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Hallo Zusammen! 

Seit Freitag habe ich nun vom Neurologen die Diagnose thoracic Outlet Syndrom bekommen. Nun muss noch die Ursache geklärt werden (mrt ist bereits angemeldet). Natürlich habe ich etwas angefangen über dieses Syndrom zu lesen und finde mich darin wieder. Ebenso habe ich viele Forenbeiträge gelesen. Mir ist aufgefallen, dass viele deswegen Sport aufgeben mussten. Meine Frage ist nun, muss das immer so sein - konkret muss ich mein Training aufgeben? Ich mache seit 18 Jahren Sport eigentlich nur mit Körpergewicht und mein Armtraining dann mit Hanteln. Die Beschwerden habe ich seit einem Unfall vor 7 Jahren im linken Arm. Ich habe mein Training seither nicht geändert. Die Diagnose habe ich auch erst seit wenigen Tagen. 

Und natürlich wäre ich auch über Tipps im Umgang damit und evtl. Übungen die ich schon mal machen kann sehr dankbar! :)

vielen Dank schonmal für die Antworten! :)

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Hallo Neomie,
kannst du uns etwas mehr über deine Symptome erzählen?
Wie äußert sich deine TOS?
 - Hast du Kribbeln/Schwellungen in den Fingern (welche), Arm oder Schulter?
 - Nackenschmerzen?
 - Kraftverlust?
Wann verstärken sich deine Symptome?
- Bei Belastung
- In Ruhe/Schlaf
- Bestimmte Bewegungen
- Morgens schlimmer?
Wurde schon geröngt um eine Extra-Halsrippe auszuschließen?
 

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Das MRT zum Ausschluss läuft erst noch.

Meine Beschwerden sind (alle Links): 

Taubheitsgefühle, kribbeln, Irritationen mit brennen und so eine merkwürdige schwere tw. Im Schultergürtel, Oberarm Bereich Trizeps, Unterarm so rundherum irgendwie vor allem wenn der Arm herunter hängt, dann in dem kleinen- und Ringfinger, seltener auch im Daumen. Manchmal schläft mein Arm ein, ich bin mir nicht ganz sicher in welchen Posen das ist, oft auch nachts oder wenn ich Ausrufe unter Tags. Er ermüdet bei machen Tätigkeiten z. B. Beim PC schreiben sehr schnell. Er fühlt sich sehr schwer an, vor allem wenn ich ihn hängen lasse. Die Symptome sind leider total diffus, deshalb hat es wahrscheinlich auch so lange gedauert bis man dies festgestellt hat. Nebenbei hast man auch noch Karpaltunnelsyndrom links und Impingement der linken Schulter festgestellt...

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...wenn man einen Karpaltunnelsyndrom (CTS) zusätzlich diagnostiziert hat, ist es aber etwas schwieriger zu differenzieren, was im Endeffekt das Kribbeln/Schmerzen in den Fingern auslöst. Typisch dafür sind die nächtlichen Beschwerden. Ist das sicher mit dem CTS?
Es könnte nämlich sein, dass auch der vermeintliche "Impingement" auch vom TOS ausgelöst wird.
Hast du schon mal Physiotherapie für die TOS bekommen? Wenn ja, wie ging es dir danach?
Ansonsten würde ich auf jeden Fall die MRT abwarten, da man erst das mit der Rippe abklären sollte, bevor man Hand anlegt!

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Ich hab leider noch gar nichts an Therapie, da die Diagnostik noch nicht abgeschlossen ist. 

Laut Neurologin habe ich beides also cts und tos. Das Impingement meinte der Radiologe aufgrund eines bereits erfolgten mrt und wegen des schmerzhaften Bogens. Wäre ja super wenn ich nicht alles davon habe! 

Aber ist tos grundsätzlich ein Ausschluss für Muskeltraining? Weil ich mache seit Jahren die selben Übungen und Sport ist schon ein sehr großes "bonusthema" in meinem Leben.

