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  1. 3 points
    Hallo Pennelope, ich glaube das ist zu noch früh für die Geräte. Ich würde auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt halten und ihn über dein Vorhaben informieren und dokumentieren! Sollte nämlich was passieren (Schmerzen, Entzündung, Riss etc...), bist du auf der sicheren Seite ! In der Regel gibt der Arzt die einzelnen Stufen der Belastbarkeit frei. Bei manchen Ärzten aber ist das leider nicht der Fall. Es gibt aber so einen Leitfaden zur postoperativen Nachbehandlung, nach dem man sich richten kann, z.B: • 1. Woche abschwellende Maßnahmen, Eisapplikation und ggf. Lymphdrainage • ab 7. Tag Vorbeugen von Verklebungen (manuell, keine aktive Krankengymnastik) • 2. bis 4. Woche Gangschule und Weichteilmobilisation, Narbenmobilisation • 5. und 6. Woche Muskelkräftigung (Aquajogging, legpress, Fahrrad-Heimtrainer) • ab 7. Woche propriozeptives Training (Wackelbrett) • ab 8. Woche Zehenspitzen- und Dehnungsübungen • ab 10.- 12. Woche Steigerung der muskulären und koordinativen Leistungsfähigkeit • ab 13. Woche Joggen • Kontakt- und Ballsportarten, wenn möglich, erst nach 6 Monaten
  2. 2 points
    Hallo, erst einmal Danke fuer die ausführliche Beschreibung. Da hast du ja ganz schoen etwas mitgemacht... Ich bin jetzt nicht so sehr spezialisiert in Bezug auf Schmerztherapie, aber was selbst mir auffällt, ist der Mangel an einer umfangreichen Schmerzanalyse. Trotzdem deine Schmerzen schon längst chronisch sind, und daher wahrscheinlich nichts mehr mit der eigentlichen Ursache zu tun haben, wird weiterhin an der Achillessehne 'herumhantiert'. Ich versuche das jetzt mal zu erklaeren: Chronische Schmerzen entwickeln sich, wenn das Gehirn über lange Zeit hinweg mit Schmerzempfinden bombardiert wird. Daraufhin verändern sich die Leitbahnen im Gehirn und auch chemische Prozesse reagieren. Mit anderen Worten, im Befund von chronischen Schmerzpatienten stellen wir oft fest, dass Schmerzen dispropotioniert zur eigentlichen Diagnose sind und auch an völlig anderen Stellen im Körper auftauchen. Im Idealfall wird die Therapie von chronischen Schmerzen von einem interdisziplinaeren Team ausgeführt. Dabei arbeiten Schmerzspezialist, Physiotherapeut, Ergotherapeut und Psychologe zusammen und stellen einen Behandlungsplan auf. Dieser ist oft, was wir in der neudeutschen Therapiesprache "hands-off" nennen. Das heisst, das Uebungsprogramm der Physios besteht z.B. aus allgemeiner Mobilisation, Fitnesstraining und Kräftigung, um dem Körper wieder normale Bewegungsmuster zu zeigen (und somit die Umstellung der Leitbahnen im Gehrn wieder zu normalisieren), der Psychologe lehrt z.B., wie du mit diesem Trauma umgehen kannst, Schmerzspezialist ueberarbeitet z.B. Medikation, usw.. Soweit ich weiss, ist das der aktuelle Stand. Vielleicht solltest du dich mit deinem Hausarzt zusammensetzen, um einen Besuch in einer Schmerzklinik zu erwägen. Du selbst kannst dich bei der deustchen Schmerzgesellschaft erkundigen. Vielleicht kann das jemand noch besser erklären oder andere Hinweise geben. Lieben Gruss, Anna
  3. 2 points
    Muskelprobleme können unterschiedliche Ursachen haben: Elektrolytstörungen, Erkrankungen der Muskeln oder des Nervensystems oder instabile oder blockierte Gelenke, die die Muskeln "krampfhaft" stabilisieren wollen. Ein ebenfalls sehr häufiger Grund ist jedoch ein erhöhter Sympathikustonus, der bei Stress aktiviert wird und zu Verspannungen führt. Alle Ursachen können zu gleichermaßen heftigen Beschwerden, Krämpfen und Schmerzen führen. Ohne genauere Untersuchung kann man dazu leider wenig sagen. Du kannst mal ausprobieren, ob Dir Magnesium hilft, weil man das kaum überdosieren kann (bzw. es dann max. zu Durchfall kommt). Es wäre auch denkbar, dass ein Calcium-Mangel besteht - dies aber bitte nicht einfach ohne vorangehende Blutuntersuchung zuführen. Eine Calcium-Überdosierung kann im Zweifel erheblich schwerwiegendere Folgen haben als beim Mg. Und es kann auch sein (wie Du selbst schon geschrieben hast), dass es dem Muskel an Energie fehlt, bspw. weil die Durchblutung in den letzten Jahren schlechter geworden ist. Wichtig ist, dass Du Dich trotzdem regelmäßig bewegst (super, das machst Du ja auch) und Deine Muskulatur warm hältst. Durchblutungsfördernde Salben können auch helfen, lass Dich hierzu ruhig in einer Apotheke beraten. Und viel viel trinken. Würde jedoch mal beim Hausarzt die Mineralien überprüfen lassen und auch kontrollieren, ob wirklich Salz, Calcium oder Sonstiges substituiert werden sollte. Und Du kannst mal versuchen, ob Dir vielleicht Dehnen oder Faszienmobilisation helfen, also z.B. ein Ausrollen der betroffenen Muskulatur mit einem Tennisball oder einer Faszienrolle. Immer gut bei verhärteter Muskulatur sind auch Entspannungsübungen. Hier gibt es alles Mögliche, von autogenem Training über Progressive Muskelentspannung bis hin zu Yoga, einfach mal austesten. Achso, ist eigentlich irgendwann mal ein Hb-Wert, Eisen, rote Blutkörperchen etc. kontrolliert worden? Die sind ja für den Sauerstofftransport zuständig, wenn dieser nicht ausreicht, kann es auch zur Übersäuerung und Krämpfen der Muskulatur kommen. Zu möglichen Gelenkblockaden kann ich leider wenig sagen, da ich selbst keine Physio bin. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass auch eine ISG-Blockade zu Deinen Beschwerden führen kann, aber darauf gibts von mir keine Gewähr.
