Gast Gast Lonewolf

Oberschenkel/Po Muskelatur

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Gast Gast Lonewolf

Hallo zusammen,

ich hoffe wer kann mir etwas weiterhelfen.Vielleicht sind auch Physiotherapeuten  hier anwesend.

Mein Problem ist,dass ich LWS und Beinschmerzen habe.Ein MRT wurde gemacht.Die Standard Laborwerte sind ob.

Ich hatte in den letzten Monaten sehr viel Stress und lag einige male im Krankenhaus.

Ich bekomme KG für den Bereich LWS und Beine.Streckenweise hilft es mir.Nach der KG bin ich einfach ko.

Mein Problem ist,dass meine Oberschenkelmuskulatur (hinten) fest ist und es schmerzt.Die Po Muskel ebenfalls.

Dazu kommt noch,dass ich Untergewicht habe.Ja ich weiss,dass man gut Essen musst.Bin zurzeit bei 5 Mahlzeiten am Tag.

Diese Schmerzen bzw dieser Druck im OS und im Po nervt und kostet einfach viel Kraft.Nach der KG geht es mir unterschiedlich gut.

Kann normal laufen,aber es kommen auch Tage wo ich einfach nicht lange stehen kann.Sitze ich ne weile wieder,ja dann kommen die Schmerzen

bzw der Druck wieder.Also was soll ich nun tun?

 

P.S Einen Antrag auf Reha ist gestellt  

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Servus Lonewolf,
es ist keine einfache Aufgabe für einen Physiotherapeuten nur auf Beschreibung zu helfen, da man die Situation sehen und tasten muss. Es könnten hunterte von Ursachen für dein Problem verantwortlich sein. Ich versuche es trotzdem mal:
Ich müsste hierzu noch ein paar Sachen wissen um die Problematik einzuschränken.
Hat man beim MRT eine anomalie festgestellt?
Was machst du Beruflich? Bzw. sitzt du viel oder musst du eher viel stehen und gehen?
Machst du Sport, wenn ja was genau?
Wann fingen die Probleme an? Bist du mal gestürzt, hast du einen Unfall gehabt oder ein traumatisches Erlebnis
Was macht dein Physio mit dir? Übungen, Massagen, Dehnungen...?

Die hinteren Oberschenkelmuskeln auch Ischioscrurale Muskulatur genannt bewegen 2 Gelenke.
Das Knie und die Hüfte.
Hat das Knie eine Fehlstellung, dass beispielsweise über die Füße (Knick-Senkfuß) verursacht wird, verspannen die Oberschenkelmuskeln (kurz OSM). Steht das Becken schief, durch eine Assymetrie des Kreuzbeins, bekommt deine LWS ein Problem, dass wiederum die Nerven irritiert, die deine Po-Muskeln und OSM versorgen und zu einer Fehlsteuerung und zu Verspannungen führt.
Du siehst es ist nicht einfach. Es müssten verschiedene Funktions- und visuelle Tests gemacht werden. Trotzdem gibt es Lösungen. Man muss "nur" die Ursache einkreisen.
 

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vor 8 Stunden schrieb gianni:

Servus Lonewolf,
es ist keine einfache Aufgabe für einen Physiotherapeuten nur auf Beschreibung zu helfen, da man die Situation sehen und tasten muss. Es könnten hunterte von Ursachen für dein Problem verantwortlich sein. Ich versuche es trotzdem mal:
Ich müsste hierzu noch ein paar Sachen wissen um die Problematik einzuschränken.
Hat man beim MRT eine anomalie festgestellt?
Was machst du Beruflich? Bzw. sitzt du viel oder musst du eher viel stehen und gehen?
Machst du Sport, wenn ja was genau?
Wann fingen die Probleme an? Bist du mal gestürzt, hast du einen Unfall gehabt oder ein traumatisches Erlebnis
Was macht dein Physio mit dir? Übungen, Massagen, Dehnungen...?

