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Neomie30

Thoracic Outlet Syndrom und Sport

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Hallo Zusammen! 

Seit Freitag habe ich nun vom Neurologen die Diagnose thoracic Outlet Syndrom bekommen. Nun muss noch die Ursache geklärt werden (mrt ist bereits angemeldet). Natürlich habe ich etwas angefangen über dieses Syndrom zu lesen und finde mich darin wieder. Ebenso habe ich viele Forenbeiträge gelesen. Mir ist aufgefallen, dass viele deswegen Sport aufgeben mussten. Meine Frage ist nun, muss das immer so sein - konkret muss ich mein Training aufgeben? Ich mache seit 18 Jahren Sport eigentlich nur mit Körpergewicht und mein Armtraining dann mit Hanteln. Die Beschwerden habe ich seit einem Unfall vor 7 Jahren im linken Arm. Ich habe mein Training seither nicht geändert. Die Diagnose habe ich auch erst seit wenigen Tagen. 

Und natürlich wäre ich auch über Tipps im Umgang damit und evtl. Übungen die ich schon mal machen kann sehr dankbar! :)

vielen Dank schonmal für die Antworten! :)

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Hallo Neomie,
kannst du uns etwas mehr über deine Symptome erzählen?
Wie äußert sich deine TOS?
 - Hast du Kribbeln/Schwellungen in den Fingern (welche), Arm oder Schulter?
 - Nackenschmerzen?
 - Kraftverlust?
Wann verstärken sich deine Symptome?
- Bei Belastung
- In Ruhe/Schlaf
- Bestimmte Bewegungen
- Morgens schlimmer?
Wurde schon geröngt um eine Extra-Halsrippe auszuschließen?
 

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Das MRT zum Ausschluss läuft erst noch.

Meine Beschwerden sind (alle Links): 

Taubheitsgefühle, kribbeln, Irritationen mit brennen und so eine merkwürdige schwere tw. Im Schultergürtel, Oberarm Bereich Trizeps, Unterarm so rundherum irgendwie vor allem wenn der Arm herunter hängt, dann in dem kleinen- und Ringfinger, seltener auch im Daumen. Manchmal schläft mein Arm ein, ich bin mir nicht ganz sicher in welchen Posen das ist, oft auch nachts oder wenn ich Ausrufe unter Tags. Er ermüdet bei machen Tätigkeiten z. B. Beim PC schreiben sehr schnell. Er fühlt sich sehr schwer an, vor allem wenn ich ihn hängen lasse. Die Symptome sind leider total diffus, deshalb hat es wahrscheinlich auch so lange gedauert bis man dies festgestellt hat. Nebenbei hast man auch noch Karpaltunnelsyndrom links und Impingement der linken Schulter festgestellt...

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...wenn man einen Karpaltunnelsyndrom (CTS) zusätzlich diagnostiziert hat, ist es aber etwas schwieriger zu differenzieren, was im Endeffekt das Kribbeln/Schmerzen in den Fingern auslöst. Typisch dafür sind die nächtlichen Beschwerden. Ist das sicher mit dem CTS?
Es könnte nämlich sein, dass auch der vermeintliche "Impingement" auch vom TOS ausgelöst wird.
Hast du schon mal Physiotherapie für die TOS bekommen? Wenn ja, wie ging es dir danach?
Ansonsten würde ich auf jeden Fall die MRT abwarten, da man erst das mit der Rippe abklären sollte, bevor man Hand anlegt!

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Ich hab leider noch gar nichts an Therapie, da die Diagnostik noch nicht abgeschlossen ist. 

Laut Neurologin habe ich beides also cts und tos. Das Impingement meinte der Radiologe aufgrund eines bereits erfolgten mrt und wegen des schmerzhaften Bogens. Wäre ja super wenn ich nicht alles davon habe! 

Aber ist tos grundsätzlich ein Ausschluss für Muskeltraining? Weil ich mache seit Jahren die selben Übungen und Sport ist schon ein sehr großes "bonusthema" in meinem Leben.

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Naja, das ist so eine Sache. Es ist nämlich so. Das eigentliche Problem dabei ist ja, die Nervenkompression des Plexus Brachialis kann durch mehrere Engpässe ausgelöst werden. Zum einen von einer verschobenen 1. Rippe, die zu hoch steht und gegen das Schlüsselbein drückt, oder von einem Brustmuskel (pectoralis minor) das gegen dem Fortsatz des Schulterblatts drückt, zum anderen aber auch, und das ist die häufigste Variante, der Scaleni Muskeln. Hier muss der HWS-Nerv durch eine enge Lücke hindurch. Hier mal ein Bild zur Veranschaulichung:
https://www.hopkinsmedicine.org/heart_vascular_institute/conditions_treatments/_images/tos-still.jpg

