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Muskelzerrung + Sehnenreizung Unterschenkel - wie viel Schonung?

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Hallo,

 

ich geh regelmäßig Wandern und tanze 3-4 Mal die Woche (Bachata, Salsa, Hip Hop).


Ich war am 25.12. eine Babywanderung machen, kaum Höhenmeter, also Kinderspiel für mich. Am nächsten Tag hab ich dann ein Ziehen im Unterschenkel bemerkt. Leider ging es die Tage drauf auch nicht weg, was ungewöhnlich ist. Egal was ich mache, selbst wenn ich ne 30 km Wanderung mit vielen Höhenmetern mache, verschwinden jegliche Beschwerden (sofern überhaupt vorhanden) nach 1-2 Tagen wieder.

 

Bin trotzdem am 31.12. Tanzen gegangen und am 1.1. ne Wanderung mit 900 hm gemacht.
Problem hat sich nicht verschlimmert, aber ist auch nicht besser geworden.

 

Ich hab ein Zwicken / Ziehen im Unterschenkel hinten längs im Bereich der Wade, etwa mittig bis zur Kniekehle. Teilweise auch im Ruhezustand. Wenn ich mit dem Bein einen Schritt zurück mache und es durchstrecke, dann spüre ich das Ziehen auch deutlicher. Keine Schwellung, keine Verfärbung, keine Wärme, kein merklicher Druckschmerz, keine Muskelverhärtung.

 

Am 2.1. war ich beim Orthopäden. Er hat im Ultraschall nichts gesehen außer minimale Wassereinlagerung.
Am 5.1. war ich bei einem anderen Orthopäden für eine Zweitmeinung. Der hat im Ultraschall dann ca. auf Höhe der Kniekehle gemeint, er sieht eine Muskelzerrung und eine gereizte Sehne.. Ich hab übers Knie einen Zinkleimverband angelegt bekommen, den ich 3 Tage lang dran lassen sollte. Spaziergang hat er gemeint sei ok und Tanzen hat er mir nicht verboten.

Zusätzlich hab ich täglich eine Schmerzsalbe, die Ibu enthält, aufgetragen.

 

Ich war seitdem einmal 4km und einmal 8km (ohne Höhenmeter) spazieren und hab 2 Mal für ca. 2-4h am Stück Tanzen.
Ich habe keine Verschlimmerung, aber leider auch keine Verbesserung festgestellt.

 

 

Meine Frage ist jetzt wie viel Schonung ist nötig?

Ich will verhindern, dass es schlimmer wird, die Sehne nicht gut heilen kann oder gar reißt.

 

Ich werde Hip Hop mal diese Woche aussetzen, evtl. nächste Woche auch noch.
Ich probiere heute mal zum Salsa zu gehen, und mache vorsichtig mit.

Bachata ist ein sehr ruhiger Tanz mit wenig Impact, das sollte also kein Problem sein.

 

Wandern lass ich erstmal komplett sein. Aber meine täglichen Spaziergänge würde ich schon gerne beibehalten.

Ich hatte auch nach all den genannten Tätigkeiten nie eine Verschlechterung festgestellt.


Ich würde auch nicht sagen, dass ich Schmerzen habe. Es ist eher ein unangenehmes Ziehen und Zwicken, was ich verspüre (teilweise eben auch in Ruhe).

 

Woher weiß ich, wie viel Schonung ich brauche?

Ich werde ab Mittwoch mal 5-6 Tage komplette Schonung (also nur Alltagsbewegung) machen und schaue mal, ob das Besserung bringt .................

 

Man liest ja überall, solange man keine Schmerzen hat, kann man ruhig die jeweiligen Bewegungen / Sportarten ausführen, aber woher weiß ich, ob die Sehnenreizung am Abheilen ist oder nicht? Einen weiteren Termin beim Orthopäden hab ich erst in 2 Wochen......

 

Wundert mich auch, dass der eine Orthopäde gar nix im Ultraschall gesehen hat und der andere schon ................. könnte evtl. an unterschiedlich guten Schallköpfen liegen?

 

Wenn der Arzt im Ultraschall die Muskelzerrung und Sehnenreizung eher in Höhe der Kniekehle gesehen hat, gibt es irgendwelche Bewegungen, die ich eher vermeiden sollte?

Der Arzt meinte, ich soll das Bein dehnen, v.a. mit Schritt nach hinten und durchstrecken. Ist das eine gute Idee?


Vielen Dank für jegliche Tipps und Hinweise im Voraus. :)

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moin japanworm,

 

also wenn es nicht schlimmer wird, dann kannst du die Aktivität ruhig ausführen.
Probier dich aus, wenn du kannst, kannst du.
Gibt es denn alte Baustellen die sich gemeldet haben könnten? Fußprobleme? Umknickt? Irgendwas mit der Hüfte oder dem unteren Rücken? Neue Schuhe? Einlagen? Hat sich sonst irgendwas verändert?
Hast du Physiotherapie bekommen?

