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Geschrieben

Hallo Miteinander,

ich bin Physio-Auzubi und hab das Angebot in einem sehr guten Fitness wöchentlich einen Rückenschulungskurs zu machen. Da ich aber noch etwas unsicher bin wollte ich anfragen ob Ihr Ideen habt. Die Zielgruppe wird wahrscheinlich ab 50 Jahre + sein.

Danke im voraus!

Julian S.

Geschrieben

Zu diesem Thema solltest Du lieber eine Fobi besuchen.
Die Altersgruppe 50+ ist vom Anspruch und Fitnessgrad im Fitnessstudio recht hoch anzusiedeln, also solltest Du sehr gut vorbereitet sein.
Rückengerechtes Verhalten, Kräftigung und Dehnung, Entspannung
Konkreter findest Du es sicher im www oder entspr. Literatur.
Meine Erfahrung mit diesem Publikum ist, dass sie sehr kritisch sein können und (Anfänger-) Fehler kaum verzeihen.
Nicht gerade gut zum Einstieg....

Lg

Geschrieben

Hallo!! Also Ich würde auch einen Rückenschulkurs machen. Der Vorteil liegt auch bei deinen Kursteilnehmern, da sie 80 prozent des preises von ihren Krankenkassen wieder bekommen, wenn du bei den kassen registriert bist Vorallem kannst du nicht jedesmal das Selbe machen und du musst bedenken, daß du ca. 9-10 kurseinheiten füllen musst. Die didaktischen Grundlagen und welche Inhalte so eine Rückenschule haben muss kennst du ja auch noch nicht, was wichtig ist.
Die neue Rückenschule bezieht sich z.b. nicht mehr so extrem auf haltungsschule oder nur Bauch und rückenmuskelübungen. Man hat festgestellt daß Bewegungsmangel der hauptfaktor für rückenprobleme sind und nicht die zu schwache rumpfmuskulatur. So soll man in erster linie den leuten wieder den Spaß an der Bewegung vermitteln. Viele lustige spiele sind schonmal gut. Mit dem luftballon ect. Spiele die normalerweise auch für Kinder sind, machen den erwachsenen auch viel spaß. Auch die Wahrnehmung ist ein wesentlicher teil davon. Nicht zu vergessen daß rückenschule nicht rein übungen sind sondern ein teil auch theoretisches Wissen vermittelt werden soll. Leute die schonmal woanderes einen richtigen rückenschulkurs besucht haben, mit einer Kursleiterin die auch eine richtige forbildung für den Rückenschulkurs absolviert hat, werden den Unterschied einfach merken, ob es wieder die 0815 übungen oder jemand der einen kurs darüber gemacht hat, das hat dann schon ne ganz andere qualität, der aufbau, das hintergrundwissen, völlig neue übungsideen und spiele die man ohne den rückenschulleiter gemacht zu haben einfach nicht kennen kann. So haben wir z.b. übungen mit bierfilzchen, zusammengeknüllte zeitungen und zeitungen gemacht. Unsere Dozenten machten mit uns ein lebendiges überdimensionales mühlebrettspiel oder schach mit den teilnehmern als schachfiguren, und noch viele kreative übungsideen, die ein Kursteilnehmer so noch nirgends gesehen hat.

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Die meisten Rückenschulkurse sind eh ne Katastrophe. Learning by doing. Das kriegst Du hin. Vorher etwas im Internet recherchieren, gesunder Menschenverstand einschalten und wenn Du sportaffin bist, eine gewinnende Art hast mit Menschen umzugehen ist das die halbe Miete. Dann noch eine Prise Spaß vermitteln, dann passt das. Just do it.

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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