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Hab ich mal gelöscht - ist irgendwie durchgerutscht :)
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Ob beim Skifahren, Fußball, der Leichtathletik oder Modesportarten wie beispielsweise Zumba, oftmals ist es nur eine minimale Fehlbelastung, ein Sturz oder falscher Tritt, die zu sogenannten Muskelläsionen führen. Freizeitsportler meinen häufig, sie hätten sich vielleicht nur gezerrt und lassen viel Zeit verstreichen, bis sie sich zu einem Arztbesuch durchringen können. Bei Muskelrissen und Muskelfaserrissen nehmen die Schmerzen oft über Nacht zu, da sich ein Hämatom (=Bluterguss) bildet, das auf die umliegenden Strukturen drückt. „Dabei erhöht die unmittelbare Erstversorung durch einen Arzt oder Physiotherapeuten deutlich die Chancen auf einen zügigen Heilungsprozess, die rasche Wiederaufnahme des Trainings und die erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen", erklärt Dr. med. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt Gerade während der Fußball-WM taucht der Name Dr. Müller-Wohlfahrt Name immer wieder in den Medien auf. Er ist als Manschaftsarzt des FC Bayern München sowie der Fußball Nationalmannschaft erster Ansprechpartner, den Lukas Podolski, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Co. bei Verletzungen konsultieren. Der mittlerweile 71-jährige Orthopäde und Sportmediziner hat während seiner beruflichen Laufbahn schon nahezu alle Krankheitsbilder von Sportlern behandelt und gilt als abosoluter Experte für Sportverletzungen. Sein gesammeltes Wissen erschien 2010 im Referenzwerk "Muskelverletzungen im Sport", von dem vor wenigen Tagen eine komplett überarbeitete Auflage im Thieme Verlag erschien. Buchinhalt mit dem Ziel: Muskelverletzungen schneller zu heilen Der Blick auf den Profisport zeigt deutlich, dass muskuläre Probleme und Verletzungen wesentlich schneller heilen, als bei Otto Normal. Aber auch Physiotherapeuten, die solche „Fälle“ in ihren Patientenakten haben, können einiges dafür tun, den Behandlungszeitraum zu verkürzen und so ihren Patienten zur vollständigen Genesung zu verhelfen. In dem 420 Seiten umfassenden Werk, hat das Autorenteam (Hans-W. Müller Wohlfahrt, Peter Ueblacker und Litz Hänsel) alle Erfahrungen aus über 35 Jahren Sportmedizin zusammengetragen und ein informatives und hilfreiches Nachschlagewerk verfasst, das Diagnosestellungen und Untersuchungstechniken genauso ausführlich behandelt wie die Themen Muskelentlastungsverband oder physiotherapeutische Maßnahmen. Gliederung Funktionelle Anatomie der Skelettmuskulatur Physiologische Grundlagen und Sportphysiologische Aspekte Molekular- und Zellbiologie der Muskelregeneration Physiologische Muskelheilung und Störfaktoren Epidemiologie von Muskelverletzungenen im Fußball Terminologie, Klassifikation, Anamnese und klinische Untersuchung Ultraschalldiagnostik Magnetresonanztomografie Differenzialdiagnosen des Muskelschmerzes Verhaltensneurologie und Neuropsychologie, Muskeln und Sport Konservative Therapie Bedeutung der Wirbelsäule bei Muskelfunktionsstörungen und -verletzungen Operative Behandlung von Muskelverletzungen Physikalische und physiotherapeutische Maßnahmen und Rehabilitation Bedeutung des Aufbautrainings nach (Muskel-)Verletzungen Präventive Maßnahmen Besondere Fälle aus dem Hochleistungssport Schwerpunkt Rehabilitation - Erweiterung in der 2. Auflage Das Werk beinhaltet eine umfassende Klassifizierung von möglichen Muskelverletzungen und richtet sich als Fachbuch an alle Sportärzte, Sportphysiotherapeuten und Orthopäden, die solche Verletzungen genau kennen und nach Anregungen für ihren Behandlungspfad suchen. Besonderen Wert legen die Autoren – Dr. med. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Dr. Peter Ueblacker und Dr. Lutz Hänsel – auf das neu hinzugekommene Kapitel „Bedeutung des Aufbautrainings nach (Muskel-Verletzungen)“, in welches die ganze Erfahrung der Ärzte eingeflossen ist. Praxisnah und verständlich wird geschildert, welche neuen Erkenntnisse es in diesem speziellen Bereich „Rehabilitation“ gibt. Das Nachschlagewerk ist dieses Jahr bereits in der zweiten Auflage und komplett überarbeitet und erweitert erschienen. "Seit ich Dr. Müller-Wohlfahrt, Mull, kennengelernt habe, ist er die medizinische Vertrauensperson für meine Spiele gewesen. [...] Ich weiß, wie häufig Muskelverletzungen im Spitzensport vorkommen und wie schwierig es ist, sie richtig einzuschätzen. Umso mehr bin ich stolz darauf, dass wir in all den Jahren nur sehr wenige muskuläre Probleme bei den Spieldern des FC Bayern zu beklagen hatten. Die ist sicher auf die feine Abstimmung zwischen Trainerteam und medizinischer Betreuung, Trainingssteuerung und präventiver Behandlung zurückzuführen" Jupp HeynckesCopyright: Thieme
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Ich glaube die Diskussion bringt keine wirkliche Lösung mehr ;) ** closed **
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Nachdem Paul Ridders Buch zur craniomandibulären Dysfunktion binnen weniger Jahre zu einem Standardwerk bezüglich der Diagnostik und Therapie dieser komplexen funktionellen Störung der Kiefergelenke geworden ist, erscheint es nun in einer gründlich aktualisierten zweiten Auflage. Der erneut beim Elsevier-Imprint Urban & Fischer mit etwa 240 Druckseiten erschienene Band beansprucht, eine grundlegende und interdisziplinär angelegte Einführung in die Problematik der craniomandibulären Dysfunktion zu geben, und er richtet sich dabei ausdrücklich auch an die physiotherapeutische Praxis. Aufbau Im Anschluss an eine allgemeine Einführung in die kraniomandibuläre Dysfunktion widmet sich das Buch seinem Gegenstand in drei großen Abschnitten. Das zweite Kapitel behandelt grundsätzliches, für ein Verständnis der Dysfunktion notwendiges Faktenwissen: zur Terminologie, Epidemiologie und Symptomatologie. Das craniomandibuläre bzw. kraniosakrale System wird dort insbesondere auch unter Hinzuziehung zahnmedizinischen Fachwissens sowie der Kraniosakraltherapie und der Kinesiologie erläutert. Das umfangreiche dritte Kapitel, das zugleich das Zentrum des Buches bildet, widmet sich sodann dem Wechselverhältnis der kraniomandibulären Dysfunktion mit verschiedenen ärztlichen Fachbereichen, insbesondere