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  1. Hallo physiowillswissen. Funktionstests für die Wirbelsäule und Hüfte müsstest du dich einfach mal durch youtube klicken und auf suchen gehen. Hier wirst du aber sicherlich nicht alle finden. Das ist einfach zu viel. Mein Tipp. Versuch da anders ran zu gehen. Funktionstests immer gekoppelt mit einer Anamnese des Patienten. Wenn der Patient dir seinen Schmerz erläutert und sein Problem dann hast du ja schonmal eine hypothese im Kopf. Diese würdest du dann durch entsprechende Tests bestätigen. Als Beispiel. Der Patient gibt ausstrahlende Schmerzen und Taubheitsgefühle in der rechten Beinrückseite an. Gleichzeitig hat er einen stechnend Schmerz auch rechts im Bereich der Hüfte (ISG), Der schmerz verstärkt sich zudem beim Bücken. Deine Hypothese wäre also. Der Ischiasnerv wird komprimiert. Die Symptomverstärkung durch das Bücken spricht für eine Bandscheibenproblematik oder eine Blockierung des Facettgelenkes. Der Schmerz im rechten Rückenbereich für eine ISG blockade. Also machst du ja nicht alle Funktionstests wo es gibt sondern wählst die aus die für deine Hypothese in Frage kommen. Du brauchst also ISG tests z.b. den Vorlauftest im Stand. Provokationstests für die Bandscheibe. Diese wird durch kompression ausgelöst. z.b. im STand auf die Fersen fallen lassen oder Kompresseion der WS im Sitzen mit Buckel von oben. Dann testen der Beweglichkeit und abtasten der Wirbelgelenke für eine evtl. Facettblockade. Am Schluss machst du noch einen Bragard oder /und Laseque. Ich würde dir aufallefälle raten eine Fortbildung für die Manuelle Therapie zu machen. Hier lernst du die Sachen gescheit. Auserdem gibt es soviele Konzepte wo die Funktionstests immer etwas unterschiedlicher von der Durchführung sind.
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  2. Hallo Manu! Am besten die Muskeln immer wieder wiederholen. Lieber jeden Tag 5 Muskeln statt am Ende der Woche 35 - 40 Muskeln an einem einem Tag lernen. Die Muskeln nicht einfach auswendig lernen. Meistens werden sie nach ihrer Funktion beschrieben, dem Ort und die Form! Ein Beispiel. Musculus flexor Carpi radiales Brevis Ein sehr langer komplizierter Name. Ihn Auswendig zu lernen tut man sich schwer. Geh immer anschaulich und logisch ran. Der Muskel sorgt für eine Beugung also Flexion, läuft entlang des Radius und endet an den Handwurzelknochen auf der radialseite, den carpalen. Außerdem ist es der kürzere Muskel (brevis) da es auch den longus gibt. Die großen Muskeln musst du fast nicht auswendig lernen da man diese oft vom Fitnesstudio kennt. Den Muskel selbst zu spüren und abzutasten sowie anschließend seine Funktion zu machen hilft dir sehr dies zu Visualisieren statt nur durch das lernen.
