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Hallo liebe Gemeinde,

ich war aufgrund von Schmerzen im Knie beim Orthopäden. Nach einer MRT wurde folgende Diagnose gestellt:

"Grad II-Binnendegeneration im Innenminiskushinterhorn. Begleitende minimale Knorpelunebenheiten am medialen Femurkondylus."

Der Arzt sagte mir, dass mein Knie voll belastbar ist, ich es aber schonen soll. Daher also kein Joggen, Fussball etc.
Meine Frage ist nun: Welche Sportarten bieten sich für mich an und sind entsprechend knieschonend? Neben der Möglichkeit schwimmen zu gehen, habe ich die beiden folgenden Trainingsgeräte zur Verfügung:

- solch einen standard Crosstrainer (http://www.amazon.de/Christopeit-1123-Crosstrainer-AX-6/dp/B004QZBSXS/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1440089160&sr=8-3&keywords=christopeit+crosstrainer)

- und einen sogenannten Ab Roller (http://www.amazon.de/Ultrasport-AB-Roller-Bauchtrainer-gr%C3%BCn/dp/B006URSW4I/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1440089218&sr=8-1&keywords=ab+roller)

Ich würde beide Geräte - oder besser gesagt das Training mit diesen - als durchaus knieschonend bezeichnen. Seht ihr das ähnlich? Gibt es Profis auf diesem Gebiet, die an dieser Stelle dazu Stellung nehmen können?
Ich möchte mein Knie nicht unnötig reizen und würde mich über Kommentare sehr freuen.
Noch kurz zu mir: männlich (31), 185cm, 68kg.

Vielen Dank für eure Hilfe!
Beste Grüße
Axel

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Walken und Crosstraning, und Wasserqymn mit Aquarjogging , ist nee gute Sache wo man die Knie eher entlastet.

Oder Radfahren , .... viel Glück weiterhin.

Beinachsentraning ist daher auch weiterhin wichtig .

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Hallo Pinguin,

vielen Dank für die Antwort! Ich werde mich dann wieder auf den Crosstrainer schwingen, schwimmen gehen und mich mit dem Beinachsentraining befassen.
Jemand noch eine Meinung zum Ab Roller? Oder grundsätzlich andere Stimmen?
Beste Grüße
Axel

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Lieber Axel,

Ich empfehle auch ganz viel Wahrnehmung und stabilitätstraining! Beinachsentraining ist da schon super, aber nach meiner eigenen Erfahrung hilft es total gut einfach im Alltag öfter mal das Augenmerk darauf zu richten wie man seine Knie belastet, denn bei dem was du alltäglich so machst müssen sie schließlich funktionieren. Also ruhig einfach beim warten mal auf ein Bein stellen und beim laufen die Aufmerksamkeit in die Beine... (natürlich zusätzlich zum Sport)
Wünsche dir viel Erfolg!
Lg tenropehi

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Vielen Dank für die Antworten und eure Hilfe!
Es wird also erstmal alles auf eine Kombination aus Schwimmen, Radfahren, Crosstraining und Beinachsentraining hinauslaufen.
Falls es weitere Ideen und Vorschläge gibt, immer her damit.

Für Aqua-Jogging fühle ich mich noch etwas zu jung ;-)

Beste Grüße
Axel

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Das stimmt soweit erstmal alles;) pass aber bitte beim Radfahren auf falls es auf das Rennrad gehen sollte und du mit Click Pedalen fährst kann es zu Fehlbelastungen kommen und dies führt zu starken Knieschmerzen. Daher gut beraten lassen beim Schuh/Click Position etc.

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der Ab-Roller ist ein Bauchmuskeltrainer bei dem du kniest. Wenn es dir keine Schmerzen macht, dann mach es weiter, wenn doch hör auf. Es gibt auch andere Möglichkeiten die Bauchmuskeln zu trainieren z.B. in Rückenlage.

