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Sag mal welche Schuhe trägst du?

 

Ich überlege gerade 2 neue Paar zu kaufen und beim Orthopäden nochmal Rezept für Einlagen und Schmetterlingsrolle abzuholen und die neuen Schuhe dann damit zu versorgen.

 

Vielleicht haben auch die anderen Nutzer Schuh Empfehlungen, wenn man an Plantarfasziitis / Fersensporn und Metartasalgie leidet.

 

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  • 2 weeks later...

Am besten machen sich im Moment die Nike Flex.

Ich habe früher eine 44 bei Nike und Adidas getragen bei anderen Marken eher ne 43 oder sogar nur 42. Aktuell habe ich die Größe 48,5 mit drei dicken Socken damit es hinten nicht auf die Achillessehne drückt. Ich hoffe ich kann im Sommer auf die 47,5 mit einer Socke wechseln. Ich würde dir auch sehr empfehlen drei Nummern größer zu kaufen, Füße brauchen Platz um zu gesunden. Wenn es zu eng ist baut sich keine Muskulatur auf und alles verkürzt sich noch mehr. Der große Vorteil der Schuhe ist die weiche Fersenkappe und die sehr flexible Sohle. Bei anderen Schuhen mit härterer Sohle könnte ich keine drei Nummern größer Tragen da ich hinten rausrutschen würde. 

 

Ich will auch später den Joe Nimble MOTIONTOES 2.0 ausprobieren, er hat keine Fersensprengung, große Zehenbox und scheint hinten auch eine weiche Fersenkappe zu haben. Die Sohle ist aber nicnt ganz so flexibel wie der Nike Flex, kann man aber mit Cuttermesser nachhelfen, habe ich schon beim Joe Nimble Addict probiert. Ansonsten sollen ja auch die Altraschuhe ganz gut sein.

 

Wie sehen deine Einlagen aus?

Nike Flex Experience Run 

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So, habe mal meine Einlagen abfotografiert.

 

Ich habe ein paar Barfußschuhe, mit dem Gedanken, da werden Muskeln aufgebaut und der Fuß wird natürlich wie möglich belastet / gehalten. In meinem akuten Zustand kann ich die leider nicht tragen - teurer Versuch. Vielleicht wenn ich gesund bin, kommen die wieder ins Spiel.

 

Ansonsten habe ich auch gute Erfarhungen mit weichen Sohlen gemacht. Bei meinen aktuellen Schuhen, zu denen ich dir mal einen Link bereitgestellt hatte, ist die Fersenhalterung viel zu weich. Da ist garkeine "Führung" / Halterung.

 

Der Orthopädietechniker, der mir die Einlagen gemacht hat, teilte mir mit, es wäre ratsam Schuhe zu kaufen, die eine flexible Sohle haben wie diese, aber mehr Halt im Fersenbereich bieten. Dadurch, dass mein jetziger Schuhe den Fuß hin und her gleiten lässt, könnten die Einlagen nicht gezielt wirken, weil man immer schwammig auf der Einlage aufkommt. Klingt erstmal plausibel. Deshalb suche ich gerade nach Schuhen, die diese Kriterien erfüllen.

 

Nike Free kam mir als erste in den Sinn, wenn du Flex empfiehlst, sind die sicher ähnlich.

 

Was mir auch noch einigermaßen wichtig ist: am besten kaum oder keine Sprengung, wegen Hochstellung der Achillessne / Wade und einiges an Platz im Zehenbereich ist immer toll.

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Ich bin mit dem Fersenhalt der Nike Flex sehr zufrieden aber ich gehe im Moment auch sehr wenig vlt 1x Woche für 10min. Ich habe dort auch meine Einlagen drin, da rutscht bei mir nichts.

Nike Free hatte ich auch hier zum testen. Die Sohle war noch etwas flexibler und weicher, zugleich aber etwas dünner. Die Fersenkappe hat bei mir gedrückt da sie etwas fester an der Ferse sitzt und auch das Material ein anderes ist. Vlt passt dir das ja besser. Die Joe Nimble haben leider doch eine harte Fersenkapppe daher fallen sie für mich raus, für dich würde vlt gehen, sie haben auch keine Sprengung und die Dämpfung ist mittelmäßig ungefähr so wie Nike Free.
 

Ansonsten gibts noch die Altra Modelle, ich vermute sie haben eine harte Fersenkappe, zudem hohe Dämpfung, große Zehenbox, halbwegs flexibel und keine Sprengung je nach Modell.

