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gomez

HWS Schwindel was kann ich noch tun?

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Hallo Forum!

Ich leide seit bald 5 Jahren (es wurde langsam immer schlimmer) an einem diffusen Benommenheitsgefühl oder Schwindel (Schwanken bzw. Lift), je nach Tagesform und häufigen Kopfschmerzen, die vom Hinterkopf hochziehen und sich letztendlich hinter dem rechten oder linken Auge konzentrieren. Hin und wieder fiept ein Ohr für kurze Zeit, ganz selten ist es um das Ohr auch mal taub.
An ganz schlechten Tagen können noch andere vegetative Symptome wie "nicht so richtig einatmen können" bzw. eine "schwere Brust" und ein generelles Unwohlsein dazu kommen. Die Beklemmung/Unwohlsein geht eher von der BWS aus, so scheint es mir. Hier habe ich auch häufig verspannte Muskeln im Bereich rechtes Schulterblatt und darunter.

Mein Schulter-Nackenbereich ist ständig verspannt und ich habe mir dieses sog. "Schildkrötenhaltung" angewöhnt - diese gewöhne ich mir gerade wieder ab aber es fällt mir sehr schwer!
Auch spüre ich oft wie einen unsichtbaren Helm um meinen Kopf - kein Druck, eher wie Watte - von dem der Schwindel auszugehen scheint.
Oft wird der Schwindel schlimmer wenn ich länger den Kopf gedreht oder nach unten geschaut habe und dann wieder geradeaus schaue - es zieht so richtig nach im Kopf und schwankt dann kurz. Ansonsten kann es auch mal zu kurzen Schwindelattacken kommen die sich anfühlen, als würde sich irgendwas lösen oder als würde es mich nach hinten wegziehen.

Besonders der Schwindel hat mir früher ziemlich viel Angst bereitet, ich habe deshalb sogar schon einen Psychotherapie hinter mir und kann nun damit umgehen. Weg ist er aber leider nicht, die Therapeutin meinte am Ende "da muss noch was anderes sein".

Alle wichtigen Ärzte wurden zum Teil mehrfach besucht: Hausarzt, HNO, Augen, Neurologe inkl. MRT Kopf, Orthopäde inkl. MRT HWS, Innere mit 24h EKG und Schellongtest (Blutdruck), Zahnarzt (CMD), diverse Blutuntersuchungen. Gefunden hat keiner was richtiges, am ehesten vermuteten alle, dass Verspannungen die Ursache sind.

Eine vom Orthopäden veranlasste Akupunkturtherapie habe ich nicht gut vertragen, es wurde eher schlechter auf keinen Fall besser. Osteopathie und Atlastherapie hat mir dann kaum bis gar nicht geholfen, es kam eher noch ein Kribbeln am/im Ohr hinzu das dann aber wieder verging. Eine Aufbissschiene vom Zahnarzt trage ich jetzt Nachts, für die obigen Beschwerden bringt sie nichts. Manuelle Therapie mit Triggerpunktbehandlung war sehr gut, Kopfschmerzen und Verspannungen wurden weniger, aber Schwindel/Benommenheit blieb. Es ist aber leider nicht nachhaltig gewesen.

Fitnessstudio oder auch anderer Sport wie Joggen verschlechtert die Symptome momentan eher. Ich hatte Tage wo es mir nach einem Fitnessstudiotag am Folgetag so elend ging (siehe oben Unwohlsein usw), dass ich mich fast nicht zur Arbeit getraut habe.
Ich mache jetzt seit einiger Zeit Yoga was mir zumindest teilweise gut zu tun scheint. Aber es ist kein echter Durchbruch spürbar, Verspannungen sind praktisch ständig da. Immerhin hatte ich keinen solchen starken Schwindelanfall mehr, seit ich bei der manuellen Therapie war bzw. Yoga begonnen habe.
Gerade bin ich wieder bei der manuellen Therapie und die Therapeutin, die ich für wirklich sehr gut halte, versteht nicht, warum meine Muskeln immer wieder so zu machen. Sie kann den Schwindel inklusive "Wolken um den Kopf" mit gezielten Griffen an den kurzen Nackenmusklen auslösen. Außerdem gibt es praktisch immer heftige Triggerpunkte am Hals und in der Schulter, der Schmerz zieht bis hinter die Augen.

Wenn ich Augenübungen mache (Augen hoch, runter, rechts, links) wird mir anfangs immer ganz schwindelig und ich merke, wie meine Nackenmuskeln mitarbeiten. Mit der Zeit geht es besser.

