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Alle erstellten Inhalte von Stephan
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Bei uns wurden meist mehrere Hausbesuche hintereinander geplant, sodass man von Ziel zu Ziel nur kurz unterwegs war. 10+10 min erscheint durchaus ein logisches System (bezahlt bekommt man von der Kasse dafür eh nur einen kleinen Teil). Kommt natürlich auf die Entfernung an - man kann ja nicht fliegen oder hexen.
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Mit dem steigenden Alter überlegen immer mehr Menschen, ob es sich lohnen kann, eine Pflegeversicherung abzuschließen, um für alle Eventualitäten abgesichert sein zu können. Dabei ist die Frage, was so eine Versicherung bringt und wie sie sich finanziert. Die Leistungen einer Pflegeversicherung Grundsätzlich deckt eine Pflegeversicherung fünf Bereiche ab, nämlich die ambulante Pflege, die Pflege im Verhinderungsfall, die Tag- und Nachtpflege und die beiden stationären Pflegeformen (Kurzzeitpflege und Vollstationäre Pflege). Wer eine Pflegeversicherung beanspruchen möchte, der wird von einem Gutachter nach bestimmten festgelegten Kriterien einer sogenannten Pflegestufe zugeteilt, nach der sich auch die monatlichen Beiträge richten, die einem Versicherten dann zustehen. Pflegestufe 1 bedeutet dabei, dass ein Mensch mindestens 90 Minuten pro Woche auf Hilfe angewiesen ist, um beispielsweise seinen Haushalt zu versorgen oder sich an- und auszuziehen. Bei Pflegestufe 2 beträgt der Mindestzeitraum 3 Stunden täglich und eine nahezu komplette Übernahme der Haushaltspflichten. Wer mehr als 5 Stunden täglich und aus nachts Hilfe benötigt, der fällt in Pflegestufe 3. Darüber hinaus gibt es noch die Stufe der Härtefälle, in der Leute fallen, die stark dement sind oder aufgrund einer schweren Erkrankung wie beispielsweise Krebs nahezu immobil sind. Wofür zahlt die Pflegeversicherung Je nachdem welcher Pflegestufe man zugeteilt ist und welche Form von Pflege man beanspruchen muss, zahlt die Pflegeversicherung einen bestimmten monatlichen Betrag für die Pflegedienste oder Pflegesachleistungen. Das kann der Aufenthalt in einer Einrichtung für Pflegebedürftige sein, oder auch beispielsweise ein Beatmungsgerät für zuhause. Da auch viele Patienten, die ambulante Pflege benötigen, auf einen Pflegedienst verzichten und sich von ihren Angehörigen betreuen lassen, zahlt die Pflegeversicherung auch deren Unkosten zu einem gewissen Teil. Dazu müssen die Angehörigen jeden Monat eine genaue Auflistung der zusätzlichen Kosten wie Einkäufe, Spritkosten und dergleichen einreichen. Zusätzliche Aufgaben
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So wie jedes Jahr, wird es auch im Jahr 2013 wieder einige Neuerungen im Gesundheitswesen sowie neue Beitragsbemessungsgrenzen geben. Praxisgebühr Seit dem 1. Januar 2004 wurden gesetzlich Versicherte Kassenpatienten aufgefordert, pro Quartal beim Arztbesuch 10,00 € zu zahlen. In einigen Situationen musste der Patient in einem Quartal mehr als ein Mal 10,-- € zahlen, beispielsweise, wenn er zwecks einer schweren Verletzung in die Notaufnahme eines Krankenhaus gekommen ist. Dafür fiel eine Extragebühr in der selben Höhe an. Mit dem 1. Januar findet die Praxisgebühr für alle Versicherten ein Ende. Gesetzlich Versicherte werden somit um etwa 2 Milliarden im Jahr erleichtert. Pflegeversicherung Etwas Neues gibt es auch bezüglich der Neuausrichtung in der Pflegeversicherung. Der Beitragssatz wird zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 % und bei kinderlosen Versicherten von 2,2 auf 2,3 % erhöht. Bis zum Jahr 2015 fließen also 3,5 Milliarden Euro mehr in die Pflegekassen, durch den erhöhten Beitrag, ein. Genutzt werden soll das Geld für die Verbesserung von Seniorenwohngemeinschaften sowie demenzkranken Patienten. Ebenfalls sieht das Gesetz vor, dass Bürger zukünftig selbst auch privat vorsorgen sollen; die Kassen bieten einen Zuschuss von jährlich 60,-- € für Jeden an, der sich zusätzlich privat versichern lässt. Organspende & Transplantationen Auch bei dem Thema Transplantation und Organspende gibt es Neuerungen. