafür braucht man ein Training der tiefen,sog segmentalen Muskulatur. Diese Muskeln werden nicht aufgebaut, haben also keinen Massezuwachs. Hier geht es um die neuromuskuläre Ansteuerung die richtige Aktivierung . Der m.transversus und die multifidi sind wichtige Muskeln. Außerdem erreicht man das stabilisierende System immer durch Koordinativ Anspruchsvolle Übungen. Das sind viele Übungen aus dem funktionellem Training. Am Schluss würde man dann noch Rückenschule machen und die Stabilisation (transversusaktivität) mit in den Alltag integrieren. gruss Thomas
  3. 4 points
    Hallo wie wäre es denn, wenn du dich einfach anmeldest? Dann kannst du auch alle anderen Bereiche hier nutzen und es ist persönliche. zu deinen Fragen Nach einer OP sind Massagen im OP Gebiet immer KI - aber das wird der Patient dir auch früh genug zu verstehen geben Nervenmobi? würde ich erst nach abgeschlossener Wundheilung tun. Kannst alles machen was dem Patient gut tut. Prophylaxen, Stabitraining, Entstauende Maßnahmen, leichte Mobiübungen der angrenzenden Gelenke um Kontrakturen zu vermeiden Transfer zeigen, Atemstoffwechselgymnastik, Propriozeption, Sensischulung, GG, Koordination - je nach z.n. OP. Ich behandel immer Patientenorientiert - mach einen schönen Befund und du hast genug was du machen kannst. LG
  4. 3 points
    Das sehe ich auch so. Die Chandra leistet uns hier eine hervorragende Unterstützung, vor allem mit ihren psychologischen Hintergrundwissen. Außerdem hat sie, gerade als Patientin, viel Erfahrung in bestimmten Gebieten. Denn ein Patient der selber die Erfahrung gemacht hat, kann dir mehr Tipps und Infos geben als mancher Arzt. Wir haben ja auch nicht auf alles eine Antwort. Wenn du wirklich alle ihre Posts gelesen hättest liebe Kati, dann hättest du auch festgestellt, dass sie in den meisten ihrer Antworten auch angibt keine Physiotherapeutin zu sein. Also kann auch jeder für sich entscheiden, ob man das lesen will was sie schreibt oder lieber überliest! Trotzdem, wir (Moderatoren) lesen die Posts ja auch, und wenn wir gravierende Fehlinformationen lesen, greifen wir natürlich ein. Da braucht sich keiner Sorgen zu machen! Also, ich bin sehr froh unsere Chandra hier zu haben . Danke!!!
  5. 3 points
    Hallo Sabi, ich versuche mich "kurz" zu fassen, da man mit diesem Thema ganze Bücher füllen könnte Im Endeffekt wird als "Impigement" ein Einklemmen, der im subacromialen Raum befindlichen Sehnen und Schleimbeutel bezeichnet. Das geschieht in der Regel bei einer Elevation der Arme über 90° oder durch Kompression, z.B. wenn Patienten auf der betroffenen Seite liegen. Darum sollte man mit diesen Patienten möglichst keine Überkopf - Übungen machen. Hier wäre ein beüben der Rotatoren um die Schulter zu zentrieren und der Muskeln, die den Humerus nach kaudal ziehen, zur Vergrößerung des Raumes unter dem Schulterdach, das Mittel der Wahl. Wenn du weißt welche Muskeln dazu gehören und was sie machen, kann man sich die Übungen leichter ausdenken. Das wäre für die Kaudalisatoren: m. latissimus dorsi m. teres major m. pectoralis major – pars abdominalis m. biceps brachii – caput longum m. supraspinatus Hier hast du ein Beispiel für die Rotatoren: https://www.youtube.com/watch?v=qJStneUz5Ng Und hier sind ein Paar allgemeine Übungen: https://www.youtube.com/watch?v=N7t3rBqeCVU Ich habe dir ein paar Tipps und Ideen geliefert. Ich fände es aber sehr förderlich für deine Ausbildung, wenn du dir die Rotatoren der Schulter und deren Funktion suchst und selber ein paar Übungen zusammen stellst. Das ist nicht schwer, wenn man die Funktionen der einzelnen Muskeln vor Augen hat. Das ist ja auch der Sinn der ganzen Ausbildung: Selber über die Problematik nachdenken, recherchieren und therapieren. Dann wird aus dir sicher eine Super Therapeutin. Viel Glück!!!
  6. 3 points
    Hi, einen "Trick" gibt es eben leider nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, die "Diagnose" emotionale Abhängigkeit wurde richtig gestellt und die Pat. weist starke dependente Persönlichkeitszüge auf. In diesem Fall wäre es ihr egal, wer sie behandelt, sie wird bei jedem Therapeuten anklammerndes, vielleicht auch stark angepasstes, unterwürfiges Verhalten zeigen. Aus diversen Gründen kann es sein, dass Menschen in ihrer Kindheit keine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, z.B. weil sie zu behütet aufwachsen und ihnen alles abgenommen wird oder auch das Gegenteil: Dass sie zu früh zu hoher Verantwortung ausgesetzt werden, der sie noch gar nicht gewachsen sein können. Auf jeden Fall brauchen sie immer eine Art Kompass, jemanden, der ihnen zeigt, wo sie langgehen sollen und auf welche Weise. Wer das ist, ist ziemlich egal. Stell Dir vor, Du verläufst Dich beim Pilzesammeln tief im Wald - da wirst Du auch den nächstbesten Menschen fragen, wie Du da wieder rauskommst - egal ob Dir seine Nase passt. Ich reite da so sehr drauf rum, weil es einen Unterschied macht, ob einfach die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sehr tief ist oder sie wirklich abhängig ist. In letzterem Fall bringt es dann nämlich nichts, sie an einen Kollegen abzugeben - der wird das gleiche Problem mit ihr haben und sich bei Dir herzlich bedanken. ? Was Dir dann noch bleibt, sind 2 Möglichkeiten: Entweder schlucken oder ansprechen. Beides ist für einen Physio blöd, weil du dafür nicht zuständig bist. Sowas als Physio anzusprechen ist in etwa so, als ob man als Psychotherapeut Tipps fürs Rückentraining gibt - da hat mans schwer, ernst genommen zu werden. Im schlimmsten Fall hat sie nachher das Gefühl, Du mischst Dich in Angelegenheiten, die Dich nichts angehen. Fall 1: Schlucken: Ist geeignet, wenn sich das Problem bald ohnehin "von selbst löst". Du also weißt, die Pat. ist geheilt oder zieht weg oder so (und befindet sich anscheinend ja ohnehin in amb. Psychotherapie - sollen die Therapeuten das mit ihr bearbeiten). Auf die Dauer ist das aber keine gute Lösung, insbesondere, wenn es Dich belastet. Fall 2: Ansprechen. Schwierig. Auch für Psychotherapeuten ist das echt immer wieder sehr heikel, weil gerade diese Pat.-Gruppe sehr leicht kränkbar ist und Du mit dem Ansprechen sehr tiefsitzende Ängste vor bspw. Ablehnung triggern kannst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du zum Zeitpunkt des Ansprechens bereits ihr Vertrauen besitzt (wir nennen das "Beziehungscredit") und dass Du Dir sehr genau überlegst, wie Du es ansprichst. Es sollte auf jeden Fall vermittelt werden, dass für Dich das Verhalten der Patientin sehr anstrengend ist, während Du die Patientin als Person aber sehr gerne hast. Die Gesprächsatmosphäre sollte also von Respekt, Wertschätzung und Verständnis geprägt sein. Das Verhalten ist für Dich schwierig, nicht die Patientin. Dann solltest Du ihr auch sehr genau und konkret nennen können, welches Verhalten genau für Dich problematisch ist und was es bei Dir auslöst (z.B. dass Du Dich bedrängt fühlst). Dabei gilt es, generelle Regeln der Gesprächsführung zu beachten, Ich- statt Du-Aussagen, keine Vorwürfe, kein Bagatellisieren, kein Belehren usw. Versuch Dir vorher zu überlegen, wie sich die Pat. vielleicht stattdessen verhalten könnte - also ein Alternativverhalten anzubieten. Und Dir sollte bewusst sein, dass Du Dir noch so viel Mühe geben kannst mit dem Gespräch: Es kann dazu führen, dass die Patientin die MLD abbricht oder es kann sein, dass sie nur hört "Die mag mich", den Rest ausblendet, verdrängt, aber weil Du die Angst kurz angestoßen hast, kanns Dir passieren, dass sie danach reflektorisch umso mehr klammert. Das ist allerdings selten, meistens sind die Patienten eher gekränkt. Mit ein bisschen Glück sind die Ängste der Patientin nicht sehr tiefsitzend, sie ist vielleicht einfach einsam und dann kanns sein, dass Du auf aufnahmebereite Ohren stößt. Es gibt theoretisch noch eine dritte Möglichkeit: Indirekt ansprechen. Also z.B. bei der Behandlung von einer Freundin erzählen, die Du anstrengend findest, weil sie entsprechendes Verhalten zeigt. Aber Vorsicht: Wenn sie nicht total unterdurchschnittlich begabt ist, weiß sie genau, worauf Du anspielst, was dazu führen kann, dass sie sich veräppelt vorkommt. In der Regel macht man das nur bei Kindern. Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Antwort für Dich alles andere als befriedigend ist, weil Ihr einen sehr praktischen Beruf habt, bei dem man "einfach" die Rotatorenmanschette stabilisiert oder weiß der Geier und so ein schwieriges Gespräch ist viel schwammiger und anders als bei Euch eben wirklich mit jedem Patienten sehr unterschiedlich zu führen. Nur die Grundregeln sind immer dieselben, aber ich kann Dir z.B. keinen genauen Wortlaut nennen, so wie man bei Euch bestimmte Übungen empfehlen kann. Manchmal beneide ich Euch da! ? So Fälle wie Deiner lassen es mich immer wieder schade finden, wie schlecht ambulante Therapeuten unterschiedlicher Disziplinen zusammenarbeiten. Es wäre viel besser, wenn Du das mit ihrem Psychotherapeuten besprechen und er es mit ihr bearbeiten könnte. Kannst ja mal berichten, viel Erfolg und lg Chandra
  7. 3 points
    Hi, Muss Dir leider gleich sagen, dass es keine Ideallösung gibt, eine solche Situation ist echt schwierig. Wie verhält sich die Patientin denn genau? Hast Du das Gefühl, sie klammert an Dir als Person, weil Ihr so eine gute Beziehung habt oder braucht sie nur "irgendeinen Physio", weil sie vlt einfach einsam ist? Sag mal kurz Bescheid, ob Du noch Interesse an einer Antwort hast, dann würde ich ein bisschen mehr ausholen. ?
