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annajule

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Alle erstellten Inhalte von annajule

  1. Danke Gianni und 'hallo' Linchen. Wie schoen, dass du Physiotherapeutin werden moechtest. An deiner Stelle wuerde ich mir ueber feuchte Haende ueberhaupt keine Gedanken machen. Bei Aufregung schwitzige Haende zu bekommen ist recht normal - das geht vielen so. Aufregung bei 'neuen Dingen' wird sicherlich immer so bleiben, aber da Sachen wie 'anfassen' und 'angefasst werden' mit der Zeit (waehrend der Ausbildung) ja nicht mehr neu sind, wird sich Aufregung legen und somit auch die Schwitzreaktion. Denk daran, dass die meisten vorher weder fremde Koerper angefasst haben, noch von Fremden angefasst wurden. Eure Lehrer werden euch, wie Gianno schon gesagt hat, vorsichtig und langsam daran gewoehnen. Zudem waechst mit andauernder Ausbildung dein Selbstvertrauen in deine eigenen Faehigkeiten - dies wirkt wiederum feuchten Haenden entgegen. Das letzt Mal, dass ich schwitzige Haende hatte (und bei mir kam das eigentlich so gut wie nie vor), war bei meiner Massagepruefung. Unser 'Model' war krank und die Schuldirektorin hat sich 'geopfert'. Ich durfte ihr eine Gesichtsmassage geben. Der Horror schlechthin ... da bekomme ich jetzt nach 30 Jahren immer noch Herzklopfen. Die feuchten Haende sind allerdings schon lange weg. Das gibt sich. Nur zu, viel Erfolg, Anna
  2. Hallo Sarah, dann verstehe ich wohl nicht, was du mit Leitfaden meinst. Womit sind die Therapeuten ueberfordert? Mindestens 4 Std pro Woche in der Physio? Wahnsinn. Informationen ueber diesen Bereich gibt es genug im Internet (die meisten Laender haben spezielle Unterstuetzungsgruppen), in Buechern und direkt bei der z.B. Ehlers-Danlos Society/ USA z.B.: https://www.ehlers-danlos.org/information/physiotherapy-for-adults-with-hypermobile-ehlers-danlos-syndrome-and-hypermobility-spectrum-disorders/ Der physiotherapeutische Befund ist in der Grundsausbildung enthalten. Die Behandlung richtet sich wie immer nach Patientenziel und Befundergebnis. Spezifische Informationen gibt es teilweise bei den verschiedenen internationalen Physioverbaenden (z.B. England/ CSP) und Literatur auf den ueblichen Webseiten; z.B. hier: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28306230 Gruss, Anna
  3. Esrt einmal finde ich es toll, dass du dir die Muehe machst, so eine Initiative zu starten. Deine Anfrage ansich macht mich stutzig - hast du schon einmal Physiotherapie gehabt? Wie stellen eigentlich keine Uebungsplaene aufgrund einer Diagnose zusammen. Ausnahme sind mal Gruppenbehandlungen, aber selbst dabei ist man anwesend und kann Uebungen individuell anpassen. Dass nicht jede Uebung jedem gut tut, wie du so richtig bemerkt hast, liegt daran, dass nicht jeder Mensch mit der gleichen Diagnose auch die gleichen Probleme hat. Und selbst wenn das Problem oberflaechlich dasselbe ist, gibt es auch da wieder Variationen. D.h., man passt die Uebung individuell dem Patienten an. Dabei sind z.B. nicht nur die Uebung ansich, sondern z.B. auch Ausgangsposition, Intensitaet und Frequenz ausschlaggebend. Deshalb geht jedem Uebungsprogramm eine individuelle Befundaufnahme voran. Ich weiss, dass es andere Berufssparten gibt, die gern generelle Programme zusammenstellen; frei nach dem Motto: "Machen sie diese 10 Uebungen bei Rueckenschmerzen". Aber als Physios sind wir zu gut ausgebildet, um so etwas zu veroeffentlichen. Tut mir leid, dass es keine einfache Antwort auf deine Frage gibt. Das Risiko eine schaedigende oder ineffektive Uebung zu machen ist einfach zu gross. Vielleicht sehen andere Physios dies anders - das ist nur meine eigene Meinung. Gutes Gelingen, Anna
  4. Ich wollte eben nur mal sagen, wie toll ich das finde, dass sich jemand nach einiger Zeit dann noch mal meldet und sagt, wie die "Geschichte' zu Ende gegangen ist. Gratulation, weiter so!
  5. Als ich nach meiner Ausbildung meine erste Stelle im Krankenhaus angetreten bin, mussten wir alle Kittel auf den Stationen tragen. Das gehoerte einfach zur Berufsbekleidung. Spaeter durften wir Schlupfkasacks tragen. Also ich fand das damals echt praktisch und bequem war es zudem.
  6. Stimme oben zu. Unbedingt neues Lernkonzept zulegen. Hast Du deinen Lernstil mal getestet? Vielleicht hilft es Dir auch in Gruppen mit anderen Leuten zu lernen? Rechne damit, dass du fuer die Physio Nachqualifikation noch wesentlich mehr lernen musst. Viel Glueck, druecke die Daumen!
  7. Hallo- ich habe eine Frage zu dem legalen Aspekt (ich lebe und arbeite seit langem im Ausland und kenn mich mit solchen Sachen in Deutschland nicht aus): Abgesehen davon ob es moeglich ist Arbeit zu bekommen, darf man einfach so 15 Jahre lang nicht arbeiten und dann wieder anfangen? Ist die Berufslizenz so lange gueltig? Muss man nicht nachweisen, dass man sich in dieser Zeit weitergebildet hat? Gruss, Anna
  8. Tut mir leid ajdin, aber dein Kommentar ist einfach falsch: Wenn sich die kontraktilen Einheiten eines Muskels unter Belastung zusammenziehen, nennt man das konzentrische Muskelarbeit. Wenn die kontraktilen Einheiten unter Belastung von einander entfernt werden, nennt man das exzentrische Muskelarbeit. Z.B. Quadrizeps Kniebeuge: exzentrisch = im Stehen in die Kniebeuge gehen und halten (Quadrizeps wird gedehnt und arbeitet); konzentrisch = aus der Kniebeuge zum Stand hochkommen (Quadrizeps verkuerzt sich und arbeitet). Hat nichts mit Ursprung und Ansatz zu tun. Gruss, Anna
  9. annajule

