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Dorn-Breuß Therapie

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Geschrieben

Hallo,

ich leide seit langem an Rückenschmerzen - vor allem im LWS-Bereich und habe auch starke Nackenverspannungen.
Durch Zufall bin ich zu einer Heilpraktikerin gekommen, die eine Dorn/Breuß-Therapie kombiniert mit Ohrakupunktur bei mir durchgeführt hat. Bereits nach der ersten Behandlung hatte ich deutlich weniger Schmerzen - nach jetzt 10 Sitzungen bin ich fast schmerzfrei.

Vielleicht hilft das ja jemandem hier, der eine Alternative sucht.

Gruß
P.W.

Geschrieben

@ clete: wer heilt hat recht und nur weil du es dir nicht vorstellen kannst, heisst das garnichts. Peter hat es geholfen, somit war es das richtige für ihn. Schau doch mal über den Tellerrand.

@fascia: es ist echt peinlich. In 3 deiner 4 Beiträge versuchst du dein Gerät zu verkaufen und lass mich raten, du bist Rplfer. Nichts gegen Rplfer, aber meinst du es gibt eine für jeden allgemein gültige Lösung?

@ Peter: danke für deinen Tip, was dir hilft ist genau das richtige für dich. Lass dich nicht vollquatschen von Leuten, die meinen die ganze Wahrheit zu kennen.

lg
Tobias

Geschrieben

Wer heilt hat recht.... völliger unsinn.
Wer sagt dir dass der Behandlungserfolg auf die Dorntherapie zurückzuführen ist? Eben. Vielmehr sollte gelten: "Wer nachweislich heilt, und das wiederholt und dokumentiert und dabei den Zufall und spontane Heilung ausschließt, hat recht."


Viel Erfolg beim einmassieren von Ölen in die Bandscheiben wünsche ich, ganz abgesehen davon dass Dorn biomechanisch und physiologisch unhaltbarer Quatsch ist.

Was soll ich mir nicht vorstellen können?

Geschrieben

@clete: Öl in die Bandscheibe massieren? so einen Quatsch behauptet kein Dorn-Therapeut! bin zwar kein Fan dieser Behandlung, aber man sollte sich schon erst mal informieren, bevor man hier was schreibt! Übrigens bin ich auch Lehrer für Biomechanik und finde den manuellen Teil von Dorn recht schlüssig und für Patienten besser verträglich als manches konventionelle Einrenken.

@tobermann: du liegst nicht ganz falsch mit der Peinlichkeit. Ich hoffe trotzdem, dass mancher Physio den Blick über den Tellerrand wagt. Für alle Anderen, hoffe ich, dass meine Einträge nicht unerträglich nerven...

Geschrieben

Lieber clete,
auch bei dir bin ich nicht das erste Mal anderer Meinung.
Vorweg wäre ich dir recht dankbar wenn du meine Meinung nicht als völligen Unsinn bezeichnen würdest. Akzeptiere sie doch. Du kannst ja gerne anders denken, aber etwas Niveau würde nicht schaden.

Du scheinst einer der Sorte zu sein die alles beweisen müssen. Geht es am Ende denn nicht darum wie sich der Patient fühlt und nicht ob ich es beweisen konnte? Welche Therapie schlägst du denn vor? Soweit ich weiß ist Massage und MLD definitiv bewiesen. Beschränkst du dich darauf? Oder lieber Pillen?
Ich bin selbst kein Dorn Therapeut und weiss auch nicht viel darüber, deshalb urteile ich nicht darüber, aber Peter scheint sich doch besser zu fühlen und dies auf die oben genannte Therapie zurückzuführen. Was ist daran falsch?
Weil wir Menschen, mit unserem menschlichen, beschränkten Verstand und mit unseren menschlichen, beschränkten Gerätschaften etwas nicht belegen können ist es automatisch falsch?
Die Erde war irgendwann mal ganz sicher eine Scheibe.
Zu deiner Frage: es scheint, du kannst dir etwas, das du nicht wissenschaflich erklären kannst, nicht vorstellen. Schade das ich alles ausformulieren muss.
Glaubst du an Gott? (bevor du wieder was reininterpretierst, das ist nur eine Frage, ich bin kein Priester)
mfg
Tobias

Geschrieben

Hallo zusammen,

wir Therapeuten sind doch alle gleich, (einer besser als der andere)- Pusste Kuchen!! Beste Wissenschaft taugt nix, wenn man sie nicht selbst gefällscht hat.
Die Wisschenschaft von heute ist der Irrtum von morgen. Wissen reicht allein nicht aus.