Das Problem mit dem Ultraschall ist, es ist nicht 100% eindeutig - da lagen ein paar Tage dazwischen, wenn da eine Entzündung ist, kann sie größer geworden sein oder der eine Orthopäde kann es nicht richtig interpretieren oder der andere wollte nur irgendwas sehen - weil es ja auch doof wäre, wenn du extra zur Zweitmeinung gekommen bist und er nicht die Ursache findet.
 

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Hallo Jan,

 

vielen Dank für das Feedback.

Nein, eigentlich gibt es da keine Altlasten und auch nichts Neues.

Der Orthopäde hat irgendwas von Plattfüßen gemurmelt, aber die hab ich ja schon (fast) immer und das war noch nie ein Problem.

 

Die Frage ist halt auch ein bißchen, was der Auslöser war. Wirklich einfach blöde Belastung bei der Mini-Wanderung, weil den Berg ein bißchen runtergerannt ohne meine üblichen Wanderschuhe. Keine Ahnung. :/

 

Nein. Physiotherapie hab ich leider keine bekommen. Werde ich beim nächsten Termin mal nachfragen, ob ich eine bekommen kann.

 

Das kann natürlich sein. Vermutlich würde ein 3. Arzt wieder was anderes erzählen. Ich schaue jetzt mal wie es mir nach 5-6 Tagen kompletter Schonung so geht, wenn ich da gar keine Verbesserung merke, ist das vielleicht auch nicht die richtige Strategie .....

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...ich würde auch eher an eine Blockade am Wadenbeinköpfchen oder am oberen Sprunggelenk (Außenknöchel) denken.

Es reicht oft ein leichtes stolpern oder umknicken, dann ist es auch schon passiert.
Man müsste das manipulieren. Das kann man alleine nicht machen, da brauchst du entweder ein/e Physiotherapeut*In mit "Mauneller Therapie" oder einen/e Osteopath*In.
Am besten wäre natürlich ein/e Chiropraktiker*In aber die sind eher selten!

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vor 1 Stunde schrieb gianni:

...ich würde auch eher an eine Blockade am Wadenbeinköpfchen oder am oberen Sprunggelenk (Außenknöchel) denken.

Es reicht oft ein leichtes stolpern oder umknicken, dann ist es auch schon passiert.
Man müsste das manipulieren. Das kann man alleine nicht machen, da brauchst du entweder ein/e Physiotherapeut*In mit "Mauneller Therapie" oder einen/e Osteopath*In.
Am besten wäre natürlich ein/e Chiropraktiker*In aber die sind eher selten!

Sehr gut Herr Kollege!
An das Wadenbeinköpfchen habe ich garnicht gedacht aber logisch.
Das selbst zu manipulieren könnte wirklich schwierig werden.
Zum Ultraschall ist es ja immer so - wenn man sucht und was finden will, findet man auch etwas.
Ob das aber nachher auch die Ursache ist, kann dir erstmal keiner sagen.

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Hi.

Ok, aber hier ist ja schon zentral, was das tatsächliche Problem ist.

Sollte es wirklich eine Muskelzerrung und Sehnenreizung sein, dass ist es vermutlich gut, wenn ich mich eine Weile lang schone und man auch nicht unnötig am Bein rumdrückt und zieht, weil das am Ende nur schlimmere Verletzungen auslösen könnte?!

 

Kann denn ein Orthopäde das mit dem Wadenbeinköpfchen auch feststellen und daraufhin entsprechend Physiotherapie verschreiben? Wo genau sitzt das denn und würde das zu den beschriebenen Symptomen passen?

 

Wie gesagt, leichtes Ziehen und Zwicken in der Kniekehle und im hinteren mittleren Unterschenkelbereich, v.a. eher außen, auch in Ruhe. Bewegung hat bisher diese Symptome nicht verschlechtert, aber auch nicht verbessert.

 

Ich will ungern, das Problem aus Unwissenheit noch verschlimmern.

Ich würde mich aber auch ärgern, wenn ich mich jetzt tage- oder gar wochenlang schone und es am Ende heißt, dass es das gar nicht gebraucht hätte bzw. den Heilungsprozess sogar verlangsamt hat.

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vor 7 Stunden schrieb japanworm:

Kann denn ein Orthopäde das mit dem Wadenbeinköpfchen auch feststellen und daraufhin entsprechend Physiotherapie verschreiben? Wo genau sitzt das denn und würde das zu den beschriebenen Symptomen passen?

... dann mach mal folgendes:
bei einer Muskelzerrung sollte man mit 4-6 Wochen bis zur Abheilung rechnen. In der Zeit würde ich tagsüber eine feste Bandage anlegen, möglichst das Knie mit einbeziehen. Bewegung ja aber Piano. Keine Überlastung, keine langen und steilen Strecken gehen.

Abends Salbenverbände mit Ibu oder Diclo anlegen (dick auftragen).