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen vor, ab 2013 Ihre gesetzlichen Versicherten, die mindestens 16 Jahre alt sind, über die Organspende schriftlich aufzuklären, um diesen die Entscheidungen, beispielsweise zu einem Organspenderausweis, zu erleichtern. Patientenrechtegesetz Das neue Patientenrechtegesetz wird ab dem 1. Januar 2013 mehr Rechte bei Behandlungsfehlern durch Ärzte, für die Versicherten bringen. Außerdem werden die derzeit verschiedenen Patientenrechte zu dem Patientenrechtegesetz zusammen gebündelt. Die Stellung des Patienten im Gesundheitssystem soll durch dieses neue Gesetzt gestärkt werden; beispielsweise müssen die behandelnden Ärzte Ihre Patienten über mögliche Kosten schriftlich aufklären. Dem Patienten wird auch per Gesetz nunmehr gestattet, unverzüglich Einsicht in die eigene Patientenakte zu erhalten. Unisextarife Bei den privaten Krankenzusatzversicherungen müssen ab dem 21. Dezember 2012 geschlechtsneutrale Tarife, sog. Unisex-Tarife, angeboten werden. Dies betrifft auch Neuverträge privater Krankenzusatzversicherungen, welche den gesetzlichen Versicherungsschutz ergänzen. Mit der Angleichung der Tarife wird erreicht, dass die Frauen in der Privatversicherung entlastet werden (Hier finden Sie zB. zahlreiche Anbieter von Zahnzusatzversicherungen im Vergleich). Krankenversicherung Der gesetzliche Beitragssatz von 15,5 % bei der Krankenversicherung bleibt auch im Jahr 2013 erhalten. Bemessungsgrenzen Die Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherungen belaufen sich ab dem 1. Januar 2013 auf: Krankenversicherung: der einheitliche Beitragssatz von 15,5 % bleibt auch im neuen Jahr bestehen. Davon werden 7,3 % vom Arbeitgeber und 8,2 % vom Arbeitnehmer gezahlt. Pflegeversicherung: in der Pflegeversicherung beträgt der Beitragssatz 2,05 %, bei Kinderlosen ab 23 Jahren 2,3 %. Rentenversicherung: der Beitragssatz in der Rentenversicherung beträgt 18,9 %. Arbeitslosenversicherung: hier beträgt der Beitragssatz 3,0 %. Copyright: © Pixel - Fotolia.com
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Dumpfes Knacken im Hüftgelenk bei Extension in Rückenlage
topic antwortete auf Stephans toowoozy in: Behandlung in der Physiotherapie
Ist das schmerzhaft?- 4 Antworten
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Dumpfes Knacken im Hüftgelenk bei Extension in Rückenlage
topic antwortete auf Stephans toowoozy in: Behandlung in der Physiotherapie
Such mal nach "schnappende Hüfte" - klingt als würde der Tractus iliotibialis über den Trochanter springen. Ursache ist fast immer eine Beinachsenfehlstellung.- 4 Antworten
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Nicht nur im Alter kann es zu Problemen mit dem Herzen und einem Infarkt kommen, sondern auch immer mehr junge Menschen sind davon betroffen. Zu den Gründen gehört unter anderem Übergewicht und Stress. Aus diesem Grund ist es wichtig Vorsorge zu betreiben und auf den eigenen Körper zu achten. Auch Patienten mit einem Herzinfarkt und anderen Problemen am Herzen haben die Möglichkeit den eigenen Körper zu schonen und auch das Herz wieder zu stärken. Aus diesem Grund raten viele Ärzte und auch die Kliniken zur Teilnahme an einer so genannten Herz-Reha, welche sich auch bei den Patienten einer steigenden Nachfrage erfreut. Es handelt sich in diesem Fall um Maßnahmen, bei welchen das Herz-Kreislauf-System wieder gestärkt werden sollen und die Patienten auch lernen einzelne Zeichen besser deuten zu können. Die Möglichkeiten vor Ort nutzen Für eine Herz-Reha ist es heute nicht einmal mehr notwendig hunderte von Kilometer zu verreisen und in einer Klinik zu wohnen, sondern einige Kliniken bieten auch eine ambulante Reha an. So können die Patienten weiterhin daheim wohnen und sich zur gleichen Zeit um das eigene Wohlbefinden kümmern. Zudem ist es für viele auch einfacher, wenn es um die anfallenden Kosten geht und auch um die Familie, die einem zur Seite stehen kann. Gerade in den großen Städten haben die Patienten die Möglichkeit die Ärzte auf eine solche Lösung anzusprechen. Eine Reha besteht immer aus mehreren Maßnahmen und diese werden ganz auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten. Neben einer gesunden Ernährung und dem Umgang mit Stress kann es sein, dass auch eine so genannte Physiotherapie verordnet wird. Die meisten kennen solche Maßnahmen aus dem Sportbereich, denn bei Verletzungen lernen die Sportler wieder die Gelenke zu bewegen und diese mit der Zeit auch wieder normal zu belasten. Schritt für Schritt nach vorne Auch bei Problemen mit dem Herzen ist es wichtig, dass Patienten sich die Zeit nehmen den Körper an die Belastung zu gewöhnen und den gewohnten Alltag. Bei der Physiotherapie kümmert man sich um den kompletten Körper und bringt den Kreislauf wieder in Schwung. Dies ist auch für die Versorgung des Herzens mit Sauerstoff und Blut wichtig. Ein Augenmerk liegt aus diesem Grund auf Übungen, welche die Ausdauer fördern und Muskeln aufbauen. Trainiert werden die Beine, der Rücken und auch die Arme. Bei den Übungen wird langsam vorgegangen und unter professioneller Anleitung lernen Patienten auch, wie die Übungen richtig auszuführen sind und können diese auch daheim weiter betreiben. Durch die Physiotherapie werden nicht nur die Muskeln gestärkt, sondern eben auch das Herz und dies muss auf Dauer gepflegt werden. Fakt ist, dass es sich lohnen kann an solchen Maßnahmen teilzunehmen und auch in Zukunft ist damit zu rechnen, dass die Ärzte und Klinken vermehrt nach Alternativen zu der gewohnten Behandlung suchen werden.Copyright: © Robert Kneschke - Fotolia.com
