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Muskelzerrung + Sehnenreizung Unterschenkel - wie viel Schonung?

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Hallo,

 

ich geh regelmäßig Wandern und tanze 3-4 Mal die Woche (Bachata, Salsa, Hip Hop).


Ich war am 25.12. eine Babywanderung machen, kaum Höhenmeter, also Kinderspiel für mich. Am nächsten Tag hab ich dann ein Ziehen im Unterschenkel bemerkt. Leider ging es die Tage drauf auch nicht weg, was ungewöhnlich ist. Egal was ich mache, selbst wenn ich ne 30 km Wanderung mit vielen Höhenmetern mache, verschwinden jegliche Beschwerden (sofern überhaupt vorhanden) nach 1-2 Tagen wieder.

 

Bin trotzdem am 31.12. Tanzen gegangen und am 1.1. ne Wanderung mit 900 hm gemacht.
Problem hat sich nicht verschlimmert, aber ist auch nicht besser geworden.

 

Ich hab ein Zwicken / Ziehen im Unterschenkel hinten längs im Bereich der Wade, etwa mittig bis zur Kniekehle. Teilweise auch im Ruhezustand. Wenn ich mit dem Bein einen Schritt zurück mache und es durchstrecke, dann spüre ich das Ziehen auch deutlicher. Keine Schwellung, keine Verfärbung, keine Wärme, kein merklicher Druckschmerz, keine Muskelverhärtung.

 

Am 2.1. war ich beim Orthopäden. Er hat im Ultraschall nichts gesehen außer minimale Wassereinlagerung.
Am 5.1. war ich bei einem anderen Orthopäden für eine Zweitmeinung. Der hat im Ultraschall dann ca. auf Höhe der Kniekehle gemeint, er sieht eine Muskelzerrung und eine gereizte Sehne.. Ich hab übers Knie einen Zinkleimverband angelegt bekommen, den ich 3 Tage lang dran lassen sollte. Spaziergang hat er gemeint sei ok und Tanzen hat er mir nicht verboten.

Zusätzlich hab ich täglich eine Schmerzsalbe, die Ibu enthält, aufgetragen.

 

Ich war seitdem einmal 4km und einmal 8km (ohne Höhenmeter) spazieren und hab 2 Mal für ca. 2-4h am Stück Tanzen.
Ich habe keine Verschlimmerung, aber leider auch keine Verbesserung festgestellt.

 

 

Meine Frage ist jetzt wie viel Schonung ist nötig?

Ich will verhindern, dass es schlimmer wird, die Sehne nicht gut heilen kann oder gar reißt.

 

Ich werde Hip Hop mal diese Woche aussetzen, evtl. nächste Woche auch noch.
Ich probiere heute mal zum Salsa zu gehen, und mache vorsichtig mit.

Bachata ist ein sehr ruhiger Tanz mit wenig Impact, das sollte also kein Problem sein.

 

Wandern lass ich erstmal komplett sein. Aber meine täglichen Spaziergänge würde ich schon gerne beibehalten.

Ich hatte auch nach all den genannten Tätigkeiten nie eine Verschlechterung festgestellt.


Ich würde auch nicht sagen, dass ich Schmerzen habe. Es ist eher ein unangenehmes Ziehen und Zwicken, was ich verspüre (teilweise eben auch in Ruhe).

 

Woher weiß ich, wie viel Schonung ich brauche?

Ich werde ab Mittwoch mal 5-6 Tage komplette Schonung (also nur Alltagsbewegung) machen und schaue mal, ob das Besserung bringt .................

 

Man liest ja überall, solange man keine Schmerzen hat, kann man ruhig die jeweiligen Bewegungen / Sportarten ausführen, aber woher weiß ich, ob die Sehnenreizung am Abheilen ist oder nicht? Einen weiteren Termin beim Orthopäden hab ich erst in 2 Wochen......

 

Wundert mich auch, dass der eine Orthopäde gar nix im Ultraschall gesehen hat und der andere schon ................. könnte evtl. an unterschiedlich guten Schallköpfen liegen?

