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Liebe leute,

ich hoffe ich bin hier richtig.
ich wende mich mit einem problem an euch und hoffe auf zahlreiche informationen,dass wäre toll.

zu meiner geschichte:

ende septemner fingen bei mir leistenschmerzen rechts, beinschmerzen rechts an, diese zogen auch in den rücken LWS Bereich meist rechts manchmal auch komplett.


anfangs habe ich die ganze geschichte nur beobachtet. da es nicht besser wurde ging ich natürlich verschiedene arztwege.

Allgemein Blinddarmkonrolle und Bauch Abtasten
Gynäkologe innere Ultraschall mit Abstasten bis 20cm
Proktologe Innere Untersuchung des Enddarms bis 20cm
urologe Ultraschall Niere rechts und Blase, urinabnahme
kleines Blutbild

alle befunde waren unauffällig- Gott sei Dank.

nun der Gang zum orthopäden.
Röntgen von Becken, und seitlicher Wirbelsäule unterer Bereich.
Er konnte dort nur eine leichte abnutzung rechts an der Hüfte feststellen, Beckenschiefstand.
Also nichts weltbewegendes. Ich bekam 6 mal Physio/Krankengymnastik.

Mein guter Freund ist Physio und ich stellte mich ihm vor.
Er stellte ebenfalls einen Beckenschiefstand fest, das rechte Bein etwas kürze. und unzählige Verspannte Muskeln im Beckenraum und Bauchraum bzw. auch Rücken.

Sein Fazit nach allem:

Beckenverwringung, verspannter M iliopsoas, M.-dysbalancen, M.-inkoordination

Ich kann da mit nicht viel anfangen, Ihr sicher???? kann mir das jemand erklären.

Die schmerzen hatten sich nach 5 ( 1mal pro woche Physio/ 2 mal die woche schwimmen 25 min.) verbessert.

nun war ich 2 wochen krank und weder schwimmen noch bei der physio und promt kamen ale schmerzen zurück.
ich hatte alles recht gut im griff, bein leiste und rücken waren weg. nur ein wenig in der seitlichen bauch Rückenmuskulatur.

meine Fragen:

kann sowas so schnell wieder kommen, mich hat das sehr beunruhigt?
und was sagt sein Fazit, was bedeutet dieses Latein?? :)
und habt ihr von dieser Art Krankheit oder wie man sie nennen mag schon gehört und erfahrungen. was kann ich bewegungstechnisch noch tun?


zu meiner person.
ich bin weiblich, 30 jahre alt, Bürositzer am Rechner, kein Sport. Normalgewichtig.

Entschuldigt für die Länge aber nur so bekommt ihr einen Einblick.

Liebe Grüße Luise

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Hallo Luise,
wo genau sind die Schmerzen im Bein (vorne/hinten/seite)? bis wo hin ziehen sie, nur Oberschenkel oder bis zum Fuß? hast du auch Missempfinden am Bein (Taubheit, kribbeln etc.)?
Wann hast du die Schmerzen in Ruhe in Belastung? in welchen Positionen werden sie besser wann werden sie schlechter?
wie fingen die Schmerzen an? haben sie sich eingeschlichen? Unfall? plötzlich?

So... mmh Beckenverwringung bedeutet, dass deine Beckenhälften gegeneinander verdreht sind - das hat so ziemlich jeder jefenfalls in geringerem Maße, das kann Schmerzen auslösen muss aber nicht!!!
Verspannter M. Iliopsoas heißt, dass dein Hüftbeugermuskel verspannt ist... ohne das weiter zu interpretieren woher das kommt...
M. dysbalancen bedeutet nur dass die Spannungen deiner Muskeln nicht gut balanciert sind, d.h. z.B. dass deine Hüftbeuger im Vergleich zum Strecker zu viel Spannung hat, oder einer besser trainiert ist als der andere... auch ohne jegliche Wertung ob das Bezug zu deinem Problem hat oder nicht!
M. inkoordination heißt dass deine Muskeln nicht koordiniert arbeiten... mmh vllt hat er da Test für gemacht...
insgesamt hört sich der Physiobefund mal garnicht aussagekräftig an, weil das sehr sehr allgemein gehalten ist und wahrscheinlich auf jeden viel sitzenden Menschen ohne sportlichen Ausgleich passt!