Trainiere ich jetzt intensiv den Brustmuskel =>  Druckerhöhung auf den Nerv
Trainiere ich zu intensiv die Scalenimuskeln wird die Lücke kleiner => Druckerhöhung auf den Nerv
außerdem ziehen die Scalenimuskeln auch verstärkt an der 1. Rippe, da sie dort ansetzen und ein evtl. Engpass zw. 1. Rippe und Clavicula wird verstärkt => Druckerhöhung auf den Nerv.
Du siehst, es ist gar nicht so einfach. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist ein Muskeltraining auszuüben, ohne die Arme und Hände zu benutzen. Also, Bein-, Bauch-, Po- und Rückenmuskeln zu trainieren.
Aber warten wir mal ab. Wir wollen ja nicht alles Schwarzmalen. Es gibt gute physiotherapeutische Methoden das Problem zu lösen. Eine davon ist die "Manuelle Therapie" Du wärst nicht die erste, die wir erfolgreich damit behandelt hätten.
Melde dich einfach nochmal mit dem Befund vom MRT.
 

Viel Glück!!!

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Das beruhigt mich, wenn ich wenigstens den Rest noch machen kann.

Ja, das glaube ich, dass es da gute Methoden gibt. Ich bin schon gespannt.

Danke, sobald ich mehr weiß, sag ich bescheid. Vielen Dank! 

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      Praxisbuch Sport in Prävention und Therapie
      Vorwort:
      „Bewegungsmangel ist und wird in den modernen Gesellschaften zu einem immer größeren Gesundheitsproblem. Mittlerweile ist Bewegungsmangel für eine Reihe von Erkrankungen, wie der koronaren Herzerkrankung oder der Diabetes-mellitus-Erkrankung Typ II, als eigenständiger Risikofaktor akzeptiert. Dabei sind alle Formen von Bewegung, sei es in niederschwelliger Form wie einer Erhöhung der Alltagsaktivität oder in intensiverer Form in Gesundheits- und Leistungssport, wichtige Stimuli für viele Organsysteme des Körpers. Hierbei hat Bewegung sowohl präventive als auch therapeutische Bedeutung.
      Welche Effekte Sport und Bewegung in der Vorbeugung und der Therapie von chron. Erkrankungen haben können, wurde evidenzbasiert in unserem vierbändigen Werkt „Therapie und Prävention durch Sport“, das ebenfalls im Elsevier Verlag erschienen ist, umfangreich und detailliert darlegt. Anhand der aktuellen Stands der Literatur und metaanalytischer Aufarbeitung der Daten konnte die Wirksamkeit eines bewegungsreichen Lebensstils gut belegt werden.
      Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine aktualisierte und kondensierte Version dieser Datenbasis. Ausführlich beschrieben werden die motorischen Defizite, die sich im Rahmen der Krankheitsentstehung und -ausprägung manifestieren. Diese stellen gleichsam die Ansatz- bzw Zielpunkte für die sporttherapeutische Interventionen dar, welche dann krankheitsbezogen und in ihrer praktischen Umsetzung beschrieben wird.
      Daher richtet sich das Buch neben Ärzten und Medizinstudenten auch an alle in der praktischen Sporttherapie Tätigen, wie Sportwissenschaftlern, Bewegungs- und Physiotherapeuten etc. .[...]“ (Praxisbuch Sport in Prävention und Therapie)


       
      Die erste Auflage deckt alle klinischen Symptomkomplexe (Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Schmerzsyndrome, Orthopädie, Rheumatologie und Innere Medizin) ab.
      Gegliedert ist jeder Komplex und Erkrankung mit einer Einleitung ins Krankheitsbild. Nachdem alles aufgefrischt ist , startet auch gleich das Hauptthema des Werkes. Wie kann ich durch körperliche Aktivität und Belastung der Erkrankung vorbeugen, welche Benefits habe ich während der Erkrankung und worauf muss geachtet werden?

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      Gerade durch meine Leidenschaft zum Sport ist dieses Buch ein fester Bestandteil meines Alltags geworden. Ich gucke gerne rein, lese nach und überprüfe altes Wissen. Mir persönlich fehlen noch einige Themen, zum Beispiel Bandscheibenproblematiken bzw Wirbelsäulenkomplikationen. Meiner Meinung nach ist die ganze orthopädische Seite etwas zu kurz gekommen. Jedoch für Einsteiger wie auch erfahrene Mediziner geeignet.
       