  8. 3 points
    Mahlzeit! Das erste wie schon physiojan und Gianni geschrieben hat, wäre wichtig wie sich das Endgefühl anfühlt. Ein weich elastischer Stopp spricht daher eher für ein muskuläres Problem. Wäre es fest elastisch dann ist die MT ein gutes Werkzeug zum Lösen von Kapselverklebungen. Es kann auch sein dass der Junge die Beugung vielleicht gar nicht zulässt. Vielleicht kann man hier mal versuchen die Bewegung willkürlich stattfinden zu lassen ohne dass er merkt dass es eine Therapie ist,zb durch ein Spiel. Was Ich auch noch probieren würde ist PIR und die Antagonistenhemmung. Ich würde beides nacheinander machen um mehr Effektivität zu bekommen. Also zb erst den Triceps, dann den Biceps anspannen oder umgekehrt
  9. 3 points
    Hallo Haaanni97! Ist der Einsatz jetzt vorbei? Hattest du den Mut einmal nachzufragen, was genau das Problem der Anleiterin mit dir war? Immerhin kann man ja nur an sich arbeiten, wenn man konstruktive Kritik bekommt. Vielleicht hast du eine Situation auch missverstanden. Hatten andere Mitschüler zuvor ähnliche Probleme an diesem Einsatzort? Vielleicht gab es ja auch interne Schwierigkeiten, die nicht wirklich etwas mit dir zu tun hatten. Stress und Überlastung kann ein ganzes Team aufreiben. Mit der Prüfungsangst bist du nicht allein. Die meisten Menschen bekommen ein kribbeln im Bauch, wenn von ihnen Leistung abverlangt wird. Das Positive daran ist, dass uns in Wirklichkeit die Nervosität absolut wach und belastbar macht. Du bist im zweiten Lehrjahr und hast schon jede Menge gemeistert. Habe Vertrauen in dich! Bis zu deinem Staatsexamen sind noch einige Monate hin. Es ist doch noch genug Zeit, um sich einen guten Lernplan zu erstellen und vorhandene Wissenslücken zu schließen. Dranbleiben lohnt sich! Gute Besserung für dich! Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: "Niemand kann mich ohne meine Erlaubnis verletzten! Herzliche Grüße Patricia
  10. 3 points
    Hallo Christa-gertz, wenn es dann zur Krankengymnastik geht und es ohne Tabletten noch irgendwie auszuhalten ist, diese bitte an dem Tag weglassen. So weiß der Kollege dann besser wo deine tatsächliche Schmerzgrenze liegt. LG
  11. 3 points
    Hallo Zusammen! Jawohl, an das hätte Ich jetzt auch gedacht Gianni.?! Das es bis in die Wade ausstrahlt kann eigentlich nur der Ischiasnerv sein. Die Beschwerden können aufjedenfall physiotherapeutisch gelöst werden Christa. Da würde Ich versuchen mir ein Rezept am besten für Manuelle Therapie zu ergattern. Ich würde mir aber auch das ISG mit anschauen das möglicherweise mit blockiert ist und den M.periformis. Auch das kann die obenen genannten Beschwerden auslösen.
  12. 3 points
    Hallo Pennelope, ich glaube das ist zu noch früh für die Geräte. Ich würde auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten und ihn über dein Vorhaben informieren und dokumentieren! Sollte nämlich was passieren (Schmerzen, Entzündung, Riss etc...), bist du auf der sicheren Seite ! In der Regel gibt der Arzt die einzelnen Stufen der Belastbarkeit frei. Bei manchen Ärzten aber ist das leider nicht der Fall. Es gibt aber so einen Leitfaden zur postoperativen Nachbehandlung, nach dem man sich richten kann, z.B: • 1. Woche abschwellende Maßnahmen, Eisapplikation und ggf. Lymphdrainage • ab 7. Tag Vorbeugen von Verklebungen (manuell, keine aktive Krankengymnastik) • 2. bis 4. Woche Gangschule und Weichteilmobilisation, Narbenmobilisation • 5. und 6. Woche Muskelkräftigung (Aquajogging, legpress, Fahrrad-Heimtrainer) • ab 7. Woche propriozeptives Training (Wackelbrett) • ab 8. Woche Zehenspitzen- und Dehnungsübungen • ab 10.- 12. Woche Steigerung der muskulären und koordinativen Leistungsfähigkeit • ab 13. Woche Joggen • Kontakt- und Ballsportarten, wenn möglich, erst nach 6 Monaten
  13. 3 points
    Hallo. Eigentlich eignet sich Hochvolt ja gut für Metallimplantate. Das EKG misst ja - ich würde sagen es ist relativ unwahrscheinlich, dass da was passiert. Aber um Messfehler zu vermeiden, würde ich es nicht an dem Tag machen. Ich mein, ist 24h - sollte man in die Planung mit einbeziehen - der Patient kann auch dem Arzt sagen, dass er eine Verordnung für Elektrotherapie hat und nachfragen.
  14. 3 points
    Hallo Moehre, der jpphysio ist mit seiner Theorie gar nicht so verkehrt dran. Allerdings beschreibt es die Richtung ob sich der Nucleus unterhalb oder oberhalb der Nervenwurzel befindet. Man stellt sich die Nervenwurzel am besten wie ein Männchen mit seitlich ausgestreckten Armen vor. Wenn das Banscheibenmaterial unterhalb der Schulter eingelaufen ist, dann ist es der Achselprolaps und umgekehrt. Dem entsprechend kann ich das so testen: Wenn der Patient eine latflex der LWS zur Schmerzseite macht und die Schmerzen werden dabei stärker, weiß ich, dass es sich um einen Schulterprolaps handelt, da der Nerv von oben Komprimiert wird. Die Schulter geht nach oben der Nerv wird dabei noch stärker komprimiert. Macht der Patient dagegen eine Latflex zur Gegenseite und der Schmerz wird auf der Schmerzseite schlimmer, dann handelt es sich um einen Achselprolaps. Die Schulter macht eine "Flexion". als würde ich einen Tesnnisball unter der Achsel einklemmen. Ich habe mal auf die Schnelle ein Schaubild gebastelt um das zu verdeutlichen: Man braucht das ganze für die Manuelle Therapie. Wenn man genau weiß, wo der Prolaps sitzt, kann ich z.B. mit Traktionen oder bei einer Banscheibentechnik entlastend arbeiten, ohne dass ich noch mehr Kompression auf den Prolaps bzw. auf den Nerven ausübe. Ich hoffe es ist dir etwas klarer geworden was damit gemeint ist. Wenn etwas unklar ist, frag ruhig...
  15. 2 points
    Hi, ein zu hoher Muskeltonus kann unterschiedliche Ursachen haben. Die gängigste ist eine zu hohe Sympathikusaktivierung durch Stress, Angst, Wut oder auch Schmerz (Achtung Teufelskreis)! Fehlhaltungen im Alltag sind auch sehr berühmt, gerade, wenn man nur eine Schulter-/ Nackenseite verspannt hat. Und dann gibts noch einige neurologische Erkrankungen, die zu einer zu hohen Muskelspannung führen. Lg
  16. 2 points
    Ich finde auch das Thema Kommunikation sehr wichtig. Wird zwar behandelt, aber oberflächlich. Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Empathie zeigen etc fände ich spannend zu vertiefen Fokus auf sich selbst - in welchen Situationen tue ich mich schwer, was ist besonders herausfordernd für mich, in welchen Situationen fällt es mir schwer, mich in einen Patienten/Patientin hineinzuversetzen und warum? Häufige psychologische Krankheitsbilder durchsprechen und Akzeptanz erhöhen; mir begegnen im Studium immer noch erstaunlich viele Menschen, die sehr abschätzig über psychologische Hilfe sprechen Außerdem, wird schnell vergessen: wie gehen wir in der Ausbildung / im Studium miteinander um? Wie verändere ich mich durch die Ausbildung? Wie gehe ich gut mit dem hohen Leistungsdruck um? wie kann ich Selbstmitgefühl praktizieren? Wie können wir aufeinander achten? etc.