 

Wenn der Arzt im Ultraschall die Muskelzerrung und Sehnenreizung eher in Höhe der Kniekehle gesehen hat, gibt es irgendwelche Bewegungen, die ich eher vermeiden sollte?

Der Arzt meinte, ich soll das Bein dehnen, v.a. mit Schritt nach hinten und durchstrecken. Ist das eine gute Idee?


Vielen Dank für jegliche Tipps und Hinweise im Voraus. :)

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moin japanworm,

 

also wenn es nicht schlimmer wird, dann kannst du die Aktivität ruhig ausführen.
Probier dich aus, wenn du kannst, kannst du.
Gibt es denn alte Baustellen die sich gemeldet haben könnten? Fußprobleme? Umknickt? Irgendwas mit der Hüfte oder dem unteren Rücken? Neue Schuhe? Einlagen? Hat sich sonst irgendwas verändert?
Hast du Physiotherapie bekommen?

Das Problem mit dem Ultraschall ist, es ist nicht 100% eindeutig - da lagen ein paar Tage dazwischen, wenn da eine Entzündung ist, kann sie größer geworden sein oder der eine Orthopäde kann es nicht richtig interpretieren oder der andere wollte nur irgendwas sehen - weil es ja auch doof wäre, wenn du extra zur Zweitmeinung gekommen bist und er nicht die Ursache findet.
 

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Hallo Jan,

 

vielen Dank für das Feedback.

Nein, eigentlich gibt es da keine Altlasten und auch nichts Neues.

Der Orthopäde hat irgendwas von Plattfüßen gemurmelt, aber die hab ich ja schon (fast) immer und das war noch nie ein Problem.

 

Die Frage ist halt auch ein bißchen, was der Auslöser war. Wirklich einfach blöde Belastung bei der Mini-Wanderung, weil den Berg ein bißchen runtergerannt ohne meine üblichen Wanderschuhe. Keine Ahnung. :/

 

Nein. Physiotherapie hab ich leider keine bekommen. Werde ich beim nächsten Termin mal nachfragen, ob ich eine bekommen kann.

 

Das kann natürlich sein. Vermutlich würde ein 3. Arzt wieder was anderes erzählen. Ich schaue jetzt mal wie es mir nach 5-6 Tagen kompletter Schonung so geht, wenn ich da gar keine Verbesserung merke, ist das vielleicht auch nicht die richtige Strategie .....

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...ich würde auch eher an eine Blockade am Wadenbeinköpfchen oder am oberen Sprunggelenk (Außenknöchel) denken.

Es reicht oft ein leichtes stolpern oder umknicken, dann ist es auch schon passiert.
Man müsste das manipulieren. Das kann man alleine nicht machen, da brauchst du entweder ein/e Physiotherapeut*In mit "Mauneller Therapie" oder einen/e Osteopath*In.
Am besten wäre natürlich ein/e Chiropraktiker*In aber die sind eher selten!

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vor 1 Stunde schrieb gianni:

...ich würde auch eher an eine Blockade am Wadenbeinköpfchen oder am oberen Sprunggelenk (Außenknöchel) denken.

Es reicht oft ein leichtes stolpern oder umknicken, dann ist es auch schon passiert.
Man müsste das manipulieren. Das kann man alleine nicht machen, da brauchst du entweder ein/e Physiotherapeut*In mit "Mauneller Therapie" oder einen/e Osteopath*In.
Am besten wäre natürlich ein/e Chiropraktiker*In aber die sind eher selten!

Sehr gut Herr Kollege!
An das Wadenbeinköpfchen habe ich garnicht gedacht aber logisch.
Das selbst zu manipulieren könnte wirklich schwierig werden.
Zum Ultraschall ist es ja immer so - wenn man sucht und was finden will, findet man auch etwas.
Ob das aber nachher auch die Ursache ist, kann dir erstmal keiner sagen.

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Hi.

Ok, aber hier ist ja schon zentral, was das tatsächliche Problem ist.

Sollte es wirklich eine Muskelzerrung und Sehnenreizung sein, dass ist es vermutlich gut, wenn ich mich eine Weile lang schone und man auch nicht unnötig am Bein rumdrückt und zieht, weil das am Ende nur schlimmere Verletzungen auslösen könnte?!

