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PhysioWissen

Was macht für euch ein gutes Tape aus?

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Das allerwichtigste sind gute Klebeeigenschaften!
Wenn es sich nach paar Stunden wieder abrollt, kommt kein Patient wieder.
Es sollte wirklich halten, möglichst auch die Antiallergenen Tapes sollten lange halten.

Danach kommt die Handhabung, soll schönes Material sein, welches sich gut schneiden lässt und welches nicht auf der Klebefläche verrutscht.

Was mich immer sehr nervt, sind die Klebchen die das Tape als Rolle zusammen hält, die Kleber darauf sind so eklig, dass ich mir damit schon 40cm Tape verschwende um es ordentlich abzulösen.

Auf den Messen erzählt eh jeder Hersteller, seine Tapes sind die einzig wahren.
Fand die Nylontapes ganz interessant, da sie echt kein Wasser aufgenommen haben.

Das ist so für mich das wichtigste auf den ersten Gedanken.

LG

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Hey Jan, du bist wieder da. Hab dich schon vermisst ?

...ach ja - zum Thema -
wichtig wäre auch die Verträglichkeit. Viele Tapes halten Bombenfest,
aber die Patienten vertragen das Material dann nicht und kratzen sich bis dasTape durch ist xD

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vor 9 Stunden schrieb gianni:

Hey Jan, du bist wieder da. Hab dich schon vermisst ?

:o wieso? Donnerstag Spät und Freitag früh und danach noch sozialen Interaktionen nachgegangen - aber süß wenn man dann schon vermisst wird :P

Soviele allergische Reaktionen hatte ich noch nicht, sage auch immer - wenn es zu sehr juckt und unangenehm ist, einfach abmachen - hatte dann auch schon Quaddeln drunter.
Bin mir aber nicht sicher ob es wirklich nur vom Tape kommt oder auch von der Anlage - habe mit dem selben Tape an selber Stelle schon unterschiedliche Wirkungen gehabt.

 

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Guest
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    • By PhysioWissen
      Jeder kennt die bunten Klebebänder; oftmals kleben sie an den Beinen der Fußballer oder werden im Schwimmbad auf den Schultern oder am Rücken gesehen. Die Rede ist von Kinesiotapes. Die bunten Klebebänder helfen nicht nur bei Verspannungen oder Gelenks- wie Muskelverletzungen, sondern können auch bei der Behandlung von lymphatische Stauungen unterstützend wirken. Wie und warum das Tape aber hilft, ist noch nicht zu 100 Prozent geklärt. Fakt ist: Tapen funktioniert.
      Helfen die bunten Klebestreifen tatsächlich?
      Es gibt sie in blau, gelb, rot, schwarz, pink und vielen weiteren Farben bei Kinesiotapes. Der Name Kinesiotape hat sich mittlerweile fest eingebürgert, wenngleich er nur eine Handelsmarke des Erfinders ist (vergleichbar mit "Tempo"-Taschentüchern o.ä.). Aus diesem Grund führen viele vergleichbare Marken sehr ähnliche Namen wie PhysioTape, Meditape, CureTape, Kintape usw.. 
      Was noch zu Beginn an einen neuen modischen Trend erinnerte, gilt heute als Geheimwaffe für Sportler, die mit Schmerzen zu kämpfen haben. Denn die Tapes fördern die Durchblutung. So wird der "getapte" Bereich etwa vor Ermüdung oder Verletzungen geschützt. Tapes bestehen aus einem hautfreundlichen Klebstoff und setzen sich aus Baumwolle mit Elastin zusammen. Liegen Einschränkungen vor, welche die Beweglichkeit betreffen, werden die Tapes angebracht. Doch nicht nur bei Muskel- oder Gelenksschmerzen kommen die bunten Streifen zum Einsatz. Auch bei Kopfschmerzen, Verspannungen und Menstruationsbeschwerden sind die Tapes kleine Wundermittel.
      Der Druck erzeugt die Linderung
      Doch wie und warum die medizinisches Tapes genau wirken, ist noch nicht zu 100 Prozent bekannt. Experten gehen davon aus, dass der Druck den akuten Schmerz lindert. Der Physiotherapeut bzw. Mediziner klebt das Tape entlang des Muskels, erzeugt einen Zug, der sodann einen Druck ausübt. Die Haut befindet sich unter Spannung. Außerdem werden durch das Tapen die Durchblutung gefördert und das Lymphsystem aktiviert. Wer etwa nur eine lymphatische Wirkung erzeugen will, muss darauf achten, dass das Tape ohne Zug angelegt wird. So wirkt es wie eine Bandage nach einer Lymphdrainage.
      Taping als Therapieunterstützung, nicht als Therapieersatz
      Bevor jedoch das Tape zum Einsatz kommt, muss zuerst die Ursache für die Beschwerden feststehen. So testet der Physiotherapeut/in oftmals die Halswirbelsäule, wenn etwaige Probleme im Nacken-Kopf-Bereich auftreten. Ebenfalls muss die Muskelkraft überprüft werden; nur nach diesen Vorkehrungen ist es möglich, dass das Tape auch richtig angelegt wird. Nachdem das Kinesiotape unter Zug angebracht wurde, können Betroffene eine relativ schnelle Wirkung verspüren. Die Muskeln entspannen sich, der Schmerz lässt mit der Zeit nach und die Beweglichkeit wird deutlich besser. Doch Kinesiotape ersetzt keine Therapie. Das beste Ergebnis wird vorwiegend dann erzielt, wenn neben dem Tapen, auch eine aktive oder manuelle Therapie durchgeführt wird.
      Es gibt keine Nebenwirkungen
      Die Tapes halten nicht ewig. Wer schwitzt oder duscht, wird die Tapes nach einigen Tagen verlieren bzw. sollte sie abziehen und neue anlegen lassen. Während der durchschnittlichen Behandlungsdauer von sechs Wochen, sollten die Tapes etwa vier bis sechs Mal erneuert werden. Nebenwirkungen der Tapes ansich sind bisher nicht bekannt. Möglich sind etwaige Rötungen bei sehr empfindlicher Haut. Kinesiotapes sind nicht zu verwenden bei Neurodermitis, offenen Wunden oder auch Ödemen.
      Kinesiotapes als vorbeugende Maßnahme
      Kinesiotapes können aber nicht nur verwendet werden, wenn bereits Beschwerden aufgetreten sind, sondern auch zur Vorbeugung. Immer mehr Sportler setzen auf den Tape-Effekt und bekleben die Muskulatur, noch bevor etwaige Schmerzen auftreten. So können die Muskeln nämlich vor Überlastung und Müdigkeit geschützt werden. Somit entsteht ein geringeres Verletzungsrisiko.
      Copyright: 90269057 | Dmitri Lobanov @ fotolia.com
    • By KrischtlHH
      Moin,
      erst mal ganz kurz zu mir:
      ich hatte vor Jahren eine Knorpeltransplantation im rechten Knie und aus der Schonung resultierend einen immensen Muskelschwund.
      Der Knorpel ist nun nach der OP auf dem MRT tatsächlich wieder erkennbar, Menisken- sowie der Bandapparat ist bei beiden Knien bestens.
      Dennoch sind beide Gelenke nach Kräftigungsübungen schnell überbeansprucht, instabil, schmerzen auf der Innenseite und neigen zu Ergussbildung.
      Somit werde ich in meinen Bemühungen, regelmäßig Kraft aufzubauen, immer wieder zurückgeworfen.

