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vierbeiner

Arthrose/Arthritis

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Hallo,

gerade bin ich in den Anfängen Pathologie angelangt.
und vielleicht könnt ihr mir meinem Verständnis auf die Sprünge helfen:

Arthritis ist eine Entzündung in der Gelenksinnenhaut, kann aber durch die entwickelnden Gelenkschäden eine Arthrose hervorrufen.
ist das richtig?

eine Arthrose kann durch die Gelenkschäden aber auch eine Arthritis hervorrufen? oder?

angenommen, ich habe einen patienten mit arthrose im kniegelenk. plötzlich stürzt dieser und bekommt dadurch eine Arthritis im selben kniegelenk. .
wie ist dann der verlauf? kann er medikamentös behandelt werden, bis diese entzündungszeichen wieder abklingen, und dann in der physiotherapie normal weiter machen oder bleibt die arthritis im knie bestehen und man muss ganz anders vorgehen, wie bei der arthrose?
ist diese akute arthritis, wenn wieder abgeklungen, immer wiederkehrend? arthritis ist doch auch nicht heilbar oder?

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Huhu, ich versuche mal meine Gedanken in nen text zu bringen ;)
also erstmal kann eine immer wieder akute Arthritis zur Arthrose führen , das ist richtig :)
Und genauso richtig ist , das es bei einer bereits besehenden Arthrose auch zu einer Arthritis kommen kann , wie du schon sagst zum Beispiel durch einen Sturz

Bei bestehnder Arthrose und zusätzlicher Arthritis sollte zunächst mit der normalen Behandlung gewartet werden , bis die Arthritis abgeklungen ist

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Hallo Vierbeiner
Zunächst einmal muss man unterscheiden zwischen einer Chronischen gelenksentzündung wie z.b.Rheuma (polyarhtritis) und akuten Entzündungen.
Die Frage ist warum entzündet sich ein Gelenk(Gelenkkapsel)? Wenn es keine autoimmunerkrankung ist, entzündet sich ein Gelenk nicht einfach so. Ich würde es eher umgekehrt sagen. Ein Pat. entwickelt eine Arthrose und dadurch kommt es zu einer Gelenkskapselentzündung. Da das Gelenk und die Kapsel durch dieses Krankheitsbild (v.a bei fortgeschrittener Arthrose) sehr beansprucht ist kann es durch überlastung zu wiederkehrender Arthritis kommen.

Beim zweiten Beispiel was du sagst. Deine Pat. stürzt und bekommt dadurch eine Arthritis, das hat ja mit der Arthrose nix zu tun. Hier kommt es zur arthritis da sich deine pat. eine akute Verletzung zugezogen hat.
Eine Wundheilung besteht ja aus 3 Wundheilungsphasen. die 1. phase ist immer die Entzündungsphase. D.h. es muss eine Entzündung entstehen, denn ohne diese kann eine Wunde, Verletzung nicht heilen.
Deshalb nochmal die trennung zwischen akuten, physiologischen Entzündungen (auch arthritis durch ein Trauma) und chronischen wie rheuma oder Arthritis aufgrund von der Grunderkrankung arthrose.
Eine akute entzündung wie der Sturz deiner pat. kann auch wieder abklingen und der körper leitet die zweite wundheilungsphase ein. auser durch die arthrose steckte schon vorher ein arthritis drin. Klar werden dann vom doktor meist entzündungshemmende medikamente verabreicht.
Wie schon gesagt. Es kommt drauf an ob es eine chronische oder akute arthritis ist die entstanden ist wegen einem traum, diese ist physiologisch. Eine chronische wie z.b. rheuma ist nicht heilbar.
Nun musst du immer schauen was deine ziele erstmal sind.

@nadinoxx
Klar kannst du auch bei einer bestehenden Arthritis gleich mit der Behandlung beginnen. Die Ziele sind natürlich andere. In erster linie geht es dann erstmal um die Stoffwechselverbesserung und Abtransport der Entzündungsstoffe, Verbesserung der Wundheilung.
Also kann man in der Behandlung erstmal mit MLD beginnen.
Auch reflektorisch über Fußreflexzonen vom Knie könnte man vielleicht einflussnehmen.
Auch bewegungsübungen, z.b. Beinpresse mit wenig gewicht und vielen wiederholungen (min. 40 wiederholungen) sind gut. Denn dann bin ich im bereich wo ich den stoffwechsel verbessere und dafür sorge daß die entzündung besser abheilen kann.