  4. 2 points
    ...naja, es kommt darauf an wie man drauf drückt Wenn ich drauf drücken würde, dann würde sich sicher etwas bewegen Ich denke, du versuchst es auf jeden Fall erst Mal konservativ, also ohne OP. Viele Frauen stehen zwar auf Narben aber wie gesagt, das muss nicht unbedingt sein.
  5. 2 points
    SUPER Willkommen im Club! Jetzt, wo wir das Problem eingegrenzt haben und der Lösung schon sehr nahe gekommen sind, ist natürlich auch Geduld gefragt. - Zunächst würde ich die Bauchmuskeln in ruhe lassen - keine Übungen für die nächsten 3 Wochen machen. - Den Gurt tag und nacht tragen, nur zum duschen abnehmen. (In der Regel für 6 Monate) - Im Büro öfter mal aufstehen und die Bauchmuskeln kurz dehnen in dem du deine Daumen auf dein Kreuzbein legst und ein Hohlkreuz machst. Aber nicht überdehnen immer nur bis zur Schmerzgrenze gehen! - Physiotherapie weiter machen, dein Therapeut ist sicher auf dem richtigen Weg. Vielleicht sollte er etwas sanfter mit dir umgehen () - Wenn möglich, die Ansatzpunkte am Schambeinknochen mit einer PROFF-Schmerzcreme (die ist Hautvertäglicher) einmassieren 2-3x tägl. - Vermeide möglichst Schlafpositionen auf dem Bauch und seitlich mit angezogenen Beinen. (ich weiß, das ist nicht einfach zu beeinflussen) - Vielleicht hier noch ein Tipp wie man schlafen sollte : https://www.youtube.com/watch?v=mmMPprcmJeA So das war´s erstmal mit meinem Latein. Versuche das mal ein paar Wochen. Du kannst uns gerne berichten...
  6. 2 points
    Hallo, ein Stabilisationstest kann mithilfe eines Blutdruckkissens ausgeführt werden und funktioniert so: Zuerst muss man auf die Ohr-Ohr-Achse hinweisen (Die Achse um die sich die Bewegung abspielt) Der Patient liegt dann in Rückenlage und das Druckkissen wird unter die HWS gelegt und auf 20mmHg aufgepumpt. Danach erfolgt eine Palpation des M.sternocleidomastoideus um wirklich nur die Stabilität zu testen. Nun werden kleine Nickbewegungen auf dem Druckkissen ausgeführt, dabei soll sich der Druck auf das Kissen um mind. 6mmHg erhöhen und für 10 Sekunden gehalten werden können (das dann auch in 10 Wiederholungen)
  7. 2 points
    Hallo Evi, die Chandra hat dir ja schon einige tolle Tipps gegeben, und wenn ich nicht wüsste, dass sie keine Physio ist, hätte sie sofort bei mir angestellt . Wenn das tatsächlich der Fall ist, dass du schon Stenosen und Retrospondylosen in der HWS hast, musst du bestimmt schon über 50 sein ansonsten kann diese Diagnose kaum möglich sein - stimmt´s ? Ich würde mich aber ganz gerne vorher selber von dem Zustand der HWS überzeugen, bevor wir dir einen Tipp geben können. Hast du Bilder vom MRT oder einen Befund, den du hier hochladen kannst? Bedenke aber, dass du dich erst bei uns anmelden musst, als Gast hast du diese Möglichkeit leider nicht! Und noch was, das klopfen an der Schläfe hat nichts mit der HWS zu tun, eher mit der Aufregung und ein eventuelles, nächtliches knirschen oder pressen der Zähne, dass sich über den Kiefer auf den Schläfenmuskel überträgt.
