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KG und manuelle Therapie nach Schulter-OP


Gast Bärbel

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Geschrieben

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal den Rat von Physiotherapeuten.

Vor 12 Wochen wurde ich an der Schulter meines dominanten Arms operiert. Subacromiale Dekompression und Verklebung der Supraspinatus- und der Subscapularissehne. Beide waren aufgefasert. Zum Glück war noch keine Naht mit Befestigung am Knochen nötig. Abgesehen von der einen Physiotherapieeinheit in der Klinik, in der mir nur kurz die Handhabung des Gilchristverbandes gezeigt wurde, ging es 6 Tage nach der OP mit Physiotherapie los. 2x die Woche bei zwei verschiedenen Therapeuten. Der Bewegungsumfang meiner Schulter nahm in den ersten 4 Wochen erst mal ab, um dann nach 4 Wochen wieder allmählich zuzunehmen. Nach dem Plan des Operateurs durfte ich erst nach 8 Wochen mit Übungen gegen Widerstand beginnen. Darunter versteht er auch Übungen leicht in den schmerzenden Bereich rein, um die Kapsel wieder zu dehnen.

Nun zur eigentlichen Frage: die beiden Therapeuten haben die Beweglichkeit so weit ganz gut hingekriegt, dass ich nach oben und seitlich schon fast wieder normal bewegen kann. Die Beweglichkeit hinter dem Rücken lässt allerdings noch sehr zu wünschen übrig und auch was die endgradige Bewegung nach oben und seitlich anbelangt, macht seit einer Weile keine Fortschritte mehr. Ich selbst mache zu Hause im Moment die beiden Übungen, die der eine Therapeut mir gezeigt hat. Nun ist es so, dass jeder der beiden Therapeuten über die komplette Behandlungsdauer immer die gleichen Sachen macht: einer massiert ausschließlich (insgesamt über ca. 14 Einheiten), der andere macht genau zwei Mobilisationsübungen (die restlichen 6 Einheiten).

Braucht die Schulter nicht auch mal einen anderen Reiz, andere Übungen? Vor allen Dingen kann ich mit dem betroffenen Arm noch gar nichts mit Kraft machen. Bräuchte man dafür nicht auch noch Übungen, z.B. an Geräten?

Was macht ihr alles mit Euren Patienten nach Subacromialer Dekompression und Verklebung der Sehnen?

Viele Grüße und Danke

Bärbel


Geschrieben

Hallo Bärbel,
es ist zwar grundsätzlich nicht verkehrt, als begleitende Maßnahme, die Muskulatur und das Gewebe an und um die Schulter herum zu massieren aber nicht ausschließlich, da gebe ich dir Recht. Das Ziel sollte nach solchen Operationen sein, die Mobilität, die Kraft, die Stabilität und vor allem die Schmerzfreiheit wieder zu erlangen. Das meiste sollte nach ca. 3 Monaten "normalerweise" möglich sein. Aber du weißt ja, es gibt keine Regel ohne Ausnahmen.
In der Regel sollte nach 12 Wochen deine Schulter schon so gut verheilt sein, dass Überkopfübungen und Übungen mit höherer Schulterbelastung möglich sein sollten. Hast du außer der Bewegungseinschränkung noch Schmerzen? Ansonsten kannst du dir selber helfen und diese Übungen machen, um die Mobilität zu verbessern:
https://www.youtube.com/watch?v=JnZyI8JXK-U

...und diese exzentrische Schulterübungen kannst du mit einem Theraband machen, um die Kraft und die Stabilität weiter zu trainieren: https://www.youtube.com/watch?v=eQ4NZew6Rmk

Wichtig ist das tägliche Training über längere Zeit beizubehalten und bei Schmerzen einen Gang zurückschalten oder 1-2 Tage pausieren aber nicht aufzugeben!

Viel Glück!!

Gast Zentrierung Oberarmkopf
Geschrieben

Vielen Dank Gianni, das werde ich ausprobieren.

Gibt es solche Videos oder Übungsempfehlungen auch für die Zentrierung des Oberarmkopfes?

Bärbel

Geschrieben

...natürlich. Wenn du hier im Forum Zentrierung oder Schulterzentrierung eingibst, wirst du sicher fündig werden.
Außerdem kannst du dir hier einige Tipps holen. Das ist zwar sehr Wissenschaftlich aufgebaut aber wenn du die Theorie überfliegst und gaaaanz weit nach unten scrollst, findest du ein paar Übungen.
http://sport1.uibk.ac.at/lehre/lehrbeauftragte/Huber Reinhard/Schulterzentrierung SS07.pdf

...außerdem das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Fu4ORoBJZqA

 

Viel Erfolg, Gianni

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      Klingt für mich nach einem Symphysen Problem. Entweder hat sich eine Blockade bzw. eine Verschiebung des Beckenrings mit ISG Beteiligungen eingestellt oder du hast eine Hypermobilität entwickelt. Ich würde das mal in der Physio im Rahmen einer "Manuellen Therapie" befunden lassen. Man kann das gut behandeln!
    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 

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