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Geschrieben

Hallo zusammen, ich befinde mich momentan in meinem ersten Einsatz im Krankenhaus und suche nach kreativen und motivierenden Übungen für die Kreislaufanregung im Bett.
Gerne auch mit einem Hilfsmittel. Vielleicht habt ihr ja einige Ideen die ich ausprobieren könnte.

Schonmal Vielen Dank für die Antworten!

Geschrieben

Hi,

ich hab gute Erfahrung im Krankenhaus mit folgenden Übungen gemacht:

- Hände schnell fausten und wieder öffnen, dabei die Betonung auf das Öffnen legen
- in die Luft boxen, dabei Arme unterschiedlich einstellen (Flexion, Abduktion, ect.)
- "Obst pflücken" Arme in die Luft strecken und so tun als würde man Äpfel o.ä. pflücken. Dabei kann man noch weiterlaufend die WS mobilisieren
- Ellebogen Flex/ Ext mit Hände öffnen/ schließen verbinden
- mit den Armen Fahrrad fahren oder Wolle auf- und abwickeln
- Fußbewegungen z.B. schneller Wechsel ziwschen Dorsalext/ Plantarflex
- Fahrrad fahren mit den Beinen

Du kannst auch die Atmung bei allen Übungen mit einbeziehen und die Ausgangsstellung verändern.

Oft hab ich auch einfach gefragt, ob die Pat. selber morgens eine Übung machen um besser aus dem Bett zu kommen ;)

Halte Deine Übungen am besten einfach und alltagsnah, gerade bei älteren Pat. und achte immer auf Kontraindikationen, was die Bewegungen/ Ausgangstellung angeht.

Geschrieben

Kann mich der Antwort von urfrosch nur anschließen. Allgemeine Atemstoffwechselgymnastik ist in einem Krankenhaus immer gut anzuwenden. Vorallem bevor man die Patienten aufstehen lässt ist es wichtig damit der Kreislauf in Schwung kommt.

Geschrieben

Ich leitete meine Patienten meistens von unten nach oben an.
-zb zehen krallen und wieder öffnen
-mit den füßen paddeln
-so tun als würden sie mit dem fuß eine suppe auslöffeln(supination)..und in die andere Richtung (pronation) bewegen
-fuß kreisen
-knie zur nase ziehen und strecken

bei der oberen Extremität hab ich das auch so mit äpfel pflücken usw gemacht und immer die Übung mitgemacht als visuelle hilfe für die Patienten


ich hoffe das hilft dir weiter:)

Geschrieben

als erstes Atemübungen
dann kannst du nach und nach Material mitnehmen wie ein Pezziball, Theraband, Stäbe. Und damit isometrische Übungen machen, je nach Patient, auch assestives Bewegen und üben

Geschrieben

Kommt immer ganz auf das Alter und auf die Beweglichkeit des Patienten an, die einen wollen mehr gefordert werden die anderen weniger ...
Fang mit deiner Muskel-Waden-Pumpe an, schau den ins gesicht ist es denen zu öde forderst du sie heraus mit größeren Spann Übungen...
wie z.B. der Klassische Frosch, oder wenn du ein Pezziball hast, das Bett des Fakir ...

Geschrieben

Arbeite mit kleinen bunten Tüchern. Vormachen, mitmachen, motivierendes Kommando, HA geben. Der Patient behällt das Tuch tagsüber und macht die Übungen öfters allein und in verschiedenen AGSTs.