Gibt es denn gar nichts, was ich vor allem gegen diesen Schwindel machen kann?? Ich bin langsam so verzweifelt :-(

Viele Grüße,
gomez

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Servus Gomez,
ich bin mir fast sicher, nach deiner Beschreibung könnte es ein periphere "paroxysmaler Lagerungsschwindel" ausgelöst durch bewegliche Gewebeteilchen im hinteren Bogengang des Gleichgewichtsorgans sein. Diese Art von Schwindel ist aber sehr gut therapierbar und du brauchst nicht mal zum Arzt zu gehen, das kannst du selber gut behandeln. Prinzip der Behandlung, ist es den Schwindel zu provozieren. Es kann dabei zu Übelkeit und erbrechen kommen! Meine Patienten hassen das "Manöver". Es gibt zwei Arten von Manöver, je nachdem welcher Bogengang betroffen ist. Am besten wäre es, wenn du dich ein wenig mit dem Thema beliest. Es gibt dazu auch verschieden Tests um heraus zu bekommen welcher Bogengang beroffen ist. Ich kann dir ja mal 2-3 Adessen geben wo du was darüber lesen und sehen kannst:
https://www.youtube.com/watch?v=ePodC5wHR7c

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Deutsches-Schwindelzentrum-IFB-LMU/de/Patienten/Download/BPPV/index.html

http://www.neurologie.uni-goettingen.de/index.php/peripherer-paroxysmaler-lagerungsschwindel-ppls.html

Ich hoffe es war der richtige Tip für dich, ansonsten würde ich mich mal von einem Neurologen begutachten lassen.

Viel Glück, Gianni

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Hallo Gianni,

danke für deine Rückmeldung. Ich war im Verlauf der Zeit schon bei zwei Neurologen und 2x bei einem HNO Arzt und die haben, wenn ich das richtig sehe, auch genau diese "Umkipptests" mit mir gemacht. Dabei ist keinerlei Schwindel oder Nystagmus aufgetreten. Der HNO hat zusätzlich noch eine kalorische Spülung und diverse andere Tests gemacht, das kam mir schon relativ detailiert vor bzgl. Gleichgewichtssinn.

Dazu muss ich sagen, dass mein Schwindel auch niemals ein Drehschwindel ist, sondern nur Schwank-/Lift-artig...

LG,
gomez.

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...mist, und ich war mir so sicher. Erzähl doch mal näher wo du sonst noch warst. Wie sieht es mit dem Kardiologen aus? Viele Schwindelanfälle sind reine Herzsachen. Hast du deine Arterien checken lassen, Carotis, A. vertebralis usw.? Hast du bildgebende Untersuchungen machen lassen? Sprich HWS, Kopf? Wenn es nach einer MT der HWS besser wird, riecht es nach einer stenosierung zwischen C0 und C5 da läuft diese A. vertebralis durch. In diesem Bereich ist auch der Nervus Vagus für das vegetative System.
Dann fällt mir noch ein, hast du vor diesen 5 Jahren mal einen Zeckenbiss gehabt oder eine infektiöse Erkrankung? Wurde das Hirnwasser untesucht? Was nimmst du für Medikamente?
Du musst hier nicht alles über dich erzählen, das ist nur mal so als Anhaltspunkte für dich, was man an Untersuchungen noch machen könnte. Es gibt für jede Krankheit eine Ursache aber das ist Detektivarbeit.

Servus, Gianni

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Ich haette zwar nicht auf Drehschwindel getippt - der praesentiert sich ganz anders, aber eine einseitige oder beidseitige vestibulaere Unterfunktion und Untersuchung in einer Schwindelklinik haette ich auch vorgeschlagen.
Wenn es um Schwindel geht, der schon seit mehr als 5 Jahren besteht, wird sich eine Ursache eventuell nicht mehr herausfinden lassen und auch wird es in dieser Zeit zu so vielen Sekundaerproblemen gekommen sein, dass es nicht mehr nur darauf ankommen wird, das urspruengliche Problem zu behandeln.
Ich wuerde vorschlagen eher im Rahmen von chronischer Schmerztherapie vorzugehen - also allumfassend. Z.B Physio fuer Bewegungseinschraenkungen, Atemtherapie zur Untersuchung und Behandlung fuer evtl. vorliegende Hyperventilation, Massage und Relaxionstherapie, Fitness (wenn dir das Training im Fitnessudio Probleme gibt, ist dein Trainingsprogramm falsch, nicht die Tatsache, dass du dich koererlich anstrengst ... und wer hat dir gesagt, dass du joggen sollst, wenn du ohnehin einen voellig verkrampften Nackenbereich und Schwindelattaken hast???).
Meine Meinung, :)
Gruss,
Anna

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@Gianni
Ich war im Prinzip bei allen Fachärzten - HNO, Augen, Innere, Kardio, MRT Kopf und HWS, Arterien sind gecheckt, Langzeit EKG, Belastungs EKG alles o.B. bzw. "normale" Abnutzung. Meine Fehlhaltung ist das einzige neben den Verspannungen, was auf eine Ursache hindeutet.

