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  1. 4 points
    Guten Abend Sunshine! Bei einem BS Prolaps ist es genau dasselbe wie bei einer Protrusion. Natürlich lässt sich auch ein BS Vorfall durch Extensionsmobilsationen beseitigen. Das kann Ich aus eigener Erfahrung bestätigen?! Im Prinzip ist es primär eine Kombi aus Ursachen und Symptombehandlung. D.h als Ursache versucht man durch Techniken aus der MT oder ext.mobi nach mc Kenzy das BSmaterial Wieder zurückzubringen. In der Symptombehandlung wird ein laseque durchgeführt. Ist dieser positiv Ist der IschiasNerv verklebt Und muss mit einer sog. Nervenmobilisation mitbehandelt werden. Die Nervenmobis werden genauso durchgeführt wie die Nervenspannungstests.mit dem Unterschied dass die dist. Gelenke bewegt und nicht gehalten werden. Was auch möglich ist dass zusätzlich eine Venöse Srauung im Bauchraum besteht oder von einem hypertonen m.Psoas hervorgerufen wird. Da hier auch Venen durchziehen kann sich das Blut bei Kompression bis in die Nervenwurzel zurückstauen und auch einen pos.laseque verursachen. Das kann man aber testen. Schmerzen nach dem Essen wären dafür typisch oder der laseque wird schlimmer wenn der Pat. Den Druck im bauchraum erhöht zb.durch Anspannen der Bauchmuskeln. Nach einer Ursachen/Symptombehandlung, und bei nachlassenden Beschwerden wäre dann der nächste Schritt wie du oben schon geschrieben hast Sunshine die Segmente zu stabilisieren. Dies funktioniert aber nicht durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Es wird einem immer noch eingetrichtert man muss Bauch und Rücken trainieren um seine Wirbelsäule zu stabilisieren. Bauch und Rücken sollten klar immer auch mittrainiert werden. Aber stabilisieren kann man dadurch die WS nicht. Dafür braucht man ein Training der tiefen,sog segmentalen Muskulatur. Diese Muskeln werden nicht aufgebaut, haben also keinen Massezuwachs. Hier geht es um die neuromuskuläre Ansteuerung die richtige Aktivierung . Der m.transversus und die multifidi sind wichtige Muskeln. Außerdem erreicht man das stabilisierende System immer durch Koordinativ Anspruchsvolle Übungen. Das sind viele Übungen aus dem funktionellem Training. Am Schluss würde man dann noch Rückenschule machen und die Stabilisation (transversusaktivität) mit in den Alltag integrieren. gruss Thomas
  2. 4 points
    Hallo wie wäre es denn, wenn du dich einfach anmeldest? Dann kannst du auch alle anderen Bereiche hier nutzen und es ist persönliche. zu deinen Fragen Nach einer OP sind Massagen im OP Gebiet immer KI - aber das wird der Patient dir auch früh genug zu verstehen geben Nervenmobi? würde ich erst nach abgeschlossener Wundheilung tun. Kannst alles machen was dem Patient gut tut. Prophylaxen, Stabitraining, Entstauende Maßnahmen, leichte Mobiübungen der angrenzenden Gelenke um Kontrakturen zu vermeiden Transfer zeigen, Atemstoffwechselgymnastik, Propriozeption, Sensischulung, GG, Koordination - je nach z.n. OP. Ich behandel immer Patientenorientiert - mach einen schönen Befund und du hast genug was du machen kannst. LG
  3. 3 points
    Hi, einen "Trick" gibt es eben leider nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, die "Diagnose" emotionale Abhängigkeit wurde richtig gestellt und die Pat. weist starke dependente Persönlichkeitszüge auf. In diesem Fall wäre es ihr egal, wer sie behandelt, sie wird bei jedem Therapeuten anklammerndes, vielleicht auch stark angepasstes, unterwürfiges Verhalten zeigen. Aus diversen Gründen kann es sein, dass Menschen in ihrer Kindheit keine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, z.B. weil sie zu behütet aufwachsen und ihnen alles abgenommen wird oder auch das Gegenteil: Dass sie zu früh zu hoher Verantwortung ausgesetzt werden, der sie noch gar nicht gewachsen sein können. Auf jeden Fall brauchen sie immer eine Art Kompass, jemanden, der ihnen zeigt, wo sie langgehen sollen und auf welche Weise. Wer das ist, ist ziemlich egal. Stell Dir vor, Du verläufst Dich beim Pilzesammeln tief im Wald - da wirst Du auch den nächstbesten Menschen fragen, wie Du da wieder rauskommst - egal ob Dir seine Nase passt. Ich reite da so sehr drauf rum, weil es einen Unterschied macht, ob einfach die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sehr tief ist oder sie wirklich abhängig ist. In letzterem Fall bringt es dann nämlich nichts, sie an einen Kollegen abzugeben - der wird das gleiche Problem mit ihr haben und sich bei Dir herzlich bedanken. ? Was Dir dann noch bleibt, sind 2 Möglichkeiten: Entweder schlucken oder ansprechen. Beides ist für einen Physio blöd, weil du dafür nicht zuständig bist. Sowas als Physio anzusprechen ist in etwa so, als ob man als Psychotherapeut Tipps fürs Rückentraining gibt - da hat mans schwer, ernst genommen zu werden. Im schlimmsten Fall hat sie nachher das Gefühl, Du mischst Dich in Angelegenheiten, die Dich nichts angehen. Fall 1: Schlucken: Ist geeignet, wenn sich das Problem bald ohnehin "von selbst löst". Du also weißt, die Pat. ist geheilt oder zieht weg oder so (und befindet sich anscheinend ja ohnehin in amb. Psychotherapie - sollen die Therapeuten das mit ihr bearbeiten). Auf die Dauer ist das aber keine gute Lösung, insbesondere, wenn es Dich belastet. Fall 2: Ansprechen. Schwierig. Auch für Psychotherapeuten ist das echt immer wieder sehr heikel, weil gerade diese Pat.-Gruppe sehr leicht kränkbar ist und Du mit dem Ansprechen sehr tiefsitzende Ängste vor bspw. Ablehnung triggern kannst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du zum Zeitpunkt des Ansprechens bereits ihr Vertrauen besitzt (wir nennen das "Beziehungscredit") und dass Du Dir sehr genau überlegst, wie Du es ansprichst. Es sollte auf jeden Fall vermittelt werden, dass für Dich das Verhalten der Patientin sehr anstrengend ist, während Du die Patientin als Person aber sehr gerne hast. Die Gesprächsatmosphäre sollte also von Respekt, Wertschätzung und Verständnis geprägt sein. Das Verhalten ist für Dich schwierig, nicht die Patientin. Dann solltest Du ihr auch sehr genau und konkret nennen können, welches Verhalten genau für Dich problematisch ist und was es bei Dir auslöst (z.B. dass Du Dich bedrängt fühlst). Dabei gilt es, generelle Regeln der Gesprächsführung zu beachten, Ich- statt Du-Aussagen, keine Vorwürfe, kein Bagatellisieren, kein Belehren usw. Versuch Dir vorher zu überlegen, wie sich die Pat. vielleicht stattdessen verhalten könnte - also ein Alternativverhalten anzubieten. Und Dir sollte bewusst sein, dass Du Dir noch so viel Mühe geben kannst mit dem Gespräch: Es kann dazu führen, dass die Patientin die MLD abbricht oder es kann sein, dass sie nur hört "Die mag mich", den Rest ausblendet, verdrängt, aber weil Du die Angst kurz angestoßen hast, kanns Dir passieren, dass sie danach reflektorisch umso mehr klammert. Das ist allerdings selten, meistens sind die Patienten eher gekränkt. Mit ein bisschen Glück sind die Ängste der Patientin nicht sehr tiefsitzend, sie ist vielleicht einfach einsam und dann kanns sein, dass Du auf aufnahmebereite Ohren stößt. Es gibt theoretisch noch eine dritte Möglichkeit: Indirekt ansprechen. Also z.B. bei der Behandlung von einer Freundin erzählen, die Du anstrengend findest, weil sie entsprechendes Verhalten zeigt. Aber Vorsicht: Wenn sie nicht total unterdurchschnittlich begabt ist, weiß sie genau, worauf Du anspielst, was dazu führen kann, dass sie sich veräppelt vorkommt. In der Regel macht man das nur bei Kindern. Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Antwort für Dich alles andere als befriedigend ist, weil Ihr einen sehr praktischen Beruf habt, bei dem man "einfach" die Rotatorenmanschette stabilisiert oder weiß der Geier und so ein schwieriges Gespräch ist viel schwammiger und anders als bei Euch eben wirklich mit jedem Patienten sehr unterschiedlich zu führen. Nur die Grundregeln sind immer dieselben, aber ich kann Dir z.B. keinen genauen Wortlaut nennen, so wie man bei Euch bestimmte Übungen empfehlen kann. Manchmal beneide ich Euch da! ? So Fälle wie Deiner lassen es mich immer wieder schade finden, wie schlecht ambulante Therapeuten unterschiedlicher Disziplinen zusammenarbeiten. Es wäre viel besser, wenn Du das mit ihrem Psychotherapeuten besprechen und er es mit ihr bearbeiten könnte. Kannst ja mal berichten, viel Erfolg und lg Chandra
  4. 3 points
    Hi, Muss Dir leider gleich sagen, dass es keine Ideallösung gibt, eine solche Situation ist echt schwierig. Wie verhält sich die Patientin denn genau? Hast Du das Gefühl, sie klammert an Dir als Person, weil Ihr so eine gute Beziehung habt oder braucht sie nur "irgendeinen Physio", weil sie vlt einfach einsam ist? Sag mal kurz Bescheid, ob Du noch Interesse an einer Antwort hast, dann würde ich ein bisschen mehr ausholen. ?