  8. 2 points
    Guten Morgen Chandra, also prinzipiell kann man jede Übung leichter oder schwerer bzw anspruchsvoller machen. Nehmen wir doch mal den Ausfallschritt. Den könnte ich frei machen, im Stand nur hoch und runter. Man könnte das dynamisch machen, laufen im Ausfallschritt. Du kannst noch Gewichte dazunehmen um mehr Widerstand zu haben und Kraft aufzubauen. Ich kann dir anstatt des Gewichtes auch eine labile Unterlage unter den/die Füße legen wodurch du viel mehr Gleichgewicht ausgleichen musst. Könnte dir dazu auch noch Matheaufgaben stellen und deine Konzentration stören, sodass du viel konzentrierter rangehen musst. Es gibt verschiedenste Reize die eine Übung eben leichter oder schwerer machen. Gewicht, Unterstützungsfläche, Koordination, Zeit (eine Übung sehr langsam ausführen oder schneller werdend), kann dir auch die Kontrolle nehmen und die Augen schließen lassen. Wie du schon sagtest, ich kann auch Hebel nutzen - strecke deinen Arm aus, ist der Hebel lang und du musst mehr halten - als wenn du den Arm anbeugen würdest. Der Situp z.b. Du kannst ihn mit aufgestellten Beinen machen, du kannst die Beine angehoben haben, du kannst die Knie mit ranziehen, du kannst vom Rücken auf etwas labilem liegen, du kannst dir Gewichte nehmen, du kannst die Übung langsam oder schnell machen, du könntest auch einen diagonalen Situp machen. Ist etwas zu schwer, muss man sich angucken was daran zu schwer ist - und diesen Punkt einfacher machen. I.d.R. zerlege ich die Übung/Bewegung in ihre Einzelteile und dann guckt sich an was da nicht stimmt bzw harmoniert. Dann gäbe es noch Isometrisch, Konzentrisch und Exzentrisch - das sind die Arten und Weisen wie ein Muskel arbeiten kann. Ich weiß nicht ob dir das eine wirkliche Hilfe war. Aber kannst ja nochmal nachfragen LG
  9. 2 points
    OH NEIN!!! Nicht schon wieder Laura. Du bist ja ein echter Pechvogel was soll man dazu sagen??? Es gibt in deinem Fall nur 2 Möglichkeiten: Zum einen die arthroskopische Refixation der Läsion. Hierbei wird mit sog. Fadenankern (selbstauflösende Knochendübel, die einen oder zwei Fäden enthalten) die Knorpellippe an der oberen Schulterpfanne fixiert. Es schließt sich eine relativ langwierige Nachbehandlung an (3-4 Monate). Das ist die Methode, die bei dir jetzt links angewandt wurde. Die andere Alternative besteht in der arthroskopischen Durchtrennung der langen Bizepssehne. Hierdurch wird der ständige Zug auf den SLAP-Komplex verhindert, sodass dieser keine Beschwerden mehr macht. Die Läsion selbst wird nicht fixiert und das ganze heilt relativ schnell (6-8 Wochen) Das Verfahren nennt man Bizepstenodese. Wobei ich denke, dass die Alternative in deinem Fall keinen Sinn machen würde, da das Problem der laxen Kapsel weiter bestünde und es langfristig gesehen zu weiteren Problemen mit deinem Schultergelenk führen würde. Was aber sicher ist, du kannst das nicht so lassen! Ich würde mit der OP auch nicht zu lange warten, da sich die Bizepssehne zurückziehen oder weiter abreisen und mehr Schaden anrichten kann. Als Ursachen werden neben Unfälle und Übekopfsportarten (Kraulen, Wurfsportarten oder Kampfsport) auch Medikamente, Autoimmunkrankheiten und genetische Veranlagungen beschrieben. Wobei ich aber vermute, dass es von deiner genetisch-bedingten Instabilität kommt. Denn: Patienten mit einer Hyperlaxität der Schulter (Überbeweglichkeit) haben manchmal ohne jegliches Trauma Schäden am oberen Bizepssehnen-Labrum-Komplex. Es tut mir Leid, dass ich keine besseren Nachrichten für dich habe Laura. Ich sag´s als Physio auch ungerne aber es ist in deinem Fall tatsächlich so, dass dir eine konservative Therapie keinen dauerhaften Erfolg bringen würde. Es geht auf jeden Fall schneller mit OP!
  10. 2 points
    Hallo Karl, das muss ja eine wilde Geburtstagsparty gewesen sein, da dein Knie ja schon fast ein volles Programm an Verletzungen abbekommen hat. Wann und wie gut eine Struktur sich regeneriert wird man nie pauschalisieren können, da jeder Körper individuell zu betrachten ist und auf seine eigene Weise reagiert. Daher vergleiche deine Fortschritte am besten nicht mit anderen, das dies nur unnötig Druck auf dich ausübt. Mit 120° wirst du wohl die Beugung meinen. 10° wären da noch erstrebenswert, aber nimm dir dafür die Zeit. Bei der Physiotherapie würde ich den Widerstand der unliegenden Muskulatur und der Kapsel testen lassen und diese eventuell lockern/dehnen. Interessant ist, ob dein VKB nach seiner Refixierung hier nicht zu stark gegenhält. Da hilft dir momentan nur viel Mobilisation. Dein Quadriceps wird schon wieder. Durch deinen regelmäßigen Sport hast du erhaltene Reize und Infos nun in den Zellen gespeichert und diese lassen sich beim Training wieder schneller aufgreifen als die Bildung neuer Reize und Infos. Normales Krafttraining sollte schon gut sein. Durch die Mitleidenschaft deines Nervens und die Bänder empfehle ich Übungen für die ganze Kette im Zusammenhang koordinativer Konzentration. Das Zusammenspiel aller Strukturen ist wichtig. Neben der Koordination und äußere Sinnesreizgebungen wie Kälte/Wärme/Kratziges/Weiches/Kitzelndes ist die Elektrotherapie momentan die beste Möglichkeit deinen Nerven anzusprechen. Um die Hülle bei der Heilung zu unterstützen, könnte ein Medikament via Iontophorese helfen. Leider kann ich dir nichts genaues darüber sagen, wann du wieder aktiv Ski fahren kannst, da dies ein äußerst knieunfreundlicher Sport ist, deine Fußheberschwäche nicht zu unterschätzen ist und ich dein Knie nicht untersuchen kann, um mehr zu sagen. Cannabis ist soweit ich weiß ein guter Schmerzhemmer, aber da wird dir der Jan wohl mehr zu sagen können. ? LG
  11. 1 point
    ...also, so wie ich das aus dem Befund rausgelesen habe, ist die Hauptproblematik diese "Enthesiopahtie der proximalen Patellasehne" Man nenn das auch eine "Insertionstendopathie" Das bedeutet du hast eine Reizung am Ansatz der Sehne, von der die Kniestrecker kommen. Bist du ein Läufer? Oder machst du eine ähnliche Sportart? Auf jeden Fall bin ich der selben Meinung wie der Kollegen Jan. Man müsste zunächst versuchen, durch eine Achsenumstellung, Einfluss auf die Kniestellung nehmen, in den man entweder die Fußstellung durch Einlagen verändert oder die Becken- bzw. Hüftstellung korrigiert. Zunächst solltest du aber die Reizung durch Schonung und evtl. Salbenverbände (Ibu oder Diclo) behandlen. Danach würde ich mir eine(n) Physio suchen, die durch verschiedene Tests die Ursache befunden können.