      Ich habe mir nun vor einigen Tagen eine Kinesiotapeanlage auf beide Knie aufgelegt und habe nun wirklich das Gefühl, zwei neue Knie bekommen zu haben.
      Das ist so ein tolles Gefühl, nach Jahren (!!!) einfach nur schmerzfrei zügig eine lange Strecke gehen zu können.
      Ich muss mich direkt bremsen, nicht geich loszuspurten oder gar wieder auf den Tennisplatz zu gehen.
      Mit dem Tape hoffe ich nun, wieder ohne Schmerzen regelmäßig Kraft aufbauen zu können.
      Ich habe allerdings noch einige Bedenken und in dem Zusammenhang drei Fragen:
      1. Sind diese Tapes bei Muskelaufbau förderlich oder ähnlich wie Bandagen kontraproduktiv, weil sie dem Muskel die ganze Arbeit abnehmen?
      2. Sobald ich die Tapes abnehme, kehren Schmerzen und Instabilität wieder zurück. Ist das gut bzw. normal?
      3. Am liebsten würde ich mir das Tape jede Woche neu kleben, habe aber Angst, dass sich alles darunter unbemerkt sogar verschlimmert. Was meint Ihr dazu - kann ich das Tape über einen längeren Zeitraum (Monate) tragen, ohne Einbußen zu haben? Oder sind auch mal Pausen sinnvoll, in denen die Knie wieder selbst "ran" müssen?
      Ich habe große Angst, jetzt alle Hoffnung und Zeit in die Tapes zu stecken, scheinbar schmerzfrei zu trainieren - und an dem Tag, an dem ich die Tapes entferne, ist alles verkümmert und fällt in sich zusammen. (mal leicht übertreiben gesagt...)
       
      Ich hoffe auf Eure Erfahrungen und Antworten!
       
      Liebe Grüße,
      Christiane

    • Guest Christiane
      By Guest Christiane
      Moin,
      erst mal ganz kurz zu mir:
      ich hatte vor Jahren eine Knorpeltransplantation im rechten Knie und aus der Schonung resultierend einen immensen Muskelschwund.
      Der Knorpel ist nun nach der OP auf dem MRT tatsächlich wieder erkennbar, Menisken- sowie der Bandapparat ist bei beiden Knien bestens.
      Dennoch sind beide Gelenke nach Kräftigungsübungen schnell überbeansprucht, instabil, schmerzen auf der Innenseite und neigen zu Ergussbildung.
      Somit werde ich in meinen Bemühungen, regelmäßig Kraft aufzubauen, immer wieder zurückgeworfen.