Es ist normal dass bei generellen Infektionen Beschwerden schlimmer werden, da die gesamte Widerstandsfähigkeit des Körpers herabgesetzt ist!

Bewegung generell ist super für dich... am besten im leichten Ausdauer Bereich und in Aufrichtung... schwimmen, tanzen, joga, Kampfsport... etc. das ist aber ne allgemeine Empfehlung und nicht auf dein Problem angepasst denn darüber weiß man aus deinem Text halt leider nicht nicht wirklich viel!
Vllt kannst du die Fragen oben beantworten und dazu erwähnen ob du noch andere Beschweren hast (auch die, die du garnicht damit in Verbindung bringst!)

So jetzt habe ich auch viel geschrieben, ich hoffe es hilft dir etwas....
Cerebellum

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Oh ich danke dir sehr:)
zu deinen Fragen:

wo genau sind die Schmerzen im Bein (vorne/hinten/seite)?
die Schmerzen sind im Oberschenkel hauptsächlich oberhalb..manchmal merke ich Stiche auch am Fussgelenk innenseite. das aber eher selten.

bis wo hin ziehen sie, nur Oberschenkel oder bis zum Fuß? hast du auch Missempfinden am Bein (Taubheit, kribbeln etc.)?

ab und an habe ich ein stechen am inneren fussgelenk aber sehr selten. missempfindungen habe ich keine.

Wann hast du die Schmerzen in Ruhe in Belastung?
In Ruhe werden die Schmerzen besser habe ich den Eindruck. Auch bei Wärme, wenn ich ein Moorkissen auf die LWS bzw. poansatz lege.

in welchen Positionen werden sie besser wann werden sie schlechter?

Die schmerzen bessern sich, so habe ich zumindest den Eindruck in Ruhe und auch wenn ich Schwimmen war.Generell tat mir die Bewegung in Verbindung mit der Therapie gut. Bis ich krank wurde und fast 2 wochen schlampig war.dann kamen sie wieder, ist das normal.
wie fingen die Schmerzen an? haben sie sich eingeschlichen? Unfall? plötzlich?
die schmerzen begannen ende september. nachdem ich von einer freundin die diagnose Gebärmutterhalskrebs erfuhr. kurze zeit darauf entstanden diese schmerzen in der leiste. welche ich auf riesen anspannung und angst schieben würde. vielleicht hatte sich dadurch alles verkrampft.
Die leistenschmerzen zogen auch ins bein und den recht rücken hoch. deswegen die organischen untersuchungen.
die schmerze wechselten dann immer mal. mal nur leiste..mal bein. mal rücke lws komplett.mal nur rechtsseitigan den seitlichen muskeln.


vorallem stellte ich auch schmerzen im Pobereich rechts fest.
es gibt einen Punkt in der oberen Gesässhälfte rechts welche bei druck bzw. bewegung( quasi immer wieder reindrücken und rausdrücken) schmert, dann schmerz auch leistenbereich.

Im großen und ganzen war die aufmerksamkeit des physios sehr auf meine muskeln gerichtet. unter der Beckenschaufel rechts, neben dem Bauchnabel rechts sowie hinten am rücken ein punkt. diese drückte er bzw. massierte er und sie taten wahnsinnig weh. dies wurde mit der zeit besser.

ich hoffe du kannst damit etwas anfangen.
ich habe sehr lange keienn sport gemacht.sitz im büro,geh mal mit dem hund spazieren, fahre auto. die schmerzen kamen also einfach plötzlich bzw. schlichen sich ein.