  12. 1 point
    Du schaffst das! Vorbereitung ist die halbe Miete. Nachbereitung der Gewinn. Nutze die Zeit, man hat selten wieder jemanden der einem über die Schulter schaut. LG
  13. 1 point
    Hey, Ich mache ein duales Studium in Hamburg. Also bin ich 4 Tage die Woche in der Schule oder im Praktikum und einen Tag in der Uni. Ab Januar bekommen wir jetzt eine Ausbildungsvergütung, müssen aber trotzdem die relativ teure Uni bezahlen. Es bleiben aber trotzdem ca. 300 € Netto über Danach sind wir an keine Einrichtung gebunden, in Hamburg ist die Ausbildungsvergütung aber momentan auf Unikliniken und kommunale Krankenhäuser beschränkt.
  14. 1 point
    Richtig schön geschrieben Herr Kollege Könntest ein Buch schreiben, ich würde es kaufen! Liest sich gut.
  15. 1 point
  16. 1 point
    Der Begriff der Bewegungseinschränkung ist hier eigentlich nicht ganz richtig, da bestimmte Wirbelsäulenabschnitte auch hypomobil sein können ohne dass ein oder mehrere Wirbel blockiert sind. Eine Funktionsstörung trifft wohl eher zu. Im Prinzip ist eine Blockierung eine Verkantung,Verhakung der Facettgelenke der Wirbel. Auch dass ein Wirbelkörper schief steht ist nicht ganz richtig. Ein Wirbelkörper kann ja auch schief sein,man denkt nur an eine Skoliose und trotzdem hat sich das Wirbelgelenk nicht verhakt. Es ist also nur eine Positionsveränderung des Wirbels,nämlich dass er einfach nur schief ist und trifft keine Aussage über eine Funktionsstörung,nämlich dass sich ddas Facettgelenk nicht öffnet
  17. 1 point
    Hallo MelKr! Also mittlerweile glaube Ich wirklich dass deine Beschwerden hauptsächlich ein Nervenproblem und keine Entzündung ist. Das folgende wo Ich schreibe ist meine persönliche Therapeutische Ansicht und Erfahrung die Ich bei vielen meiner Pat. Schon erlebt habe. Du hast gesehen dass es Unterschiedliche Meinungen gibt, die sich manchmal überschneiden. Aber wie hier doch in verschiedene Richtungen gehen können. Voralllem wenn das Problem sehr komplex ist wie bei dir. Trotzdem sollst du wissen dass man dir helfen kann. In deiner Anamnese haben sich für mich zb. Hinweise auf die oben genannte Hypothese (kompressionssyndrom des Plexus Lumbalis) als Störfaktor entwickelt. Diese sind wie folgt. 1.Symptomprovokation durch das Korsett: vermehrt Kompression auf Nervenstrukturen. 2.Das typische klinische Bild und Verlauf aller Nerven die zum Plexus Lumbalis gehören. Nämlich vorderer Oberschenkel, (n.femoralis) Schmerzen in die Leiste rein (n.inguinale,n.genitofemorale) und die Beschreibung der Schmerzen im Genitalbereichs (n.genitofemorale) Ist die Innenseite vom Oberschenkel noch mit betroffen haben wir auch noch den n.obturatorius dabei. Der einzige wo fehlt ist der n.cut. Femoralis lat. das wären dann brennende Schmerzen an der Oberschenkel Außenseite. Aber da er sehr weit ausen verläuft möglich dass dieser nicht an der Irritation mit beteiligt ist. 3.die brennenden Schmerzen sind außerdem charakteristisch für nervenprobleme. Triggerpunkte können natürlich auch ausstrahlen, aber deren Ausstrahlumgsgebiet ist oft nicht klar definierbar und außerdem überwiegen die Anhaltspunkte für eine Nervenbeteiligung. . Der plexus lumbalis ist ein Nervengeflecht, also mehrere Nerven die von der LWS Zusammenkommen. Diese müssen irgendwo Komprimiert sein. LWS zb.Wirbelblockaden Bauchorgane Hüftbeugemuskel (m.iliopsoas) zb.verklebungen zwerchfell, als Verbindung zum iliopsoas und Bauchorgane Hier muss der Nerv entlastet werden. Es können auch mehrere engstellen behandelt werden. Auch das Leistenband wo die Nerven durchziehen kann Manualtherapeutisch erweitert werden. Die Nerven selbst sollten auch durch sog Nervenspannungstests getestet werden. Hier werden die peripheren Nerven auf Spannung gebracht. Das sieht oft aus wie Dehnübungen für die Muskel. Ist ein Nerventest pos. Weis man auch dass da was mit den Nerven ist. Die Dehnungen tun dir vermutlich deshalb nicht gut Melk weil du auch deine Nerven dadurch mitgedehnt hast, aber diese sind ja durch das Problem sowieso schon gereizt. Nerven mögen keine Dehnung. Hier wären wir zb. Beim 4.Anhaltspunkt. Probier doch mal folgendes aus. Mache eine klassische quatricepsdehnung. Halte diese Dehnung und Rolle deinen Kopf ein. Werden die Schmerzen im vorderen Oberschenkel bei gehaltener Dehnposition mehr und wenn du denn Kopf wieder bei gehaltener Dehnposition wieder zurücknimmst weniger dann haben wir eine 100 prozentigen Bestätigung Für eine n.femoralisirritation
  18. 1 point
    Es sind beide, da beide zusammen die Hüfte beugen, nach außen drehen und den Oberkörper aufrichten. Hättest du zusätzlich Rückenschmerzen könnte man den Psoas Major isoliert vedächtigen. Hier hast du mal ein paar Tipps: https://www.muskel-und-gelenkschmerzen.de/triggerpunkte/triggerpunkte-selbst-behandeln/iliopsoas/ ...und hier: https://www.youtube.com/watch?v=WWKUUjGzRvA
  19. 1 point
    Hab den Befund mal noch etwas anonymisiert
  20. 1 point
    ...naja Manfred, du kannst ja nicht gleich erwarten, dass nach einer OP sofort wieder alles funzt und schmerzfrei ist. Du brauchst wieder viel Physio und Bewegung um die Verklebungen der Sehnen und Kapseln zu lösen. Angenehm sind die Behandlungen aber leider nicht! Ein weiterer Faktor ist natürlich wieder vieeeel Geduld. Ich würde mal mit einer Zeit zwischen 3 und 6 Monaten rechnen, das ist realistisch.
