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Hallo liebe Physiotherapeuten,

ich nehme seit längerer Zeit wahr, dass mein Becken und meine Hüfte sozusagen isoliert sind, dass irgendwie keine Verbindung besteht. Ich habe Schwierigkeiten, mein Gleichgewicht zu halten und ich spüre meine Inneres in den Bereichen nicht. Sprich, ich kann keine Muskeln ansteuern und willentlich an- und entspannen.

Kurz zu meiner körperlichen Situation:
Ich (weiblich, 55 Jahre, sitzende Tätigkeit, in der Freizeit gerne Spazierengehen, täglich 15 Kilometer Radfahren, 1 x wöchentlich Tanzen) leide seit Jahren und diversen Verspannungen am ganzen Körper. Vor allem machen immer wieder der ISG-Bereich, die Hüftbeuger, die großen Pomuskelnsowie die Hals- und Schultermuskulatur und in der BWS C2 bis C6 in unterschiedlichen Gruppierungen Ärger - laut meiner Physiotherapeutin sind es in der Regel die Faszienansätze, die da Stress machen, weil sie verhärtet und voller Triggerpunkte sind.

Ursprung war vor ca. 25 Jahren der ISG-Bereich, der immer mal wieder zu Hexenschuss und totaler Unbeweglichkeit führte. Da ich hypermobil bin, habe ich vieles über die Jahre kompensieren können. Inzwischen bin ich jedoch Mitte 50 und die Hypermobilität scheint sich irgendwie ins Gegenteil zu verkehren. Vor allem Faszienverklebungen und dauerverspannte Muskulatur am ganzen Körper und damit einhergehende Gefühle des Nicht-richtig-tief-einatmen-könnens sind die "Wehwechen", die mich seitdem unbeweglicher und stellenweise auch gefühllos machen.

Ich bekomme seit ca. 4 Jahre regelmäßig alle 2 bis 3 Wochen (als Selbstzahler, ab und zu bekomme ich eine Verordnung von meiner Hausärztin) eine Doppeleinheit entweder Physiotherapie oder Osteopathie; beide Therapienformen helfen kurzfristig, die verspannten Bereiche zu lockern (und mir auch wieder mehr Atemraum zu geben), halten aber nicht lange, da wohl meine Grundspannung nie ganz nachlässt, sondern ich immer auf 20 bis 30 Prozent angespannt bin. Dass dadurch im Laufe der Zeit Muskulatur durch Daueranspannung verhärtet, ist mir inzwischen klar. Das Problem sind psychosomatische Ursachen, die ich an anderer Stelle auch bearbeite. Nur: wie bekomme ich die Muskeln wieder dazu, zu entspannen - wenn ich sie doch gar nicht mehr ansteuern kann?

Denn trotz diverser Hilfen und Entspannungstechniken wie Psychotherapie, Psychosomatische Klinik, Autogenes Training, Entspannungsmeditationen, sanfte Bewegtmeditationen, Yoga (Hatha und Nidra) sowie Aufarbeitung psychischer Baustellen scheint ein Großteil meiner Muskeln vergessen zu haben, wie sie sich entspannen können. Es fühlt sich so an, als könne ich sie nicht (mehr) ansteuern, als seien diese Stellen taub. (Ich finde es schwer zu beschreiben.) Das betrifft vor allem innenliegende Bereiche wie den unteren Bauch und den Beckenbereich. Eigenartigerweise kann ich die Beckenbodenmuskulatur durchaus ansteuern. Ich habe von meiner Physiotherapeutin mehrere Übungen bekommen, die aber bei Anspannen sofort ein sehr unangenehmes, elektrisches Kribbeln durch meinen Unterleib und Bauch bis hoch zur Magengegend jagen (und nein, das ist kein erotisches, sexuelles Kribbeln, das fühle ich und es fühlt sich definitiv anders an... 😉 ).