Sollte es in der angegebenen Zeit nicht viel besser werden, dann solltest du doch mal die Theorie einer Blockade in betracht ziehen.

 

Lass dann mal hören, wie es dir ergangen ist.

 

Viel Glück!!!

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Hallo,

 

ich bin zwar absoluter Laie, aber irgendwie fällt es mir schwer an die Theorie einer Muskelzerrung (oder Sehnenreizung) zu glauben. Es sind jetzt 17 Tage vergangen und es ist weder schlimmer noch besser geworden egal ob ich mich sportlich aktiv betätigt habe oder ob ich mich geschont habe. Eigentlich müsste man bei einer Zerrung doch einen Unterschied in die eine oder die andere Richtung feststellen können?

 

Danke für die Tipps. Ich hab so eine Bandage noch nicht. Muss ich da auf irgendwas achten? Soll sie verstellbar sein? Kann ich mir da einfach eine Waden-Bandage kaufen und sie übers Knie ziehen oder lieber 2 verschiedene Bandagen (je für Wade und Knie)?

 

Ich habe in genau 1 Woche wieder einen Termin beim Orthopäden, da werde ich nochmal genauer nachhaken und auch um ein Rezept für Manuelle Therapie bitten.

Können Orthopäden mit einer Blockade des Wadenbeinköpfchens in der Regel was anfangen, wenn ich ihm das sage oder eher nicht?

 

Parallel schaue ich, dass ich beim Hausarzt noch einen Termin zur Abklärung wg. Thrombose bekomme, nur um ganz sicher zu gehen.

 

Übrigens war die Vermutung des 1. Orthopäden eine Zyste in der Kniekehle, die er dann aber im Ultraschall nicht bestätigen konnte.

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Ich würde mir jetzt keine Bandage holen.
Dann bleib weiter aktiv - aber wie gianni schon sagte - Piano!
Und ja, der Orthopäde sollte die Theorie mit dem blockierten Wadenbeinköpfchen bestätigen können.
Dann kannst du auch das Thema Physiotherapie ansprechen.
 

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Hallo,

habe mich jetzt 1 Woche lang komplett geschont, also war nicht mal spazieren. Das hat keine Verbesserung gebracht.

Ich war heute nochmal beim 1. Orthopäden, der sieht nach wie vor nichts per Ultraschall im Bein. Hat gefragt, ob ich (schon mal) Probleme mit dem Rücken hatte, hab ich aber verneint.....

 

Zudem habe ich seit vielen, vielen Monaten Schmerzen im rechten Zeigefinger (mittleres Gelenk) - ist auch geschwollen. Man sieht es nicht, aber man kann es erfühlen. Gestern dann endlich beim MRT gewesen. Diagnose: geringgradiger Reizerguss und Reizzustand der Beugesehne.

 

Orthopäde findet es seltsam, dass das einfach so aufgetreten ist und seit Monaten einfach nicht besser wird. Hat mich gefragt, ob ich Rheuma hätte. Äh .... keine Ahnung, sollte das nicht der Arzt rausfinden? ....

 

Aber jetzt hat er mich natürlich etwas in Panik versetzt. Es ist schon auffällig, dass ich sowohl im rechten Finger als auch im rechten Unterschenkel eine Sehnenreizung hab, ohne Einwirkung von außen ....... hängt das evtl. zusammen?

 

Für Unterschenkel hab ich jetzt Physio inkl. Wärme mittels Ultraschall verschrieben bekommen.

Für den Finger Ergotherapie.

Aber wie so oft sind diese Termine in sehr weiter Zukunft.

 

Ich habe am Freitag einen Termin bei dem 2. Orthopäden, der damals gemeint hat, er sieht im Ultraschall eine Muskelzerrung und eine Sehnenreizung. Der weiß das von dem Finger noch gar nicht. Den werde ich dann fragen, ob er da einen Zusammenhang sieht / vermuten mag.

 

Außerdem bilde ich mir ein, dass es jetzt im anderen Bein auch anfängt zu zwicken ..... werde ich aber lieber nicht erwähnen sonst klinge ich noch wie ein Hypochonder ......

 

Irgendjemand sonst noch eine Idee was das sein könnte?

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...aber Blutanalyse hat noch keiner gemacht oder? Da könnte man schon mal checken ob du z.B. erhöhte Harnsäure hast (Gicht) oder den Rheumafaktor ermitteln. Es könnte auch hormonell etwas nicht stimmen oder einen Mangel an Elektrolyte wie Magnesium und Kalium, die auch Muskel- und Sehnenprobleme auslösen können, nachweisen.

Des weiteren könnte man deine Krankheitsgeschichte erkunden. Z.B.:

- Hast du Vorerkrankungen (Darmgeschichten, Corona, Zeckenbiss usw...)

- Nimmst du Medikamente? (Cholesterintabletten zum Beispiel sind bekannt dafür, dass sie Muskelschmerzen hervorrufen)

- Ernährung: Bist du Vegetarier, Veganer, Fleischesser...
 

