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Geschrieben

Hallo,

ich muss für die Schule eine "Hüft-Brochüre" erstellen und bräuchte nochmal ein paar Infos von euch.

d.h.
- wie sollte sich ein Patient nach Implantation einer Hüft-TEP verhalten?

- was darf er / was darf er nicht?

- Tipps und sinvolle Hilfen für den Patienten (bei Alltagsaktivitäten + im Krankenhaus)


Bin euch für jede Antwort dankbar :)

Geschrieben

HI,
je nachdem wie operiert wurde, mit welchem Resultat und abhängig vom Chirurgen gibt es unterschiedliche Restriktionen.
Vermieden werden sollte die ersten 3 Monate und ggf, länger folgendes:
Innenrotation z.b. beim Sitzen: Beine nicht übereinanderschlagen, Hüfte nicht über 90° beugen, z.b. beim Aufheben von Gegenständen auf dem Fußboden.
HIer paar Tips bzgl. Alltagsbewältigung:
Stuhl benutzen mit Sitzerhöhungskissen/Keilsitzkissen, Sofas/tiefe Sessel vermeiden.
Kein starkes vorbeugen des Oberkörpers, mögl. Nur bis 70°, max. 90° in der Hüfte beugen.
Beim Aufheben von Gegenständen auf dem Fußboden, Greifzange benutzen.
Greifzange, Strumpfanziehhilfe, Schuhanzieher nutzen beim Ankleiden von Hose, Strümpfe, Schuhen.
Lange Hilfsmittel wie Greifzange, lange Bürste o.ä. Nutzen, wenn Füße und Beine gewaschen/abgetrocknet werden.
Nicht hinhocken und nicht das operierte Bein über das andere schlagen im Sitzen.
Toalettensitzerhöhung mit Schiefstellung (hinten höher, um größeren Hüftwinkel zu bekommen)
Vom Bett aufstehen über die operierte Seite. Im Bett liegen: Rückenlage oder auf der opeierten Seite. Wenn man auf der unoperierten Seite liegen muss, muss ein großes, festes Kissen zw. die Beine, um eine Innenrotation der operierten Hüfte zu vermeiden.
Treppehoch: mit dem gesunden Bein zuerst, Treppe runter: das operierte Bein zuerst.

  • 2 years later...
Geschrieben

Ich gehe davon aus das folgendes gemeint ist :

-RL
-Beine gestreck und abwechselnd ein Bein rausschieben/Fersen abwechselnd Rausschieben

Würde ich aber nicht machen da dabei auch eine Adduktion entsteht,wenn auch nicht viel.

LG Athari

  • 3 years later...

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  • Beiträge

    • ...ich kann mir gut vorstellen, dass durch eine missglückte Manipulation Auslöser für neue Beschwerden sein können. Das ist mir auch schon passiert (an einem Patienten) ich konnte das aber wieder rückgängig machen, der Patient hatte mir ehrlicherweise von einer Verschlechterung seiner Beschwerden nach der Behandlung erzählt und konnten es wieder richten. Ich kann mir vorstellen, dass du keinem mehr traust, der an dir zerren will aber genau das solltest du vielleicht noch einmal zulassen. Es gibt auch sanfte Methoden, die Fehlstellungen der Gelenke richten können z.B. die Osteopathie oder die Chirogymnastik!
    • ...ich könnte mir vorstellen, dass es gar keine Blockaden oder Muskelverkürzungen die Ursache für deine Probleme sind, sondern eher eine Instabilität der Bänder. Das ISG wird überwiegend von Bändern gehalten, sind diese instabil (elongiert), durch Überlastungen oder genetisch bedingter Bindegewebsschwäche, wären Dehnungen und Manipulationen eher kontraproduktiv. Um meine Theorie zu überprüfen, müsstest du das durch Physiotherapeuten testen lassen.
    • Hallo, ich habe nun seit 2,5 Monaten Schmerzen im Bereich Lws/Gesäß. Es begann mit Schmerzen an den letzten beiden Rippen. Nun ist es seit 2 Wochen exakt punktuell am ISG. Ich wurde nun schon 4x justiert, jedoch ohne Besserung. Ich bin kraftsportlerin aber an Sport ist nicht zu denken. Ich schaffe es nicht mal ohne Schmerzen einen Zettel vom Boden aufzugeben, dann zieht es extrem I'm LWS Bereich. Ich hatte den Quadratus lumborum im Verdacht aber dehnen und Faszien ball bringen sogar Verschlechterung. Organisch ist alles ausgeschlossen. LWS wurde geröntgt auch ohne Befund. Schmerzmittel verändern nichts. Hat jemand eine Idee? 

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