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Hey!!
Ich würde gerne mit Kindern arbeiten und bin nun am Überlegen ob ich lieber die Bobath Fobi mache oder Vojta. Könnt ihr evtl. weiter helfen welche Vorraussetzungen ich da brauch und vielleicht sogar ein paar Erfahrungen mit der jeweiligen Fobi berichten???

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Ich kann dir so viel sagen, dass es einfach zwei total unterschiedliche Konzepte sind, die halt durch verschiedene Techniken an ihr Ziel kommen.

Was immer recht gut ist, wenn man bei den Fortbildungskursen mal anruft und fragt, ob man mal einen Tah hospitieren kann. So kannst du dir am besten ein Bild davon machen, was auf dich zukommen wird, wie dir der Unterricht der Fortbildung gefällt und welche der beiden Fobis du dir am besten vorstellst.

Da diese beiden sehr unterschiedlich sind ist es gut möglich, dass dir die eine mehr liegt und mehr Spaß macht als die andere. Von daher nutze die Möglichkeít und schnupper in beide mal rein. Jede größere Aus- und Fortbildungsstätte lässt dich mal einen Tag reinschnuppern. Und falls nicht dann hast du gleich einen Kurs in den du besser nicht gehen solltest.

Hoffe ich konnte dir helfen.
LG
Chris

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Als Eltern von 2 Kindern können wir Vojta sehr empfehlen. Es ist zwar für Kind und Eltern und sehr hart, aber bei regelmäßiger Anwendung mit großem Erfolg. Das den Eltern zu vermitteln ist eine große Aufgabe

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Für mich heißt Vojta viel Zwang - vlt hab ich auch ein falsches Bild - aber ich bezweifle dass ohne positive Motivation geschaffene Verknüpfungen im Gehirn psycho-sozial verwertbar sind. Auch, wenn man als Patient die eigene Therapie nach einigen Jahren vlt komplett vergessen hat. So ist die Erinnerung mit den entsprechenden Gefühlen irgendwo doch gespeichert und im Hintergrund immer anwesend. Das würde ich für mein Kind einfach nicht wollen.

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Da gibt es zu bedenken: Es handelt sich nicht um Therapiemethoden, sondern um Konzepte.
Vom neurologischen Ansatz gelten heute beide Konzepte als veraltet.
KG-ZNS (PNF) ist das Zauberwort der Gegenwart!!!

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irritiert...so kann man es auch sagen. Ich bewerte die Erfolge der Methode(n) nicht, da würde ich mich ja über sämtliche Wissenschaft stellen, aber die Eltern sind nicht irritiert - denen geht es schlecht, wenn ihr Kind weint. Das heisst ausdrücklich NICHT, dass ich Vojta verurteile, aber diese Manipulation durch beschönigende Sprache stört mich.

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Bei der Arbeit mit ICP Kindern gibt es keine allein heilende Methode, alle großen Konzepte haben ihre Berechtigung und ihren Nutzen. Du musst für dich entscheiden, nach welchem Konzept du die nächsten 30 Jahre arbeiten kannst oder doch beides machen… Für Bobath braucht man viel Kreativität und einen ausgeprägten "Spieltrieb". Bei Vota ist mehr "Technik" im Spiel.

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Also ich habe die Bobath -Kinder Fobi gemacht und bin auch noch am überlegen Vojta auch noch zu machen. Weil wie oben schon genannt ist beides in Kombination  (finde ich ) am besten . 