      Ich habe mir nun vor einigen Tagen eine Kinesiotapeanlage auf beide Knie aufgelegt und habe nun wirklich das Gefühl, zwei neue Knie bekommen zu haben.
      Das ist so ein tolles Gefühl, nach Jahren (!!!) einfach nur schmerzfrei zügig eine lange Strecke gehen zu können.
      Ich muss mich direkt bremsen, nicht geich loszuspurten oder gar wieder auf den Tennisplatz zu gehen.
      Mit dem Tape hoffe ich nun, wieder ohne Schmerzen regelmäßig Kraft aufbauen zu können.
      Ich habe allerdings noch einige Bedenken und in dem Zusammenhang drei Fragen:
      1. Sind diese Tapes bei Muskelaufbau förderlich oder ähnlich wie Bandagen kontraproduktiv, weil sie dem Muskel die ganze Arbeit abnehmen?
      2. Sobald ich die Tapes abnehme, kehren Schmerzen und Instabilität wieder zurück. Ist das gut bzw. normal?
      3. Am liebsten würde ich mir das Tape jede Woche neu kleben, habe aber Angst, dass sich alles darunter unbemerkt sogar verschlimmert. Was meint Ihr dazu - kann ich das Tape über einen längeren Zeitraum (Monate) tragen, ohne Einbußen zu haben? Oder sind auch mal Pausen sinnvoll, in denen die Knie wieder selbst "ran" müssen?
      Ich habe große Angst, jetzt alle Hoffnung und Zeit in die Tapes zu stecken, scheinbar schmerzfrei zu trainieren - und an dem Tag, an dem ich die Tapes entferne, ist alles verkümmert und fällt in sich zusammen. (mal leicht übertreiben gesagt...)
       
      Ich hoffe auf Eure Erfahrungen und Antworten!
       
      Liebe Grüße,
      Christiane
       
    • By annileni
      Sollte man sich eigentlich immer rasieren, wenn man zum Arzt/Physiotherapeuten geht und man dort massiert bzw. weiß, dass man dort ein Tape bekommt (Egal ob Leukotape oder Kinesio)?
      Habe jetzt am Freitag einen Termin zur Massage wegen einer Muskelverhärtung, deswegen frage ich...

      Dadurch kann man doch bestimmt eine Haarwurzelentzündung bekommen oder?
  • Beiträge

    • Hallo zusammen, Es freut mich sehr in dieser Community Informationen und Hilfe bei Fragen bekommen zu können. Der Eintrag dient dem Herunterladen von Dokumenten. Einen schönen Abend noch! Liebe Grüße
    • Hey, ich würde gerne wissen, ob man zur Zeit einen guten Taping Kurs online machen kann?
    • Guest Bagi
      Hallo! Ich habe auch eine (Teil-)Ruptur des hinteren Kreuzbandes. Von zwei Fachärzten wurde mir gesagt, dass man ein hinteres Kreuzband nur noch in den seltensten Fällen operiert. Ein hinteres Kreuzband wächst fast immer von alleine zusammen, weil es besser durchblutet ist, als ein vorderes Kreuzband. Bei mir kommt noch dazu, dass in meinem Alter (54) nicht mehr gleich operiert wird. Der Unfall war schon im Juni, ich bin erst im September zum Arzt, weil ich der Meinung war, es ist nur geprellt. Nachdem es nicht besser wurde, habe ich mir dann einen Termin geben lassen, wo die Ruptur festgestellt wurde. Nachdem mit der Zeit noch eine Instabilität dazu gekommen ist, wollte ich zu einem Spezialisten für hinteres Kreuzband. Leider war der Unfall ein Arbeitsunfall und die Berufsgenossenschaft wollte mir keine Kostenübernahmeerklärung für das Sporthopädicum Straubing ausstellen, weil das keine D-Arzt-Praxis ist. Da ich keine weiteren Kniespezialisten für HKB gefunden habe, der auch D-Arzt ist, bin ich ins Sporthopädicum nach Berlin gefahren (400 km). Auch dort wurde mir bescheinigt, dass eine OP nicht notwendig ist und mit guter Physiotherapie meine Schmerzen und die Instabilität sicher in den Griff zu bekommen sind. Wenn ich allerdings in ca. 3 Monaten immer noch Beschwerden habe, mit denen ich nicht leben kann, ist auch eine OP möglich, bei der aber nicht garantiert werden kann, dass es besser wird, weil man es nie so "reparieren" kann, wie es vorher war. Ich habe jetzt eine Physiotherapeutin gefunden, die sich mit einem Arzt abspricht, wie sie genau vorgehen soll und die sich wirklich Gedanken macht. Ich hoffe, mein Knie bessert sich und ich komme um eine OP, die ja nicht ohne ist, herum!

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