    ICF

    Ich stelle jetzt einfach mal in den Raum, dass es keinen "ICF Befund" gibt. Das ist wie bei Bobath - es sind Grundprinzipien, nicht vorgefasste Befundboegen. Schau dir ICF an und integriere deren Kategorien in deinen Befundplan. Mehr ist es nicht. :) Bin mir fast sicher, dass du es ohnehin schon machst. SMART Ziele taugen nur etwas fuer Kurzzeitziele - es steht nirgends, dass Langzeitziele SMART sein muessen. Gruss, Anna
  10. Ich weiss nicht gnau, ob du wirklich Kontraindikation meinst. Kontraindikation fuer Bewegungsbad sind Dinge wie Inkontinenz, Herzmuskelschwaeche, offenen Wunden, usw. Vielleicht meinst Du, Dinge, auf die man aufpassen muss? Also Nebenwirkungen? Da kommt nebem koerperlicher Ueberforderung auch die geistige und seelische hinzu, z.B. der Verlust von Konzentration und Motivation, die psychische Belastung sich anderen gegenueber im Badeanzug zu zeigen, Gruppendynamik usw. Gruss, Anna
  11. Also barfuss sehe ich auch nicht als Problem - eher schon, dass deine Anweisungen nicht praezise genug waren und du es zugelassen hast, dass die Patientin macht, was sie wollte.
  12. Hallo. Du wirst finden, dass die meisten Physios (wenn nicht sogar alle) heutzutage nach ICF Schema befunden. Der Befund ist nicht gross anders, sondern nur strukturierter und bezieht andere Aspekt mit ein. Es ist Aufgabe der Schule, dir dabei zu helfen, einen Befund effektiv auszufuehren. Ich bin selber klinische Lehrkraft (allerdings im Ausland) und finde es immer extrem enttaeuschend wenn Schueler sich nicht direkt an der ´Quelle´ erkundigen, also ihre Lehrer fragen, wenn sie mit etwas nicht klar kommen. Deine Lehrer wissen genau, wie etwas durchzufuehren ist und was sie von dir erwarten in Bezug auf Befund/ Behandlung. Nur Mut - :) Viel Glueck, Anna
  13. Ich glaube du solltest Dir einfach darueber bewusst sein, dass du als Physio - wie auch immer - zwar genug verdienst, aber nicht reich werden wirst. Bachelor oder Diplom - hat nur Einfluss auf dein Arbeitsgebiet, nicht auf dein Gehalt. Und soviel ich weiss ist der deutsche Bachelor nirgends im Ausland anerkannt. Gruss, Anna
  14. Du meinst Pseudarthrose? Da hilft ein guter Befund. Der wird dir Auschluss geben, wo die Probleme des Patienten liegen. Dies beinhaltet Absprache mit dem Chirurgen (manche haben strenge Richtlinien), Testen von Gelenkmobilisation, Kraft, Schmerz und funktionellen Aktivitaeten wie Transfer zum Sitzen und Stehen, Gehen. Anna
  15. Ein Tipp: Denk mal an den Zustand in dem die Huefte 5 Minuten vor der Operation war. Vergleich Unfall und Arthrose - den Rest muesstest Du allein analysieren koennen. :) Gruss, Anna
  16. Hallo, bitte denk daran, dass man vor allem in Deutschland von der "Psychoecke"spricht und das als negativ empfindet. In den meisten aussereuropaeischen Laendern akzeptiert man, dass die Psyche ein Bestandteil des Menschen ist, der zur vollkommenen Gesundheit genauso dazu gehoert wie der Koerper. Das bedeutet nicht, dass man jedem Antidepressiva verschreibt oder eine Untersuchng des Psychiaters, sondern dass Erklaerung/ Erziehung/ Entspannung/ Atemtherapie usw. angeboten wird - wie Du es ja schon erfahren hast. Gibt noch andere Bestandteile, wie z.B. das berufliche und familiaere Umfeld... Die Schmerzlinik wird Dich vom bio-mechanischen Denken zum bio-psycho-sozialen bringen. Und dir erklaeren, dass deine heutigen Probleme nichts mehr mit der eigentlichen ´Verleztung´ zu tun haben. Wahrscheinlich wird dir auch keine lokale Therapie (z.B. MT) angeboten sondern eher ganzheitliche und das ueber mehrere Monate. Aber das wird der Befund bestimmen. Ich faende es sehr interessant wenn du weiter berichten wuerdest. Gruss, Anna