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am Mittwoch sin die schmerzen nach meiner erkältung also 2 wochen ruhe wieder aufgetreten.
ich war dann am donnerstag bei physio und danach schwimmen.am samstag auch und heute wieder schwimmen. nun hab ich die schmerzen wieder im griff. sind wieder weniger geworden.

die schmerzen sind zu spüren:

rechtes Bein
rechte leiste
LWS rechts oder komplett
Rechte Poseite oberhalb
manchmal rechter seitlich Muskel, quasi wenn man in die seite greift.

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so da bin ich wieder =)

Hatte mich schon gewundert, warum bei dir Organisch schon alles durchgecheckt wurde, aber bei dem Hintergrund der Erkrankung deiner Freundin sehr gut, dass das alles schon passiert ist!

Es ist schwer ohne dich mal gesehen oder untersucht zu haben eine Richtung zu äußern aber ich tus jetzt mal trotzdem so gut es geht/ich es kann... alles aber ohne Gewähr!

Generell ist es gut, dass du wieder mit Sport angefangen hast und die Schmerzen besser werden - d.h. Bewegung tut dir sehr gut und du solltest sie auf Dauer ausbauen! Nicht so gut ist, dass dein Physio sich nur auf die Muskeln konzentriert hat, sicherlich muss man dort auch behandeln, allerdings beschließt ja kein Muskel einfach mal so "ich verspanne mich jetzt mal", da muss es eine Ursache geben und die gilt es zu finden und dann auch zu behandeln!
Die Schmerzen die du beschreibst würde ich in den Übergang zwischen Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule einordnen (so ca. 5cm unter querem BH Riemen...) denn von da kann es ausstrahlende Schmerzen in den Po und in die Leiste geben, außerdem befindet sich in diesem Bereich auch dein vegetatives Nervensystem, was bestimmt deutlich auf die Erfahrungen mit deiner Freundin reagiert!!!

Es wäre also aus meiner Sicht gut diesen Bereich mal zu behandeln - das kann ein Therapeut machen (einerseits und auch zu empfehlen) du kannst aber auch schon selbst viel tun. z.B. mit Wärme in diesem Bereich (die dir ja gut tut) und mit Bewegung dort...
Also in Bauchlage die Position einnehmen als wolltest du ein Buch lesen und von dort aus über die Arme hoch und runter kommen (im Yoga die Cobra) oder im Sitzen den Rücken besonders an der Stelle Strecken und Rund machen, zur Seite neigen und drehen (langsam und bei ruhiger Atmung)im Wasser beim schwimmen dich dort mal bewusst bewegen (ganz klein zusammen rollen oder am Beckenrand festhalten und wegstrecken) probier einfach mal aus was dir hilft!
WICHTIG ist, dass bei den Übungen die ausstrahlenden Schmerzen (also Po und Leiste) nicht auftreten oder schlimmer werden dürfen!!!! Denn Ausstrahlung bedeutet immer dass ein Nerv gequetscht wird und er in dem Moment nicht genug mit Blut versorgt wird!
Besonders gut sind Übungen bei denen der Schmerz in Po und Leitse nachlässt oder weggeht und z.B. dafür Schmerzen im Rücken direkt an der Wirbelsäule auftreten - denn dann zentralisierst du und das ist gut!! Machst du die Übung dann ein paar Mal sollten die Schmerzen ganz verschwinden....

Sind die Schmerzen stabil über mehrere Tage besser kannst du dich wieder intensiv um deine Muskeln kümmern, dehnen und kräftigen, Haltung verbessern, Sport Programm damit der Schmerz nicht wieder kommt!!!