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Helmut- Rödler- Schule für Physiotherapie und Krankengymnastik
topic antwortete auf Stephans doreen in: Anregungen und Feedback
Interessante Frage und schwer zu beantworten. Die Bürokratie war sicher völlig übertrieben und der Ehrgeiz mancher Dozenten ihr Fach trotz völliger Praxisferne zum Non-Plus-Ultra zu bestimmen hat mich nicht nur im Nachhinein aufgeregt. Eines ist aber sicher - das deutsche, schulische Ausbildungssystem ist einfach nur die absolute Grundbasis. Will man erfolgreicher Therapeut sein, dann hilft nur sich weiterzubilden. -
Physiotherapie reduziert Depressionen bei Krebspatienten
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Physiotherapie
Die Menschen erfreuen sich des Lebens und plötzlich wird die Diagnose Krebs festgestellt. Die meisten Patienten fallen in ein tiefes Loch, denn Krebs wird bei den meisten Menschen mit dem Tod oder einer langen Chemotherapie verbunden. Viele Leute wissen nicht, dass einige Krebsarten recht gut behandelbar sind. Auch durch Vorsorgemaßnahmen kann eine Krebserkrankung im Frühstadium erkannt werden und die vollständige Heilung ist durchaus möglich. Trotz aller guten Prognosen und Statistiken denken die Betroffenen, sie sind genau der prozentuale Teil, welche ein negatives Schicksal ereilen wird. Es ist also nicht verwunderlich, dass Krebspatienten unter einer Depression leiden. Sie fügen sich in ihr Schicksal und fragen sich, warum hat es ausgerechnet mich getroffen? Die medizinischen Möglichkeiten werden komplett ausgeblendet und vor dem geistigen Auge wird nur noch der Tod gesehen. Patienten mit psychischen Problemen haben eine geringere Lebenserwartung als Menschen, welche ausgeglichen mit der Krankheit umgehen. Dieser Zusammenhang konnte in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass mit dem Patienten an diesem Problem gearbeitet wird. Durch eine geeignete Physiotherapie kann diesen Menschen geholfen werden, um sich positiv dem Leben zuzuwenden. So eine Behandlung folgt keinem Standardprogramm, sondern muss genau auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten zugeschnitten werden. Zuerst sind die Patienten über die eigene Krebserkrankung aufzuklären und wie die folgenden Behandlungsschritte aussehen. Bei einigen Krebsarten ist nur das Geschwür zu entfernen und eine Chemotherapie soll sicherstellen, dass auch unentdeckte Krebszellen vernichtet werden. Dem Patienten sind die positiven Therapieerfolge am eigenen Körper aufzuzeigen. Sehr wichtig ist für viele Krebskranke, dass sie wissen, was im Fall eines Ablebens mit den Kindern passiert. Jede Mutter und jeder Vater möchte wissen, dass die Kinder gut versorgt werden und später ein gutes Leben führen können. Besonders schwierig ist die Arbeit mit Krebspatienten, welche wissen, ihnen kann nicht mehr geholfen werden. Diese Menschen wissen sehr genau, dass ihre Lebenszeit begrenzt ist und in einigen Fällen geben die Ärzte nur Monate. Über eine Physiotherapie kann erreicht werden, dass diese Menschen ein relativ normales Leben führen können. Sehr wichtig ist, dass auch bestimmte Wünsche vor dem nahenden Tod erfüllt werden. So hat beispielsweise ein an Krebs erkrankter junger Mann seine langjährige Freundin geheiratet. Er war in den Vorbereitungen eingebunden und die Hochzeit war der schönste Tag im Leben. Alle Personen im Umfeld und auch der junge Mann wussten, der Tod lässt sich nicht aufhalten. In diesem Moment wurde das Unangenehme ausgeblendet. Drei Tage nach der Hochzeit erlag der Patient seiner Erkrankung. Die Physiologen konnten mit dem Angehörigen erreichen, dass die letzten Tage des jungen Mannes ein Erlebnis wurden und alle Personen waren beeindruckt, wie stark er das Schicksal hingenommen wurde. Viele Patienten, welche den Krebs besiegt haben berichten von Depressionen. Nur durch eine gute Physiotherapie konnte der Lebensmut geweckt und der Krebs erfolgreich besiegt werden. Auf keinen Fall sollten sich Krebskranke auf die Aussagen von Wunderheilern verlassen. In diesem Fall kann eine rechtzeitige Behandlung durch die Schulmedizin zu spät kommen, da wertvolle Zeit für eine rechtzeitige Behandlung vergangen ist. Die Behandlung von Depressionen gehört immer in die Hand von geschulten Physiologen.Copyright: © JPC-PROD - Fotolia.com -
Verkauft euch doch nicht unterm Wert - Ihr habt eine Ausbildung genossen und habt noch Weiterbildungen vor euch um immer besser zu werden. Von 1300€ brutto (ca 900 netto) ist das nicht zu machen.