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  3. Hey, ich geb meinem Kollegen erstmal vollkommen recht. Schade dass soviele Therapien nichts gebracht haben - erstmal würde ich dir empfehlen, jemanden über deinen Trainingsplan gucken zu lassen, dass du dir nicht noch eine Dysbalance reintrainierst. Dann dehne deinen pec. major - den minor kannst du nicht dehnen, da muss man manuell ran - das kannst du auch mit einem kleinen Ball machen und den auf den Muskel legen und gegen die Wand drücken. Der kleine Brustmuskel sitzt so 2-3 fingerbreit neben deiner bizepssehne er kommt vom Rabenschnabelfortsatz und zieht zur 2-3 Rippe - wenn der fest ist, hält er deine Scapula und Schultergürtel vorn und bringt dich weiter in eine Dysbalance. Das solltest du auch versuchen etwas zu normalisieren. Ansonsten weiterhin viel Erfolg Und denk immer dran, im Training bleibt das Ego vor der Tür LG
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  4. Hallo Melanie wir sind hier in dem Forum in unserer Freizeit, da hat man mal mehr, mal weniger Zeit i.d.R. bekommt hier jeder seine Antwort. Nun auch zu dir. Es ist eigentlich ganz einfach - wenn du das Gewicht kontrollieren kannst, kannst du es am Ende der Bewegung auch durchstrecken. Vorallem wenn du von oben wie bei Kniebeugen belastest, beim Beinstrecker kannst du es ähnlich halten. Bei der Beinpresse ist das Problem, sobald du das Knie durchstreckst, verriegelt es, da arbeitet dann kein Muskel mehr - wenn allerdings doof läuft und du hypermobil bist, überstreckst du das Knie beim durchstrecken und das Gewicht der Beinpresse drückt dein Kniegelenk in die falsche Richtung und du brichst es dir - gibt da allerlei schöne Videos im Internet. Wenn du mit Körpereigenen Übungen arbeitest, kann man auch das Knie durchstrecken - weil du damit den Quadriceps vollständig aktivierst - arbeitest du mit Gewichten, v.a. schweren Gewichten, würde ich einfach die Knie kurz vor Ende leicht gebeugt halten - die 5-10° fehlen dir nicht für das volle Bewegungsausmaß. LG und viel Spaß im Training.
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  5. Hallo, danke für die ausführlichen Antworten. Ich war die letzte Zeit mit einer Erkältung etwas ausgeknockt, deshalb melde ich mich jetzt erst wieder. Jan, danke für die Erklärungen. Ich bin jetzt aktuell in Physiotherapie und habe von ihm auch Übungen zum Stabilisieren meiner LWS bekommen. Er meint ich wäre unten, also im Bereich der LWS, viel zu locker und instabil und aber oben, also im Bereich der BWS, viel zu fest… Ich mache die Übungen jetzt seit ein paar Tagen, kombiniert mit drei kleinen Dehnungsübungen für die Beine. Auch vielen Dank für Deine Antwort bbgphysio! Das hört sich auch sehr interessant an. Ich hatte nie eine Bauch OP, nur jetzt im Dezember letzten Jahres eine Bauchspiegelung, aber da waren die Schmerzen ja schon da. Außerdem hatte ich vor ca 5 Jahren mal eine Ausschabung nach einer Fehlgeburt. Schlimmer wird es nach dem Essen eigentlich nicht, das wäre mir noch nicht aufgefallen. Es ist aber immer ganz kurz besser wenn ich auf der Toilette war… Was meinst Du mit einer Behandlung im Bauch? Mein Physiotherapeut hat den Iliopsoas bei der ersten Behandlung auch untersucht und meinte auch das der Muskel extrem verspannt wäre… Seitdem behandelt er ihn bei jeder Sitzung mit. Er mobilisiert auch immer die BWS und arbeitet auch an der HWS. Eigentlich an der ganzen Wirbelsäule.. Wenn der Plexuslumbosacralis betroffen ist, kann man noch etwas anderes behandeln? Bzw könnte man das mit irgendeiner Untersuchung feststellen? Ich habe morgen noch einen Termin bei einem Neuropelveologen, das Fachgebiet beschäftigt sich mit den Nerven im Becken. Ich werde das dort auf jeden Fall mal ansprechen! Viele Grüße, Tanja
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  6. Das sollte schon ein Physio oder ein Orthopäde feststellen können. Alleine wird es schwierig, da du etwas Hintergrundwissen haben solltest um eine Fehlstellung beurteilen zu können. Aber schau dir diesen Film mal an, da wird es gut erklärt und bekommst ein paar Übungen dazu: https://www.youtube.com/watch?v=EbWxfneisnw
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