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Naja, das ist so eine Sache. Es ist nämlich so. Das eigentliche Problem dabei ist ja, die Nervenkompression des Plexus Brachialis kann durch mehrere Engpässe ausgelöst werden. Zum einen von einer verschobenen 1. Rippe, die zu hoch steht und gegen das Schlüsselbein drückt, oder von einem Brustmuskel (pectoralis minor) das gegen dem Fortsatz des Schulterblatts drückt, zum anderen aber auch, und das ist die häufigste Variante, der Scaleni Muskeln. Hier muss der HWS-Nerv durch eine enge Lücke hindurch. Hier mal ein Bild zur Veranschaulichung:
https://www.hopkinsmedicine.org/heart_vascular_institute/conditions_treatments/_images/tos-still.jpg

Trainiere ich jetzt intensiv den Brustmuskel =>  Druckerhöhung auf den Nerv
Trainiere ich zu intensiv die Scalenimuskeln wird die Lücke kleiner => Druckerhöhung auf den Nerv
außerdem ziehen die Scalenimuskeln auch verstärkt an der 1. Rippe, da sie dort ansetzen und ein evtl. Engpass zw. 1. Rippe und Clavicula wird verstärkt => Druckerhöhung auf den Nerv.
Du siehst, es ist gar nicht so einfach. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist ein Muskeltraining auszuüben, ohne die Arme und Hände zu benutzen. Also, Bein-, Bauch-, Po- und Rückenmuskeln zu trainieren.
Aber warten wir mal ab. Wir wollen ja nicht alles Schwarzmalen. Es gibt gute physiotherapeutische Methoden das Problem zu lösen. Eine davon ist die "Manuelle Therapie" Du wärst nicht die erste, die wir erfolgreich damit behandelt hätten.
Melde dich einfach nochmal mit dem Befund vom MRT.
 

Viel Glück!!!

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Das beruhigt mich, wenn ich wenigstens den Rest noch machen kann.

Ja, das glaube ich, dass es da gute Methoden gibt. Ich bin schon gespannt.

Danke, sobald ich mehr weiß, sag ich bescheid. Vielen Dank! 

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    • Von MoBu123
      Hallo liebe Forumsmitglieder,
       