Du siehst es gibt einiges, dass man noch erkunden sollte. Es wird nicht einfach werden, die Ursachen herauszufinden. Manchmal hat man Glück und man kommt an Ärzte oder Therapeuten, die den richtigen Riecher haben!

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Hallo.

 

Orthopäde Nr. 2 hat mir jetzt eine abnehmbare Schiene für den Zeigefinger gegeben, damit ich den schonen kann.

Außerdem schickt er mich zum Hausarzt, damit man da mal die entsprechenden Blutwerte checkt wegen Rheuma.

 

Wegen dem Bein will er jetzt wissen, was da los ist, also schickt er mich als nächstes zum MRT. Macht das Sinn?

Er meinte, wenn man im MRT keine Verletzung feststellen kann, darf ich meinen Sport wieder aufnehmen.

 

Ich fange jetzt trotzdem nächste Woche mal mit der Ergo für den Finger und der Physio für den Unterschenkel an wie von Orthopäde 1 verordnet. Vielleicht haben die Leute dort ja auch noch ein paar Ideen.

 

Ich nehme keine Medikamente.

Ich habe eine Vorerkrankung (Morbus Crohn) und ich weiß, dass sich daraus auch rheumatische Dinge ergeben können, bin aber seit Ewigkeiten in Remission, also vermute ich da eher keinen Zusammenhang.

 

Ich ernähre mich sehr gesund. Sehr selten Fleich, könnte noch mehr Fisch essen, koche jeden Tag selbst, verzichte weitesgehend auf Zucker, ernähre mich auch gerne mal rohköstlich. Trinke nur Wasser oder ungesüßten Tee oder Kaffee. Rauche nicht. Hab kein Übergewicht, noch nie gehabt (ganz im Gegenteil, ich bin immer schon leicht untergewichtig).

 

Also eigentlich mache ich eh schon ganz viel richtig und aufgrund meiner Crohn-Erkrankung hab ich mich intensiv mit dem Thema Ernährung bereits auseinandergesetzt.

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Ich halte komplette Schonung für sehr sinnlos - der Körper ist dafür da sich zu bewegen.
Da geht es mir wirklich um Spaziergänge, Treppen steigen.
Es ist ja nichts gebrochen oder abgerissen. Dein Körper arbeitet ja selbst daran es auszuschleichen, wir unterstützten den Prozess nur.

Mit einer chronisch entzündlichen Erkrankung steckt man dich natürlich erstmal dahin. Weil es am naheliegendsten ist.
Evtl kam irgendwas neues dazu was jetzt etwas aufflammt? Entzündungswerte könnte man beim Hausarzt ebenfalls messen lassen.

Der Orthopäde fragt dich sowas, weil er dafür der falsche Facharzt ist - aber der zweite hat dich ja nun zum HA geschickt um das zu checken.
Achtest du denn darauf, genug Nährstoffe zu dir zu führen? Gerade wenn man wenig Fleisch isst können Mangelsymptome von Eisen & B-Vitaminen auftreten.
Fang ruhig mit Physio und Ergo an, damit machst du erstmal nichts falsch und du kannst gucken ob die dir helfen können.

Mach dir erstmal keine Sorgen, gibt immer mal Schwachstellen am Körper, mach das was du machen möchtest und erzähle das deinen Therapeuten, dass die dich bei diesem Prozess unterstützten können.

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Am 20.1.2023 um 16:07 schrieb japanworm:

Ich habe eine Vorerkrankung (Morbus Crohn)

BINGO! Da haben wir die Erklärung ja schon. Das Schlüsselwort ist " Extraintestinale Manifestation"
Nimmst du denn für den Crohn gar nix ein?

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  • 2 weeks later...

Hallo,

also MRT vom Unterschenkel hat nichts ergeben. Demnach kann es nichts Größeres / Schlimmeres sein.

 

Blutwerte sind alle im Normbereich, Rheuma-Faktor, Harnsäure, Entzündungswerte usw.

 

Aussage Orthopäde: ich hab keine Ahnung, was es ist, wird halt sowohl beim Finger als auch beim Bein ne Überbelastung sein....

 

Aber wie lange dauert es denn dann bitte bis so ne Überlastung sich wieder auskuriert? Ergotherapeutin meinte schon, Kapselgeschichten am Fingergelenk können sehr langwierig sein. Ok, kann ich mit leben.

Aber am Unterschenkel / Wade? Ich hab ja 2 Wochen lang komplett geschont. War jetzt gestern zum 1. Mal wieder 1h lang Salsa tanzen und jetzt zwickt es wieder und macht sich bemerkbar.

 

Da ich jetzt weiß, dass ich in den Schmerz reingehen kann, weil ich vermutlich nichts dabei kaputt mache ist die Frage, wie soll ich jetzt am besten vorgehen? Solange das Ziehen / Zwicken auszuhalten ist und nicht schlimmer wird, langsam wieder mit Sport beginnen? Spaziergänge wieder wie gehabt in meinen Alltag einbauen? Es muss ja langsam mal weitergehen und sich nicht bewegen ist auch nicht gesund.