Die hinteren Oberschenkelmuskeln auch Ischioscrurale Muskulatur genannt bewegen 2 Gelenke.
Das Knie und die Hüfte.
Hat das Knie eine Fehlstellung, dass beispielsweise über die Füße (Knick-Senkfuß) verursacht wird, verspannen die Oberschenkelmuskeln (kurz OSM). Steht das Becken schief, durch eine Assymetrie des Kreuzbeins, bekommt deine LWS ein Problem, dass wiederum die Nerven irritiert, die deine Po-Muskeln und OSM versorgen und zu einer Fehlsteuerung und zu Verspannungen führt.
Du siehst es ist nicht einfach. Es müssten verschiedene Funktions- und visuelle Tests gemacht werden. Trotzdem gibt es Lösungen. Man muss "nur" die Ursache einkreisen.
 

MRT ist ob.

Gelernter Krankenpfleger.Zurzeit AL...

Nein, bin nicht gestürzt

Dehnübungen,Stabilisierung  des gesamten Rücken. Und Laufen + Treppen steigen !!!

Nach gut eine Std Sport ,sind die Beine müde.Und das stehen ist nicht mehr so dolle.

Dann ruhe ich mich was aus. Im sitzen und liege dann.

Dann laufe ich durch die Wohnung wieder um Bewegung zu bekommen.

P.S

Bist du ne Physiotherapeut ?

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...also ich vermute sehr stark, dass deine Probleme tief unten aus der Wirbelsäule kommen. Das Dermatom L5-S1 passt.
Ich würde auf jeden Fall einen Physio mit Zusatz-Ausbildung in Manueller Therapie aufsuchen. Der kann mit Provokationstests der Ursache sicher auf den Grund gehen. Meiner Meinung nach bringen dir die oben genannten Anwendungen wenig. Ich würde von Dehnungen sogar abraten, da es auf Dauer die Verkürzungen und damit die Schmerzen eher verschlimmert.
Man muss hier unter anderem mit Faszientechniken und Funktionsmassagen arbeiten. Vielleicht kannst du dir eine Faszienrolle besorgen und bearbeitest nach Anleitung selber deine OSM und vor allem die Po-Muskeln. Hier vermute ich unter Umständen auch ein Proformissyndrom. Das wird dir nichts sagen, aber es könnte mit unter Einfluß darauf haben. Hier gibt es mehr Infos darüber.
 

PS.

...achja, ich bin auch Physio

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MRT der LWS ergab keinen Hinweis auf eine frische Fraktur,keine Protrusion,keine Facettengelenkarthrose;insgesamt alters entsprechender Status.Laut Krh empfiehlt eine psychosomatische Behandlung.Erlernen von Entspannungstechniken.

Was genau auf dem Rezept stand weiss ich jetzt nicht mehr.Am Anfang wurden Faszientechniken und Funktionsmassagen angewandt.

Dann war ich eine Zeit Beschwerdefrei.Hatte ja 6 MT und HL Danach kamen 6 KG.

War auch beim Neurologen, ohne Befund.Selbst keine gestörte Fersen- und Zehenstand.

Ach ja, im August angefangen.Dann hatte ich eine Wartezeit von 3 Wochen,dass ich endlich ne Termin beim Physio bekam.Und danach 2x in der Woche für 15 Minuten.

Morgens ist man steif und man braucht eine lange Zeit bis man einigermaßen fit ist.Ich kämpfe jeden Tag und bewege mich,damit ich nicht ganz steif werde.Dazu kommt noch,dass ich auf meine 5 Mahlzeiten achten muss.

Antrag auf Reha ist draußen und wird wohl noch eine Zeit dauern,bis er bearbeitet wurde.

 

Zitat

Piriformis-Syndrom – Vorbeugung

Passen Sie Ihren Trainingsumfang immer Ihren momentanen Fähigkeiten an. Als Faustregel gilt: Steigern Sie Ihr Laufpensum um nicht mehr als 10 Prozent pro Woche und achten Sie auf gut sitzende Laufschuhe. Desweiteren kommt Krafttraining bei vielen Läufern zu kurz, ist aber sehr wichtig, gerade wenn Sie viel laufen. Achten Sie darauf, mindestens dreimal wöchentlich Ihre Beckenbodenmuskulatur zu trainieren, denn die Kraft der Hüftmuskulatur ist ausschlaggebend für die richtige Haltung des Beckens. Und ein positiver Nebeneffekt, der Sie überzeugen sollte: Ihre Laufleistung steigt durch ein stärkeres Becken an.