der Orthopädie und der Zahnmedizin, aber auch der Neurologie, der Augen- und der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Kardiologie, der Inneren Medizin sowie der Psychologie und der Urologie. Untersuchung und Therapie Im vierten Kapitel werden schließlich diverse Untersuchungsverfahren und therapeutischen Methoden vorgestellt. Hier, wie auch in den vorgenannten Abschnitten, erweist das sprachlich klare und – auch in zahlreichen Illustrationen und Fotografien, die etwa Behandlungsansätze demonstrieren – übersichtlich aufbereitete Buch die die aktuellen fachmedizinischen und wissenschaftlichen Kenntnisstand widerspiegelnde Kompetenz des Autors. Paul Ridder ist selbst Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie in Freiburg, wo er eng mit Orthopäden, Physiotherapeuten und Zahnmedizinern zusammenarbeitet. Zudem verfügt er über komplementärmedizinische Kenntnisse, etwa im Bereich Akupunktur, Kinesiologie und Osteopathie. Ausgangspunkt seiner Arbeit über kraniomandibuläre Dysfunktionen bildet indes interessanterweise die Behandlung erkrankter Künstler, insbesondere die Musikermedizin, wie er in seinem Vorwort erläutert. Ein Anhang bietet zudem eine verständlich geschrieben, direkt an Patienten gerichtete Anleitung zur selbständigen Behandlung von Kaumuskulatur, Kiefergelenken und von Skoliose. Über das Inhaltsverzeichnis und das gründliche Register ist der Text für den Leser gut zugänglich. Abgesehen von einer allgemeinen Überarbeitung wurde das Buch für die Zweitauflage um ein umfangreiches Kapitel ergänzt, welches sich der Herstellung bzw. dem Einschleifen von Schienen widmet. Auch im Abschnitt über das Schmerzgedächtnis sowie zum Thema Skoliose wurde der Text nach Angaben des Autors um einige Absätze erweitert. Unverändert ist der Ansatz des Bandes dezidiert interdisziplinär, wie es bereits im Titel zum Ausdruck kommt, und will damit Neuland betreten, um Kenntnisse verschiedener medizinischer Fachbereiche aneinander anzunähern und wechselseitig, zum Nutzen des Patienten wie des Behandelnden, zu ergänzen. Angesichts der komplexen medizinischen Zusammenhänge in der Funktion der Kiefergelenke bzw. -muskulatur erscheint dieser Ansatz sachgerecht. Ziel dieser interdisziplinären Arbeit ist zugleich ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz, der neben einer Therapie der Krankheit selbst beabsichtigt, den Betroffenen Verhaltensweisen zu vermitteln, die weitergehende Verschleißerscheinungen möglichst lange verhindern sollen. Gerade Orthopäden und Physiotherapeuten können damit in erster Linie von den Inhalten des Bandes profitieren, darüber hinaus auch Zahnmediziner und Kieferorthopäden. Copyright: Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH
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"nachweislich", weils im Stern steht? ;)
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Der bei Elsevier inzwischen in sechster Auflage erscheinende „Leitfaden Physiotherapie“, herausgegeben von Gisela Ebelt-Paprotny und Roman Preis, bietet eine umfangreiche Darstellung des gesamten Fachgebiets in allen seinen Facetten. Allein durch seinen Umfang (986 Seiten) sowie durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen dokumentiert dieser Band seine Bedeutung als Standardwerk in der physiotherapeutischen Literatur – und das im handlichen Format. Aufbau & Gliederung Der „Leitfaden Physiotherapie“ bildet ein praxisbezogenes Kompendium der Physiotherapie auf ihrem fachlich neuesten Stand. Neben umfangreichen Eröffnungskapiteln zu Grundlagen physiotherapeutischer Arbeit sowie physiotherapeutischen Konzepten wird eine Vielzahl an physiotherapeutischen Methoden in ihrer Anwendung in diversen medizinischen Fachbereichen kompetent vorgestellt und erläutert. Von Orthopädie und Sportphysiologie über Chirurgie, Innere Medizin und Gerontologie, bis hin zu Neurologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Urologie/Proktologie werden alle relevanten Anwendungsfelder der Physiotherapie berücksichtigt. Auch physiotherapeutische Hilfsmittel und Grundlagen der physikalischen Therapie werden in eigenen Kapiteln behandelt. Das knappe Sachregister am Ende des Bandes erleichtert es dem Nutzer, sich in dem Buch zurechtzufinden. Der Band ist so inhaltlich klar und übersichtlich strukturiert. Das jeweils Gesuchte, aus welchem Bereich auch immer, ist so problemlos und rasch aufzufinden, und dank der schematischen Abbildungen und klaren Beschreibungen auch ohne Probleme anwendbar. Trotz seines beachtlichen Umfangs bildet der „Leitfaden Physiotherapie“ so einen guten tagtäglichen, robusten Begleiter für die Arbeit im Bereich der Physiotherapie und physikalischen Medizin. Zielgruppe Dem fachlichen Anspruch nach richtet sich das Werk unmittelbar an Physiotherapeuten und andere Leute, für die der fachliche Umgang mit physiotherapeutischen Methoden relevant ist – Ärzte beispielsweise oder Osteopathen und Chiropraktiker. Der Band ist hingegen nicht für medizinische Laien geeignet, die sich für Physiotherapie interessieren. Ebenso wenig eignet er sich als theoretische Einführung, sondern gibt umfassende Anleitung und Unterstützung im klinisch-praktischen Alltag. In der aktuellen sechsten Auflage präsentiert sich das Buch nochmals erweitert und grundlegend aktualisiert entsprechend der internationalen Standards des Fachs. Alle denkbaren Techniken und therapeutischen Ziele werden auf unterschiedlichen Behandlungsebenen und im Hinblick auf Struktur und Funktion des Körpers sowie die Beteiligung des Patienten berücksichtigt. Hinzu kommt, dass mit dem Kauf des gedruckten Buches ein zeitlich befristeter Zugang zum Online-Portal des Verlags Elsevier verbunden ist, wo man ebenfalls auf Text und Abbildungen des Buches zugreifen kann. Der „Leitfaden Physiotherapie“ reiht sich in dieser aktuellen Auflage ein in die Reihe der Leitfaden-Werke des Elsevier-Verlags. Er bietet eine anschauliche Übersicht für das benötigte fachliche Wissen auf aktuellstem Stand, und er ist daher jedem Physiotherapeuten als Unterstützung seiner täglichen Arbeit unbedingt zu empfehlen.Copyright: Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH
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Physiotherapie schon bald als Zusatzversicherung?