  17. 2 points
    Hallo jvles24, ich weiß nicht, ob du von der Realschule FOS, Gymnasium oder wo anders her kommst. Als ich begonnen habe war bei mir Biologie schon etwas länger her. Einige aus meiner Klasse kamen gerade aus dem Abitur und haben durch ihr Sport- oder Biologieabitur andere Grundkenntnisse mitgebracht. In den ersten Stunden Physiologie und Anatomie konnte ich kaum mithalten. So musste ich einiges erstmal googeln und brauchte länger es zu verstehen. Aber nach ein paar Wochen waren wir alle auf dem gleichen Wissenstand. Also wenn ich du wäre würde ich mir nur mal so grundlegende Themen wie Zytologie (Aufbau einer Zelle, Transportprozesse durch Biomembranen, Proteine, Kohlenhydrate usw.), Herz-Kreislauf-System, Genetik... anschauen. So hast du schonmal einen groben Überblick und fühlst dich vorbereiteter. Hier haben mir die alten Biologieskripte aus der Schule geholfen und die Videos von Biologie - simpleclub. Ansonsten entspann noch schön und lass es einfach auf dich zu kommen. Und so motiviert wie du auf mich wirkst, wirst du keine Probleme in der Ausbildung haben
  18. 2 points
    oh, das tut mir leid - das wollte ich nun wirklich nicht. Auch meine Wirbel sind etwas gedreht, hin und wieder macht das bisschen Probleme, aber mit den Übungen bekomme ich das gut in den Griff. Wie gianni schon sagte, Physio und lass dir von dort Übungen für zuhause mitgeben, YouTube bietet dir auch einen großen Pool an Übungen für die Wirbelsäule, probier dich aus und guck was dir gut tut. Ich persönlich bevorzuge ja das Theraband. LG
  19. 2 points
    Das ist ein Irrglaube der meisten Menschen und man wiegt sich in falscher Sicherheit! Man denkt wenn ich mir ein paar Schuhe anziehe, die mir die Arbeit abnehmen, wird alles gut . Das selbe dachte man vom MBT-Schuh, jetzt ist er verschwunden. Die Füße haben sind eigentlich seit der Steinzeit nicht sonderlich stark verändert. Der Unterschied ist nur, dass es früher keine ebenen, glatten, harten Böden gab. Früher hatte man verschiedene Untergründe (Sand, Moos, Waldboden, Steine) in dem sich der Fuß anpassen musste und dem entsprechend auch die Muskulatur angeregt wurde. Heute steckt man uns schon ziemlich bald in Schuhen, so dass die Fußmuskeln kaum eine Chance habe sich zu entwickeln (Korsett). Der Fuß wird vom Schuh gehalten und die Muskulatur macht Urlaub, so einfach ist das. Wenn du in deiner Fehlstellung und deiner abgeschwächten Muskulatur, solche Schuhe tragen würdest, wäre es so, als würdest du mit einem Auto fahren, der einen Platten hat. Mit der Zeit fährst du auch die Felge kaputt. Deshalb brauchst du zunächst feste Schuhe um Schlimmeres zu verhindern und paralell dazu machst du täglich deine Fußübungen (Barfuß). Das Knicken der Füße ist übrigens ein abgeschwächter "Tibialis Posterior" kannst du googeln. Mit dieser zusätzlichen Übung kannst du diesen Muskel immer und überall trainieren und musst nich einmal die Schuhe ausziehen. Am günstigsten beim Zähneputzen empfiehlt es sich, auf die Zehenspitzen in Richtung Kleinzehe auf und ab zu bewegen (Wippen), ohne das die Fersen dabei aufgesetzt werden.
  20. 2 points
    Vor jeder Behandlung macht man einen Befund - sonst weiss man ja nicht, was man behandeln soll. Und genau dort liegt das Problem bei Gruppen. Es ist sehr schwierig, von jedem einzelnen Patienten zu erfahren, wo die individuellen Probleme liegen und was der Patient erreichen moechte. Also geht dies meist nur generell. Als erstes wuerde ich mir die Lernziele des Fachs ansehen: Was ist der Zweck des Examens, was genau wird geprueft, welche Faehigkeiten sollst du nachweisen? Hast Du nach der Gruppe noch ein Gespraech mit dem Pruefer? Dann ueberleg dir, welche Syptome Asthma hervorruft, welche Schwierigkeiten Asthma meist mit sich bringt und wie es ausserhalb der Physio behandelt wird. Erstes und letzteres kann in das Einfuehrungsgespraech, mittleres gibt dir Aufschluss ueber die uebungen. Als naechstes, schau nach, wie du gelernt hast, Gruppenbehandlungen aufzubauen - nimm die Beispiele z.B. aus der Orthopaedie, die du ja schon gemacht hast. Jede Behandlung unterliegt einen bestimmten Schema - auch Gruppen (z.B. Einfuehrungsgespraech, aufwaermen, Uebungsziel 1, Uebungsziel 2, Uebungsziel 3, theoretische Information/ Eriehung, Uebungsziel 4, Uebungsziel 5, abkuehlen, Abschlussgespraech); dies musst du nur von Orthopaedie auf Innere umstellen. Viel Spass bei der Planung (Spass ist uebrigens eine der nachgewiesenen Hauptkomponenten einer Gruppenbehandlung ), Anna
  21. 2 points
    Hallo MadBean, ich kann mir gut vorstellen, dass du verzweifelt bist. So etwas belastet die Psyche ziemlich . Aber wir versuchen dir gerne gemeinsam zu helfen. Das Problem was du da schilderst, kommt meiner Meinung nach von einer Störung der Kopfgelenke. Meistens werden die Wirbel Atlas/Axis für diese Art Problematik verantwortlich gemacht. Als erstes hätte ich auch eine Fehlstellung oder eine Blockade vermutet, aber wenn du bereits bei einem Manualtherapeuten und auch bei einem Chiropraktiker warst, sollte man umdenken und eher eine Instabilität dieser Kopfgelenke in betracht ziehen. Ein Kollege (rafaelmt1990) hat im November, bei einem ähnlichen Problem folgendes geschrieben: nach meiner Erfahrung nach ist oft der C2 betroffen. Der C2 hat einen Zapfen(Dens Axis) der durch den C1 hindurchreicht. Damit dieser Zapfen zentriert bleibt und nicht viel Bewegung erlaubt, ist dieser mit Bändern fixiert (Ligg. alaria). Oft liegt ein Trophikproblem vor. Bänder verlieren ihre Spannkraft, indem sie mit Flüssigkeit unterversorgt sind. Leider befindet sich genau in diesem Areal eine sehr sensible Struktur, die Medulla Oblongata (Atemzentrum). Hat dieser Dens Axis nun Spiel in diese Richtung kann er bei bestimmten Bewegungen kurzzeitig Druck auf die Medulla Oblongata bewirken --> das Resultat ist Schwindel, Sensationen im Blickfeld etc.  Dies kann man manuell leicht testen, indem man den C2 von dorsal(hinten) etwas nach ventral(vorne) schiebt kurz wartet und ihn dann plötzlich zurückschlagen lässt (Sharp Purser-Test) Typisch wäre auch oft, wenn du flach liegst und plötzlich nach vorne aufstehst, das genau dann die Symptome auftreten. LG Ich stimme ihm voll zu und ich könnte mir vorstellen, dass bei dir genau diese Symptomatik besteht. Mein Tipp wäre, du gehst zu einem Neurologen und bittest ihn, dass er dich zu einem "Funktions MRT" überweist! Das ist wichtig, denn bei einem "normalen MRT" würde man eine evtl. Instabilität unter Umständen nicht sehen!!!
  22. 2 points
    Hallo, ich rate Dir, Deine Entscheidung nicht nach Ort oder Art der "Firma" zu treffen, sondern nach den Rahmenbedingungen. Denk daran, dass das eigentliche und intensivere Lernen vor allem nach Abschluss der Ausbildung beginnt. Ich finde es enorm wichtig, dass Du sowohl sehr viel praktische Erfahrung sammelst (der Schubs ins kalte Wasser), wie auch theroretische. Beides nuetzt dir allerdings sehr wenig, wenn sich niemand daraum kuemmerst, dass du davon auch lernst. Ein paar Denkanstoesse: Wie lange ist ein Einarbeitungszeit und wie genau gestalltet sie sich? Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger innerhalb der Firma? z.B. Supervision, woechentliche/ monatliche Gespraeche mit dem Chef/ Supervisor, Zeit fuer Dokumentation, formelle Lernzielsetzung, ... Inwiefern wird Reflektion gefoerdert und unterstuetzt? Und von wem? Wie oft werden eigene und Firmen - Ziele besprochen und geprueft? Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger fuer Fortbildungen? intern/ extern - und was passiert nach der Fortbildung? Wie werden Fragen, die du hast, gehandhabt? waehrend der Behandlung/ nach der Behandlung Viel Glueck, Jule
  23. 2 points
    Hi, kurze Zwischenfrage: Wie alt bist du? Männlich/weiblich? Was würde der Orthopäde denn gern tun? Mit der Diagnose liegt er in meinen Augen richtig, aber die Frage ist trotzdem, ob das für deine Beschwerden als Ursache überhaupt in Frage kommt.