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Kommentare

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    • Von norali
      Wo finde ich ausführliche Befunde in der Neurologie
    • Von PhysioWissen
      Das so genannte Bobath-Konzept ist ein fester Bestandteil der Physiotherapie. Erfunden wurde diese Therapieform von der Physiotherapeutin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Karel Bobath. Mit diesem Konzept sollen vor allem Patienten mit Gehirnschädigungen oder Schädigungen des Rückenmarks behandelt werden. Die Basis dieser Therapieform ist die Möglichkeit, das menschliche Gehirm „umprogrammieren“ zu können.
      Das Gehirn ist lernfähig, so dass gesunde Hirnareale die Funktionen der geschädigten Bereiche übernehmen können. In vielen Fällen sind bei Hirnschädigungen nicht die Kontrollzentren beschädigt, sondern lediglich die Verbindungen sind gestört. Wenn Menschen nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt sind, können Therapeuten mit dem Bobath-Konzept erstaunliche Verbesserungen erzielen. Obwohl diese Therapieform zu sehr guten Ergebnissen führen kann, konnte bisher keine wissenschaftliche Studie den entsprechenden Nachweis erbringen. Die Behandlung nach Bobath muss immer so früh wie möglich ansetzen, damit die Patienten frühzeitig geschult werden können und falsche Lernprozesse und Vermeidungsstrategien vermieden werden können. Am besten sollte mit der Behandlung bereits während des Krankenhausaufenthaltes begonnen werden.
      Durch die Bobath-Therapie soll dem Patienten eine Kontrolle über seinen Muskeltonus ermöglicht werden. Auch die physiologischen Bewegungsabläufe sollen durch die Behandlung wieder verbessert werden. Das Bobath-Konzept wird auch erfolgreich bei Babys und Kindern angewandt, welche eine angeborene Hirnschädigung haben. Bei diesen Kindern werden Kopf- und Körperkontrolle geschult, sowie das Gleichgewicht und dessen Verlagerung trainiert. Der Patient soll keine monotonen immer wiederkehrenden Abläufe ausführen, sondern es wird ein variationsreiches Wiederholen angestrebt, wobei vor allem die Eigeninitiative der Patienten gefördert werden soll.
      Durch alltagsbezogene, therapeutische Übungen soll den Patienten geholfen werden, auch die betreuenden und pflegenden Angehörigen werden entsprechend eingewiesen. Zur Therapie gehört auch die korrekte Lagerung des Patienten, denn dadurch sollen vor allem Folgeschäden vermieden werden. Auch das Bobath-Konzept betrachtet den Patienten immer als Ganzes, und beschränkt sich nicht nur auf die erkrankten Bereiche. Das Erlernte soll vom Patienten im Alltag umgesetzt werden, um eine möglichst große Selbstständigkeit zu erreichen.
      Copyright: © Köpenicker - Fotolia.com
    • Von PhysioWissen
      Die Vojta-Therapie wurde von dem tschechischen Professor Vaclav Vojta in den 50-er und 60-er Jahren entwickelt. Professor Vojta entdeckte während seiner Arbeit als Neurologe, dass man in die Steuerung des Gehirns eingreifen kann. Auf diese Weise können Bewegung und Haltung positiv verändert werden.
      Der Professor stellte fest, dass jede Haltung und Bewegung im Gehirn des Menschen programmiert ist. Genauso kann das Gehirn auch „fehlprogrammiert“ sein, so dass Fehler im Bewegungsablauf oder Haltungsschäden entstehen können. Durch die Vojta-Therapie kann das Gehirn wieder richtig programmiert werden, so dass Probleme verschwinden oder sich zumindest grundlegend verbessern. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Aus diesem Grund werden bereits Fehlhaltungen bei Babys durch das Vojta-Konzept therapiert.
      Als Grundlage für diese Form der Therapie diente das Wissen um die motorische Entwicklung eines Säuglings im ersten Lebensjahr. An bestimmten Punkten des Körpers, auch Trigger-Punkte genannt, werden vom Therapeuten Reize gesetzt, um bestimmte Reflexe auszulösen. Diese gezielte Stimulierung bewirkt bestimmte im Gehirn programmierte Bewegungsabläufe und Haltungsmuster. Die Vojta-Therapie wird in verschiedenen Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt, sowohl in der Kinderheilkunde als auch in der Chirurgie, der Orthopädie und der Neurologie. Gerade bei Kindern ins diese Therapie teilweise recht umstritten, da diese Behandlung für die Kinder auch psychisch sehr anstrengend sein kann, so dass sie anfangen zu weinen und zu schreien. Da viele Mütter diesen Zustand nicht aushalten können, brechen sie häufig die Therapie vorzeitig ab.
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      Copyright: © Omid Mahdawi - Fotolia.com
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    • habe sie mir gerade runtergeladen und ganz nett, hab mich mal durchgeklickt und kann man sicher einiges lernen es gibt/gab anscheinend viel kritik bei der gekauften variante, dass es viele fehler gäbe. vielleicht haben sie das schon gefixt.
    • Hei,   mit am besten ist wirklich die Prometheus App

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