  17. Ich haette zwar nicht auf Drehschwindel getippt - der praesentiert sich ganz anders, aber eine einseitige oder beidseitige vestibulaere Unterfunktion und Untersuchung in einer Schwindelklinik haette ich auch vorgeschlagen. Wenn es um Schwindel geht, der schon seit mehr als 5 Jahren besteht, wird sich eine Ursache eventuell nicht mehr herausfinden lassen und auch wird es in dieser Zeit zu so vielen Sekundaerproblemen gekommen sein, dass es nicht mehr nur darauf ankommen wird, das urspruengliche Problem zu behandeln. Ich wuerde vorschlagen eher im Rahmen von chronischer Schmerztherapie vorzugehen - also allumfassend. Z.B Physio fuer Bewegungseinschraenkungen, Atemtherapie zur Untersuchung und Behandlung fuer evtl. vorliegende Hyperventilation, Massage und Relaxionstherapie, Fitness (wenn dir das Training im Fitnessudio Probleme gibt, ist dein Trainingsprogramm falsch, nicht die Tatsache, dass du dich koererlich anstrengst ... und wer hat dir gesagt, dass du joggen sollst, wenn du ohnehin einen voellig verkrampften Nackenbereich und Schwindelattaken hast???). Meine Meinung, :) Gruss, Anna
  18. Hallo, wie gut ist dein Englisch? Die database von Pedro ist kostenlos und voll von guter Literatur. http://www.pedro.org.au/ Hier fuer ´impingement syndrome´: http://search.pedro.org.au/search-results?calc_text=impingement+syndrome&-find=Search Und hier fuer ´rotator cuff´: http://search.pedro.org.au/search-results?calc_text=rotator+cuff&-find=Search Gruss, Anna
  19. "Seinen Namen zu schreiben" ? Grins. Wir sprechen hier von einer/m 2 jaehrigen. Hier geht es vor allem erst Mal darum herauszufinden, warum die Fussmuskulatur pathologisch schwach ist (was ich eigentlich ausser einer neurologischen Stoerung nicht erklaeren koennte) - bei 2 jaehrigen eine echt interessante Diagnose .... Und damit gehoert es eigentlich in eine Spezial Voijta oder Bobath Therapie. Wenn es nur eine "Schlabberdiagnose" ist, kannst du versuchen mit dem Kind spielerisch Fussuebungen zu machen, was aber wahrscheinlich nicht funktionieren wird. Deshalb ist es dann wichtig, der Mutter Sinn und Zweck der Uebungen zu erklaeren und ihr Uebungen zu zeigen, die sie mit dem Kind dann jeden Tag mehrmals machen kann und soll. Ausserdem kannst du mit dem orthop. Schuhmacher zusammenarbeiten, denn ein Kind mit einer Fussmuskelschwaeche, die so ausgepraegt ist, dass es Physio baucht, sollte Einlagen tragen. Gruss, Anna
  20. Wird sehr schwer werden im Profisport unterzukommen, es sei denn Du bist der beste in der Richtung. Das erfordert Wissen, Berufserfahrung, viele viele Weiterbildungen und daher eine Menge Geld und Zeit. Im Sportverein kannst Du als freiwilliger Helfer anfangen und spaeter als qualifizierter Physio Arbeit suchen. Dann kannst Du Dich von Verein zu Verein hocharbeiten. Moeglich? Sicherlich. Realistisch? Ist doch voellig egal. Stell Dir mal vor Deiner Oma haetten sie vor 50 Jahren erzaehlt, dass ihr Enkel spaeter mit einem Telefon, das so gross ist wie seine Hand und das er mit sich herumtragen kann, Photos schiessen und zu einer anderen Person schicken kann, egal in welchem Land diese lebt. Haette sie gesagt, dass das realistisch ist? Nur zu. Wo ein Wille.... Gruss, Anna
  21. annajule