Ein Zeckenbiss ist mir nicht bekannt, habe auch keine anderen Infektionskrankheiten gehabt soweit ich weiß - Hirnwasser wurde nicht untersucht. Medis nehme ich keine außer halt manchmal Kopfschmerztabletten - die wirken aber oft auch nicht bei den Schmerzen...

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@Anna
Ja ist schwer den richtigen Weg zu finden weil die Ärzte auch eher unwillig reagieren hab ich das Gefühl. Man wird direkt in die Psychoecke gesteckt. Das erste was ich bekommen hab als ich mich vor 5 Jahren beim Hausarzt vorgestellt hab war (ohne weitere Facharztbesuche) ein Antidepressivum gegen den Schwindel.... Hab ich aber nie genommen das war mir zu krass. Bin stattdessen zu einem (schlechten) Neurologen der hat mich auch nur durchgeschleust zur Psychosomatik. Damals war ich noch völlig planlos und hab erstmal ne Psychtherapie gemacht, hat mir geholfen mit dem Schwindel umzugehen, mehr aber auch nicht.

Du hast sicher damit recht, dass der Schwindel damals eventuell gar nicht mehr der Schwindel ist den ich jetzt habe. Wer weiß. Und die Muskeln können sich ja auch verspannen WEIL einem schwindelig ist hab ich gelesen. Ist schon so ne Art Teufelskreis.

Ich denke auch ich werde mich, falls die MT jetzt nicht besser anschlägt, in einem Schmerzzentrum vorstellen. Der Kopfschmerz ist neben dem Schwindel ja auch extrem einschränkend und vielleicht können die mir ja doch noch irgendwie helfen. Die bieten hier neben Schmerztherapie auch Akupunktur, Osteopathie und manuelle Therapie dort an.

Zum Thema Fitness: Ich weiß nicht was ich hätte noch probieren sollen, die haben sich in dem Studio wirklich gut gekümmert und selbst die speziellsten Übungen bzw. komplett sanftes Training hat sich nicht gut angefühlt. Mit dem Yoga komme ich da deutlich besser klar gerade.

Das mit dem Joggen hat mir keiner gesagt, das hab ich einfach gemacht ;-) aber dann auch gelassen als ich gemerkt hab das es nix bringt außer Schmerzen.

LG!

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Hallo,
bitte denk daran, dass man vor allem in Deutschland von der "Psychoecke"spricht und das als negativ empfindet. In den meisten aussereuropaeischen Laendern akzeptiert man, dass die Psyche ein Bestandteil des Menschen ist, der zur vollkommenen Gesundheit genauso dazu gehoert wie der Koerper. Das bedeutet nicht, dass man jedem Antidepressiva verschreibt oder eine Untersuchng des Psychiaters, sondern dass Erklaerung/ Erziehung/ Entspannung/ Atemtherapie usw. angeboten wird - wie Du es ja schon erfahren hast. Gibt noch andere Bestandteile, wie z.B. das berufliche und familiaere Umfeld...
Die Schmerzlinik wird Dich vom bio-mechanischen Denken zum bio-psycho-sozialen bringen. Und dir erklaeren, dass deine heutigen Probleme nichts mehr mit der eigentlichen ´Verleztung´ zu tun haben. Wahrscheinlich wird dir auch keine lokale Therapie (z.B. MT) angeboten sondern eher ganzheitliche und das ueber mehrere Monate. Aber das wird der Befund bestimmen.
Ich faende es sehr interessant wenn du weiter berichten wuerdest.
Gruss,
Anna

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Hi Anna,
ich gebe dir völlig recht und habe das für mich auch selbst erfahren, dass gerade Schwindel eine starke psychische/soziale Komponente hat, vor allem wenn er in Situationen auftritt, wo man ihn so gar nicht gebrauchen kann (autofahren z.B.). Ich fand es im nachhinein nur ziemlich blöd nicht erst alle nötigen Untersuchungen bei Fachärzten zu bekommen um zu klären woran es liegen könnte, bevor man mir so ein Mittel an die Hand gibt.