Sooooo das war Ferndiagnose... probiers aus, meide Situationen in denen die Ausstrahlung schlimmer wird, versuch viel in Streckung zu sitzen und zu liegen (bauchlage) und dann meld dich doch einfach noch mal ob es dir was gebracht hat! Liebe Grüße ;-)

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Oh ich danke dir sehr, dass du dich mal meinem Problem angenommen hast.
Ich werde die Übungen, die du mir beschrieben hast ausprobieren und dir mitteilen wie es läuft.

vorallem merke ich immer wieder den Punkt im rechten Po relataiv weit oben. wenn ich manchmal laufe und manchmal auch nur wenn ich den Punkt bewege (Bewegen heisst leicht reindrücke, wieder raus, wieder rein. Dadurch fängt men Po ansich zu bewegen, wie wenn man daran wackelt)
durch die erschütterung merke ich die Leiste und rechte Muskelseite bis hoch zur Rippe.
Manchmal habe ich das Gefühl dort kommt der Schmerz her,kann das sein???

und warum habe ich immer woanders schmerzen? an einem Tag kompletter Lendenbereich.manchmal nur leiste und Bein. manchmal alles recht gut und am Nächsten Tag doch wieder.

kennst du das, was ich habe auch bei anderen Patienten. ich denke immer das kann doch nicht normal sein. :(

Hab ganz herzlichen Dank:)

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Hallo liebe Luisenoor,

wenn ich Deine Beiträge lese, habe ich ein Dejavu.
Ich habe ganz genau die gleichen Beschwerden, mal mehr mal weniger und
jeden Tag woanders und dann wieder von vorn.
Wie geht es Dir inzwischen?? Hast Du Deine Beschwerden in den Griff bekommen, bzw. hat Dein "Krankheitsbild" nun einen Namen??

Liebe Grüße

Petra

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hey, würde mal einen Tennisball hernehmen und dich mit abgewinkelten beinen leicht in RL drauf lassen, so das der Ball in Höhe der schmerzhaften Stelle am Po ist! dann leichte Bewegungen ausführen (der Ball massiert) nur nicht zulange = 2-3 min höchstens! danach am besten ab ins Bad (falls du wärme verträgst).
Dann fürs allgemeine mal probieren in Seitenlage, beine anziehen und leichte beckenbewegungen vor/zurück....Achtung es sollte nur das Becken bewegen und nicht der Brustkorb dazu, versuchs....sollte schmerzfrei sein!

alle angaben ohne gewähr :D

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Vielen Dank für Deine Antwort.
Ich werde es heute Abend mal ausprobieren.
Am Donnerstag habe ich einen Termin beim Orthopäden, mal sehen was er
sagt.

Herzliche Grüße

Petra

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Hallo zusammen,

ich bin Sportler, habe mich bis vor 2-3 Monaten sehr aktiv bewegt (Radfahren, Fußball, Fitness mit und ohne Gewichten sowie Kampfsport).

Ich kann mich in "luisenoor" und "petrasch" sehr gut hineinversetzen, denn die beschriebene Problematik lähmt auch meinen Alltag seit ca. 16 Wochen. Mein Problem hört sich fast identisch an. Weder die Spritzen beim Orthopäden, noch eine extendierende Krankengymnastik haben etwas bzw. nur minimalen Erfolg gebracht.

Nach ca. 20 Minuten Spazierengehen habe ich das Gefühl, einen Gurt aus Blei um den Lendenwirbelbereich zu tragen. Außerdem strahlen die Schmerzen in den Leistenbereich, vor Wochen war dieser Schmerz schlimm. Der Arzt stellte eine (nicht-bakterielle) Entzündung des Hüftgelenks fest, die aber mittlerweile im Griff zu sein scheint. Der LWS-Schmerz dagegen ist geblieben...

Wäre für jegliche Tipps sehr dankbar. Auch über Neueigkeiten der beiden Personen würde ich mich sehr freuen.

Mit verzweifelten Grüßen

FiSa

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Hallo Fisa ,
meine Schmerzen sind zwar deutlich weniger geworden, aber trotz monatelanger
Krankengymnastik noch nicht föllig weg.

Besonders den Lendenwirbelbereich und die Leiste merke ich immer wieder.