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Hallo Alex,
Ich halte auch die Idee mit den stabi Übungen für mit die Beste. Allerdings finde ich einen Kraftzuwachs für das Knie ebenso wichtig. Dann wird es besser entlastet.
Gruß Ewi64

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Viel propriozeptives Training und Kräftigung durch Aktivitäten wie schwimmen und walken haben mir damals geholfen. Geht nicht von heute auf morgen aber hat dann einen Langzeiteffekt

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Schließe mich den Vorrednern zu den genannten Sportarten an. Fahrradfahren: da muß der Kniewinkel aber 100% passen, sonst landest Du in einer Über- und dann Fehlbelastung. (wie auch das gesagte mit den Click-Pedalen)
Wichtig finde ich Krafttraining. Je mehr die umliegende Muskulatur abfangen kann, umso mehr entlastest Du das Knie und dann gehen irgendwann vielleicht auch wieder Sportarten, die jetzt nicht möglich sind.
Brustschwimmen kann auch problematisch sein, lieber Rückenschwimmel oder Kraul. Der Stepper oder Treppensteigen würden sich auch anbieten.

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Hallo :) ich hätte auch eine Frage. Mache auch eine Ausbildung zum Physiotherapeuten, bin aber noch ganz an Anfang. Da meine Mutter auch am rechten Knie Probleme hat aber trotzdem effektiv abnehmen möchte ist daher meine Frage, ob krafttraining im Studio wie Beinpresse etc. Trotzdem gemacht werden können. Sie lief eine Zeit lang mit dem rechten Fuß leicht nach innen, jetzt ist es besser geworden da sie mehr drauf achten.

Danke für die Antworten :) LG

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Gast
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  • Gleiche Inhalte

    • Von KrischtlHH
      Moin,
      erst mal ganz kurz zu mir:
      ich hatte vor Jahren eine Knorpeltransplantation im rechten Knie und aus der Schonung resultierend einen immensen Muskelschwund.
      Der Knorpel ist nun nach der OP auf dem MRT tatsächlich wieder erkennbar, Menisken- sowie der Bandapparat ist bei beiden Knien bestens.
      Dennoch sind beide Gelenke nach Kräftigungsübungen schnell überbeansprucht, instabil, schmerzen auf der Innenseite und neigen zu Ergussbildung.
      Somit werde ich in meinen Bemühungen, regelmäßig Kraft aufzubauen, immer wieder zurückgeworfen.

      Ich habe mir nun vor einigen Tagen eine Kinesiotapeanlage auf beide Knie aufgelegt und habe nun wirklich das Gefühl, zwei neue Knie bekommen zu haben.
      Das ist so ein tolles Gefühl, nach Jahren (!!!) einfach nur schmerzfrei zügig eine lange Strecke gehen zu können.
      Ich muss mich direkt bremsen, nicht geich loszuspurten oder gar wieder auf den Tennisplatz zu gehen.
      Mit dem Tape hoffe ich nun, wieder ohne Schmerzen regelmäßig Kraft aufbauen zu können.
      Ich habe allerdings noch einige Bedenken und in dem Zusammenhang drei Fragen:
      1. Sind diese Tapes bei Muskelaufbau förderlich oder ähnlich wie Bandagen kontraproduktiv, weil sie dem Muskel die ganze Arbeit abnehmen?
      2. Sobald ich die Tapes abnehme, kehren Schmerzen und Instabilität wieder zurück. Ist das gut bzw. normal?
      3. Am liebsten würde ich mir das Tape jede Woche neu kleben, habe aber Angst, dass sich alles darunter unbemerkt sogar verschlimmert. Was meint Ihr dazu - kann ich das Tape über einen längeren Zeitraum (Monate) tragen, ohne Einbußen zu haben? Oder sind auch mal Pausen sinnvoll, in denen die Knie wieder selbst "ran" müssen?
      Ich habe große Angst, jetzt alle Hoffnung und Zeit in die Tapes zu stecken, scheinbar schmerzfrei zu trainieren - und an dem Tag, an dem ich die Tapes entferne, ist alles verkümmert und fällt in sich zusammen. (mal leicht übertreiben gesagt...)
       
