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Besonders beliebte Inhalte seit 16.12.2017 in Beiträge

  1. 2 points
    Guten Abend Feya! Nun,...Ich glaube nicht daß dein Problem noch mit einer Kapselverklebung zu tun hat. Du hast ja geschrieben daß du mit Unterstützung, man nennt das assistiv bis über 90 grad Schulterbeweglichkeit kommst. Leider kann man jetzt nicht beurteilen ob da viele Kompensatorischen Bewegungen mit dabei sind. D.h. es könnte den Anschein machen der Arm käme bis über 90 grad, aber man hebelt alles aus der Brustwirbelsäule heraus und zieht die Schulter hoch. Ich gehe aber jetzt mal davon aus daß du tatsächlich über 90 grad Schultergelenksbewegung hast. Auf Biegen und brechen hochzukommen mit starken Schmerzen ist mit Sicherheit der falsche Weg. Ein Schmerz wenn man eine verklebte und verkürzte Gelenkskapsel aufdehnt ist auch normal, da das Gewebe ja aufgedehnt werden muss. Hier muss man sogar etwas in den Schmerz hineinarbeiten da es einen gewissen Dehnreiz braucht. Aber das was du beschreibst scheint kein Schmerz zu sein der davon kommt. Übungen dürfen keinen starken Schmerz hervorrufen! Solche Übungen würde Ich lassen. Das Ziel muss erst einmal sein, die mögliche Ursache deiner Schmerzen herauszufinden. Dieses Problem können wir leider nicht ganz lösen, da dazu ein genauer Physiotherapeutischer Befund fehlt. Aber Ich habe jetzt schon so meine Theorien, von dem was du geschildert hast. 1. Die Platte und Schrauben wo bei dir noch drin sind. Ist die Platte zu hoch am Oberarm und Oberarmkopf angebracht, kann diese gewaltig Probleme verursachen, da sie immer beim Heben des Armes an das Schulterdach stösst. Zwischen Schulterdach und Oberarmkopf ist von grund auf wenig Platz. Man kann sich vielleicht vorstellen was das bedeudet wenn da noch Platten und Schrauben dazukommen. Probier doch mal folgendes aus. Nehme ein deine Hand ungefähr soviele Nägel wie bei deiner Verplattung verwendet wurden und Balle deine Finger zur Faust. Das ist schon unangenehm. Je fester du drückst desto mehr Schmerz wird durch die Nägel verursacht. Ein ähnlicher Zustand könnte momentan bei dir im Schultergelenk herrschen. Dies sollte von deinem Arzt abgeklärt werden, und die Platte sobald wie möglich raus. Voraussetzung ist halt das die Fraktur stabil zusammengewachsen ist. Mobilisieren gäbe hier keinerlei Sinn 2. Die eingeschränkte Innenrotation und Schmerzen in der Achsel Da du eine Zeitlang den Arm in einem z.b. Gilchrist verband tragen musstest, kann Ich mir vorstellen daß dadurch bestimmte Muskelgruppen verkürzt sind. Die Schulter wird nach vorne gezogen, das Schultergelenk in Innenrotation gelagert, also Unterarm über Bauch. Wenn deine Ausenrotation eingeschränkt ist, sind mit Sicherheit auch die sog. Innenrotatoren, also die Gegenspieler des Schultergelenkes verkürzt, da der Arm ständig in Innenrotation fixiert war. Zudem vermute Ich eine Verkürzung des M.pectoralis minor (kleiner Brustmuskel) durch das vorziehen der Schulter durch die Schonhaltung. Das interessante ist daß diese Muskeln genau da sind wo du auch deine Schmerzen angibst. Der Pect.minor z.b. ist in der Achsel zu finden. Ich versuche dir mal mehrere Grafiken hier zu verlinken. Der M.teres mayor ist einer von mehreren Innenrotatoren, und wäre ebenfalls für die Behandlung wichtig. Ein Problem des m.pect. minor wenn dieser verkürzt ist, ist auch daß er das Schulterblatt nach vorne zieht. Am Schulterblatt hängt das Schulterdach dran. Wird das Schulterblatt als noch vorne über den Oberarmkopf gezogen, wird es unter dem Schulterdach noch enger und es schmerzt bei jedem Arm heben. Das Schultergelenk obwohl es ein Kugelgelenk ist, ist nicht ganz rund. Seitlich an ihm sind ein kleiner und großer höcker. Der größere Höcker ist ausendran (tub.mayus). Dieser muss sich unter dem Schulterdach nach hinten wegdrehen damit man mit dem Arm höher kommt. Ist aber die Ausenrotation eingschränkt, geht das nicht mehr. Hebst du jetzt deinen Arm hoch gibt es wieder eine Verengung zwischen Schulterdach und Oberarmkopf da das tubercullum, als dieser Höcker im Weg ist. Er kann sich nicht nach hinten wegdrehen da die Ausenrotation eingschränkt ist. Und das ganze noch mit der Platte und all den Schrauben im Gelenk. Kein Wunder also das all dies zu deinen Problemen führen kann Ich würde folgendes als wichtig empfinden. 