Ich werde, sofern meine MT jetzt nicht gut anschlägt, direkt nach Ostern mal die Schmerzklinik besuchen und kann dann gern nochmal berichten :-)
LG
gomez.

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Hallo nochmal,

ich hätte gern noch eine (Fach-) Meinung falls möglich:
Und zwar hab ich jetzt eine Schmerztherapie begonnen, wo LnB und FDM mit den Engpassdehnungen für zuhause angewendet wird. Ich habe grundsätzlich das Gefühl das geht in die richtige Richtung. Aber nachdem ich jetzt mal zwei Wochen auch raus aus dem Job war und überhaupt nicht am Schreibtisch vorm PC o.ä. saß sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

1. Mein Steißbein tut häufig (leicht) weh. Auffällig war das nach einem langen Flug, danach war der Schwindel auch deutlich stärker für ca. 1 Tag.

2. Es zieht in den BWS Bereich und von da in die HWS/Kopf, ich habe das Gefühl alles wäre verkürzt im Rücken, kann mich schlecht vorbeugen und wenn ich eine Dehnübung (sitzend nach vorne beugen, dabei Doppelkinn machen) mache nimmt der Schwindel manchmal zu.

3. Meine Füße haben öfter eine gewisse Krampfneigung: es krampft nie wirklich fühlt sich aber so an als würde es gleich losgehen. Dazu kommt es mir oft so vor als hätte ich nicht alle Kraft in den Beinen, die ich haben sollte (?)

4. Die Schmerzen vor allem links in der Schulter gehen einfach nicht weg. Es ist zum Teil ein reißender bzw. brennender Schmerz, sodass ich auf der Seite die Dehnungen nicht so intensiv machen kann wie rechts. Es ist auch irgendwie tief drin, durch Draufdrücken von oben kann ich den Punkt kaum erreichen.

Meine Frage jetzt: KANN das Steißbeine eine Rolle bei meinen ganzen Problemen weiter oben spielen? Meine Physiotherapeutin vorher hatte schonmal diesen Verdacht und hat mich daraufhin behandelt, aber es wurde nur kurzzeitig besser. Eine andere Therapeutin hatte meine Füße in Verdacht. Könnte das sein??
Mir wäre hier jetzt einfach nochmal eine (oder gerne mehrere) externe Meinung wichtig, ich habe natürlich vor bei der nächsten Sitzung auch den zuständigen Therapeuten nochmal drauf anzusprechen!

DANKE! :-)

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Hallo! Dein Problem hört sich sehr komplex an. Hab mir nicht alles jetzt durchgelesen, aber ich denke dass es bei dir mehrere Sachen sind die zu diesen Problemen führen könnten. Steißbein glaube ich jetzt nicht. Blockaden in der ws und den oberen hws Gelenken können vegetative Symptome verursachen. Die oberen kopfgelenke v.a der Atlas würden bei einer Fehlstellung viele deiner Beschwerden machen. Schwindel, Tinnitus, Kopfschmerz, taubheitsgefühle vom Ohr durch eine Irritation eines best. Gehirnnerves. Ich könnte mir auch vorstellen das es zusätzlich einige sog.triggerpunkte gibt im Bereich der nackenmuskulatur, hinterhaupt. Das sind Schmerzpunkte, stecknadelkopfgroße Kontraktionsknötchen die die Eigenschaft haben ausstrahlende schmerzen zu produzieren, taubheitsgefühle und schmerzen von Zunge und Ohr zB. Kopfschmerzen. Auch eine Kieferproblematik (Verspannung der kiefermudkulatur) kann zu diesen Symptomen führen

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Ja, also Triggerpunkte sind definitiv vorhanden und wurden auch schon mehrfach behandelt, kommen aber immer wieder. Habe da schon mehrere Physiotherapeuten/Manualtherapeuten in die Verzweiflung getrieben :-/

Blockaden, damit meinst du wirklich Wirbelblockaden? Weil die sind eigentlich nicht vorhanden bzw. es wurde nicht wirklich besser wenn etwaige Blockaden entfernt wurden. Was aber definitiv da ist sind die massiven Verspannungen/Verhärtungen. Ich denke auch, dass dadurch Nerven usw. gereizt werden, nur was kann man da noch tun!?