  24. 2 points
    Hi,dir auch! ich trainiere seit vielen Jahren, mittlerweile durch alle Phasen des Lebens durch. Habe Fußball gespielt, Judo und son Zeug gemacht, danach mit dem typischen Pumpen angefangen, bin dann zum Bodyweight übergegangen, dann zur/m Gymnastic/Crossfit. Kann dir aus Erfahrung von daher gut sagen, dass ich Trainingslacks nur zu gut kenne. Mittlerweile war ich aufgrund einer Verletzung letztes Jahr das komplette Jahr raus, und konnte überhaupt nicht (!) trainieren. Ich bin von extrem ambitioniert bis zum völligen Einbruch hin, immer wieder alle Phasen durchgegangen. Konnte von daher so gefühlt fast wieder von 0 anfangen. Um es kurz zu machen, damit will ich dir sagen, dass es nicht nur dir so - sondern vielen so geht. Natürlich weißt du das, aber ich persönlich finde es immer gut wenn man auch immer mal keine "na ich geh 5x Woche und bin immer absolut super motiviert" bla hört. Gehen wir mal nicht von geol / biologischen Problemen aus, die von dieser Jahreszeit kommen, helfen/halfen mir immer wieder auch kleine Trainings und Reizpausen, die ja sowieso in Abständen adaptiert werden müssen um einfach den Geist zu reinigen und sich neue Ziele zu setzen. Das steigert die Lust wieder auf das Training und hilft sich neu einzuordnen. Denn oftmals merkt man sein Trainingsprofil/Niveau nach einiger Zeit nicht mehr. Sollte man sich mal frei davon nehmen, hilft sich einfach mit etwas zu befassen, was wieder Lust aufs Training macht, für mich persönlich sind das gewisse Videos auf YouTube/Wintersport gucken oder von meinen Lieblingssportlern etwas oder einfach mal etwas ganz anderes wie ein Buch, anderen beim Sport zusehen,eine Recherche oder etwas außerhalb dieser Thematik. Mir hilft es immer gut, wenn ich eine Sache für einige Tage ablege, ich weiß das jede Phase im Leben seinen Platz hat und definitiv (sofern Interesse vorhanden ist, 100% stärker auch wieder zurückkommt.) So re-arrangiert man auch seine Prioritäten neu und sammelt auch wieder Kraft und Lust darauf und man "spürt" sich wieder. Das geht ja vielen Dauersportlern so, dass eine Art "Mentale Taubheit" entsteht, in der man einfach nur noch macht. Ich finde es wirklich wichtig auch mal aus diesem "Ich muss unbedingt gehen" Ding rauszukommen, Training ist nur solang genial, wie man sich nicht schleppen muss und man muss auch nicht immer super Bock drauf haben. Es kommt auch drauf an, was du trainierst. Wer einfach nur ins Fitti geht, macht meist sein Schuh und geht dann wieder, meist mit Partner - da ist es etwas einfacher. Ich trainiere mehrmals die Woche (das was meine Arbeit zulässt) schwierigere Sachen mit advanced Bodyweight, mit großen Setpausen und viel Kraft und Vorbereitung. Ich liebe das, aber meist sitzt mir die Zeit im Nacken, ich bin müde, hab Hunger und muss noch was für den nächsten Tag vorbereiten. Da hab ich dann noch kein ordentliches Warmup und Mobility gemacht, manchmal platzt mir der Kopf und dann tut mir Pause gut. Auch wenn es mich wiederrum unzufrieden macht, weil mein Soll-Ist Zustand nicht der ist, den ich haben will. Und dort setzt dann die mentale Schraube an, da muss sich jeder selber kennen, wie er damit umgeht und was er dann macht. Siehe bei mir eben oben aber auch einfach mal der Gedanke, dass ich Gott sei Dank nicht an Olympia teilnehmen muss, auch wenn ich das ein oder andere Ziel eben nicht wirklich erreiche. Man muss halt immer für sich auch entscheiden was wo und wie im Leben an welcher Stelle steht. Also garnicht einfach, richtig? Was mir noch gut hilft, ist immer ab und an eine Änderung im Lebenswandel. Ich liebe nicht nur Sport, sondern auch Zeichnen, Musik, unterwegs sein und mit Leuten was machen aber auch schlafen oder Serien schauen, also viel zu viel was in einen Tag passt. ? Ich ändere daher immer mal meine Zeitpläne und nehme mir mal richtig viel Zeit für das eine, wenn z.B. Zeichnen wieder in den Nägeln brennt und dann mal wieder für das andere. Abgesehen davon, motivieren mich(klingt jetzt witzig) aber auch mal neue Kochrezepte, eine geile Idee für ein Shake (trinke nur naturale Proteine, kein Pulver usw.), oder gar neue Fitnessskleidung. Also es sind die kleinen Dinge, die das eigene Selbstwertgefühl steigern und somit auch wieder die Lust weiter zumachen. Du kannst bei solchen Zeiten auch mit Vitamin C-Ergänzungen, Solarium, oder was auch immer dich motiviert mal mehr machen. Ich persönlich brauch in dieser Zeit immer etwas mehr "Anlaufzeit" bevor ich Bock habe zu trainieren. Schau mir dann Videos an oder höre bisschen mehr Musik. Manchmal kann das einfach ein geiles Lied sein auf das ich gerade abfahre oder ein profane Sache die nicht unbedingt damit was zu tun hat. Was ich übrigens auch als sehr hilfreich finde ist, zu meditieren. Einfach ein paar minuten hinsetzen, alles aus, und komplett leer sein. Ich trainiere Sologymnastik als auch Crossfit in der Gruppe, da ist es auch immer viel einfach, weil alle leiden. ? Ich kenne dich ja nicht, aber sofern man seine Stärken und Schwächen kennt, kann man da auch was drauß machen. Ich könnte da noch Stundenlang drüber schreiben aber da hat jeder sein eigenes Rezept und Meinung. Sofern ich jetzt um 4 Uhr nicht all zu viel quatsch geschrieben habe, würde ich jetzt aufhören und mich würde deine Meinung mal interessieren. Cheers!
  25. 2 points
    Hallo Karl, das muss ja eine wilde Geburtstagsparty gewesen sein, da dein Knie ja schon fast ein volles Programm an Verletzungen abbekommen hat. Wann und wie gut eine Struktur sich regeneriert wird man nie pauschalisieren können, da jeder Körper individuell zu betrachten ist und auf seine eigene Weise reagiert. Daher vergleiche deine Fortschritte am besten nicht mit anderen, das dies nur unnötig Druck auf dich ausübt. Mit 120° wirst du wohl die Beugung meinen. 10° wären da noch erstrebenswert, aber nimm dir dafür die Zeit. Bei der Physiotherapie würde ich den Widerstand der unliegenden Muskulatur und der Kapsel testen lassen und diese eventuell lockern/dehnen. Interessant ist, ob dein VKB nach seiner Refixierung hier nicht zu stark gegenhält. Da hilft dir momentan nur viel Mobilisation. Dein Quadriceps wird schon wieder. Durch deinen regelmäßigen Sport hast du erhaltene Reize und Infos nun in den Zellen gespeichert und diese lassen sich beim Training wieder schneller aufgreifen als die Bildung neuer Reize und Infos. Normales Krafttraining sollte schon gut sein. Durch die Mitleidenschaft deines Nervens und die Bänder empfehle ich Übungen für die ganze Kette im Zusammenhang koordinativer Konzentration. Das Zusammenspiel aller Strukturen ist wichtig. Neben der Koordination und äußere Sinnesreizgebungen wie Kälte/Wärme/Kratziges/Weiches/Kitzelndes ist die Elektrotherapie momentan die beste Möglichkeit deinen Nerven anzusprechen. Um die Hülle bei der Heilung zu unterstützen, könnte ein Medikament via Iontophorese helfen. Leider kann ich dir nichts genaues darüber sagen, wann du wieder aktiv Ski fahren kannst, da dies ein äußerst knieunfreundlicher Sport ist, deine Fußheberschwäche nicht zu unterschätzen ist und ich dein Knie nicht untersuchen kann, um mehr zu sagen. Cannabis ist soweit ich weiß ein guter Schmerzhemmer, aber da wird dir der Jan wohl mehr zu sagen können. ? LG
  26. 2 points
    Hallo zusammen! Also...Eine Muskuläre Problematik scheint ja ausgeschlossen zu sein. Auf einem Problem des Labrums könnte man testen, das stimmt. Ich hätte aber noch eine andere Idee. ? Was interessant wäre wenn man das Bein in 90 grad Hüftflex bringt und den Hüftbeuger mit Isometrischen Widerstand testet. Strahlt der Schmerz in den ventralen Oberschenkel aus dann könnte es entweder ein Triggerpunkt sein im M.Iliopsoas oder worauf Ich eher tippe auf eine Läsion des N.femoralis. Dieser kann neben dem Ausstrahlungsgebiet im ventralen Oberschenkel auch Leistenschmerzen verursachen, da dieser unter dem Leistenband hindurch läuft. Wenn der M.iliopsoas hyperton ist irritiert er den Nerv und drückt ihn zusätzlich gegen das Leistenband.. Gerade bei einer Hüftflex über 90 grad kann der Raum unter dem Leistenband schon eng werden. Ein Dermatom L1-L2 kann ausstrahlende Beschwerden in der Leiste verursachen das Stimmt rafaelm1990, und wenn man das Dermatom L3 noch dazu nimmt hätten wir eine mögliche Erklärung auch noch für das Ziehen im ventralen Oberschenkel, sozusagen einen Trias von L1-L3. Das mit dem Visceralen Gedanken, du sagst z.b. Blinddarm ist ebenfalls ein guter Ansatz. Hier könnte man anamnestisch noch den Pat. bez. alter Op´s im Bauchraum fragen. Die Nieren haben z.b. ebenfalls direkte Verbindung zum Plexus, M.psoas mayor und dem N.femoralis. Von dem Gedanken einer LWS-problematik bin Ich aber nicht ganz so überzeugt da die Symptome des Pat. nicht durch eine bestimmte Stellung der LWS oder Bewegung ausgelöst werden sonder primär durch die Bewegung des Hüftgelenkes. Ergänzend würde Ich aufjedenfall einen Nervenspannungstest machen des N.femoralis. Dazu legt sich der Pat. auf die Seitlage. Der Kopf des Pat. liegt in Neutralposition auf seinen Unterarm. Der Therapeut steht hinter dem Pat. und bringt das oberer Bein in eine Dehnposition als würde man den Quatriceps dehnen bis das Symptom (ziehen vorderer Oberschenkel) ausgelöst wird. Nun flektiert der Pat. mit Unterstützung des Unterarms seinen Kopf. Die Beinposition (Dehnstellung) wird nicht verändert. Werden die Symptome oder das -Ziehen ins Bein mehr, dann ist der N.femoralis schonmal als Struktur gesichert. Sollte sich dies bestätigen hat man mit einer Detonisierung des M Iliopsoas (lokale massage, zugang unter dem Bauch und Beckenschaufel, M.iliacus), Aufdehnung des Leistenbandes und Nervenmobi des N.femoralis eine gute Erfolgsaussicht
  27. 2 points
    Hallo Gabriela, hast nicht danach gegoogelt? Ich habe das Programm nicht, habe aber mal danach gesucht und folgendes gefunden: Im Rezept Q drücken, da ist unten links ein Button "Beleg-Archiv anzeigen". Dort draufklicken und da können Sie die Rechnung stornieren, dann ist das Rezept wieder auf "abgeschlossen gesetzt". Weiter heißt es: Im Zweifelsfall bietet TheOrg einen sehr guten Telefon-Support unter der Nummer 07141 / 93733-33. Es gibt kaum ein (TheOrg-)Problem, für das das TheOrg-Supportteam keine Lösung hat! Außerdem schreibt ein anderere User folgendes: Mit einer aktuellen Version ist ein löschen nicht möglich nur ein Storno ist möglich und zulässig. Viel mehr kann ich dir leider nicht bieten... Viel Glück, Gianni
  28. 2 points
    Gude Sebastian, immer dran denken bei so Geschichten im rechten Bein bis Leiste und Mitte Oberschenkel Dermatom L1 verwaschen auch L2 ist ja nie ganz genau einzugrenzen. An den Blinddarm denken der eine Ausstrahlung nur ins rechte Bein bewirken kann. LG
  29. 2 points
    Ich persönlich glaube immer noch nicht, dass Deine Beschwerden von der Beinlängendifferenz kommen. 1/2 cm ist nicht viel, oft kann der Körper sowas problemlos ausgleichen und Du scheinst sehr heftige Beschwerden zu haben. Für mich passt das nicht zusammen. Es gibt auch Menschen, die einfach so Rückenschmerzen, Schwindel etc. haben, bspw. verursacht durch irgendwelche Wirbelblockaden, ohne dass es Probleme in der Beinachse gibt. Wie ausgeprägt ist denn der Knickfuß? Wenn die Füße schief sind, ist ja die gesamte Statik verzerrt, das kann auch mal zu Problemen führen. Wie gesagt, natürlich alles ohne Gewähr, nur meine Gedanken dazu. Wie Jan schon sagt, sinnvoll wärs, wenn Du Dich mal von nem Physio untersuchen lässt, die können Dir da mehr zu sagen. Neben Kälte und Problemen im Bewegungsapparat kann auch Stress einen großen Einfluss auf Muskelbeschwerden haben, unabhängig von der Ursache der Beschwerden, da Stress unwillkürlich zu Verspannungen führt. Und ständige Schmerzen sind Stress und führen oft zu noch mehr Verspannungen, weshalb Entspannungsübungen bei eigentlich allen Schmerzpatienten hilfreich und sinnvoll sind.
