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Bankartläsion & Bindegewebsschwäche


Lalelu97

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Geschrieben

Hallo, 

 

ich wurde vor 8 Wochen an der Schulter operiert nachdem ich mir über ein Jahr hinweg immer wieder die Schulter im Schlaf ausgerenkt habe. Dementsprechend wurde meine Kapsel gerafft und die Gelenklippe wieder angenäht. Nun habe ich eine angeborene Bindegewebsschwäche und der Operateur meinte, dass es aufgrund dessen immer wieder zum Ausrenken kommen kann - eher irgendwann in ein paar Jahren, da die Kapsel ja nun gerafft wurde. Meine andere Schulter macht zunehmend auch immer mehr Probleme. Ich kann auf der Schulter nachts nicht mehr liegen und Bewegungen tun weh. Da läuft etwas unrund und es knackt bei sämtlichen Bewegungen. Vor allem wenn ich den Arm zur Seite abspreize und über den Kopf heben möchte und wenn ich den Arm um 90 Grad anhebe und innenrotiere dann kracht es. Dementsprechend tut das auch weh. Momentan befinde ich mich in einer Rehabilitation aber ich verzweifle an meinen Schultern. Die operierte Schulter bekomm ich kaum ohne Schmerzen angehoben und wenn nur bis 90 Grad und die andere meckert dann immer. Die Ärztin in der Reha konzentriert sich auf meine operierte Schulter aber gegen die Bindegewebsschwäche kann man doch sicherlich auch etwas tun oder? Ich kann meine Kniescheiben z.B auch rausdrücken und es springt von alleine zurück. Das schmerzt aber auch total. 

Habt ihr auch Tipps, wie ich in Zukunft vermeiden kann dass die Schulter oder andere Gelenke nochmal herausspringen? Davor hab ich Panik. 


Geschrieben

Hallo Lalelu,
mache dir bitte keine Panik, die OP ist noch relativ frisch. Das Knacken kommt von der langen Bizepssehne, dass durch Narbenbildungen, Nähte, Entzündungen usw. verhärtet und unflexibel ist. Du musst dich einige Monate gedulden und fleißig trainieren, dann sollte es besser werden. Das kann allerdings bis zu einem Jahr dauern! Vorbeugend solltest du hauptsächlich die schulterstabilisierenden Muskeln kräftigen. Sprich, Rotatorenmanschette und die Schulterblattmuskeln. Für deine laxe Kapseln/ Bindegewebe gibt es leider (noch) kein Heilmittel, man forscht zwar seit Jahren daran, aber es gibt noch viele Hürden. Denn Bindegwebe ist überall. Nicht nur an den Muskeln, Kapseln und Sehnen, das Stützen und Stabilisieren soll, sondern es umhüllt auch Organe, Blutgefäße, Nerven usw. Außerdem wirkt es als Puffer bei Übersäuerung und Umweltgifte. Du verstehst das Problem? Wie kann ein Medikament so gezielt wirken, dass das eine fest wird und das andere locker bleibt.
Typischerweise ist das zu 80% ein Frauenproblem (gentisch/hormonell). Ich vermute mal, dass du weiblich bist, stimmt´s?
Was man evtl. machen könnte, ist auf hömopatischer Basis zu behandeln. Es wäre ein Versuch wert und es würde nichts schaden.
Es gibt diese so genannten Schüssler Salze. Hier habe ich ein paar Infos für dich gefunden. Versuch es einfach mal...
https://www.docmorris.de/medias/11523876.pdf?context=bWFzdGVyfHJvb3R8MTY1NTkyMHxhcHBsaWNhdGlvbi9wZGZ8aDIwL2hkYy84ODc1MjM5MjExMDM4LnBkZnxkODAzZTE2YjNiMDBkMDA5NWMxYThmOWU4NzBlZWEyY2RjZjIzNzE0YzAzNWVmNjMxMDdmNDBiZjc5YTdkOTQx

Bis dann, Gianni

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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