Gruß Thomas

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    • By Herbi
      Definition: Kapselmuster
      Ein Kapselmuster gibt ein für jedes Gelenk individuelles und charakteristisches Muster an, in dem ein Gelenk typischerweise einschränkt, wenn durch ein Krankheitsbild die Kapsel in ihrer Gesamtheit betroffen ist. Die Bewegungseinschränkung ist dabei von einen generierten Schmerz unabhängig.
      Test (angewandt im Rahmen der Manuellen Therapie)
      Die Bewegungsausschläge werden passiv und im Seitenvergleich in Grad getestet. Das Ausmaß der Einschränkung bestimmt die Ratio.
      Beispiel - Kapselmuster an der Schulter
      Das Glenohumeralgelenk schränkt bei degenerativen Erkrankungen in folgender Reihe ein:
      Außenrotation >>> Abduktion >> Innenrotation (Ratio 3 : 2 : 1)
      In diesem Beispiel ist die Außenrotation charakteristisch 3 mal so stark eingeschränkt wie die Innenrotation.
      Die genauen Abfolgen sowie deren Ratios unterliegen laufenden Veränderungen und Anpassungen, die in anbetracht aktueller Forschungsergebnisse vorgenommen werden. So geben unterschiedliche Literaturen auch unterschiedliche Werte an. Wir haben uns auf häufige Werte aktueller Literatur bezogen.
      Wie wertet man Bewegungseinschränkungen im Sinne eines Kapselmuster aus?
      Findet man bei einem Patienten bei passiven Bewegungen im Seitenvergleich diese Bewegungseinschränkungen, dann liegt mit sehr großer Sicherheit ein Kapselmuster vor. Sind nicht alle Bewegungen bzw. nicht in dieser Ratio eingeschränkt liegt jedoch nicht zwingend kein Kapselmuster vor. Sind zum Beispiel die Veränderungen in einem sehr frühen Stadium, so liegen die Einschränkungen im Bereich der Messungenauigkeit.
      Bei positivem Test kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einer Gelenkpathologie ausgehen, jedoch ist (wie oben beschrieben) es nicht möglich den Umkehrschluss zu ziehen, dass bei atypischen Einschränkungen oder anders definierten Ratios das Gelenk nicht betroffen ist!
      Es liegt eine relativ hohe Spezifität, jedoch keine zwingende Sensitivität der Tests vor.
      Schmerzfreie Gelenkpathologien mit charakteristischen Einschränkungen werden als Arthrose bezeichnet, schmerzhafte als Arthritis.
       
      Kapselmuster der einzelnen Gelenke
      Kapselmuster   Ruheposition   Verriegelte Stellung   Hüftgelenk
      Art. coxae Innenrotation >>> Flexion > Außenrotation > Extension
      (Ratio: 3 : 1 : 1 : 1)
       
      30° Flexion
      25° Abduktion
      10° Außenrotation Extension / Abduktion / Innenrotation Kniegelenk
      Art. genu Flexion > Extension
      (Ratio: 5 : 1)
       
      20-25° Flexion maximale Extension Oberes Sprunggelenk
      Art. talocruralis Plantarflexion > Dorsalextension
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Plantarflexion maximale Dorsalextension Unteres Sprunggelenk
      Art. talocalcanearis Varusstellung
       
      10° Plantarflexion Valgusstellung Proximale Tarsalgelenke
      Art. calcaneocuboideum
      Art. talonavicularis Inversion > Eversion
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Plantarflexion maximale Plantarflexion Fußwurzelgelenke
      Art. tarsometatarsae nicht definiert
       
      nicht definiert nicht definiert Zehengrundgelenke
      Art. metatarsophalangae Extension > Flexion
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Extension maximale Extension Proximale und distale Interphalangealgelenke
      ( PIP + DIP ) Beugung - Steckung
      (Ratio 1 : 1)
       
      5° Flexion maximale Extension Schultergelenk
      Art. glenohumeralis Außenrotation >> Abduktion > Innenrotation
      (Ratio 3 : 2 : 1)
       