  30. 2 points
    Ein gutes Video Jan. Finde ich für die physische Situation, wie sie uns geschildert wurde, adäquat für Anna. Anna, wenn du dich dann an die Übungen wagst, bedenke jede Bewegung und Muskelspannung spüren zu können. Du musst ganz dabei sein und fühlen was dein Körper tut. Es geht bei sowas nicht darum entertained zu werden, sondern um deinen Körper zu rehabilitieren, weshalb du manchmal lernen musst bestimmte Bewegungen zu mögen. Die schlimmste Bewegung kann, bei richtiger Ausführung, zu deiner Lieblingsbewegung werden. Du brauchst nur Geduld und die Bereitschaft gewisse Dinge für den Augenblick wahrzunehmen. Langeweile ist eine Illusion, die nur wiederspiegelt, dass etwas wider deinen Erwartungen verläuft und dich aus der Gegenwart zieht. Kopf aus und Gespür an ist die Eselsbrücke hierbei.
  31. 2 points
    NEIN, weil du ja sonst auch wenn du auf den Füße stehst, druck auf dem Wirbelkanal haben müsstest. Das ist genau das selbe nur umgekehrt. Solange du keinen Kopfstand machst ist das OK. Der Jan hat schon Recht, du musst selber austesten was dir bekommt und was du lieber sein lässt. Oft merkt man das erst am nächsten Tag. Ich würde es halt nicht übertreiben!!!
  32. 2 points
    Mir geht hierbei die Mitochondrienweitung nicht aus dem Kopf. Wenn du sagst, du ernährst dich überwiegend von fetthaltigen Lebensmitteln sowie Aminosäuren, dann erklärt das womöglich die Lipide. Glycogen ist ja nur die Speicherform von Glucose, welche als Reserve dient. Nimmst du eigentlich Zink? Das Mineral, an das ich hier besonders denke ist Kupfer. Besser gesagt ein Spurenelement. Ein Mangel wird meist nicht erkannt. Wenn du mal nach den Symptomen eines Kupfermangels suchst, findest du dich wieder. Es sei denn es ist keiner. Dann wäre das Eisen verdächtig, aber das wird häufiger kontrolliert, von daher bezweifle ich es. Gehts den Nieren gut und ist die Hämoglobinmenge normal? Selen, was du schon nanntest, ist auch einen Gedanken wert. Sind denn Nagelveränderungen, Flecken, Blässe an dir zu beobachten? Halte ich aber trotzdem nicht so wahrscheinlich wie etwa Kupfer. Ist jetzt eher exotisch, aber vielleicht eine Untersuchung wert. Nicht unbedingt laboratorisch; Eine Ernährunganalyse bei einem guten Berater könnte reichen.
  33. 2 points
    Liebe Andrea, vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe nun endlich eine Therapeutin gefunden, die mir keine Schmerzen mehr verursacht und voll und ganz auf mich eingeht. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich frage mich, warum ich nicht schon viel früher gewechselt habe? Alles Gute auch für Dich und liebe Grüsse?
  34. 2 points
    Dann schließe Ich mich an. Ich denke nämlich auch das es sich hier eher um eine Nervenläsion handelt wenn trotz intensiven Krafttrainings keine Kraftzunahme erreicht wird. Ansprechpartner wie Gianni oben schon erwähnt hat ist der Neurologe und trotzdem die Nerven mit aktiven Übungen weiter stimulieren. .
  35. 2 points
    Da ich gerade in den Examensprüfungen stecke, habe ich nicht ganz so viel Zeit um dieses Thema anzukurbeln. Aber ich schreibe immer mal meine Erfahrungen über die einzelnen Prüfungen auf und nun dachte ich mir. Gucken wir mal wie das alles so ankommt - ob der Text zu lang, zu kurz ist, ob es euch zuviele Informationen sind oder ihr noch Fragen habt. Es ist ein Experiment, daher schreibt mir all eure Gedanken dazu und ich gucke was man daraus machen kann. In erster Linie möchte ich informieren, für jeden der daran interessiert - ob für den jungen Menschen nach der Schule, der doch ein Auge auf die Physioterhapie geworfen hat oder den Auszubildenden der gerade mitten drin steckt oder jemand der wie ich, vor einigen Wochen noch kurz davor stand und keine Ahnung hatte was ihn erwartet und all die, die sich sonst noch angesprochen fühlen möchten Daher hier einmal mein Erlebnis zur Elektroprüfung: Elektroprüfung: Am Tag vorher hatten wir noch Prüfungsvorbereitung in der Lungenklinik, das ging so bis 12uhr. Dann sind die meisten runter – wo sich schon die anderen Kommilitonen versammelt hatten und gingen nochmal alle Ströme und Geräte durch – habens angelegt und jeder sich verrückt gemacht. Jedoch wird dort nochmal sehr intensives Brainstroming betrieben – irgendwas schnappt man immer auf, was man dann doch noch gut gebrauchen kann. Bei mir war es ausschlaggebend, ein Post von einem Kollegen hier im Forum. N. Ischiadicus tritt L5/S1 aus – läuft bis in den Fuß und ist typisch für Krämpfe. Jedenfalls, den halben Tag noch daheim wahnsinnig gemacht, alles mögliche noch dazu gelesen und durchgearbeitet – und immer wieder sind neue Ungereimtheiten entstanden. Um 1Uhr hab ich dann alles ausgemacht, vorher kurz alles überflogen – unters Kopfkissen und gute Nacht. Habe noch 2 Packungen Vit. B Komplex genommen – da ich wirklich aufgeregt war. (Wurde uns von unserer Schulleiterin empfohlen - da das Vitamin B wie ein Schutzschild um die Nerven liegt und diese widerstandsfähiger macht - gerade in Stressigen Zeiten sehr gut, ich nehme dazu noch ein Multivitaminpräparat - um wirklich topfit zu sein) Am nächsten Morgen, war ich relativ entspannt - meine Prüfung war erst um 13uhr angesetzt, daher konnte ich ganz gut ausschlafen. Nochmal alles kurz überflogen – Kaffee gekocht, noch eine geraucht und irgendwie lief die Zeit denn schneller als gedacht – noch Frühstück vorbereitet wie die anderen Tage auch Haferflocken, Chiasamen, Flohsamenschalen, Eiweißpulver – alles mit Wasser übergossen und „ziehen“ gelassen, während ich unter die Dusche bin und mich erst mal frisch gemacht habe. Dann davon 2/3 weggelöffelt und dann musste ich auch schon los. Dort angekommen, noch eine geraucht – meine Leute gesucht, alle die, die schon fertig waren haben für Massage geübt, was wir direkt am nächsten Tag hatten. Musste dann auch schon raus und warten – es vergingen noch so 10min, in denen ich nur nervös hin und hergelaufen bin. Dann Tür ging auf, ich wurde reingerufen. Ich wurde gefragt ob ich mich fit für die Prüfung fühle, was ich bejahe und unterschreibe. Dann durfte ich die Karte ziehen – es lagen so 30stk vor ihm. Irgendeine gegriffen. Thema: Galvanischer Strom Patient gibt an, im linken Bein ausstrahlende Schmerzen zu haben, die vom N. Ischiadicus ausgelöst werden. Hab es vorgelesen, durfte die Karte mitnehmen und mir wurde ein Gerät zugeteilt. Der Proband saß vor mir und lächelte mich nur freundlich an und wartete auf weitere Anweisungen. Die Prüfer gaben mir meine 10-15min Anlage/Vorbereitungszeit die ich dringend nötig hatte. Erstmal waren das Metallelektroden – richtig nostalgisch. Dann Schwämme suchen – so, nächster Schritt – Elektroden ausmessen und max. mA Zahl rausfinden. Kein Stift dabei und wild rumgerechnet – kam dann bei 10.8 raus. Versucht zu merken und Anlage überdenken. Bei Galvanik kommt die Anode auf den Schmerz – aber er hat ja keine direkten Schmerzen. Aber Nervenschmerzen werden absteigend behandelt – also Anode proximal, Kathode distal. Wie ich ja hier im Forum gelernt habe, L5/S1 – dort die Anode hingelegt – Kathode wollte ich eigentlich auf den Fuß kleben – aber dafür waren die Kabel zu lang. Also wie auch hier gelernt, kann es zu Muskelkater in der Wade führen – also Kathode dort draufgepackt – joa nur noch die Geräteeinstellung. War glücklicherweise nicht viel – alles durchgeklickt – eingestellt. Dann kamen die Prüfer auch schon zum Abschluss meines Vorgeprüften und ich also schnell die Schwämme nass gemacht – müssen für Galva schon nasser sein also erst zum Schluss. Bin dann nochmal ans Gerät und wollte nur schnell gucken ob es noch andere Galvanische Programme gibt. Gabs nicht zurück und gewartet. Was ich nicht wusste, das Gerät stellt seine Einstellungen wieder zurück wenn man das Programm gewechselt hat. Also sprach der Prüfer mich an, dass da noch was nicht stimmt – ich guck hin und „Oh!“ Erklärt was ich getan habe, er gab mir die Möglichkeit es umzustellen – was auch direkt geschehen ist. Dann war gut und sollte die Therapie einleiten. Ich in Therapeutenrolle, erklärte dem Patienten was wir gerade machen, was ich vorhabe etc. Dann wurden immer wieder ein paar kleine Fragen gestellt. z.B. Was ich mache, wenn ich merke, der Strom tut dem Patienten nicht gut. Meine Antwort, den Strom wechseln. Er sagt mir, der Arzt hat eindeutig Galvanischer Strom aufgeschrieben, was mache ich? Ich: den Arzt anrufen und ihm mitteilen, dass es nicht möglich ist, da Gefahr für den Patienten bestehen kann. Er wieder: "Der Arzt besteht darauf und ist Profi darin, ich solle das so machen." Dann ich, „gut, er ist verantwortlich dafür – ich hab mein möglichstes gegeben“ Jetzt wo ich das schreibe, es gibt glaube ich noch einen modifizierten Galvanischen Strom ?! Er sagte dann nichts weiter dazu und wollte von mir wissen wie die Galvanik wirkt – er wollte die Depolarisation hören – ich hab ihm das Oberflächlich beschrieben – war ein kleines hin und her aber hat mich gut dahin geleitet. War dann fertig – das Gerät war dann auch durch – habe meinem Patienten gedankt, ihm natürlich mitgeteilt – wenn er Veränderungen merkt, solle er mir das in der nächsten Sitzung bitte schildern. Alle haben gelacht, ich einen halben Liter Schweiß leichter und unglaublich erleichtert. Raus und Massage gelernt.