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Physiotherapie
Zukünftig müssen Millionen Versicherte mit Zusatzbeiträgen ihrer Krankenkassen rechnen, da eine neue Reform vom Bundestag gebilligt wurde. Dies hat zu Folge, dass sich der Beitragssatz zwar vermindert, die Kassen aber stattdessen Extra-Zahlungen erheben können, welche sich am Einkommen jedes Einzelnen orientieren. Dieses neue Gesetz soll ab Januar 2015 in Kraft treten und dabei den noch geltenden Beitragssatz von 15,5 auf 14,6 Prozent senken. Woraufhin es zukünftig nur an den Krankenkassen selbst liegt, ob sie noch Aufschläge erheben wollen oder nicht. Darüber hinaus wird der Arbeitgeberanteil gesetzlich auf 7,3 Prozent festgelegt, was von der Regierung mit dem Versuch, Arbeitsplätze zu Sichern begründet wird. Somit entfällt künftig auch der Sonderbetrag von 0,9 Prozent, den Arbeitnehmer sonst immer zu zahlen hatten. Krankenkassen werden sparen um Beiträge klein zu halten Diese Gesetzesänderungen wurden von Koalitionsabgeordneten zugestimmt, während die Opposition das Gesetz einstimmig ablehnte. Gesundheitsstaatssekretärin Annette Widmann-Mauz von der CDU äußerte sich daraufhin dazu und gab an, dass sie davon ausgehe, dass mit dieser Änderung bis zu 20 Millionen Krankenkassenversicherte finanziell entlastet werden können, was vor allem daran liegt, dass gut laufende Versicherungen, keine Veranlassung haben werden, hohe Zusatzbeiträge zu erheben. Dass die Zusatzbeiträge jedoch komplett entfallen, wird jedoch nicht erwartet. Die Sozialverbände Vdk und SoVD kritisierten dies und wollen bei der alten Reform bleiben, da sie annehmen, dass die zu erwartenden Kostensteigungen auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden, wohingegen dem Arbeitgeber keine weiteren Kosten entstehen. Es wird von Summen bis hin zu 150 Milliarden Euro gesprochen, die die Versicherten in den nächsten fünf Jahren mehr zahlen müssen, als ihre Arbeitgeber. Darüber hinaus gab es Vorwürfe, dass aufgrund des neuen Gesetzes alle Versicherten ihre Krankenkasse in der Zukunft nur nach der Höhe der Zusatzbeiträge wählen, anstatt auf die Qualität zu achten. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach lies daraufhin verlauten, dass lediglich ein "Preis- jedoch kein Qualitätswettbewerb gewollt ist" Physiowissen Fazit: Physiotherapie als Zusatzversicherung? Die Krankenkassen sind mit dieser Gesetzvorlage einen Schritt näher in Richtung Marktwirtschaft angekommen. Zu groß war in den letzten Jahren des Einheitsbeitrags die Verlockung, Überschüsse nicht an die Patienten weiterzugeben. Die Gefahr bleibt jedoch, dass Krankenkassen mit besseren Leistungen und daraus resultierenden hohen Mehrausgaben diese auch weitergeben werden, wogegen die Patienten Ihre Versicherung wohl meist ausschließlich nach dem Beitragssatz wählen werden. Mittelfristig kann es meiner Meinung nach gar nicht anders sein, als dass zusätzliche Leistungen in Extra-Paketen dazu gebucht werden müssen. Möge die Hoffnung bestehen bleiben, dass die Physiotherapie nicht irgendwann zur Zusatzversicherung wird, wie es bereits im Versorgungsbereich der Zahnärzte und Optiker zur Normalität geworden ist. Copyright: © thomasp24 - Fotolia.com -
1. Juli 2014 - ICD-10 Codes auf Heilmittel-Verordnungen - Pflicht oder Kür
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Physiotherapie
Auf Physiotherapie-Praxen kommen kommen ab 01. Juli 2014 einmal mehr Ändererungen zu. Es bezieht sich auf die ICD-10-Codes der Heilmittelverordnung. Doch es kann aufgeatmet werden, denn lt. GKV-Spitzenverband besteht kein Grund, dass bei Fehlern in der Deklaration die Rezepte abgesetzt werden. Der Verband stellte noch einmal klar, dass es sich hierbei lediglich um eine Verbesserung handelt, womit mögliche Streitpunkte noch einfacher aus der Welt geschaffen werden können. Es handelt sich inzwischen schon um die 34. Veränderung der Verordnungsvorlage, in der genau festgelegt wird, dass der ausstellende Arzt ab sofort den ICD-10-GM-Code mit angeben muss. Doch keine Regel ohne Ausnahmen: Zwar haben Ärzte, wie oben schon erwähnt, ab dem 1. Juli die Möglichkeit, diesen Code mit einzutragen, es besteht aber keine Pflicht. So dürfen unter bestimmten Voraussetzungen bzw. Ausnahmefällen darauf verzichtet werden. Keine Absetzungen bei fehlendem ICD-10 Code Diese zwingende Regelung hat lt GKV keinen Einfluss für die Heilmittelerbringer. Es hat auch keine Auswirkungen auf die Gültigkeitsprüfung von Heilmittelverordnungen, wurde explizit klargestellt. Wenn der Code fehlen sollte, finden auch keine Kürzungen statt. Es wird darauf hingewiesen, dass wenn eine solche Verordnung oder Diagnose ausgestellt wurde, dass keinerlei Kürzungen möglich sein dürfen. Die Änderung fand also aus einem Grund statt, da bestimmte Inhalte noch einer Erklärung bedurften, also Unschlüssigkeiten vorlagen. Der ICD-10-Schlüssel kann, sofern verfügbar auch eingetragen werden. Allerdings muss