 

Physiotherapeutin meinte, dass es da einige Verklebungen im Unterschenkel gibt, vermutlich von Mikro-Verletzungen, aber die müssten doch dann nach 5 Wochen auch langsam mal abheilen?

 

Ich würde meine sportlichen Aktivitäten halt einfach gerne wieder langsam hochfahren, auch wenn es weiterhin zwickt und zieht .....

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Ich würde ja sagen,probier dich aus.
Mach erste kleine Anfänge wie 1h Salsa.
Dann weißt du wie dein Körper darauf reagiert.
Steigere dich langsam und guck was geht.

Ich würde mich jetzt garnicht mehr mit der Wade beschäftigen und mir den Fuß und die Hüfte angucken.
Trotzdem darf die Mb. Crohn Sache nicht vergessen werden - es ist halt etwas merkwürdig dass zwei verschiedene Sachen gleichzeitig auftauchen - dann bin ich auch immer für zentrale Problematik und da hast du ein dickes Warnschild auf deinem Bauch.
Wie gesagt, Ernährung würde ich auch versuchen optimal zu halten.

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Hallo,

 

ich hatte heute einen neuen Physio-Therapeuten, der sich die ganze Sache nochmal neu angeschaut hat.

Er hat sich auch das Wadenbeinköpfchen vorgenommen, wie von euch ja eingangs mal vorgeschlagen. Da scheint alles in Ordnung zu sein. Allerdings hat er gemerkt, dass am Thallus, also am Fußgelenk irgendwas zu fest ist. Er hat versucht, das mit ruckartigen Bewegungen zu lösen, sitzt aber zu fest.

 

Ich soll jetzt zum einen Übungen machen (an der Treppe) zur Stärkung der Wadenmuskulatur und der Sehne und um dieses Thallus-Dingends zu lösen, mit einem sehr dicken Terraband, Gürtel oder Seil entsprechend arbeiten (hab ich alles momentan nicht da). Ob das für die Probleme zuständig ist, keine Ahnung. Das ist sicher so ein Henne-Ei-Problem, vielleicht sitzt das nur so fest durch unbewusste Schonhaltung wegen dem Ziehen in der Wade. Wer weiß.....

 

Thema Sport und "schau mal was geht" - ich finde es halt schwierig, weil ich nicht weiß, was die Schmerzen verursacht. Bisher hab ich den Eindruck, dass egal, was ich mache, der Status Quo erhalten bleibt, es also nicht wirklich schlimmer, aber eben auch nicht besser wird. Da ist halt dann die Frage, ist es ok weiterzumachen solange es nicht merklich schlimmer wird? Ich kann das halt schlecht abschätzen, weil ich so ein Problem einfach noch nie hatte, keine klare Ursache festgestellt werden kann. Echt nervig ...

 

Und übrigens, Finger und Wade sind nicht gleichzeitig aufgetreten. Das mit dem Finger hab ich bereits seit nem halben Jahr, nur bin ich damit bis jetzt halt nicht zum Arzt. Kann sein, dass das was miteinander zu tun hat, muss aber nicht.

 

Ja, das mit dem Crohn ist so ne Sache, aber momentan gibt es keine aktiven Entzündungen in meinem Körper, Darm geht's auch gut und fühle mich auch sonst sehr fit, was es eben umso schwieriger macht, weiterhin so stark auf Sport zu verzichten.

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Also das, was der Physiotherapeut da mit mir gemacht hat am Donnerstag hat auf jeden Fall was ausgelöst.

Ich habe seit gestern (Freitag) Schmerzen im oberen Teil der Wade bis in die Kniekehle hinein. Auch extremen Druckschmerz, brauche eigentlich nur mit dem Finger leicht hintippen und schon spüre ich den Schmerz. Bein durchstrecken tut weh. Treppe runtergehen tut weh .....

 

Kann es sein, dass durch die ruckartigen Bewegungen und durch die Kräftigungsübung eine (erneute) Muskelzerrung ausgelöst wurde?

 

Ich hab jetzt heute meinen Tanzkurs absagen müssen und sitze jetzt däumchendrehend zuhause und verfalle so langsam auch in eine Depression. Es sind jetzt über 6 Wochen und so starke Symptome wie jetzt hatte ich noch nie.

 

Ist das ein schlechtes Zeichen und kann ich mich jetzt auf weitere 6+ Wochen schonen einstellen oder ist es ein gutes Zeichen, weil der Physiotherapeut der Sache so langsam auf den Grund kommt und die Schmerzen per se jetzt auf keine Verschlechterung hindeuten? Ich hab ja sportlich auch nichts gemacht seit der Behandlung ................. d.h. die Schmerzen können auch nur von der Behandlung herrühren.

 

Ich verzweifle so langsam ......