Geschrieben

Ich fange bei meinen Patienten immer mit den großen Gelenken ( HG, KG, SG) an und gehe dann an die kleinen.
Bei älteren Patienten habe ich dazu immer ine kleine geschichte erzählt. (z.B. Waldspaziergang: Beeren Pflücken, über etwas steigen usw...)
Kam bis jetzt immer sehr gut an

Geschrieben

- Pat im Langsitz erstmal im Bett sitzen lassen und wadenpumpe und zehenkneifen anleiten. (Wenn möglich ansonsten im liegen. Als Steigerung Wiederstände einbauen)
- "Äpfel pflücken" anleiten
Zwischendurch immer mal tief Ein- und Ausatmen lassen
- Mobi an Bettkante und erstmal bisschen Sitzen lassen - evtl Wasser anbieten
- Langsam Aufstehen und erstmal Stehen bleiben
- Gehen auf der Stelle
- Zehenspitzenstand und Fersenstand

Geschrieben

sind ja bereits viele hilfreiche Tipps, den ich mich nur anschließen kann.
Auf jeden Fall Atemübungen einbauen und die Übungen nicht nur alleiten sondern auch mit machen, motiviert den Pat. und lockert die Stimmung.

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    • Nachtrag: Ich bin Informatiker und arbeite viel am PC, der Klassiker eben. Und: Ich habe ein aktives Morbus Bechterew Gen, bisher wurde aber ein Ausbruch der Krankheit nicht bestätigt. Die Symptome sind auch nicht so stark in die Richtung, zumindest laut den Fragebögen die man dazu im Netz ausfüllen kann...
    • Hallo zusammen,   ich leide schon seit mind. 10 Jahren an starken Verspannungen im HWS und auch im Rückenbereich. Hinterkopfschmerzen begleiten mich ebenso lang und so richtig helfen konnte mir bisher niemand, so dass ich selbst durch Eigeninitiative Schmerztage (Kopfschmerzen) von 10 auf 1-2 pro Monat herunterschrauben konnte. Das habe ich vor allem durch starkes Dehnen, Kopf-Gegendruck, Mobilisierung geschafft.    Nun ist es aber so, dass seit einigen Monaten meine Symptome immer schlimmer werden und ich nicht mehr ganz unterscheiden kann zwischen möglichen Auswirkungen einer HWS Problematik (die bisher strukturell nicht bestätigt wurde, nur dass Verspannungen vorhanden sind und auch muskuläre Defizite) oder zB meiner Borrelioseinfektion, die ich vor 2 Jahren durchmachen musste. Ich hatte damals diffuse Symptome, die laut meinen Recherchen aber durchaus auch durch die HWS Probleme getriggert worden sein könnten. Seit 6-7 Wochen flammen diese Symptome Tag für Tag unterschiedlich auf:   Gelenkschmerzen (Hände, Hüfte) Nicht lange sitzen können Hinterkopfschmerzen Augendruck und müde Augen Kopfjucken Tinnitus linksseitig Bewegungseinschränkung Kopfrotation (Blockade) Schmirgelgeräusch bei Kopfrotation Krankheitsgefühl ohne krank zu werden (wie Gliederschmerzen bei anfliegendem Infekt), am nächsten Tag plötzlich wieder weg, dann wieder da... Kribbeln Gänsehaut Hinterkopf   Manche Sachen könnten theoretisch auch die Borreliose sein (Gelenkschmerzen, Kopfjucken). Infekt ist schon abgeklärt, pauschal 10 Tage Antibiose schon abgeschlossen, um das auszuschließen. Zähne alles OK, heute geprüft. HNO findet auch nichts, soweit unauffällig.    Jetzt hatte ich in einem anderen Forum von einer Dame gelesen, die einen HWS Bandscheibenvorfall hatte und sehr ähnliche Symptome, vor allem das mit dem immer wieder aufflammenden Krankheitsgefühl, bei dem man sich schlapp und wie kurz vor einem Infekt fühlt. Auch der Augendruck und Kribbeln. Ich denke für einen Bandscheibenvorfall sind die Symptome nicht heftig genug, aber klingt das plausibel nach HWS Syndrom?   Ich habe in 2 Wochen einen Orthopäden-Termin, erwarte aber nicht viel, weil ich bei Orthopäden schon zu oft ohne Ergebnis und ohne Mühe des Arztes abgefertigt wurde.    LG René
    • Guten Morgen Freddy Ja da bin Ich ja mal gespannt, klingt aufjedenfall interessant. Berichte uns darüber. 

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