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Hallo Zusammen

Ich versuche das Roll-Gleiten (Nach Kaltenborn) zu lernen. Und zwar verstehe ich grundsätzlich die Konvex/ Konkav Regel aber irgendwie verwirrt mich der Talus. Laut meinem Schulstoff kann ich das Calcaneus-Talus Gelenk mit Gleiten nach Tibial in Eversion mobilisieren wenn ich am vorderen Gelenkspalt gleite und wenn ich im hinteren Teil des Gelenks gleite kann ich mit Gleiten nach Tibial das Gelenk in Inversion mobiliseren. Aber eigentlich will ich ja in die Richting mobiliseren wo die Kapsel bei der Bewegung auf Dehnung kommt ( also bei Hypomobilität) und bei einer Inversion kommt der laterale teil des Talus-Calcaneus Gelenks auf Dehnung und bei Eversion umgekehrt. Wieso soll ich dann den Calcaneus nach Tibial verschieben um Eversion zu mobiliseren?? 

Also wie kann die selbe Grifffassung in die selbe Richtung eine andere Wirkung haben?

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Freundliche Grüsse

Jonkit

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Hallo Jonkit,
du weißt ja, dass du im Talo-Calcanearen Gelenk 2 Gelenkkammern hast (vordere und hintere) bzw. drei, die dritte ist aber biomechanisch nicht relevant. Das heißt um eine Einschränkung, in deinem Fall des Varus (Inversion) im unteren Sprunggelenk zu verbessern, muss in beiden Richtungen mobilisiert werden (medial und lateral) dabei bleibt aber die Vorposition des Varus eingestellt, nur der Patient dreht sich in beiden Richtungen um in die richtige Richtung mobilisieren zu können. Es müssen immer beide Gelenkkammern mobilisiert werden, da es nicht möglich ist die problematische Gelenkkammer zu definieren!
Du darfst dich also nicht in die Irre führen lassen, mit dem Gedanken, wo ich hinschiebe um die Kapsel auf Spannung zu bringen, sondern du musst daran denken welche Gelenkkammer ich gerade mobilisiere. Die vordere Kammer ist hier übrigens konkav, die hintere konvex!
Was bei deinem Bild fehlt, ist eigentlich ein zweites Bild, in dem der Pat. seine Position ändert. Aus dieser Stellung müsste ich sonst den Calcaneus zu mir ziehen um richtig behandeln zu können.

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Kommentare

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      Jetzt hab ich die Bilder angesehen, aber kann darauf nichts feststellen, könnt ihr vielleicht mal drüber schauen und eure Meinung abgeben?

      Ein Danke im vorraus :)

      Hier das Erste: http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=b19dcf-1419856190.jpg

      das Zweite: http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=d573ac-1419856229.jpg
  • Beiträge