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Ich bin nach wie vor Netter Fan
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Prüfungsvorbereitung/Inhalte MT
topic antwortete auf Stephans manueller in: Fortbildung und Weiterbildung
Die Frage habe ich mal in unserer Facebook-Gruppe verbreitet: https://www.facebook.com/Physiowissen -
Gesundheitsmanagement kann nur in einem umfassenden Qualitätskonzept, wie folgendes kleine Kompendium zeigt, dargestellt werden. Die enge Kooperation mit einer international anerkannten Qualitätsstelle ergibt messbare und somit nachvollziehbare Werte für so ein bewertbares Gesundheitsmanagement, wo sich auch die Kunden, also die Patienten, und MitarbeiterInnnen gerne sind und sich wohl fühlen. Welche Key Performance Indizes beschreiben nun ein Gesundheitsmanagement? So muss das Gesundheitsmanagement lückenlos in Prozesse gegliedert und beschrieben werden! Key Performance Indizes im Gesundheitsmanagement Der erste Key Performance Index oder kurz KPI ist die Visitenkarte der Gesundeneinrichtung, also die Anmeldung. Ob Rezeption oder Info-Desk: Nur kompetente MitarbeiterInnen sollten die Patienten betreuen. So kurios es auch klingen mag: Auch ein entsprechend eingeleitetes Aroma trägt zum Wohlfühlcharakter bei – das haben schon First-Class-Hotels erkannt. Beginnt man in der Wertschöpfungskette jedoch ganz von vorne, bedeutet das volkswirtschaftlich nichts anderes als die strukturierte Planung von umfassenden gesellschafts- und sozialpolitischer Handlungen zum Ziele der Stabilität der Gesundheit der Bevölkerung. Gesundheitsmanagement umfasst also eine Vielzahl von Aufgaben, besonders die Gesundheitsförderung. Das setzt einen biopsychosoziales Zugang zur Gesundheit voraus. Das Metaziel ist die Ermutigung gesundheitlicher Bewältigungsabläufe wie die bedarfspassende Versorgung. Umgesetzt wird Gesundheitsmanagement in gesundheits- und sozialpolitischen Einrichtungen, wie die Selbsthilfegruppe aber auch Institutionen der Rentenversicherung. So soll rasch der Soziale Frieden eintreten. Dies wird auch Soziale Sicherung genannt. Denn daraus erwachsen die Stabilität und die Kulturen des Gesundheitsmanagements eines Staatengeflechtes. Dienstleistungen des Gesundheitsmanagements Auch gesundheitsbezogene Dienstleistungen zählen zum Gesundheitsmanagement. Methodologisch ist Gesundheitsmanagement somit ein Querschnittsfach. Im Zusammenhang der Gesundheitsziele der Weltgesundheitsorganisation ist darin ein Strategieansatz „Gesundheit für alle“ sichtbar. So können vier Grundorientierungen zielorientierten Managements oder Managements by Objective ausgemacht werden: · Anbieterorientiert, · Populationsbezogen, · patientenorientiert und · systemorientiert. Daher sollten folgende Qualifikationen eingebracht werden: Profunde Ausbildung oder Erfahrung in der Untersuchung aller erwähnten Facetten der Gesundheitssicherung. Hierbei spielt die Soziale Sicherheit, inklusiv der Kontroversen in diesem System, eine große Bedeutung. Weitere Ausbildungsschwerpunkte sollten die Förderung sozialer Fähigkeit, sich in den Interessenlagen gesundheitsbezogener Dienstleistungen auszukennen, bilden. Denn die Evaluierung von Perspektiven für die systemische und wirtschaftliche Ausformung der Gesundheitsdienstleistungen ist eine bedeutsame Zielrichtung. Neben den Kernkompetenzen sollen weitere Fertigkeiten ausgebaut werden: 1. soziale Kompetenz bei der Führung personaler Dienstleistungen, 2. konzeptionelle und organisatorische Fertigkeiten. 3. Beherrschung personal- und betriebswirtschaftlicher Prozesse sowie 4. Kenntnis der Rechtsgrundlagen. Zurück zu den KPIs: KPIs umsorgen nachweislich und dokumentiert also den Patienten. Ein weiterer wäre etwa der Service rund ums Essen. Ein nächster KPI wären die Freundlichkeit und Fachkundigkeit. So soll neben einer Eingangsbestätigung innerhalb von 24 Stunden kompetent auf Fragen via E-Mails reagiert werden.Copyright: © Andres Rodriguez - Fotolia.com
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Wenn es ein Kurs ist, der über die Krankenkasse gefördert wird, muss der Kurs zertifiziert sein. Direkt mal bei der KK fragen :)