Ich glaub schon gar nicht mehr daran, dass es nochmal ganz weggeht.


Liebe Grüße und alles Gute

Petrasch

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Hallo Petra,

ich bin der Meinung herauszubekommen, woher die Schmerzen kommen. Ich hatte eine Eingebung und habe mir die Packungsbeilage meines Cholesterinsenkers angeschaut: Dort sind Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen als häufigste Nebenwirkung ausgeführt.

Diesen habe ich gestern ganz weggelassen. Mein Hausarzt hat mir noch gestern ein Mittel zum Entgiften des Körpers verschrieben. Heute sind die Schmerzen zu ca. 60-70% verschwunden. Das Gefühl, einen Gürtel aus Blei zu tragen, ist komplett weg. Ich kann nicht in Worten fassen, wie glücklich ich bin und hoffe, innerhalb der nächsten Tage komplett schmerzfrei zu werden.

Nimmst du irgendwelche Tabletten?

Herzliche Grüße

SF

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Gut, dass du einen Freund vom Fach hast. Bitte unbedingt mit Pysio dranbleiben!!! Du bist ja noch so jung und mit der Hüfte solte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wie groß ist die Beinlängendifferenz? Evtl würde dir eine Schuherhöhung etwas bringen - macht aber nur ab einer bestimmten Höhe Sinn weil du ALLE Schuhe erhöhen mußt um nicht eine Unruhe ins Becken zu bringen. Traktionen im Hüftgelenk können die Durchblutung des Hüftkopfes verbessern. Hat dein Freund das ISG untersucht evtl liegt auch dort eine Blockade vor. Mach auf jeden Fall mit Pysio weiter!

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Für mich klingt es nach einer möglichen ISG Problematik. Die kann dir gut und gerne eine Beinlängendiffernz verursachen und könnte auch die Beschwerden hervorrufen, die du schilderst. Vielleicht doch mal den Physio wechseln oder zum Osteopathen gehen und das checken lassen, wenn es denn noch aktuell ist ;)

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Gast
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    • Von Sebastian
      Liebe Kolleginnen und Kollegen,
      ich habe mal wieder ein Frage bzgl. eines Patienten:
      männlich, 54 Jahre, von Beruf Chemiefacharbeiter, seit ca. 1 Jahr stechender Schmerz in der rechten Leiste mit Ausstrahlung bis zur Mitte des Oberschenkels
      Dies lässt sich durch Hüftflexion über 90° mit leichter Add auslösen/provozieren
      von ärztlicher Seite wurde röntgenologisch eine leichte Coxarthrose bds. festgestellt
      Endgefühl bei Hüftflexion ist weichelastisch, da Weichteilstop Bauch- Oberschenkel, kein Kraftverlust, keine Fraktur in der Vorgeschichte, keine Osteoporose bekannt, keine Bewegungseinschränkung, Meniskusglättung 2011 allerdings am linken Knie
      Traktion, Oszillieren, Walken, Dehnung -> erbringen keine Besserung
      Was kann das denn sein? Ich bin etwas ratlos.
      Über die Kraft- und Bewegungstestung habe ich die Muskulatur ausgeschlossen, NPP wurde bisher noch nicht untersucht (-> SLR aktiv und passiv sind aber auch o.B.), auch ein Leistenbruch wurde von ärztlicher Seite bereits ausgeschlossen.
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    • Von Granuaile
      Hallo zusammen!

      Zuerst einmal möchte ich sagen, ich finde es toll, dass es dieses Forum gibt! Und auch wenn mir bewusst ist, dass eine Ferndiagnose immer schwierig ist, möchte ich doch die Hoffnung nicht aufgeben und hoffe vielleicht auf einen Austausch, der mich ein Stück weiterbringt ?