      Ich hoffe auf Eure Erfahrungen und Antworten!
       
      Liebe Grüße,
      Christiane

    • Gast Christiane
      Von Gast Christiane
      Moin,
      erst mal ganz kurz zu mir:
      ich hatte vor Jahren eine Knorpeltransplantation im rechten Knie und aus der Schonung resultierend einen immensen Muskelschwund.
      Der Knorpel ist nun nach der OP auf dem MRT tatsächlich wieder erkennbar, Menisken- sowie der Bandapparat ist bei beiden Knien bestens.
      Dennoch sind beide Gelenke nach Kräftigungsübungen schnell überbeansprucht, instabil, schmerzen auf der Innenseite und neigen zu Ergussbildung.
      Somit werde ich in meinen Bemühungen, regelmäßig Kraft aufzubauen, immer wieder zurückgeworfen.

      Ich habe mir nun vor einigen Tagen eine Kinesiotapeanlage auf beide Knie aufgelegt und habe nun wirklich das Gefühl, zwei neue Knie bekommen zu haben.
      Das ist so ein tolles Gefühl, nach Jahren (!!!) einfach nur schmerzfrei zügig eine lange Strecke gehen zu können.
      Ich muss mich direkt bremsen, nicht geich loszuspurten oder gar wieder auf den Tennisplatz zu gehen.
      Mit dem Tape hoffe ich nun, wieder ohne Schmerzen regelmäßig Kraft aufbauen zu können.
      Ich habe allerdings noch einige Bedenken und in dem Zusammenhang drei Fragen:
      1. Sind diese Tapes bei Muskelaufbau förderlich oder ähnlich wie Bandagen kontraproduktiv, weil sie dem Muskel die ganze Arbeit abnehmen?
      2. Sobald ich die Tapes abnehme, kehren Schmerzen und Instabilität wieder zurück. Ist das gut bzw. normal?
      3. Am liebsten würde ich mir das Tape jede Woche neu kleben, habe aber Angst, dass sich alles darunter unbemerkt sogar verschlimmert. Was meint Ihr dazu - kann ich das Tape über einen längeren Zeitraum (Monate) tragen, ohne Einbußen zu haben? Oder sind auch mal Pausen sinnvoll, in denen die Knie wieder selbst "ran" müssen?
      Ich habe große Angst, jetzt alle Hoffnung und Zeit in die Tapes zu stecken, scheinbar schmerzfrei zu trainieren - und an dem Tag, an dem ich die Tapes entferne, ist alles verkümmert und fällt in sich zusammen. (mal leicht übertreiben gesagt...)
       
      Ich hoffe auf Eure Erfahrungen und Antworten!
       