  5. 3 points
    Mahlzeit! Das erste wie schon physiojan und Gianni geschrieben hat, wäre wichtig wie sich das Endgefühl anfühlt. Ein weich elastischer Stopp spricht daher eher für ein muskuläres Problem. Wäre es fest elastisch dann ist die MT ein gutes Werkzeug zum Lösen von Kapselverklebungen. Es kann auch sein dass der Junge die Beugung vielleicht gar nicht zulässt. Vielleicht kann man hier mal versuchen die Bewegung willkürlich stattfinden zu lassen ohne dass er merkt dass es eine Therapie ist,zb durch ein Spiel. Was Ich auch noch probieren würde ist PIR und die Antagonistenhemmung. Ich würde beides nacheinander machen um mehr Effektivität zu bekommen. Also zb erst den Triceps, dann den Biceps anspannen oder umgekehrt
  6. 3 points
    Hallo Haaanni97! Ist der Einsatz jetzt vorbei? Hattest du den Mut einmal nachzufragen, was genau das Problem der Anleiterin mit dir war? Immerhin kann man ja nur an sich arbeiten, wenn man konstruktive Kritik bekommt. Vielleicht hast du eine Situation auch missverstanden. Hatten andere Mitschüler zuvor ähnliche Probleme an diesem Einsatzort? Vielleicht gab es ja auch interne Schwierigkeiten, die nicht wirklich etwas mit dir zu tun hatten. Stress und Überlastung kann ein ganzes Team aufreiben. Mit der Prüfungsangst bist du nicht allein. Die meisten Menschen bekommen ein kribbeln im Bauch, wenn von ihnen Leistung abverlangt wird. Das Positive daran ist, dass uns in Wirklichkeit die Nervosität absolut wach und belastbar macht. Du bist im zweiten Lehrjahr und hast schon jede Menge gemeistert. Habe Vertrauen in dich! Bis zu deinem Staatsexamen sind noch einige Monate hin. Es ist doch noch genug Zeit, um sich einen guten Lernplan zu erstellen und vorhandene Wissenslücken zu schließen. Dranbleiben lohnt sich! Gute Besserung für dich! Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: "Niemand kann mich ohne meine Erlaubnis verletzten! Herzliche Grüße Patricia
  7. 3 points
    Hallo Christa-gertz, wenn es dann zur Krankengymnastik geht und es ohne Tabletten noch irgendwie auszuhalten ist, diese bitte an dem Tag weglassen. So weiß der Kollege dann besser wo deine tatsächliche Schmerzgrenze liegt. LG
  8. 3 points
    Hallo Zusammen! Jawohl, an das hätte Ich jetzt auch gedacht Gianni.?! Das es bis in die Wade ausstrahlt kann eigentlich nur der Ischiasnerv sein. Die Beschwerden können aufjedenfall physiotherapeutisch gelöst werden Christa. Da würde Ich versuchen mir ein Rezept am besten für Manuelle Therapie zu ergattern. Ich würde mir aber auch das ISG mit anschauen das möglicherweise mit blockiert ist und den M.periformis. Auch das kann die obenen genannten Beschwerden auslösen.
  9. 3 points
    Hallo Pennelope, ich glaube das ist zu noch früh für die Geräte. Ich würde auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten und ihn über dein Vorhaben informieren und dokumentieren! Sollte nämlich was passieren (Schmerzen, Entzündung, Riss etc...), bist du auf der sicheren Seite ! In der Regel gibt der Arzt die einzelnen Stufen der Belastbarkeit frei. Bei manchen Ärzten aber ist das leider nicht der Fall. Es gibt aber so einen Leitfaden zur postoperativen Nachbehandlung, nach dem man sich richten kann, z.B: • 1. Woche abschwellende Maßnahmen, Eisapplikation und ggf. Lymphdrainage • ab 7. Tag Vorbeugen von Verklebungen (manuell, keine aktive Krankengymnastik) • 2. bis 4. Woche Gangschule und Weichteilmobilisation, Narbenmobilisation • 5. und 6. Woche Muskelkräftigung (Aquajogging, legpress, Fahrrad-Heimtrainer) • ab 7. Woche propriozeptives Training (Wackelbrett) • ab 8. Woche Zehenspitzen- und Dehnungsübungen • ab 10.- 12. Woche Steigerung der muskulären und koordinativen Leistungsfähigkeit • ab 13. Woche Joggen • Kontakt- und Ballsportarten, wenn möglich, erst nach 6 Monaten
  10. 3 points
    Hallo. Eigentlich eignet sich Hochvolt ja gut für Metallimplantate. Das EKG misst ja - ich würde sagen es ist relativ unwahrscheinlich, dass da was passiert. Aber um Messfehler zu vermeiden, würde ich es nicht an dem Tag machen. Ich mein, ist 24h - sollte man in die Planung mit einbeziehen - der Patient kann auch dem Arzt sagen, dass er eine Verordnung für Elektrotherapie hat und nachfragen.
  11. 3 points
    Hallo Moehre, der jpphysio ist mit seiner Theorie gar nicht so verkehrt dran. Allerdings beschreibt es die Richtung ob sich der Nucleus unterhalb oder oberhalb der Nervenwurzel befindet. Man stellt sich die Nervenwurzel am besten wie ein Männchen mit seitlich ausgestreckten Armen vor. Wenn das Banscheibenmaterial unterhalb der Schulter eingelaufen ist, dann ist es der Achselprolaps und umgekehrt. Dem entsprechend kann ich das so testen: Wenn der Patient eine latflex der LWS zur Schmerzseite macht und die Schmerzen werden dabei stärker, weiß ich, dass es sich um einen Schulterprolaps handelt, da der Nerv von oben Komprimiert wird. Die Schulter geht nach oben der Nerv wird dabei noch stärker komprimiert. Macht der Patient dagegen eine Latflex zur Gegenseite und der Schmerz wird auf der Schmerzseite schlimmer, dann handelt es sich um einen Achselprolaps. Die Schulter macht eine "Flexion". als würde ich einen Tesnnisball unter der Achsel einklemmen. Ich habe mal auf die Schnelle ein Schaubild gebastelt um das zu verdeutlichen: Man braucht das ganze für die Manuelle Therapie. Wenn man genau weiß, wo der Prolaps sitzt, kann ich z.B. mit Traktionen oder bei einer Banscheibentechnik entlastend arbeiten, ohne dass ich noch mehr Kompression auf den Prolaps bzw. auf den Nerven ausübe. Ich hoffe es ist dir etwas klarer geworden was damit gemeint ist. Wenn etwas unklar ist, frag ruhig...
  12. 3 points
    Hallo Granuaile! Eine Ferndiagnose ist immer recht schwierig das stimmt. Aber Anhand Deiner Anamnese und den Bildern kann man doch schon einiges damit anfangen?! Oft ist es nicht die eine Ursache sondern kommen mehrere Bausteine zu einem komplexen Beschwerdebild zusammen. Du hast mit vielen Dingen recht. Einiges kann miteinander in Verbindung stehen. Es kommen sogar 5 Sachen für deine Schmerzen in Frage. 1.eine Irritation der Peripheren Nerven 2.Ein Muskulär, Fasciales Problem 3.Triggerpunkte die Ausstrahlen 4.Eine Ansatzreizung (z.b. Trochanter) Bild Seite links und rechts. Das ist der Knochen wo an der Ausenseite vom Oberschenkel zu spüren ist 5.Blockade Fangen wir mal an kommen die Probleme auch vermehrt nach dem Essen? Schmerzen hinten im Bereich des Darmbeins / ISG, Schmerzen im Gesäß und Schmerzen, die seitlich am Oberschenkel entlang zum Knie zogen. Hier könnte tatsächlich eine ISG-blockade für eine Verkettung der anderen Symptome sorgen. Das ISG ist blockiert, dadurch wird die Gesäßmuskulatur fest, und auch der M.tensor, und Tractus Iliotibialis macht somit Probleme. Auch ohne eine ISG-blockade ist die Kombination von Gesäßschmerzen und Tractusprobleme durch Überlastungen keine Seltenheit, da diese Muskeln fascial miteinander verbunden sind. Des weiteren Kann über eine ISG blockade auch der M.Periformis hyperton werden und dadurch Nerven und Gefäße irritieren was unterschiedliche Symptome verursacht. Krampfende Schmerzen im gesäß deuten auf die Kompression von Gesäßversorgenden Arterien hin. Brennende, ziehende Schmerzen u.a. auch krippeln und Taubheitsgefühle ins Bein liegt die Ursache an eingeklemmten Nerven, va. der Ischiasnerv und hintere Oberschenkelnerv (N.cutaneus femoralis posterios.) der nur bis zum Knie zieht. Der Schmerz seitlich am Oberschenkel kann aber auch von einem Irritierten Nerv kommen. Hinweis wäre zb. auch ein Brennen und Taubheitsgefühle an der Oberschenkelausenseite. Es ist der N.cut.femoralis lateralis, also äußerer Hautnerv des Oberschenkels. Dieser Könnte z.b. in der Leiste und v.a Iiopsoas (Hüftbeugemuskel) irritiert sein. Besser gesagt der M.iliacus der im Bereich der Bauchmuskulatur unter dem Beckenkamm palpierbar ist. Der M.iliopsoas besteht ja aus dem M.psoas mayor und M.iliacus. Vor 2-3 Jahren kamen dann Schmerzen vorne am Oberschenkelansatz hinzu. Der Schmerz befindet sich mittig auf dem Oberschenkel, von der Leiste ein kurzes Stück den Oberschenkel runter und tritt besonders beim bergauf gehen auf oder wenn sich beim Gehen das Bein hinterm Körper befindet und ich es wieder nach vorne ziehe. Hier könnte es sich um eine Ansatzreizung der Oberschenkelmuskulatur oder eine Verletzung, Überlastung des Quatriceps handeln. Gerade bei Bergaufsteigen ist dieser ja aktiv, auch die lokalisation passt. Manchmal auch nach langem Sitzen. Oft zieht der Schmerz auch bis in den Beckenboden. Irgendwann fiel mir auf, dass der Schmerz bis tief in den Bauch reicht und aus Richtung Beckenschaufel kommt (Iliopsoas?). Das kann teilweise so heftig weh tun, dass ich mich schon zweimal auf eine Blinddarmentzündung hab untersuchen lassen. Wenn man an der Beckenschaufel in den Bauch drückt und die richtige Stelle findet, ist es wie ein Messerstich. Da könnte Ich mir auch den M.iliopsoas vorstellen der da Probleme macht. Wie oben beschrieben kann dieser auch Nerven irritieren. Durch ihn laufen u.a. der vordere Oberschenkelnerv (m.femoralis) was einen Schmerz im Verlauf des Quatriceps provoziert und der seitliche Oberschenkelnerv (m.cut.fem.lat) Laut deinem Bild ist der Schmerz aber nicht im ganzen vorderen Oberschenkel vorhanden.Natürlich kann auch hier ein Triggerpunkte die Ausstrahlenden Schmerzen ins Bein hervorrufen. Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in der Kniekehle, die von der LWS/Gesäß scharf brennend auf der Rückseite des Oberschenkels in einer geraden Linie zur Kniekehle liefen, sich dort verzweigten und in krampfähnlichen Wadenschmerzen endeten. Teilweise zieht es sogar bis zur Ferse und in den Fuß. Sie treten vor allem bei gestrecktem Bein auf (Ischias?). Taubheitsgefühle habe ich nicht. Also Hier hat man doch wieder einen klaren anamnestischen Hinweis auf ein Nervenproblem. Brennende Schmerzen auch wenn keine Taubheitsgefühle vorhanden sind und v.a. der Verlauf sind ein klarer Hinweis für einen Peripheren Nerv der gedrückt wird. Die Rückseite des Beines bis in den Fuß ist definitiv der Ischiasnerv. Der Ischiasnerv kann auch Wadenkrämpfe hervorrufen. Auch daß die Symptome schlimmer werden wenn du dein Bein streckst sind aufjedenfall der Ischias da du diesen somit noch mehr auf Spannung bringst. Die Vorwölbung kann man schon erkennen auf den Bildern aber Ich vertraue Ihnen immer nicht so sehr, da sie oft keine Aussage treffen ob die Beschwerden der Pat. wirklich daherkommen. Jemand der auf einem Bild große Ohren hat hört auch nicht unbedingt besser.? Nur durch Hörtests kann man dies rausfinden. So ist es auch nur ein Bild. Um festzustellen ob die Probleme wirklich daherkommen muss man auch bestimmte Funktionstests machen. So müsste von einem Physiotherapeuten getestet werden durch sog. Provokationsstests der LWS ob sich Ischiassymptome über die LWS und der Bandscheibe auslösen lassen. Ist hier alles o.k dann kann eine Etage tiefer wieder das ISG blockiert sein, und über den m. Periformis der Ischiasnerv eingeklemmt sein. Zusätzlich könnte auch der N.cut.fem.post über den M.periformis irritiert sein der nur bis zum knie zieht. Aber auch ohne eine ISG-blockade kann der Ischiasnatürlich über den M.periformis zu krämpfen und symptomen führen. Durch den M.iliopsoas laufen aber nicht nur der N.femoralis und N.cut femoralis lat.wie oben beschrieben denn auch der Ischiasnerv kann durch einen hypertonen Iliopsoas komprimiert werden Mir ist bewusst, dass ich ein starkes Hohlkreuz habe und man sagte mir mal, ich solle meine Bauchmuskeln trainieren, um das auszugleichen. Bisher mit keinem großen Erfolg. Die Frage ist ob diese wirklich notwendig ist. Warum willst du dein Hohlkreuz wegtrainieren? Bei Frauen ist es sowieso stärker ausgeprägt wie bei uns Männer. Das ist deine Haltung. Natürlich ist ein Bauchmuskeltraining gut, als Gegenspieler Aber man muss sich immer fragen ob das Hohlkreuz wirklich für die momentanen Beschwerden verantwortlich ist. Wenn jemand z.b. Rückenschmerzen hat durch das Hohlkreuz dann ist es aufjedenfall der richtiger Weg, aus dem Hohlkreuz herauszuarbeiten. Sollten deine Ischiasbeschwerden von der Protrusion kommen oder von einem BSV, dann macht man oft sogar übungen ins Hohlkreuz hinein damit sich das ausgetretene BS material wieder zurückverlagert (übung nach mckenzy) Ist deine Wirbelsäule in Ordnung, also keine Auffälligen LWS tests, dann kannst du natürlich Bauch und Rückenmuskeln trainieren aber es wird keinen großen Erfolg geben bezüglich deiner momenten Beschwerden, da hier eine anderen Ursache vorliegt. Zur Zeit bin ich mir auch unsicher mit den Bauchübungen, da ich das Gefühl habe, dass mir der Hüftbeuger dann noch mehr weh tut. Alle Übungen mit gestreckten Beinen fallen momentan auch weg, so dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Übungen ich machen soll, um mir ohne Schmerzen etwas Gutes zu tun. Wie machst du denn deine Sit ups wenn Ich fragen darf? Manchmal macht man die Übung nicht korrekt und geht mit dem ganzen Körper nach oben statt nur die WS einzurollen. Auch das sog. Klappmesser würde Ich weglassen. Hier liegst du ja auf dem Rücken und die Beine sind gestreckt in der Luft. Nun beugst und streckst du die Beine und den Oberkörper im wechsel wie ein Klappmesser. Dadurch kommt viel Streß zum einen auf die Wirbelsäule und vorallem auf den M.iliopsoas. Bei Schmerzen würde Ich die Übungen wirklich lassen. Ich würde mir ehrlich gesagt ein Rezept für 6xManuelle Therapie (MT) beim Onkel Doktor holen für Behandlungen bei einem Physiotherapeuten. Nur durch Übungen bekommst du die Sachen nicht in den Griff. Womöglich müssen auch mehrere Sachen gemacht werden. Die Behandlung deiner Fascien ist ja schon mal super. Wenn dir das gut tut und die Beschwerden etwas gelindert hat kannst du dies ruhig weiter machen. Ein Physiotherapeut kann dir dann selbstverständlich auch noch Übungen, z.b. gezielte Dehnungen für zu Hause zeigen. Gruß Thomas
  13. 2 points
    Vor jeder Behandlung macht man einen Befund - sonst weiss man ja nicht, was man behandeln soll. Und genau dort liegt das Problem bei Gruppen. Es ist sehr schwierig, von jedem einzelnen Patienten zu erfahren, wo die individuellen Probleme liegen und was der Patient erreichen moechte. Also geht dies meist nur generell. Als erstes wuerde ich mir die Lernziele des Fachs ansehen: Was ist der Zweck des Examens, was genau wird geprueft, welche Faehigkeiten sollst du nachweisen? Hast Du nach der Gruppe noch ein Gespraech mit dem Pruefer? Dann ueberleg dir, welche Syptome Asthma hervorruft, welche Schwierigkeiten Asthma meist mit sich bringt und wie es ausserhalb der Physio behandelt wird. Erstes und letzteres kann in das Einfuehrungsgespraech, mittleres gibt dir Aufschluss ueber die uebungen. Als naechstes, schau nach, wie du gelernt hast, Gruppenbehandlungen aufzubauen - nimm die Beispiele z.B. aus der Orthopaedie, die du ja schon gemacht hast. Jede Behandlung unterliegt einen bestimmten Schema - auch Gruppen (z.B. Einfuehrungsgespraech, aufwaermen, Uebungsziel 1, Uebungsziel 2, Uebungsziel 3, theoretische Information/ Eriehung, Uebungsziel 4, Uebungsziel 5, abkuehlen, Abschlussgespraech); dies musst du nur von Orthopaedie auf Innere umstellen. Viel Spass bei der Planung (Spass ist uebrigens eine der nachgewiesenen Hauptkomponenten einer Gruppenbehandlung ), Anna
  14. 2 points
    Hallo MadBean, ich kann mir gut vorstellen, dass du verzweifelt bist. So etwas belastet die Psyche ziemlich . Aber wir versuchen dir gerne gemeinsam zu helfen. Das Problem was du da schilderst, kommt meiner Meinung nach von einer Störung der Kopfgelenke. Meistens werden die Wirbel Atlas/Axis für diese Art Problematik verantwortlich gemacht. Als erstes hätte ich auch eine Fehlstellung oder eine Blockade vermutet, aber wenn du bereits bei einem Manualtherapeuten und auch bei einem Chiropraktiker warst, sollte man umdenken und eher eine Instabilität dieser Kopfgelenke in betracht ziehen. Ein Kollege (rafaelmt1990) hat im November, bei einem ähnlichen Problem folgendes geschrieben: nach meiner Erfahrung nach ist oft der C2 betroffen. Der C2 hat einen Zapfen(Dens Axis) der durch den C1 hindurchreicht. Damit dieser Zapfen zentriert bleibt und nicht viel Bewegung erlaubt, ist dieser mit Bändern fixiert (Ligg. alaria). Oft liegt ein Trophikproblem vor. Bänder verlieren ihre Spannkraft, indem sie mit Flüssigkeit unterversorgt sind. Leider befindet sich genau in diesem Areal eine sehr sensible Struktur, die Medulla Oblongata (Atemzentrum). Hat dieser Dens Axis nun Spiel in diese Richtung kann er bei bestimmten Bewegungen kurzzeitig Druck auf die Medulla Oblongata bewirken --> das Resultat ist Schwindel, Sensationen im Blickfeld etc.  Dies kann man manuell leicht testen, indem man den C2 von dorsal(hinten) etwas nach ventral(vorne) schiebt kurz wartet und ihn dann plötzlich zurückschlagen lässt (Sharp Purser-Test) Typisch wäre auch oft, wenn du flach liegst und plötzlich nach vorne aufstehst, das genau dann die Symptome auftreten. LG Ich stimme ihm voll zu und ich könnte mir vorstellen, dass bei dir genau diese Symptomatik besteht. Mein Tipp wäre, du gehst zu einem Neurologen und bittest ihn, dass er dich zu einem "Funktions MRT" überweist! Das ist wichtig, denn bei einem "normalen MRT" würde man eine evtl. Instabilität unter Umständen nicht sehen!!!
  15. 2 points
    Hallo Inga, wir haben seit Dezember 2018 extra für solche Fälle eine Seite eingerichtet, in dem sich Jobsuchende und Anbieter austauschen können. Es wäre den anderen gegenüber unfair, die ja auch dafür bezahlen. Melde dich doch bitte bei https://www.Physiotherapie-Jobs.com an und mache dort dein Angebot! Danke für dein Verständnis, LG Gianni
  16. 2 points
    Hi, kurze Zwischenfrage: Wie alt bist du? Männlich/weiblich? Was würde der Orthopäde denn gern tun? Mit der Diagnose liegt er in meinen Augen richtig, aber die Frage ist trotzdem, ob das für deine Beschwerden als Ursache überhaupt in Frage kommt.