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...es könnte schon sein, dass durch den kurzen Impuls am oberen Sprunggelenk die Wadenmuskulatur kurzfristig überdehnt wurden, denn viele Muskeln der Füße (Beugergruppe) ziehen hoch zum Ansatz unterhalb der Kniekehle.

Ich denke, der Kollege ist schon auf dem richtigen Weg. Du kannst ihm schöne Grüße von mir ausrichten, er möchte doch noch bitte das "Talonavikulare Gelenk" mobilisieren. Hier hat nämlich ein wichtiger Muskeln (Tibialis Posterior) seinen Ansatz, der unterhalb der Wade entlang läuft und bei Überlastung, z.B. durch eine Blockade am Fuß, gerne Schmerzen verursachen kann.

Vor allem wenn eines dieser Knochen (Sprungbein oder Kahnbein) eine Fehlstellung hat.

Hast du die Salbenverbände gemacht, die ich dir oben empfohlen hatte? Möglichst nachts für ca. eine Woche!

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Danke, gianni! Das werde ich mal ansprechen. 

Deine Theorie ist also, dass meine momentanen Schmerzen im oberen Bereich der Wade von einer Überdehnung kommen?

 

Kann ich davon ausgehen, dass die Muskelzerrung immer noch nicht vollständig ausgeheilt ist, solange ich Symptome (Ziehen / Zwicken) verspüre?

 

Ich habe jetzt fast jede(n) Tag / Nacht eine Schmerzcreme namens proff (mit Ibu) verwendet, allerdings nur immer eine erbsengroße Menge und ohne Verband. Mit Verband meinst du vermutlich das ganze einfach mit Mullbinden oder einem Spültuch o.ä. fixieren?

 

Sofern es sich wirklich um eine Muskelzerrung handelt, macht es Sinn eine Bandage zu tragen? Und falls ja, ständig oder nur in der Phase, wo man langsam wieder sein Bewegungsprogramm aufnimmt?

 

Ist es eine gute Idee zu dehnen sobald der Schmerz weg ist? Momentan trau ich mich das mit den Schmerzen nicht.

Und was ist mit Kräftigungsübungen für die Wadenmuskulatur / Sehne wie z.B. an der Treppe? Gute Idee im Moment oder eher nicht und solange man Schmerzen hat sowieso nicht?

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Muskelzerrungen dauern bekanntlich sehr lange. Bitte keine Dehnungen, das ist kontraproduktiv für die Heilung!

Wenn die Ursache nicht vollständig beseitig wurde, kann die Heilung auch entsprechend länger dauern.

Die Salbenbverbände sollten möglichst großzügig aufgetragen werden (Messerücken dick). Nicht einmassieren, nur leicht verteilen.

Wenn du keine Mullbinden hast, kannst du auch gerne eine "Frischhaltefolie" nehmen und damit die Stelle einwickeln.

Dadurch können die Wirkstoffe besser in die Haut eindringen und werden nicht von Stoffen aufgesaugt (Profitipp) ;)

 

Bandage tragen wäre eine gute Sache um den Muskeln zu stützen aber auch hier macht die Dosis das Gift!
Wenn du sie zu lange trägst, werden sich die Muskeln daran gewöhnen und sich zurückbilden. Also immer nur bei Belastung tragen!

Hier noch ein Link für die Handhabung:

https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/salbenverband-schneller-fit-nach-sportverletzungen

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Danke für die schnelle Rückmeldung, gianni.

Ich hab mir jetzt eine entsprechende Salbe bestellt und werde dann nächste Woche mit den Salbenverbänden anfangen und das jede Nacht für einige Zeit machen. Danke für den Tipp mit der Frischhaltefolie. :)

 

Bandage habe ich keine, werde ich mir aber mal eine besorgen.

 

Ok, also kein Dehnen. Damit hatte ich mich eh zurückgehalten, weil ich weiß, dass da die Meinungen auseinandergehen.

 

Wie sieht es aber mit Kräfitungsübungen für die Wade aus?

 

Und woher weiß ich, ab wann ich wieder meine sportliche Tätigikeit (in meinem Fall v.a. Tanzsport) aufnehmen darf? Erst wenn ich über mehrere Wochen komplett schmerzfrei bin? Tanzen ist ja in der Regel nicht so eine krasse Belastung wie Joggen, Ballsportarten, Kampfsport usw. ......

 

Was ist denn deine Erfahrung mit der Dauer von Wadenzerrungen? Ich bin ja jetzt bereits in Woche 6, habe mich aber anfangs nicht geschont, weil ich nicht wusste, dass ich evtl. eine Zerrung habe. Auch das ist ja nur eine Annahme und keine gesicherte Diagnose.

Muss ich da nochmal mit 6 Wochen rechnen? Mehreren Monaten?

Ich zahle momentan ca. 100€ an meine Tanzschule, wenn das monatelang dauert, muss ich mich evtl. komplett dort abmelden ........................