      50° Abduktion
      30° Flexion (Anteflexion)
      = Scapulaebene - Scaption 90° Abduktion
      maximale Außenrotation Acromioclaviculargelenk
      Art. acromioclavicularis endgradige Bewegungen
       
      Nullstellung Arm in 90° Abduktion Sternoclaviculargelenk
      Art. sternoclavicularis endgradige Bewegungen
       
      Nullstellung Arm in maximale Elevation Ellenbogengelenk
      Art. humeroulnaris Flexion >>> Extension
      (Ratio 5 : 1)
       
      70° Flexion
      10° Supination maximale Extension Art. humeroradialis Flexion >>> Extension
      (Ratio 5 : 1)
       
      maximale Extension 90° Flexion Art. radioulnaris proximalis Pronation - Supination
      (Ratio 1 : 1)
      (nur bei starker Einschränkung im HRG/HUG)
       
      70° Flexion
      30° Supination 5° Supination Handgelenk
      Art. radiocarpea Dorsalextension - Volarflexion
      (Ratio 1 : 1)
       
      10° Volarflexion
      10° Ulnarabduktion maximale Dorsalextension Art. metacarpophalangae Flexion - Extension
      (Ratio 1:1)
       
      10° Flexion maximale Flexion Art. interphalangeales proximales ( PIP ) Flexion > Extension
      (Ratio 2 : 1)
       
      15° Flexion maximale Extension Art. interphalangeales distales ( DIP ) Flexion > Extension
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Flexion maximale Extension Art. carpometacarpales pollicis Reposition Mittelstellung aller Bewegungsachsen Opposition Foto:  Depositphotos 108175106 glisic_albin
    • By PhysioWissen
      Tanzen ist eine ideale Sportart oder Freizeitbeschäftigung, um Körper und Geist gleichermaßen zu trainieren. Sogar Menschen, die viele andere Sportarten nicht mehr ausüben können, weil sie zum Beispiel an Arthrose oder Rheuma leiden, können sich durchs Tanzen fit halten. Untersuchungen haben gezeigt, dass beim Tanzen Glückshormone ausgeschüttet werden, die so genannten Endorphine, welche einen sogar Schmerzen vergessen lassen. So gibt es Arthrose-Patienten, die nahezu bei jeder Bewegung Schmerzen verspüren, die aber problemlos und mit viel Freude tanzen können.
      Auch bei der Ausübung anderer Sportarten werden natürlich Glückshormone freigesetzt, doch geschieht dies erst nach einiger Zeit. Das Tanzen ist eine Kombination aus Bewegung und Musik, was sofort zu einer Freisetzung der Glückshormone führt. Unzählige Studien haben bewiesen, dass dies der Fall ist, und genau deshalb gewinnt die Tanztherapie immer mehr an Bedeutung, gerade auch für ältere Patienten. Der Körper wird schön geschmeidig gehalten, die Schmerzen werden vergessen, außerdem werden auch das Gedächtnis und der Gleichgewichtssinn trainiert.
      Tanzen im Alter hält auch das Gehirn fit
      In New York haben Wissenschaftler fast 500 Personen im Alter von über 75 Jahren über mehrere Jahre beobachtet und sie immer zu ihren Freizeitaktivität befragt. Außerdem wurde noch die Hirnleistung überprüft, und die Untersuchungen haben offenbart, dass herkömmliche Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Jogging sich nicht so gut auf die geistige Fitness auswirkten wie das Tanzen. Bei den rhythmischen Bewegungen zur Musik werden anscheinend auch die grauen Zellen auf Trab gebracht, bei anderen körperlichen Aktivitäten wird das Gehirn nicht im gleichen Maße angesprochen. So konnten die Wissenschaftler feststellen, dass das Tanzen die Zerstörung von Nervenzellen im Gehirn verhindern kann. Da das Tanzen auch die Kreativität fördert und viel Freude bringt, wirkt es sich auch überaus positiv auf die Psyche aus.
      Tanzen in der Physiotherapie
      "Der Tanz kann unmittelbare Äusserung dessen sein, was den Menschen innerlich bewegt.
      Jedes Gefühl, Liebe oder Hass, Sehnsucht oder Ärger,
      zeigt sich bei einem spontan lebenden Menschen, in der Bewegung."
      Genau in diesen Zeilen von T. van Baaren (1964) liegt der Schlüssel zum therapeutischen Ansatz, sind körperliche Beschwerden häufig Zeichen innerer / seelischer Beschwerden. Besonders im Rahmen der Psychotherapie werden Patienten animiert, ihre Innere Gefühlslage durch Bewegung und Aktivität zum Ausdruck zu bringen. Im "Ausdruckstanz" wird gezielt darauf verzichtet, Bewegungsabläufe und Handlungen vorzugeben. Vielmehr drückt sich der Patient selbst aus. Dies kann von ganz verhaltenem mitwippen mit dem Fuß bis zu explosionsartigen, stark raumgreifenden Bewegungen alles sein, doch egal in welcher Form, werden Glücksgefühlt mit dieser selbstgewählten Freiheit verknüpft. 
       
