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  1. 1 point
    Hallo zusammen! Also...Eine Muskuläre Problematik scheint ja ausgeschlossen zu sein. Auf einem Problem des Labrums könnte man testen, das stimmt. Ich hätte aber noch eine andere Idee. Was interessant wäre wenn man das Bein in 90 grad Hüftflex bringt und den Hüftbeuger mit Isometrischen Widerstand testet. Strahlt der Schmerz in den ventralen Oberschenkel aus dann könnte es entweder ein Triggerpunkt sein im M.Iliopsoas oder worauf Ich eher tippe auf eine Läsion des N.femoralis. Dieser kann neben dem Ausstrahlungsgebiet im ventralen Oberschenkel auch Leistenschmerzen verursachen, da dieser unter dem Leistenband hindurch läuft. Wenn der M.iliopsoas hyperton ist irritiert er den Nerv und drückt ihn zusätzlich gegen das Leistenband.. Gerade bei einer Hüftflex über 90 grad kann der Raum unter dem Leistenband schon eng werden. Ein Dermatom L1-L2 kann ausstrahlende Beschwerden in der Leiste verursachen das Stimmt rafaelm1990, und wenn man das Dermatom L3 noch dazu nimmt hätten wir eine mögliche Erklärung auch noch für das Ziehen im ventralen Oberschenkel, sozusagen einen Trias von L1-L3. Das mit dem Visceralen Gedanken, du sagst z.b. Blinddarm ist ebenfalls ein guter Ansatz. Hier könnte man anamnestisch noch den Pat. bez. alter Op´s im Bauchraum fragen. Die Nieren haben z.b. ebenfalls direkte Verbindung zum Plexus, M.psoas mayor und dem N.femoralis. Von dem Gedanken einer LWS-problematik bin Ich aber nicht ganz so überzeugt da die Symptome des Pat. nicht durch eine bestimmte Stellung der LWS oder Bewegung ausgelöst werden sonder primär durch die Bewegung des Hüftgelenkes. Ergänzend würde Ich aufjedenfall einen Nervenspannungstest machen des N.femoralis. Dazu legt sich der Pat. auf die Seitlage. Der Kopf des Pat. liegt in Neutralposition auf seinen Unterarm. Der Therapeut steht hinter dem Pat. und bringt das oberer Bein in eine Dehnposition als würde man den Quatriceps dehnen bis das Symptom (ziehen vorderer Oberschenkel) ausgelöst wird. Nun flektiert der Pat. mit Unterstützung des Unterarms seinen Kopf. Die Beinposition (Dehnstellung) wird nicht verändert. Werden die Symptome oder das -Ziehen ins Bein mehr, dann ist der N.femoralis schonmal als Struktur gesichert. Sollte sich dies bestätigen hat man mit einer Detonisierung des M Iliopsoas (lokale massage, zugang unter dem Bauch und Beckenschaufel, M.iliacus), Aufdehnung des Leistenbandes und Nervenmobi des N.femoralis eine gute Erfolgsaussicht
  2. 1 point
    Hallo Gabriela, hast nicht danach gegoogelt? Ich habe das Programm nicht, habe aber mal danach gesucht und folgendes gefunden: Im Rezept Q drücken, da ist unten links ein Button "Beleg-Archiv anzeigen". Dort draufklicken und da können Sie die Rechnung stornieren, dann ist das Rezept wieder auf "abgeschlossen gesetzt". Weiter heißt es: Im Zweifelsfall bietet TheOrg einen sehr guten Telefon-Support unter der Nummer 07141 / 93733-33. Es gibt kaum ein (TheOrg-)Problem, für das das TheOrg-Supportteam keine Lösung hat! Außerdem schreibt ein anderere User folgendes: Mit einer aktuellen Version ist ein löschen nicht möglich nur ein Storno ist möglich und zulässig. Viel mehr kann ich dir leider nicht bieten... Viel Glück, Gianni
  3. 1 point
    ...ich werde mir in Mühe geben deine Neuro-Fragen zu überlesen Nein, im ernst. Ich würde schon mal eine MRT anstreben um Gewissheit zu haben. Es muss ja nicht unbedingt eine Bandscheibenläsion sein. Es können verschieden Störungen im Segment die Nervenwurzel unter Druck setzen z.B. Chondrosen, Instabilitäten, Tumore, Stenosen, usw... Es gibt schon eine Möglichkeit, wie du den Nerven bzw. die Muskeln stimulieren kannstund zwar geht das ganz gut mit einem einfachen TENS-Gerät. Mittlererweile sind diese Geräte schon so gut (für wenig Geld), dass sie verschiedene Programme zur Nerven- und Muskelstimulation haben. Man muss allerdings wissen wie der Nerv(en) verläuft um effektiv damit zu arbeiten. Aber das kann man sich ja heute alles "ergoogeln" Versuch das mal, ich missbrauche das Gerät schon Jahre am Patient zur Stimulation. Eigentlich wurde es entwickelt um Schmerzen zu behandeln, funktioniert aber bei Paresen wunderbar. Es gibt auch schon diese Kombigeräte die TENS und EMS in einem sind: https://www.amazon.de/Beurer-Reizstromgerät-elektrischen-Muskelstimulation-Schmerzlinderung/dp/B01KUJ1VMG/ref=lp_2860333031_1_9?s=drugstore&ie=UTF8&qid=1543922388&sr=1-9
  4. 1 point
    Guten Abend Chandra, Es ist etwas spät geworden, wahrscheinlich wirst du schon schlafen. Ich muss auch gleich, sonst komme ich morgen nicht mehr raus Die Neurologie ist tatsächlich kein einfaches Thema. Ich bin da leider auch nicht so fit darin. Es gibt ja Kollegen, die sich darauf spezialisiert haben, wie du weißt. Aber ich versuch´s mal... Es ist ja so, dass bei einer "leichten" zentralen Störung weniger die Kraftleistung einzelner Muskeln, als vielmehr das Zusammenspiel ihrer Bewegung gestört sein kann. Zu Muskelatrophien kommt es dann eher durch inaktivität. Eine Schädigung der primären motorischen Cortex ist eher sehr selten. Bei den peripheren ist es ähnlich. Wie du richtig vermutet hast, können tatsächlich mehrere Muskeln oder Muskelgruppen einer Nervenwurzel zugeordnet werden. Deshalb kann auch hier die Synergie der Muskeln gestört sein. In deinem Fall, L4 = Tibialis anterior, Musculus extensor hallucis longus, Musculus gluteus medius. Dies führt dazu, dass Fuß und Großzehe nicht mehr angehoben werden können, die Inversion sowie die Abduktion im Hüftgelenk sind ebenfalls eingeschränkt. Allerdings gehört zum Fußsenken die Peroneusgruppe dazu, die aber von L5 versorgt wird. Dann hätten wir, wenn das der Fall wäre eine so genannte multisegmentale Störung. Du siehst das ist gar nicht so einfach mit den Nerven, drum "nervt" mich das auch mich damit zu befassen. Wurde bei dir schon mal ein MRT der LWS gemacht? Ich geh jetzt schlafen, gute Nacht...