      Zu meiner Person:
      Ich bin weiblich, 28 Jahre alt, schlank, Laborantin, sehr gelenkig, stressanfällig, starkes Hohlkreuz, nicht die sportlichste, gehe 1x pro Woche zur Rückenschule und mache die Übungen auch zu Hause, im Sommer wandere ich gerne, fahre Fahrrad oder geh skaten.
      Momentan ist das alles aber eher schwierig, da ich mich nicht viel bewegen kann…

      Meine Schmerzen (links mehr als rechts):
      …begannen vor ca. 5-6 Jahren als ich von einer stehenden/bewegten Tätigkeit in einer weitestgehend sitzenden Tätigkeit gewechselt habe. Es fing an mit Schmerzen hinten im Bereich des Darmbeins / ISG, Schmerzen im Gesäß und Schmerzen, die seitlich am Oberschenkel entlang zum Knie zogen. Mit regelmäßiger Bewegung konnte ich das allerdings einigermaßen in Schach halten.
      Vor 2-3 Jahren kamen dann Schmerzen vorne am Oberschenkelansatz hinzu. Der Schmerz befindet sich mittig auf dem Oberschenkel, von der Leiste ein kurzes Stück den Oberschenkel runter und tritt besonders beim bergauf gehen auf oder wenn sich beim Gehen das Bein hinterm Körper befindet und ich es wieder nach vorne ziehe. Manchmal auch nach langem Sitzen. Oft zieht der Schmerz auch bis in den Beckenboden. Irgendwann fiel mir auf, dass der Schmerz bis tief in den Bauch reicht und aus Richtung Beckenschaufel kommt (Iliopsoas?). Das kann teilweise so heftig weh tun, dass ich mich schon zweimal auf eine Blinddarmentzündung hab untersuchen lassen. Wenn man an der Beckenschaufel in den Bauch drückt und die richtige Stelle findet, ist es wie ein Messerstich.

      Nun habe ich vor ca. 1 Monat von meinem Arbeitgeber einen hochfahrbaren Schreibtisch bekommen und naiv wie ich war drei Tage fast ausschließlich im Stehen bzw. Gehen verbracht. Am Wochenende davor war ich noch 9km wandern und hatte keine Probleme. Mir ging es damit drei Tage lang super, ich hatte so gut wie keine Schmerzen. Am vierten Tag merkte ich auf einmal wie ich mich nicht mehr gut auf den Beinen halten konnte. Mittags konnte ich noch nicht mal mehr meine übliche Runde spazieren gehen. Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in der Kniekehle, die von der LWS/Gesäß scharf brennend auf der Rückseite des Oberschenkels in einer geraden Linie zur Kniekehle liefen, sich dort verzweigten und in krampfähnlichen Wadenschmerzen endeten. Teilweise zieht es sogar bis zur Ferse und in den Fuß. Sie treten vor allem bei gestrecktem Bein auf (Ischias?). Taubheitsgefühle habe ich nicht.

      Ich erspare Euch die Details meiner ganzen bisherigen Arztbesuche, denn außer das man mir sagte, dass meine Gesäßmuskulatur stark verspannt wäre und ich zu ISG-Blockaden neige, bin ich nicht viel weitergekommen. Meine Beine wurden auch in alle möglichen Richtungen gedreht und getestet, aber der Arzt sagte, es sei alles unauffällig
      Zuletzt wurde nun ein MRT der LWS gemacht und im Befund steht:
      „Beiderseitig lateroforaminale Protrusion in den Segmenten LWK 4/5 und LWK 5/SWK 1 (Mediobilaterale Protrusion mit foraminalem Wurzelkontakt links mehr als rechts, betont im Segment LWK 4/5). Kein Prolaps.“
      Mein Orthopäde fand das aber erstmal nicht so dramatisch und hat außerdem noch eine rheumatologische Untersuchung veranlasst. Auf das Ergebnis warte ich noch.

