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Geschrieben

Hallo,

Ich bin noch relativ am Anfang meiner Ausbildung, allerdings steht bei uns in 2 Monaten eine sehr wichtige Zwischenprüfung an, in der insb. die Themen Anatomie und Physiologie geprüft werden.? Ich habe allerdings schon zu Schulzeiten nie wirklich gelernt, bzw. immer nur auf Klausuren im allerletzten Moment.

Daher breitet sich bei mir gerade eine ziemliche Panik aus, da ich keinen wirklichen Plan habe wie ich was am besten lernen soll.?

Normalerweise schreibe ich immer sehr gerne Zusammenfassungen, allerdings kommt es mir in Anatomie mit den ganzen Muskeln nicht sehr sinvoll vor, da ich dazu auch lernkarten, Karteikarten und Bücher habe. Dieses hin- und herspringen zwischen den verschiedenen Medien stresst mich irgendwie sehr?

Würde mich riesig über Erfahrungen und Tipps freuen!!?

Geschrieben

Da gibts hier schon haufenweise threads zu dem thema, einfach mal suchen.
Jeder hat da seine Lernstrategie - zum Ende der Ausbildung wirst du die meisten eh können, du wiederholst sie sooft - dass man die meisten garnicht mehr vergessen kann.
Ich finde es gut mir vorzustellen wo der Muskel entlangläuft und mir daher die Funktion zu erschließen.
Ein Skelett daheim zu haben erleichtert es ordentlich.
Guck welche Muskeln für welche Funktion da sind und warum? Erschließ dir selbst warum was so ist

In solchen Zwischenprüfungen will man ja nur ehen auf welchem Stand ihr seid, mach dir nicht zu verrückt.
 

Ich wünsche dir viel erfolg.

LG

Geschrieben

@PhysioJan ok danke für die antwort :) dann werd ich mal noch genauer schauen. 

Mein Anatomie Lehrer meinte zu uns dass es sich nicht wirklich lohnt sich ein Skelett anzuschaffen, da die zu lernenden Knochen eben "begrenzt" wären. Um nachzuschauen wo und wie die Muskeln verlaufen wäre es dann aber doch öfter mal hilfreich..oder?

LG 

Geschrieben

Hallo

Also ich will mein Leben lang weiter medizinisch arbeiten und da guckt man sich ja doch gern nochmal was an.
Du lernst ja nicht nur Knochen, sondern auch Muskeln, Gelenke, Bewegungen und wohin sich welcher Knochen dabei bewegt.
Ja, wenn du die Muskeln mit Faden nachlegst - wird meist auch die Funktion von manchen verwrungenen Muskeln deutlicher.
Ist natürlich jedem selbst überlassen wie er am besten lernen kann.

LG

  • 9 months later...
Geschrieben

Hey :)

Ja ein Skelett kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend notwendig. Ich habe zb mit Fäden die Verläufe der Muskeln entlang Becken, OSCH und USCH geklebt. Das war sehr zeitaufwändig, aber man konnte ganz gut mal sehen wie die Funktion ist.

Ansonsten heißt es >lernen, lernen, lernen<...einiges was einem vl erstmal als nicht so wichtig erscheint wird mit der Praxis dann doch oft klarer ^^

Viel Erfolg!

  • 3 months later...
Geschrieben
Am 11.5.2018 um 15:56 schrieb Miri_o:

Hallo,

Ich bin noch relativ am Anfang meiner Ausbildung, allerdings steht bei uns in 2 Monaten eine sehr wichtige Zwischenprüfung an, in der insb. die Themen Anatomie und Physiologie geprüft werden.? Ich habe allerdings schon zu Schulzeiten nie wirklich gelernt, bzw. immer nur auf Klausuren im allerletzten Moment.

Daher breitet sich bei mir gerade eine ziemliche Panik aus, da ich keinen wirklichen Plan habe wie ich was am besten lernen soll.?

Normalerweise schreibe ich immer sehr gerne Zusammenfassungen, allerdings kommt es mir in Anatomie mit den ganzen Muskeln nicht sehr sinvoll vor, da ich dazu auch lernkarten, Karteikarten und Bücher habe. Dieses hin- und herspringen zwischen den verschiedenen Medien stresst mich irgendwie sehr?

Würde mich riesig über Erfahrungen und Tipps freuen!!?

Ich hab auch schon große Angst vor meiner Ana und Physio Prüfung und vielleicht gibt es ja ein paar gute Eselsbrücken? Hat jemand ein paar Tipps?