Seit einigen Monaten stelle ich wie gesagt fest, dass ich meinen unteren Bauch- und Beckenbereich innen im Grunde gar nicht mehr wirklich spüre. Es ist so, als sei die Verbindung eingefroren, versteift, taub oder sonstwie blockiert - wobei ich nicht das Gefühl einer Blockade habe, sondern halt ein Nichtwahrnehmen und somit auch ein Nicht-ansteuern-können. Das wiederum erschwert es für mich, das Gleichgewicht zu halten, wenn ich auf einem Bein stehe (z. B. Strümpfe anziehen, Yogaübungen machen, über felsige Untergründe mit lockeren Steinen laufen, etc...)

Ich habe meine Physiotherapeutin dazu befragt, was ich machen könne, aber sie wusste da auch keinen wirklichen Rat, da ich ja den Beckenboden durchaus ansteuern und auch wahrnehmen kann.

Daher bin ich etwas ratlos und überfordert, was just die Verbindung zwischen Bauch, Becken und Hüften angeht. Vielleicht weiß hier jemand etwas, was ich tun könnte, um die "vergesslichen" Muskeln wieder spüren und ansprechen und in der Folge gezielt trainieren, aber vor allem entspannen zu können? Oder aber auch, was vielleicht den Verspannungen nur noch mehr Vorschub leistet? Eine Bekannte empfahl mir einen hochfrequenten Massagestab, um die Verspannungen zu lösen. Kann so etwas wirklich helfen, sprich entspannen? Oder jagt das nicht vielmehr meine Angespanntheit noch höher?

Falls ihr noch weitere Infos braucht, fragt gerne.

Schon mal im Voraus vielen Dank fürs Lesen und Sich-Gedanken-machen. 🙏

Liebe Grüße
Raisa

bearbeitet von raisa

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Hallo Raisa,

ich finde du solltest nicht der Entspannung hinterherlaufen - denn damit behandelst du nur die Symptomatik.
Wichtiger ist, was ist die Ursache?
Als Therapeut lässt man sich auch gern mal bequatschen, weil es heute so schlimm verspannt ist.
Du brauchst Übungen - du sitzt den ganzen Tag und sitzt beim fahrradfahren - spazieren gehen ist toll - belastet dich aber nicht wie du es bräuchtest.
Viel wichtiger finde ich jedoch, dass du mal einen Termin beim Neurologen machst - das kribbeln klingt für mich in erster Linie wie eine neurologische Ursache.
Evtl ein stiller Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalstenose.
Gerade die Regionen die du angibst werden von den letzten Nerven versorgt L5/S1 und die Sakralregion - werden deine Genitalien auch taub bzw kribbeln?
Etwas ansteuern und etwas fühlen sind nochmal zwei verschiedene Schuhe.
 

LG

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Hallo lieber JanPT,

vielen Dank für deine Antwort! 😊

Ich lese daraus jedoch, dass ich doch nicht deutlich genug gemacht habe, was mein Anliegen ist.

 

Am 8.8.2020 um 09:24 schrieb JanPT:

das kribbeln klingt für mich in erster Linie wie eine neurologische Ursache.

Das Kribbeln ist eher eine Art Stromstoß, die blitzschnell vom Genitalbereich bis ungefähr zum Solarplexus schießt. Das habe ich bei jedem Anspannen des Beckenbodens, auch wenn ich es direkt nacheinander mache.

 

Am 8.8.2020 um 09:24 schrieb JanPT:

Gerade die Regionen die du angibst werden von den letzten Nerven versorgt L5/S1 und die Sakralregion - werden deine Genitalien auch taub bzw kribbeln?

Nein, weder kribbeln noch Taubheitsgefühl.

 

Am 8.8.2020 um 09:24 schrieb JanPT:

Etwas ansteuern und etwas fühlen sind nochmal zwei verschiedene Schuhe.

Inwiefern sind das zwei Paar Schuhe? Um eine/n bestimmte/n Muskel/Gruppe ansteuern zu können, muss ich sie/ihn doch spüren... besser gesagt, muss ich doch fühlen "aha, da tut sich etwas"... Oder etwa nicht?

 

Am 8.8.2020 um 09:24 schrieb JanPT:

ich finde du solltest nicht der Entspannung hinterherlaufen - denn damit behandelst du nur die Symptomatik.