      Liebe Grüße,
      Christiane
       
    • Von Soel
      In meinem Skript werden die Konditionen ausführlich erklärt. Hoffe es hilft euch weiter!
    • Gast Thomas
      Von Gast Thomas
      Hallo zusammen,
      ich hoffe ihr könnt mir hierbei weiterhelfen.
      Ich habe Probleme mit meinem rechten Knie. Bei einem Winkel von ca. 45° merke ich, wie meine Kniescheibe schnappt. Generell habe ich bei Streckbewegungen stechende Schmerzen auf der vorderen Innenseite im Knie.
      Ich war selbstverständlich beim Arzt wegen der Sache. Der hat mir erst Einlagen aufgrund eines Senk- und Spreizfußes verschrieben. Im Arztbrief steht außerdem, dass ich einen stark hypertrophierten tractus iliotibialis habe. Die Einlagen haben aber nicht wirklich was gebracht. Ein MRT wurde gemacht, was aber auch unauffällig gewesen sein soll. Anschließend wurde mir Physiotherapie verschrieben. Dort wurde mir gesagt, dass meine Kniescheibe zu weit außen sitzt, weshalb ich am besten die Außenseite des Beins dehnen/lockern soll und die Innenseite stärken. Auch das hat aber nichts gebracht. Im O-Ton hat mein Arzt dann gesagt "Ich bin ratlos, also würde ich ganz gerne mal ins Knie schauen". Er hat mir zur Arthroskopie geraten.
      Damit habe ich mich aber nicht abgefunden und habe mir eine Zweitmeinung eingeholt. Der zweite Arzt meinte allerdings, dass das gar nicht nötig wäre. Er sagte, dass ich eine Fehlstellung der Beinachsen habe (O-Beine), weshalb die Kniescheibe nach innen gezogen wird. Beim Beugen schnappt sie deshalb zurück in die Gleitrinne. Der hat mir wieder neue Einlagen mit Außenranderhöhung verschrieben, um die Beinachsen zumindest in Schuhen zu korrigieren, und er hat gesagt, dass ich am besten den vastus lateralis trainieren sollte. Was er aber nicht gesagt hat war, wie man das denn macht.
      Jetzt meine Fragen an euch:
      1. Ergibt das in euren Augen Sinn was der zweite Arzt mir gesagt hat?
      2. Welche Übungen kann ich ausführen, um den vastus lateralis zu stärken und somit die Kniescheibe wieder in die Richtige Position zu bekommen? Was kann ich machen um den vastus medialis zu lockern?
      3. Gibt es nichtoperative Möglichkeiten/Übungen, wie man die O-Beine wieder los wird? Da es bisher noch niemandem so richtig aufgefallen ist, scheine ich wohl keine so schlimmen O-Beine zu haben ?
      Ich habe natürlich schon gegoogelt wie verrückt, aber so richtig gute Anweisungen habe ich nicht gefunden. Es scheint wohl auch viiieeel häufiger vorzukommen, dass die Kniescheibe zu weit außen sitzt und nicht zu weit innen.
      Danke schonmal im voraus und viele Grüße,
      Thomas
    • Von Günther
      Hallo zusammen, 
      Ich plage mich jetzt seit 5 Monaten (Verletzung Anfang März) mit meiner Knieverletzung rum und bin mittlerweile recht frustriert, weil sich die letzen 3 Monaten gefühlt nichts mehr verbessert. Vorausgegangen war ein Snowboardsturz, bei dem ich mir das rechte Knie verdrehte. Hierbei ist zu sagen, dass durch die Bindung der rechte Fuß in einer Außenrotation fixiert ist. Die Verletzung erfolgte durch eine übermäßige starke Innenrotation des Kniegelenks (hat auch recht laut geknackst...). Anfangs starker Schmerz, lies aber nach einigen Minuten nach. Konnte gehen mit nur leichten Schmerzen und anfangs kaum geschwollen. Nach einigen Stunden stärkere Schwellung und mäßige Schmerzen. Bin dann Abends direkt in die Notaufnahme. Ich bin 33, männlich und treibe normalerweise mehrmals die Woche Sport. Hatte noch nie Knieprobleme zuvor. 
      1. Befund Röntgen Notaufnahme: Knie passiv in vollem Bewegungsumfang durchzubewegen, pMDS intakt, kein Anhalt für Bandläsion. Diagnose: Kniegelenksdistorsion rechts. 
