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Chandra

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  1. Hi, entschuldige, habe gerade leider nur wenig Zeit zum Antworten. Was ich mich aber gefragt habe: Was spricht denn gegen eine Schmerzklinik oder eine Reha? Lg Chandra
  2. Eine Muskelbiopsie mit welchem Verdacht? Eine Muskelerkrankung halte ich bei Dir für eher unwahrscheinlich, die entwickeln sich nicht über Nacht und manifestieren sich idR bereits sehr früh im Leben.
  3. Ja, bei einer langen Anwendung glaube ich gerne, dass sie eher schädlich ist. Aber probier es mal aus, wenn Du eine Verletzung hast. Normalerweise kannst Du mich mit Kälte jagen, aber bei bestimmten Problemen (z.B. bei einem ITBS bzw. immer dann, wenn etwas dick und warm wird - also bei Entzündungen), ist eine kurze Anwendung von Kälte durchaus angenehm und hilfreich. Ich würde es einfach individuell austesten.
  4. Hallo, nicht ganz ohne Grund bezeichnet man nach spätestens 6 Monaten Schmerzen als chronisch und macht auch einen Unterschied, was die Behandlung betrifft. Damit ist gar nicht gesagt, dass die ursprüngliche Ursache nicht mehr vorhanden sein muss. Wenn ich mir einen Patienten mit bspw. einer Nervenschädigung vorstelle, wird er diese Schädigung ggf. auch nach Jahren noch haben - die ursprüngliche Schmerzursache ist also immer noch vorhanden. Dennoch bilden sich bei immer wiederkehrenden oder länger andauernden Schmerzzuständen diese Sensibilisierungsprozesse, also ein Schmerzgedächtnis, das dazu führt, dass Gewebsschäden mit immer stärker werdenden Schmerzen einhergehen oder sich das Schmerzareal ausbreitet, also immer mehr Körperstellen betroffen sind oder diese größer werden. Und wenn man sich vorstellt, dass permanente Schmerzen wahnsinnig anstrengend und kräftezehrend sind, es frustrierend und beängstigend ist, die Ursache nicht zu kennen und es auch bei vielen sozialen Aktivitäten einschränkt, weil man z.B. nicht mehr mit Joggen oder Shoppen gehen kann, man sich unsicher ist, ob man seinem Beruf so weiter nachgehen kann usw., spielen bei chron. im Vergleich zum akuten Schmerz neben den körperlichen Faktoren auch immer mehr psychische und soziale Faktoren eine wichtige Rolle, darum ist ein von Anna angesprochenes multimodales Therapiekonzept ungeachtet der zugrunde liegenden Ursache bei chron. Schmerz auf jeden Fall sinnvoll, bei dem unterschiedliche Berufsgruppen zusammenarbeiten. Bei fast allen chron. Schmerzpat. sind die Beschwerden belastungsabhängig. Zugegeben, nicht das, was Du wahrsch. hören wolltest. Aber ggf. wäre es neben der Ursachensuche sinnvoll, ein multiprofessionelles Team auf die Schmerzproblematik schauen zu lassen. Du kannst ja mal gucken, ob es bei Dir in der Gegend eine Schmerzambulanz oder -tagesklinik gibt. Alles Gute und liebe Grüße Chandra
  5. Hi, ich bin hier sicherlich kein Experte, aber wenn ich mich kurz zum Kühlen einschalten darf: Wir haben immer wieder Patienten, auch mit chronischen Schmerzen, denen Kühlen sehr gut hilft. Es sind die wenigsten, aber für die kann es durchaus sinnvoll sein. Vermutet wird, dass durch intensives, aber kurzes Kühlen die Durchblutung tatsächlich kurzzeitig stark abnimmt, dann aber in der Folge eine reaktive Hyperämie eintritt, also eine starke Durchblutungsförderung. Im Grunde merken die meisten sehr schnell selber, ob ihnen besser Wärme oder Kälte hilft - der Körper gibt einem da ein sehr zuverlässiges Feedback. Was die Salben betrifft: Wir haben immer gelernt, dass die Moleküle von bspw. Diclofenac oder Ibuprofen viel zu groß sind, um durch die verhältnismäßig kleinen Hautporen zu kommen. Mithilfe eines Ultraschallgerätes kann man wohl den Transport zum Zielgewebe fördern (warum auch immer das das Verhältnis von Molekül- zu Porengröße ändern sollte, wahrsch. erhöht es einfach die Permeationsrate ). Generell gebe ich Euch Recht: Dazu müsste man sich Studien anschauen. Leider sind die meisten Studien, in denen Arzneimittel getestet werden, nicht unabhängig erhoben und haben damit eine fragliche Aussage. Also auch hier: Wenns hilft: Warum nicht? Wenns nicht hilft, spart man sich das Geld.