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Der kanadische Osteopath Lawrence H. Jones ist der Erfinder der manuellen Triggerpunktbehandlung, die heutzutage oftmals in Therapiepraxen angewendet wird, um Menschen, die unter Schmerzen leiden, zu helfen. Die Triggerpunktbehandlung zählt zu den manuellen Therapien, auf neurophysiologischer Ebene. Triggerpunkte behindern die Flüssigkeiten im Körper, sowie die Nervenimpulse im Gewebe. Unter Triggerpunkten können kleine Knoten in jedem Muskelstrang des menschlichen Körpers verstanden werden. Sie können winzig klein sein, mit einem Durchmesser von circa einem Millimeter oder sogar bis zu circa vier Zentimeter groß werden. Wirksam ist die Therapie zum Beispiel bei chronischen Schmerzen, nach Unfällen oder durch eine, bei der Arbeit angewöhnte, ungesunde Körperhaltung, die im Laufe der Zeit Schmerzen verursacht. Ebenfalls kann die Therapie bei einer Übersäuerung der Muskulatur helfen, sowie bei Triggerpunkten, die durch Bewegungsmangel oder durch Narben hervorgerufen worden sind. Triggerpunkte entstehen, wenn sich die Muskulatur in einer bestimmten Körperregion nicht mehr normal anspannen und entspannen kann. Das führt dazu, dass sich der jeweilige Muskel verkürzt und letztendlich Schmerzen bei dem Patienten hervorruft. Triggerpunkte haben meistens bestimmte Ausstrahlungsgebiete, so dass die Schmerzen nicht nur an der Stelle des Punktes auftreten. Sie können außerdem zum Beispiel Gelenkschmerzen auslösen, Kopfschmerzen oder ein Taubheitsgefühl verursachen und treten oftmals bei Menschen auf, die unter Depressionen und anderen Angstzuständen leiden. Die Patienten, bei denen diese Therapie durchgeführt wird, haben an einer, oder an mehreren bestimmten Körperstellen eine verhärtete Muskulatur, die sehr schmerzempfindlich auf Druck reagiert. Therapeuten, die diese Therapie anwenden, sollten mit dieser Methode gut vertraut und geschult sein. Zuerst werden die Triggerpunkte von dem Therapeuten eingegrenzt, indem er eine sorgfältige Anamnese, sowie diverse Tests mit dem jeweiligen Patienten durchführt. Ein Befund wird erstellt und mit der Therapie wird versucht die Triggerpunkte zu reduzieren. Eine häufig angewendete Methode bei der Behandlung von Triggerpunkten ist die manuelle Therapie mit Druck des Therapeuten. Zuerst tastet dieser die individuellen Triggerpunkte des Patienten ab und wendet dann bei diesem manuell Druck an. Dadurch werden die Triggerpunkte aufgelöst und die dauerhafte Kontraktion des schmerzenden Muskels wird somit behoben. Schon nach der ersten therapeutischen Behandlung kann der Patient eine Besserung fühlen. Eine weitere Methode, Triggerpunkte zu behandeln, ist die Anwendung eines Stoßwellengerätes. Hiermit kann eine gezielte Behandlung der Triggerpunkte erreicht werden. Das Gerät weist eine hohe Geschwindigkeit auf und kann somit auch großflächige Muskelpartien in einer Sitzung behandeln. In seltenen Fällen werden Triggerpunkte durch eine Injektion mit einem lokalen Betäubungsmittel behandelt. Daraufhin wird der jeweilige Muskel von dem Therapeuten gedehnt und anschließend noch mit Kälte behandelt. Copyright: © apops - Fotolia.com
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hat jemand tipps zu meinem bewerbungsschreiben?
topic antwortete auf Stephans demedrol13 in: Anregungen und Feedback
Im persönlichen Gespräch mit Ihnen und nach eigenen Recherchen habe ich rausgefunden, dass die Physiotherapieabteilung des Krankenhauses vielseitige und abwechslungsreiche Therapiemöglichkeiten bietet, sowohl in Einzelbehandlung als auch in Gruppentherapien. >> ´her´ausgefunden >> Recherche wird vorausgesetzt >> brauchst denen nicht sagen, was die bieten - sag mehr zu DIR Eine Mischung aus mehreren medizinischen Fachbereichen, aus vielen Anwendungen der Physiotherapie und Behandlung von stationären und ambulanten Patienten finde ich sehr interessant. >> was ist dein Fachgebiet - was interessiert DICH So kann ich am besten das erlernte Wissen anwenden, festigen und erweitern. Die im Krankenhaus angebotene Unterstützung bei Fort- und Weiterbildungen ist dabei auch sehr hilfreich. >> vielleicht besser "gern möchte ich mein Wissen durch Weiterbildungen erweitern" .. so klingt es für mich, als würdest du dich nur da bewerben, weil die Fobis bieten ;) Es macht mir viel spass, Menschen zur Selbständigkeit zu verhelfen, sie in ihren Alltag wiedereinzugliedern und ihnen Freude an der Bewegung zu vermitteln. >> _S_pass (groß) .. erstmal meine Gedanken. Alles in allem zu unpersönlich für meinen Geschmack. -
Triggerbehandlung erfolgreich?