      Details:
      Frank Mooren / Carl Detlev Reimers (Hrsg.)
      2018. 4009 S., 28 Abb., kt.
      ISBN 978-3-437-45351-9
      Erscheinungstermin: Juli 2018 - 1. Auflage
      424 Seiten Größe: 16,9 x 2 x 24,1 cm

    • Von MoBu123
      Hallo liebe Forumsmitglieder,
       
      Ich bin 20 Jahre alt und leidenschaftlicher Skateboarder/Videograph. Im letzen Jahr, im September, bin ich deswegen auch nach Barcelona gezogen um diesen Tätigkeiten noch besser nachgehen zu können. 
      Doch schon nach knapp 1 1/2 Monaten begannen auf einmal schleichend Knieschmerzen zu kommen. Es begann mit Schmerzen in der Kniekehle und nach längerem Sitzen konnte ich mein Bein nicht mehr durchstrecken. Es stellte sich her raus das der Schmerz vom Filmen und nicht unbedingt vom Skaten kam. Da ich mit meiner Kamera meinen Freunden, die professionelle Skater sind, mit gebeugtem Knie stundenlang hinterherfahre um sogenannte 'Lines' (mehrere Tricks an verschiedenen 'Obstacles' hintereinader) zu filmen.
      Ich habe den Schmerz anfangs ignoriert in der Hoffnung das diese sich von alleine wieder in Luft auflösen, da ich auch nicht ausreichend Auslandsversichert war. Doch es wurde einfach nicht besser und der Schmerz ist mit der Zeit auch durchs Knie gewandert und war irgendwann weiter vorne bei der Kniescheibe, das alles auch in Kombination mit Schwellungen. Im Dezember bin ich dann nach Deutschland geflogen um einen Orthopäden aufzusuchen der letztendlich das Femeropatellare Schmerzsyndrom diagnostiziert hat. Daraufhin bin ich dann wieder zurück geflogen und habe es mit einigen Übungen zum Muskelaufbau probiert aber habe das Skaten/Filmen auch nicht sein gelassen, was für erneute Entzündungen/Schwellungen sorgte, wodurch ich dann auch die Übungen nicht mehr ausführen konnte. Irgendwann war es dann so schlimm das ich es nicht mehr ausgehalten habe und zu einem privaten englischen Arzt gegangen bin, mit dem ich dann auch ein MRT hab machen lassen. Auf dem war dann zu erkennen das ich einen Riss im Vorderhorn meines Äußeren Meniskus hab. Dieser war anfangs wahrscheinlich eher klein und ist mit der Zeit größer geworden. Meine Patella war wirklich ein wenig zu weit rechts aber dies war nicht die Ursache für die Beschwerden sonder der Riss im Meniskus.
      Ich habe jetzt mit mehreren Ärzten gesprochen und alle waren der Meinung das ich eine Arthroskopie benötige, ABER auch alle waren der Meinung das es kein dringend nötiger Eingriff ist und ich keinen schlimmen Riss habe.
      Ich kehre nämlich Ende dieses Sommers wieder zurück nach Deutschland um zu studieren aber bis dahin würde ich natürlich am liebsten meine Zeit noch mit dem Skaten verbringen können, jetzt wo ich noch in Barcelona bin. Mein Arzt hat auch gesagt das dies mit Bandage möglich ist und ich den Eingriff machen lassen kann wenn ich wieder in Deutschland bin. Er hat gesagt es ist rein meine Entscheidung wie viel ich das Knie belasten möchte, da es sich NUR um Schmerzen handelt und mein Meniskus, solange ich die stundenlange Kniebeuge beim Filmen, vermeide, nicht in Gefahr ist.
      Ich würde jetzt gerne wissen, was für Übungen ich machen kann um meine Muskulatur und das Knie zu stärken damit es noch die 2-3 Monate Skaten bestmöglich aushält. Ich trage seit der Diagnose eine Bandage, die mir auch sehr hilft ich kann trotz Schwellung beschwerdefrei gehen. Das ging vorher nicht. Natürlich ist mir bewusst das ich vorher erstmal den Erguss ganz rauskriegen muss bevor ich richtige Übungen machen kann, aber das sieht zur Zeit auch echt gut aus und es ist kaum noch eine Schwellung zu erkennen.
      Also frage ich mich, kann ich jetzt schon mit z.B. Fahrradfahren anfangen um Muskulatur aufzubauen ? Oder ist das schon zu viel Beugung für das Knie ? Generell würde ich gerne wissen was für Übungen mir helfen könnten und vor allem welche Gelenksschonend sind, da ich oft das Gefühl habe das einige der Übungen im Internet, nachdem ich sie ausprobiert habe, eher negative Auswirkungen haben (in Form von Schmerz, Schwellung etc...). Es würde mich auch interessieren ob ich dann bei den Übungen auch die Bandage tragen sollte oder eher nicht ? Ich fühle mich viel sicherer mit der Bandage aber habe auch schon gehört das diese dem Muskelaufbau sehr im Weg steht.
      Ich bedanke mich schon mal im Vorraus an jeden, der sich die Zeit genommen hat sich diesen Text durchzulesen und mir zu antworten :-)
       
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