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Chandra

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  1. Ah ok. Das ist natürlich ärgerlich! Aber weshalb ist es nicht möglich, seine eigenen Beiträge zu löschen? Lg
  2. Liebe Alle, ich kenne es aus anderen Foren, dass man seine eigenen Beiträge dauerhaft bearbeiten und auch wieder löschen kann und finde diese Funktion sehr nützlich. Ich habe mich gefragt, weshalb das hier nicht möglich ist? Danke ansonsten für die wirklich gute Arbeit und all die Zeit, die Ihr für Anfragen investiert! Vielen Dank und allen Nutzern sowie Moderatoren/Admins ein frohes und gesundes neues Jahr und einen erholsamen Sonntag! Liebe Grüße Chandra
  3. Hallo Sven, wie fühlen sich die Schmerzen denn genau an? Also eher stechend, brennend, bohrend,... Dir wird bestimmt auch noch einer der Physios hier antworten, aber diese plötzlich einschießenden Schmerzen mit schmerzfreien Intervallen zwischendurch wären typisch für eine Nervenbeteiligung. Gerade Nervenschmerzen reagieren auch auf "herkömmliche" Schmerzmittel nicht. Kannst Du beschreiben, wann sie genau auftreten und wann Du eher Ruhe hast, was sie ggf. stärker oder schwächer macht? Liebe Grüße und ein frohes und v.a. gesundes neues Jahr an alle, Chandra
  4. Liebe Anna, vielen Dank für Deine Antwort. Zu 1) Gleichgewichtsprobleme sind bei mir v.a. bedingt durch eine Polyneuropathie, aber auch eine leichte zerebelläre Ataxie. Die Übungen auf dem Trampolin mache ich allerdings fast weniger, um mein Gleichgewicht zu verbessern, sondern um die autochthone und Tiefenmuskulatur anzusprechen. Es geht mir dabei nicht so sehr ums Springen, eher darum, mich auf einem Bein oder kurzweiligen Wechsel des Standbeins auf dem Trampolin auszubalancieren oder etwas schwerer auch auf einem Balance-Board (idR auf beiden Beinen stehend). In einem früheren Beitrag ist mir dazu geraten worden (so ich das richtig verstanden habe), zum Gelenkschonen und zum Stabilisieren der (hypermobilen) Gelenke auf einem Trampolin zu trainieren. Ich weiß, dass eine grobe Beschreibung meiner Situation einen physiotherapeutischen Befund nicht ersetzen kann. Leider habe ich in der Praxis wie früher schon mal beschrieben ja immer wieder Schwierigkeiten bei physiotherapeutischen Behandlungen gehabt, weil es bei diesen Muskelstoffwechselgeschichten leider immer Einiges zu beachten gibt und es für Physios oft nicht möglich ist, in der kurzen, ihnen zur Verfügung stehenden Zeit einen individuelles und passendes Konzept zu finden, mit dem wir praktisch trainieren können. Deshalb frage ich manchmal hier ganz gerne, weil Ihr oft gute Ideen habt. Natürlich in dem Wissen, dass es nur allgemeine Tipps sein können, die ich auf meine Situation dann anpassen muss und wohlwissend, dass es für Euch wahrscheinlich noch schwerer sein dürfte als für die Physios, die die Möglichkeit haben, ihre Funktionstests durchzuführen. Und wenn ich Euch Infos geben kann, die Euch weiterhelfen, fragt gerne nach. Zu 2) Das mit der Ernährung war nur ein Beispiel. Ich kenne viele Physios, die ein sehr ganzheitliches Konzept verfolgen und entsprechend auch in komplementären Maßnahmen bewandert sind, z.T. sich auch mit Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln auskennen. Ich habe ursprünglich ja sehr allgemein gefragt, was ich zur Unterstützung sonst noch tun könnte, also auch bezogen auf Ernährung, Bewegungskonzepte oder physikalische Maßnahmen. Ich wünsche Euch noch einen schönen Restsonntag. Lg
  5. Ok, wenn keine Antwort kommt, gehe ich einfach mal davon aus, dass ich nicht mehr als das Erwähnte machen kann. Ich hatte eben einfach gehofft, dass jemand noch Übungen kennt oder vielleicht auch was zu Nahrungsergänzungen wie z.B. Grünlippmuscheln oder zu anderen komplementären oder physikalischen Maßnahmen sagen kann. Dazu kann ich mich ja mal im Netz schlau machen. Machts gut, lg
  6. Achso, vielleicht noch zur Ergänzung. Ich mache je nach Tagesform wie von Euch empfohlen mittlerweile viele Balance- und Koordinationsübungen und liebe mein Trampolin (meine Nachbarn leider nicht...). Ich frage mich nur, ob es zusätzlich gezielte Übungen für die einzelnen Gelenke gibt, die hilfreich sein könnten. Oder geht es eher darum, zu akzeptieren, dass ich da nicht viel tun kann?