dies dann auch auf dem richtigen Feld erfolgen. So stellt auch eine handgeschriebene Diagnose eine richtige Diagnose dar, auch wenn kein Code verfügbar ist, oder war. Es kann aber auch mal vorkommen, dass eine solche Diagnose über mehrere Codes angegeben werden muss. Wenn dies der Fall ist, stellt dies ebenso eine gültige Diagnose dar. Sollte aus irgendeinem Grund, mal die Diagnose abweichen von ICD-10 Codes, so handelt es sich hierbei ebenso um eine gültige Diagnose. Es wird damit belegt, dass die ausgeschriebenen Diagnosen nicht mit dem ICD-10-Schlüssel übereinstimmen müssen. Damit ist eine übersichtliche Abrechnung dank dieser Aufklärung ab sofort möglich und ermöglicht daher, viel Zeit beim ausfüllen einzusparen. Physiowissen Fazit Was genau soll man jetzt mit diesem neuen Kennfeld anfangen können, wenn es weder verbindliche Pflicht ist, noch der Code zur Diagnose passen muss? Ein Beispiel: Natürlich kann sich auch ein Schlaganfallpatient den Arm brechen – was steht dann in welchem Feld? Ist der ICD-Code dann weiterhin die Grunderkrankung oder wird hier auf den traumatischen Code zurückgegriffen? Letztlich kann es logisch betrachtet nur maximal eine KANN-Verordnung sein, da die Umsetzung an so vielen Punkten scheitern kann und wird. Rezept nur mit ICD-10 Code – ohne Klartextdiagnose gültig Rezept nur mit Klartextdiagnose ohne ICD-10 Code gültig Handschriftliche Diagnose ohne ICD-10 Code gültig Verordnung mit mehreren ICD-10 Codes (mit oder ohne Klartextdiagnose) gültig ICD-10 Code weicht von der Klartextdiagnose ab gültig ICD-10 Code ohne Klartextdiagnose NICHT im dafür vorgesehen Formularfeld ???-
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Physiotherapie bei chronischem Schleudertrauma oft kaum wirksam
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Physiotherapie
Täglich kommt es auf der gesamten Welt zu Verkehrsunfällen, bei welchem die Insassen ein Schleudertrauma erleiden. Durch den plötzlichen Aufprall wird der Kopf zuerst nach vorn und im Anschluss nach hinten geschleudert. Für eine derartige Belastung ist unsere Wirbelsäule nicht gemacht und besonders im Bereich des Halses kommt es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Ursache eines Schleudertraumas Wie genau das Schleudertrauma ausfällt, hängt im Wesentlichen davon ab, wie schwer das Verletzungsmuster ist. In der Regel kommt es zu derartigen Verletzungen bei einem Frontalaufprall. Auch seitliche Zusammenstöße der Fahrzeuge können dazu führen, dass die Halsmuskeln, Bänder und die Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Patienten klagen über Schmerzen im Nacken oder ein Schwindelgefühl. Halten die Beschwerden über längere Zeit an, wird eine Physiotherapie angeordnet, welche durch gezielte Bewegungsabläufe die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbessern sollen. Eine derartige Therapie ist langwierig, bis sich die ersten Erfolge einstellen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine Behandlung über drei Monate keinen größeren Erfolg bringt, als ein Gespräch mit dem Patienten von einer Stunde. Gibt es nach drei Monaten der Behandlung keine Fortschritte, so wird von einem chronischen Schleudertrauma gesprochen. Chronisches Schleudertrauma Aufgrund von Schmerzen kommt es bei einigen Patienten zu ständigen Fehlhaltungen des Kopfes. In einigen Fällen lassen die Schmerzen auch ohne Behandlung langsam nach und die Muskelgruppen sowie die Halswirbel kommen wieder in ihre normale Stellung. Bis eine spürbare Verbesserung eingetreten ist, kann es durchaus über ein ganzes Jahr dauern. Da bei getesteten Probanden durch eine Physiotherapie keine nennenswerten Verbesserungen erzielt werden konnten, so sehen einige Mediziner die Wirksamkeit einer langwierigen Behandlung mit kritischen Augen. Das Intensivprogramm bringt keinen Nutzen, ist aufwendig und teuer. Interdisziplinäre Therapie führt zum Erfolg Mehrere Ärzte sind an einer derartigen Therapie involviert. Zuerst wird der Patient zu einem Physiotherapeuten geschickt und im Anschluss sollen über eine Verhaltenstherapie die Ängste abgebaut werden. Mit einem längeren Gespräch und der Verordnung einiger Schmerzmittel können die gleichen Erfolge erreicht werden. Im Laufe der Zeit heilt sich der Körper von selbst und die Bewegungen des Kopfes können wieder normal ausgeführt werden. Kommt es zur Schädigung von Knochen oder zum Riss mehrerer Muskeln an der Halswirbelsäule, kann eine Kopfstütze oder gar eine operative Stabilisierung erforderlich sein. Auf diesem Weg wird abgesichert, dass der Kopf in einer stabilen Lage bleibt. Copyright: © Monkey Business - Fotolia.com -
