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Wer erklärt mir das Kapselmuster?

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Hallo Foris,

ich verstehe die Sache mit dem Kapselmuster nicht.... ? In meinem MT-Hefter steht bsp. beim Kniegelenk: "bei einer einschränkung in die flexion 90° besteht eine einschränkung in die extension von nur 5°". was soll das heißen? wenn patient nicht weiter als 90° flektieren kann, kann er gleichzeitig nicht weiter als 5° in extension, oder was? aber 5° extension ist doch wohl mehr als ausreichend? ich bitte um hilfe *help* liebe grüße. cereza

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  • 3 weeks later...

Kapselmuster:...ist die gelenkcharakteristische Reihenfolge der eingeschränkten/ oder schmerzhaften Bewegungen, wenn die gesamte Kapsel betroffen ist. Cyriax 1982 d.h. das Kapselmuster ist die Reihenfolge der am stärksten eingeschränkten Bewegung bzw. geringsten Bewegung z.B.Schultergelenk ABD-AR-IR, ABD stärkste Einschränkung,AR zeitstärkste....
das ist ein Hinweis auf eine Störung durch das Gelenk!

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Herbi
      Definition: Kapselmuster
      Ein Kapselmuster gibt ein für jedes Gelenk individuelles und charakteristisches Muster an, in dem ein Gelenk typischerweise einschränkt, wenn durch ein Krankheitsbild die Kapsel in ihrer Gesamtheit betroffen ist. Die Bewegungseinschränkung ist dabei von einen generierten Schmerz unabhängig.
      Test (angewandt im Rahmen der Manuellen Therapie)
      Die Bewegungsausschläge werden passiv und im Seitenvergleich in Grad getestet. Das Ausmaß der Einschränkung bestimmt die Ratio.
      Beispiel - Kapselmuster an der Schulter
      Das Glenohumeralgelenk schränkt bei degenerativen Erkrankungen in folgender Reihe ein:
      Außenrotation >>> Abduktion >> Innenrotation (Ratio 3 : 2 : 1)
      In diesem Beispiel ist die Außenrotation charakteristisch 3 mal so stark eingeschränkt wie die Innenrotation.
      Die genauen Abfolgen sowie deren Ratios unterliegen laufenden Veränderungen und Anpassungen, die in anbetracht aktueller Forschungsergebnisse vorgenommen werden. So geben unterschiedliche Literaturen auch unterschiedliche Werte an. Wir haben uns auf häufige Werte aktueller Literatur bezogen.
      Wie wertet man Bewegungseinschränkungen im Sinne eines Kapselmuster aus?
      Findet man bei einem Patienten bei passiven Bewegungen im Seitenvergleich diese Bewegungseinschränkungen, dann liegt mit sehr großer Sicherheit ein Kapselmuster vor. Sind nicht alle Bewegungen bzw. nicht in dieser Ratio eingeschränkt liegt jedoch nicht zwingend kein Kapselmuster vor. Sind zum Beispiel die Veränderungen in einem sehr frühen Stadium, so liegen die Einschränkungen im Bereich der Messungenauigkeit.
      Bei positivem Test kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einer Gelenkpathologie ausgehen, jedoch ist (wie oben beschrieben) es nicht möglich den Umkehrschluss zu ziehen, dass bei atypischen Einschränkungen oder anders definierten Ratios das Gelenk nicht betroffen ist!
      Es liegt eine relativ hohe Spezifität, jedoch keine zwingende Sensitivität der Tests vor.
      Schmerzfreie Gelenkpathologien mit charakteristischen Einschränkungen werden als Arthrose bezeichnet, schmerzhafte als Arthritis.
       
      Kapselmuster der einzelnen Gelenke
      Kapselmuster   Ruheposition   Verriegelte Stellung   Hüftgelenk
      Art. coxae Innenrotation >>> Flexion > Außenrotation > Extension
      (Ratio: 3 : 1 : 1 : 1)
       
      30° Flexion
      25° Abduktion
      10° Außenrotation Extension / Abduktion / Innenrotation Kniegelenk
      Art. genu Flexion > Extension
      (Ratio: 5 : 1)
       
      20-25° Flexion maximale Extension Oberes Sprunggelenk
      Art. talocruralis Plantarflexion > Dorsalextension
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Plantarflexion maximale Dorsalextension Unteres Sprunggelenk
      Art. talocalcanearis Varusstellung
       
