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Chandra

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  1. Ok, wenn keine Antwort kommt, gehe ich einfach mal davon aus, dass ich nicht mehr als das Erwähnte machen kann. Ich hatte eben einfach gehofft, dass jemand noch Übungen kennt oder vielleicht auch was zu Nahrungsergänzungen wie z.B. Grünlippmuscheln oder zu anderen komplementären oder physikalischen Maßnahmen sagen kann. Dazu kann ich mich ja mal im Netz schlau machen. Machts gut, lg
  2. Achso, vielleicht noch zur Ergänzung. Ich mache je nach Tagesform wie von Euch empfohlen mittlerweile viele Balance- und Koordinationsübungen und liebe mein Trampolin (meine Nachbarn leider nicht...). Ich frage mich nur, ob es zusätzlich gezielte Übungen für die einzelnen Gelenke gibt, die hilfreich sein könnten. Oder geht es eher darum, zu akzeptieren, dass ich da nicht viel tun kann?
  3. Chandra

    Gelenke schonen

    Liebe Forenmitglieder, es ist schon wieder Herbst - die Jahreszeit, zu der ich mich üblicherweise melde. Ich habe ja manchmal aufgrund meiner Muskelerkrankung Schwierigkeiten mit meinem Gangbild, kann die Füße beim Laufen tlw. nicht vernünftig heben und fange dann meistens automatisch an, in Zirkumduktion zu laufen. Das hat nur einen Haken: Nachdem ich das jetzt jahrelang praktiziert habe, bekomm ich immer größere Schwierigkeiten mit den beteiligten Gelenken. V.a. mit den Knien und den Hüften, aber auch ISG und LWS machen in letzter Zeit immer mehr Beschwerden. Kann ich irgendetwas für die Gelenke tun, um sie ein bisschen zu unterstützen/ entlasten? Wahrscheinlich gibt es nicht viele Möglichkeiten, da zu intervenieren, aber ich dachte, ich frag einfach mal, Ihr habt ja sonst immer so gute Ideen. Danke schon mal und noch einen schönen Sonntag Abend! Liebe Grüße Chandra
  4. Hallo, zunächst mal finde ich das eine sehr heftige Frage für ein Physiotherapie-Forum. Und leider kann ich Dir auch keine genaue Antwort geben. Ich habe gerade auch nur wenig Zeit, mich nochmal einzulesen. Ein kurzer Blick in einen leider ebenfalls veralteten Silbernagl verrät mir, dass bei einem Menschen von 1,80m in den Füßen unter Berücksichtigung des hydrost. Drucks ein art. Druck von 178mmHg zu erwarten wäre. Allerdings ist alleine das Aufstehen aus dem Liegen mit Muskelaktivität und Sympathikusaktivierung verbunden (Herzfrequenz, peripherer Widerstand und Blutdruck erhöhen sich) und sogar beim "ruhigen" Stehen betätigen wir unbewusst diverse Muskeln, sodass es sich um Theorie und Praxis handelt. Eigentlich müsste der Druck dann sogar noch höher (?) sein. Es gibt jedoch Regulaionsmechanismen, die Durchblutung und Filtration in Abhängigkeit des Drucks nochmal regulieren. Such doch mal nach "Orthostatischer Regulation", "Blutdruck in Orthostase", "Kreislaufregulation (im Stehen/ bei Lagewechsel/ veränderter Körperlage)" usw... Viel Glück! Liebe Grüße Chandra
  5. Nein, aber Energiestoffwechsel ist quasi ein Heimspiel.
  6. Hallo Saso, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Ich glaube, Du vermischst hier 2 Dinge. Fangen wir mal von vorne an. 1.) Dein Körper ist in einer Ruheposition, alles gut. 2.) Du beginnst mit einer Belastung Deiner Skelettmuskeln. Diese benötigen ATP und müssen auf ihren Speicher zurückgreifen, weil Atmung, Herzfrequenz, Blutdruck etc. noch im Schlummermodus sind. Bei maximaler Muskelkontraktion für hast Du für etwa 1-2 Sekunden eine ausreichende Energiebereitstellung durch Deine Speicher - die Dauer hängt natürlich von der Belastung, Trainingszustand etc. ab, aber so Pi mal Daumen. 3.) Dann braucht der Muskel also sehr schnell von wo anders her Energie, die Atmung ist nach 1-2 Sekunden immer noch zu lahm, um ausreichend ATP über aerobe Mechanismen zu generieren. Also greift er auf anaerobe zurück. Etwa 7 Sekunden (bei max. Muskelaktivität) findet diese anaerobe Energiegewinnung ohne nennenswerte Laktatproduktion statt (Anaerobe Glykolyse, alaktazide Phase). (Der Begriff "alaktazid" ist ein wenig irreführend: Auch in der Alaktaziden Phase werden geringe Mengen Laktat gebildet) 4.) Treten vermehrt Energiemangelanzeichen auf, z.B. durch anfallendes AMP, wird die Glykolyserate gefördert und bald läuft die Glykolyse schneller ab als die nachgeschalteten Prozesse (Citratzyklus und Atmungskette, denen es an Sauerstoff fehlt, um vom Tempo mithalten zu können. Sehr schnell wird also das in der Glykolyse anfallende NADH/ H+ nicht mehr schnell genug in der Atmungskette wieder zu NAD+ oxidiert, für die Glykolyse benötigen wir aber NAD+. Lösung: Das in der Glykolyse anfallende Pyruvat wird zu Laktat reduziert, dabei wird NADH/ H+ zu NAD+ oxidiert (Anaerobe Glykolyse, laktazide Phase). 5.) Bei länger andauernder Belastung gewinnt dann die aerobe Glykolyse an Bedeutung, Atmung und Kreislauffunktion sind angepasst und Voraussetzung ist natürlich, dass ausreichend Sauerstoff für die Atmungskette zur Verfügung steht. 6.) Dann kann es zudem zur von Dir angesprochenen Anwendung unterschiedlicher Energieträger kommen. Bei anhaltender Belastung reichen die Glukose- bzw. Glykogenvorräte nicht und die Energie wird vorwiegend aus der Beta-Oxidation (Fettsäureverbrennung) gezogen. 7.) Was jetzt weiter passiert, hängt von der Art der Belastung, dem Trainingszustand usw. ab. Bei einem "normalen" aeroben Training wars das an der Stelle. Bei sehr anstrengendem Training gelangen wir irgendwann an die ebenfalls von Dir angesprochene anaerobe Schwelle. An dieser Schwelle haben wir gerade eben einen Gleichgewichtszustand zwischen Laktatbildung und Abbau in der Leber (-> Glukoneogenese). Überschreiten wir diese Schwelle, werden wir sehr schnell ermüden, es kommt zum Leistungsabfall etc. Ich hoffe, ich konnte Dir einigermaßen helfen? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, haben Dich die "beiden" anaeroben Phasen verwirrt, oder? Zum Überschreiten der anaeroben Schwelle kommt es ja nicht zwangsläufig. Liebe Grüße Chandra