Gibt es denn nicht eine Art Klinik oder so, wo man mal einen Tag von Kopf bis Fuß durchgecheckt werden kann in Bezug auf muskuläre Probleme?

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Eigentlich sollte ein physio mit einer MT Ausbildung schon in der Lage sein dich durchzuchecken wo deine Beschwerden evtl. herkommen. Natürlich würde ich mich auch mal von nem Neurologen untersuchen lassen da du neurologische Symptome aufweist. Das hast du aber alles schon hinter dir. Brennende Schmerzen in der Schulter können übrigens auch Hinweis für eine Periphere nervenirritation sein aus der hws. Krampfartige Schmerzen oder kurz vor nem Krampf kann auch wieder eine Irritation vom veg. Nervensystem sein, dessen Ursprung aus der bws kommt. ZB. Durch wirbelblockaden. Selbst wenn alle Wirbel an der richtigen Stelle sind kann das veg. Nervensystem eine Funktionsstörung haben. Es gibt dafür bestimmte Tests der bws. wo man die Beweglichkeit und das Bindegewebe anschaut. Vegetativ . Wird vieles versorgt, der Kopf, armbereich, die ganzen Blutgefäße was auch zu Wadenkrämpfen und Kopfschmerzen führen kann. Auch muskelverspannungen lassen nie wirklich nach da die Voraussetzung dafür eine gute Durchblutung ist. Werden also arterielle Blutgefäße veg. Nicht richtig angesteuert wird der Muskel nicht ausreichend durchblutet und die Verspannungen lösen sich nicht. Was die triggerpunkte angeht die immer wieder kommen, können diese auch nurein weiteres Symptom sein und nicht die Ursache. Die sog. Triggerpunkte stimmen zB. Zu 80 Prozent mit den akupunkturpunkten überein. Diese haben einen Organbezug und liegen auf Energiebahnen So können Beschwerden an mehreren Orten zB im Verlauf dieser Bahn vorkommen. Auch das veg. Nervensystem hat einen organbezug. So ist in der bws seine Schaltstelle, es versorgt innere Organe und ein weitere nervenstrsng versorgt zB. Die Blutgefäße. Wadenkrämpfe und Kopfschmerzen können somit also mit der Blase Zusammenhängen da das sog. Blasenmeridian hier verläuft. Außerdem würde man in dem Verlauf auch triggerpunkte/Akupressurpunkte finden. auch das Veg. Nervensystem versorgt die Blase und entspringt von der bws. Vielleicht gibt es da irgendwelche Zusammenhänge. Somit kann man zB. Triggerpunkte immer wieder behandeln wenn eine Funktionsstörung innerer Organe besteht. Das sind nur paar Gedankengänge. Problemchen können halt sehr komplex sein. Auch eine muskelverspannungen kann massiert werden wir sie will wenn diese ebenfalls nur ein Symptom und nicht die Ursache ist. Wenn zB.die einzelnen wirbelsegmente der bws zu steif, also zu unbeweglich sind dann wird sich die darüberliegende Muskulatur verspannen. Dich also nur auf deine Muskeln durchzuchecken ist Quatsch. Man braucht eine ganzheitliche Sichtweise. Die Frage ist halt wo die Henne und wo das Ei ist. Vielleicht solltest du dir doch nochmal überlegen auch noch zu nem Osteopathen zu gehen. Der kann dich befunden auf einer möglichen Funktionsstörung innerer Organe. Gruß Thomas

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Hallo und danke für deine ausführliche Antwort :-)

Deinen Ansatz find ich sehr interessant, zumal ich zusätzlich an einer sehr therapieresistenten Neurodermitis leide. Mein Osteopath damals hatte auch irgendwann die Leber im Verdacht und mich dann zu einer Heilpraktikerin geschickt. Diese hat mir dann zig Mittelchen "verschrieben" die ich dann fleißig eingenommen habe, leider ohne Erfolg. Den Ansatz fand ich damals schon nachvollziehbar aber scheinbar war es nicht der richtige Weg.

Momentan hab ich eine TCM Medizinerin auf meiner Liste die ich eventuell mal besuchen würde. Sie wurde mir emfpohlen. Vielleicht kann sie mir besser helfen? Du erwähntest ja auch die Akupunkturpunkte usw. in Zusammenhang mit den Triggerpunkten...