      Foto: Stockbyte | Thinkstock Images
    • By Lena1210
      Hallo zusammen also vorab dies ist mein erster Beitrag und auch mein erstes Praktikum in einer Reha Klinik.
      ich hatte heute meinen ersten Patienten alleine und habe einen gründlichen Befund geschrieben. kurz zu ihm... Er hat eine Hüfttep rechts und kaum schmerzen (vollbelastung schmerz adaptiert) klappt aber alles super. Am rechten Bein hat er eine leichte AR und Knie schmerzen seitlich ca Gelenkspalt,der Schmerz ist "tief drinnen". 
      Ihm ist es wichtig die schmerzen vom Knie zu reduzieren (die meiner Meinung nach durch die Hüfttep und AR hervorgerufen werden) nun wollte ich fragen wie ihr denn so etwas behandeln würdet?:) 
      bitte vergesst nicht dass ich kaum Erfahrungen habe  
    • By elromano
      Unterschied von hüft tep unfall und Hüft tep nach Arthrose Und Besonderheiten im Gangbild patient 67 jahre alt..??
      Bitte um die hilfe ?;)
    • By PhysioWissen
      Es gibt kaum eine andere Krankheit, die bei älteren Erwachsenen so schmerzhaft verläuft wie Arthrose. In vielen Fällen behandeln die Betroffenen ihre Schmerzen mit dem Schmerzmittel Paracetamol. Eine neue Studie aber zeigt, dass Paracetamol bei Arthrose nicht geeignet ist, weil der Wirkstoff in Paracetamol bei Arthrose nicht hilft.
      Der Knorpel in den Gelenken ist ein unterschätzter Helfer im Körper. An den Stellen, wo zwei Knochen aufeinanderliegen, überzieht der Knorpel die Enden, sodass das Gelenk reibungsfrei funktioniert. Mit zunehmendem Alter, durch Vererbung und durch ein zu hohes Körpergewicht, nutzt sich der Knorpel schneller ab. Am Ende ist die Knorpelmasse verschwunden, die Knochen reiben schmerzhaft aufeinander, was nicht nur die Bewegung eingeschränkt, sondern auch Schmerzen verursacht - man spricht von Arthrose. Um die Schmerzen zu lindern, nehmen viele Betroffene das Schmerzmittel Paracetamol. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt aber, dass Paracetamol wenig hilft.
      Forscher der Uni in Bern haben dazu insgesamt mehr als 70 Studien ausgewertet, an denen weit über 50.000 Betroffene teilnahmen. Sie bekamen entweder eine Therapie gegen Schmerzen oder ein Placebo. Das Ergebnis ist erstaunlich: Das Medikament Paracetamol hilft nicht besser als ein Placebo.
      Laut den durchgeführten Studien konnte Paracetamol die Schmerzen zwar etwas besser lindern als das Placebo. Die Unterschiede waren jedoch so minimal, dass die Forscher sie als nicht relevant bewerteten. Dabei spielte es keine Rolle, in welcher Dosis Paracetamol verabreicht wurde. Schon vorher hatte eine andere Studie gezeigt, dass Paracetamol auch bei Rückenschmerzen versagt. 
      Schmerzmittel und die Nebenwirkungen
      Im Vergleich zu anderen Schmerzmedikamenten ist Paracetamol von den Nebenwirkungen eher harmlos, aber dauerhaft eingenommen kann es auch hier zu Schädigungen der Leber kommen. Wird Paracetamol bei Arthrose gegen die Schmerzen eingesetzt, steht dem geringen Nutzen ein größeres Risiko gegenüber. 
      Alternativen zu Paracetamol
      Die Forscher in Bern haben sich insgesamt mit sieben Schmerzmitteln genauer beschäftigt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass hohe Dosen von Diclofenac und Etoricoxib besonders bei Arthrose am Knie und an der Hüfte am besten wirkten. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen warnen die Forscher jedoch grundsätzlich davor, entzündungshemmende Schmerzmittel über einen langen Zeitraum ununterbrochen einzunehmen.
      Dauerhaft eingenommen führen alle Medikamente zu Problemen mit Magen und Darm sowie mit Herz und Kreislauf. Zwar sei Paracetamol bis dato oft das Mittel der Wahl gewesen, aber die Daten aus der aktuellen Studie zeigen, dass es nicht effektiv hilft. Besser ist, Medikamente wie Diclofenac einzunehmen, die Einnahme aber regelmäßig zu unterbrechen. 
      Aussagekraft der Studie
      Bei vielen Studien wurden die Probanden meistens nur maximal drei Monate begleitet. Darüber hinaus erfolgte die Einnahme der Tabletten nach einem konkreten Zeitplan und nicht nach Bedarf wie im wirklichen Leben. Es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um zu klären, wie sich die mit Arthrose verbundenen Schmerzen langfristig am besten lindern lassen. In der aktuellen Studie fanden viele andere entzündungshemmende Schmerzmittel keine Berücksichtigung.
      Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass viele Betroffene entweder unter den Nebenwirkungen der Schmerzmittel leiden oder von der weitgehenden Wirkungsfreiheit von Paracetamol betroffen sind, sollte die Behandlung von Arthrose neu durchdacht werden. Vielleicht gibt es Schmerzmittel, die besser helfen und weniger Nebenwirkungen verursachen. Die zunehmende Zahl der Arthrosepatienten verlangt nach neuen Lösungsansätzen.
      Copyright: dimasobko - Fotolia.com #104355957
  • Beiträge