 

http://www.runnersworld.de/gesundheit/piriformis-syndrom.271483.htm

 

und bei Piriformis Syndrom wird meistens Dehnübungen gemacht... Einige sagen gut und andere sagen bloss nicht dehnen.

Das verwirrt sehr

bearbeitet von lonewolf

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Selbst der ersten klinischen Untersuchung ergab sich kein Hinweis für ein sensomotorisches Defizit,keine Blasen und Mastdarmstörungen. ISG bds frei mit leichten Druckschmerz.Hüftgelenke bds frei.

Was ich mich Frage Dann kam der Satz im Arztbrief: deutlicher,diffuser DS uns muskulärer Hartspann paravertebral bds über L5/S1.

Trotz allem sind die Beschwerden da.Dieser Hartspann in den hinteren OS.Oder liegt es teilweise noch am Untergewicht?

Für mich ist das ein verrückter Kreislauf.Ist man morgens etwas fit.Bewegt man sich draussen mit laufen.Langsames spazieren gehen.Lange sitzen darf man nicht...langes liegen darf man nicht...Ja was darf man da noch???

Das bereitet viel Kopfkino

 

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Es gibt eine interessante Seite, die das Thema "Streching" bei Muskelverkürzungen behandelt und dokumentiert.
Hier ist ein kleiner Auszug davon:

Alle Formen von sog, Muskelverkürzungen stehen in Abhängigkeit von spinalen, supraspinalen oder zerebralen Reflexmechanismen im  Zusammenwirken mit der Willkürmotorik. In diesem therapeutischen Bereich reaktiver, reflektorischer Muskelverkürzungen durch Tonuserhöhung  gilt es den  Auslöser der konsekutiven Erregungssteigerung zu differenzieren, der sich hinter lokalen, funktionalen oder neuronalen Verursachungen  verbirgt

Ein Muskel  ist nicht in der Lage, sich von selbst zu kontrahieren, sondern er steht in totaler Abhängigkeit zu seinen Innervations-  und  Steuerungszentren,  die wiederum insbesondere den Gesetzen der Erhaltung der Aufrichtung und der Schmerzvermeidung bei Gewährleistung von  Funktion, unterworfen sind. Eine (aktive) Muskelverkürzung ist demnach das Symptom eines ausgelosten Erregungsreizes einer verursachenden Wirkung.

Aus diesem Grunde sollte schon der Verdacht einer Muskelverkürzung, nicht  fragwürdige Dehnungsmaßnahmen, sondern einen  umfangreichen  Untersuchungsgang einleiten, weil die erfolgreiche Behandlung der Verursachung  die physiologisch richtige Muskellänge bestimmend garantiert

Das ist ein Zitat aus dieser Homepage. Der Zusammenhang wurde des öfteren auch Wissenschaftlich untersucht. Ich halte mich eigentlich schon seit Jahren daran und bin immer gut gefahren. Die Devise ist, eher den Antagonisten zu kräftigen und den verkürzten muskel einer Funktionsmassage zu unterziehen wie es zB. bei Rolfing gemacht wird.
Ich bin deshalb immer noch der Meinung, auch wenn man im bildgebenden Verfahren nichts erkennen kann, dass deine Ursache vom Rücken kommt. Suche dir einen guten Therapeuten mit Erfahrung oder einen Osteopathen und nimm das nicht so hin!!!

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Hi,

 hatte heute ne MT. Und mir wurde mitgeteilt,dass in der re Po Seite eine kleine Blockierung ist.Diese Stelle wurde behandelt.

Eine kleine Besserung ist vorhanden.Übermorgen gehts weiter.

Sicher kommt das vom Rücken.Steißbein ist frei.Nichts blockiert!!!

Osteopathie muss ich selbst zahlen.( Meine Krankenkasse übernimmt das nicht) Und man braucht schon einige davon. Von einmal cira 30-60 min werden wohl meine Beschwerden nicht weg gehen.

Ich muss mich erst mal bei dir bedanken.Für deine Bemühungen .Daumen hoch.

Ich werde,wenn es gestattet ist,weiterhin von meinem Fall berichten.