  36. 2 points
    Da hast du eine gute Wahl getroffen Patricia, das ist ein Buch für die Ewigkeit. Ich glaube nicht, dass jemand der das Buch hat, es freiwillig wieder her gibt. Das ist ein Partner für´s Leben ? Hier bekommst du es...
  37. 2 points
    Guten Morgen na ich kann mein Glück gern einmal versuchen. Im Prinzip tu ich mich da auch sehr schwer. Aber gemeinsam werden wir da sicher gut was hinbekommen. Fangen wir mal mit dem ersten Bild an. Im Endeffekt arbeitet alles statisch. Es bewegt sich ja dabei nichts. Wie man in die Position kommt, könnte man jetzt herleiten - war aber nicht die Frage. Daher in der Position kommt mir als erstes die Scapula in den Sinn - diese muss durch den m. serratus anterior + m. rhomboidei die Scapula an den Thorax fixieren - ist dann eine synergistische Arbeit, obwohl beide Muskeln normalerweise antagonistisch arbeiten. Dann würde ich an den weitere Schultergürtel denken - du musst ihn natürlich stabil halten - also müssen alle vertreter gut statisch halten. Z.b. Pec Major, Latissimus dorsi wieder als eigentliche Gegenspieler arbeiten zusammen um deinen Oberkörper aufrecht zu halten. Einen Muskel allein arbeiten zu lassen kann nicht funktionieren, da wir uns sonst bewegen und runterfallen würden. Daher müssen ventrale und dorsale Kette zusammen arbeiten. Um erstmal beim Oberkörper zu bleiben - ist hier auch sehr die Arbeit der autochtonen Muskultur gefragt. Wenn wir uns das Bildnochmal vor Augen führen - die Seile sind mobild, d.h. die Stabilisatoren müssen umso mehr arbeiten. Um gegen die Bewegung der Körper zu arbeiten - guck dir jemanden an der das noch nie gemacht hat - entweder kommt er garnicht in die Position oder er zittert - das ist nur der Fall, weil die intamuskuläre Kommunikation nicht gegeben ist - die Muskeln wissen nicht wohin - was jetzt? Vorallem der Rotatorenmanschette - einerseits haben die die Spannung der großen Muskeln, die die kleinen ebenfalls mitaktivieren aber auch muss der Oberarmkopf dort gehalten werden wo er ist - da müssen diese dann ebenfalls den Humeruskopf statisch halten. Gleiches Spiel bei der Rumpfmuskulatur. Diese muss den Athleten auch dort halten und mit der Bauchmuskulatur stabil halten. Er zieht die Füße in einem langen Hebel auf 90° im Hüftgelenk. D.h. er hat eine enorme Arbeit im m. illiopsoas und der ventralen Rumpfmuskulatur - um den Fuß dort zu halten. Gleichzeitig muss synergistisch der m. erector spinea & m gluteus max. gegenhalten - damit die Weiterlaufende Bewegung die LWS nicht in eine Kyphose zieht. Da kommt aber noch die Lumbodorsalfaszie z.b. mit ins Spiel und hält ebenfalls mit. Und dann sehe ich gerade, du hast nur nach den Schultermuskeln gefragt.... jetzt hast du aber ein wenig mehr bekommen. Dafür bin ich auch gerade noch ziemlich müde und kaputt, für mehr brauch ich erstmal meinen Kaffee und Frühstück. Ich hoffe, ich konnte damit erstmal ein paar Fragen beantworten. Für mich klingt es logisch, wer noch Anmerkungen oder Kritik hat, gern dazu - wir können nur lernen. LG
  38. 2 points
    Hallo Kazan, Du siehst an den vielen Antworten, dass deine Probleme gar nicht so einfach zu beantworten sind. Ich versuch´s trotzdem mal: Meiner Erfahrung nach, und ich bin ein alter Hase in der Branche, werden einige deiner Störungen Vegetativ hervorgerufen! Das heißt, die Pulsfrequenz wird von "Nervus Vagus" beeinflusst. Da der Nerv eine Engstelle direkt am Atlas passieren muss, liegt es ziemlich nahe, dass du eine Dysfunktion in diesem Bereich haben musst. Der Vagus-Nerv teil sich ja in den Sympatikus und den Parasympatikus. Der Parasympathikus bewirkt u.a.: - Senkung der Herzfrequenz - Senkung des Blutdruckes - Verminderung des Tonus des Skelettmuskulatur - Verengung der Bronchien - Verengung der Pupillen - Hemmung der Schweissdrüsensekretion Die Rhythmusstörungen, könnten meiner Meinung nach von der Schilddrüse kommen, hier wäre eine weitere Untersuchung empfehlenswert! Ich denke, die meisten deiner Probleme könntest du durch einen Osteopathen oder einen Manualtherapeuten lösen. Auch das Problem mit der Hand. Hierzu müsste man einen genauen Befund machen um den Engpass zu lokalisieren, denn es gibt drei stellen, die den Ulnaris unter Druck setzen können. Das knacken im Brustbein, könnte eine Störung im Costo-Vertebralem-Gelenk sein. Das kann ein Therapeut genauso gut befunden. Ich hoffe, ich konnte dir einigermaßen weiterhelfen. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich gerne löchern
  39. 2 points
    Hallo Alex, ich persönlich fand schon immer dass das ISG ein Thema für sich ist, da es im Bewegungsapparat nichts vergleichbares gibt. Ich finde es unvorstellbar, wie ein ISG nicht blockiert werden könnte. Da es durch Ligamente regelrecht umschlungen ist, kann durch die kleinsten Veränderungen der Beckenstellung oder der Bandstruktur bereits eine Blockade entstehen. Und da dies eigentlich andauernd passiert und wir es meist nur erst dann merken, wenn es schmerzt, kann es in meinen Augen nur physiologisch sein. Sprich, es ist die regelmäßige Wechselbewegung und Haltungsanpassung des Körpers, was uns aus der Blockade holt (bzw. holen müsste). Weil wir uns aber heutzutage wenig bewegen, verharrt das Becken oft in Fehlstellungen und wir wissen ja das Knochen arbeiten (Osteoblasten/klasten). Somit passt sich der Körper falsch an und das schmerzt. Ein Knorpel wird hier gar nicht benötigt für die wenige Bewegung, die im ISG möglich ist. Bei Verschiebungen kann ich mir, wie du es bereits sagtest, Gewalteinwirkungen vorstellen. Ansonsten aber eine Fehlstellung des LWS/Beckens, was allerdings durch falsche Bewegungsabläufe in verstärkte Fehlstellung gebracht wird. Angeborene Fehlstellungen, sowie anatomische Beinlängendifferenzen und Skoliosen sind da auch noch zu beachten. Bei der Mobilisation würde ich mich auf die Nutation und Kontranutation des Sacrums und aktive, reziproke ventral/dorsal Bewegungen fokussieren und evtl. mit Widerständen arbeiten. Dehnungen (v.a. der Glutaen) können auch was bringen. LG
  40. 2 points
    Hallo PT87, genau wegen der BWS Kyphose, die PhysioJan ansprach, könnte es mit der COPD noch schlimmer werden. Die gekrümmte Haltung ist für eine gute Lungenatmung nicht gerade förderlich und könnte evtl. noch weitere Erkrankungen der Atemwege hervorrufen. Ich habe auch schon erlebt, dass durch die Stützaktivität der Arme und der RM, durch überhöhten Tonus, Gefäße komprimiert werden und es zur Bewusstlosigkeit führt. Wird oft verkannt und mit Medikamenten behandelt. Bei einer PFN-Versorgung sollten Stützen schon drin sein. Mit vorheriger Belastungsanpassung und Muskelaufbau. Stabilität kommt immer zuerst. LG
  41. 2 points
    Guten Abend solange er mit UA Gehstützen laufen kann, soll er das machen - Rollator ist ganz nett, aber die verstärkte BWS Kyphose und das adaptieren daran finde ich ganz unschön - wenn er sich einmal daran gewöhnt hat, ist das aufrichten wieder ein neuer Kraftakt. Um die ersten Schritte zu laufen okay - aber würde es ihm nicht unbedingt antrainieren wenn er es nicht braucht. COPD muss er halt alles tun um möglichst mobil zu bleiben. Wenn er das noch kann, was er ja vor dem Sturz offensichtlich konnte - weiter so, nicht nachlassen - 61 ist ja auch noch kein Alter - kann er noch lange Zeit vor sich haben, wenn er mobil bleibt. Wer rastet der rostet. Ich hoffe ich konnte helfen. Liebe Grüße
  42. 2 points
    Liebe Wonni, eine Manuelle Lymphdrainage DARF nicht schmerzen. Das hat Spasmen der Lymphgänge zur Folge, was immer mehr Lymphe austreibt und es zu einem Teufelskreis kommt. Leider sind einige Kollegen der Meinung, dass man alles, was sich verhärtet anfühlt, weich machen muss. Doch so funktioniert Therapie leider nicht. Sprich deine Therapeutin bitte nochmal darauf an, wieso sie tut, was sie tut. LG
  43. 2 points