  21. 1 point
    Ich schreibe hier mal noch ein paar Ergänzungen zur Behandlung vom muskulären Schiefhals beim Säugling: Zwei Übungen, die von den Eltern mehrmals täglich durchgeführt werden sollten, wenn der M. sternoclaidomastoideus auf der linken Seite betroffen ist: 1. Mobilisation des Kopfes nach links (dahin, wo das Baby ihn nicht drehen kann) Dazu wird der Kopf des Kindes auf die linke Seite gedreht und dort mind. 10 Sekunden gehalten Dabei ist darauf zu achten, dass das Kinn nicht zur Schulter geneigt, der Kopf also nicht gebeugt, sondern gerade ist 2. Dehnung des M. sternoclaidomastoideus Dazu wird der Kopf auf die rechte Seite gedreht, also auf die vom Baby bevorzugte Seite Der Kopf wird leicht gebeugt, sodass das Kinn in Richtung der rechten Schulter geht Nun wird der Muskel zwischen Daumen und Zeigefinger genommen und "Z-förmig" bewegt, also oben begonnen, so weit wie möglich nach rechts gezogen, dann nach links unten und wieder nach rechts Wichtig: Eltern sollten sich diese Übungen vor der Durchführung von einem Physiotherapeuten, Arzt oder Osteopath zeigen lassen Was ich noch hilfreich finde: Das Baby muss durch die Behandlungen nicht unbedingt zum Weinen gebracht werden. Ablenkung kann hier hilfreich sein. Mir hat es geholfen, die Übungen zu machen, während das Baby schläft. Die Übungen sollten schmerzfrei und vorsichtig durchgeführt werden. Es ist empfehlenswert die Physiotherapie bei Therapeuten zu machen, die auf die Behandlung von Babys spezialisiert sind. Durch das einseitige Liegen des Köpfchens, kann sich die Kopfform des Babys verändern. Hier kann man entgegen wirken, indem man das Baby auf der anderen Seite lagert, tagsüber viel in der Bauchlage spielen lässt und trägt (zB. im Tragerucksack). Außerdem kann ein Dormkissen hilfreich sein. Sollte sich das Köpfchen sehr stark verformt haben, gibt es noch die Helmtherapie. Gut zu wissen ist, dass sich das meiste von alleine wieder verwächst. So, ich hoffe, das ist möglichst einfach geschrieben. Falls ihr Fragen, Ergänzungen oder Anmerkungen habt, gerne her damit ;)
  22. 1 point
    Willkommen Pia, ich nehme mal an, es ist deine praktische Prüfung gemeint? Wir durften uns aussuchen ob innere oder Neuro. Ich hatte auch Innere gewählt - wusste, dass wir in die Lungenklinik gehen und konnte mich daher auf Lunge vorbereiten. Ansonsten denke ich mal, wären Herzpatienten die nächsten die als Physio behandelt werden müssen. Natürlich kann auch ein Patient aus der Urologie aus zu dir kommen. Im Prinzip ist es aber immer das gleiche. Du guckst was hat der Patient - da meist im Akuthaus geprüft wird - ist das wahrscheinlich noch sehr frisch. Also alle Prophylaxen die dir einfallen kannst du machen, Aufklärung ist immer gut und Übungen für den Patienten die er auch alleine kann, um größtmögliche Selbstständigkeit zu gewähren. Guck dir nochmal eure Befunde an, wie die aufgebaut sind. Wenn du einmal lesen willst, wie ich es erlebt habe hier: Ist jedoch noch die orthopädische Prüfung, die innere hab ich noch nicht veröffentlich und habe die Dateien gerade nicht parrat. Ich wünsche dir auf jeden Fall maximalen Erfolg LG
  23. 1 point
    Hallo Norali, wir haben eine wunderbare Suchfunktion im Forum. Gib doch einfach oben rechts das Suchwort ein. Das ist so ählich wie bei google Oder du gehst ganz oben auf "Downloads" und klickst dich durch bis du den Befund gefunden hast. Hier habe ich 1-2 Beispiele für dich: https://www.physiowissen.de/files/category/25-neurologie-psychiatrie/ Viel Glück!!!
  24. 1 point
    Guten Morgen Mariob! Du stehst auf der betr.Seite, Blickrichtung Zum Pat. Nach oben. Die Pat.nahe Hand legst du auf die SIAS, die Finger zeigen nach Ausen. Andere Hand auf dem Schambein im Kreuzgriff, nach mediokaudal Nun kannst das Band dehnen indem du die Hand der sias nach laterokranial und die auf dem schambein nach mediokaudal schiebst
  25. 1 point
    ...mir tust du auch leid Jan, was du dir so alles anhören musst
  26. 1 point
    Hallo, ich könnte mir zusätzlich vorstellen das ein Hunter-Kanal-Syndrom vorliegt. Interessant wäre zu erfahren wie genau der Verlauf der Schmerzsymptomatik ist lg
  27. 1 point

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    Dies ist eine Herzgruppe fürs Examen.