      Ich bin 20 Jahre alt und leidenschaftlicher Skateboarder/Videograph. Im letzen Jahr, im September, bin ich deswegen auch nach Barcelona gezogen um diesen Tätigkeiten noch besser nachgehen zu können. 
      Doch schon nach knapp 1 1/2 Monaten begannen auf einmal schleichend Knieschmerzen zu kommen. Es begann mit Schmerzen in der Kniekehle und nach längerem Sitzen konnte ich mein Bein nicht mehr durchstrecken. Es stellte sich her raus das der Schmerz vom Filmen und nicht unbedingt vom Skaten kam. Da ich mit meiner Kamera meinen Freunden, die professionelle Skater sind, mit gebeugtem Knie stundenlang hinterherfahre um sogenannte 'Lines' (mehrere Tricks an verschiedenen 'Obstacles' hintereinader) zu filmen.
      Ich habe den Schmerz anfangs ignoriert in der Hoffnung das diese sich von alleine wieder in Luft auflösen, da ich auch nicht ausreichend Auslandsversichert war. Doch es wurde einfach nicht besser und der Schmerz ist mit der Zeit auch durchs Knie gewandert und war irgendwann weiter vorne bei der Kniescheibe, das alles auch in Kombination mit Schwellungen. Im Dezember bin ich dann nach Deutschland geflogen um einen Orthopäden aufzusuchen der letztendlich das Femeropatellare Schmerzsyndrom diagnostiziert hat. Daraufhin bin ich dann wieder zurück geflogen und habe es mit einigen Übungen zum Muskelaufbau probiert aber habe das Skaten/Filmen auch nicht sein gelassen, was für erneute Entzündungen/Schwellungen sorgte, wodurch ich dann auch die Übungen nicht mehr ausführen konnte. Irgendwann war es dann so schlimm das ich es nicht mehr ausgehalten habe und zu einem privaten englischen Arzt gegangen bin, mit dem ich dann auch ein MRT hab machen lassen. Auf dem war dann zu erkennen das ich einen Riss im Vorderhorn meines Äußeren Meniskus hab. Dieser war anfangs wahrscheinlich eher klein und ist mit der Zeit größer geworden. Meine Patella war wirklich ein wenig zu weit rechts aber dies war nicht die Ursache für die Beschwerden sonder der Riss im Meniskus.
      Ich habe jetzt mit mehreren Ärzten gesprochen und alle waren der Meinung das ich eine Arthroskopie benötige, ABER auch alle waren der Meinung das es kein dringend nötiger Eingriff ist und ich keinen schlimmen Riss habe.
      Ich kehre nämlich Ende dieses Sommers wieder zurück nach Deutschland um zu studieren aber bis dahin würde ich natürlich am liebsten meine Zeit noch mit dem Skaten verbringen können, jetzt wo ich noch in Barcelona bin. Mein Arzt hat auch gesagt das dies mit Bandage möglich ist und ich den Eingriff machen lassen kann wenn ich wieder in Deutschland bin. Er hat gesagt es ist rein meine Entscheidung wie viel ich das Knie belasten möchte, da es sich NUR um Schmerzen handelt und mein Meniskus, solange ich die stundenlange Kniebeuge beim Filmen, vermeide, nicht in Gefahr ist.
      Ich würde jetzt gerne wissen, was für Übungen ich machen kann um meine Muskulatur und das Knie zu stärken damit es noch die 2-3 Monate Skaten bestmöglich aushält. Ich trage seit der Diagnose eine Bandage, die mir auch sehr hilft ich kann trotz Schwellung beschwerdefrei gehen. Das ging vorher nicht. Natürlich ist mir bewusst das ich vorher erstmal den Erguss ganz rauskriegen muss bevor ich richtige Übungen machen kann, aber das sieht zur Zeit auch echt gut aus und es ist kaum noch eine Schwellung zu erkennen.
      Also frage ich mich, kann ich jetzt schon mit z.B. Fahrradfahren anfangen um Muskulatur aufzubauen ? Oder ist das schon zu viel Beugung für das Knie ? Generell würde ich gerne wissen was für Übungen mir helfen könnten und vor allem welche Gelenksschonend sind, da ich oft das Gefühl habe das einige der Übungen im Internet, nachdem ich sie ausprobiert habe, eher negative Auswirkungen haben (in Form von Schmerz, Schwellung etc...). Es würde mich auch interessieren ob ich dann bei den Übungen auch die Bandage tragen sollte oder eher nicht ? Ich fühle mich viel sicherer mit der Bandage aber habe auch schon gehört das diese dem Muskelaufbau sehr im Weg steht.
      Ich bedanke mich schon mal im Vorraus an jeden, der sich die Zeit genommen hat sich diesen Text durchzulesen und mir zu antworten :-)
       