topic antwortete auf Stephans mario89 in: Behandlung in der Physiotherapie
Meine Meinung ist: Triggern ist super, aber eine extra Fortbildung dafür braucht es glaube ich nicht. Ein Physio sollte merken, wo Muskelverhärtungen sind und diese durch triggern zu lösen ist Erfahrungssache. -
Zähneknirschen kann man fast schon als ungeliebten Volkssport bezeichnen. Jeder zweite Deutsche mahlt nachts mit den Zähnen, teilweise mit dem zehnfachen Kaudruck wie normal. Folgen sind neben einem häufig genervten Bettnachbarn, abgeriebene Kauflächen, Schmerzen in den kleinen Kiefergelenken oder auch Rückenschmerzen. Ursachen für Zähneknirschen Neben orthopädischen und auch neurologischen Ursachen, stehen besonders psychische Komponenten an erster Stelle. Besonders emotionaler Stress soll das Zähneknirschen verursachen. Häufig verschlimmert oder reduziert sich das Knirschen, je nach aktuellem Stresspegel. Zähnekirschen dient dem Unterbewusstsein also zum Stressabbau. Aber genau dieser Umstand, macht es den Betroffenen fast unmöglich ihr Knirschen zu kontrollieren. Es geschieht ungesteuert und unbewusst, es muss auch nicht auf die Schlafsituation reduziert sein. Manch einer Person passiert es auch im Stau oder während einer schweren Prüfung. Grundsätzlich kann jede stressbeladene Situation ein Grund zum Zähneknirschen werden. Folgen für den Körper Die Folgen vom Zähneknirschen sind vielfältig und können viele Körperregionen betreffen. Besonders gefährdet sind natürlich der Kiefer und die Zähne. Zahnschmelz, die kleinen Kiefergelenke und die Kaumuskelatur werden durch die völlige Überanstrengung beeinträchtigt und teilweise stark beschädigt. Kauflächen von Backenzähne werden abgerieben und Schmerzen beim Essen sind nur einige Folgeerscheinungen. Kommt noch eine ungünstige Kopfhaltung dazu, können neuromuskuläre Reflexbögen sogar Schmerzen im Kopf- und Schulterbereich auslösen. Bis hin zu Rückenschmerzen und Verspannungen in der Beckenmuskulatur. Auch der gefürchtete Tinnitus im Ohr oder Sehstörungen können bei exzessiven Zähneknirschen auftreten. Die Fachbezeichnung in der Zahnmedizin für Zahnekirschen lautet Bruxismus. Therapieansätze in der Physiotherapie Wenn das Problem des Zähnesknirschen erst einmal erkannt ist und sich der Betroffene seines Problems bewusst ist, ist der erste wichtige Schritt Richtung Therapie gemacht. Zwei verschiedene Therapieansätze gilt es sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Der Betroffene muss lernen seine Anspannung anders abzubauen, als durch das Zähneknirschen. Durch das bewusste Erlernen und Anwenden von Entspannungstechniken oder der Ausübung von Sport, Joga oder Pilates kann Stress bewusst abgebaut werden. Damit kann der Stress nicht mehr unterbewusst zum Zähneknirschen führen. Als zweiter Teil der Therapie sollte eine individuelle Knirschschiene angefertigt werden. Wichtig: speziell geschulter CMD Therapeut An dieser Stelle ist die Zusammenarbeit mit einem geschulten CMD Therapeuten entscheidend, da erst eventuell nötige Haltungskorrekturen sowie Muskeldetonisierungen vorgenommen werden sollten, um eine exakte Passform der Schiene zu gewährleisten. In den letzten Jahren entwickeln sich daher immer mehr Kooperationen von Zahnärzten und Physiotherapeuten. Welche Schiene im Einzelfall für eine Therapie sinnvoll und angemessen ist, muss mit dem behandelten Zahnarzt besprochen werden. Dieser fertigt auch den Abdruck der Zähne und des Mundes an, nachdem die Schiene angefertigt wird. Mit dieser Knirschschiene, kann das bestehende Restrisiko des Knirschens in der Nacht, weiter vermindert werden. Bestehen bereits Beschwerden anderer Art wie als Beispiel Rückenschmerzen, können diese symtomatisch behandelt werden, bis die Kombination aus Entspannungs- und Schienentherapie ihre Wirkung entfaltet. Copyright: © Christoph Hähnel - Fotolia.com
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Uhh - das ist ein alter Beitrag - aber trotzdem richtig :) Magst eine neue Frage stellen?