1. manuelle Behandlung und Entspannung der Innenrotatoren (v.a subscapularis ,teres mayor) und des m.pect. minor. 2. Verbesserung der Ausenrotation Auch nach einer noch vorandenen Instabilität sollte dann mal geschaut werden. Aber die ersten Strukturen würde Ich von meinem Therapeuten mal anschauen lassen. P.s in der Animation unten siehst du neben dem kleinen Brustmuskel und dem Innenrotator auch das Schulterdach, den Oberarmkopf mit dem tub.mayos der seitlich an ihm dranhängt um sich das besser vorstellen zu können Gruß Thomas
  2. 1 point
    Ist absolut legitim was er da macht. Finde es manchmal witzig, dass Leute zum Arzt gehen sich untersuchen lassen aufgrund solcher Vorfälle. Hier sich dann aber komisch vorkommen. Wie soll man denn sonst therapieren/befunden? ;-) Der Arzt schaut sich doch auch genauer an (Hoffentlich meistens zumindest) Kein Angriff auf dich. Sowas kommt häufig vor, dass zeigt aber wie gedankenlos manche daran gehen. Aber in deinem Falle, machst du dir wahrscheinlich über alles viel zu viel Gedanken. "Der denkt sich ich bin seltsam" - "Wir sind im gleichen Alter" ... Wir machen nur unsere Arbeit. Wenn du etwas nicht so angenehm findest, versuch ihm das einfach zu sagen. Du bist Erwachsen, Er ist es auch. Es finden sich Lösungen. Steh für deine Gedanken einfach ein. Servus
  3. 1 point
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  4. 1 point
    Also Bibo, ich sehe schon du bist hoch motiviert und willst unbenbedingt selber deine Baustellen in die Hand nehmen. Ich respektiere das. Das ist ja eigentlich das, was man sich von seinem Patienten wünscht. Es ist tatsächlich so, dass es in den meisten Fällen, in der Physiotherapie, hauptsächlich um Muskelaufbau, Stabilisierung und Kräftigung oder Dehnung geht. Denn eins ist klar: die Muskeln bewegen/stützen Knochen und Gelenke. Wie ich in dem dir empfohlen Beitrag schon beschrieben hatte, ist es wichtig für deinen instabilien Rücken, die Autochtone (unwillkürliche, tiefenmuskulatur) zu kräftigen. HIER nochmal ein Link dazu. Zusätzlich brauchst du den gegenspieler, das wäre der Transversus Abdominis. HIER hast du eine wichtige Übung dazu. Suche dir einfach weitere Übungen - Das Netz ist voll davon! Für deine Schulter suchst du dir Übungen, die das Gelenk nach unten ziehen, man nennt diese auch "Kaudalisatoren". Dazu gehören folgende Muskeln: m. latissimus dorsi m. teres major m. pectoralis major – pars abdominalis m. biceps brachii – caput longum m. supraspinatus Hier ist auch eine Übung dazu. Bitte suche dir selber noch weiter Übungen. Du weißt jetzt hoffentlich worum es im Grunde geht. Bedenke auch, dass du bei deiner chronischen Muskel-Bänder-Schwäche, deine Muskeln immer in training halten musst. Du wirst einige Zeit brauchen bis du dich besser fühlst. Mache dann aber nicht den Fehler und hörst mit deinem training auf. Du wirst es zu deinem täglichen ritualen mit einbinden müssen. Viel Erfolg, Servus.
  5. 1 point
    Also ich finde keine Worte mehr. Der Thomas hat schon alles TOP gesagt. Das ist ja eigentlich schon fast eine Diplomarbeit. Lass dich nicht von deiner Therapeutin entmutigen. Wenn die schon sagt, "sie ist sich nicht sicher ob das nochmal wird". Um die Kalkbildung des Knochens zu fördern, damit er stabiler zusammen wächst, würde ich auf jeden Fall das Vitamin D3 zusätzlich nehmen. Bekommst du frei in der Apotheke. (Z.B. diese hier). Es ist schon komisch, dass der Knochen in deinem Alter und in der langen Zeit noch nicht stabil ist. Bist du Vegetarier oder Veganer? Trotzdem sollst du zusätzlich, so gut wie Möglich bewegen. Bleibe im schmerzarmen Bereich. Ein moderater Muskelaufbau, regt die Kallusbildung auch weiter an!