  17. 2 points
    Hi,dir auch! ich trainiere seit vielen Jahren, mittlerweile durch alle Phasen des Lebens durch. Habe Fußball gespielt, Judo und son Zeug gemacht, danach mit dem typischen Pumpen angefangen, bin dann zum Bodyweight übergegangen, dann zur/m Gymnastic/Crossfit. Kann dir aus Erfahrung von daher gut sagen, dass ich Trainingslacks nur zu gut kenne. Mittlerweile war ich aufgrund einer Verletzung letztes Jahr das komplette Jahr raus, und konnte überhaupt nicht (!) trainieren. Ich bin von extrem ambitioniert bis zum völligen Einbruch hin, immer wieder alle Phasen durchgegangen. Konnte von daher so gefühlt fast wieder von 0 anfangen. Um es kurz zu machen, damit will ich dir sagen, dass es nicht nur dir so - sondern vielen so geht. Natürlich weißt du das, aber ich persönlich finde es immer gut wenn man auch immer mal keine "na ich geh 5x Woche und bin immer absolut super motiviert" bla hört. Gehen wir mal nicht von geol / biologischen Problemen aus, die von dieser Jahreszeit kommen, helfen/halfen mir immer wieder auch kleine Trainings und Reizpausen, die ja sowieso in Abständen adaptiert werden müssen um einfach den Geist zu reinigen und sich neue Ziele zu setzen. Das steigert die Lust wieder auf das Training und hilft sich neu einzuordnen. Denn oftmals merkt man sein Trainingsprofil/Niveau nach einiger Zeit nicht mehr. Sollte man sich mal frei davon nehmen, hilft sich einfach mit etwas zu befassen, was wieder Lust aufs Training macht, für mich persönlich sind das gewisse Videos auf YouTube/Wintersport gucken oder von meinen Lieblingssportlern etwas oder einfach mal etwas ganz anderes wie ein Buch, anderen beim Sport zusehen,eine Recherche oder etwas außerhalb dieser Thematik. Mir hilft es immer gut, wenn ich eine Sache für einige Tage ablege, ich weiß das jede Phase im Leben seinen Platz hat und definitiv (sofern Interesse vorhanden ist, 100% stärker auch wieder zurückkommt.) So re-arrangiert man auch seine Prioritäten neu und sammelt auch wieder Kraft und Lust darauf und man "spürt" sich wieder. Das geht ja vielen Dauersportlern so, dass eine Art "Mentale Taubheit" entsteht, in der man einfach nur noch macht. Ich finde es wirklich wichtig auch mal aus diesem "Ich muss unbedingt gehen" Ding rauszukommen, Training ist nur solang genial, wie man sich nicht schleppen muss und man muss auch nicht immer super Bock drauf haben. Es kommt auch drauf an, was du trainierst. Wer einfach nur ins Fitti geht, macht meist sein Schuh und geht dann wieder, meist mit Partner - da ist es etwas einfacher. Ich trainiere mehrmals die Woche (das was meine Arbeit zulässt) schwierigere Sachen mit advanced Bodyweight, mit großen Setpausen und viel Kraft und Vorbereitung. Ich liebe das, aber meist sitzt mir die Zeit im Nacken, ich bin müde, hab Hunger und muss noch was für den nächsten Tag vorbereiten. Da hab ich dann noch kein ordentliches Warmup und Mobility gemacht, manchmal platzt mir der Kopf und dann tut mir Pause gut. Auch wenn es mich wiederrum unzufrieden macht, weil mein Soll-Ist Zustand nicht der ist, den ich haben will. Und dort setzt dann die mentale Schraube an, da muss sich jeder selber kennen, wie er damit umgeht und was er dann macht. Siehe bei mir eben oben aber auch einfach mal der Gedanke, dass ich Gott sei Dank nicht an Olympia teilnehmen muss, auch wenn ich das ein oder andere Ziel eben nicht wirklich erreiche. Man muss halt immer für sich auch entscheiden was wo und wie im Leben an welcher Stelle steht. Also garnicht einfach, richtig? Was mir noch gut hilft, ist immer ab und an eine Änderung im Lebenswandel. Ich liebe nicht nur Sport, sondern auch Zeichnen, Musik, unterwegs sein und mit Leuten was machen aber auch schlafen oder Serien schauen, also viel zu viel was in einen Tag passt. ? Ich ändere daher immer mal meine Zeitpläne und nehme mir mal richtig viel Zeit für das eine, wenn z.B. Zeichnen wieder in den Nägeln brennt und dann mal wieder für das andere. Abgesehen davon, motivieren mich(klingt jetzt witzig) aber auch mal neue Kochrezepte, eine geile Idee für ein Shake (trinke nur naturale Proteine, kein Pulver usw.), oder gar neue Fitnessskleidung. Also es sind die kleinen Dinge, die das eigene Selbstwertgefühl steigern und somit auch wieder die Lust weiter zumachen. Du kannst bei solchen Zeiten auch mit Vitamin C-Ergänzungen, Solarium, oder was auch immer dich motiviert mal mehr machen. Ich persönlich brauch in dieser Zeit immer etwas mehr "Anlaufzeit" bevor ich Bock habe zu trainieren. Schau mir dann Videos an oder höre bisschen mehr Musik. Manchmal kann das einfach ein geiles Lied sein auf das ich gerade abfahre oder ein profane Sache die nicht unbedingt damit was zu tun hat. Was ich übrigens auch als sehr hilfreich finde ist, zu meditieren. Einfach ein paar minuten hinsetzen, alles aus, und komplett leer sein. Ich trainiere Sologymnastik als auch Crossfit in der Gruppe, da ist es auch immer viel einfach, weil alle leiden. ? Ich kenne dich ja nicht, aber sofern man seine Stärken und Schwächen kennt, kann man da auch was drauß machen. Ich könnte da noch Stundenlang drüber schreiben aber da hat jeder sein eigenes Rezept und Meinung. Sofern ich jetzt um 4 Uhr nicht all zu viel quatsch geschrieben habe, würde ich jetzt aufhören und mich würde deine Meinung mal interessieren. Cheers!
  18. 2 points
    Hallo Karl, das muss ja eine wilde Geburtstagsparty gewesen sein, da dein Knie ja schon fast ein volles Programm an Verletzungen abbekommen hat. Wann und wie gut eine Struktur sich regeneriert wird man nie pauschalisieren können, da jeder Körper individuell zu betrachten ist und auf seine eigene Weise reagiert. Daher vergleiche deine Fortschritte am besten nicht mit anderen, das dies nur unnötig Druck auf dich ausübt. Mit 120° wirst du wohl die Beugung meinen. 10° wären da noch erstrebenswert, aber nimm dir dafür die Zeit. Bei der Physiotherapie würde ich den Widerstand der unliegenden Muskulatur und der Kapsel testen lassen und diese eventuell lockern/dehnen. Interessant ist, ob dein VKB nach seiner Refixierung hier nicht zu stark gegenhält. Da hilft dir momentan nur viel Mobilisation. Dein Quadriceps wird schon wieder. Durch deinen regelmäßigen Sport hast du erhaltene Reize und Infos nun in den Zellen gespeichert und diese lassen sich beim Training wieder schneller aufgreifen als die Bildung neuer Reize und Infos. Normales Krafttraining sollte schon gut sein. Durch die Mitleidenschaft deines Nervens und die Bänder empfehle ich Übungen für die ganze Kette im Zusammenhang koordinativer Konzentration. Das Zusammenspiel aller Strukturen ist wichtig. Neben der Koordination und äußere Sinnesreizgebungen wie Kälte/Wärme/Kratziges/Weiches/Kitzelndes ist die Elektrotherapie momentan die beste Möglichkeit deinen Nerven anzusprechen. Um die Hülle bei der Heilung zu unterstützen, könnte ein Medikament via Iontophorese helfen. Leider kann ich dir nichts genaues darüber sagen, wann du wieder aktiv Ski fahren kannst, da dies ein äußerst knieunfreundlicher Sport ist, deine Fußheberschwäche nicht zu unterschätzen ist und ich dein Knie nicht untersuchen kann, um mehr zu sagen. Cannabis ist soweit ich weiß ein guter Schmerzhemmer, aber da wird dir der Jan wohl mehr zu sagen können. ? LG
  19. 2 points
    Gude Sebastian, immer dran denken bei so Geschichten im rechten Bein bis Leiste und Mitte Oberschenkel Dermatom L1 verwaschen auch L2 ist ja nie ganz genau einzugrenzen. An den Blinddarm denken der eine Ausstrahlung nur ins rechte Bein bewirken kann. LG
  20. 2 points
    Ich persönlich glaube immer noch nicht, dass Deine Beschwerden von der Beinlängendifferenz kommen. 1/2 cm ist nicht viel, oft kann der Körper sowas problemlos ausgleichen und Du scheinst sehr heftige Beschwerden zu haben. Für mich passt das nicht zusammen. Es gibt auch Menschen, die einfach so Rückenschmerzen, Schwindel etc. haben, bspw. verursacht durch irgendwelche Wirbelblockaden, ohne dass es Probleme in der Beinachse gibt. Wie ausgeprägt ist denn der Knickfuß? Wenn die Füße schief sind, ist ja die gesamte Statik verzerrt, das kann auch mal zu Problemen führen. Wie gesagt, natürlich alles ohne Gewähr, nur meine Gedanken dazu. Wie Jan schon sagt, sinnvoll wärs, wenn Du Dich mal von nem Physio untersuchen lässt, die können Dir da mehr zu sagen. Neben Kälte und Problemen im Bewegungsapparat kann auch Stress einen großen Einfluss auf Muskelbeschwerden haben, unabhängig von der Ursache der Beschwerden, da Stress unwillkürlich zu Verspannungen führt. Und ständige Schmerzen sind Stress und führen oft zu noch mehr Verspannungen, weshalb Entspannungsübungen bei eigentlich allen Schmerzpatienten hilfreich und sinnvoll sind.
  21. 2 points
    Hallo Physiomosher, kannst du uns auch noch sagen über was für ein Seitenband du genau den Vortrag halten willst? Knie, Ellbogen oder generell die Seitenbänder (Aufbau, Funktion und Therapie)??? Hast du schon mal in unseren Downloadberich gestöbert? Natürlich wäre es einfacher wir würden dir alles darüber erzählen, aber ich fürchte das wird dir sicher nicht helfen eine gute Therapeutin zu werden. Es ist nämlich Sinn der Ausbildung, dass die Schüler selber recherchieren und einen Plan zur Therapie erarbeiten Auch wenn du dabei Fehler machst, das ist egal du bist ja am lernen. Ich mache dir einen Vorschlag: Du suchst dir alles zusammen was du finden kannst und machst einen Plan. Dann lädst du ihn hier hoch und wir schauen uns deinen BH-Plan zusammen an und helfen dir ihn evtl. zu verbessern und zu korrigieren. Ist das OK für dich?
  22. 2 points
    Hallo Anna hab ich mir gerade mal rausgesucht und meiner Meinung nach ein sehr effektives und machbares Programm. Ich würde mir an deiner Stelle, das Video einmal komplett ansehen und dann mitmachen - damit du nicht immer den Kopf zum Bildschirm drehen musst. Wenn dir Waden zu langweilig sind. Stell dich auf eine Treppenstufe und versuch mit den Fersen so tief wie möglich zu gehen, sodass du einen leichten Zug im Muskel spürst und gehst dann ganz auf die Zehenspitze und versuchst dich in die Wade reinzudenken. Wenn dir das noch zu langweilig ist - mach es einbeinig. Würde mir jedoch immer eine Möglichkeit zum festhalten suchen und vielleicht nicht ganz oben auf den Treppen, lieber auf der ersten Stufe, dass du im Falle des Falles nicht zu tief fällst und das atmen nicht vergessen! LG
  23. 2 points
    NEIN, weil du ja sonst auch wenn du auf den Füße stehst, druck auf dem Wirbelkanal haben müsstest. Das ist genau das selbe nur umgekehrt. Solange du keinen Kopfstand machst ist das OK. Der Jan hat schon Recht, du musst selber austesten was dir bekommt und was du lieber sein lässt. Oft merkt man das erst am nächsten Tag. Ich würde es halt nicht übertreiben!!!
