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    Rheumatoide Arthritis - Besserer Therapiezugang gefordert

    Berkshire: Die Stiftung NRAS (National Rheumatoid Arthritis Society) fordert einen besseren und schnelleren Zugang zu Behandlungs- und Präventionsmaßnahmen für Patienten, die an Rheumatoider Arthritis (RA) leiden. Laut der Stiftung, sind die jetzigen Behandlungsmethoden nicht auf dem neusten Stand der Möglichkeit, weshalb keine optimale Behandlung für RA-Patienten zu erwarten sei. Als Gründe für die Notwendigkeit einer Generalüberholung, nannte die Gesellschaft unter anderem die Tatsache, dass die Bedrohung durch Folgeerkrankungen für RA-Patienten besonders hoch sei. Solche Folgeerkrankungen können Depressionen, Krebs oder Herz/Kreislaufprobleme sein. Die Stiftung bemängelt, dass gegen die genannten Folgeerkrankungen weder Aufklärungs- noch Präventionsmaßnahmen unternommen werden. Die wichtigsten Empfehlungen der Stiftung, sind Ganzheitliche Jahresuntersuchungen sowie der Zugang zu einem Team, das aus verschiedenen Fachleuten besteht. Diese Empfehlungen sollen durch ein klinisches Netzwerk für Muskel- und Gelenkerkrankungen verwirklicht werden. Durch ein solches Netzwerk wäre, laut einer separaten Empfehlung, eine bessere Behandlung für RA-Patienten möglich. Die genannten Punkte seien auch durch die möglichen Einsparungen wichtig, so die NRAS. Durch diese Maßnahmen wäre eine schnellere und effektivere Behandlung möglich, die durch das genannte Netzwerk günstiger ist als die bisherigen Behandlungsmaßnahmen. Das National Audit Office (NAO) berichtet, dass sich die Kosten für die RA-Behandlungen auf etwa 560 -millionen Pfund jährlich belaufen. Die Stiftung: Die National Rheumatoid Arthritis Society ist eine, von Alisa Bosworth gegründete, britische Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bessere Behandlungsmöglichkeiten für RA-Patienten zu erreichen. Auch wenn die Stiftung zum größten Teil nur im vereinigten Königreich agiert, so sind ihre Erfolge auch in Übersee zu spüren. Die NRAS arbeitet mit verschiedenen Laboren, Kliniken und Wissenschaftler zusammen, um ihre Ziele zu erreichen. Des weiteren unterstützt die NRAS Familien, deren Mitglieder an RA erkrankt sind. Als Unterstützung erhält die Stiftung Hilfe von britischen Prominenten, die Spenden zahlen oder Werbekampagnen für die NRAS durchführen. Einer der bekanntesten Promis, die die Stiftung unterstützen, ist der Fernsehkoch Aimsly Harriot.


    Rückmeldungen von Benutzern

    Recommended Comments

    Also ich finde, dass wir in Deutschland auf einen guten Weg sind, um Patienten mit RA einen besseren Therapiezugang zu geben. Ich arbeite zur Zeit in eine Rheumaklinik in der Patienten die Möglichkeit haben einmal die Woche zu Therapieeinheiten, wie z.B. Physiotherapie, Ergotherapie, MTT, BWB, Gruppengymnastik u.s.w. teilzunehmen. Die Therapie wir alle 3 Monate von Ärzten, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten überprüft und eventuell neu zusammengestellt. Auch die kosten von den Therapieeinheiten wird von der Krankenkasse übernommen. Der einzige Nachteil ist zur Zeit noch, dass es an eine bestimmte Krankenkasse gebunden ist.

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