Die Anspannung ist natürlich lediglich das Symptom. Wie gesagt behandelte ich an anderer Stelle mit Psychotherapie die Ursachen der Anspannung. Denn ich bin seit Jahrzehnten innerlich auf Kampf und Angriff eingestellt, meine Muskeln sind daher dauerverspannt. Entspannung scheint zu helfen, dass Anspannung und Druck in mir nachlassen, und so die Muskulatur nicht mehr in Dauerspannung ist, sondern in entspannten Zustand auch loslassen kann, weil sie wieder beweglich sind. So habe ich den Zusammenhang jedenfalls bei sowohl meiner Psycho- als auch Physiotherapeutin verstanden.

Was meinst du, nach welcher Art Übungen bzw. für welche Zusammenhänge für den Beckenbereich sollte ich meine Physiotherapeutin fragen? Und wie kann ich den Bereich insgesamt entspannen? Mir fällt nämlich gerade ein, dass ich vergessen habe zu erwähnen dass ich bei z. B. Autogenem Training, bei dem ich auf dem Rücken liege (und mein Fokus auf Loslassen und Lockerwerden liegt), permanent irgendein Muskel im rechten Pobereich minimal angespannt ist (ich kann nicht sagen, welcher Muskel es ist, ich vermute, es ist der rechte Pomuskel; es kann aber genauso gut von der linken Seite kommen oder direkt vom Kreuzbein). Merke ich es, lasse ich los, aber keine drei Sekunden später ist er wieder angespannt. Das geht die ganze Zeit so und es ist der einzige Bereich meines Körpers, bei dem ich spüre, dass er nicht loslassen kann.

Ich hoffe, ich konnte jetzt etwas klarer beschreiben, wo mein Problem liegt: es geht um die Lockerung und Entspannung des Beckenboden- und Unterbauchbereichs.

Viele liebe Grüße 😘

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Hallo raisa,

ich habe dein Anliegen schon genau verstanden.
Ein kribbeln oder sogar Stromstoß ist für mich eindeutig Nerval - würde direkt morgen mir einen Neurologen raussuchen und einen Termin machen.
Denn da stimmt irgendwas ganz und garnicht.
Wenn ich sowas höre, klingeln bei mir alle Alarmglocken.

Der Nerv hat außen die sensiblen Äste, innen die motorischen - d.h. es kann der Nerv eingeengt sein aber du kannst ihn noch ansteuern.
Spüren und ansteuern sind zwei verschiedene Dinge das eine ist motorisch, das andere sensibel.

Gut zu wissen wäre, dass nur ein trainierter Muskel sich wirklich entspannen kann.
Wenn du nicht die Ursache findet, kannst du dich totbehandeln lassen und es wird nicht besser - es scheint, dass du schon viel, viel Entspannung ausprobiert hast ohne wirklichen Erfolg - daher würde ich das ganze umkrempeln, dich Übungen machen lassen.
Hauptsäche Stabi und Übungen die, das sitzen kompensieren - also im Stehen oder liegen /Vierfüßlerstand.

Solange du elektrische Stöße bekommst, wenn du mit dem BB arbeitest, würde ich den komplett sein lassen und das als erstes abklären lassen.

 

LG

 

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Gast raisa

Hallo Jan,

jetzt bin ich verunsichert... Ich nehme dieses Stromstoßgefühl schon seit ewigen Zeiten wahr, mindestens aber seit 30 Jahren. Wie kann etwas so lange bestehen, aber keine (Folge)Schäden auslösen?

Es ist auch kein Stromstoß im Sinne von heftig und schmerzhaft, sondern eine kurze, minimale Wahrnehmung, welche ich allerdings in der Tat als unangenehm empfinde. Vielleicht beschreibt ein Kitzelreiz das Gefühl auch ganz gut. Kitzeln und Gekitzeltwerden ist für mich selbst beileichtem Kitzeln ab einem bestimmten Punkt auch schmerzhaft.

Wie gesagt, es ist schwer zu beschreiben...

Ich werde aber auf jeden Fall morgen mal nach einem Neurologen suchen, der Termine frei hat.

 

Zitat

Gut zu wissen wäre, dass nur ein trainierter Muskel sich wirklich entspannen kann.
Wenn du nicht die Ursache findet, kannst du dich totbehandeln lassen und es wird nicht besser (...).