    • Ich habe nicht mehr Deinen ganzen Text im Kopf, aber soweit ich mich erinner, hast Du uns am Anfang schon mal gefragt, was Du machen kannst. Daraufhin haben wir Dir unsere Gedanken mitgeteilt, alles, was uns eben so eingefallen ist. Wenn Du die Frage jetzt wieder stellst, und wir in der Zwischenzeit leider kein Allheilmittel gefunden haben, werden wir Dir zwangsläufig das Gleiche nochmal erzählen.  Ich verstehe total, dass das nicht das ist, was Du hören möchtest. Du weißt gar nicht, wie gerne ich Patienten sagen würde: geh zu diesem Facharzt, der gibt Dir die Pille xy oder führt die OP xy durch und dann bist Du geheilt. Das gibt es leider nicht. Es gibt immer mal wieder Scharlatane, die sowas behaupten, aber nur, um die Pat. auszunehmen. Da es keinen Wunschweg gibt, können wir Dir nur raten, was möglich ist. Und das sind regelmäßige Übungen, nicht zu viel, nicht zu wenig, Entspannungsverfahren und Anwendungen bei versch. Fachdisziplinen und noch ein paar andere Bausteine, die wir hier aber alle schon mehr oder weniger aufgeführt haben. Das ist alles, was wir da tun können. Das tut mir Leid. Es ist überhaupt nicht fair, dass manche Menschen sich Tag für Tag durchbeißen und vorwärtsquälen müssen, während andere scheinbar fröhlich und ungehindert durchs Leben hüpfen können. Leider hat das Leben nie auch nur die Andeutung gemacht, dass es gerne fair sein möchte. Gerechtigkeit ist ein Konstrukt, das sich Menschen ausgedacht haben. In der Natur gibts sowas nicht. Und es ist auch subjektiv. Wenn man sich immer mit den pfeifenden, fröhlichen, unbeschwerten Menschen vergleicht, bekommt man zwangsläufig das Kotzen. Ich weiß, dass es ein schwacher Trost ist, aber es gibt auch immer Menschen, denen es deutlich schlechter geht. Ich weiß nicht, ob Du mal zu Besuch oder gar als Pat. auf ner Intensiv-Station warst. Aber ich bin danach jedes Mal froh, dass ich gehen, sprechen, essen, trinken, und eigenständig atmen und auf Klo gehen kann, ohne auf Hilfe und/ oder Geräte angewiesen zu sein. Dein Schicksal mag hart und ungerecht sein, trotzdem solltest Du, wie Du selbst schon geschrieben hast, lernen, Deine Erkrankung anzunehmen und trotz ihr glücklich leben zu können. Momentan habe ich eher das Gefühl, Du weißt Dir selbst nicht zu helfen und bist sauer und gefrustet, weil alle Ärzte und Therapeuten Dir auch nicht helfen können und Du bei einem Psychologen keinen Termin bekommst.Natürlich ist das blöd und scheiße und auch wenn ich Dich damit langweile, aber das A und O ist, damit umgehen zu lernen. und realistische Erwartungen an Deine Umwelt zu entwickeln. Das ist leider alles, was ich Dir dazu sagen kann, tut mir Leid! 
    • Gast Anna
      Ja danke für deine Gedanken.  Schmerzklinik kommt nicht in Frage. Da ich von Klinken die Nase voll habe. Zu viel erlebt!  Ich komme mit den Schmerz bisher zurecht. Die Krankheit ist nun ein Teil von meinem Leben. Ja, man muss das beste daraus machen. Standardsätze, gähn.  Es geht mir darum weil ich dünn bin und nicht viel Polster habe. Wenn ich meine Beine ansehe, ja dann meine ich, ich hätte Fussball Beine. Wie ich oben schon beschrieben habe. Beim spazieren gehen... Dies kann ich nicht begreifen. Ich tue alles, das es mir gut geht. Was die Psychologen an geht, ja hier Wartezeit bis zu 1 Jahr. War bei eine und sie war überfordert. Tun die dies und das, was ihr Körper schafft. Dies wusste ich selber. Sinnlose Zeit dort verloren   Lg Anna
    • Hallo Anna,  das klingt ziemlich verzweifelt und als ob Du schon Einiges ausprobiert hättest... Das Sinnvollste bei chronischen Schmerzpatienten ist ein multimodales Team, was bedeutet, dass zumindest ein Arzt, ein Physio und ein Psychologe zusammenarbeiten, und zwar unabhängig von der Ursache des chronischen Schmerzes, also bei Krebspatienten genauso wie bei chronischen Rücken-, Kopfschmerz oder Fibro-Patienten. In einem ambulanten Setting bekommt man sowas leider nie wirklich hin, aber es gibt einige teilstationäre oder stationäre Programme, die so arbeiten, also Schmerzkliniken/ Schmerztageskliniken. Vielleicht wäre das für Dich noch eine Möglichkeit. 🤔 Ansonsten bist Du der Experte für Deinen Körper. Jede Schmerzerkrankung verläuft unterschiedlich und man kann auch keinen Fibro-Patienten mit einem anderen vergleichen, was die Leistungsgrenzen betrifft. Deshalb kannst Du Dir natürlich Hilfe und Unterstützung bei Physios suchen, die Dir bspw. Übungen zeigen oder Triggerpunkte behandeln, aber welche Übung Dir langfristig gut tut, musst Du für Dich herausfinden. Es ist super, dass Du ein regelmäßiges Übungsprogramm machst!  Jetzt musst Du es noch an Deine Belastungsgrenze anpassen, zu viel zu machen kann für Dich ebenso schlimm sein, wie zu wenig. Also sind auch Pausen und Erholung wichtig. Und nicht nur Übungen, wenn die Muskeln zu fest sind, sind v.a. Entspannungsverfahren hilfreich. Und zu guter Letzt: Das möchte immer niemand hören, aber selbst wenn Du alles zu 100% richtig machst (was in der Praxis nicht möglich ist, nur mal angenommen) ist es leider bei chronischen Erkrankungen so, dass Restsymptome zurückbleiben können. Und auch, wenn die wieder stärker werden, ist das nicht unbedingt ein Zeichen davon, dass Du etwas falsch gemacht hast. Manchmal ist das einfach so. Es gibt immer bessere und schlechtere Phasen. Da ist, so schwer das sein mag, Akzeptanz gefragt! Akzeptanz bedeutet in dem Zusammenhang übrigens nicht, dass Du alle Hoffnung aufgeben sollst, wird oft falsch verstanden. Hoffen darf man immer! Aber ein ständiger Kampf gegen Windmühlen kostet einfach endlos viel Kraft, die man sich sparen kann.  Liebe Grüße Chandra

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