    Ja ja der liebe Strom. Als man anfing die ersten Unterseekabel zu verlegen um zum Beispiel von Europa nach Amerika telegrahpieren zu können stieß man auf ein Problem. Die Kabel waren zwar isoliert aber scheinbar verloren die Signale aus irgendeinem Grund enorm an Energie wenn sie durchs Wasser mussten. Verlief das Kabel hingegen über Land (also durch Luft) so trat dieser Effekt nicht auf. Man ging diesem Phänomen nach und stieß auf etwas Hochinteressantes. Strom fließt nicht wie Wasser sondern Strom ist ein Feld. Im ,,normalen" Gebrauch reicht es völlig aus sich vorzustellen wie Elektronen oder Ionen durch ein Medium (Kabel, Wasser, Mensch) fließen wie Wasser durch eine Röhre. Aber sobald man Effekte erklären will muss man den Strom als Feld sehen. Was passiert denn bei einer ,,Querdurchflutung" des Kniegelenkes mit sagen wir mal einem Gleichstrom? Zwischen der Kathode und der Anode spannt sich ein elektrisches Feld auf. Und dieses Feld erfasst alles was zwischen den Polen liegt also die Haut, Muskeln, Sehnen, Knochen. Unter anderem erfasst es auch die Wirkstoffe eines Medikamentes und diese werden dann entlang der Feldlinien zu den jeweiligen Polen transportiert. In einem mehrschichtig aufgebauten Leiter wie dem Knie sind allerdings nicht alle Schichten von der gleichen Anzahl an Feldlinien durchzogen. Gut leitende Schichten weisen eine höhere Dichte auf als schlechter leitende Schichten. Allerdings weist auch die am schlechtesten leitende Schicht (der Knochen) immernoch einige Feldlinien auf und wo Feldlinien sind, da sind auch Ladungsträger. Also gelangt das Medikament, wenn auch in geringer Dosis, bis an/in den Knochen.
  44. 2 points
    Hallo, dann mal zu deinen Antworten: "...Daher solltest du darauf achten deinen Hals ebenfalls als Teil der Wirbelsäule zu sehen und diese wirklich gerade ausrichten, ebenfalls nicht nach li/re schauen." Guter Tipp, darauf achte ich jetzt verstärkt. Und ich breche Übungen sofort ab, wenn ich merke, dass der Nacken verkrampf und anfängt zu brennen. Entweder bekomme ich es dann mit Dehnen wieder weg oder die Übung wird an dem Tag nicht mehr gemacht. Würde dir sagen - filme dich dabei - wenn du dann weißt - "ah, da hat was dann wehgetan, dann guck ich mir das nochmal ausführlich an und wirst vielleicht selbst den Fehler finden" du kannst das Video auch hier hochladen und wir gucken uns das alle an, wenn du das möchtest "Deine Muskeln müssen unter korrekter Haltung gezielt gekräftigt werden, damit Stabilität herrschen kann. Sowohl deine oberflächlichen Muskelgruppen, wie auch die tiefe Muskulatur muss gereizt werden." Ja, das habe ich auch schon verschiedentlich gehört. Aber wie reize ich denn die Tiefenmuskulatur? Geht das eher mit isometrischen Übungen oder dann doch die "harten" Sit-ups & Co.? Mit der Übung die du unten mir beschrieben hast - Einbeinstand Mit wackeligen Unterlagen, du kannst auch balancieren üben, Wackelplatte oder wie du in deinen Übungen beschrieben hast: Vierfüßlerstand und diagonales Extremitäten abheben - da musst du auch die Core/Kern-Muskulatur ansteuern. Die Flexibar Übungen - das Internet ist voll damit - probier dich aus, sieh was dir gut tut. Dein Körper sagt dir als erstes was gut tut und was nicht. Was bbgphysio schon beschrieben hat - alles geht von einem stabilen Kern aus. Große Muskelgruppen würde ich hingegen schon mittrainieren aber nicht auf Kraft, eher im Wiederholungsbereich von 15wdh dafür eben mit weniger Last. Damit dein ganzer Halteapparat auch mal eine Info bekommt und die Muskeln dich aufrecht halten. Hauptaugenmerk würde ich jedoch auf die Tiefenmuskulatur richten. "Mein Ratschlag da lautet immer beim Zähne putzen sich auf ein Bein stellen." Ups, da musste ich mich heute Morgen entscheiden: Zähne putzen oder Übung koordinieren... Meine Güte, da ging kaum etwas bei mir... Aber ich bleibe am Ball. Da haben wir es doch schon - dann machs nicht beim Zähne putzen sondern seperat. Ich könnte vermuten, wenn du damit besser wirst, sollten deine Beschwerden sich auch lindern. Halte uns auf dem laufenden "Becken kippen und aufrichten. Wenn du das kannst - versuch dich im Hüftkreisen, wie mit einem HoolaHoopReifen und alles schön aus der Hüfte. Die Knie müssen gebeugt sein sonst kreist da nichts" Öh, da habe ich eine Verständnisfrage: Geht es wirklich um das Kreisen? Oder die Hulahop-Bewegung, die den Reifen oben hält? Denn dabei schiebt man ja "nur" das Becken schnell nach vorne und hinten. Ja, da geht es mir wirklich damit zu kreisen. Habe mir gerade mal ein HoolaHoopTutorial angesehen - da geht es wirklich um Betonung der Kippung, jedoch kreist sie dabei auch. Ich leite es gern damit an, dass du dir an deine Beiden markanten Beckenknochen vorn in der Hüfte greifst, die Knie anbeugst und dann in die Kreisung gehst - dass du mit deinen Händen mitfühlen kannst, wie es sich anfühlt und wohin es sich bewegt. Geht im stehen, sitzen und liegen ich präferiere den Stand oder im Sitz auf dem Pezziball. Insgesamt sieht es so aus: Immer, wenn ich länger in Ruhestellung war, ist alles steif und tut weh. Egal, ob ich eine halbe Stunde im Büro gesessen habe oder eine Nacht im Bett gelegen habe. Egal, ob Boxspring oder Futon: ich stehe am anderen Morgen auf und kann erst mal nicht mal auf den Füßen stehen oder mich aufrichten. Nach ein paar vorsichtigen Schritten und langsamem Ganzkörperbewegen geht es dann ein wenig besser. Da würde ich dir empfehlen, bevor du aufstehen willst - Po ein paar mal anspannen, Füße kreisen lassen, Becken kippen lassen, kannst deine Schultern kreisen lassen - dich aufrichten und langsam einrollen lassen. Damit die Bewegung einzeln schon gestartet werden - Blut in die Muskeln kommt - dann sollten die ersten Schritte auch weniger schwerfällig sein. Osteopathen und Physiotherapeuten sagen, dass bei mir alle Muskeln, Ansätze und Sehnenplatten total bretthart sind. Ich habe es mit Faszienrollen versucht.Ich weiß, dass ich total verspannt bin. Aber ich schaffe es nicht, das aufzulösen. Wie gesagt, die Physiotherapeutin lockert seit einem Jahr meine Muskeln. Aber mir fehlt die Stabilität, also werden all die gelockerten Muskeln sofort wieder überbeansprucht, um eben diese mangelnde Stabilität des Rumpfes auszugleichen - und, zack, ist alles wieder bretthart. Ich schließe mich Thomas da an, da kannst du lockern und lösen wie du willst - wenn dir das sofort wieder hart wird, ist die Therapie die falsche. Dann hol dir lieber ein Rezept für KG und lass dir neue Übungen zeigen bzw verbessere/modifiziere die alten. Daher war jetzt meine Idee, alles andere erst einmal zu vergessen und mich auf die Stabilität des Rumpfes zu konzentrieren. Aber das macht mein Nacken nicht mit (siehe gestrigen Beitrag). Was ich brauche und suche, sind schonende Übungen, um den Nacken auch zu stärken. Da bist du auf dem richtigen Weg würde ich denken. Ich bin jetzt drei Wochen im Urlaub und danach (super Termin-Koordination...) ist meine Physiotherapeutin im Urlaub und danach bin ich bei einer Fortbildung. Sprich, ich sehe sie 6 Wochen lang nicht. Ich will aber nicht wieder warten und verschieben, sondern jetzt endlich mal loslegen. Hättest du vielleicht zwei, drei schonende, aber dennoch effektive Übungen für schlappe Nackenmuskeln, damit ich die wieder "auf Schluff" bringen kann? Ich habe seit letzter Woche einen Flexi-Bar: kann ich damit auch explizit Nackenmuskeln trainieren? Ja, das ist echt ungünstig - darum gibt es bei mir auch immer Hausaufgaben, denn wenn sowas ist, hat der liebe Patient auch gleich Übungen mit denen er sich Linderung verschaffen kann. Wie ich vorhin schon sagte, Übungen gibts wie Sand am Meer. Klick dich mal durch und guck was dir gut liegt. Habe dir ja gesagt, worauf es ankommt - kannst die Videos auch gern hier verlinken und man guckt sie sich einfach mal an und gibt ein Kommentar ab. Möglicherweise ist einer meiner Kollegen so nett und sucht was raus, ich schaff es heute wahrscheinlich nicht mehr. Flexibar ist doch schon mal ein guter Start, gib das ein und versuch dich langsam durch - wenn was nicht gut ist, lass es. Ich persönlich mag das Theraband total So Dann erstmal einen schönen Sonntag noch. Gute Besserung Liebe Grüße Jan