Das habe ich auch vermutet. Deshalb ist ja meine Frage, wie ich Beckenboden und Unterbauch abseits von Autogenem Traning und Meditationen entspannen kann. Wenn du sagst, dass nur das Training die Entspannung erfolgen kann, muss ich mich da mal schlau machen...

Traininiert man denn beim Beckenbodentraining auch den Unterbauch oder muss man da andere Übungen machen?
 

Zitat

...Hauptsäche Stabi und Übungen die, das sitzen kompensieren - also im Stehen oder liegen /Vierfüßlerstand.

Meinst du hier, dass ich normale Übungen sitzkompensierend ausführen soll?Oder gibt es bestimmte Übungen, die das Sitzen kompensieren? Hättest du eine Buchempfehlung? Oder ein paar Stichworte, nach denen ich meine Physiotherapeutin fragen kann?

Ich danke dir schon mal ganz herzlich für deine Antworten 🥰 🙏🙏

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Bei einem Neurologen einen Termin zu bekommen wird etwas dauern, wenn das Problem seit 30 Jahren besteht sollte es egal sein ob du ein paar Wochen warten musst.
Der Beckenboden sitzt voller Nervenenden - wenn es ein andauerndes unangenehmes Gefühl ist, würde ich das schon abklären lassen.
Das Wort "Stromschlag" ist für mich der Trigger - wenn das ein Patient sagt, bin ich sofort im Verdacht auf Nerv - da ich das nur bedingt abklären kann, muss das ein Arzt übernehmen.

Verändert sich das Gefühl denn irgendwie?
Wenn du dein Becken kreisen lässt, knackt es, tut was weh, wird das Gefühl ausgelöst?
Nach einer manuellen Behandlung am unteren Rücken, ist das Gefühl dann anders?
Wenn du ihn angespannt hast und es wiederholst, verändert sich an der Wahrnehmung denn was?
Wie ist es wenn du regelmäßig den Beckenboden trainierst? Wird es besser?
Hast du möglicherweise vor ca 30 Jahren ein Kind bekommen?
Hat der/die Gynäkologin diesbezüglich nachgesehen?

 

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Hallo Jan,

alle Begriffe, die ich benutzt habe, um es zu beschreiben, sind nicht wirklich passend. Und mir fällt auch kein passender Vergleich ein...

Ich kenne ähnliche Empfindungen, wenn ich z. B. fröstele oder wie gesagt gekitzelt werde. Es fühlt sich an wie ein Kriechstrom. Meine Beine neigen zu einer Art Unruhe (laut meines Arztes noch keine Restless Legs), die nicht Fisch und nicht Fleisch ist, die sich aber wie Kriechstrom, wie Frösteln, wie Reizung anfühlen. 

Verschiedene Reizarten an verschiedenen Stellen; daher kam meine Hausärztin auf psychosomatische Ursachen: jahrzehntelange Daueranspannungen, deren Dauerreizung die Muskeln nicht mehr aushalten und deshalb schmerzen.

Das mit der Wartezeit habe ich mir schon gedacht, ist ja überall so. Machste nix dran...

Ich kann mein Becken ganz normal bewegen. Egal ob kreisen, wippen, ob ich wild tanze oder jogge, ob ich laufe, sitze oder liege, ob ich mich bücke oder etwas hebe, oder auch nach physiotherapeutischer Behandlung am Rücken, ISG oder ähnliches: das "Stromschlagkitzeln" habe ich ausschließlich, wenn ich den Beckenboden wie beim Urinaufhalten anspanne. Halte ich die Spannung, geht das Gefühl weg und kommt auch bis zum Loslassen und erneut Anspannen nicht wieder. Mache ich mehrmals nacheinander diese Anspannung, habe ich jedesmal das "Stromschlagkitzeln". Ich kann zudem auch nicht oft nacheinander wirklich kraftvoll anspannen; ich denke, ein Zeichen, dass der Beckenboden ganz schön schlapp ist...