  28. 1 point
    Siehste Geh das mit dem Physio durch! Üben kannst du an einer Wand versuchen Fußrücken - Po - Schulterblätter und Hinterkopf anzulehnen. Das gibt dir erstmal das Gefühl von gerade sein. Ich finde du solltest erstmal keine Überkopfbewegungen machen um alles zu schonen. Denn Zentrierung des Humeruskopfes erfolgt nur in gerader Haltung sonst zentriert das nicht wirklich. Brustmuskel dehnen, wenn er erwärmt ist, da der dir sonst die gerade Haltung unmöglich macht. Dann Rhomboideen kräftigen und alles Muskeln die sonst noch betroffen sind. Feuchte Wärme um verspannte Muskulatur zu entspannen.
  29. 1 point
    Hallo Denise, dieses Symptom hatten wir schon öfter hier im Forum besprochen. Z.B. hier: ...das kann gut möglich sein. Ich würde das auf jeden Fall mal in Ruhe lassen. Eine Therapie ist in der Regel nicht notwendig. Die Schmerzbekämfung kann durch Salbenverbände (z.B.Voltaren) oder wenn es schlimmer wird durch gabe von Analgetika (Ibu, usw...) erfolgen. Ich würde vielleicht vorher noch, mit Manueller Therapie, evtl. vorhandene Blockierungen an den Costo-vertebralgelenken und damit ungünstige Belastung der costo-sternalen Übergänge beseitigen, um auf Nummer sicher zu gehen.
  30. 1 point
    Hey, Eryk hat schon viel erzählt und kann mich da eins zu eins anschließen. Ich trainiere jetzt seit ca 10 Jahren, mal mehr mal weniger, anfangs mit vielen Fehlern, die mich zur Physiotherapie brachten Seit 4 Jahren ziehe ich wirklich konsequent durch, da hat der Schalter klick gemacht. Inzwischen brauche ich das Training für meinen Kopf um mich wieder zu erden. Gerade in der dunklen Jahreszeit schlägt mir das oft aufs Gemüt - nachdem Trainings gehts mir meist besser. Selbst wenn es nur 20min waren - war besser als nichts. Was aber auch schön ist, sind andere Sachen zu machen. Gerade interessiere ich mich total für die Pilzwelt und lerne da unfassbar viel neues und bin motiviert das gelernte auch gleich zu suchen. Es gibt haufenweise Pilze die im Winter oder Ganzjährig wachsen(auch essbare) - so bin ich viel an der frischen Luft, draußen und bewege mich ohne Ende - wechselnde Untergründe stabilisieren sogar die Tiefenmuskeln Dazu solltest du dich nicht strafen wenn du mal nicht warst - dann ist es halt so, wenns gerade nicht passt. Die Lust dazu kommt ganz von allein wieder - ein Motivationsvideo auf Youtube gesehen und ab gehts Ganz viel kommt auch durch Ernährung - wenn ich schön gesund für mich koche bin ich auch viel motivierter noch mehr für mich zu tun. LG
  31. 1 point
    Ich würde jetzt nicht zum Orthopäden damit gehen, behalte es im Auge und wenns schlimmer wird, kannst du immer noch hingehen. Dann wünsche ich dir eine gute Nacht Jedoch fahre ich jetzt zum Sport und trainiere mal für dich mit
  32. 1 point
    Hallo Katharina, ich habe in deinem Chaos etwas Ordnung rein gebracht . Wenn du dich im Forum "nur" als Gast angemeldet hast, kannst du das selber nicht mehr korrigieren, wenn du dich verschrieben hast! Zu deiner anderen Frage: Natürlich ist das blöd, wenn man einen negativen Eintrag bekommt, ich würde mich auch ärgern aber ich finde jetzt nichts schlimmes daran, dass dich jemand kritisiert hat, nur weil man korrekt gehandelt hat und sich nicht alles gefallen lässt. Ich kenne das nur zu gut. Gibt man den Leuten den kleinen Finger... Du brauchst dich auch nicht zu rechtfertigen. Das ist dann halt so - Fertig. Schlimmer wäre es wenn dich jemand wegen deiner Behandlung oder der Behandlungszeit kritisieren würde. Und noch schlimmer wäre es, wenn du mehrere negative Einträge hättest Aber bei dem einen sehe ich keinen Grund etwas zu unternehmen. Jetzt wissen die Patienten wenigstens, dass du deinen Terminplan sehr ernst nimmst. Denn jeder Ausfall bedeutet ja auch Verlust. Andere Leute warten ja schließlich händeringend auf einen Behandlungstermin. Zerbrich dir also bitte deswegen nicht den Kopf. Ich bin mir sicher, jeder der das liest hat für dich Verständnis!!!