  6. Liebes Forum, ich hätte schon wieder eine Kinesio-Tape-Frage. Ich muss in meinem Beruf sehr viel schreiben, was mir bei den distal betonten Muskelatrophien oft schwer fällt und zu Krämpfen der palmaren Handmuskulatur führt. Bisher habe ich immer nur die Unterarmmuskeln und das Handgelenk getapt, weil ich zur Hand selbst nur dorsale Anwendungen gefunden habe. Wahrscheinlich hält es in der Handinnenfläche auch einfach nicht so gut? Wie auch immer, hat jemand Ideen, wie ich diese Muskulatur unterstützen könnte? Liebe Grüße Chandra
  7. Ja, weitermachen ist auf jeden Fall gut! Und bringt auch was (s.o.) - auch, wenn Du Dich damit nicht völlig heilen kannst, kannst Du doch den Erkrankungsverlauf und den Schweregrad beeinflussen! Also nicht aufgeben und immer weitermachen. Auch, wenn es zwischendurch mal bessere und manchmal auch mal schlechtere Phasen gibt! Wenn Du Dich an mein "Trainingsmotivation im Winter" Thema erinnerst, weiß ich, dass das so leicht dahingesagt ist! Jeder muss letztlich für sich herausbekommen, was ihn in einer solchen schlechten Phase motiviert, weiterzukämpfen.
  8. Ja, ich verstehe, dass da wirklich blöd und frustrierend ist, ich habe ja ein ähnliches Problem. Ganz egal, wieviel man macht, die Grunderkrankung kannst Du stabilisieren, aber leider nicht heilen. Es ist sogar eher schädlich, wenn Du zu viel trainierst. Ich habe in dem Thread "Der Gang verlangsamt sich" mal Folgendes geschrieben, vielleicht hilft Dir das für Deine Frage nach dem Muskeltonus ein wenig. Meiner Erfahrung nach ist es beim FMS übrigens meistens der erhöhte Sympathikustonus, dem man gut mit Entspannungsverfahren und Wärme begegnen kann. "Muskelprobleme können unterschiedliche Ursachen haben: Elektrolytstörungen, Erkrankungen der Muskeln oder des Nervensystems oder instabile oder blockierte Gelenke, die die Muskeln "krampfhaft" stabilisieren wollen. Ein ebenfalls sehr häufiger Grund ist jedoch ein erhöhter Sympathikustonus, der bei Stress aktiviert wird und zu Verspannungen führt. Alle Ursachen können zu gleichermaßen heftigen Beschwerden, Krämpfen und Schmerzen führen. Ohne genauere Untersuchung kann man dazu leider wenig sagen. Du kannst mal ausprobieren, ob Dir Magnesium hilft, weil man das kaum überdosieren kann (bzw. es dann max. zu Durchfall kommt). Es wäre auch denkbar, dass ein Calcium-Mangel besteht - dies aber bitte nicht einfach ohne vorangehende Blutuntersuchung zuführen. Eine Calcium-Überdosierung kann im Zweifel erheblich schwerwiegendere Folgen haben als beim Mg. Und es kann auch sein (wie Du selbst schon geschrieben hast), dass es dem Muskel an Energie fehlt, bspw. weil die Durchblutung in den letzten Jahren schlechter geworden ist. Wichtig ist, dass Du Dich trotzdem regelmäßig bewegst (super, das machst Du ja auch) und Deine Muskulatur warm hältst. Durchblutungsfördernde Salben können auch helfen, lass Dich hierzu ruhig in einer Apotheke beraten. Und viel viel trinken. Würde jedoch mal beim Hausarzt die Mineralien überprüfen lassen und auch kontrollieren, ob wirklich Salz, Calcium oder Sonstiges substituiert werden sollte. Und Du kannst mal versuchen, ob Dir vielleicht Dehnen oder Faszienmobilisation helfen, also z.B. ein Ausrollen der betroffenen Muskulatur mit einem Tennisball oder einer Faszienrolle. Immer gut bei verhärteter Muskulatur sind auch Entspannungsübungen. Hier gibt es alles Mögliche, von autogenem Training über Progressive Muskelentspannung bis hin zu Yoga, einfach mal austesten."