    • Von Stephan
      Entwicklung von Rollstuhlbasketball
      Die Trendsportart wurde 1946 in den USA erfunden, als einstige Basketballspieler im Krieg schwere Verletzungen erlitten.  Trotz der Kriegsverletzungen wollten die Sportler ihrem Hobby nachgehen und somit wurde der Grundstein für diese Sportart gelegt. Mittlerweile spielen nicht nur Menschen mit körperlicher Behinderung Rollstuhlbasketball, auch Männer und Frauen ohne körperliche Einschränkungen haben diese Disziplin zu ihrem Hobby gemacht. An Wettkämpfen dürfen allerdings ausschließlich Personen mit körperlicher Einschränkung teilnehmen. Diese olympische Behindertensportart boomt weltweit und Sportler mit körperlichen Einschränkungen können sich in zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen miteinander messen.
      Innerhalb des Rollstuhl-Sports ist Rollstuhlbasketball sowohl die älteste als auch spannendste Disziplin, da zahlreiche Elemente kombiniert werden.
      Positive Effekte für Athleten
      Es ist schon einmal eine Kunst, den Rollstuhl schnell in Bewegung zu setzen, diesen abrupt zu drehen oder zu stoppen. Neben dem in Fahrt setzen des Rollstuhls werden den Athleten natürlich auch technische Elemente wie Fangen, Werfen und Dribbeln abverlangt.
      Basketballer benötigen viel Kraft in den Armen, im Rücken und auch die Bauchmuskulatur wird bei dieser Disziplin gestärkt. Sportler trainieren neben Kraft auch Schnelligkeit und Ausdauer. Zudem verbessert Rollstuhlbasketball die Reaktionsfähigkeit ebenso wie die Beweglichkeit. Sowohl Sportler mit als auch ohne körperlichem Defizit verbessern ihre Koordination. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Rollstuhlfahrer bei dieser Sportart Lebensfreude tanken können. Zahlreiche Sportler berichten von den positiven Auswirkungen auf die Psyche, da trotz Behinderung Sport getrieben werden kann.
      Beim Rollstuhlbasketball treffen Rollstuhlfahrer in einem natürlichen Umfeld sowohl auf andere Rollstuhlfahrer als auch auf Personen ohne Behinderung. Diese Disziplin dient der Integration, Hemmschwellen in Bezug auf das Verhalten mit Rollstuhlfahrern werden rasch abgebaut, da auch nicht behinderte Personen den Rollstuhl als Fortbewegungsmittel benutzen. Rollstuhlbasketball ist für zahlreiche Rollstuhlfahrer nicht nur eine Lebenshilfe, sondern auch ein sozialer Treffpunkt.
      Speziell entwickelter Rollstuhl
      Generell ist es möglich, in jedem Rollstuhl dieser Sportart nachzugehen. Da beim Basketball jedoch abruptes Anfahren, Drehen und Stoppen wesentliche Merkmale dieser Disziplin darstellen, gibt es mittlerweile speziell entwickelte Rollstühle. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rollstühlen sind diese Sportmodelle für Basketball stabiler, das Drehvermögen ist hervorragend und auch das Laufverhalten der Rollen wurde speziell entwickelt.
      Regeln beim Rollstuhl-Basketbal
      Das Regelwerk ist an das klassische Basketball angelehnt, jedoch wurden einige Punkte aufgrund des Gebrauchs eines Rollstuhls abgeändert.  Wie auch beim Basketball ist es das Ziel, den Ball in den Korb zu werfen und mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Ein Freiwurf zählt einen Punkt, zwei Punkte werden für einen Treffer gezählt, der innerhalb der Dreipunktelinie erfolgt und drei Punkte können bei einem Treffer gezählt werden, der außerhalb der Dreipunktelinie erfolgt.
      Jedes Basketballteam setzt sich aus fünf Feldspielern und maximal sieben Ersatzspielern zusammen.  Gespielt werden Viertel zu je zehn Minuten. Das Team hat 24 Sekunden lang Zeit, den Ball in den Korb zu befördern. Wird während dieses Zeitlimits der Ball nicht gegen den Ring geworfen, so erhält die gegnerische Mannschaft den Ball. Ebenso wie beim herkömmlichen Basketball muss der Ball vom Spieler, der diesen besitzt, gedribbelt werden. Ein Schubfehler wird dann verhängt, wenn der Sportler den Greifring öfter als zweimal zieht, ohne dabei den Basketball zu dribbeln.
      Das Fußspiel ist verboten und die Spieler haben nur acht Sekunden lang Zeit, den Ball in die andere Spielfeldhälfte zu befördern.  Rollstuhlbasketball wird auf einem herkömmlichen Basketballspielfeld gespielt und auch der Korb ist auf 3,05 Meter angebracht. 
      Fouls