Schmerzen in diesem Bereich kommen seltener vor als Schmerzen im unteren Rücken. Treten diese allerdings auf, dann kommen sie oft in Kombination mit Nackenverspannungen und Kopfschmerzen vor. Die BWS ist, im Gegensatz zur Halswirbelsäule (HWS), aufgrund der Befestigung der Rippen, sowie der dachziegelförmigen Anordnung der Dornfortsätze zwar in ihrem Bewegungsspielraum recht eingeschränkt, dennoch ist sie für Rotation, Flexion und Extension geschaffen und möchte auch in diesen Bewegungsrichtungen bewegt werden. Wie entstehen Schmerzen im oberen Rücken bzw. im Nacken? Extensions- und Rotationsbewegungen werden der BWS leider kaum noch zugemutet. Dies lässt sich am Beispiel der Arbeit am PC gut verdeutlichen. Bei der typischen Rundrücken-Sitzposition, wird eine Streckung der BWS äußerst selten ausgeführt. Die Rücken- und Nackenmuskulatur wirkt bei diesem Bewegungsverhalten der Erdanziehungskraft nicht entgegen (funktionelle Schwäche), was dazu führt, dass der Schultergürtel nicht gerade gehalten bzw. stabilisiert werden kann. Durch die dadurch entstehende Abschwächung im oberen Rückenbereich sowie einer mangelnden Extensionsfähigkeit, wird der Thorax durch die Schwerkraft nach unten gezogen – es entsteht eine Hyperkyphose, die Schultern hängen und der Schädel wird zur Kompensation nach hinten gehoben. Dieses Geierhalsphänomen stellt eine unphysiologische Überbeanspruchung dar und kann zu Nackenverspannungen führen, ebenso wie das isometrisch-exzentrische Arbeiten entgegen der Schwerkraft, welches der Nacken und Schultergürtel bei nach vornübergebeugtem Thorax permanent leisten muss. Durch die dadurch entstehende permanente Spannung im Rücken- und Nackenbereich, treten früher oder später in diesem Bereich Schmerzen auf. Was kann man gegen Schmerzen im BWS/ Nackenbereich tun? Die BWS und der Schultergürtel sollten mobilisiert werden. Dies kann durch verschiedene Mobilisationsübungen oder einer Schaumstoffrolle erreicht werden Brustmuskulatur dehnen bzw. lösen (Detonisieren) Oberen Rücken kräftigen (im Bezug auf BWS Extension, Schulterblattfixation und Depressoren der Schulter) Fehlhaltungen wie eine Hyperkyphose gilt es zu korrigieren, da die Schmerzen sonst nie ganz verschwinden werden und die betroffenen Personen immer wieder von ihnen geplagt werden. Korrektes Sitzen und die richtige Einstellung der Büromöbel Muskeln und Gelenke möchten bewegt und gefordert werden, auch während des Sitzens. Langes gerades, „idealisiertes“ Sitzen kostet viel Kraft und schadet dem Rücken mehr als dass es ihm nützt. Die Bandscheiben versorgen sich bei Bewegung mit Nährstoffen. Dies erfolgt nach einem Schwammprinzip aus Zusammenpressen und Auseinanderziehen. Somit ist also nicht eine besondere Haltung schädlich für unseren Rücken, sondern eine lange Bewegungslosigkeit. Die Sitzposition sollte immer wieder mal verändert werden. Problematisch ist es ebenfalls wenn Menschen dauerhaft falsch sitzen, weil Schreibtisch oder Stuhl zu klein sind und/oder ein dynamisches Sitzen nicht ermöglichen. Ein guter Stuhl sollte eine schulterhohe Rückenlehne haben, die außerdem beweglich ist, den Bewegungen des Rückens folgt und diesen stützen sowie entlasten kann. Der Stuhl sollte eine Sitzfläche haben auf der man nicht nach vorne rutscht und höhenmäßig so eingestellt sein, dass die Füße den Boden erreichen. Ober- und Unterschenkel stehen im Idealfall in einem 90 Grad Winkel zueinander. Allerdings dürfen die Beine zwischendurch auch einmal ausgestreckt werden. Hier sollte es ebenfalls nicht an Bewegungsfreiheit hapern. Die Schreibtischhöhe ist korrekt gewählt, wenn Ober- und Unterarm in einem rechten Winkel auf die Tischplatte aufgelegt werden können. Die Tastatur sollte ca. in einem 30cm Abstand zur Tischkante gewählt werden. Keinesfalls sollten die Hochstellfüßchen der Tastatur ausgeklappt werden, da eine Überspannung der Handgelenke droht. Der Monitor sollte so aufgestellt sein, dass man möglichst gerade auf ihn gucken kann. Andernfalls senkt man den Kopf zu stark und die Nackenmuskulatur verkrampft womöglich. Ein Laptop ist demnach nicht geeignet um dauerhaft mit ihm zu arbeiten, weil dieser in der Regel zu weit unten steht. Eine lohnenswerte Alternative zu einem herkömmlichen Schreibtisch ist ein höhenverstellbarer Tisch. Durch das zwischenzeitliche Stehen wird eine Vielzahl an Muskeln aktiviert, die in der sitzenden Haltung inaktiv sind. Dies wiederum kann zur Abnahme von Beschwerden in Regionen des Oberkörpers führen. Copyright: © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com
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Sport gegen Rückenschmerzen - Ein Sportwissenschaftler erklärt Ursachen und Therapie
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Physiotherapie