  7. Chandra

    Gelenke schonen

    Liebe Forenmitglieder, es ist schon wieder Herbst - die Jahreszeit, zu der ich mich üblicherweise melde. Ich habe ja manchmal aufgrund meiner Muskelerkrankung Schwierigkeiten mit meinem Gangbild, kann die Füße beim Laufen tlw. nicht vernünftig heben und fange dann meistens automatisch an, in Zirkumduktion zu laufen. Das hat nur einen Haken: Nachdem ich das jetzt jahrelang praktiziert habe, bekomm ich immer größere Schwierigkeiten mit den beteiligten Gelenken. V.a. mit den Knien und den Hüften, aber auch ISG und LWS machen in letzter Zeit immer mehr Beschwerden. Kann ich irgendetwas für die Gelenke tun, um sie ein bisschen zu unterstützen/ entlasten? Wahrscheinlich gibt es nicht viele Möglichkeiten, da zu intervenieren, aber ich dachte, ich frag einfach mal, Ihr habt ja sonst immer so gute Ideen. Danke schon mal und noch einen schönen Sonntag Abend! Liebe Grüße Chandra
  8. Hallo, zunächst mal finde ich das eine sehr heftige Frage für ein Physiotherapie-Forum. Und leider kann ich Dir auch keine genaue Antwort geben. Ich habe gerade auch nur wenig Zeit, mich nochmal einzulesen. Ein kurzer Blick in einen leider ebenfalls veralteten Silbernagl verrät mir, dass bei einem Menschen von 1,80m in den Füßen unter Berücksichtigung des hydrost. Drucks ein art. Druck von 178mmHg zu erwarten wäre. Allerdings ist alleine das Aufstehen aus dem Liegen mit Muskelaktivität und Sympathikusaktivierung verbunden (Herzfrequenz, peripherer Widerstand und Blutdruck erhöhen sich) und sogar beim "ruhigen" Stehen betätigen wir unbewusst diverse Muskeln, sodass es sich um Theorie und Praxis handelt. Eigentlich müsste der Druck dann sogar noch höher (?) sein. Es gibt jedoch Regulaionsmechanismen, die Durchblutung und Filtration in Abhängigkeit des Drucks nochmal regulieren. Such doch mal nach "Orthostatischer Regulation", "Blutdruck in Orthostase", "Kreislaufregulation (im Stehen/ bei Lagewechsel/ veränderter Körperlage)" usw... Viel Glück! Liebe Grüße Chandra
  9. Nein, aber Energiestoffwechsel ist quasi ein Heimspiel.
  10. Hallo Saso, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Ich glaube, Du vermischst hier 2 Dinge. Fangen wir mal von vorne an. 1.) Dein Körper ist in einer Ruheposition, alles gut. 2.) Du beginnst mit einer Belastung Deiner Skelettmuskeln. Diese benötigen ATP und müssen auf ihren Speicher zurückgreifen, weil Atmung, Herzfrequenz, Blutdruck etc. noch im Schlummermodus sind. Bei maximaler Muskelkontraktion für hast Du für etwa 1-2 Sekunden eine ausreichende Energiebereitstellung durch Deine Speicher - die Dauer hängt natürlich von der Belastung, Trainingszustand etc. ab, aber so Pi mal Daumen. 3.) Dann braucht der Muskel also sehr schnell von wo anders her Energie, die Atmung ist nach 1-2 Sekunden immer noch zu lahm, um ausreichend ATP über aerobe Mechanismen zu generieren. Also greift er auf anaerobe zurück. Etwa 7 Sekunden (bei max. Muskelaktivität) findet diese anaerobe Energiegewinnung ohne nennenswerte Laktatproduktion statt (Anaerobe Glykolyse, alaktazide Phase). (Der Begriff "alaktazid" ist ein wenig irreführend: Auch in der Alaktaziden Phase werden geringe Mengen Laktat gebildet) 4.) Treten vermehrt Energiemangelanzeichen auf, z.B. durch anfallendes AMP, wird die Glykolyserate gefördert und bald läuft die Glykolyse schneller ab als die nachgeschalteten Prozesse (Citratzyklus und Atmungskette, denen es an Sauerstoff fehlt, um vom Tempo mithalten zu können. Sehr schnell wird also das in der Glykolyse anfallende NADH/ H+ nicht mehr schnell genug in der Atmungskette wieder zu NAD+ oxidiert, für die Glykolyse benötigen wir aber NAD+. Lösung: Das in der Glykolyse anfallende Pyruvat wird zu Laktat reduziert, dabei wird NADH/ H+ zu NAD+ oxidiert (Anaerobe Glykolyse, laktazide Phase). 5.) Bei länger andauernder Belastung gewinnt dann die aerobe Glykolyse an Bedeutung, Atmung und Kreislauffunktion sind angepasst und Voraussetzung ist natürlich, dass ausreichend Sauerstoff für die Atmungskette zur Verfügung steht. 6.) Dann kann es zudem zur von Dir angesprochenen Anwendung unterschiedlicher Energieträger kommen. Bei anhaltender Belastung reichen die Glukose- bzw. Glykogenvorräte nicht und die Energie wird vorwiegend aus der Beta-Oxidation (Fettsäureverbrennung) gezogen. 