 

Mir ginge es glaube ich besser, wenn ich ungefähr wüsste, worauf ich mich einstellen muss. Wie lange ich mit dem Tanzen pausieren muss, ob ich im Frühsommer dann wieder wandern kann usw.......

 

bearbeitet von japanworm
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vor 32 Minuten schrieb japanworm:

Mir ginge es glaube ich besser, wenn ich ungefähr wüsste, worauf ich mich einstellen muss. Wie lange ich mit dem Tanzen pausieren muss, ob ich im Frühsommer dann wieder wandern kann usw.......

...tja, dazu bräuchte ich eine Glaskugel, denn das kann keiner Voraussagen. Es gibt zwar Richtwerte, wie lange etwas bis zur Abheilung dauert, die aber bekanntlich, je nach Konstitution und Heilfleisch des einzelnen, stark variieren kann.

Ich würde dir vielleicht noch ein "Zink-aspartat" empfehlen. Das sind Tabletten, die eine Wundheilung von innen unterstützt.

Die beste Erfahrung habe ich mit "Unizink" gemacht.

Aber macht dir jetzt keinen Kopf um deine Sportlichen Aktivitäten und setze dich nicht selber unter Druck. Warte erst mal 14 Tage noch ab und siehe wie sich das ganze entwickelt. Die Heilung hat jetzt Vorrang!

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Zitat aus dem Internet Quelle:

https://www.der-niedergelassene-arzt.de/kommcenter/biofaktoren/news-details/biofaktoren/wundheilung-gestoert-auch-an-einen-zinkmangel-denken

Zink reguliert den Vitamin-A-Stoffwechsel und beeinflusst Entwicklung und Differenzierung von Haut und Schleimhaut. Zudem wirkt Zink antibakteriell und antientzündlich, kann durch gesteigerte Zellteilung die Wundheilung fördern und das Immunsystem stärken. In den Hautzellen reichert sich der Biofaktor in hoher Konzentration an und kann so den Wundverschluss unterstützen. Zink fördert die Neubildung von Proteinen, um zerstörtes Wundgewebe zu regenerieren. Im Umkehrschluss können Wundheilungsstörungen durch Zinkmangel begünstigt werden.

 

Ich selber bin auch der Meinung:

Gerade bei Chronischen Darmerkrankungen sind die Aufnahme von verschiedenen Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente usw. gestört und sollten von Zeit zu Zeit ergänzt werden!

 