Es ist halt auch jedes Mal eine kostenintensive Sache :-(

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Guest sleepyhat

Hallo Gomez,

 

hast du eine Lösung für deine Probleme gefunden? Das was du geschildert hast-ich habe 1:1 das selbe inkl. aller Beschreibungen- auch das mit den "gefühlt" zu schwachen Beinen, die Gefühle im Schulterbereich dass da was nicht ok sein könnte - gerne unter michi.gruen@gmail.com zum Austausch melden

 

Lg Michael

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Guest
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    • Guest Moritz87
      By Guest Moritz87
      Hi zusammen,
      ich leide mittlerweile seit über 6 Monaten unter chronischen Kopfdruck/Kopfschmerzen. Er erstreckt sich hauptsächlich auf die linke Kopfhälfte und die Kopfmitte. Die Schmerzen sind erstmals neben dem linken Ohr aufgetreten, dann an der Schläfe, Stirn, Kopfmitte und leicht am Hinterkopf. Außerdem verspüre ich, gerade beim Spazieren gehen, auch öfter einen Schwindel. Insgesamt ein sehr unangenehmes Gefühl. Ich habe schon ein paar Behandlungen hinter mir wie zB MRT Kopf, EEG, EKG, Blut etc. Alles ohne Befund.
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    • By Jowe
      Das Buch, Manuelle Therapie Bewegen und Spüren lernen, von Jochen Schomacher, 5. Auflage Thieme Verlag, ist in einem sehr guten Zustand mit Schutzhülle. Abholung möglich,Gewicht: ca 1 kg
      aber auch per Versand möglich ( zzgl. 3,79€ )
       
      Manuelle Therapie von Thieme, 5. Auflage ISBN: 978 3 13 110685 8 

    • Guest TAMARA
      By Guest TAMARA
      Hallo , meine Illusakralgelenke Schmerzen immer mehr. Hatte 2016 LWS-Versteifung, da linkes Bein beteiliegt war. Immer noch Schmerzen im Rücken; Schwäche im linken Bein und Taubheitsgefühle bestehen immer noch leicht. Dazu HWS-Überstreckung mit oft sehr starken Nackenschmerzen, gelegentlich mit Übelkeit und/oder Taumel. Dazu kommt seit Jahrzehnten eine Fibromyalgie (anerkannt 2006 durch Rheumatologen). 
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    • Guest Gazo94
      By Guest Gazo94
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    • Guest Vito
      Ich lege mal Veto ein! Nicht generell, aber grundsätzlich!   Das mit den Anpressdruck in den ersten zwei Wochen sehe ich genauso, aber warum sollte die verkümmerte Muskulatur nicht mit kleinsten Bewegungen ab der dritten Woche trainiert werden? Z. B. das An-/Hochziehen der Kniescheibe?   Und ich lese das mit der Orthese so, dass nur in den ersten zwei Wochen das Knie ruhig gestellt werden soll. Wie soll das auch bitte danach gehen? Soll der Patient je zwei Wochen fix in 40 bzw. 90 Grad Flexion rumlaufen, das betroffene Bein bzw. Unterschenkel aber nicht in Extension bringen dürfen? Dann ist er ja sozusagen dreinbeinig unterwegs und u. a. der m. biceps femoris verkürzt stark. Das mit der Orthese wird so gemeint sein, dass max. bis 40 bzw. 90 Grad als Begrenzung gebeugt werden darf, aber nach vorne darf sehr wohl bis 0 Grad gestreckt werden.   Bin auf Austausch gespannt.   Kollegialer Gruß
    • Guest Sylvia
      Edit:   "dass genau aus den gen. Gründen (Anpressdruck ...) AUẞER Physio und die Bewegungsschiene nichts gemacht werden sollte."
    • Guest Sylvia
      Servus,   ich kenne es von einem befreundeten Chirurgen, von dem ich auch regelmäßig Patienten habe, dass genau aus den gen. Gründen (Anpressdruck ...) Physio und die Bewegungsschiene nichts gemacht werden sollte. Daher empfiehlt mein Freund auch die Bewegungsschiene im Falle eines retropatellaren Knorpelschadens erst ab der 3. Woche post-OP. Die Oberschenkelmuskeln müssen bewusst zurückgebildet werden. Die werden ja ruckzuck wieder da sein. Nach passiven Bewegungen und Mobilitätsübungen in der Physio kommen dann Stabilitätsübungen und erst danach Muskel-/Kraftaufbau.    Wenn Dein Patient diese Übung des Kollegen gemacht hat, könnte das kontraproduktiv (gewesen) sein, was zu anderen Problemen führen kann (mangelnde Stabilität des neuen Knorpels und Knorpelgenerats). Könnte, nicht muss!    Manchmal ist weniger mehr!   LG

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