 

Kann denn ein Orthopäde das mit dem Wadenbeinköpfchen auch feststellen und daraufhin entsprechend Physiotherapie verschreiben? Wo genau sitzt das denn und würde das zu den beschriebenen Symptomen passen?

 

Wie gesagt, leichtes Ziehen und Zwicken in der Kniekehle und im hinteren mittleren Unterschenkelbereich, v.a. eher außen, auch in Ruhe. Bewegung hat bisher diese Symptome nicht verschlechtert, aber auch nicht verbessert.

 

Ich will ungern, das Problem aus Unwissenheit noch verschlimmern.

Ich würde mich aber auch ärgern, wenn ich mich jetzt tage- oder gar wochenlang schone und es am Ende heißt, dass es das gar nicht gebraucht hätte bzw. den Heilungsprozess sogar verlangsamt hat.

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vor 7 Stunden schrieb japanworm:

Kann denn ein Orthopäde das mit dem Wadenbeinköpfchen auch feststellen und daraufhin entsprechend Physiotherapie verschreiben? Wo genau sitzt das denn und würde das zu den beschriebenen Symptomen passen?

... dann mach mal folgendes:
bei einer Muskelzerrung sollte man mit 4-6 Wochen bis zur Abheilung rechnen. In der Zeit würde ich tagsüber eine feste Bandage anlegen, möglichst das Knie mit einbeziehen. Bewegung ja aber Piano. Keine Überlastung, keine langen und steilen Strecken gehen.

Abends Salbenverbände mit Ibu oder Diclo anlegen (dick auftragen).

Sollte es in der angegebenen Zeit nicht viel besser werden, dann solltest du doch mal die Theorie einer Blockade in betracht ziehen.

 

Lass dann mal hören, wie es dir ergangen ist.

 

Viel Glück!!!

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Hallo,

 

ich bin zwar absoluter Laie, aber irgendwie fällt es mir schwer an die Theorie einer Muskelzerrung (oder Sehnenreizung) zu glauben. Es sind jetzt 17 Tage vergangen und es ist weder schlimmer noch besser geworden egal ob ich mich sportlich aktiv betätigt habe oder ob ich mich geschont habe. Eigentlich müsste man bei einer Zerrung doch einen Unterschied in die eine oder die andere Richtung feststellen können?

 

Danke für die Tipps. Ich hab so eine Bandage noch nicht. Muss ich da auf irgendwas achten? Soll sie verstellbar sein? Kann ich mir da einfach eine Waden-Bandage kaufen und sie übers Knie ziehen oder lieber 2 verschiedene Bandagen (je für Wade und Knie)?

 

Ich habe in genau 1 Woche wieder einen Termin beim Orthopäden, da werde ich nochmal genauer nachhaken und auch um ein Rezept für Manuelle Therapie bitten.

Können Orthopäden mit einer Blockade des Wadenbeinköpfchens in der Regel was anfangen, wenn ich ihm das sage oder eher nicht?

 

Parallel schaue ich, dass ich beim Hausarzt noch einen Termin zur Abklärung wg. Thrombose bekomme, nur um ganz sicher zu gehen.

 

Übrigens war die Vermutung des 1. Orthopäden eine Zyste in der Kniekehle, die er dann aber im Ultraschall nicht bestätigen konnte.

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Ich würde mir jetzt keine Bandage holen.
Dann bleib weiter aktiv - aber wie gianni schon sagte - Piano!
Und ja, der Orthopäde sollte die Theorie mit dem blockierten Wadenbeinköpfchen bestätigen können.
Dann kannst du auch das Thema Physiotherapie ansprechen.
 

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Hallo,

habe mich jetzt 1 Woche lang komplett geschont, also war nicht mal spazieren. Das hat keine Verbesserung gebracht.

Ich war heute nochmal beim 1. Orthopäden, der sieht nach wie vor nichts per Ultraschall im Bein. Hat gefragt, ob ich (schon mal) Probleme mit dem Rücken hatte, hab ich aber verneint.....