Geschrieben

Hallo Andrucha,
wenn du mit "wir sind doch alle gleich" meinst, dass wir alle Menschen sind, stimme ich dir zu, sonst nicht :-)
Damit meine ich nicht besser oder schlechter, aber definitiv anders, sonst wäre es ja auch wieder langweilig :-)
Ich stimme dir zu, das die Wissenschaft von heute morgen völlig überholt sein kann und alleine nicht ausreicht. Als Grundvoraussetzung um etwas beurteilen zu können, muss ich aber die Erkenntnisse von heute nutzen. Ob ichs dann gut oder schlecht finde, es variiere oder einfach so wie gelehrt übernehme, ist dann persönlicher Geschmack, Erfahrung, kritisches hinterfragen und Offenheit.
lg
Tobi

Geschrieben

1. @fascia
Es ist kein Quatsch. Dorn, ich habe es in einigen Dorn-Büchern mit eigenen Augen gesehen, beschreibt ein einmassieren von Öl (ich miene mich zu erinnern es wäre Johanniskraut - nagel mich da nicht fest) IN die Bandscheiben.
Kein Dorn-Therapeut postuliert das? Bitteschön:
"Zur Behandlung wird Johanniskrautöl benutzt. Dieses wird sanft einmassiert und von den Bandscheiben leicht aufgenommen. "
http://www.naturheilpraxis-pippir.de/behandlungsmethoden/breus-dorn-fleig/
"Dann wird ein stoffwechselfördernes Öl (Johanniskrauöl) tief ins Gewebe einmassiert. Die Bandscheiben saugen das Johanniskrautöl wie ein Schwamm auf, sie werden wieder dicker, quellen auf, werden weicher und elastischer."
http://www.heile-dich-selbst.net/pages/massage.html

Findet man auch auf der "offiziellen" Dorn-Website:
http://www.dornmethode.com/Die-Breuss-Methode.39.0.html
Ich gehe jetzt bewusst mal nicht auf den Unsinn mit den subluxierten Hüften ein.

2.@tobermann
Ich gebe dir Recht, man muss nicht alles beweisen können.
Ich sage nicht, dass Dorn-Therapie nicht Wirksam sein könnte. ABER warum sollte sich eine Person die eine Menge während der Ausbildung gelernt hat, zumindest die Basics der manuellen Therapie beherrscht, Massage beherrscht und, und, und sich auf eine Methode verlassen welche von einem absoluten Laien entwickelt wurde, welcher sichtlich physiologisch und anatomisch völlig verkehrte Vorstellungen hatte.
Das Johanniskrautöl kann nicht bis zur Bandscheibe vordringen, darüber müssen wir ja nicht diskutieren.

Warum im oben genannten Falle nicht z.B. sanfte MT und Massage?
Klar hat die Dorntherapie bei ihm anscheinend gewirkt, aber warum sollte man eine Laien"therapie"form nutzen welche sich auf komplett idiotischen Fundamenten stützt (mal ganz abgesehen davon dass man das als PT nicht darf und es SEHR teuer werden kann)?

Geschrieben

@ fascia:

Warum soll eine Behandlung nach Dorn sanfter sein als manuelle Therapie? Als Fachlehrer für Biomechanik hast du da evtl gute Argumente welche mich interesseieren würden.

Ich gehe davon aus du meinst mit "einrenken" Mobilisationstechniken aus der MT, da HVLT bzw. Manipulation nicht zu Diskussion stehen. Manche Leute hier mögen dazu qualifiziert sein (HP etc.), aber bestimmt nicht die breite Masse.

Geschrieben

Dass Dorn-Therapie sanfter sein soll als klassisches Einrenken hat m.E. mit der Tatsache zu tun, dass die Dornianer die Eigenbewegung des Patienten nutzen, um Blockierungen zu lösen. Somit benötigen sie weniger Kraft, was die Sache angenehmer machen sollte. Immer unter der Voraussetzung, dass der Behandler nicht nur einen Wochenendkurs gemacht hat...aber die Kandidaten gibts ja in jeglicher Disziplin :-(
Noch verträglicher wäre natürlich eine Chirogymnastik, bei welcher der Patient sich durch entsprechende Lagerung und Bewegung selbst einrenkt.
Und um die Diskussion erneut anzufachen: wie seht Ihr das mit Abnutzung durch Einrenken? Und wenn ja, was wird verschlissen? Werden nicht nur Verklebungen gelöst?

Geschrieben

Erst einmal sollte geklärt wie man "einrenken" definieren muss/will.
Hvla, also mit impuls, oder mobilisation.