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Physiotherapie Examen
topic antwortete auf Stephans knuddelsunny in: Ausbildung und Studium Physiotherapie
Bei mir wurde leider auch 3x abgerundet (mdl, schriftlich, praktisch) zu einer Gesamtnote, die dann nochmal abgerundet wurde .. :( voll doofes System, als können Arbeitgeber eine Note mit Kommastelle nicht verstehen! Dann wäre es auch in der tat ein Unterschied, ob man 1,6 oder 2,4 hat! -
Schau mal in den Downloadbereich Brunkow Anleitung
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Rückenschmerzen - aufwändigere Therapie lohnt sich
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Physiotherapie
Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Mehr als ein Drittel der Versicherten einer Krankenkasse suchen deswegen einmal pro Quartal den Arzt auf. Zwölf Prozent davon benötigen sogar eine längerfristige ärztliche Behandlung. Ursachen gibt es hierfür fast genauso viele wie Behandlungsansätze. Auswertungen von Abrechungsdaten der letzten vier Jahre einer Krankenkasse haben ergeben, dass die multimodale Schmerztherapie aus medizinischer Sicht die effektivste Behandlungsmethode für Betroffene mit länger andauernden Rückenschmerzen ist. Aus Sicht der Versicherungsanstalten verursacht sie zwar durch die Intensität der Behandlung mit über hundert Therapiestunden zuerst sehr hohe Kosten, gerade durch diese Intensität werden aber sehr gute Erfolge erzielt und die meisten Patienten bleiben bzw. werden wieder arbeitsfähig. Die multimodale Schmerztherapie ist ein konservatives Therapieverfahren, bei dem körperliche, gedankliche und verhaltensbezogene Behandlungsmethoden kombiniert werden. Dies erfolgt unter Koordination eines Arztes, der einen Behandlungsplan speziell auf die Beschwerden eines jeden einzelnen Patienten zugeschnitten aufstellt, diesen überwacht und ggf. anpasst oder verändert. Bei der multimodalen Schmerztherapie werden Übungen zur körperlichen Wiederherstellung mit Maßnahmen der psychologischen Schmerztherapie in Einklang gebracht. Insbesondere die Physiotherapie spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Neben den klassischen Maßnahmen erhält der Patient durch ihn zusätzlich eine Geräte- und Sporttherapie. Weitere Behandlungsansätze sind eine psychologische Therapie, Schmerzbewältigung, das Training von gesundem Verhalten und ggf. auch Partnertherapie, außerdem Entspannungstraining und Tanz- und Musiktherapie. Ziel ist, dass die Betroffenen lernen sollen, trotz Schmerzen selbstbestimmt zu handeln, sowie Verständnis für das Krankheitsbild und Selbstberuhigung zu entwickeln. Mit aktiven Übungen sollen Bewegungs- und Schmerzängste überwunden und der Umgang mit Schmerzen gelernt werden. Dadurch soll die Wiederherstellung der Alttagsbewältigung erreicht und vermittelt werden, wie bestimmte Belastungen des Alttags gemieden und zumindest erträglicher gemacht werden können. Der Patient muss dabei folgende Voraussetzungen erfüllen: Er muss ausreichend körperlich belastbar sein und genügend Kondition besitzen, um die Übungen ausführen zu können. Weiterhin muss er Verständnis für die Programminhalte der multimodalen Schmerztherapie haben sowie die Fähigkeit zur Souveränität und Identifikation mit den Therapiemethoden besitzen. Außerdem benötigt er natürlich Motivation zur Durchführung der Behandlung, muss das Konzept mit den aktiven Übungen und der Bewältigungstherapie annehmen und vor allem bereit sein, auf Schmerzmittel zu verzichten. Das Beispiel einer orthopädischen Klinik für die Umsetzung der multimodalen Schmerzherapie schlägt folgenden Tagesablauf für einen mit Rückenschmerzen geplagten Betroffenen vor: Der Tag beginnt mit Frühsport in Form von Ausdauertraining, zum Beispiel Laufen oder Nordic Walking. Danach folgen Wirbelsäulengymnastik und Schulungen zur Körperempfindung, wodurch der Körper stabilisiert und Körperausdruck, Entspannungsfähigkeit trainiert werden sollen. Weiterhin wird eine Sporttherapie mit Krafttraining an Geräten zum Leistungsaufbau vorgeschlagen. Nach einem Arbeitstraining soll der Tag dann mit Entspannungstraining und psychologischer Schmerzbewältigung beendet werden. An diesem Therapievorschlag ist deutlich zu sehen, welch großer Anteil an der Behandlung dem Physiotherapeuten zukommt. Ein wichtiger Punkt der multimodalen Schmerztherapie ist außerdem der Austausch aller behandelnden Ärzte und Therapeuten. Nur durch Besprechungen miteinander, aber auch durch viele Gespräche mit dem Patienten selbst kann der Therapieerfolg sichergestellt werden. Copyright: © apops - Fotolia.com -
Es gibt nur wenige Möglichkeiten das Einkommen zu verbessern. Privatleistungen sind ein Weg, der andere ist eine kürzere Taktzeit, aber mal ehrlich: 15 Minuten Takt ist rechtlich möglich - machst du aber nicht lang mit. Lg Stephan
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Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass das Geldschneiderei ist?