  7. Dazu würde passen, dass mein Kollege mich letztens auf den Hinweis "nicht für medizinische Zwecke geeignet" auf einem FFP-2-Masken-Karton aufmerksam gemacht hat. Ist ja sehr beruhigend - aber man müsste sich die genaue Studienlage dazu mal anschauen. Ich möchte zumindest hoffen können, dass das RKI nicht einfach aus dem Bauch heraus zu FFP-2-Masken rät - zumal diese in den meisten Krankenhäusern für das Personal verpflichtend sind.
  8. Hi, ich bin kein Physio und Ferndiagnosen sind generell nicht möglich, aber ich würde an eine Blockade im Gelenk denken. Hast Du keinen Physiotherapeuten bei Dir in der Gegend, der sich das mal anschauen und behandeln kann, wenn es nicht besser wird? Liebe Grüße Chandra
  9. Hallo Steffen tut mir Leid, aber ganz ehrlich: Deinen Angriff kann ich nicht nachvollziehen! Das Forum wird betrieben von Physiotherapeuten, die ehrenamtlich in ihrer Freizeit so nett sind, und nach besten Möglichkeiten Fragen beantworten, von denen sich tatsächlich viele wiederholen. Dass es auch Menschen sind, die ein eigenes Leben haben und aufgrund dieser ganzen Corona-Geschichte sicherlich auch schon ausreichend Stress und Druck in den Praxen herrscht, wird leider sehr häufig überhaupt nicht gesehen. Stattdessen gibt es direkt eine Anspruchshaltung, wo keine Ansprüche bestehen. Wenn ein Themenersteller ein akutes Problem hat, bei dem er/ sie Hilfe benötigt, kann er oder sie sich in den allermeisten Fällen an einen Physiotherapeuten in einer Praxis wenden, die auch den Vorteil haben, den Pat. untersuchen zu können und nicht Rätsel raten müssen. Das bezieht sich jetzt nicht auf das Problem von Lonewolf, der glaube ich schon sehr viel ausprobiert hat, sondern ich meine es eher generell. Aufgrund der Corona-Situation ist auch bereits mehrfach genau darum gebeten worden, die Praxen in der Not zu unterstützen. Wenn sich trotzdem jemand wie in dem Fall Jan die Zeit nimmt, die er anscheinend eigentlich gerade nicht hat, um nach besten Möglichkeiten Ideen, Tipps und Input zu geben, muss er sich dafür dann noch das Gejammer und Gemecker anhören, dass es nicht genug ist????
  10. Erstmal an dieser Stelle ein großes Dankeschön und Lob für Eure tolle, ehrenamtliche Arbeit, die Ihr hier jeden Tag leistet! Ich für meinen Teil weiß Euch sehr zu schätzen - sowohl Euch Forumsmoderatoren als auch Eure Kollegen im "Real Life". Die Corona-Krise trifft leider in der Tat fast die gesamte Nation sehr hart (Klopapierhersteller müsste man jetzt sein...) und ich verstehe Dein Anliegen. Wie Du aber ja weißt, da Du selbst aus Bayern kommst, ist es nicht mal allen Menschen derzeit möglich, einen Physio aufzusuchen. Hier in Bayern gehts ja nur noch in akuten Notfällen. Was immer das ist, ein Hexenschuss oder so vielleicht... Sobald sich diese blöde Ausgangssperre erledigt hat, werde ich Deiner Bitte aber definitiv nachkommen!
  11. Hi, wir haben viele Schmerzpatienten überwiegend mit muskulären Beschwerden, die auf die CBD-Öl schwören. Ich war allerdings mal auf einer Fortbildung, in der es hieß, dass in diesen Ölen die Konzentration der Wirkstoffe zu gering ist, als dass man tatsächlich einen Nutzen erwarten sollte und dafür sei es einfach zu überteuert. Abgesehen davon gibt es noch keine validen Langzeitstudien zum CBD. Ich denke, letzten Endes musst Du es einfach mal ausprobieren. ? Liebe Grüße Chandra
  12. Hallo Anna, vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ja, habe meine Frage nicht ganz eindeutig gestellt. Es geht mir darum, a) während eines Infektes eine Pneumonie zu verhindern. Ich kenne ganz grob pneumonieprophylaktische Maßnahmen wie häufig vertiefte Inspiration, Sekretverflüssigung durch viel Flüssigkeitsaufnahme, Inhalieren und Mukolytika, regelmäßige Umlagerung (ich bin mobil, das mach ich ja eh) und häufiges abhusten. Leider hat der letzte Atemwegsinfekt, den ich hatte, trotz alle dieser Maßnahmen knapp 4 Monate angehalten und man konnte zuschauen, wie sich der Mist immer tiefer und immer mehr festgesetzt hat. Darum die Frage,ob jemand Ergänzungen kennt. ? Da meine Muskeln bei häufiger Ansprache schnell mal beleidigt sind, zählt sicher auch die richtige Abhusttechnik dazu. b) meine Atemmuskulatur so fit zu halten, dass das viele Abhusten gewährleistet werden kann und ich außerdem möglichst lange ohne CPAP-Unterstützung oder dergleichen leben kann. Also im Grunde alle drei von Dir angesprochenen Punkte. ? Aber vielen Dank, Du hast mir schon sehr viele Anregungen gegeben und auch einige Begriffe, die ich mal googlen kann.
  13. Sehr gerne, aber nur, wenn Du wirklich Zeit hast. ? Das Problem wird mir sicher nicht weglaufen. ?
  14. Hi Jan, wow, vielen Dank für die wirklich schnelle Antwort! Cool, den Trick mit dem Handtuch und dem Widerstand beim Husten kannte ich z.B. noch nicht. Wärme nutze ich automatisch bei jeder Art von Muskelproblemen, hilft meistens ganz gut. Aber alleine reichen die Maßnahmen immer nicht. Ich probiers mal aus.
  15. Chandra