  33. 1 point
    Hallo Walley, wie Du weißt, habe ich nur begrenzt Ahnung, darum kann ich Dir keine Antwort geben, sondern lediglich weitere Fragen stellen und meine Laien-Gedanken teilen - wie Du´s von mir mittlerweile gewohnt sein dürftest. ? Wenn es eine Autoimmunerkrankung ist, die zu einer Demyelinisierung motorischer Nerven führt, frage ich mich, weshalb man sie nicht behandeln kann wie eine MS. Hast Du das versucht oder was genau meinst Du mit "herkömmliche Methoden"? Und ich frage mich, ob die Diagnose ganz sicher feststeht, denn MMN hatte man bei mir damals verworfen mit der Begründung, dass diese Erkrankung eben nicht oder nur sehr geringgradig zu Muskelatrophien führt. ? Und versteh ich das richtig, dass nur an dem einen Unterarm Muskulatur fehlt? Liebe Grüße Chandra
  34. 1 point
    Nabend Was mich gerade beim durchlesen interessiert - hast du Physiotherapie in den letzten Wochen bekommen? Die P.I.T. Hooks kenne ich, habe sie leider nie ausprobieren können. Wenn du für dich deine Technik gefunden hast ist das, das Beste was dir passieren kann, so kannst du damit wunderbar arbeiten und wie du selbst gemerkt hast - gute Progression erfahren. Faszien haben viele Schmerzrezeptoren - wenn die verletzt sind solltest du das merken. Was ich so im Kopf hatte, Faszien verfilzen sehr gern - was auch zu Schmerzen und Bewegunseinschränkung führen kann. Durch Dehnung kommst du zwar ran, aber eine manuelle Lösung ist wahrscheinlich doch der wirksamste Schritt die Faszien zu lösen. Was dem näher käme ist so ein kleiner Faszienball - ein Tennisball tuts zur Not auch. Damit rolle ich meinen Brustmuskel vor dem Training einmal schön aus und merke direkt einen Effekt. Höre auf deinen Körper, achte auf deine Regeneration. Viel trinken, ausreichend schlafen, Ernährung, etc. - du weißt was ich meine. LG
  35. 1 point
    Haltungsprobleme können natürlich auch dazu führen. Wenn du schon Physio verordnet bekommen hast, nimm sie ruhig - frag auch ruhig nach Physiotherapie. Dann kann sich das der Kollege vor Ort selbst angucken und mit dir was machen. Gute Besserung Beim Training bitte immer auf die Ausführung achten! Sonst bringts dir garnichts und du machst dich nur kaputt. Wenn was gerissen wäre, würde das nicht nur ein Geräusch machen sondern auch schmerzen.
  36. 1 point
    Guten Abend welche Art der Dysplasie hast du denn? Meines Wissens nach gibt es drei Typen finde aber gerade nicht die genauen Bezeichnungen Welche Symptome hast du? Machst du Sport? Soweit ich weiß kann man da mit gezieltem Training dagegen steuern und die Patella muskulär stabilisieren. LG
  37. 1 point
    Kann ich so unterschreiben. Ich persönlich merke die Muskulatur eher 24-36h später - also runterschrauben und ausprobieren und auf den Körper hören. Wenn du soviel trainiert hast, musst du doch ein klasse Muskelgefühl haben und schon, teils im Training merken ob das gut war oder nicht. Ich mit meinem HWS Problem merke das meist ziemlich schnell und kann geeignete Gegenmaßnahmen einsteuern - sodass es im Griff bleibt. LG
  38. 1 point
    Hallo Anna, das Gerät das du suchst nennt sich "Vibrax" und wird in Krankenhäusern gern zu Massagezwecken oder zum Schleimlösen der Bronchien verwendet. Für mich hat es den Anschein, dass du einiges ausprobiert, aber meist aus Unzufriedenheitsgründen aufgehört hast. Den Effekt mancher Anwendungen spürst du bei kontinuierlicher Ausführung erst Wochen später. Oft hat man auch nicht immer die gewünschte Wahl um sein Ziel zu erreichen, weshalb ich dir rate erstmal an einer Art der Ganzkörpermobilisation festzuhalten. Fest steht, der Körper braucht es. LG
  39. 1 point
    Hallo Sebastian, nur als Versuch: möglicherweise geht es mit einer zusätzlichen Innenrotation beim flektieren des EB, falls nicht schon probiert. Dies spannt den Biceps zusätzlich. Hast du am Triceps nach möglichen Verkürzungen geschaut und ist die Gegenspannung willkürlich? LG
  40. 1 point
    Nabend, du könntest - je nach Stadt - im Internet dich belesen - je größer der Ort desto eher die Chance für Kritiken. Oder ein Forum für deine Erkrankung wo man gleichgesinnte sprechen kann die einem auch eine gute Addresse geben können. Eigentlich sollte jeder Physio diese Ziele mit dir erreichen können. Ist in der Ausbildung leider sehr theoretisch und die praktische Komponente kommt wohl eher mit der Berufserfahrung. Da ich meinen Trainerschein gemacht habe kann ich da noch etwas mehr mitreden. Das A&O sind natürlich weiterhin deine Hausaufgaben - die Basis jeder Therapie sein sollte. LG
  41. 1 point
    Ahhh OK, jetzt weiß ich was du meinst. Du willst die Segmente stabilisieren, damit das Gleiten der Wirbelgelenke eingedämmt wird. Das ist schon möglich. Aber die Muskulatur kann die Wirbeln nicht auseinander ziehen um das Foramen zu vergrößern. Hierzu gibt es aber zwei Möglichkeiten: Entweder man steift die Wirbelkörper ein um das Gleiten zu stoppen (Nachteil, in ein paar Jahren überlasten die darüber- oder darunterliegenden) Oder man setzt eine künstliche Bandscheibe ein, um die Nervenwurzeln zu entlasten: https://gelenk-klinik.de/wirbelsaeule/wirbelsaeulen-op/bandscheibenprothese.html Was ich mit meinen Patienten mache, um den Druck von der Nervenwurzel zu nehmen, sind gezielte Traktionen in dem Segment. Auch Schlingetisch, Manuelle Therapie und spezielle, stabilisierende Übungen (3-Dimensional) und Verbesserung der Haltung. Wenn das alles nichts hilft oder nur bedingt, und der Leidensdruck zu hoch wird, muss man sich wirklich über die beiden oben stehenden Optionen gedanken machen. Ob es eine spezielle Ernährung dafür gibt, weiß ich nicht - kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Allerdings kannst du, durch Einnahme von speziellen Vitamine, vor allem die B-Vitamine, die Nerven schützen und beruhigen. https://www.onmeda.de/Medikament/Neurotrat+S+forte--wirkung+dosierung.html oder hier noch ein Tipp vom Heilpraktiker: http://www.semmelweis.de/pdf/78_reichenthaler_werner_spinalkanalstenose.pdf
  42. 1 point
    Kurzer Nachtrag: Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du große Schwierigkeiten mit Muskelverhärtungen und da Du unterschiedliche Thesen zum Thema Dehnen gehört hast, fragst Du darum nach Sinn und Unsinn. Ich bin sicher nicht qualifiziert, um Dir zu sagen „auf jeden Fall“ oder „auf keinen Fall dehnen“. Allerdings habe ich zu diesem Thema selbst sehr widersprüchliche Aussagen gehört. Umstrittene Therapiemethoden werden Dir bestimmt noch oft begegnen und bei jeder einzelnen musst letzten Endes Du für Dich persönlich entscheiden, ob sie Dir eher hilft oder eher schadet. Hör dafür auf Deinen Körper – der gibt Dir besser Bescheid, was Dir hilft, als es jeder Physio dieser Welt könnte – sogar die Toptherapeuten aus diesem Forum werden Dir nicht 100%ig sagen können, welche Methoden für Dich hilfreich sind und welche nicht. ?