74 – 85 % der Menschen haben in ihrer Lebenszeit mindestens einmal mit Rückenschmerzen zu tun. Weniger als 2 % der auftretenden Rückenschmerzen werden durch Bandscheibenvorfälle oder Entzündungen verursacht. Die restlichen 98 % werden durch Muskeldegenerationen und Muskelspannungsstörungen ausgelöst. Vereinfacht gesagt: der Mensch bewegt und dehnt sich heute viel zu wenig. Schmerzen im unteren Rücken (Lendenwirbelsäule) Kreuzschmerzen, wie sie auch oftmals bezeichnet werden, treten in der Bevölkerung relativ häufig auf. Der Schmerz im unteren Rücken kann ebenso in andere Bereiche des Körpers ausstrahlen bspw. in das Gesäß (Lumboglutäalgie) oder in die Beine (Lumboischialgie). Da diese in vielen Fällen regelmäßig auftreten, werden sie häufig auch als chronisch bezeichnet. Chronisch bedeutet, dass die Schmerzen über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten vorkommen. Wie entstehen Schmerzen im unteren Rücken? Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) hängen häufig mit einer immobilen Hüfte zusammen. Die Hüfte sollte die Funktionen der Innen- sowie Außenrotation, der Flexion als auch Extension und der Ab- und Adduktion erfüllen können. Häufig ist die Extensionsfähigkeit der Hüfte durch eine hohe Sitzbelastung deutlich eingeschränkt. In diesem Fall sind die Hüftbeuger verkürzt, können nicht mehr auf ihre volle Länge gebracht werden und verhindern so die vollständige Streckfunktion des Gluteus. Der Gluteus ist somit permanent überdehnt und infolgedessen abgeschwächt. Betroffene Personen haben üblicherweise ein flaches Gesäß. Dadurch, dass die Hüftbeuger ihre Ursprünge an den Wirbeln der LWS finden und am Femur wieder ansetzen, ziehen sie bei Verkürzung die LWS Richtung Bauch und das Becken kippt als Folge nach vorne. Um den Oberkörper trotzdem aufrecht halten zu können, gleicht die Lendenwirbelsäule das Mobilitätsproblem der Hüftbeuger wieder aus - der Brustkorb kippt hinter die Körperachse (Brustkyphose) und es entsteht eine Hyperlordose im unteren Rücken. Durch diese übermäßige Krümmung in der LWS kommt es zu ungewollten Verschiebungen der Wirbelkörper zueinander, welche nun möglicherweise auf Nervenäste drücken. Menschen, die Schmerzen im unteren Rücken haben, weisen oftmals einen sehr kräftigen unteren Rücken auf, da dieser durch die Kompensationsbewegungen sehr viel Arbeit verrichten muss. Im Gegensatz dazu ist ihre Bauchmuskulatur permanent überdehnt und zu schwach. Dadurch kann sie ihrer Stützfunktion der LWS nicht nachkommen. Allerdings werden die Muskeln hier noch einmal in eine oberflächliche, sowie eine tiefsitzende Muskulatur unterschieden. Während die oberflächlichen Muskeln für Bewegung zuständig sind, nimmt die transversale, tiefe Bauchmuskulatur hingegen eine eher stabilisierende Funktion ein. Diese tiefsitzende Bauchmuskultur kann aufgrund ihres Ansatzes an der Bindegewebsschicht, die den Rückenstrecker im Bereich der LWS umgibt, direkt auf die Beugung der Wirbelsäule einwirken bzw. entgegenwirken. Was ist bei einem Training bei LWS-Schmerzen zu beachten? Um eine Detonisierung der Hüftbeugemuskulatur erreichen zu können, wird diese zunächst mit einer Schaumstoffrolle bearbeitet. Durch dieses „Self Myofascial Release“ (SMR) werden Verklebungen im Bindegewebe, welches Muskeln umhüllt, gelöst und die Strukturen aktiv regeneriert. Anschließend werden die gerollten Muskelgruppen gedehnt. Die Reihenfolge: erst Rollen dann Dehnen, ist unbedingt zu beachten, damit Verspannungen nicht weiter in den Muskel hineingezogen werden. Da LWS Schmerzpatienten oftmals einen recht kräftigen unteren Rücken haben, macht es Sinn, diesen ebenfalls zu rollen und somit zu detonisieren. Im Aufwärmprogramm sollten Gelenke mobilisiert werden die beweglich sein sollten, es aufgrund von Bewegungsmangel aber häufig nicht sind. Im Falle der LWS Rückenschmerzen betrifft das die Hüfte, sowie die Brustwirbelsäule (BWS). Die Beweglichmachung erreicht man durch Mobilisierungsübungen, sowie sogenannte Movement preperations. Auf keinen Fall sollte die LWS mobilisiert werden, da diese eine Stützfunktion hat. Anschließend werden die zu schwachen Muskeln des Gesäßes (z. B. durch eine Schulterbrücke), die ischiocrualen Muskeln (z. B. Kreuzheben) sowie die seitlichen, tiefsitzenden Bauchmuskeln (z.B. Unterarmstütz) gekräftigt. Lesen Sie im 2. Teil den Bericht von Manuel Schröder zu Nackenschmerzen un Beschwerden im oberen Rücken Copyright: Fotolia_39707775_XS_© Picture-Factory - Fotolia.com- 3 Kommentare
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VDEK hebt ab 01.05.2014 Vergütungssätze um bis zu 5.5%
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Physiotherapie
Drei sehr zähe Verhandlungsrunden später, vom PHYSIO-DEUTSCHLAND und dem vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.), ist es nun endlich am 26.03.2014 gelungen, beide stimmen dem Verhandlungsergebnis zu. Neue Preise ab 01.05.2014 Für alle Verordnungen, die ab dem 01.05.2014 ausgestellt werden, gelten neue Preise. Ab dem 01.05.2014 gilt der neue Vertrag, es erhöhen sich die Preise für Physiotherapie in den westlichen Bundesländern um 2,98 %, in den östlichen Bundesländern um 5,5 % - mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2014 - so die Gremien der vdek. Das soll die Erste Stufe sein, die zweite soll dann im Jahr 2015 folgen - hier wird das Ziel sein, den Vergütungsabstand von Ost / West noch weiter deutlich zu verringern. Erstversorgung