  24. 2 points
    Guten Abend. Ich versuchs kurz zu machen. Das was du sagst, stimmt schon ungefähr - nur wenn du aufrecht stehst, drückt dein Schädel ebenfalls auf die HWS und damit kommt sie auch gut zurecht. Habe jetzt auch nicht alles von dir im Kopf. Möchte dir einfach sagen, probier dich aus! Fang mit einer Belastung von 15-20wdh an und sieh was passiert. Viel wichtiger ist mir die Technik, das die immer Korrekt bleibt. Bei einer Belastung von max 5 wdh wird das der limitierende Faktor sein - weil die Technik versagt immer vor dem Muskel. Daher würde ich dir anraten, bleib bei 8-12wdh. Ein belasteter Muskel, kann viel besser entspannen als wenn er nicht belastet wäre. Dein Körper kann eine ganze Menge abpuffern. Wenn du unsicher bist, film dich und lad es hier hoch. oder frage deinen Physio oder miete dir einen Personal Trainer, der dich immer wieder überprüft. LG
  25. 2 points
    Mir geht hierbei die Mitochondrienweitung nicht aus dem Kopf. Wenn du sagst, du ernährst dich überwiegend von fetthaltigen Lebensmitteln sowie Aminosäuren, dann erklärt das womöglich die Lipide. Glycogen ist ja nur die Speicherform von Glucose, welche als Reserve dient. Nimmst du eigentlich Zink? Das Mineral, an das ich hier besonders denke ist Kupfer. Besser gesagt ein Spurenelement. Ein Mangel wird meist nicht erkannt. Wenn du mal nach den Symptomen eines Kupfermangels suchst, findest du dich wieder. Es sei denn es ist keiner. Dann wäre das Eisen verdächtig, aber das wird häufiger kontrolliert, von daher bezweifle ich es. Gehts den Nieren gut und ist die Hämoglobinmenge normal? Selen, was du schon nanntest, ist auch einen Gedanken wert. Sind denn Nagelveränderungen, Flecken, Blässe an dir zu beobachten? Halte ich aber trotzdem nicht so wahrscheinlich wie etwa Kupfer. Ist jetzt eher exotisch, aber vielleicht eine Untersuchung wert. Nicht unbedingt laboratorisch; Eine Ernährunganalyse bei einem guten Berater könnte reichen.
  26. 2 points
    Liebe Andrea, vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe nun endlich eine Therapeutin gefunden, die mir keine Schmerzen mehr verursacht und voll und ganz auf mich eingeht. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich frage mich, warum ich nicht schon viel früher gewechselt habe? Alles Gute auch für Dich und liebe Grüsse?
  27. 2 points
    Da ich gerade in den Examensprüfungen stecke, habe ich nicht ganz so viel Zeit um dieses Thema anzukurbeln. Aber ich schreibe immer mal meine Erfahrungen über die einzelnen Prüfungen auf und nun dachte ich mir. Gucken wir mal wie das alles so ankommt - ob der Text zu lang, zu kurz ist, ob es euch zuviele Informationen sind oder ihr noch Fragen habt. Es ist ein Experiment, daher schreibt mir all eure Gedanken dazu und ich gucke was man daraus machen kann. In erster Linie möchte ich informieren, für jeden der daran interessiert - ob für den jungen Menschen nach der Schule, der doch ein Auge auf die Physioterhapie geworfen hat oder den Auszubildenden der gerade mitten drin steckt oder jemand der wie ich, vor einigen Wochen noch kurz davor stand und keine Ahnung hatte was ihn erwartet und all die, die sich sonst noch angesprochen fühlen möchten Daher hier einmal mein Erlebnis zur Elektroprüfung: Elektroprüfung: Am Tag vorher hatten wir noch Prüfungsvorbereitung in der Lungenklinik, das ging so bis 12uhr. Dann sind die meisten runter – wo sich schon die anderen Kommilitonen versammelt hatten und gingen nochmal alle Ströme und Geräte durch – habens angelegt und jeder sich verrückt gemacht. Jedoch wird dort nochmal sehr intensives Brainstroming betrieben – irgendwas schnappt man immer auf, was man dann doch noch gut gebrauchen kann. Bei mir war es ausschlaggebend, ein Post von einem Kollegen hier im Forum. N. Ischiadicus tritt L5/S1 aus – läuft bis in den Fuß und ist typisch für Krämpfe. Jedenfalls, den halben Tag noch daheim wahnsinnig gemacht, alles mögliche noch dazu gelesen und durchgearbeitet – und immer wieder sind neue Ungereimtheiten entstanden. Um 1Uhr hab ich dann alles ausgemacht, vorher kurz alles überflogen – unters Kopfkissen und gute Nacht. Habe noch 2 Packungen Vit. B Komplex genommen – da ich wirklich aufgeregt war. (Wurde uns von unserer Schulleiterin empfohlen - da das Vitamin B wie ein Schutzschild um die Nerven liegt und diese widerstandsfähiger macht - gerade in Stressigen Zeiten sehr gut, ich nehme dazu noch ein Multivitaminpräparat - um wirklich topfit zu sein) Am nächsten Morgen, war ich relativ entspannt - meine Prüfung war erst um 13uhr angesetzt, daher konnte ich ganz gut ausschlafen. Nochmal alles kurz überflogen – Kaffee gekocht, noch eine geraucht und irgendwie lief die Zeit denn schneller als gedacht – noch Frühstück vorbereitet wie die anderen Tage auch Haferflocken, Chiasamen, Flohsamenschalen, Eiweißpulver – alles mit Wasser übergossen und „ziehen“ gelassen, während ich unter die Dusche bin und mich erst mal frisch gemacht habe. Dann davon 2/3 weggelöffelt und dann musste ich auch schon los. Dort angekommen, noch eine geraucht – meine Leute gesucht, alle die, die schon fertig waren haben für Massage geübt, was wir direkt am nächsten Tag hatten. Musste dann auch schon raus und warten – es vergingen noch so 10min, in denen ich nur nervös hin und hergelaufen bin. Dann Tür ging auf, ich wurde reingerufen. Ich wurde gefragt ob ich mich fit für die Prüfung fühle, was ich bejahe und unterschreibe. Dann durfte ich die Karte ziehen – es lagen so 30stk vor ihm. Irgendeine gegriffen. Thema: Galvanischer Strom Patient gibt an, im linken Bein ausstrahlende Schmerzen zu haben, die vom N. Ischiadicus ausgelöst werden. Hab es vorgelesen, durfte die Karte mitnehmen und mir wurde ein Gerät zugeteilt. Der Proband saß vor mir und lächelte mich nur freundlich an und wartete auf weitere Anweisungen. Die Prüfer gaben mir meine 10-15min Anlage/Vorbereitungszeit die ich dringend nötig hatte. Erstmal waren das Metallelektroden – richtig nostalgisch. Dann Schwämme suchen – so, nächster Schritt – Elektroden ausmessen und max. mA Zahl rausfinden. Kein Stift dabei und wild rumgerechnet – kam dann bei 10.8 raus. Versucht zu merken und Anlage überdenken. Bei Galvanik kommt die Anode auf den Schmerz – aber er hat ja keine direkten Schmerzen. Aber Nervenschmerzen werden absteigend behandelt – also Anode proximal, Kathode distal. Wie ich ja hier im Forum gelernt habe, L5/S1 – dort die Anode hingelegt – Kathode wollte ich eigentlich auf den Fuß kleben – aber dafür waren die Kabel zu lang. Also wie auch hier gelernt, kann es zu Muskelkater in der Wade führen – also Kathode dort draufgepackt – joa nur noch die Geräteeinstellung. War glücklicherweise nicht viel – alles durchgeklickt – eingestellt. Dann kamen die Prüfer auch schon zum Abschluss meines Vorgeprüften und ich also schnell die Schwämme nass gemacht – müssen für Galva schon nasser sein also erst zum Schluss. Bin dann nochmal ans Gerät und wollte nur schnell gucken ob es noch andere Galvanische Programme gibt. Gabs nicht zurück und gewartet. Was ich nicht wusste, das Gerät stellt seine Einstellungen wieder zurück wenn man das Programm gewechselt hat. Also sprach der Prüfer mich an, dass da noch was nicht stimmt – ich guck hin und „Oh!“ Erklärt was ich getan habe, er gab mir die Möglichkeit es umzustellen – was auch direkt geschehen ist. Dann war gut und sollte die Therapie einleiten. Ich in Therapeutenrolle, erklärte dem Patienten was wir gerade machen, was ich vorhabe etc. Dann wurden immer wieder ein paar kleine Fragen gestellt. z.B. Was ich mache, wenn ich merke, der Strom tut dem Patienten nicht gut. Meine Antwort, den Strom wechseln. Er sagt mir, der Arzt hat eindeutig Galvanischer Strom aufgeschrieben, was mache ich? Ich: den Arzt anrufen und ihm mitteilen, dass es nicht möglich ist, da Gefahr für den Patienten bestehen kann. Er wieder: "Der Arzt besteht darauf und ist Profi darin, ich solle das so machen." Dann ich, „gut, er ist verantwortlich dafür – ich hab mein möglichstes gegeben“ Jetzt wo ich das schreibe, es gibt glaube ich noch einen modifizierten Galvanischen Strom ?! Er sagte dann nichts weiter dazu und wollte von mir wissen wie die Galvanik wirkt – er wollte die Depolarisation hören – ich hab ihm das Oberflächlich beschrieben – war ein kleines hin und her aber hat mich gut dahin geleitet. War dann fertig – das Gerät war dann auch durch – habe meinem Patienten gedankt, ihm natürlich mitgeteilt – wenn er Veränderungen merkt, solle er mir das in der nächsten Sitzung bitte schildern. Alle haben gelacht, ich einen halben Liter Schweiß leichter und unglaublich erleichtert. Raus und Massage gelernt.