      Momentan kann ich weder lange sitzen, noch lange stehen oder gehen.
      Mir ist bewusst, dass ich ein starkes Hohlkreuz habe und man sagte mir mal, ich solle meine Bauchmuskeln trainieren, um das auszugleichen. Bisher mit keinem großen Erfolg.
      Zur Zeit bin ich mir auch unsicher mit den Bauchübungen, da ich das Gefühl habe, dass mir der Hüftbeuger dann noch mehr weh tut.
      Alle Übungen mit gestreckten Beinen fallen momentan auch weg, so dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Übungen ich machen soll, um mir ohne Schmerzen etwas Gutes zu tun.

      Was ich noch vergessen habe: Ich habe zwischenzeitlich herausgefunden, dass ich ein starkes Problem mit verklebten Faszien habe. Mein Gesäß und meine Oberschenkel sind so fest, dass man die Haut kaum greifen kann und es tut höllisch weh, wenn man es versucht. Seit 2 Jahren bearbeite ich sie nun und habe schon gute Erfolge erzielt, aber ganz weg ist das Problem noch nicht. Auch mein restliches Bindegewebe (angefangen von der Wange bis hin zur Wade) ist sehr schmerzhaft, verbessert sich aber unter intensiver Bearbeitung.

      So, das ist meine Geschichte und ich entschuldige mich dafür, dass es so ein langer Text geworden ist…
      Falls noch Fragen offen geblieben sind, beantworte ich sie gerne ?
      Ich wäre Euch dankbar für alle Gedanken, Tipps und Übungen, die Euch einfallen, damit ich wieder auf die Beine komme. Denn momentan weiß ich nicht weiter und wünsche mir nichts mehr, als mich einfach wieder schmerzfrei bewegen zu können.

      Vielen Dank und beste Grüße!

      Granuaile
      P.S.: Ich habe Euch Bilder angehangen von meiner LWS. Zuerst von 2018 linke und rechte Seite, dann von 2013 linke & rechte Seite und zum Schluss eine bildliche Darstellung meiner Schmerzen (bei den MRT-Bildern bin ich mir über linke und rechte Zuordnung nicht hundertprozentig sicher...).
      Ich hoffe, ich habe Euch mit allen diesen Infos nicht erschlagen... O:-)



    • Von physio_butterfly
      Hallo :-)
      Ich bin 19 Jahre alt, Kraftsportlerin und Flugbegleiterin, also körperlich sehr aktiv. Nebenbei noch Pilotin und Paragleiterin.
      Vor ca zwei Wochen habe ich beim Training des unteren Rückens und Bauchs ziemliche Kreuzschmerzen bekommen,
      wodurch ich fast keine Bauchmuskelübungen mehr machen konnte.
      (Zuerst lag der Verdacht am Ischias-Nerv, da ich mich nie gedehnt oder aufgewärmt habe, also machte ich entsprechende Dehnübungen und es verbesserte sich innerhalb von einer Woche.)
      Einmal musste ich wegen ziemlichem Stress fast in die Arbeit laufen, wobei ich mir auch noch irgendwie das Kreuz linksseitig ,,verrissen'' habe. 

      Daher war ich beim Orthopäden, um all dies anschauen zu lassen. 
      Er hat mich zum Radiologen geschickt und der Befund sagt Folgendes:
      .) Bandscheibenverschmälerung zwischen L5/S1 : ,,Der Bandscheibenraum ist fast aufgebraucht"
      .) Diskret linkskonvexe Streckfehlhaltung
      .) 6mm Beckenschiefstand (rechts höher als links)
      .) Abgeflachte Lordose (Wirbelsäulenkrümmung fast nicht vorhanden = ,,Flachrückenskoliose")