 

Zudem habe ich seit vielen, vielen Monaten Schmerzen im rechten Zeigefinger (mittleres Gelenk) - ist auch geschwollen. Man sieht es nicht, aber man kann es erfühlen. Gestern dann endlich beim MRT gewesen. Diagnose: geringgradiger Reizerguss und Reizzustand der Beugesehne.

 

Orthopäde findet es seltsam, dass das einfach so aufgetreten ist und seit Monaten einfach nicht besser wird. Hat mich gefragt, ob ich Rheuma hätte. Äh .... keine Ahnung, sollte das nicht der Arzt rausfinden? ....

 

Aber jetzt hat er mich natürlich etwas in Panik versetzt. Es ist schon auffällig, dass ich sowohl im rechten Finger als auch im rechten Unterschenkel eine Sehnenreizung hab, ohne Einwirkung von außen ....... hängt das evtl. zusammen?

 

Für Unterschenkel hab ich jetzt Physio inkl. Wärme mittels Ultraschall verschrieben bekommen.

Für den Finger Ergotherapie.

Aber wie so oft sind diese Termine in sehr weiter Zukunft.

 

Ich habe am Freitag einen Termin bei dem 2. Orthopäden, der damals gemeint hat, er sieht im Ultraschall eine Muskelzerrung und eine Sehnenreizung. Der weiß das von dem Finger noch gar nicht. Den werde ich dann fragen, ob er da einen Zusammenhang sieht / vermuten mag.

 

Außerdem bilde ich mir ein, dass es jetzt im anderen Bein auch anfängt zu zwicken ..... werde ich aber lieber nicht erwähnen sonst klinge ich noch wie ein Hypochonder ......

 

Irgendjemand sonst noch eine Idee was das sein könnte?

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...aber Blutanalyse hat noch keiner gemacht oder? Da könnte man schon mal checken ob du z.B. erhöhte Harnsäure hast (Gicht) oder den Rheumafaktor ermitteln. Es könnte auch hormonell etwas nicht stimmen oder einen Mangel an Elektrolyte wie Magnesium und Kalium, die auch Muskel- und Sehnenprobleme auslösen können, nachweisen.

Des weiteren könnte man deine Krankheitsgeschichte erkunden. Z.B.:

- Hast du Vorerkrankungen (Darmgeschichten, Corona, Zeckenbiss usw...)

- Nimmst du Medikamente? (Cholesterintabletten zum Beispiel sind bekannt dafür, dass sie Muskelschmerzen hervorrufen)

- Ernährung: Bist du Vegetarier, Veganer, Fleischesser...
 

Du siehst es gibt einiges, dass man noch erkunden sollte. Es wird nicht einfach werden, die Ursachen herauszufinden. Manchmal hat man Glück und man kommt an Ärzte oder Therapeuten, die den richtigen Riecher haben!

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Hallo.

 

Orthopäde Nr. 2 hat mir jetzt eine abnehmbare Schiene für den Zeigefinger gegeben, damit ich den schonen kann.

Außerdem schickt er mich zum Hausarzt, damit man da mal die entsprechenden Blutwerte checkt wegen Rheuma.

 

Wegen dem Bein will er jetzt wissen, was da los ist, also schickt er mich als nächstes zum MRT. Macht das Sinn?

Er meinte, wenn man im MRT keine Verletzung feststellen kann, darf ich meinen Sport wieder aufnehmen.

 

Ich fange jetzt trotzdem nächste Woche mal mit der Ergo für den Finger und der Physio für den Unterschenkel an wie von Orthopäde 1 verordnet. Vielleicht haben die Leute dort ja auch noch ein paar Ideen.

 

Ich nehme keine Medikamente.

Ich habe eine Vorerkrankung (Morbus Crohn) und ich weiß, dass sich daraus auch rheumatische Dinge ergeben können, bin aber seit Ewigkeiten in Remission, also vermute ich da eher keinen Zusammenhang.