      10° Plantarflexion Valgusstellung Proximale Tarsalgelenke
      Art. calcaneocuboideum
      Art. talonavicularis Inversion > Eversion
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Plantarflexion maximale Plantarflexion Fußwurzelgelenke
      Art. tarsometatarsae nicht definiert
       
      nicht definiert nicht definiert Zehengrundgelenke
      Art. metatarsophalangae Extension > Flexion
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Extension maximale Extension Proximale und distale Interphalangealgelenke
      ( PIP + DIP ) Beugung - Steckung
      (Ratio 1 : 1)
       
      5° Flexion maximale Extension Schultergelenk
      Art. glenohumeralis Außenrotation >> Abduktion > Innenrotation
      (Ratio 3 : 2 : 1)
       
      50° Abduktion
      30° Flexion (Anteflexion)
      = Scapulaebene - Scaption 90° Abduktion
      maximale Außenrotation Acromioclaviculargelenk
      Art. acromioclavicularis endgradige Bewegungen
       
      Nullstellung Arm in 90° Abduktion Sternoclaviculargelenk
      Art. sternoclavicularis endgradige Bewegungen
       
      Nullstellung Arm in maximale Elevation Ellenbogengelenk
      Art. humeroulnaris Flexion >>> Extension
      (Ratio 5 : 1)
       
      70° Flexion
      10° Supination maximale Extension Art. humeroradialis Flexion >>> Extension
      (Ratio 5 : 1)
       
      maximale Extension 90° Flexion Art. radioulnaris proximalis Pronation - Supination
      (Ratio 1 : 1)
      (nur bei starker Einschränkung im HRG/HUG)
       
      70° Flexion
      30° Supination 5° Supination Handgelenk
      Art. radiocarpea Dorsalextension - Volarflexion
      (Ratio 1 : 1)
       
      10° Volarflexion
      10° Ulnarabduktion maximale Dorsalextension Art. metacarpophalangae Flexion - Extension
      (Ratio 1:1)
       
      10° Flexion maximale Flexion Art. interphalangeales proximales ( PIP ) Flexion > Extension
      (Ratio 2 : 1)
       
      15° Flexion maximale Extension Art. interphalangeales distales ( DIP ) Flexion > Extension
      (Ratio 2 : 1)
       
      10° Flexion maximale Extension Art. carpometacarpales pollicis Reposition Mittelstellung aller Bewegungsachsen Opposition Foto:  Depositphotos 108175106 glisic_albin
    • Von moonie
      hallo. ich habe es versucht das sog. "kapselmuster" zu verstehen, aber meine versuche sind gescheitert, es zu verstehen. ich hoffe ihr könnt mir helfen, was nun ein kapselmuster ist.
    • Von swone
      Welche Maße darf ich nicht Befunden?

      ADD, Hüftflex 90°, IR AR

      Bachlage alle Messungen? durch die Umlagerung könnte die Hüfte in ADDuktion geraten?
  • Beiträge