    Patienten daten?

    Hier sind ja nun ziemlich eindeutige Meinungen geschrieben worden. Das ist ja alles schoen und gut, aber weiss jemand wie die Rechtslage dazu aussieht? @elyon: Wer hat das Rezept ausgeschrieben? Wenn es dir unangenehm ist, in die Praxis zurueckzukehren (was ich durchaus verstehe), gehe zurueck zu dem ?Hausarzt, erzaehl ihm von der Situation (irgendjemandem musst du es schon sagen), bitte um ein neues Rezept und melde dich in einer anderen Praxis an. Gruss, Anna
  22. annajule

    Patienten daten?

    Die Diskussion finde ich jetzt aber voellig interessant. In einem anderen Physio Forum wurde vor kurzem die gleiche Situation nur genau anders herum besprochen (Physio hat sich in Patienten verguckt). Als ich daraufhin schrieb, dass ich das unprofessionell finde und hier im Ausland fuer so etwas meine Zulassung verlieren koennte, bin ich voll zur Schnecke gemacht worden. So nach dem Motto: das ist doch Privatsache und jedem selber ueberlassen, wieso ich anderen kein Glueck goenne, die Physio koenne doch den Patienten ansprechen und sich ausserhalb der Dienstzeit mit ihm treffen, usw.. Meines Erachtens nach gibt es eine Rechtslage, in dem das "Power" Verhaeltnis zwischen Therapeut und Patient ganz klar geregelt ist. Ich kenne mich nur leider nicht mit deutschen Paragraphen aus. Unethisch und Missbrauch des Kraefteverhaeltnisses. Ich wuerde dem Praxisinhaber mitteilen, dass der Therapeut sich dir privat genaehert hat und dass du daher nicht mehr von ihm oder in der Praxis behandelt werden moechtest. Gruss, Anna
  23. Du bst auf dem richtigen Weg - schlag Dir die Zweifel aus dem Kopf. :) Polytrauma ist keine Diagnose, da weiss man nur, dass irgendetwas am Unterschenkel kaput war. Also erste Frage - was ist den eigentlich kaput und ist es - und wenn, wie - repariert worden. Ich weiss nicht genau, wie bei Euch ein Befund gelehrt wurde, aber ich wuerde auch erst mit dem Gangbild anfangen und dann in die Einzelheiten gehen. Sozialanamnese. Schwellung - wo und wieviel. Lokale Teste fuer Bewegung an allen angliedernden Gelenken (Knie und Knoechel), Kraft fuer alle betroffenen Muskeln (also wahrscheinlich das ganze Bein), Sensibilitaet des ganzen Beines, Ko-ordination. Kniebaender und Menisken je nachdem wo das Trauma war, muesste eigentlich in Ordnung sein, wenn es sich um eine distale Schaedigung handelt. Umgekehrt fuer´s Sprunggelenk. Stand kannst Du Dir auch anschauen, wird aber wegen der 20 kg nicht so wichtig sein - im Vergleich zum Gehen, was funktionell notwendig ist und bei falschem Muster zu sekundaeren Folgeschaeden fuehren kann (wink wink ... venterolateraler Sensibilitaetsausfall = Dermatom ?....). Schmerzen: du must herausfinden, was und wo es schmerzt. Patienten Vorbereitung und Erziehung ist dabei wichtig. Und wenn er/ sie sich nicht anfassen laesst, dann erst mal nur funktionell befunden. Hoffe, das hilft fuer den Anfang. Vielleicht haben ja andere Leute auch noch Ideen???? LG.

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