  28. 2 points
    Liebe Wonni, ich kann Walley nur zustimmen, voll und ganz. Ich bin selber Lymphdrainiagetherapeutin und kann dir versichern, dass es Methoden gibt. Es ist schon fast fahrlässig, deine Schmerzen und deine Gefühle zu ignorieren. Insofern hast du alles richtig gemacht, den Therapeuten zu wechseln. Leider gibt es immer wieder uneinsichtige Kollegen. Ich arbeite z.B. auch gern bei solchen Patienten wie dir mit Pinseln und Bürsten, denn diese Berührungen finden die Patientinnnen häufig als ersten Reiz an solchen Stellen angenehmer und können sich mehr auf die Behandlung einlassen. So beruhigt man auch dein Schmerzempfinden und kann sich langsam mit der Reizstärke ranarbeiten . Vielleicht wäre das auch für dich eine geeignete Methode, die jeder MLD Therapeut beherrschen sollte ( brauche ja an diesen Stellen nur statt der Hände den Pinsel benutzen ;-)) Auf jeden Fall Toi Toi für die Zukunft und alles Liebe!! LG Andrea
  29. 2 points
    Guten Morgen na ich kann mein Glück gern einmal versuchen. Im Prinzip tu ich mich da auch sehr schwer. Aber gemeinsam werden wir da sicher gut was hinbekommen. Fangen wir mal mit dem ersten Bild an. Im Endeffekt arbeitet alles statisch. Es bewegt sich ja dabei nichts. Wie man in die Position kommt, könnte man jetzt herleiten - war aber nicht die Frage. Daher in der Position kommt mir als erstes die Scapula in den Sinn - diese muss durch den m. serratus anterior + m. rhomboidei die Scapula an den Thorax fixieren - ist dann eine synergistische Arbeit, obwohl beide Muskeln normalerweise antagonistisch arbeiten. Dann würde ich an den weitere Schultergürtel denken - du musst ihn natürlich stabil halten - also müssen alle vertreter gut statisch halten. Z.b. Pec Major, Latissimus dorsi wieder als eigentliche Gegenspieler arbeiten zusammen um deinen Oberkörper aufrecht zu halten. Einen Muskel allein arbeiten zu lassen kann nicht funktionieren, da wir uns sonst bewegen und runterfallen würden. Daher müssen ventrale und dorsale Kette zusammen arbeiten. Um erstmal beim Oberkörper zu bleiben - ist hier auch sehr die Arbeit der autochtonen Muskultur gefragt. Wenn wir uns das Bildnochmal vor Augen führen - die Seile sind mobild, d.h. die Stabilisatoren müssen umso mehr arbeiten. Um gegen die Bewegung der Körper zu arbeiten - guck dir jemanden an der das noch nie gemacht hat - entweder kommt er garnicht in die Position oder er zittert - das ist nur der Fall, weil die intamuskuläre Kommunikation nicht gegeben ist - die Muskeln wissen nicht wohin - was jetzt? Vorallem der Rotatorenmanschette - einerseits haben die die Spannung der großen Muskeln, die die kleinen ebenfalls mitaktivieren aber auch muss der Oberarmkopf dort gehalten werden wo er ist - da müssen diese dann ebenfalls den Humeruskopf statisch halten. Gleiches Spiel bei der Rumpfmuskulatur. Diese muss den Athleten auch dort halten und mit der Bauchmuskulatur stabil halten. Er zieht die Füße in einem langen Hebel auf 90° im Hüftgelenk. D.h. er hat eine enorme Arbeit im m. illiopsoas und der ventralen Rumpfmuskulatur - um den Fuß dort zu halten. Gleichzeitig muss synergistisch der m. erector spinea & m gluteus max. gegenhalten - damit die Weiterlaufende Bewegung die LWS nicht in eine Kyphose zieht. Da kommt aber noch die Lumbodorsalfaszie z.b. mit ins Spiel und hält ebenfalls mit. Und dann sehe ich gerade, du hast nur nach den Schultermuskeln gefragt.... jetzt hast du aber ein wenig mehr bekommen. Dafür bin ich auch gerade noch ziemlich müde und kaputt, für mehr brauch ich erstmal meinen Kaffee und Frühstück. Ich hoffe, ich konnte damit erstmal ein paar Fragen beantworten. Für mich klingt es logisch, wer noch Anmerkungen oder Kritik hat, gern dazu - wir können nur lernen. LG
  30. 2 points
    Hallo Kazan, Du siehst an den vielen Antworten, dass deine Probleme gar nicht so einfach zu beantworten sind. Ich versuch´s trotzdem mal: Meiner Erfahrung nach, und ich bin ein alter Hase in der Branche, werden einige deiner Störungen Vegetativ hervorgerufen! Das heißt, die Pulsfrequenz wird von "Nervus Vagus" beeinflusst. Da der Nerv eine Engstelle direkt am Atlas passieren muss, liegt es ziemlich nahe, dass du eine Dysfunktion in diesem Bereich haben musst. Der Vagus-Nerv teil sich ja in den Sympatikus und den Parasympatikus. Der Parasympathikus bewirkt u.a.: - Senkung der Herzfrequenz - Senkung des Blutdruckes - Verminderung des Tonus des Skelettmuskulatur - Verengung der Bronchien - Verengung der Pupillen - Hemmung der Schweissdrüsensekretion Die Rhythmusstörungen, könnten meiner Meinung nach von der Schilddrüse kommen, hier wäre eine weitere Untersuchung empfehlenswert! Ich denke, die meisten deiner Probleme könntest du durch einen Osteopathen oder einen Manualtherapeuten lösen. Auch das Problem mit der Hand. Hierzu müsste man einen genauen Befund machen um den Engpass zu lokalisieren, denn es gibt drei stellen, die den Ulnaris unter Druck setzen können. Das knacken im Brustbein, könnte eine Störung im Costo-Vertebralem-Gelenk sein. Das kann ein Therapeut genauso gut befunden. Ich hoffe, ich konnte dir einigermaßen weiterhelfen. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich gerne löchern
  31. 2 points
    Hallo Alex, ich persönlich fand schon immer dass das ISG ein Thema für sich ist, da es im Bewegungsapparat nichts vergleichbares gibt. Ich finde es unvorstellbar, wie ein ISG nicht blockiert werden könnte. Da es durch Ligamente regelrecht umschlungen ist, kann durch die kleinsten Veränderungen der Beckenstellung oder der Bandstruktur bereits eine Blockade entstehen. Und da dies eigentlich andauernd passiert und wir es meist nur erst dann merken, wenn es schmerzt, kann es in meinen Augen nur physiologisch sein. Sprich, es ist die regelmäßige Wechselbewegung und Haltungsanpassung des Körpers, was uns aus der Blockade holt (bzw. holen müsste). Weil wir uns aber heutzutage wenig bewegen, verharrt das Becken oft in Fehlstellungen und wir wissen ja das Knochen arbeiten (Osteoblasten/klasten). Somit passt sich der Körper falsch an und das schmerzt. Ein Knorpel wird hier gar nicht benötigt für die wenige Bewegung, die im ISG möglich ist. Bei Verschiebungen kann ich mir, wie du es bereits sagtest, Gewalteinwirkungen vorstellen. Ansonsten aber eine Fehlstellung des LWS/Beckens, was allerdings durch falsche Bewegungsabläufe in verstärkte Fehlstellung gebracht wird. Angeborene Fehlstellungen, sowie anatomische Beinlängendifferenzen und Skoliosen sind da auch noch zu beachten. Bei der Mobilisation würde ich mich auf die Nutation und Kontranutation des Sacrums und aktive, reziproke ventral/dorsal Bewegungen fokussieren und evtl. mit Widerständen arbeiten. Dehnungen (v.a. der Glutaen) können auch was bringen. LG
  32. 2 points
    Hallo PT87, genau wegen der BWS Kyphose, die PhysioJan ansprach, könnte es mit der COPD noch schlimmer werden. Die gekrümmte Haltung ist für eine gute Lungenatmung nicht gerade förderlich und könnte evtl. noch weitere Erkrankungen der Atemwege hervorrufen. Ich habe auch schon erlebt, dass durch die Stützaktivität der Arme und der RM, durch überhöhten Tonus, Gefäße komprimiert werden und es zur Bewusstlosigkeit führt. Wird oft verkannt und mit Medikamenten behandelt. Bei einer PFN-Versorgung sollten Stützen schon drin sein. Mit vorheriger Belastungsanpassung und Muskelaufbau. Stabilität kommt immer zuerst. LG
  33. 2 points
    Hallo Willow222, PhysioJan hat das grundlegendste bereits ausgesprochen. Das eigene Körpergefühl ist ausschlaggebend. Man hält sich zwar oft lieber an das was der Arzt sagt, was ja auch richtig ist, doch meist wird da zur Sicherheit die Ruhezeit länger als nötig verordnet. Um dem Muskelabbau entgegenzuwirken ist es wichtig, aktiv und schmerzfrei (sprich weniger Wiederholungen, Gewicht, evtl. Splits) weiter zu machen. Steigern nur mit kleinen Schritten und die Mobilisation und Dehnungen nicht vergessen. Die wichtigsten Muskeln deiner RM zur Stabilisierung sind der M. Supraspinatus, M. Infraspinatus, der gesamte M. Deltoideus, bei Rhomboiden sowie der M. Biceps brachii. Letzterer ist wichtig, da seine lange Sehne an der Schulter ansetzt und zusammen mit dem Supraspinatus gern am meisten reißt. Von Schub-Stoß-Bewegungen würde ich aber erstmal abraten, da die Folgen erst später bemerkbar werden können und deine Schulter bestimmt noch nicht bereit dafür ist. Liegestütze, anfangs vorsichtig, später mit immer mehr Stoßkraft (später auch Sprung) sollte sie darauf vorbereiten können. Und um es nochmals zu wiederholen: auf das eigene Körpergefühl, sprich Belastung und Schmerz, achten. LG
  34. 2 points
    Hallo Raphi, so umgangssprachlich wie du schreibst, höre ich dich imaginär direkt reden. Erstens würde ich dir von sämtlichen Einrenkungspraktiken abraten. Man kann eine Struktur im Körper nie in einen anderen Bereich zwingen, schon gar nicht mit Schub- oder Gewalteinwirkung. Dies bedarf meist immer viel Vorarbeit und von Abnutzungen ganz abgesehen. Der Physiotherapeut hat eine Nackenverspannung festgestellt; auch die Ursache mit anschließender Behandlung? Oder ist es auf eine Nackenmassage hinausgelaufen? Das bringt dann natürlich gar nichts. Das Becken ist ein wichtiger Schlüsselpunkt des Körpers und Schiefstände oder andere Fehlstellungen können von dort aus leicht auf andere Körperbereiche übergreifen. Das bitte von einem guten Physiotherapeuten oder Osteopathen nochmal gut befunden und behandeln lassen. Da wird nichts ohne Hausaufgaben gehen. Ganz wichtig: nicht nur momentane Zustände oder Symptome behandeln lassen. Die Ursache muss gefunden und daran gearbeitet werden. Mit viel Mitarbeit von dir selbst. Ein dir individuell angepasster Übungsplan sollte helfen. LG
  35. 2 points
    Ja ja der liebe Strom. Als man anfing die ersten Unterseekabel zu verlegen um zum Beispiel von Europa nach Amerika telegrahpieren zu können stieß man auf ein Problem. Die Kabel waren zwar isoliert aber scheinbar verloren die Signale aus irgendeinem Grund enorm an Energie wenn sie durchs Wasser mussten. Verlief das Kabel hingegen über Land (also durch Luft) so trat dieser Effekt nicht auf. Man ging diesem Phänomen nach und stieß auf etwas Hochinteressantes. Strom fließt nicht wie Wasser sondern Strom ist ein Feld. Im ,,normalen" Gebrauch reicht es völlig aus sich vorzustellen wie Elektronen oder Ionen durch ein Medium (Kabel, Wasser, Mensch) fließen wie Wasser durch eine Röhre. Aber sobald man Effekte erklären will muss man den Strom als Feld sehen. Was passiert denn bei einer ,,Querdurchflutung" des Kniegelenkes mit sagen wir mal einem Gleichstrom? Zwischen der Kathode und der Anode spannt sich ein elektrisches Feld auf. Und dieses Feld erfasst alles was zwischen den Polen liegt also die Haut, Muskeln, Sehnen, Knochen. Unter anderem erfasst es auch die Wirkstoffe eines Medikamentes und diese werden dann entlang der Feldlinien zu den jeweiligen Polen transportiert. In einem mehrschichtig aufgebauten Leiter wie dem Knie sind allerdings nicht alle Schichten von der gleichen Anzahl an Feldlinien durchzogen. Gut leitende Schichten weisen eine höhere Dichte auf als schlechter leitende Schichten. Allerdings weist auch die am schlechtesten leitende Schicht (der Knochen) immernoch einige Feldlinien auf und wo Feldlinien sind, da sind auch Ladungsträger. Also gelangt das Medikament, wenn auch in geringer Dosis, bis an/in den Knochen.