  6. 1 point
    Hallo Luci, das hört sich für mich wie ein Patellaspitzensyndrom an. Typisch ist, dass es überwiegend Läufer erwischt. Und die typischen Symptome: Druckschmerz unterhalb der Patella, Provokation der Schmerzen durch Treppabgehen und Kniebeugen. Ich vermuten mal, da sich das (ich nennen es mal) PSS in vier Grade einteilen lässt, dass sie noch ziemlich am Anfang steht. Ich würde auf jeden Fall der Patientin raten, das Laufen durch weniger belastende Sportarten, erst mal zu ersetzen. Wie z.B. Radfahren, Schwimmen, evtl. Walking. Physiotherapeutisch kannst du alles machen, was du bei einer epicondylitis auch machen würdest. - Triggerpunkte behandeln - Funktionsmassage des Quadrizeps - Tens, Reizstrom, Eis, Ultraschall... - Querfriktionen der Patellasehne unter moderater Spannung der Sehne - Evtl. Manuelle Therapie (mobi der Flexion, mobi der Patella nach kaudal) Weitere Aspekte, die du schon richtig vermutet hast, sind auf jeden Fall eine Fehlstellung der LWS, der Hüfte und des Beckens. Diese sollte man auf jeden Fall genauer unter die Lupe nehmen und evtl. behandeln. Meiner Erfahrung nach sind aber zu 80% die Füße an der Misere schuld. Das wird bei der Inspektion gerne von den meisten Kollegen übersehen. Oder - es wird zwar ein Knick-Senkfuß festgestellt aber nicht weiter beachtet. Aber gerade hier ist der Grundstein zum Therapieerfolg und zur Vermeidung von Rezidiven. Die Füße sind das Fundament des Körpers! Ich würde ihr raten, sich zunächst Einlagen, möglichst ohne Spreizfußpelotte dafür mit Stabilisierung der Ferse, verschreiben zu lassen. Wirkt auch der Valgusstellung der Knie entgegen. Wichtig ist aber, dass sie die Einlagen nicht ewig tragen soll, da sich die Stützmuskeln (Flexoren, tibialis posterior usw.) sonst daran gewöhnen und immer mehr schlapp machen! Du kannst ihr Übungen zeigen, die diese Muskeln auf dauer kräftigen sollen. Suche nach "kurzer Fuß nach Janda" (Youtube). Oder Übungen auf einer Airex-Matte oder mit einem Luftsitzkissen. Viel Erfolg und ein Gesundes Neues Jahr noch
  7. 1 point
    Eigentlich sind beide Aussagen richtig. Hier ist es dann die Aufgabe vom Physio, durch einen genauen Befund, die Ursache der Fehlstellungen zu lokalisieren. Es gibt verschiedene Tests dazu um die genaue Muskelverkürzung zu entlarven. Meiner Meinung nach ist aber nicht immer die Muskulatur an der X- oder O-Beinstellung schuld. In der Fachsprache nennen wir das Genu Varum und Genu Valgum. Das bedeutet, dass die Fehlstellung vom Knie aus geht, Sprich, der Winkel des Kniegelenkes ist nicht im physiologischem Winkel. Ergo - Die Muskulatur passt sich der entsprechenden Fehlstellung an und verkürzt. In der Regel werden solche Fehlstellungen zunächst, bei einer O-Beinstellung (Varum) versucht über eine Einlage, den Außenrand zu erhöhen um einen drohenden Knorpelschaden an der Knie- Innenseite zu vermeiden. Da sich der Gelenkspalt erheblich verschmälert. Sollte das auf Dauer nicht den erwünschten Erfolg bringen, und es hat sich bereits ein Knorpelschaden eingestellt, wird mir einer Umstellungs-osteotomie der Winkel operativ verändert. Es gibt verschiedene Ursachen für Beinachsenfehlstellungen. Der Mensch kommt für gewöhnlich mit einer angeborenen Varusstellung auf die Welt, diese verändert sich im Laufe der Jugend zu einer Valgusstellung, welche sich nach dem Auswachsen zu einer geraden Achse normalisiert. Bei manchen Menschen wachsen die Knochen jedoch nicht gleichmäßig oder zu schnell, so dass die Muskeln nicht nach kommen, wodurch eine bleibende Beinachsenfehlstellung sich herauskristallisiert. Ähnliches kann man auch am Rücken beobachten. Die Knochen wachsen zu schnell, die Muskeln kommen nicht nach und schon habe ich einen so genannten Rundrücken. Kann man viel bei Jugendlichen beobachten.
  8. 1 point
    Wie sagte mein Anatomie-Professor: "Repetitio mater studiorum est" (Wiederholung ist die Mutter des Studiums). Wiederholen, wiederholen und dann wieder wiederholen...so lange bis es sitzt. Das Gehirn ist trainierbar und wird sich der Belastung anpassen, sofern man sich nicht durch sein verdammtes Smartphone vom konzentrierten Lernen abhalten lässt...