 

lg

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Hallo,

ich wollte mich mal wieder melden. Ich war die letzten Wochen arg beschäftigt.Lag wieder im Krankenhaus.

Zusammenfassung: Die komplette WS war im MRT. Ohne Befund ! Laborwerte soweit okay.Keine Entzündung

im Körper.

Die haben mich selbst auf Rheuma untersucht.Hände,Füsse und das Becken wurde auch geröntgt.Befund ok!

Da ich immer noch Beschwerden im Bereich der hinteren Oberschenkel habe.Sie sind fest und angespannt!

Die hinteren Muskulatur der OS wären verkürzt.Der Therapieplan. Dehn Übungen,Tai Chi, Trocken Gymnastik

und laufen.Morgens nach dem schlafen sind die OS hinten und der Po arg angespannt und fest.Brauche manchmal eine Ewigkeit,bis sie sich etwas lockern.

Wenn ich vom spazieren wieder komme und die 80 Stufen zur Wohnung hoch muss,ja dann habe ich ab der hälfte

der Stufen keine Kraft mehr.Und ich muss wie ein Opa die restlichen Treppen hoch schleichen.Hinten im Po und OS Bereich keine Power mehr.

Ich bekam zum B Day ein Gutschein.Massieren! Ich ging gestern zum Physiotherapeuten hin.Und nach der Behandlung ging es,aber abends voll den Muskelkater in den hinteren OS gehabt.Ist das normal? Und wie soll ich weiterhin vorgehen.

Mein Latein und Geduld ist bald am Ende

 

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Servus Lonewolf,
ich hatte dir das schon mal geschrieben, das MRT sagt nur so viel aus, wie man in einer Momentaufnahme sehen kann. Man sieht bei solchen oder ähnlichen Aufnahmen weder eine Blockade noch kann man darauf erkennen wie sich die Wirbelsäule in Aktion verhält. Glaube es mir ich spreche aus Erfahrung. Ich habe viele Patienten gehabt die Aufnahmen gemacht hatten, in denen nichts zu erkennen war und trotzdem hatten sie massive HWS-Probleme. Ich schlug einem Radiologen sogar vor die Aufnahme in einer bestimmten Stellung zu machen, und siehe da, plötzlich war zu erkennen,  dass das ligamentum Alare (Band das die Kopfgelenke hält) gerissen war. Diese Aufnahmen macht man in einer so genannten Funktions - MRT.
Also gib bitte nicht gleich auf und finde dich nicht damit ab, dass man nichts gefunden hat. Es ist oft eine Odyssee an Ärzten und Therapeuten, bis man den richtigen gefunden hat, der das Problem in den Griff bekommt.
Ich würde trotzdem, einmal die Meinung eines Osteopathen in Anspruch nehmen. Die finden oft Dinge raus, die kein Arzt auch nur ahnen würde. Ich halte sehr viel von diesen Leuten. Lasse es dir zu Weinachten schenken, das wäre doch mal ein vernünftiges Geschenk, oder?  

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Hallo! Ich habe mir auch einmal Gedanken gemacht über das Problem von lonewolf. Mit dem Dermatom bin Ich mir ehrlich gesagt unsicher, da ein Dermatomverlauf sich anders bemerkbar macht. L5/S1 würde somit ja auch den Unterschenkel und Fuß betreffen. Auserdem spricht ja Lonewolf von zu fester Oberschenkel und Pomuskulatur. Krämpfe in den Beinen und dem Gesäß auch zu feste Muskulatur, Verspannungen  würden ja eher für ein arterielles Problem und nicht unbedingt für einen Nerv sprechen. Einzig der Ischiasnerv führt auch vegetative Fasern und könnte für Krämpfe verantwortlich sein. Dann müssten aber eigentlich auch die Wadeln fest sein und öfter krampfen. Bei fester Muskulatur und Krämpfe würde Ich neben einem Entrapment (Einklemmung) eher an das Vegetative Nervensystem denken, da dieses auch die Arterien versorgt. Kann dieses nicht auch durch das Kreuzbein irritiert sein? oder TH12 bis L1-L2? Müsst Ich auch nochmal nachschaun. Die Probleme kommen auch beim Sitzen.