  • 2 weeks later...
  • 5 months later...
Geschrieben

Ich denke es ist sehr schwer dir jetzt "die richtige Methode" zu nennen nach der du lernen sollst, da da jeder etwas anders tickt. Allerdings verstehe ich dich sehr gut dass es dich stresst zwischen den Medien hin- und her zu switchen. 
Meine persönliche Strategie: bei Muskeln habe ich die Bücher quasi ignoriert und tatsächlich nur mit Lernkarten gelernt, und mich öfters dabei abfragen lassen (ich weiß sonst in welcher Reihenfolge was kommt). Zusätzlich habe ich mich beim Lernen selber aufgenommen, und das Tonband dann bspw. beim Putzen laufen lassen und es mir so nochmal aufgesagt.
Für die restliche Anatomie / Physiologie waren mir die "fertigen" Karten von Prometheus etc. entweder unzureichend oder zu kompliziert, und eigene Karteikarten schreiben nimmt sauviel Zeit. Was bei mir  da super geklappt hat war mir 1x aus den Büchern die wichtigen Stichpunkte rauszuschrieben, sozusagen als meine "Zusammenfassung", wo aber eigentlich alles drinstand, nur in verkürzter Version. Mir hilft es einfach wenn's schon nach weniger aussieht. Danach habe ich mir dann von dieser Zusammenfassung nochmal ein Mindmap gemacht. Will heißen, ich hab mir beispielsweise bei der Atmung die Lunge mit dem Herzen, den wichtigsten Gefäßen und Lappen aufgemalt und mir die essenziellen Stichpunkte dazugeschrieben, möglichst nur auf ein Blatt (Vorder- und Rückseite) sodass ich das gesamte Thema auf einen Blick hatte. Dies ist super praktisch wenn du kurz vor der Prüfung schnell nochmal das wichtigste auf einem Blick hast.
Ansonsten kann ich dir nur raten zeitig anzufangen mit lernen, damit du nicht unter Zeitdruck kommst :)  Und das wichtigste: wenn du mal keine Lust hast, behalte dir einfach im Kopf dass es ja eigentlich etwas ist was du gerne machst und was dich interessiert, und es demnach eigentlich auch Spaß machen kann dir dieses Wissen anzueignen! :)

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb julia_f*:

Ich denke es ist sehr schwer dir jetzt "die richtige Methode" zu nennen nach der du lernen sollst, da da jeder etwas anders tickt. Allerdings verstehe ich dich sehr gut dass es dich stresst zwischen den Medien hin- und her zu switchen. 
Meine persönliche Strategie: bei Muskeln habe ich die Bücher quasi ignoriert und tatsächlich nur mit Lernkarten gelernt, und mich öfters dabei abfragen lassen (ich weiß sonst in welcher Reihenfolge was kommt). Zusätzlich habe ich mich beim Lernen selber aufgenommen, und das Tonband dann bspw. beim Putzen laufen lassen und es mir so nochmal aufgesagt.
Für die restliche Anatomie / Physiologie waren mir die "fertigen" Karten von Prometheus etc. entweder unzureichend oder zu kompliziert, und eigene Karteikarten schreiben nimmt sauviel Zeit. Was bei mir  da super geklappt hat war mir 1x aus den Büchern die wichtigen Stichpunkte rauszuschrieben, sozusagen als meine "Zusammenfassung", wo aber eigentlich alles drinstand, nur in verkürzter Version. Mir hilft es einfach wenn's schon nach weniger aussieht. Danach habe ich mir dann von dieser Zusammenfassung nochmal ein Mindmap gemacht. Will heißen, ich hab mir beispielsweise bei der Atmung die Lunge mit dem Herzen, den wichtigsten Gefäßen und Lappen aufgemalt und mir die essenziellen Stichpunkte dazugeschrieben, möglichst nur auf ein Blatt (Vorder- und Rückseite) sodass ich das gesamte Thema auf einen Blick hatte. Dies ist super praktisch wenn du kurz vor der Prüfung schnell nochmal das wichtigste auf einem Blick hast.
Ansonsten kann ich dir nur raten zeitig anzufangen mit lernen, damit du nicht unter Zeitdruck kommst :)  Und das wichtigste: wenn du mal keine Lust hast, behalte dir einfach im Kopf dass es ja eigentlich etwas ist was du gerne machst und was dich interessiert, und es demnach eigentlich auch Spaß machen kann dir dieses Wissen anzueignen! :)

Mir hat in etwa die gleiche Strategie super geholfen. Auch mit den Aufnahmen und aufsagen, sowie die groben Zusammenfassungen. Ich hatte auch lange kein Skelett und mir vor kurzem erst eins besorgt und muss doch sagen, dass es sehr hilfreich ist. 

Geschrieben

Also ein Skelett find ich schon eine hilfreiche Idee, wir haben zb. Auch die Möglichkeit nach der Schule mit dem Skelett zu üben. Und da ja die Knochenpunkte ja die Basis sind für die weiteren Strukturen wie Bänder, Muskeln.. 

Man muss ja wissen von wo die ziehen :D

Zudem lernt man auch gleich durch die dreidimensionale Veranschaulichung die Funktionen der Muskeln oder welche Bewegungen durch Bänder limitiert werden.. 