 

Ich ernähre mich sehr gesund. Sehr selten Fleich, könnte noch mehr Fisch essen, koche jeden Tag selbst, verzichte weitesgehend auf Zucker, ernähre mich auch gerne mal rohköstlich. Trinke nur Wasser oder ungesüßten Tee oder Kaffee. Rauche nicht. Hab kein Übergewicht, noch nie gehabt (ganz im Gegenteil, ich bin immer schon leicht untergewichtig).

 

Also eigentlich mache ich eh schon ganz viel richtig und aufgrund meiner Crohn-Erkrankung hab ich mich intensiv mit dem Thema Ernährung bereits auseinandergesetzt.

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Ich halte komplette Schonung für sehr sinnlos - der Körper ist dafür da sich zu bewegen.
Da geht es mir wirklich um Spaziergänge, Treppen steigen.
Es ist ja nichts gebrochen oder abgerissen. Dein Körper arbeitet ja selbst daran es auszuschleichen, wir unterstützten den Prozess nur.

Mit einer chronisch entzündlichen Erkrankung steckt man dich natürlich erstmal dahin. Weil es am naheliegendsten ist.
Evtl kam irgendwas neues dazu was jetzt etwas aufflammt? Entzündungswerte könnte man beim Hausarzt ebenfalls messen lassen.

Der Orthopäde fragt dich sowas, weil er dafür der falsche Facharzt ist - aber der zweite hat dich ja nun zum HA geschickt um das zu checken.
Achtest du denn darauf, genug Nährstoffe zu dir zu führen? Gerade wenn man wenig Fleisch isst können Mangelsymptome von Eisen & B-Vitaminen auftreten.
Fang ruhig mit Physio und Ergo an, damit machst du erstmal nichts falsch und du kannst gucken ob die dir helfen können.

Mach dir erstmal keine Sorgen, gibt immer mal Schwachstellen am Körper, mach das was du machen möchtest und erzähle das deinen Therapeuten, dass die dich bei diesem Prozess unterstützten können.

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Am 20.1.2023 um 16:07 schrieb japanworm:

Ich habe eine Vorerkrankung (Morbus Crohn)

BINGO! Da haben wir die Erklärung ja schon. Das Schlüsselwort ist " Extraintestinale Manifestation"
Nimmst du denn für den Crohn gar nix ein?

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  • 2 weeks later...

Hallo,

also MRT vom Unterschenkel hat nichts ergeben. Demnach kann es nichts Größeres / Schlimmeres sein.

 

Blutwerte sind alle im Normbereich, Rheuma-Faktor, Harnsäure, Entzündungswerte usw.

 

Aussage Orthopäde: ich hab keine Ahnung, was es ist, wird halt sowohl beim Finger als auch beim Bein ne Überbelastung sein....

 

Aber wie lange dauert es denn dann bitte bis so ne Überlastung sich wieder auskuriert? Ergotherapeutin meinte schon, Kapselgeschichten am Fingergelenk können sehr langwierig sein. Ok, kann ich mit leben.

Aber am Unterschenkel / Wade? Ich hab ja 2 Wochen lang komplett geschont. War jetzt gestern zum 1. Mal wieder 1h lang Salsa tanzen und jetzt zwickt es wieder und macht sich bemerkbar.

 

Da ich jetzt weiß, dass ich in den Schmerz reingehen kann, weil ich vermutlich nichts dabei kaputt mache ist die Frage, wie soll ich jetzt am besten vorgehen? Solange das Ziehen / Zwicken auszuhalten ist und nicht schlimmer wird, langsam wieder mit Sport beginnen? Spaziergänge wieder wie gehabt in meinen Alltag einbauen? Es muss ja langsam mal weitergehen und sich nicht bewegen ist auch nicht gesund.

 

Physiotherapeutin meinte, dass es da einige Verklebungen im Unterschenkel gibt, vermutlich von Mikro-Verletzungen, aber die müssten doch dann nach 5 Wochen auch langsam mal abheilen?

 

Ich würde meine sportlichen Aktivitäten halt einfach gerne wieder langsam hochfahren, auch wenn es weiterhin zwickt und zieht .....