    • Nun, erstmal müsste man etwas genauer differenzieren um was für einen Schwindeltyp es sich handelt und ob noch Begleitsymptome vorhanden sind. Begleitsymptome wären z.b. Tinnitusgeräusche, Taubheitsgefühle im Gesichtsbereich Kopfschmerzen. Hilfreich ist, indem man sich 2Fragen stellt. Wann kommt der Schwindel? Wie äußert sich der Schwindel?  Nur schonmal vorweg. Hast du schon einmal ein Schleudertrauma erlitten. Daß dein Orthopäde sagt der Schwindel kann von einem Bandscheibenvorfall (BSV) vom 5. und 6. Halswirbel kommen verwundert mich etwas, denn das ist einfach nur quatsch. Der 5. und 6. Halswirbel verursacht Nervensymptome wie krippeln und Taubheitsgefühle in der Schulter und im Bereich der Daumenseite. Schwindel muss von den oberen beiden Halswirbel kommen. Ein reiner Lageschwindel käme auf, wie der Name schon sagt wenn du die Lage wechselst Ella. Das wäre vorallem beim Aufstehen der Fall oder wenn du dich wieder hinlegst. Ansonsten macht dieser Schwindeltyp im Alltag keine Probleme. Bei einem Lageschwindel liegt die Ursache am Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Da haben sich kleine Kristalle verhakt die es gilt durch spezielle Übungen wieder zu lösen. Ein Schwindel der von der Halswirbelsäule kommt, tritt bei Kopfbewegungen auf. Auch hier gibt die Kopfbewegung den Hinweis wo hier das Problem liegt. Entsteht der Schwindel z.b. vermehrt bei Überstreckung des Kopfes und ist kombiniert mit einem Benommenheitsgefühl wäre Ich mir ziemlich sicher daß hier die Arterie Vertebralis komprimiert wird. Wichtig!! Ganz gleich welche Behandlung bei dir gemacht wird. Bevor ein Therapeut, gerade wenn man am Hals arbeitet, also Manuelle Therapie durchführt müssen Sicherheitstests (sog. Safetytests ST)gemacht werden. D.h. das sind schnelle und simple Tests um festzustellen ob kein BSV vorhanden ist oder sich keine HWS Instabilität  dahinter versteckt. Beides kann sich natürlich kontraproduktiv auswirken und dann vermehrt zu Schwindelproblemen führen. Es kann aber auch nur eine Reaktion auf die Behandlung sein. Die Übelkeitssymptome klingen nach einer Reizung des Vegetativen Nervensystems. Allerdings verursacht ein BSV der oberen HWS (C2-C3) vorallem auch Kopfschmerzen und nicht rein Schwindel. Liegt einer Instabilität der oberen HWS vor dann geht diese oft einher mit einem vorherigen Trauma. Deshalb meine Frage nach einem Schleudertrauma. Und klassisch dafür wäre wenn der Schwindel v.a. in Ruhe auftritt, z.b. Nachts, also dann wenn die Halsmuskulatur entspannt ist. Das muss aber vorher natürlich in den Safetys ausgeschlossen werden. Was Ich nicht glaube, daß der Schwindel von einer Kieferproblematik kommt.   Um das ganze noch ein bischen genauer zu differenzieren wäre es hilfreich wenn du deine Symptome nochmal genauer beschreibst. Wann kommt denn dein Schwindel? Beim Lagewechsel? Also beim Aufstehen, hinlegen? Bei welcher Kopfbewegung? Nach unten neigen, rotieren, Kopf in den Nacken legen? Hattest du einen vorherigen Auslöser? z.b. Schleudertrauma? Gibt es Begleitsymptome? Hast du auch ein Benommenheitsgefühl? oder dreht es sich?
    • Gast Hennes
      Hallo, aufgrund eines drittgradigen Knorpelschadens im Knie soll ich lt. Orthopäden, der selbst sportlich sehr aktiv ist und sich auch z. B. mit Kettlebelltraining auskennt, zukünftig auf Turkish get ups verzichten, da der Druck auf die Kniescheibe einfach zu groß ist. Selbst wenn der Knorpelschaden mal operiert und komplett ausgeheilt sein sollte, wären Turkish get ups kontraproduktiv! Nun gibt es aber ja solche Kniepads. Bringen die eine deutliche Druckentlastung für die Kniescheibe oder ist es schließlich egal, ob das Knie auf dem Boden (dünne Matte, Rasen ...) drückt oder in das Kniepad? Danke. Beste Grüße   PS: Könnt ihr evtl. wirklich effektive Kniepads empfehlen? Danke!
    • Gast Ella
      Hallo guten Tag,ich bräuchte dringend eure Hilfe...ich war gestern Mittag bei der Physio wegen meinen Schwindelbeschwerden die ich leider phasenweise habe..alle ärztlichen Bereiche wurden abgeklärt...als Diagnose kam raus... HNO meint lagerungsschwindel.. Orthopäde meint KÖNNTE von der hws bandscheibenvorfall sein 5/6 Bereich.. allerdings denkt er eher nicht da es minimal eingedrückt wäre...nunja seitdem bin ich bei der Physio..ca.seit Anfang Oktober... Schwindel ging dann allmählich weg.. gestern nun hat die neue Physiotherapeutin manuelle Therapie am Nacken/Hinterkopf und Kiefergelenke gemacht..in der Zeit hat sie den Schwindel massiv ausgelöst...mir wars speiübel und ich konnte kaum nach Hause Fahren...leider ist es heute nicht viel besser...beim Drehen des Kopfes, bücken oder Treppensteigen dreht ist mir sehr schwindelig und der Boden bewegt sich... könnte es sein dass sie den Schwindel durch einen Fehlgriff vielleicht ausgelöst hat? sie meinte das wäre so normal aber ich bin da nicht davon überzeugt denn ich kam ohne Schwindel zu ihr und ging mit massivem Schwindel heim.. irgrndwie hat sie den getriggert...was könnte ich tun??bin schon etwas nervös mittlerweile..
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