weiter beim Arzt Die Erstversorgung muss weiterhin gemäß den Heilmittelrichtlinien erfolgen. Das Ziel ist, eine bessere Versorgung der Patienten zu ermöglichen. Es werden positive Effekte für die Patienten sowie für die Therapeuten erwartet. Die Patienten werden zielgerichteter behandelt, eine bessere Compliance und eine nachhaltigen Therapieerfolg dem Patienten zu ermöglichen. Es ist eine Erprobungsphase, die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin begründet dies mit einem "hohen Interesse an einer effektiveren physiotherapeutischen Versorgung ihrer Versicherten." Dies ist einer von vielen wichtigen Schritten zum Thema Angleich von Ost West - ab dem 01.05.2014 wird mit die Grundlohnsumme in Westdeutschland berücksichtigt. Häufigste Abrechnungspositionen Physiotherapie im Vergleich PositionWest alt (seit 01.04.2013)West neuOst alt (seit 01.04.2013)Ost neu X0106 Massage €10,24 €10,55 €9,51 €10,03 X0205 Lymphdrainage Teilbehandlung 30min €15,44 €15,90 €14,94 €15,76 20501 Krankengymnastik €14,98 €15,43 €13,68 €14,43 20710 KG-ZNS Bobath €21,09 €21,72 €19,23 €20,29 21201 Manuelle Therapie €16,61 €17,10 €15,65 €16,51 Der Landesverband Bayern wollte die anderen Landesverbände überzeugen, dass es nicht zu dem Gebührenabschluss (mit diesen Konditionen) kommt, deren Begründungen sind folgende; Der Gebührenausgleich von West - Ost soll nach 25 Jahren der Wiedervereinigung von der Politik finanziert werden. Die Probleme der kleinen Praxen werden nicht ausreichend gehört Die Probleme der Praxen, die betriebswirtschaftlichen, müssen mehr Berücksichtigung finden - nicht nur in Bayern. Sie wollten eine strukturelle Erhöhung mit dem Schwerpunkt auf die aktiven Maßnahmen. Da wir ein einer Demokratie leben und sie überstimmt wurden, trägt der Landesverband Bayern die solidarisch erzielten Ergebnisse mit. Gleichzeitig mit der Gebührenerhöhung der Ersatzkassen, erhöht sich auch die Vergütung der Mitgliedergruppe "A" der Postbeamtenkrankenkasse. In der Mitgliedergruppe A sind Beamte und Ruhezustandsbeamte des einfachen Dienstes sowie deren Hinterbliebenen. Die neuen Gebühren erhöhen auch die Preise der B-Positionen - so wie die klassische Massage, Kälteanwendungen, verschiedene Bäder und Chirogymnastik, Unterwasserdruckstrahlmassage - bei der Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. Copyright: © nmann77 - Fotolia.com -
Sport bei Bluthochdruck - das richtige Maß entscheidet
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Patientenwissen
Leidet ein Patient unter Bluthochdruck, so wir dies häufig mit Medikamenten behandelt. Doch auch durch verschiedene Sportarten kann der Blutdruck gesenkt werden. Dabei muss man noch nicht einmal Hochleistungssportler sein, denn sobald der Körper auf eine leichte Sportart umgestellt wird, bedeutet dies einen Gewinn für die Gesundheit. Welche Sportart ist bei Bluthochdruck die Richtige? Dieses Thema war bereits Gegenstand von zahlreichen wissenschaftlichen Studien, denn das Thema Bluthochdruck gilt mehr denn je als Volkskrankheit. Durch eine ausreichende Dosis an Sport kann erreicht werden, dass Bluthochdruck gar nicht erst entsteht bzw. deutlich verringert wird. Natürlich sind die Erfolge bei jedem Menschen anders einzuschätzen, dabei spielt auch die Sportart und die Art des Trainings eine wichtige Rolle. Zur Regulierung des Herz-Kreislauf-Systems ist eine ausdauernde Belastung sehr wichtig. Dazu gehören z. B. Sportarten wie Wandern, Radfahren, Skilanglauf oder Joggen. Was sollten Sie bei Bluthochdruck vermeiden? Vermieden werden sollten Spitzenbelastungen bei einzelnen Sportarten. Auch ein moderates Krafttraining mit geringen Gewichten und vielen Wiederholungen bietet sich an, um den Bluthochdruck zu regulieren. Durch das Training wird zum einen die Muskelmasse verbessert, was nicht nur Muskelaufbau, sondern auch optimalere Durchblutung (Kapillarisierung) zur Folge hat. So kann auch eine Insulinresistenz verringert werden, mit dem positiven Nebeneffekt das Diabetesrisiko zu minimieren. Allerdings ist es auch wichtig, dass Krafttraining nicht zu häufig ausgeübt wird. Bodybuilding und Fitnessstudio mit schweren Gewichten könnten einen eher negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesundheit haben, vor allem für Menschen mit Bluthochdruck. Außerdem sollte man sich bei einem Krafttraining immer vorher ausreichend beraten lassen. Denn durch falsche Atmung kann es schnell passieren, dass man den Blutdruck ungewollt in die Höhe treibt. So muss das Herz deutlich schnell und mit höherem Druck das Blut pumpen. Wenn die Atemtechnik passt, dann tut dem Körper diese Art von Sport gut. Durch einen erfahrenen Trainer kann eine gute Technik beim Training verwendet wird. Wie oft sollte man Sport betreiben? Bei der Häufigkeit des Trainings lässt sich sagen, dass zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche optimal sind. Bei der Dauer ist es ratsam nicht weniger als eine