      Wie auch beim Basketball erfolgt nach dem zweiten unsportlichen Foul bzw. nach dem fünften Foul ein Ausschluss. Körperlicher Kontakt mit dem Gegner ist zwar erlaubt, jedoch darf der gegnerische Sportler nicht zurückgehalten werden und auch das Nachdrücken ist untersagt.
      Pausen und Verlängerung
      Sowohl nach dem ersten Viertel als auch nach dem dritten erfolgt eine Pause von je 2 Minuten. Eine Pause von 15 Minuten wird nach dem zweiten Viertel eingelegt. Zu einer Verlängerung kommt es dann, wenn nach dem vierten Viertel Gleichstand herrscht. Sollten beide Teams nach diesen zusätzlichen 5 Minuten immer noch gleich viele Punkte erzielt haben, so erfolgt so lange eine Verlängerung, bis ein Team siegt.
      Klassifizierung
      Um einen Ausgleich zwischen Sportlern mit verschieden starker Behinderung herzustellen, wurde die sogenannte Klassifizierung eingeführt.
      Je nach Grad der Behinderung unterscheidet man zwischen acht Stufen.
      Sportler mit der höchsten Bewegungseinschränkung werden als 1,0 eingestuft, also der niedrigsten Punktzahl. Sportler ohne Behinderung zählen zur Stufe 4,5.
      Die Klassifizierung erfolgt in Schritten zu je 0,5. Setzt sich ein Team aus Männern und Frauen zusammen, so erhält die gemischte Mannschaft je Frau einen Punktabzug, der zwischen 1,5 und 1 liegt. Jedes Team darf maximal 14,5 Punkte erreichen.
      Wettkämpfe im Rollstuhlbasketball
      Beim Rollstuhlbasketball wird der Ehrgeiz geweckt und mittlerweile gibt es zahlreiche und internationale Wettkämpfe. Bis zur Liga des Europacups dürfen sowohl Personen mit Behinderung als auch Sportler ohne Handicap an den Wettkämpfen teilnehmen. Rollstuhlbasketballer dürfen Hilfsmittel einsetzen, welche ihren Bewegungsumfang verbessern. Der internationale Dachverband des Rollstuhlsports ist die International Wheelchair Basketball Federation. Dieser Dachverband zählt mehr als 50 Mitgliedstaaten und er ist seit dem Jahre 1993 eine unabhängige Sportorganisation.
      Seit 1960 ist Rollstuhlbasketball eine Disziplin der paralympischen Sommerspiele. 2012 erkämpften sich die kanadischen Herren die Goldmedaille und die deutschen Damen konnten sich über den olympischen Titel freuen. Jedes vierte Jahr werden Weltmeisterschaften ausgetragen. Europameisterschaften erfolgen im Zweijahres-Turnus und sie sind zudem ein Qualifikationsturnier, um an den Weltmeisterschaften teilzunehmen.
      Das europaweit erfolgreichste Herren-Team aus Frankreich konnte bisher sieben EM-Titel erzielen und bei den Damen führt die deutsche Nationalmannschaft mit 10 Titeln bei Europameisterschaften.
      Rollstuhlbasketball hat sich nicht bei Sportlern mit Handicap, sondern auch bei Athleten ohne Behinderung zur Trendsportart entwickelt, die in über 50 Ländern weltweit ausgeübt wird. Das spannende Ballspiel dient nicht nur der körperlichen Ertüchtigung, sondern auch der Integration. Sportler können sich sowohl physisch als auch psychisch stärken, ein Ziel verfolgen und als wichtiges Mitglied eines Teams fungieren.
      Foto: Fotolia_119898255_S_Datei #119898255  Urheber Fxquadro
    • Von Neboo
      Hallo,
      seit ca. 2 Jahren habe ich die Diagnose Thoracic Outlet Syndrom. Habe beidseits eine voll ausgeprägte Halsrippe glaube am Segmenr C7 entspringend. Bei Abduktion und Hyperabduktion wird die Subsclavia abgedrückt. Ansonsten wird wohl der Ulnar am Plexus Brachialis gereizt. Wenn ich viel körperlich arbeite bildet sich eine schöne fette Verspannung in der rechten Schulter. Hier und da Nerven und Muskelschmerzen im Arm plus Finger wenn ich zuviel trage.
      Die Symptome haben etwas zugenommen. Eine Operation steht im Raum. Das bedeutet Achsel öffnen und Halsrippe sowie erste Rippe raus. Das ist schon der Hammer für mich. Ich habe angst. Angst ein Nerv wird verletzt. Die Operation wird ein erfahrenes Team machen in Kassel. Viele gibt es ja nicht und dieses Beschwerdebild ist selten. Nun würde ich gerne nochmals alles konservative Probieren. Gibt es ein paar Ratschläge worauf zu achten ist. Was helfen könnte ?
      Wärme wirkt ganz gut. Schonung soviel es geht. Muskelaufbau hab ich gelassen aus Angst das ganze zu verschlimmern.
    • Von Tini1oo
      Mein Referat über Thoracic outlet Syndrom (TOS)
    • Von Konni
      Durch eine Hüft TEP Operation habe ich jetzt eine N. Femoralis Läsion.
      Welche Übungen gibt es dafür, um den Nerv zu stimulieren?
  • Beiträge