  43. 1 point
    Meinen herzlichen Dank an beide Therapeuten, die mir hier ausführlich antworteten. Ich bin jetzt erst mal beruhigt und werde schauen wie es weitergeht mit der Bewegungsverbesserung und Heilung. Die Metallplatte wird meiner Frau wohl im Juli entfernt, dann hoffe ich, dass endlich wieder alles richtig gut wird. Schon krass, dass ein Armbruch solche Folgen haben kann für den Verlauf nahezu eines ganzen Jahres ....
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    Gezielte Lehrprobe Patient: Rentner (m) – guter Muskelstatus – fortgeschrittene Behandlung im Rahmen einer Ambulanten Kur mfg stephan
  48. 1 point
    Hallo, PIR (Postisometrische Relaxation) wird zur Dehnung verkürzter Muskeln eingesetzt. Hierbei werden die intrafusalen Spindelfasern "ausgetrickst" und es entsteht keine Gegenspannung durch die belastungsabhängige, muskuläre Refraktärzeit. Zunächst wird der Muskel im entspannten Zustand durch eine von außen auf ihn einwirkende Kraft gedehnt, z.B. durch einen Trainingspartner oder mit dem eigenen Körpergewicht gegen den Erdboden, eine Wand oder ähnliches. Die Stellung, in der zunächst keine weitere Dehnung mehr möglich zu sein scheint, wird nun etwa 30 Sekunden gehalten. Dabei wird jedoch der Muskel mit maximal 90% der Kraft angespannt. Der Muskel wird schließlich wieder entspannt und sofort weitergedehnt, was nun wieder leicht möglich ist. Sherrington 1 ist eine Dehntechnik über Ermüdung der Antagonisten: an die Anspannung des antagonistischen Muskels am Bewegungsende anschließende Entspannung, dann aktiv oder passiv weiter in die eingeschränkte Richtung bewegen; dient der Bewegungserweiterung bei eingeschränkter Beweglichkeit. Sherrington 2 ist eine Dehntechnik über Reziproke Hemmung: an die statische Anspannung des Agonisten am Bewegungsende anschließende Weiterbewegung in die gewünschte Richtung durch nachlassenden Widerstand des Therapeuten; dient der Bewegungserweiterung durch Tonussenkung der Antagonisten bei eingeschränkter Beweglichkeit. Antagonistische Hemmung ist keine Dehntechnik, sondern ein physiologischer Vorgang bei dem Dehnungsreflexe des Agonisten durch Anspannung des Antagonisten unterdrückt werden. Diese antagonistische Hemmung macht man sich bei der PIR und Sherrington 1 zunutze.
  49. 1 point
    Hi. Nicht schlecht für die letzte Frage in einer Klausur. Und dann noch eine so unspezifische Fragestellung. Da kannst du ja denken und schreiben bis der Arzt kommt. Ich gehe davon aus, dass der Dozent kaum Ahnung von Ganganalyse hat, und er euch den menschlichen Gang nur ganz kurz und oberflächlich erklärt hat. Hier mal ein kurzer Umriss: Der physiologische Gangzyklus dauert durchschnittlich 1,04 sec. und lässt sich in acht Phasen unterteilen. 1. Initial contact -> 0 Prozent 2. Loading response -> 0-12 Prozent 3. Mid stance -> 12-31 4. Terminal stance -> 31-50 5. Preswing -> 50-62 6. Initial swing -> 62-75 7. Mid swing -> 75-87 8. Terminal swing 87-100 Prozent Zu den Standbeinphasen gehören der IC, LR, Mst, Tst und auch der Psw. Die anderen gehören zur Schwungbeinphase. Die muskulären Aktivitäten sind in den unterschiedlich Phasen sehr komplex. Mal ein Beispiel nur zum Initial contact, welches noch einfach ist und nicht so umfangreich: Gegenstand der Phase ist der kurze Moment des Fersenkontakts (um die Loading response einzuleiten). Das Hüftgelenk befindet sich in einer 20° Flexion (zur Bodenvertikale!). Alle Hüftextensoren sind aktiv; und zwar exzentrisch. Sie wirken nämlich dem Flexionsdrehmoment in der Hüfte entgegen. Das Kniegelenk ist 5° flektiert, was man aber kaum sieht. Alle drei vasti sind aktiv, der rectus nicht. OSG in Neutral-Null-Stellung. Prätibiale Muskulatur aktiv (tibialis ant., extensor digi. longus, extensor hallucis longus) USG in leichter Inversion Metatarsalgelenke um 25° in Dosalextension. Das wichtige Ereignis ist der Ferdenkontakt mit dem lateralen Calcaneus, damit der Fuß optimal für den anschließenden "Heel rocker" positioniert ist. Die kommenden Phasen sind kinematisch und kinetisch viel umfangreicher. Gruß, Kiwi.
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    Kurze Übersicht über verscheidene Übungen bei Senk-Spreizfuß!
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