  45. 2 points
    Guten Abend Isara, das klingt ja alles nicht so rosig bei dir. Was mich erschreckt, dass du soviele Therapeuten hattest und nichts auf Dauer funktioniert hat. Ich denke auch, dass dieses andauernde Manipulieren (Einrenken, "Weich machen") nicht das sinnvollste ist. Da du damit ja ebenfalls die Knochen und Gelenke abnutzt und auf Dauer gesehen, nicht so optional. Denke man sollte dem Ursprung des ganzen auf den Grund gehen. Hast eine sitzende Tätigkeit, fährst dann noch Fahrrad, wo auf Dauer die sitzende Haltung nicht so fein ist. Daher sollte man auch da immer mal wieder darauf achten, sich aufzurichten - der Körper ist faul und macht nur soviel wie er wirklich muss. Das spazieren gehen gefällt mir sehr gut. Ich kenne mich zugegebenermaßen nicht mit Tanz aus, aber in wie Weit kommen die einzelnen Steps reflektorisch die Knochenkette hoch? Diesen vielen Erschütterungen werden auch dem Körper ordentlich abverlangen. Wie ist es denn nachdem tanzen? Wie fühlst du dich da? Meine Idee wäre ja, dass du diese Übungen unter Therapeutenaufsicht durchführst. Wenn du den Blick nach oben nimmst und damit deinen Kopf nach hinten biegst - zieht sich das fortlaufend in die BWS runter. Daher solltest du darauf achten deinen Hals ebenfalls als Teil der Wirbelsäule zu sehen und diese wirklich gerade ausrichten, ebenfalls nicht nach li/re schauen. So kann kontrolliert werden ob die Ausführung passt. Notfalls kannst du dich selbst filmen und es dir immer und immer wieder ansehen und gucken wo Fehler versteckt sein könnten. Oder eben der wöchentlichen Physio, wenn du selbst zahlst kann der/die Therapeut/-in sich das ruhig mal ansehen. Ansonsten bist du m.M.n. auf dem richtigen Weg. Deine Muskeln müssen unter korrekter Haltung gezielt gekräftigt werden, damit Stabilität herrschen kann. Sowohl deine oberflächlichen Muskelgruppen, wie auch die tiefe Muskulatur muss gereizt werden. Mein Ratschlag da lautet immer beim Zähne putzen sich auf ein Bein stellen. Standbein leicht anbeugen, Po und Bauch anspannen mit der Hüfte schön gerade bleiben. Brustbein zur Decke stecken, Schulterblätter zusammen und sie bildlich in die Gesäßtaschen stecken. Nicht ins Hohlkreuz gehen und immer schön weiter atmen. 10x10 sek pro pro Bein immer im Wechsel. Bleib erstmal neben dem Waschbecken stehen um dich abstützen zu können im Notfall, pass auf dass du nicht wegrutschst und die Zahnbürste tiefere Schichten reinigt Damit haste nen kleines Stabilitätstraining morgens und abends, bringst nochmal überall Blut rein, damit sich der Muskel danach viel besser entspannen kann. Denn nur ein beanspruchter Muskel kann richtig entspannen. Was ich auch noch sehr mag: Becken kippen und aufrichten. Wenn du das kannst - versuch dich im Hüftkreisen, wie mit einem HoolaHoopReifen und alles schön aus der Hüfte. Die Knie müssen gebeugt sein sonst kreist da nichts ^^ Jetzt habe ich auch schon ne Menge geschrieben und lasse das erstmal sacken. Ich wünsche erstmal eine gute Besserung und viel Erfolg. Beste Grüße. PS: Feuchte Wärme hilft bei verspannten Muskeln echt hervorragend
  46. 2 points
    Hallo Leute, ich bin auch der Meinung, dass mal ein Orthopäde einen Blick drauf werfen sollte. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass das Problem ein muskuläres sein muß. Ein brennender Schmerz ist (fast) immer ein Nerv! Ich denke das ist eher ein Sterno-Costales Problem (Verbindung eines Rippenknorpels mit dem Brustbein). Das würde auch das Loch am Übergang zum Brustbein erklären. Das nennt man auch Tietze-Syndrom! Die Rippen sind sehr stark mit Nervenbahnen durchzogen, auch wenn man z.B. im Costo-Vertebralem-Bereich kleinste Blockade hat (Verbindung einer Rippe mit dem Wirbel) löst das auch oft starke Schmerzen in der Brust aus. Der bekannteste ist der angebliche Herzschmerz.
  47. 2 points
    Servus, bin wieder zurück! War kurz daheim in Italien Wollte mal schauen wie die sich auf Mini-Weltmeisterschaft vorbereiten Italien-Holland Ihr wart ja ganz schön fleißig in meiner Abwesenheit - Respekt. Der Eryk, der Thomas und ich sind einer Meinung, es hat was mit der WS zu tun. Die Triggerpunkte, die Schmerzen und die Parästhesien/Brennen, die der Pat. verspürt, sind die Folgen einer nicht funktionierenden Schulter-Gürteleinheit, die meiner Meinung nach neurologischer Genese sind. Der Punkt, die der Pat. da zeigt ist eindeutig der Levator. Und der setzt bekanntermaßen an der HWS an. Ich würde mich nicht zu sehr auf das Schulterblatt oder die Übungen konzentrieren als auf die erwähnten Triggerpunkte und der WS. Ich hatte einen ähnlichen Fall. Bei dem Pat. kam nach 12 erfolglosen Behandlungen raus, dass das Problem gar nicht die Scapula war, sondern ein verschobenes Becken, dass sich über die Gelenk-Kette zu BWS zog und heftige Probleme an der Scapula verursachte. Ich gebe dir mal einen kleinen Leitfaden, das dir hilft ein paar zusätzliche Tests zu machen. https://www.change-pain.de/cms/cda/file/++Die+10+wichtigsten+neuro-orthopädischen+Untersuchungen+beim+chronischen+Schmerzpatienten++.pdf?fileID=305800146&cacheFix=1445950696000&__k=ca10474ea103aa057fe2d55116e141c1
  48. 2 points
    Hallo Mami, Schwindel ist immer eine lästige Sache, vor allem wenn man es nicht weg bekommt und auch nicht die Ursache kennt. Trotzdem können wir versuchen dir zu helfen. Vielleicht kannst du uns dazu ein paar Fragen beantworten: 1. kam der Schwindel plötzlich oder einschleichend ? 2. kannst du dich noch erinnern wann du es das erste mal bemerkt hast? (irgendwelche Ereignisse vorher oder spontan) 3. Fing das sofort nach der Geburt oder schon vorher an? 4. Hast du evtl. eine Aufnahme, MRT/Röntgen der HWS? 5. Was hast du bisher unternommen? Physiotherapie, Osteopathie, Heilpraktiker? 6. Hast du begleitend Kopf-, Kiefer-, oder Nackenschmerzen? (vor allem morgens nach dem aufstehen)? 7. Warst du schon bei einem Endokrinologen?
  49. 2 points
    Esrt einmal finde ich es toll, dass du dir die Muehe machst, so eine Initiative zu starten. Deine Anfrage ansich macht mich stutzig - hast du schon einmal Physiotherapie gehabt? Wie stellen eigentlich keine Uebungsplaene aufgrund einer Diagnose zusammen. Ausnahme sind mal Gruppenbehandlungen, aber selbst dabei ist man anwesend und kann Uebungen individuell anpassen. Dass nicht jede Uebung jedem gut tut, wie du so richtig bemerkt hast, liegt daran, dass nicht jeder Mensch mit der gleichen Diagnose auch die gleichen Probleme hat. Und selbst wenn das Problem oberflaechlich dasselbe ist, gibt es auch da wieder Variationen. D.h., man passt die Uebung individuell dem Patienten an. Dabei sind z.B. nicht nur die Uebung ansich, sondern z.B. auch Ausgangsposition, Intensitaet und Frequenz ausschlaggebend. Deshalb geht jedem Uebungsprogramm eine individuelle Befundaufnahme voran. Ich weiss, dass es andere Berufssparten gibt, die gern generelle Programme zusammenstellen; frei nach dem Motto: "Machen sie diese 10 Uebungen bei Rueckenschmerzen". Aber als Physios sind wir zu gut ausgebildet, um so etwas zu veroeffentlichen. Tut mir leid, dass es keine einfache Antwort auf deine Frage gibt. Das Risiko eine schaedigende oder ineffektive Uebung zu machen ist einfach zu gross. Vielleicht sehen andere Physios dies anders - das ist nur meine eigene Meinung. Gutes Gelingen, Anna
  50. 2 points

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    Alg. Tests Schulter. Kurze Zusammenfassung. Sportphysiotherapie ESP
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