  9. Hallo Lonewolf, Ja, Bewegung ist wichtig! Aber auch Bewegung kann ein FMS nicht heilen. So 100%ig weiß man bis heute nicht, was die Ursache für diese Erkrankungen gibt, obwohl es sehr viele Theorien dazu gibt. Auf jeden Fall liegt eine "Störung" der Schmerzverarbeitung vor, die auch mit Bewegung natürlich weiter bestehen bleibt. Dennoch ist bewegen wichtig, v.a., um Sekundärproblemen (Bandscheibenvorfälle u.Ä.) und einer Dekonditionierung vorzubeugen, die unterm Strich schmerzverstärkend sind. Auch können mit speziellen Übungen die Gelenke stabilisiert werden und mittels Faszienmobi kannst Du die verklebten und damit ebenfalls meist schmerzhaften Faszien etwas lösen. Aber unter dem Strich ist es eine Symptombekämpfung und eine Prophylaxe, dass es nicht schlimmer wird, heilen kannst Du FMS damit jedoch nicht. Liebe Grüße Chandra
  10. Hi Lonewolf, ich sehe hier nur nicht unbedingt einen Widerspruch. Es darf weder zu fest, noch zu locker sein. Wenn Du in der Pflege bspw. einen Verband anlegst, darf dieser nicht zu locker sein, da er sonst aufgeht. Wenn Du ihn aber zu fest machst, schnürst Du dem Pat. die Blutzirkulation ab (ist natürlich nicht das Gleiche, nur ein ähnliches Problem). Muss also dazwischen liegen und wie fest das bei dem Gurt für Nadine genau ist, kann man aus der Ferne ja nicht beurteilen, darum muss sie das selbst ausprobieren, ggf. auch unter Hilfestellung ihres Physios.
  11. Hi Eryk, Danke der Nachfrage! Im Sommer immer deutlich besser als im Winter. Mich nervt es nur, dass ich mich zwar regelmäßig zu den Übungen zwingen kann, aber ganz gleich, wie abwechslungsreich ich mein "Trainingsprogramm" gestalte, den Spaß an der Sache habe ich leider wirklich verloren und früher habe ich halt einfach wirklich für Sport gebrannt. Aber gut, das ist sehr schade, aber damit kann man leben.
  12. Muskelprobleme können unterschiedliche Ursachen haben: Elektrolytstörungen, Erkrankungen der Muskeln oder des Nervensystems oder instabile oder blockierte Gelenke, die die Muskeln "krampfhaft" stabilisieren wollen. Ein ebenfalls sehr häufiger Grund ist jedoch ein erhöhter Sympathikustonus, der bei Stress aktiviert wird und zu Verspannungen führt. Alle Ursachen können zu gleichermaßen heftigen Beschwerden, Krämpfen und Schmerzen führen. Ohne genauere Untersuchung kann man dazu leider wenig sagen. Du kannst mal ausprobieren, ob Dir Magnesium hilft, weil man das kaum überdosieren kann (bzw. es dann max. zu Durchfall kommt). Es wäre auch denkbar, dass ein Calcium-Mangel besteht - dies aber bitte nicht einfach ohne vorangehende Blutuntersuchung zuführen. Eine Calcium-Überdosierung kann im Zweifel erheblich schwerwiegendere Folgen haben als beim Mg. Und es kann auch sein (wie Du selbst schon geschrieben hast), dass es dem Muskel an Energie fehlt, bspw. weil die Durchblutung in den letzten Jahren schlechter geworden ist. Wichtig ist, dass Du Dich trotzdem regelmäßig bewegst (super, das machst Du ja auch) und Deine Muskulatur warm hältst. Durchblutungsfördernde Salben können auch helfen, lass Dich hierzu ruhig in einer Apotheke beraten. Und viel viel trinken. Würde jedoch mal beim Hausarzt die Mineralien überprüfen lassen und auch kontrollieren, ob wirklich Salz, Calcium oder Sonstiges substituiert werden sollte. Und Du kannst mal versuchen, ob Dir vielleicht Dehnen oder Faszienmobilisation helfen, also z.B. ein Ausrollen der betroffenen Muskulatur mit einem Tennisball oder einer Faszienrolle. Immer gut bei verhärteter Muskulatur sind auch Entspannungsübungen. Hier gibt es alles Mögliche, von autogenem Training über Progressive Muskelentspannung bis hin zu Yoga, einfach mal austesten. Achso, ist eigentlich irgendwann mal ein Hb-Wert, Eisen, rote Blutkörperchen etc. kontrolliert worden? Die sind ja für den Sauerstofftransport zuständig, wenn dieser nicht ausreicht, kann es auch zur Übersäuerung und Krämpfen der Muskulatur kommen. Zu möglichen Gelenkblockaden kann ich leider wenig sagen, da ich selbst keine Physio bin. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass auch eine ISG-Blockade zu Deinen Beschwerden führen kann, aber darauf gibts von mir keine Gewähr.