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    • Hallo, also MRT vom Unterschenkel hat nichts ergeben. Demnach kann es nichts Größeres / Schlimmeres sein.   Blutwerte sind alle im Normbereich, Rheuma-Faktor, Harnsäure, Entzündungswerte usw.   Aussage Orthopäde: ich hab keine Ahnung, was es ist, wird halt sowohl beim Finger als auch beim Bein ne Überbelastung sein....   Aber wie lange dauert es denn dann bitte bis so ne Überlastung sich wieder auskuriert? Ergotherapeutin meinte schon, Kapselgeschichten am Fingergelenk können sehr langwierig sein. Ok, kann ich mit leben. Aber am Unterschenkel / Wade? Ich hab ja 2 Wochen lang komplett geschont. War jetzt gestern zum 1. Mal wieder 1h lang Salsa tanzen und jetzt zwickt es wieder und macht sich bemerkbar.   Da ich jetzt weiß, dass ich in den Schmerz reingehen kann, weil ich vermutlich nichts dabei kaputt mache ist die Frage, wie soll ich jetzt am besten vorgehen? Solange das Ziehen / Zwicken auszuhalten ist und nicht schlimmer wird, langsam wieder mit Sport beginnen? Spaziergänge wieder wie gehabt in meinen Alltag einbauen? Es muss ja langsam mal weitergehen und sich nicht bewegen ist auch nicht gesund.   Physiotherapeutin meinte, dass es da einige Verklebungen im Unterschenkel gibt, vermutlich von Mikro-Verletzungen, aber die müssten doch dann nach 5 Wochen auch langsam mal abheilen?   Ich würde meine sportlichen Aktivitäten halt einfach gerne wieder langsam hochfahren, auch wenn es weiterhin zwickt und zieht .....
    • Also normalerweise wenn das Zwerchfell an der Problematik mit beteiligt ist dann würdest du normalerweise nach 3-4 Behandlungen eine Verbesserung verspüren. Patienten berichten dann auch schone eine Erleichterung nach der ersten Behandlung. Das ist klar, denn wenn man die Ursache gefunden hat oder 1 Mosaikstein dann würde eine Last weniger sein. Zwischen der Behandlung sollte man aber immer 1-2 Tage pause machen. D.h. mach das mal 1-2 Wochen lang Caro. Voraussetzun daß man die Technik natürlich exakt durchführt. Also richtig um die unteren Rippen greifen, du bist mit deinen Fingerbeeren quasi schon hinter der Rippe und kannst sie beim Ausatmen auseinander ziehen. Das ganze 10 -12mal und 2x hintereinander würde Ich machen
    • Also die  Ischiocrurale Muskulatur denke Ich nicht da eine Tendinose ja den Schmerz am Tuber provoziert und nicht in der LWS region.  Außerdem sind die Ischius ja nicht vorgedehnt um einen Dehnreiz am Tuber zu provozieren. Ischiasnerv fällt auch weg da Hinweise für eine Nervenproblematik fehlen. Alsok kein Dermatomverlauf. Die Ischiastypischen Beschwerden, also Ausstrahlungen ins Bein, Taubheitsgefühle fehlen. Es gibt zwar Tuberschmerzen die durchaus vom Ischiasnerv kommen können da dieser hier vorbeizieht hier fehlt aber die auslösende Position, also Slump oder Lasque um Ischiasbeschwerden zu reprodozieren. Osteoporose macht keine Schmerzen. Was Schmerzen bei Osteoporose macht ist dann die Fraktur die entstehen kann durch eine verminderte Knochendichte. Nur wenn eine Fraktor vorhanden ist  würde der Patient schon allein beim Aufstehen und jedem Schritt massive Schmerzen haben.   Dann schließ Ich mich da Gianni aufjedenfall an, daß nur das ISG in Frage käme.😉 Was vielleicht noch  hilfreich wäre ob die Schmerzen in der LWS auch seitlich der LWS sind. Was mit reinspielen könnte ist  das Lig. Iliolumbale. Es gibt da auch einen Provokationstest mit Hüftflex, Add und IR der Hüfte + Überdruck in RL. wo man den Schmerz provoziern könnte. Oft sind ISG blockaden mit einer Reizung des lig. Iliolumbale gekoppelt

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