  36. 2 points
    Grüße schön, dass du wieder sportlich aktiv bist und alles gut verheilt ist. Nach 7.5 Monaten sollte soweit alles wieder stabil sein - natürlich kann es immer bei Plastiken immer eine Zeit dauern bis sich alles festgewachsen hat. Könntest du vielleicht beschreiben wie, wo und wann der Schmerz auftritt? Streckung/Beugung lokale Schmerzen? zieht irgendwas wohin? Ist es nur geschwollen? Oder ist das Knie auch rötlich und warm? Der Unterschied zwischen der Halle und dem Strand ist eben der Untergrund. Am Strand muss die Tiefenmuskulatur extrem arbeiten und dich stabil halten - wofür eben auch die Kreuzbänder zuständig sind. Würde es zumindest im Auge behalten, wenn es nicht besser wird nochmal zum Arzt hin. Kühlen, etwas hochlagern, immer mal wieder das Bein leicht anspannen lassen, also kleine leichte schnelle Spannungen. Einfach dass die Resorption angregt wird und die Schwellung raus geht - dann kannst du vielleicht auch besser differenzieren ob die Schwellung den Schmerz und ´Bewegungseinschränkung davon kommen oder ob wirklich was kaputt ist. Wenn die Schmerzen sehr groß sein sollten und du das Bein garnicht mehr bewegen kannst würde ich wohl definitiv zum Arzt fahren. Wünsche dir erstmal eine gute Besserung Und halte uns auf dem laufenden Liebe Grüße Jan
  37. 2 points
    Also Patienten Privat darfst du leider ohne Rezept überhaupt nicht behandeln walley. Auch bei Privatpatienten muss ein Rezept her. Oder der Arzt verschreibt ein grünes Privatrezept, Das Sie selbst zahlen müssen. Da hat Gianni recht. Nicht umsonst braucht man den sektoralen HP. Die ganzen Redflags und die Eigenverantwortung wann du einen Pat.besser zum Arzt schickst. Die Meldepflicht zb. Bei best.infektionskrankheiten wie Gürtelrose, Kontraindikationen und Hintergrundwissen ob Doch ein Infekt oder eine schwerwiegende Krankheit hinter einem vermeintlichen Rückenschmerz steckt usw. lernst du alles als Sekt.Hp. Wenn ohne sekt.HP was passiert kann man echt in Teufels Küche kommen. Wenn du vorbeugende Sachen machen willst dann kann man das im Rahmen eines Kurses oder einfach als Gerätetraining machen, darf sich aber nicht Krankengymnastik nennen. Wellness und klassische Massagen solange sie keine eigentliche Behandlung sind sind natürlich ok. So ist nunmal die Gesetzeslage und auch du Sicherst dich damit ab.l.g
  38. 2 points
    Die Frage wäre dann natürlich erstmal, was genau du erreichen willst. Was ist denn ihr Ziel, sie ist schmerzfrei, aber nicht 100% beweglich? M.Sudeck hängt immer auch stark mit den psychischen Belastungen zusammen. Gerade bei dieser Erkrankungen haben die betroffenen öfters Depressionen o. Burnouts. (beziehe ich auf eigene Erfahrungen.) Schön ist, wenn du sie auch etwas beruhigen kannst, therapiere entspannt und gib ihr ein gutes Gefühl, auch wenn es nur ab und an ist. @bbgphysio BGM und Fascienstriche kommen am Ende aufs selbe hinaus? ?
  39. 2 points
    Guten Abend Isara, das klingt ja alles nicht so rosig bei dir. Was mich erschreckt, dass du soviele Therapeuten hattest und nichts auf Dauer funktioniert hat. Ich denke auch, dass dieses andauernde Manipulieren (Einrenken, "Weich machen") nicht das sinnvollste ist. Da du damit ja ebenfalls die Knochen und Gelenke abnutzt und auf Dauer gesehen, nicht so optional. Denke man sollte dem Ursprung des ganzen auf den Grund gehen. Hast eine sitzende Tätigkeit, fährst dann noch Fahrrad, wo auf Dauer die sitzende Haltung nicht so fein ist. Daher sollte man auch da immer mal wieder darauf achten, sich aufzurichten - der Körper ist faul und macht nur soviel wie er wirklich muss. Das spazieren gehen gefällt mir sehr gut. Ich kenne mich zugegebenermaßen nicht mit Tanz aus, aber in wie Weit kommen die einzelnen Steps reflektorisch die Knochenkette hoch? Diesen vielen Erschütterungen werden auch dem Körper ordentlich abverlangen. Wie ist es denn nachdem tanzen? Wie fühlst du dich da? Meine Idee wäre ja, dass du diese Übungen unter Therapeutenaufsicht durchführst. Wenn du den Blick nach oben nimmst und damit deinen Kopf nach hinten biegst - zieht sich das fortlaufend in die BWS runter. Daher solltest du darauf achten deinen Hals ebenfalls als Teil der Wirbelsäule zu sehen und diese wirklich gerade ausrichten, ebenfalls nicht nach li/re schauen. So kann kontrolliert werden ob die Ausführung passt. Notfalls kannst du dich selbst filmen und es dir immer und immer wieder ansehen und gucken wo Fehler versteckt sein könnten. Oder eben der wöchentlichen Physio, wenn du selbst zahlst kann der/die Therapeut/-in sich das ruhig mal ansehen. Ansonsten bist du m.M.n. auf dem richtigen Weg. Deine Muskeln müssen unter korrekter Haltung gezielt gekräftigt werden, damit Stabilität herrschen kann. Sowohl deine oberflächlichen Muskelgruppen, wie auch die tiefe Muskulatur muss gereizt werden. Mein Ratschlag da lautet immer beim Zähne putzen sich auf ein Bein stellen. Standbein leicht anbeugen, Po und Bauch anspannen mit der Hüfte schön gerade bleiben. Brustbein zur Decke stecken, Schulterblätter zusammen und sie bildlich in die Gesäßtaschen stecken. Nicht ins Hohlkreuz gehen und immer schön weiter atmen. 10x10 sek pro pro Bein immer im Wechsel. Bleib erstmal neben dem Waschbecken stehen um dich abstützen zu können im Notfall, pass auf dass du nicht wegrutschst und die Zahnbürste tiefere Schichten reinigt Damit haste nen kleines Stabilitätstraining morgens und abends, bringst nochmal überall Blut rein, damit sich der Muskel danach viel besser entspannen kann. Denn nur ein beanspruchter Muskel kann richtig entspannen. Was ich auch noch sehr mag: Becken kippen und aufrichten. Wenn du das kannst - versuch dich im Hüftkreisen, wie mit einem HoolaHoopReifen und alles schön aus der Hüfte. Die Knie müssen gebeugt sein sonst kreist da nichts ^^ Jetzt habe ich auch schon ne Menge geschrieben und lasse das erstmal sacken. Ich wünsche erstmal eine gute Besserung und viel Erfolg. Beste Grüße. PS: Feuchte Wärme hilft bei verspannten Muskeln echt hervorragend
  40. 2 points
    Hallo Leute, ich bin auch der Meinung, dass mal ein Orthopäde einen Blick drauf werfen sollte. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass das Problem ein muskuläres sein muß. Ein brennender Schmerz ist (fast) immer ein Nerv! Ich denke das ist eher ein Sterno-Costales Problem (Verbindung eines Rippenknorpels mit dem Brustbein). Das würde auch das Loch am Übergang zum Brustbein erklären. Das nennt man auch Tietze-Syndrom! Die Rippen sind sehr stark mit Nervenbahnen durchzogen, auch wenn man z.B. im Costo-Vertebralem-Bereich kleinste Blockade hat (Verbindung einer Rippe mit dem Wirbel) löst das auch oft starke Schmerzen in der Brust aus. Der bekannteste ist der angebliche Herzschmerz.
  41. 2 points
    Servus, bin wieder zurück! War kurz daheim in Italien Wollte mal schauen wie die sich auf Mini-Weltmeisterschaft vorbereiten Italien-Holland Ihr wart ja ganz schön fleißig in meiner Abwesenheit - Respekt. Der Eryk, der Thomas und ich sind einer Meinung, es hat was mit der WS zu tun. Die Triggerpunkte, die Schmerzen und die Parästhesien/Brennen, die der Pat. verspürt, sind die Folgen einer nicht funktionierenden Schulter-Gürteleinheit, die meiner Meinung nach neurologischer Genese sind. Der Punkt, die der Pat. da zeigt ist eindeutig der Levator. Und der setzt bekanntermaßen an der HWS an. Ich würde mich nicht zu sehr auf das Schulterblatt oder die Übungen konzentrieren als auf die erwähnten Triggerpunkte und der WS. Ich hatte einen ähnlichen Fall. Bei dem Pat. kam nach 12 erfolglosen Behandlungen raus, dass das Problem gar nicht die Scapula war, sondern ein verschobenes Becken, dass sich über die Gelenk-Kette zu BWS zog und heftige Probleme an der Scapula verursachte. Ich gebe dir mal einen kleinen Leitfaden, das dir hilft ein paar zusätzliche Tests zu machen. https://www.change-pain.de/cms/cda/file/++Die+10+wichtigsten+neuro-orthopädischen+Untersuchungen+beim+chronischen+Schmerzpatienten++.pdf?fileID=305800146&cacheFix=1445950696000&__k=ca10474ea103aa057fe2d55116e141c1
  42. 2 points
    Gerne doch, immer zu Diensten Das ist schön zu hören, dass du keine Entzündungen des Nervensystem hast. Aber vegetative Störung heißt nicht, dass du eine Entzündung der Nerven oder Bakterien im Hirnwasser haben musst. Nein - Ich Zitiere mal Wikipedia, schöner kann man es nicht formulieren: Eine vegetative Dystonie liegt nach heutigem Wissen vor, wenn die Erregungsleitung im vegetativen Nervensystem gestört ist. Bei diesem handelt es sich um das autonome, unwillkürliche Nervensystem, das Körperfunktionen wie Blutdruck, Puls, Atemfrequenz und Verdauung regelt. Unwillkürlich heißt, es kann durch den Willen eigentlich nicht beeinflusst werden (allenfalls mittelbar, beispielsweise durch Meditation oder autogenes Training). Treten seelische Belastungen, Stress und Hektik auf, greift der gesunde Körper zunächst auf seine Leistungsreserven zurück. Wenn diese verbraucht sind, können leichtere oder schwer fassbare Unregelmäßigkeiten im unwillkürlichen Nervensystem auftreten, die funktionelle Beschwerden der Organe auslösen, aber ohne objektivierbaren organischen Befund.