halbe Stunde zu trainieren. Wer mit kurzen Trainingseinheiten beginnt, kann versuchen das Training über mehrere Wochen zu steigern, um schließlich bei dem Optimalzustand anzukommen. Dies gilt vor allem für Menschen, die über viele Jahre keinen Sport mehr betrieben haben. Auch die Intensität des Sportes sollte am Anfang eher nicht so hoch gewählt werden. Wer z. B. Joggen möchte, sollte zu Beginn eher mit schnellem gehen beginnen und dann immer wieder kurze Laufinvervalle zu integrieren. Sonst läuft man Gefahr, dass der Puls zu schnell ansteigt. Maximalpuls selbst berechnen Eine Regel besagt, dass der Puls 180 abzüglich des Lebensalters betragen sollte. Ein höhere Puls ist zunächst nicht empfehlenswert. So weiß man genau, welche Belastungsstärke ideal für einen persönlich ist. Die Belastung ist dann gut, wenn man sich beim Joggen auch noch mit dem Anderen unterhalten kann. Fazit: Viele Menschen unterschätzen den Vorteil von Sport. Er trägt nicht nur zu einer gesünderen Lebenseinstellung, sondern hilft den Blutdruck nachhaltig zu reduzieren und zu stabilisieren. Dies ist vor allem wichtig für Menschen, die kaum oder wenig Sport treiben und von Bluthochdruck betroffen sind. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Physiotherapeuten oder Übungsleiter. Geben Sie sich bitte nicht kampflos Medikamenten hin. Copyright: © Picture-Factory - Fotolia.com -
Behandlung einer Peroneusparese nach Hüftlux
topic antwortete auf Stephans zeidlersarah in: Behandlung in der Physiotherapie
Übel - gibt es eine Nervenleitprüfung, aus der hervor geht, was mit dem Nerv ist? Im schlimmsten Fall durchtrennt. Dann dauert es oft Monate, wenn überhaupt wieder eine Aussprossung stattfindet .. -
ADHS - Umgang mit Ritalin wird kritischer betrachtet
ein Artikel hat Stephan erstellt in: Patientenwissen
Die Modekrankheit ADHS besteht schon seit langer Zeit, doch werden oft schon etwas lauter werdende oder unruhige Kinder mit dieser Krankheit abgestempelt und mit dem Psychopharmaka Ritalin ruhig gestellt. Viele Ärzte oder Therapeuten nehmen sich nicht die Zeit um in mehreren Therapiesitzungen die genaue Diagnose bei einem Kind festzustellen und greifen somit auch viel öfter zum Rezeptblock um dem Kind ein starkes Psychopharmaka zu verabreichen. Hauptziel sollte ein Leben ohne Tabletten sein Doch sollte genau diese Tatsache geändert werden um den Kinder ein Leben frei von Tabletten zu ermöglichen. Doch werden viele Kinder und Jugendliche fälschlicherweise mit dieser Krankheit betitelt und zu Unrecht mit Tabletten versorgt. Denn gerade Ritalin hat viele dunkle Nebenwirkungen. So fand man heraus dass der Leistungsprozess vieler Schüler durch die Einnahme von Ritalin deutlich schlechter geworden ist und in Langzeitfällen wurden einzeln Probanden, die schon von Kindheit an Ritalin nehmen mussten Drogenabhängig. Viele Eltern geben zu schnell auf wenn es darum geht das Kind auf natürliche Art und Weise zu beruhigen und haben auch oft einfach neben dem beruflichen Stress nicht die nötige Zeit und somit stieg besonders der Ritalin Bedarf und die Ausstellung des Medikamentes relativ schnell in die Höhe. Erst ab dem Jahre 2013 hat man einen Rückgang der immens hohen Ritalin Zahlen bemerkt. Noch bis zu Jahr 2008 gab es jährlich drastische Anstiege bis 2010 jährlich "nur" mehr 3 Prozent dazukamen und ab 2013 ein leichter Abstieg bemerkt wurde. Dies kann daran liegen dass vor allem die Diagnosemöglichkeiten besser geworden sind und es schärfere Vorgaben für Ärzte für die Ausstellung von Ritalin geben würde. Erwachsene im Selbstversuch mit Ritalin Jeder Mensch weiß das Medikament stets mit Vorsicht einzunehmen sind und man sollte nicht alles zu sich nehmen was man verschrieben bekommt. So testeten auch Erwachsene Personen die Wirkung von Ritalin am eigenen Körper und waren teilweise schockiert wie sehr dieses Psychopharmaka auf den Körper einwirkt dass bestimmt viele Eltern in solchen Momenten umdenken und ihrem Kind auf eine andere Art und Weise zur Seite stehen. Für Kinder mit ADHS braucht man ausgiebig Zeit, so ist es auch besonders wichtig genau herauszufinden ob das Kind an ADHS leidet oder dies nur ein hormoneller Umschwung ist der sich bald wieder legt. Therapiemöglichkeiten bei ADHS Sollte tatsächlich die Diagnose nach mehreren Sitzungen bei Diagnostikterminen gestellt worden sein, sollte man sich als Elternteil genau darüber informieren welche Therapiemöglichkeiten bestehen. Eines sollte man nie vergessen - eine Krankheit muss man nicht immer mit starken Medikamenten behandeln. Wichtig ist nach wie vor das Wohl der Kinder und auch das Wohl der Eltern. Der Familie sollte geholfen werden und dies sollte nicht immer in Form von teuren Medikamenten geschehen sondern sollte man vermehrt auf eine Tablettenfreie Therapie zurückgreifen können um die Lebensqualität nicht zu gefährden. Copyright: © djama - Fotolia.com -
Hallo Jörg, leider ist das Gewinnspiel bereits beendet.