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    • Hallo Chandra. Was hast du denn für eine Muskelerkrankung wenn Ich fragen darf? Falls der N.radialis irgendwo komprimiert wird sollte dieser auch entlastet werden. Muskelauftrainieren um den Nerv zu entlasten gibt keinen Sinn, da der Nerv ja oft auch von Muskeln komprimiert wird und diese eher entspannt werden sollten. Das ist aus dem Stehgreif etwas schwierig da wir nicht wissen  was die Nervenirritation verursacht. Im Bereich zwischen HWS und Nacken gibt es aber Engstellen die evtl. den Nerv radialis komprimieren. Da würde Ich ehrlich gesagt einfach mal Wärme draufpacken. Ansonsten wirst du dich bis zur Physio etwas gedulden müssen.
    • Das sehe Ich genauso wie der Gianni. Die Segmente unten drunter könnten eine Instabilität entwickelt haben oder /und Blockaden der WIrbelkörper C5-C7. Beides könnte zu Taubheitsgefühlen im Arm führen. Die Praxis zeigt aber daß es sich oft um ein Multifaktorelles Geschehen handelt. D.h. das mehrer Ursachen für die Beschwerden zusammen kommen. Ich könnte mir z.b. auch ein TOS (Thoracid Outlet Syndrom) vorstellen. Das ist ein Engpaßsyndrom wo Nerven durch mehrer Strukturen zwischen HWS und Schulter komprimiert werden. Vorallem die seitliche Halsmuskulatur (Mm.scaleni) und die 1.Rippe kämen dafür in Frage. Das interessante ist daß diese beide an der HWS dranhängen. Somit könnte man wieder auf einen Zusammenhang mit der HWS versteifung schließen. Das Ausstrahlen in den Armen und Schulterpartien könnte auch von Triggerpunkten kommen. Das sind Schmerzpunkte in den Muskeln die ausstrahlende Schmerzen verursachen. Da wäre eine Rezept am besten mit einer Manuellen Therapie das beste. Ein Physiotherapeut sollte das ganze mal untersuchen um dann der Ursache auf den Zahn zu fühlen
    • Guten Abend Nik! Also Ich bin da aufjedenfall bei deinem Osteopathen daß Ich keinen Muskelaufbau im Nackenbereich machen würde wenn keine Instabilität besteht. Das würde deine  Muskeln am Hinterhaupt/Halsbereich noch weiter verspannen. Dein Osteopath hat ja hier schon eine Verspannung festgestellt. Eine Benommenheit kommt meiner Meinung nach schon von einer Irritation der Arterie Vertebralis, und kann durchaus von eine Verschiebung des Atlas kommen. Dabei muss der Atlas nicht nur seitlich verschoben sein sondern kann z.b.  auch nach vorne verschoben sein. Daß du bei einer Atlasverschiebung querschnittsgelähmt sein kannst. die Aussage von deinem Orthopäden kann Ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen und finde Ich etwas übertrieben. Außer es gibt da eine Instabilität in der HWS durch z.b. ein Schleudertrauma wo eine Quetschung des Rückenmarks droht, eine sog. Myolopathie. Das dürfte bei dir aber nicht der Fall sein. Übrigens hat ein Rezept für Krankengymastik nicht immer etwas mit Gymnastik zu tun. Hier kann der Therapeut im Prinzip alles machen  was er laut seinem Erstbefund zur Linderung deiner Symptome führt. Das können auch passive Maßnahmen sein, z.b. Weichteilttechniken an der Muskulatur oder Mobilisationen von Wirbelkörper wie der Atlas (1.Halswirbelkörper). Da kommt es immer drauf an wie der Atlas verschoben ist um ihn zu korigieren. So kann er verdreht sein, zu einer seite verschoben oder nach vorne oder hinten verschoben sein. Das muss man durch spezielle HWS tests herausfinden. Ob der Atlas zur Seite verschoben ist kannst du sogar selbst herausfinden und dich ggf. damit behandeln. Das sieht so aus. Kuck dir vorher bitte ein Bild aus Googel Bilder an wo der Atlas abgebildet ist.   Seine Querfortsätze (QF) befinden sind zwischen Kiefergelenke und einem Knochenvorsprung am Schädel dem processus mastoideus(PM) Du sitzt auf einem Stuhl und stützt die Ellenbogen auf einem Tisch ab. Die Zeigefinger (ZF) ertasten nun gleichzeit links und rechts an deinem Kopf die QF. D.h. die ZF gehen hinter das Ohr in dem Raum zwischen Kiefergelenk und dem PM (Bitte Bilder anschauen zur Orientierung). Nun trifft die Fingerspitze direkt auf dem QF. Bei einer Verschiebung spürst du daß du an einer Seite tiefer in den Raum kommst wie auf der anderen Seite. Kommst du z.b. mit dem Linken ZF tiefer rein wie rechts ist der Atlas nach rechts verschoben. Nun könntest du z.b. mit dem linken ZF druch auf dem QF nach rechts geben. Verstärken sich die Symptome wie Benommenheitsgefühl >>BINGO. Du schiebst quasi den Wirbel weiter in die Fehlstellung also müssten die Symptome provoziert werden. Umgekehrt müssten sich deine Beschwerden verbessern wenn du in dem Beispiel mit deinem rechten ZF nach links auf dem QF drückst.   Also, Ich hab mich da mal schlau gemacht. Es gibt da z.b. die Therapie Atlantomed mit einem Vibrationsgerät um den Atlas zu korregieren. Die Kosten stehen in keinerlei Relation, auch wenn es mit 75 Minuten angegeben wird. Die 1.Sitzung wären 180 euro alle weiteren kosten jeweils 120 euro. Ich find das ist ein Batzen Geld. Außerdem über eine Stunde den Atlas zu behandeln ist einfach zu lang.  Normalerweise besteht eine Behandlung aus einer kombinierten Anwendung von Weichteitltechniken für die umliegende Halsmuskulatur und Techniken um den Atlas zu korrigeren. Ein Osteopath z.b. würde sich auch immer ankucken warum der Atlas verschoben ist. Das wiederum kann verschieden andere Gründe haben wie zb. Eine Blockade am ISG gelenk oder länger zurückliegende Op, altes Sprunggelenkstrauma ect.  Ein Atlastherapeut würde sich solche Zusammenhänge nicht anschauen da er nur für den Atlas geschult ist. Das Problem ist daß du als Laie nicht weißt ob der Atlas wirklich deine Beschwerden verursacht oder etwas anderes. Trotzdem musst du aber für diese Behandlung zahlen. Ein ganzheitlicherer Ansatz wäre aufjedenfall ein Osteopath oder Physio mit MT-Zusatzausbildung, die einen globaleren Blick dafür haben. Das ist einfach zu viel Geld daß einem aus der Tasche gezogen wird da selbst ein Osteopath für eine Stunde nicht mehr wie 80 euro verlangt. So ist es zumindest in unserem Umkreis. Da werden hilflose Patienten gekötert mit einer anscheinend einzigartigen Therapie. Dabei kann oder sollte  auch ein Physiotherapeut mit einer Zusatzausbildung in der Manuellen Therapie. eine Fehlstellung feststellen könne und Ihn korrigeren können.  Das ist Bestandteil jeder MT Ausbildung. Aufbauend dazu gibt es auch Physios die sich auf das Kiefergelenk und Behandlung des Atlas spezialisiert haben.    

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