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rezidivierendes sup. Trauma und taube Knie
topic antwortete auf Stephans sanguine in: Behandlung in der Physiotherapie
Meine ersten Gedanken - ein kindliches x-Bein ist physiologisch und normalisiert sich eigentlich mit 7-8 Jahren - vielleicht ist sie da was spät, aber könnte noch ok sein. Macht Sie regelmäßig Sport? Woher kommen die Traumata? In dem alter unbedingt die Knie prüfen - Stichwort Mb. Schlatter ? -
Mit zunehmenden Veränderungen durch den Gesetzgeber, streben nach den Osteopathen auch immer mehr Physiotherapeuten die Zusatzausbildung des Heilpraktikers an. Wir haben uns einmal damit auseinandergesetzt, welche Voraussetzungen hierfür nötig sind. Zur Rechtslage der Heilpraktiker in der BRD existiert das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz), im Folgenden HeilprG. Das HeilprG regelt die Voraussetzung zur Führung der Berufsbezeichnung Heilpraktiker. Vornehmlich bedarf es zum Tragen der Berufsbezeichnung mehrerer unterschiedlicher Prüfungen und Unbedenklichkeitsnachweise. Bei dem Berufsbild des Heilpraktikers handelt es sich nicht um einen anerkannten Ausbildungsberuf, es gibt somit keine gesetzlich vorgeschriebene Regelausbildung oder Prüfungen, die bundeseinheitlich geregelt wären. Für die Erteilung der sogenannten „Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“ müssen jedoch bestimmte Zulassungsvoraussetzungen erfüllt werden. Aktuell handelt es sich dabei um folgende Voraussetzungen: die betreffende Person muss ein Mindestalter von 25 Jahren erreicht haben und mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen. Sowohl die geistige als auch die körperliche Eignung für den Beruf des Heilpraktikers sind von der betreffenden Person mittels eines ärztlichen Attests und einem polizeilichen Führungszeugnis nachzuweisen. Darüber hinaus bedarf es einer Zulassung durch das örtliche Gesundheitsamt. Besagte Zulassung wird durch eine schriftliche sowie mündliche Überprüfung erworben, wobei eine schriftliche Überprüfung der mündlichen immer vorgeschaltet ist. Wird die schriftliche Überprüfung nicht ausreichend bestanden, erfolgt auch keine Zulassung zur mündlichen Überprüfung. Die schriftliche Prüfung erfolgt in Form eines Multiple-Choice Tests bei dem von insgesamt 60 Fragen 45 richtig beantwortet werden müssen. Die mündliche Prüfung findet zwischen drei und sechs Wochen nach bestandener schriftlichen Prüfung statt. Ziel dieser Überprüfungen ist, sicherzustellen, dass von dem jeweiligen Bewerber keine akute Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Aus diesem Grund werden in den Überprüfungen auch Grundwissensbereiche aus den Feldern der Pathologie, der Anatomie, der Diagnostik, der Pharmakologie und aus der Therapie abgefragt. Die Überprüfungen sind nicht bundeseinheitlich, variieren also von Bundesland zu Bundesland. Grundlegen ähneln sich jedoch die Fragenkataloge und die abgefragten Kenntnisfelder. Aus den Rahmenbedingungen der Überprüfungen ergibt sich, dass Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung und/oder Berufserfahrung im Gesundheitswesen aus ihren Erfahrungen profitieren können. Eine Ausbildung zum Heilpraktiker wird ausschließlich durch private Schulen angeboten, die anvisierte Ausbildungszeit variiert zwischen zwei und drei Jahren. Hervorzuheben ist, dass es keinerlei gesetzlichen Vorschriften für eine derartig organisierte Ausbildung gibt. Auch ohne eine solche Ausbildung kann die Erlaubnis zur beruflichen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung erworben werden. Eine erfolgreich absolvierte Ausbildung steigert die Chancen zum Bestehen der notwendigen Überprüfungen jedoch in aller Regel. Anzumerken ist jedoch auch, dass die private Ausbildung zum Heilpraktiker eben keiner staatlichen Qualitätsprüfung unterworfen ist, was dazu führt, dass es beim Erwerb der Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung eine Durchfallquoten von 20 % – 80 % (je nach Bundesland) gibt. Das Gesetz legt Wert darauf, zwischen Ärzten mit Approbation (mit Bestallung) und Heilpraktikern (ohne Bestallung) zu unterscheiden. Daher sind einem Heilpraktiker bestimmte Dinge ausdrücklich verboten: Verschreibung von Medikamenten, Geburtshilfe, Behandlung von bestimmten Infektionskrankheiten, Umerziehung oder Zahnheilkunde. Ein Heilpraktiker muss darüber hinaus auch immer die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ führen, um genau diesen unterscheid zu verdeutlichen. Seit 2009 ist es jedem Heilpraktiker gestattet, auch mit einer auf ein bestimmtes Gebiet beschränkten Heilpraktikererlaubnis Physioteherapie als eigenständigen Heilberuf auszuüben. Copyright: rrrob - Fotolia.com