      Die Bandscheibenverschmälerung schockte mich extrem, da JEDER meiner Vorgänger und in meiner Familie zwischen 30 und 50 Jahren schon mal einen Bandscheibenvorfall hatte und ich Angst habe, das auch zu bekommen. 
      Als ich den Orthopäden nach möglichen Ursachen löcherte, sagte er, es liege weder am Training, noch am Job (Hin- und Herrennen, Bücken, Heben, Ziehen, Tragen, Stöckelschuhe- PFLICHT! , etc.)
      sondern es gäbe sogenannte Bandscheibenfamilien und es wäre schlichtweg nur eine genetische Disposition. 
      Aber in meinem Alter???
      Ich überlegte, mir noch eine zweite Meinung einzuholen, da ich mir das nicht so ganz vorstellen konnte.
      Er überwies mich zur Physiotherapie, nur haben die frühestens erst wieder Mitte/Ende Jänner Termine, ich muss also  noch über 1 Monat warten - mit der Sorge, dass sich das ganze verschlechtert.
       
      Kann mir jemand Tipps geben bzw. Übungen empfehlen, die diese Bandscheibenverschmälerung verbessern und die Auffüllung mit Blut und Flüssigkeit wieder fördern und der Austrockung der Bandscheibe entgegenwirken?
      Bis jetzt mache ich Dehnübungen (mit ausgestreckten Beinen die Zehen berühren, dabei Kreuz gerade halten), Bauchmuskelmaschine (empfehlenswert?) , ganz langes Strecken des Körpers usw.
      Was ist da besonders förderlich? 
      (PS: Schmerzmittel Norgesic habe ich auch verschrieben bekommen)
       
      Vielen Dank im Vorraus

      Physio_Butterfly
       
       

       
    • Von Lissy900
      Hallo Leute,
      befinde mich derzeit in der Ausbildung und brauch zu folgenden Fragen mehr Verständnis.
      Pat. hat Schmerzen beim Ein- und Aussteigen ins Auto an der Leiste.Hypothesen?,
      Warum sind bei Hüftarhtose-Pat. die Adduktoren oft zu kurz?
       
      und dann eine Frage zu den Schmerzqualitäten....wann ist der Schmerz dumpf, pochend, stechend etc? also bei welchen Schmerz ist es muskulär, knöchern, neutral usw?
       
      Auf Antworten freue ich mich schon.
       
      LG
    • Von Panda112
      Hallo 
      ich leide seit meinem 2. Lebensjahr unter Morbus Perthes und mittlerweile ist auch alles laut meiner Orthopädin wieder gut verheilt, aber trotzdem hab ich immer noch einen stechenden Schmerz so als wenn jemand ne nadel in den Hüftkopf haut wenn ich länger wie 10h stehe.
       
      MfG
      Panda112
  • Beiträge

    • Ich denke auch der Sportler, da der Körper Bewegung & Belastung kennt und sich somit auf die anstehende Situation. Stoffwechsel, Genetik jetzt mal außen vor gelassen.
    • Du kannst beim sitzen versuchen deine Füße zu trainieren. Immer mal wieder versuchen Spannung aufzubauen (kurzer Fuß nach Janda) Kannst dir ein Handtuch auf den Boden legen und versuchen es aufzuheben. Versuch ruhig mal deine Zehen zu spreizen und diese auf dem Boden liegen zu lassen. Gerade wenn du einen sitzenden Beruf hast, würde ich immer wieder versuchen aufzustehen, dich mal zu strecken 5min ein paar kleine Übungen zu machen - regelmäßig Lüften - beim telefonieren hinstellen. Cool wäre, wenn du deinen Schreibtisch verstellen könntest und auch mal im Stehen arbeiten, dabei würde ich immer in eine Schrittstellung gehen und den vorderen Fuß etwas erhöht positionieren. Dem Körper zeigen, er wird noch gebraucht, auch wenn wir 8h nur sitzen.
    • Gut, mir ist das jetzt zu heikel, einfach von 0 auf 100. Nachher ists schlimmer, als vorher! 😕   Ich sitze leider beruflich fast den ganzen Tag. Gibts speziell dafür Tipps? Vielleicht dabei die Füße nicht normal aufstellen, sondern auf Zehenspitzen?

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