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Vojta oder Bobath????


svanni89

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Geschrieben

Hey!!
Ich würde gerne mit Kindern arbeiten und bin nun am Überlegen ob ich lieber die Bobath Fobi mache oder Vojta. Könnt ihr evtl. weiter helfen welche Vorraussetzungen ich da brauch und vielleicht sogar ein paar Erfahrungen mit der jeweiligen Fobi berichten???


Geschrieben

Ich kann dir so viel sagen, dass es einfach zwei total unterschiedliche Konzepte sind, die halt durch verschiedene Techniken an ihr Ziel kommen.

Was immer recht gut ist, wenn man bei den Fortbildungskursen mal anruft und fragt, ob man mal einen Tah hospitieren kann. So kannst du dir am besten ein Bild davon machen, was auf dich zukommen wird, wie dir der Unterricht der Fortbildung gefällt und welche der beiden Fobis du dir am besten vorstellst.

Da diese beiden sehr unterschiedlich sind ist es gut möglich, dass dir die eine mehr liegt und mehr Spaß macht als die andere. Von daher nutze die Möglichkeít und schnupper in beide mal rein. Jede größere Aus- und Fortbildungsstätte lässt dich mal einen Tag reinschnuppern. Und falls nicht dann hast du gleich einen Kurs in den du besser nicht gehen solltest.

Hoffe ich konnte dir helfen.
LG
Chris

Geschrieben

Hey!!
Das ist eine super Idee, da werde ich mich gleich mal schlau machen, wegen 1-2 Hospitationstage:) Vielen Dank

  • 2 years later...
Geschrieben

Als Eltern von 2 Kindern können wir Vojta sehr empfehlen. Es ist zwar für Kind und Eltern und sehr hart, aber bei regelmäßiger Anwendung mit großem Erfolg. Das den Eltern zu vermitteln ist eine große Aufgabe

  • 3 weeks later...
  • 2 weeks later...
  • 1 month later...
Geschrieben

Für mich heißt Vojta viel Zwang - vlt hab ich auch ein falsches Bild - aber ich bezweifle dass ohne positive Motivation geschaffene Verknüpfungen im Gehirn psycho-sozial verwertbar sind. Auch, wenn man als Patient die eigene Therapie nach einigen Jahren vlt komplett vergessen hat. So ist die Erinnerung mit den entsprechenden Gefühlen irgendwo doch gespeichert und im Hintergrund immer anwesend. Das würde ich für mein Kind einfach nicht wollen.

Geschrieben

Vojta ist eine schöne Therapie Methode und es gibt auch eine tolle befundung somit Erfolgs Kontrolle.
Nur das die Babys viel schreien irritiert die Eltern oftmals

Geschrieben

Da gibt es zu bedenken: Es handelt sich nicht um Therapiemethoden, sondern um Konzepte.
Vom neurologischen Ansatz gelten heute beide Konzepte als veraltet.
KG-ZNS (PNF) ist das Zauberwort der Gegenwart!!!

  • 3 weeks later...
Geschrieben

irritiert...so kann man es auch sagen. Ich bewerte die Erfolge der Methode(n) nicht, da würde ich mich ja über sämtliche Wissenschaft stellen, aber die Eltern sind nicht irritiert - denen geht es schlecht, wenn ihr Kind weint. Das heisst ausdrücklich NICHT, dass ich Vojta verurteile, aber diese Manipulation durch beschönigende Sprache stört mich.

  • 1 year later...
Geschrieben

Bei der Arbeit mit ICP Kindern gibt es keine allein heilende Methode, alle großen Konzepte haben ihre Berechtigung und ihren Nutzen. Du musst für dich entscheiden, nach welchem Konzept du die nächsten 30 Jahre arbeiten kannst oder doch beides machen… Für Bobath braucht man viel Kreativität und einen ausgeprägten "Spieltrieb". Bei Vota ist mehr "Technik" im Spiel.

  • 8 months later...
Geschrieben

Also ich habe die Bobath -Kinder Fobi gemacht und bin auch noch am überlegen Vojta auch noch zu machen. Weil wie oben schon genannt ist beides in Kombination  (finde ich ) am besten . 

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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