Ich denke daß dieser Symptomkomplex wie feste Gesäß- und  Ischiocrurale Muskulatur einen Zusammenhang haben. Ich bin mal in mich gegangen und habe mir die Anatomie nochmal angeschaut, wie das zusammenhängen könnte. Demnach kam Ich zu dem Entschluss daß ein Dermatom nicht ganz passt. Aber was interessant ist. Der Blick auf den M.periformis. Dieser liegt birnenförmig unter dem großen Gesäßmuskel (die Glutealmuskulatur). Dieser Bildet zwei Räumlichkeiten (Foramen infra- und Supraperiforme) also ein oberes und unteres Loch wo verschiedene Strukturen wie Nerven und Gefäße hindurchgehen und irritiert werden können. Im Foramen infraperiforme (der untere Durchgang) findet man u.a. den Ischiasnerv und die Arterie Gluteuas inferior. Diese versorgt den Gesäßmuskel und die Rückseite des Oberschenkels. Wenn die Beschwerden auch im Sitzen vermehrt auftreten kann man sich vorstellen daß über den M.periformis diese Blutgefäß komprimiert wird. Werden  Muskeln nicht mehr ausreichend durchblutet werden sie fest und verkrampfen sich. Das würde auch zu dem Beschwerdebild passen.

Also Ich würde deshalb den Periformis Dehnen. In der Manuellen Therapie  evtl. die letzten Brustwirbel, 1.Lendenwirbel anschauen da hier die vegetative versorgung der Unteren Extremität ist. . Da die Beschwerden beidseitig sind ggf. Mobilisation, Behandlung des Kreuzbeines und lokale Behandlung des Periformis mit Weichteiltechniken. Vorallem auf das Foramen infraperiformis sollte dann meiner Meinung nach besonders Augenmerk drauf gelegt und mit Maßnahmen aus der Manuellen Therapie geöffnet werden.

Dann wünsche Ich noch schöne Wheinachten und einen guten Rutsch. L.G

 

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Das ist eine interessante These Herr Kollege, trotzdem bin ich der Meinung dass die Beschwerden von einer Blockade im Bereich L5/S1 oder direkt vom ISG ausgeht. Beim Dermatom bin ich auch deiner Meinung, da müsste er eine Ausstrahlung zum Fuß oder zumindest in der Wade haben. Also kann man eine Wurzelkompression oder Wurzelreizung ausschließen.
Eine Verhärtung kommt nicht von ungefähr. Vor allem nicht im Po-Bereich. Piriformissyndome entstehen zu 80% von einer Funktionsstörungen des ISG bei der das Kreuzbein fehlgestellt ist . Wenn er schon schreibt, dass er während dem Gehen oder beim Treppensteigen sich die Symptome verstärken....
Die Idee mit der Durchblutungsstörung finde ich nicht verkehrt, müsste aber im MRT zu sehen sein. Außer man hat den glutealen Bereich nicht fotografiert :(. Man kann ja mal versuchen durch verstärkte Einnahme von Magnesium, zumindest eine Entkrampfung zu erreichten (Bindet mehr Sauerstoff im Blut). Schadet ja mal nix. ;)

In diesem Sinne.
Wünsche ich auch ein frohes Fest und ein hoffentlich gesundes Jahr.

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Genau! Hab Ich ja auch geschrieben dass man mal nach LWS-Blockaden und dem ISG (Ich schrieb Sacrummobi) kucken sollte. Da bin Ich der selben Meining Gianni. Ich habe auch die Erfahrung gemacht dass hinter einem Periformissyndrom oft eine ISG-Blockade steckt und Ischiasbeschwerden macht. Neben dieser ISG-Blockade fand sich öfter mal auch eine LWS Blockade vor. Es wäre mal interessant ein MRT Bild zu haben vom Gesäß. Kann man denn eindurch einen hypertonen Muskel irritiertes Gefäß darauf sehen? Das wäre für uns Physios und den Pat. schon viel wert, nochmal die Bestätigung auf dem MRT Bild zu haben. Leider kann man zu den Ärzten nicht einfach so sagen dass wir physios bitte bei dem und dem Pat. Diese Aufnahme bräuchten. Da wird die LWS durchleuchtet obwohl Becken u.Hüftbereich wichtiger wären. I.d.s noch schöne Feiertage😉🎄