  43. 2 points
    Hallo Mami, Schwindel ist immer eine lästige Sache, vor allem wenn man es nicht weg bekommt und auch nicht die Ursache kennt. Trotzdem können wir versuchen dir zu helfen. Vielleicht kannst du uns dazu ein paar Fragen beantworten: 1. kam der Schwindel plötzlich oder einschleichend ? 2. kannst du dich noch erinnern wann du es das erste mal bemerkt hast? (irgendwelche Ereignisse vorher oder spontan) 3. Fing das sofort nach der Geburt oder schon vorher an? 4. Hast du evtl. eine Aufnahme, MRT/Röntgen der HWS? 5. Was hast du bisher unternommen? Physiotherapie, Osteopathie, Heilpraktiker? 6. Hast du begleitend Kopf-, Kiefer-, oder Nackenschmerzen? (vor allem morgens nach dem aufstehen)? 7. Warst du schon bei einem Endokrinologen?
  44. 2 points
    Hallo Stinson86! Es gibt leider niee Pat.die gleich sind. Dies ist unsere Herausforderung. Selbst ein vermeintlich gleiches Symptom kann unterschiedliche Ursachen haben. Jeder Pat. muss individuel immer wieder aufs neue Befundet und angeschaut werden. Mir sind diese Symptome durchaus geläufig und trotzdem könnte Ich dich z.b. nicht so behandeln wie viele Pat. die ähnliche Symptome hatten und man Erfolg hatte, denn es kann ja bei dem Physiotherapeutischen Anfangsbefund etwas ganz anderes herauskommen. Nun ist schonmal gut daß du einige Sachen dann doch abgeklärt hast und der Kreis wird ein klein wenig enger. Deine Hand/Arm scheint ja jetzt nicht mehr taub geworden zu sein. Daß deine Symptome durch das Einrenken kurzzeitig besser geworden sind deutet eigentlich darauf hin daß es vielleicht mit der BWS und HWS in Zusammenhang steht. Wenn du aber immer wieder Blockaden hast dann ist das Einrenken keine Dauerlösung. Gerade im Hals sollte vorher getestet werden ob hier eine Instabilität vorliegt, dann wären chiropraktische Griffe quasi kontraindiziert. Immer wieder kehrende blockaden sind tatsächlich ein Hinweis für mögliche Instabilitäten. Aber in der Anamnese geben die Pat. oft auch an daß sie das Gefühl haben der Kopf bricht ihnen ab, oder er wird sehr schwer zum halten. Das war ja bei dir nicht der Fall. Ich vermute 1. Ein Problem der oberen HWS. Wurde der 1. (Atlas) und 2.(Axis) Halswirbel schon angeschaut und behandelt? Eine verkantung oder Fehlstellung dieser Wirbel verursacht genau deine Symptome, wie Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrengeräusche. Dadurch verspannen sich auch die kleinen Nackenmuskeln reflektorisch und lösen zusätzlich viele deiner Symptome aus. 2. könnte Ich mir durchaus vorstellen daß auch das Vegetative Nervensystem an deinen Problemen mit beteiligt ist. Hier kannst du einen Test durchführen. Setz dich in den Langsitz hin. Knie sind komplett gestreckt.Füße locker Nun rollst du den Kopf (Kinn zur Brust ziehen) und die BWS ein soweit wie es geht. Knie nicht heben. Die Position von Kopf und BWS wird beibehalten, nicht verändern. Dann ziehst du beide Füß nach oben, knie bleiben gestreckt. Verstärken sich deine Symptome, haben wir einen positiven Vegetativen Befund. Nur wenn sich die Symptome wie Schwindel, Ohrengeräusche oder Schmerzen in der BWS beim Hochziehen der Füße verstärken ist der Befund positiv.
  45. 2 points
    Das sieht eigentlich ganz OK aus, finde ich. Je mehr du mit Einlagen stützt, um so mehr gewöhnen sich deine Muskeln daran und machen Urlaub. Es gibt aber Einlagen, die den Fuß nicht passiv stützen, sondern unterstützen die aktivität der Fuß Muskulatur. In Hamburg kenne ich den Dr. Fuchs sehr gut. Der müsste dir eigentlich helfen können. Sagst einen schön Gruß von mir...
  46. 2 points
    Der Thomas hat recht Nicole, das wichtigste ist die stabilisierenden Tiefenmuskulatur wieder aufzubauen. Und natrürlich den Bauchmuskel - Transversus abdominis um schlimmeres zu verhindern. Das Thema wurde aber schon öfter im Forum behandelt. Wenn du in der Suche "Bandscheibenvorfall" eingibst, wirst du sicher fündig oder schaumal auf diesen Treat: Wenn du zwischen den Zeilen liest, dann findest du auch ein paar Links, die dich zu den Übungen führen. Du kannst ruhig fragen, wenn du noch was wissen willst oder nicht verstanden hast.
  47. 2 points
    Die Lösung des Problems hat Brick eigentlich schon selber beschrieben, er war schon ziemlich nah dran. Man muss sich ja vorstellen, dass die Fibula wie eine Wippe funktioniert. Mache ich eine Plantarflex, kippt das Fibulaköpfchen nach dorsal und die distale Fibula nach ventral. Beim Kniebeugen mache ich ja automatisch eine dorsalext, jetzt müsste das ganze umgekehrt funtktionieren. Wenn jetzt aber eine Blockade im oberen Sprunggelenk besteht, z.B. durch umknicken, stolpern oder wie auch immer, dann funktioniert das System nicht mehr richtig. Durch dieses missverhältnis der Einheit kann es eben zum schnappen im Fibulaköpfchen kommen da es durch die Beugung nicht langsam nach vorne kippt, sondern durch die Spannung plötzlich nach ventral springt. Mein Rat: Lass dir mal von einem Kollegen das obere Sprunggelenk und das Fibulaköpfchen mobilisieren. Hier ein Zitat eines Leidensgenossen, das ich im "Runner´s World" gefunden habe: ...ich habe eine ganze Zeit lang eine recht ähnliche Beschwerde gehabt. Nach verschiedenen effektlosen Behandlungsversuchen durch den Orthopäden erinnerte ich mich an einen Physiotherapeuten von früher, welcher die Osteopathie beherrscht. Hab eine Verordnung bekommen und nach der ersten Konsultation war die Beschwerde behoben. Des Rätsels Lösung war, der Ursprung lag woanders, nicht an der betroffenen Stelle. Bei mir war es ein blockiertes Fußgelenk, wodurch das Wadenbein ebenfalls blockiert war und sich so am Knie Bewegung verschaffen mußte. Nach Manipulation des Fußgelenkes war die Sache erledigt. Ich konnte am nächsten Tag wieder 10 km laufen, nach wochenlanger Laufpause. Sowohl die Schmerzen waren weg als auch die verhärtete verspannte Wadenmuskulatur.
  48. 2 points
    ...ja, ja, das ist mir schon klar, dass Sie "noch " keine Schmerzen hat. Drum wollen wir ja durch Prävention verhindern, dass es zu einer retropatellaren Arthrose kommt. Diese Krepitationsgeräusche sind ein Zeichen dafür, dass das Gelenksystem nicht mehr rund läuft. Man kann das mit einem Auto vergleichen. Man hört ein seltsames Geräusch und man lässt es aber nicht reparieren. Irgendwann geht man dann doch zur Werkstatt und der KFZ-Mechaniker sagt dann: "der Zylinderkopf ist hin, warum sind sie nicht früher gekommen" Das mit der "guten Führung" ist ein guter Gedankensatz. Meine Idee wäre eben gewesen, die Fehlstellung des Femurs entweder über eine Korrektur des Fußes durch Einlagen oder über eine Korrektur des Beckens zu erreichen (oder beides). Den Knorpel könnte man, wie Thomas schon beschrieben hat, mit leichten, nicht gelenkbelastende Übungen (z.B. keine Kniebeugen) wieder beruhigen und zu einer Normalisierung der Gleitfähigkeit anregen. Auch hier bitte beachten, dass das nicht von heute auf morgen passiert! Entschuldige bitte die vielen Fachbegriffe Jana, aber das ist die Macht der Gewohnheit wenn du etwas nicht verstanden hast, dann frag bitte, hier wird dich keiner auslachen!!!
  49. 2 points
    Servus zusammen, ich habe mal in meiner Ausbildung vom meinem MT-Lehrer den Spruch gehört "Das Knie ist es nie" und dieser Satz verfolgt mich bis heute. Ich habe dann auch immer öfter festgestellt, egal was die Patienten am Knie haben - Das Knie ist nur der Prellbock oder der Sündenbock für eine Problematik, die in einem ganz anderen Bereich des Körpers zu suchen ist. Der Körper ist eigentlich vergleichbar mit einem Haus. Senkt sich das Fundament ab, bekommen die Wände Risse. Man versucht dann verzweifelt die Risse zu Überspachteln aber das Problem wird nur überschminkt und nach einiger Zeit kommen neue Risse zum Vorschein. Was ich damit sagen will ist, dass meiner Meinung nach deine "Störung der Patella" nicht die Kniescheibe selber ist, sondern entweder von einer Fehlstellung des Beckens/Kreuzbeins oder einer Fußfehlstellung hervorgerufen wird. Hier müsste dir jemand helfen können, der zunächst die "Ursache" (das Fundament des Hauses) behandelt! Entweder einen "alten Hasen" der Physiotherapie mit viel Erfahrung oder einen Jungen Osteopathen/In der Ganzheitlich behandelt. Wenn natürlich eine unerkannte und nichtbehandelte Ursache fortbesteht, ist die Folge immer "da wo´s wehtut" und wird dann auch so weiterbehandelt. Was du jetzt selber machen kannst hat der Thomas schon gut beschrieben, denn man sollte/muss die Schmerzende stelle natürlich mit behandeln. Denn wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, sollte man es nicht liegen lassen! HIER und HIER kannst du dir einen Film darüber anschauen, der die Problematik ganz gut erklären kann.
  50. 2 points
    Guten Abend Jana! Wenn dieses knirschen dir ein teil der Lebensqualität raubt, dann muss man da aufjedenfall was machen. Leider habe Ich jetzt nicht viel zeit. Das knirschen kommt meiner Meinung nach von einem Knorpeldefekt hinter der Kniescheibe. Diesen kann man aufjedenfall versuchen aufzubauen. Ich hatte Patienten auch mit einem Knirschen im unter der Kniescheibe aber auch Schmerzen. Chondropathia patella nennt sich das Beschwerdebild. Bei einigen wurde das Problem besser. Wir haben durch verschiedene Maßnahmen versucht den Knorpel wieder aufzubauen. Eine simple Übunge ist z.b Fahrradfahren, Fahrradergometer mit nur leichtem Wiederstand. Auch aus der Manuellen Therapie gibt es sanfte Kompressionsbehandlungen der Patella um die Knorpelzellen wieder zu stimulieren. Ein Kinesiotape um die Kniescheibe kann den Druck minimieren und vielleicht lässt da auch das Knaxen weng nach. Auserdem kann auch eine Instabilität der Kniescheibe vorliegen, so müsste diese z.b. über ein Quatricepstraining stabilisiert werden.
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