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Hallo,

weiß einer von Euch, ob man nach einer KB-Plastik (Semi) irgendwann (nicht sofort, sondern z.B. 1 Jahr post-OP oder noch später) wieder in die Überstreckung kommen darf oder gar soll? Heißt ja oft, beide Beine sollten wieder gleich sein, aber wenn man sich bei Betroffenen durchliest, wird wohl oft nur auf Streckung (null), nicht aber auf Überstreckung geachtet.

Wie sieht das in der Praxis aus? Schaffen es viele wieder in die Überstreckung?

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Morgen!! Warum möchtest du denn überhaupt in die ÜBERstreckung und nicht auf Null? Im Stand sollte man eh drauf achten nicht zu überstrecken. Dadurch hängt man in den Bändern, und auserdem ist es ein zeichen daß der Quatriceps nicht aktiviert ist, evtl. auch zu schwach. Also die überstreckung zu trainieren, weis nicht ob das sinnvoll ist. Häufig sind die ischiusverkürzt die die Streckung einschränkung. Aber versucht die streckung in die überstreckung zu verbessern habe ich eigentlich selbst noch nie gemacht.

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Hallo,

zum einen interessiert es mich.

Zum anderen heisst es oft, beide Beine sollten gleich sein.

Wenn ich mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden sitze und die Muskulatur anspanne, hebt sich beim gesunden Bein die Ferse ein paar Zentimeter nach oben, also dürfte das ja durch Muskulatur bedingt und damit nicht ganz so schlimm sein, oder?

Ich achte zwar drauf, im Alltag beim Stehen nicht zu oft, nicht zu lange in die Überstreckung zu kommen, aber ich merke dennoch immer wieder die Ungleichheit der Beine.

Wie kann man den Quadriceps stärken oder die Ischius dehnen? Bitte jetzt nicht auf den Physio verweisen - ich bekomme keine Rezepte mehr und erklärt oder Übungen gezeigt hat er eh nicht. War ein Flopp.

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Da musst du am besten googeln. Beschreibungen ohne Bild sind häufigso kompliziert. Wenn du dehnung hintere Oberschenkelmuskulatur oder ischius eingibst, quatricepskräftigng, oberschenkelkräftigung kommen einige Bilder mit BEschreibungen der übungen, da findest du aufjedenfall was. Auch hier auf der seite müssten übungsideen unter orthopädisches pat. sein.

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Hallo,

das eine oder andere mache ich, z.B. Kniebeugen, die aber noch sehr dezent, da die Beugung noch nicht richtig da ist bzw. ich ihr nicht mehr traue. Auch isoliertes Training, d.h. Beinpresse für die Vorderseite (da konnte ich mich schon gut steigern) und Beinbeuger für die Rückseite (da ist noch nach Monaten kaum was rauszuholen). Ausfallschritte hatte ich auch eine zeitlang gemacht, Dehnübungen ebenso. Aber irgendwo hakt es, bzw. ich habe das Gefühl, dass auch an der Presse langsam Schluss ist, obwohl da immer noch was fehlt im Vergleich zur gesunden Seite.

Bin etwas unfertig aus der Physio raus, sowohl was den Zustand des operierten Beines anging als auch die Nichtversorgung mit Anleitungen für Übungen und versuche nun halt so über die Runden zu kommen.

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Es ist eher eine Frage der Operation. Oft werden die Kreuzbänder fester ins Gelenk eingezogen, um einer Lockerung vorzubeugen, dann kann man lange trainieren, die volle Streckung hat sich damit erledigt.

Ungewöhnlich wäre eher wenn die Überstreckung nach einer VKB-Plastik problemlos möglich ist, was auch Instabilitäten im Kniegelenk zur Folge hätte.

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Hallo,

wäre eine Erklärung dafür, dass das mit der Überstreckung nicht mehr klappt. Und vielleicht dann doch sinnvoll, die Plastik nicht zu sehr zu dehnen, andererseits stört die Ungleichheit der Beine doch etwas.

Spricht etwas dagegen, 1 Jahr nach OP ab und an mal kurz mit langen Beinen auf dem Boden zu sitzen und zu versuchen, die Muskulatur so anzuspannen, dass sich die Ferse hebt (neben anderen Übungen, z.B. zur Kraft)?

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Was du vielleicht unbedingt noch mit trainieren solltest ist die Stabilisationen des Kniegelenkes! Das sind Übungen auf einem labilen Untergrund im einbeinstsnd

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Hallo,

von voll belastbar in allen Richtungen bin ich noch ziemlich entfernt, weil bei mir einfach viel verschlafen wurde, gerade das mit dem labilen Untergrund. Und das Fitnessstudio ist halt eher für Muskelaufbau eingerichtet, wobei ich inzwischen auch so Kreisel "entdeckt" habe, jetzt muss ich nur noch Übungen dafür finden. :D Muss halt viel selber machen, um das "Verschlafen" in der Nachbehandlung aufzuholen.

Aber ist schon besser geworden. Und vielleicht findet sich doch noch irgendwo ein Trampolin, das ich mal zwischendurch bisschen nutzen kann.

Ausfallschritte (mit zusätzlichem Gewicht) und seitliches Ziehen gibt seitliche Stabilität, doch was ich auch noch suche ist der "Kick" des Unberechenbaren, also z.B. so etwas wie der Posturomed. Den hatte ich paar wenige Male und ich wäre da am liebsten die ganze Stunde drauf rumgestanden!

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Aber dann sind das eher wenige Leute, die mit einer Plastik wieder in die Überstreckung kommen? Ich vermisse die halt doch irgendwie, ist komisch mit zwei recht ungleichen Knie, denn mit dem gesunden Bein komme ich halt doch gut in die Überstreckung rein, während das operierte Bein schon alleine optisch im vorderen Oberschenkel stark schwächelt. (Den hinteren Oberschenkel sehe ich zum Glück nicht, der schwächelt natürlich noch mehr dank fehlender Semi. :D ) Wobei ich es auch der Plastik zuliebe nicht übertreiben will, nur ein bisschen mehr an Angleichung an das gesunde Bein wäre schon nett.

Danke Euch mal für die Tipps!

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Hi. Es sollte Dein Ziel sein in die Überstreckung zu kommen um der Beinlängendifferenz entgegen zu wirken. Meiner Meinung nach ist die komplette Streckung ohne Haltemoment nichts unphysiologisches. Die Belastbarkeit sollte auch nach einem Jahr gegeben sein. Bei einigen Patienten erreiche ich gute Fortschritte mithilfe einer endgradige Streckung mit AR des Unterschenkels. Ein Kräftigen der Extension ist in diesem Verhältnis aber ebenso wichtig wie die Beugung und die Funktionalität des m. popliteus.
Viel Erfolg

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Gast
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