      2. 5 Tage später MRT: Kongruente Artikulation, regelrechte Stellung der Knochen im Gelenk, Fleckige Signalgebung im Tibiakopf dorsal interkondylär. Innen und Außenmeniskus regelrecht. Kreuz und Kollateralbänder intakt. Abgekapselte Flüssigkeitsforamtion von ca. 1 cm dorsal interkondylär. Beurteilung: Kein Meniskusriss, keine Bandruptur. Knochenmarködem in Tibia interkondylär sowie interkondylär lokalisiertes Ganglion von ca. 1 cm Durchmesser, beide ungefähr in Höhe des Ansatzes des Innemedniskushinterhornes. Femoropatellare Dysplasie. Unauffällige Peripatellare Bänder. Die erste Woche bin ich also ganz normal drauf rumgelaufen, mit Verband. Es tat zwar weh aber nicht wirklich dramatisch. Am schlimmsten waren eigentlich die Schmerzen an der Innenseite des Knies. 
      3. Meinung des Orthopäden, Kreuzbänder zwar nicht gerissen, möglicherweise VKB aber überdehnt oder angerissen. Nach Möglichkeit nicht belasten, gab mir Gehhilfen für 4 Wochen mit. Ich sollte bis allerhöchstens 20% d. Körpergewichts belasten. Fahrradergometer bis max. 20 Watt könnte ich fahren, um Knochendurchblutung anzuregen (bin im Leerlauf gefahren). Gesagt getan, allerdings schien es mir, dass sich überhaupt nichts verbessert, weshalb ich noch eine Zweitmeinung nach etwa 2,5 Wochen auf Gehhilfen vom Kniechirurgen einholte. 
      4. Kniechirurg meinte, das bone bruise im Tibiakopf sei nicht so dramatisch, die Gehhilfen brauche ich nicht. Bezüglich Kreuzband, auf jeden Fall nicht vollständig gerissen aber sehr wahrscheinlich stark überdehnt und/oder Teilriss. Normales gehen ist okay aber keine starken Belastung (Sport ect.). Ich solle 6 Wochen abwarten und er hat mir Physio verschrieben. 
      5. Physiotherapeut riet mir Waden- und Oberschenkelmuskulatur, insbesondere Hamstrings zu dehnen. Während der Therapie hat er zusätzlich noch entsprechende Verhärtungen gelockert. Dies half auch ganz gut, um das Druckgefühl im Kniegelenk zu verringern. Der Hauptschmerz hinter der Kniescheibe direkt im Mittelpunkt des Knies sowie der Schmerz in der Kniekehle war bei Knieflexion ab ca. 120° aber noch da. 
      Dann hab ich erstmal abgewartet und mich gelegentlich aufs Fahrrad (mit mäßiger bis nahezu keiner Belastung) gesetzt, diverse koordinative Übungen für das Kniegelenk, allerdings bis Maximal 90° Knieflexion, Eis/Kälte mehrmals die Woche und mehrmals die Woche auf die Blackroll mit anschließender Dehnung der Beinmuskulatur (Waden, Ischios, Abduktoren). Gelegentlich Flossing, welches mal mehr und mal weniger half.
      6. Anfang Juli nochmal zum Kniespezialist, nochmal MRT. Das bone bruise im Tibiakopf wurde kleiner ist aber noch nicht komplett verschwunden. Zudem Flüssigkeitsansammlung am Kreuzband Ansatz Tibia. Er meinte ich soll weiterhin Muskelaufbautraining machen und leichte sportliche Aktivitäten, aber keine Impact-Sportarten.
      Das war nun vor 4 Wochen, bislang hat sich aber rein gar nichts verändert. Im Gegenteil, es variiert stark. Vor allem wenn ich mal länger auf den Beinen war oder mit dem Fahrrad unterwegs (keine Touren, nur mal zum Baggersee oder so). Dann schmerzt im Prinzip das ganze Kniegelenk. Nach Dehnung und Massage wird dieser wieder besser. Ich kann allerdings immer noch nicht mein Knie komplett beugen oder bspw. in die tiefe Hocke. Dann spüre ich starken Druck direkt in der Mitte des Knies und auch weiter hinten in Richtung Kniekehle. 
      Meine aktueller Physiotherapeut meinte ich solle noch langsam machen und schonen. Irgendwie wird es dadurch ja aber auch nicht besser. Hat irgendjemand ne Idee was ich noch tun könnte, um die Heilung zu unterstützen und vor allem wie, ob und wie stark ich Belasten darf? Laut den Ärzten sollte "solch ein bone bruise" eigentlich nach 6 Wochen auskuriert sein. Irgendwie sind es nun schon bald 6 Monate. Nährstoffmäßig sollte ich eigentlich gut versorgt sein, ich achte generell auf meine Ernährung gerade in der Anfangsphase der Verletzung noch mehr. Ich bin Gelegenheitsraucher, welches ich aber nach der Verletzung erstmal komplett eingestellt habe für die ersten paar Wochen.
       