7.) Was jetzt weiter passiert, hängt von der Art der Belastung, dem Trainingszustand usw. ab. Bei einem "normalen" aeroben Training wars das an der Stelle. Bei sehr anstrengendem Training gelangen wir irgendwann an die ebenfalls von Dir angesprochene anaerobe Schwelle. An dieser Schwelle haben wir gerade eben einen Gleichgewichtszustand zwischen Laktatbildung und Abbau in der Leber (-> Glukoneogenese). Überschreiten wir diese Schwelle, werden wir sehr schnell ermüden, es kommt zum Leistungsabfall etc. Ich hoffe, ich konnte Dir einigermaßen helfen? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, haben Dich die "beiden" anaeroben Phasen verwirrt, oder? Zum Überschreiten der anaeroben Schwelle kommt es ja nicht zwangsläufig. Liebe Grüße Chandra
  11. Dazu würde passen, dass mein Kollege mich letztens auf den Hinweis "nicht für medizinische Zwecke geeignet" auf einem FFP-2-Masken-Karton aufmerksam gemacht hat. Ist ja sehr beruhigend - aber man müsste sich die genaue Studienlage dazu mal anschauen. Ich möchte zumindest hoffen können, dass das RKI nicht einfach aus dem Bauch heraus zu FFP-2-Masken rät - zumal diese in den meisten Krankenhäusern für das Personal verpflichtend sind.
  12. Hi, ich bin kein Physio und Ferndiagnosen sind generell nicht möglich, aber ich würde an eine Blockade im Gelenk denken. Hast Du keinen Physiotherapeuten bei Dir in der Gegend, der sich das mal anschauen und behandeln kann, wenn es nicht besser wird? Liebe Grüße Chandra
  13. Hallo Steffen tut mir Leid, aber ganz ehrlich: Deinen Angriff kann ich nicht nachvollziehen! Das Forum wird betrieben von Physiotherapeuten, die ehrenamtlich in ihrer Freizeit so nett sind, und nach besten Möglichkeiten Fragen beantworten, von denen sich tatsächlich viele wiederholen. Dass es auch Menschen sind, die ein eigenes Leben haben und aufgrund dieser ganzen Corona-Geschichte sicherlich auch schon ausreichend Stress und Druck in den Praxen herrscht, wird leider sehr häufig überhaupt nicht gesehen. Stattdessen gibt es direkt eine Anspruchshaltung, wo keine Ansprüche bestehen. Wenn ein Themenersteller ein akutes Problem hat, bei dem er/ sie Hilfe benötigt, kann er oder sie sich in den allermeisten Fällen an einen Physiotherapeuten in einer Praxis wenden, die auch den Vorteil haben, den Pat. untersuchen zu können und nicht Rätsel raten müssen. Das bezieht sich jetzt nicht auf das Problem von Lonewolf, der glaube ich schon sehr viel ausprobiert hat, sondern ich meine es eher generell. Aufgrund der Corona-Situation ist auch bereits mehrfach genau darum gebeten worden, die Praxen in der Not zu unterstützen. Wenn sich trotzdem jemand wie in dem Fall Jan die Zeit nimmt, die er anscheinend eigentlich gerade nicht hat, um nach besten Möglichkeiten Ideen, Tipps und Input zu geben, muss er sich dafür dann noch das Gejammer und Gemecker anhören, dass es nicht genug ist????
  14. Erstmal an dieser Stelle ein großes Dankeschön und Lob für Eure tolle, ehrenamtliche Arbeit, die Ihr hier jeden Tag leistet! Ich für meinen Teil weiß Euch sehr zu schätzen - sowohl Euch Forumsmoderatoren als auch Eure Kollegen im "Real Life". Die Corona-Krise trifft leider in der Tat fast die gesamte Nation sehr hart (Klopapierhersteller müsste man jetzt sein...) und ich verstehe Dein Anliegen. Wie Du aber ja weißt, da Du selbst aus Bayern kommst, ist es nicht mal allen Menschen derzeit möglich, einen Physio aufzusuchen. Hier in Bayern gehts ja nur noch in akuten Notfällen. Was immer das ist, ein Hexenschuss oder so vielleicht... Sobald sich diese blöde Ausgangssperre erledigt hat, werde ich Deiner Bitte aber definitiv nachkommen!
  15. Hi, wir haben viele Schmerzpatienten überwiegend mit muskulären Beschwerden, die auf die CBD-Öl schwören. Ich war allerdings mal auf einer Fortbildung, in der es hieß, dass in diesen Ölen die Konzentration der Wirkstoffe zu gering ist, als dass man tatsächlich einen Nutzen erwarten sollte und dafür sei es einfach zu überteuert. Abgesehen davon gibt es noch keine validen Langzeitstudien zum CBD. Ich denke, letzten Endes musst Du es einfach mal ausprobieren. ? Liebe Grüße Chandra
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