    • Guest Vito
      Ich lege mal Veto ein! Nicht generell, aber grundsätzlich!   Das mit den Anpressdruck in den ersten zwei Wochen sehe ich genauso, aber warum sollte die verkümmerte Muskulatur nicht mit kleinsten Bewegungen ab der dritten Woche trainiert werden? Z. B. das An-/Hochziehen der Kniescheibe?   Und ich lese das mit der Orthese so, dass nur in den ersten zwei Wochen das Knie ruhig gestellt werden soll. Wie soll das auch bitte danach gehen? Soll der Patient je zwei Wochen fix in 40 bzw. 90 Grad Flexion rumlaufen, das betroffene Bein bzw. Unterschenkel aber nicht in Extension bringen dürfen? Dann ist er ja sozusagen dreinbeinig unterwegs und u. a. der m. biceps femoris verkürzt stark. Das mit der Orthese wird so gemeint sein, dass max. bis 40 bzw. 90 Grad als Begrenzung gebeugt werden darf, aber nach vorne darf sehr wohl bis 0 Grad gestreckt werden.   Bin auf Austausch gespannt.   Kollegialer Gruß
    • Guest Sylvia
      Edit:   "dass genau aus den gen. Gründen (Anpressdruck ...) AUẞER Physio und die Bewegungsschiene nichts gemacht werden sollte."
    • Guest Sylvia
      Servus,   ich kenne es von einem befreundeten Chirurgen, von dem ich auch regelmäßig Patienten habe, dass genau aus den gen. Gründen (Anpressdruck ...) Physio und die Bewegungsschiene nichts gemacht werden sollte. Daher empfiehlt mein Freund auch die Bewegungsschiene im Falle eines retropatellaren Knorpelschadens erst ab der 3. Woche post-OP. Die Oberschenkelmuskeln müssen bewusst zurückgebildet werden. Die werden ja ruckzuck wieder da sein. Nach passiven Bewegungen und Mobilitätsübungen in der Physio kommen dann Stabilitätsübungen und erst danach Muskel-/Kraftaufbau.    Wenn Dein Patient diese Übung des Kollegen gemacht hat, könnte das kontraproduktiv (gewesen) sein, was zu anderen Problemen führen kann (mangelnde Stabilität des neuen Knorpels und Knorpelgenerats). Könnte, nicht muss!    Manchmal ist weniger mehr!   LG

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