  13. Hallo Nadine, ich muss ganz ehrlich gestehen, ich bin nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Was genau meinst Du mit der Frage Kannst Du Dein Spaziergehtempo nicht selbst bestimmen? Meinst Du, Du hast Schmerzen am Gesäß, die sich bis in den Rücken/ ins Becken hochziehen und möchtest wissen, woher die kommen können? Ein Gefühl, als ob Gips angelegt wurde, also ein Druckgefühl mit einer Bewegungseinschränkung? Warst Du schon mal bei einem Physiotherapeuten? Liebe Grüße Chandra
  14. Lieber Thomas, so wars auch nicht gemeint. In diesem Fall habt Ihr gute Arbeit geleistet, wie immer. Ich wollte Dir auch nicht unterstellen, dass Du denkst, alles hat eine körperliche Ursache. Ich unterstelle aber vielen Pat (weil ichs bisher schon oft erlebt hab), dass ihnen der Satz reicht "Alles hat eine Ursache" und sie das "körperliche" dazudichten, weil sie sich total gegen ein biopsychosoz. Modell wehren. Und da reicht es, wenn vor Jahren mal eine Person einen solchen (eigentl harmlosen) Satz geäußert hat, dass der Pat. sich ewig auf einer Suche nach der körperlichen Ursache befindet. Wär wahrscheinlich auch ohne den Satz so gekommen, aber somit hat er ne Rechtfertigung. Das ist alles, was ich sagen wollte.
  15. Jeder Schmerzzustand hat eine Ursache, na klar, aber -selbst wenn Du es nicht so gemeint haben solltest - leider kann man diesen Satz sehr gut so verstehen, wie ihn viele Pat. verstehen wollen: Alles hat eine körperliche Ursache und dem darf ich hoffentlich heftigst widersprechen. Ich bezieh mich übrigens nicht auf den hier vorliegenden Fall, es geht mir mehr ums Generelle. Denn solche Aussagen, die Pat. wie gesagt auch hören wollen, können für den jew. Pat. von großem Nachteil sein, wenn es dazu führt, dass die eigentliche Ursache nie gefunden wird, weil jeder nur nach der Wirbelsäule schaut. Es gibt sehr viele Fälle, in denen körperlich alles intakt ist und die dennoch heftigste Schmerzen haben. So bei der somatoformen Schmerzstörung z.B. oder auch die Fibromyalgie geht in diese Richtung. Eine Überaktivierung schmerzverarbeitender Strukturen in der Vergangenheit, natürlich vorzüglich der Kindheit, können zu einer dauerhaften zentralen sowie peripheren Sensibilisierung führen, die hochgradig schmerzhaft sein kann ohne dass was gefunden wird. Und wenn in solchen Fällen doch körperlich was gefunden wird, aufpassen, dass es nicht die Folge der Schmerzen statt ihrer Ursache ist. Bitte bitte Vorsicht mit solchen Aussagen, sie können wirklich zu sehr viel Leid seitens der Pat. führen.

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