    • Gast Willow222
      Danke dir für deinen Input,  jedoch kenne ich das Video bereits ( Und auch jedes andere deutsch und englisch sprachige Video/Artikel im Internet). Daher würde ich mir gerne wünschen, wenn hier erfahrende Personen aus dem Bereich Physiotherapie meine Fragen beantworten könnten
    • Hallo Willow,
      du hast aber auch wirklich Pech mit deiner Schulter. Zunächst mal ein kurzes Video zur Orientierung und zum besseren Verständnis: https://www.youtube.com/watch?v=rakRE8n-qx4 Das Problem bei deiner Geschichte ist, dass wenn dir diese (Sub)Luxation öfter passiert, wirst du eine so genannte "habituelle Luxation" oder eine "posttraumatisch rezidivierenden Schulterluxation" entwickeln, dann wäre eine OP schon indiziert. Denn dann ist dein Kapsel-Band-Apparat so stark ausgeleiert, dass die Schulter z.B. bei jeder Überkopfbewegung raus springen könnte! Aber soweit muss es ja nicht kommen.
      Das wichtigste ist auf jeden Fall erst mal die Ruhigstellung für einige Wochen. Ich würde mir sogar einen Gilchrist-Verband oder vom deinem Physio ein Tape anlegen lassen.
      In der zweiten Phase, wenn soweit alles verheilt ist, und das wird mit Sicherheit auch dein Physio mit dir machen, wäre das intensive trainieren der Stabilisatoren des Schultergelenks. Sprich, die Rotatorenmanschette, die auch den Humeruskopf zentrieren. Wichtig sind aber auch die Stabilisatoren des Schulterblatts. Man spricht ja auch vom Schultergürtel, darum ist es sinnvoll die gesamte Einheit für gute 6 Monate zu trainieren
      (besser ein Leben lang).
      Der größte Fehler, den die meisten machen ist, dass sie die großen Schultermuskeln zu intensiv trainieren, um eine "gute Figur" zu machen, weil man die ja gut sehen kann. Dabei ist es für die Schulter viel wichtiger diese kleinen, unscheinbaren Muskeln zu trainieren, da sie das Gelenk direkt stabilisieren!!! Dabei kommt es aber nicht auf die Masse, also möglichst viel Gewichte zu drücken, sondern auf die Feinarbeit und das isolierte, gezielte Training der Muskelgruppe an. Das bekommst du sogar mit einem Theraband hin!
      Hier habe ich noch ein weiteres Video für das Training: https://www.youtube.com/watch?v=Qs2PkoEltnM So, das wars erst mal in Sachen "Anatomie" von mir Ich hoffe dir ist einiges klarer geworden.  
    • Gast Willow222
      Guten Tag, Ich melde mich wieder wegen dem gleichen Problem wie vor ein paar Monaten. Das erste mal habe ich mir meine Schulter subluxiert, als ich nach einer Episode sehr schweren Krafttrainings (3 Tage Maximalkrafttraining ohne Pausen zwischendrin, Schulterdrücken bis zu 75kg und Dips +50kg) im Schwimmbad rumgealbert hatte, mit Freunden. Das MRT und Röntgen erwies keine nennenswerten Verletzungen, bis auf eine leichte Reizung des AC-Gelenks und einen zarten Einriss im vorderen Gelenkknorpel. Dies war am 10. Juni dieses Jahres. Habe die Schulter ruhig gehalten, Belastungen vermieden und meine Physiotherapie gemacht. Soweit keine Probleme. Die Orthopäden meinten, ich hätte großes Glück gehabt und die Physiotherapeutin meinte, ich sollte eine 100%tige Genesung erfahren. Jedoch habe ich mir am 26. September, vor ca 3 Wochen abermals die Schulter subluxiert. Ich war bei der Eignungsprüfung der Polizei, und beim Sport Test war eine Aufgabe der Achterlauf. Bei diesem musste ich unter Zeitdruck 10 mal durch einen kleinen Kasten durchkriechen und in Form einer Acht um die anderen Kästen drum rum. Habe relativ am Anfang gespührt, wie wieder das Gelenk sehr leicht aus der