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    • Servus Walley,
      dein Vorhaben finde ich sehr angebracht. Wobei ich aber das Humero-Ulnargelenk (HUG) auch mit mobilisieren und auch hier Traktionen setzten würde. Was auch ganz oft ähnliche Symptome auslösen kann, ist eine Kompression der Handwurzelknochen, genauer gesagt, zwischen Hamatum und Pisiforme. Das Syndrom nennt sich "Loge-de-Guyon".
      Man muss bedenken, dass auch mehrere Kompressionen dafür verantwortlich sein können, das nennt sich "Double-Crush-Syndrom"
      Meiner Meinung nach sollten alle drei Engstellen in Betracht gezogen werden und nicht nur die HWS. Außerdem würde ich auf jeden Fall die konservative Therapie der OP vorziehen, da Postoperativ die HWS zu Instabilitität und/oder zu Gewebewucherungen neigt!  Konntest du in der Anamnese irgendwelche Ursachen herausfinden?
      - Z.B. längere Ellbogenstütze (Kannst du testen, Patient am Boden mit Ellbogen aufstützen lassen und auf die Zehenspitzen)
      - Irgendwelche Frakturen des HUG oder am Oberarm?
      - Evtl. Ganglion am Sulcus?
      - Außerdem, Froment-Zeichen-Test: https://de.wikipedia.org/wiki/Froment-Zeichen Berichte mal was du herausgefunden hast....
    • Danke, ihr habt mir sehr weitergeholfen. jetzt weiß ich in welche Richtung das geht und dass es sich tatsächlich lohnt einen Arzt zu besuchen.
      Sollte ich weitere Probleme haben werde ich mich erneut hier melden. Ich wünsche euch viel Gesundheit!  
    • Hallo liebe Kollegen, es geht im folgenden Fall dabei, eine Patientin sinnvoll dabei zu beraten, ob sie die vom Arzt empfohlene HWS-OP (wegen BSV C6/7) wahrnehmen soll oder nicht. Da ich ihre HWS noch nicht kenne, aber ihre Krallenhand bereits bemerkte, sowie ihre sehr krakelige Schrift beobachtete, kam mir das im Betreff genannte Syndrom ins Gedächtnis. Wie würdet Ihr so ein Kubitaltunnel-Syndrom testen und anschließend versuchen zu lösen? Mein Vorhaben besteht darin, alle drei Nerven des Unterarmes einzeln zu dehnen und dabei die Reaktion und Nachreaktion zu beobachten. Anschließend gehe ich mit einem Klopftest an den Musikantenknochen, wie man es beim Karpaltunneltest kennt. Behandeln werde ich mit Gelenkgleiten des Ellenbogens sowie Traktionen+Rotationen des Radius-Ulnar-Gelenks.  Da ich noch nicht all zu viel Erfahrung mit diesem Syndrom habe, würde mich Eure Meinung dazu stark interessieren. Leider habe ich nicht mehr Infos zur Diagnose und evtl. Stenosen.   LG Walley
    • Gut zu wissen, das Syndrom war mir bisher unbekannt.
      Hätte eher gedacht es wäre evtl eine blockierte Rippe oder dass durch den Riss des Fasern ebenfalls ein Nerv in Mitleidenschaft gekommen ist.
      Heißt jedenfalls, ab zum Orthopäden.

      Gute Besserung.
    • Hallo Leute,
      ich bin auch der Meinung, dass mal ein Orthopäde einen Blick drauf werfen sollte. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass das Problem ein muskuläres sein muß. Ein brennender Schmerz ist (fast) immer ein Nerv!
      Ich denke das ist eher ein Sterno-Costales Problem (Verbindung eines Rippenknorpels mit dem Brustbein). Das würde auch das Loch am Übergang zum Brustbein erklären. Das nennt man auch Tietze-Syndrom! Die Rippen sind sehr stark mit Nervenbahnen durchzogen, auch wenn man z.B. im Costo-Vertebralem-Bereich kleinste Blockade hat (Verbindung einer Rippe mit dem Wirbel) löst das auch oft starke Schmerzen in der Brust aus. Der bekannteste ist der angebliche Herzschmerz.
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