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    • ...das klingt alles wirklich sehr gut und es wäre schön, wenn das auch so funktionieren würde aber das ist alles PR, ähnlich dem L&B Konzept. Es gibt massig Videos im Netz, die neue "Methoden" oder Therapien erfinden um "Klicks" zu bekommen. Man darf sich nicht blenden lassen und alles glauben. Wenn du nämlich genau schaust und recherchierst, wirst du feststellen, dass es keine evidenzbasierte Studien darüber zu finden sind. Oder andere Ärzte und Therapeuten, die diese Methode befürworten. Es mag schon sein, dass es dem einen oder anderen Patienten das Aushängen Linderung oder Schmerzfreiheit verschafft, das wird aber die Minderheit sein. Diese Gruppe litt auch sicher nicht an einem klassischen Impingement. Eher an einer Blockade der 1. Rippe oder der Clavicula, die sich durch das "hängen" langsam löst. Diese Anwendung ist auch nicht für alle Schultertypen geeignet, vor allem nicht ohne einem ordentlichen Befund.   Wissenschaftlich gesehen ist ja so: Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Form des subakromialen Impingementsyndroms. Das primäre subakromiale Impingementsyndrom entsteht durch strukturelle Veränderungen mit mechanischer Einengung im subakromialen Raum. Dies ist einerseits bedingt durch knöcherne Einengungen (Outlet-Impingement) und andererseits durch knöcherne Fehlstellungen oder eine Volumenzunahme der subakromialen Weichteile, zum Beispiel bei Bursitis subacromialis oder einer Verkalkung der Sehne. Das sekundäre subakromiale Impingement entsteht durch funktionelle Störungen der Humeruskopfzentrierung, wie muskuläre Dysbalancen, was zu einer pathologischen Veränderung des Rotationszentrums bei der Elevation und somit zur Weichteileinklemmung führt. Außerdem gibt es Schulterschmerzen, die gar nicht von der Schulter selbst herrühren, sondern durch funktionelle Veränderung der HWS (C5-7) oder einem Engpasssyndrom (Scalenilücke) oder Kompression durch eine verschobene 1. Rippe.   Du siehst, man sollte eine gut klingende, neu erfundene Therapieformen erst mal hinterfragen!
    • Guten Abend Constantin! Das du soviel trainierst ist sehr gut. Bei dem Duchenehinken bedarf es aber einem gezielten Training.  Man kann sämtliche Muskeln aufbauen und das mit dem Hinken  könnte trotzdem nicht besser werden. Betroffen sind da  die kleinen Glutaen. Das sind die Gesäßmuskeln die unter dem  Glutmax, also unserm Po liegen. Deren Funktion ist die Hüftaußenrotation, Extension und Abduktion. Den Muskel aber nur in seiner Funktion, also Bewegung zu trainineren ist nur ein Teil des Trainings. Die eigentliche Funktion oder Wirkungsweise kommt in der Standbeinphase, hier werden die kl.Glutaen gebraucht. Deshalb ist es auch wichtig einige Übungen auch in der Standbeinphase zu machen und nicht alles nur an den Geräten. Außerdem sollte der Fokus nicht immer nur auf das Muskelaufbautraining gerichtet sein sondern auch Koordinative Übungen im Training zu integrieren. Das sind z.b.Stabiübungen auf einer Instabilen Unterlage im 1 - Beinstand. Desweiteren sollte auch ein korrigiertes Training durchgeführt werden mit einer Gangschule um dieses falsche Bewegungsprogramm mit Hinkmechanismus umzuprogrammieren. Das ganze würde damit aus 3 Teilen bestehen. 1.Training der kleinen Glutaen. Eine gute Möglichkeit das ganze im Alltag zu integrieren wäre hier, Du stellst dich mit dem betroffenen Bein auf eine Treppenstufe. Das Andere ist frei in der Luft. Die Beine sind gestreckt. Nun bewegest du das freie Bein nach unten und ziehst es mit der Hüfte wieder nach oben. Damit wird auf der Anderen Seite mit der schwachen Hüftmuskulatur die kl.Glutaen gekräftigt. Die Knie dabei aber nicht strecken, die Bewegung kommt aus der Hüfte. Ansonsten kuck doch einfach mal auf Youtube da gibt es bestimmt zahlreiche Videos dafür.   2. Ein Stabitraining z.b. auf dem Trampolin einer Schaumstoffmatte oder man rollt eine Decke zusammen und versuchen sich auf dem betr. Bein 5-10 sec. halten. 3. das Gangbild korrigieren in dem man die Phasen des Ganges einzeln beübt, v.a. die Standbeinphase. Das funktioniert in dem man sich in die Schrittstellung hinstellt, betr. Bein steht vorne. Nun verlagerst du das Gewicht nach vorne und hebst das nichtbetr. Bein (Spielbein) nach vorne oben. Darauf schauen daß die Beinachse passt und man nicht abtrifftet . Als Steigerung kann man wieder eine instabilie Unterlage unter das betr. Bein das vorne steht legen. Am besten wenn du das mit einem Therapeuten beübst. l.g.
    • Gast FFPT
      ich sehe das anders, als der Kollege Gianni. 😉   Freu mich auf kollegiale Diskussion.   Gruß
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