Gelenkpfanne rausgesprungen ist und sofort wieder rein, wie beim ersten mal. Jedoch war es hier so, dass ich durch das abheben über meine Ellbogen am Boden halt die Schulter nach oben aus der Gelenkpfanne gleiten gespürt habe. In den folgenden Stunden bekam ich auch leichte dumpfe Schmerzen und in den folgenden Tagen ganz leichte schmerzen um das Gelenk drum herum/in der Achselhöhle. Sowie leicht stechende Schmerzen in der vorderen Schulter bei internen Eindrehen der Schulter. Meine Sofortmaßnahmen waren es zu kühlen, diese Zeit bis heute mit ein Handtuch unterm Arm rumzulaufen und schlafen um leicht schmerzhafte Bewegungen zu vermeiden und generell Belastungen zu vermeiden. Dies ist soweit weg, zum heutigen Standpunkt nach fast 3 Wochen. War bei mehreren Ärzten und die Meinungen waren wie folgt: 1. Wird schon kein Problem sein, 3-4 Wochen nicht belasten und danach wieder mit leichten Übungen beginnen. MRT/Röntgen/Physio wären nicht nötig. Sein Rat wäre aber mir einen neuen Beruf auszusuchen. 2. (Mein Onkel, Osteopathe/Physio): 3 Wochen nicht belasten, meine aber es wahr sehr wahrscheinlich eine komplette Luxation. Ich bräuchte osteopathische Beratung, auf keinen Fall wäre aber eine OP von Nöten. 3. Mein derzeitiger Orthopäde: Verschrieb mir MRT, bekam auch wieder Physio, meint wir müssen gucken wie es aussieht.   Habe natürlich meine Ärzte zu Rate gezogen, fange am Freitag mit der Physio an, bekomme in 1-2 Wochen mein MRT und danach wieder eine Besprechung mit meinem Orthopäden. Jedoch stellt sich mir die Frage, wie wahrscheinlich ist es, dass ich dieses mal trotzdem noch ein zweites mal Glück haben könnte? Das ich halt weder eine OP, noch größere weitere Maßnahmen gebrauchen könnte. Mir ist zwar klar, dass mit jeder Luxation/Subluxation die Bänder weiter ausgeleiert werden etc, jedoch wollte ich euren Rat wissen. Natürlich ist das ohne weitere neue Befundsberichte relativ schwierig, ich bräuchte aber auch etwas Rat für mein Gemüt selbst, da das wieder natürlich sehr belastend ist für mich. Weiterhin, wie sollte ich eurer Meinung nach vorgehen mit meiner Genesung? 
    • Gast Gast
      Ich kenne das so, das bei 3 Repzete evtl 3 Monate Pause ist. Vom letzten Termin des Rezeptes. Wenn Pat chronisch aber weiter behandelt werden muss. Wird ne Antrag bei der Kk gestellt. Hausarzt zb trägt den Diagnoseschlüssel ein. Kommt was dazu ja dann muss zusätzlich eins ausgestellt werden. 
    • Hallo Forum, Bisher ist mir bekannt dass es im Regelfall eine Erstverordnung (EV) und dann bis zu zwei weitere Folgeverordnungen gibt (FV). Danach können dann, nach Ärztlicher Prüfung weitere Rezepte ausserhalb des Regelfalls (AR) ausgestellt werden, oder nach Ablaug 12 Wochen Frist vom letzten Behandlungstermin des Vorgängerrezeptes aus bis zum 1. Termin des Neurezeptes dann wieder eine Erstverordnung. Bei einem Wechsel des ICD Codes zwischen den Rezepten ist wohl auch wieder eine Erstverordnung einzureichen. Fragen: - Wie verhält es sich allgemein wenn der Arzt wechselt, auch mehrmals,  bezüglich der Abfolge EV-FV-FV-AR? - Ist zur Beurteilung der Abfolge EV-FV-FV-AR der ICD Code oder der Indikationsschlüssel ausschlaggebend? - Wie verhält es sich wenn der Indikationsschlüssel wechselt zwischen der Abfolge EV-FV-FV-AR ? Wechsel sind ja möglich von WS1 nach WS2 bzw EX1/EX2->EX3, AT1->AT2, LY1->LY2, LY2->LY3.   Gibt es hierzu vielleicht allgemein Beispiele, Beschreibungen oder eine Art FAQ? Danke für eure Hilfe!
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