Das mit den eigenbewegungen ist ein interessanter ansatz, die frage die dies aufwirft ist zb ob nicht (gehen wir von mobilisation aus - alles andere wäre äpfel mit birnen vergleichen, da dorn wie auch der durchschnittliche pt ohne impuls arbeitet) dieselben strukturen unter belastung gesetzt werden.
Andererseits ist zu der nutzung von den eigenbewegungen, in hinblick auf dorn, die frage zu stellen wie es sich bei dieser "sanften" mobilisation verhält welche auf biomechanisch, anatomisch und physiologisch haarsträubenden theorien basiert.
Ist es dann im zweifelsfalle immer noch sanfter als eine mt-mobilisation welche biomechanischen gesetzmässigkeiten folgt?

Wie soll bitte mit dorn eine rotationsfehlstellung palpatorisch diagnostiziert werden? Wie kommt es zu einer solchen?

Das argument dorn wäre ein laie gewesen und hätte es nicht besser wissen können lasse ich nicht gelten, dies ist für mich kein argument mir den namen einer person auf die fahne zu schreiben welche öle in die bandscheiben einmassiert.
Warum nicht die von dir genannte chirogymnastik o.ä.?
Warum sich bei den vielen "wochenendkursteilnehmern" einreihen, wenn man, wie von dir richtig erkannt, dasselbe erreichen kann ohne sich fragwürdigen methoden anzuschliessen?
Es gibt keine zb. Mt-wochenedkurse.

Nur weil manche patienten danach verlangen?

Warum eigentlich keine weiteren anmerkungen zu meiner voreilig und uninformierten meinung mit dem johanniskraut?

Geschrieben

Bedenke:
In dem moment in dem man sich als an sich gut ausgebildeter pt dorntherapie "auf das praxisschild" schreibt, legitimiert man genau diese johanniskrautöl-kurpfuscher. Mal abgesehen davon, dass es wie schon erwähnt strafbar ist als pt dorntherapie am patienten auszuüben.

Geschrieben

morgen!!!
Ja das mit dem einmassieren von öl in die Bandscheibe hab ich auch schon gehört und find ich ebenfalls quatsch.
Darum sind wir aber pt´s um dinge zu hinterfragen und uns das aus den therapieformen zu nehmen was man braucht. Jede therapieform hat andere philosophien. Ich finde aber sämtliche formen haben sich auch bewährt, egal ob dorn ein laie war oder nicht. Der erfolg zählt doch letzendlich. Ich finde es immer nicht so gut auf eine bestimmte therapieform zu schwören. Wie einige therapeuten die sich "Dorntherapeut"ect schimpfen.

Das einmassieren mit öl u.a. ist quatsch. Auch glaube ich nicht daß die Farben beim kinesiotapen eine rolle spielen. Auch die osteopathie hat dinge wo man mit sicherheit erstmal seine zweifel hat, es ist eine andere philosophie. Aber man kann sich eben das rauspicken was man braucht.
trotzdem hab ich auch schon dorntherapie praktiziert mit erfolg.
Auch wenn wenn die Erklärungen in den dornkursen manchmal fraglich sind.
Bei der dorntherapie werden die wirbel (dornfortsätze) von unten nach oben abgetastet ob ein wirbel aus der reihe tanzt. Nun spüre ich daß ein Wirbel nach links verschoben ist. Nun die frage ist es, ob es wirklich der Wirbel ist. Oder der Dornfortsatz der eine anatomische varrität darstellt, und der wirbel eigentlich da ist wo er sein sollte, nur ist der dorn eben nach links gewachsen. Da geb ich recht daß es nicht immer so aussagekräftig ist.

Aber trotzdem hilft dorn sehr gut und das zählt. Das die leute hier und da bestimmte blockaden haben kann man ja noch anders zurückführen.

Die Vorteile wo ich in dorn entdeckt habe sind folgende.

Die Behandlung geht ohne komplizierte tests und erst einstellen für eine bestimmte technik, sehr schnell. Am schluß der kg-einheit, wenn der pat. schon von der liege aufgestanden ist, nochmal 3 minuten dorn, länger braucht man nicht.

Das zweite ist, ich kann dorntherapie sehr gut bei Hausbesuchen machen, wo die behandlung meist schwierig ist, die leute auf die seitlage oder rücken zu legen, so kann ich sie auch im stand oder sitz behandeln.

Aber von der Technik her sind doch die mobilisationen, wenn es um blockaden der ws geht fast gleich.
Ich nehme den dornfortsatz und schieb ihn mit dem daumen in eine rotatorische kombonente. Z.b. in der BWS. Dorn lässt die pat. eben mit den extremitäten schwingen. und die MT, macht das ganze noch in eine rotation, sn, ect. mit dem oberkörper. Aber der impuls ist doch immer derselbe.

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