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Erregung der Muskelzelle

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  • 5 years later...
Geschrieben

Die Voraussetzung dafür ist erstmal die motorische Einheit, die aus einem Motoneuron und den zu innervierenden Muskelfasern besteht. Um jetzt eine Muskelkontraktion auszulösen bedarf es außerdem eines Nervenimpulses. Dieser kommt von dem Motoneuron, wobei seine Ausläufer (Axon) dem Sarkolemm des Muskels nahe sind ohne es jedoch zu berühren. Am Ende des Axons befindet sich die motorische Endplatte (Präsynapse) mit den Acetylcholin (Neurotransmitter) gefüllten Vesikeln. Kommt es nun zu einer Erregung in der motorischen Endplatte, strömen aus der Umgebung Calciumionen in die Endplatte ein und bringen die Vesikel zum platzen.
Als Folge wird Acetylcholin freigesetzt, dass sich dann in den synaptischen Spalt zwischen Präsynapse (motorische Endplatte) und Postsynapse (Sarkolemm) ablagert. Das Acetylcholin bindet dann an die speziellen Rezeptoren des Sarkolemms und löst dadurch eine Veränderung der Permeabilität der Zellmembran bzw. des Sarkolemms aus, sodass es zu einer Veränderung des chemischen Zustands innerhalb der Zelle kommt:
Natriumionen strömen vom Extrazellulärem Raum in die Zelle und Kaliumionen vom Intrazellulärem Raum nach außen - es kommt zum Aktionspotenzial. Hierdurch werden die im Sarkoplasmatischem Reticulum befindlichen Calciumionen freigesetzt, welche sich dann am Troponinkomplex von Aktin anlagern. Dadurch wird die Bindungsstelle zum Myosin frei. Nun kann das Myosinköpchen an den Aktinstrang binden. Das am Myosinköpfchen gebundene ATP wird nun zu ADP (Ein Phosphat wird abgespalten). Durch die hierbei frei gewordene Energie knickt das Myosinköpfchen jetzt zur Seite ab, sodass es zur Verschiebung zwischen Aktin und Myosin kommt.
(Durch eine weitere Bindung des ATP an das Myosinköpchen und der Spaltung zu ADP, löst sich dieses wieder vom Aktin und der Vorgang kann von neuem beginnen)
Der Muskel kontrahiert.

  • 1 month later...
Geschrieben

Vielleicht noch als kleiner Tipp: Ich gucke mir für das grobe Verständnis gerne Youtube-Videos an. Da bekommt man einfach einen guten Überblick und hat danach eine bessere Vorstellung.

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
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