30 Jahre war jetzt eher eine Plus-Minus-Angabe. Ich weiß nicht, wann es mir zum ersten Mal bewusst geworden ist. Kinder habe ich nie bekommen. Gynakologisch ist alles ok, mehrere Gynäkologen, die ich im. Laufe der Jahre darauf angesprochen habe, meinten, es werde eventuell ein neurologische Phänomen bzw. ein psychosomstisches.

vor 59 Minuten schrieb JanPT:

Das Wort "Stromschlag" ist für mich der Trigger - wenn das ein Patient sagt, bin ich sofort im Verdacht auf Nerv - da ich das nur bedingt abklären kann, muss das ein Arzt übernehmen.

Ich habe ja auch den Verdacht, dass irgendwelche Nerven, die zwischen Solarplexus und Beckenboden zusammenspielen oder zumindest zusammenhängen, dieses Gefühl auslösen. Und das verklebtes Gewebe oder verspanntes Muskeln dafür die Ursache sind.

Hm, ich weiß nicht, ob das alles zu diffus ist... Vermutlich wohl. Ich kann das Problem einfach an nichts eindeutig festmachen, was offenbar gerade im Beckenbereich die Suche so schwer macht...

 

bearbeitet von raisa
Ergänzung

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Die Diagnose Psychosomatisch ist schnell und leicht gestellt aber ob das auch so ist ist wieder eine andere Geschichte.
Ich bleibe dabei, schildere dem Neurologen und evtl der Gynäkologin dass die sich das mal ansehen.
Dieser Bereich den du angibst ist zu diffus um genau etwas zu sagen.
Man könnte sich alles mögliche herspinnen aber ich finde das ist das eindeutigste erstmal.
Danach kann man immer noch weiter sehen.
Schade, dass all die Therapeuten bei denen du warst, dich nie dahin geschickt haben.
 

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IGuten Tag raisa! Die Empfehlung von Jan war genau richtig. Mit der Zeit und auch durch die Erfahrung bei der Behandlung an unseren Patienten speichert  man als Physiotherapeut so einige klinische Bilder ab die es uns ermöglichen schon in der Anamnese eine Hypothese aufzustellen. Umso besser dieses Archiv desto gezielter und Effektiver auch die Behandlung. Immer wenn sich aber ein Beschwerdebild beim Pat. Ergibt dass nicht ins Raster passt soz. nicht mit diesem Archiv in unserem Kopf überein bestimmt muss das ganze von einem Facharzt abgeklärt werden.  Aufjedenfall würde Ich dir ebenfalls raten einen Neurologen/in  und Gynekologen/in hinzuzuziehen. Danach kann man immer überlegen wie das ganze zusammenhängen könnte. L.g.

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Gast Raisa

Guten Morgen bbgphysio,

ich habe inzwischen einen Termin bei einem Neurologen... 14. Dezember! 😳 Ich werde weitersuchen; vielleicht gibt es ja doch noch irgendwo einen früheren Termin.

Im Gespräch mit einer Freundin ergab sich jedoch noch mal ein ganz anderer Aspekt: Sie brachte mich darauf, dass dieser "Schlag in den Solarplexus", dieses Kribbeln sich exakt so anfühlt wie wenn ich mich erschrecke oder ich Angst habe.
Besagte Freundin ist sehr spirituell und esoterisch unterwegs und insofern weiß ich nicht genau, wie ich ihre Erklärung, dass mein Solarplexus- oder mein Herz-Chakra wohl blockiert seien, da die Energie, die aus dem Wurzel-Chakra käme, nicht weiter bis nach ganz oben bis in das Scheitel-Chakra fließen könne, einsortieren soll...
So wirklich an Chakren glaube ich nicht - aber vielleicht gibt es dafür ja auch eine wissenschaftliche/physiotherapeutische Erklärung?

Liebe Grüße
Raisa

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Hallo Raisa,

du könntest bei deiner Krankenkasse anrufen und nachfragen - die können dir auch Ärzte vermitteln.

Ich kann mir schon vorstellen was du meinst, darum auch zum Neurologen - das ist das naheliegenste.
Mit Chakren kenne ich mich auch nicht wirklich aus, ich mag jedoch deren Meditationen - dagegen sollte nichts sprechen.
Zumal sie einen unglaublich gut entspannen - probier es doch aus und berichte uns wie du dich fühlst :)

LG

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Gast
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