 

Karteikarten sind auch ganz nett, für kreative ist ein malatlas auch eine gute Idee.. 

Geschrieben

Als Franzose und studierte Physiotherapie in Deutschland, lernte ich meine Muskeln durch Videos auf YouTube( Ursprung, Ansatz, Innervationen und die Funktionen). Für manche Menschen hilft die Visualisierung all dessen mit Hilfe eines Bildes oder eines Videos, sich zu erinnern und vor allem zu verstehen !

Geschrieben

Auf Lücke oder Kurzzeitgedächtnis lernen kann jeder. (Ich auch jedes Mal wieder. :D)

Aber der Trick beim Lernen, zumindest für mich war immer, Progression einzubauen, Abwechselung und eine gewisse Regelmäßigkeit.

Stump Karteikarten auswendig lernen hat es für mich zumindest nicht getan.

Ich habe immer gerne Skripte auf meine Art und Weise per Hand umgeschrieben, und ein Audioskript aufgenommen und das regelmäßig abgehört, manche lernen lieber altmodisch oder mit Skelett usw., aber du musst das entdecken was für dich am besten funktioniert.

Das heißt viel ausprobieren!

Mfg.

  • 1 month later...
  • 3 weeks later...
Geschrieben

Hallo,

Ich habe mir am Anfang der Ausbildung ein Tablet angeschafft, 3D Apps sind sehr hilfreich und sehr verständlich aufgebaut.
Ansonsten verwende ich das PROMETHEUS Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem Buch mit den dazugehörigen Karten, auch sehr zu empfehlen.
Für die praktischen Übungen haben wir Lerngruppen gebildet und nach dem Unterricht oder in einer Praxis geübt.
Vieles ist auch einfach nur auswendig lernen .

 

Vielleicht konnte ich helfen, liebe Grüße

 

Geschrieben

Hallo,

gibt es zufällig auch Erfahrungen mit dem Buch von Christoff Zalpour, in dem Prüfungsfragen mit Antworten zu finden sind?
Eher hilfreich oder wird es den eigentlichen Prüfungsfragen nicht gerecht?

Danke und liebe Grüße!

  • 1 month later...
Geschrieben
Am 4.2.2020 um 20:01 schrieb Anowgela:

Hallo,

Ich habe mir am Anfang der Ausbildung ein Tablet angeschafft, 3D Apps sind sehr hilfreich und sehr verständlich aufgebaut.
Ansonsten verwende ich das PROMETHEUS Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem Buch mit den dazugehörigen Karten, auch sehr zu empfehlen.
Für die praktischen Übungen haben wir Lerngruppen gebildet und nach dem Unterricht oder in einer Praxis geübt.
Vieles ist auch einfach nur auswendig lernen .

 

Vielleicht konnte ich helfen, liebe Grüße

 

Dem kann ich nur zustimmen. Mittlerweile gibt es schon einige echt gute 3D Apps die auch einzelne Bewegungsmuster visualisieren können. Das hat mir zumindest ungemein helfen können.

Lieben Gruß.

  • 6 months later...

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    • Na das ist doch mal eine hilfreiche Übersicht über deine Beschwerden. Natürlich ersetzt das nicht die Untersuchung aber hier lassen sich schonmal Hypothesen ableiten. Normalerweise sollte eine Verletztung nach solanger Zeit eigentlich abgeheilt sein. Manchmal dauert die Vollständige Heilung sogar 1 Jahr aber zumindest nach 3-6 Monaten müssten die Schmerzen wesentlich geringer sein. Was mich zu dem Gedanken führt daß deine Muskeln, Sehnen nicht das eigentliche Problem sind, sonderen dein Nervensystem. Eine Kompression der Nerven. Das muss aber nicht zwanghaft von der Lendenwirbelsäule kommen. Im Bereich der Leiste kann z.b. ein Leistennerv oder der N.femoralis eingeklemmt sein. Hast Du auch Hodenschmerzen? Es sollte sich unbedingt auch das sog. ISG (Iliosacralgelenk) angeschaut werden das häufig blockiert ist und Schmerzzustände ins Bein, Schambein, Beckenbereich provozieren kann.  Was auch noch möglich ist und einer der Häufigsten Ursachen für Beschwerden die immer noch present sind auch wenn die Muskulatur verheilt ist, sind Triggerpunkte TP Diese entwickelkn sich oft nach einer Verletzung und haben die Eigenschaft auszustrahlen. Diese sorgen sogar manchmal dafür keine Kraft im Bein zu haben. z.b. könnte ein TP im M.femoralis oder den Adduktoren in die Leiste oder ins Bein ausstrahlen. Oder ein TP ist am Sehnenansatz vom SIAS (Googeln!!!) ANsatz des M.femoris und strahelen ins Bein. Ruheschmerzen, ausstrahlen in Ruhe sind typisch dafür. Für Ruheschmerzen würde auch ein NErv sprechen.   
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