    Atemmuskulatur

    Hallo liebe alle, vorab entschuldigt, das ist schon wieder eine für Euch wahrscheinlich eher ungewöhnliche Frage. Mein Grundproblem (Muskelerkrankung) ist Euch ja bekannt. In letzter Zeit habe ich vermehrt Schwierigkeiten zu husten, wenn ich Infekte habe, die sich folglich dann immer ewig hinziehen und gerne mal eine Etage tiefer wandern. Gerade, wenn ich viel huste, kommt es oft zu einer Überforderung der Bauch- und Zwischenrippenmuskeln, die mit Krämpfen darauf reagieren. Das hat jetzt noch keine dramatischen Ausmaße im Sinn einer Hyperkapnie, Pneumonie oder so, ist aber sehr deutlich vorhanden und progredient. Normalerweise mache ich Atemgymnastik, um die entsprechenden Muskeln zu trainieren. Habe jetzt aber in einem anderen Forum bei jemandem gelesen, dass man sein Nervensystem damit überreizen kann. (?) Meine Fragen: - Atemgymnastik ist wahrscheinlich trotz der Aussage des Kollegen sinnvoll, oder? - Gibt es während eines Infektes Techniken, wie ich möglichst effektiv abhusten kann? Also mit möglichst wenig Kraftaufwand möglichst hohen intrathorakalen Druck erzeuge? - Hättet Ihr sonst Ideen, was ich da machen kann? Ich arbeite schon immer mit Mukolytika, um es mir möglichst leicht zu machen, aber das reicht leider nicht.? Liebe Grüße Chandra
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