      Sorry für den Roman, aber ich wäre sehr dankbar um jeden Rat. 
      Grüße
  • Beiträge

    • Guten Abend niemand streitet sich, ich gebe nur wieder wie viel wir machen können und einiges auch an einem selbst hängt. So wie bei dir, du hast dich schlau gemacht, gefragt und bekommst Antworten. Jan Lingen ist mir atm kein Begriff. Aber was für ein Video hast du ihm geschickt? Was an Schulmedizin hast du denn schon alles gemacht? Wenn die LWS und Hüfte komplett in Ordnung sind, würde ich mir als nächstes die Gefäße angucken, ob es damit zusammenhängen könnte. Ist eine Ischämie (Minderdurchblutung) vorhhanden, können entsprechende nicht mehr versorgt werden und die Muskeln reagieren mit Brennen und Krämpfen, da sie kein Sauerstoff mehr bekommen, bei Belastung ohne Sauerstoff bildet sich Laktat und der Mangel bewirkt ein brennen/krampfen. Interessant wie, was und wie viel du trainiert hast und ob du gemerkt hast, dass es sukzessive schlechter wurde. Hast du denn mal aufs dehnen verzichtet? LG  
    • Nabend,  Bleibt artig. Man muss sich nicht in die Haare deswegen raufen.  Ja mir geht es bescheiden.  Man könnte sagen kacke. Jeden Tag kämpfen. Jeden Tag hoffen, dass der Spuk ne Ende hat.  Es gibt Stunden da ist alles locker. Aus dem Nichts kommen die Beschwerden. Und nein, die Psyche ist ok.  Trotz KG und Anwendungen.  Habe vor 14 Tage mal den Jan Lingen angeschrieben. Bisher keine Antwort.  Laut Schulmedizin sei alles gemacht worden. Wirklich alles?  Habe mal Schuheinlagen gehabt. Die Wölbung drückt auf den Nerv. Ein weiter laufen nicht machbar.  Sobald ich eine lange Gehstrecke laufe passiert es. Muss dann ausruhen und auf ne Bank setzen. Auch in Ruhe Zustand..  Stelle ich die Beine locker auf wenn ich auf dem Sofa liege, ja dann sind alle Muskeln locker und melden sich nicht.  Laborwerte, die Standard sind alle OK. Neurologe nichts gefunden.  Manchmal denke ich, weil ich so viel trainiert habe und an Gewicht was zugenommen habe Sind die Muskeln strammer geworden. Und diese Anspannung der Muskeln und Haut das ist. Nur eine Vermutung. Da schaut auch kein Arzt mehr drauf. Stehe alleine mit diesen Problem da. Und die Lebensqualität hat sich stark verändert 😣 Habe selbst den Jan Lingen von mir ne Video geschickt
    • Um immer wieder das gleiche zu schreiben ist sie zu kostbar ja. Wenn du nur einige Minuten hier verbracht hättest, wüsstest du wie viel wir für das Forum tun. 1min Suchzeit und schon den ersten Thread entdeckt. weiteres Beispiel nach 2min Wenn du also ein Problem hast, fass dir erstmal an die eigene Nase. LG

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