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Hallo liebe Physios und Mitpatient*innen,

ich hatte gestern eine Behandlung beim Physiotherapeuten, die ziemliche Nebenwirkungen hervorgerufen hat. Dabei lag ich auf dem Bauch und es wurde Druck auf die Halswirbel/Dornfortsätze ausgeübt. Gelockert wurde vorher nichts, er wollte sich "nur mal anschauen, ob alle Wirbel richtig stehen".

Seit gestern habe ich Schwierigkeiten, den Kopf oben zu halten, Atemnot, mein Gesicht wird warm, als würde ich anfangen zu schwitzen, ein kraftloses Gefühl in den Armen, Kribbeln über dem Steiß, Schwindel, Übelkeit und meine Beine fühlen sich instabil an beim Gehen.

Kann der geschilderte, ausgeübte Druck auf die Halswirbel solche Reaktionen hervorrufen? Ich reagiere sehr sensibel auf jede Art von Manipulation an den HWS Strukturen und ärgere mich nun, nicht eingeschritten zu sein. In dem Moment fühlte es sich auch nicht zu massiv an, seit gestern geht es mir aber sehr schlecht damit. Leider war es die letzte Einheit in der Praxis.

Eine Einschätzung würde mich sehr beruhigen, vielleicht auch Tipps, was ich tun kann, damit dieser unangenehme Zustand schnell wieder verschwindet.

Vielen Dank!!

Alessia, w, 36

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Entschuldige Alessia,
zur Zeit ist jeder Beruflich überlastet, da wird´s mit den Antworten etwas mager 😩.
Wie geht es dir im Moment? Du hattest ziemlich heftige, vegetative Reaktionen. Das sollte sich aber nach ein paar Tagen gelegt haben.
Gib doch bitte nochmal Bescheid wie es momentan aussieht. Ob sich die Nerven wieder beruhigt haben...

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Hallo Gianni,

danke, dass du sie trotzdem die Zeit genommen hast zu antworten. Es geht :( Mir ist immer noch schwindelig, vor allem bei Bewegungen des Kopfes. Und mein Tinnitus, der in letzter Zeit sehr moderat war, ist leider wieder lauter geworden. Kann ich unterstützend etwas tun?

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...deine Reaktion ist auf jeden Fall nicht normal und bedarf weiterer Untersuchungen. So wie du die Symptome geschildert hast, bin ich mir fast sicher, dass dein Atlas/C2 ein Problem haben. Du kannst mal versuchen mit ein paar Übungen deinen Muskeltonus der HWS zu normalisieren.
Aber lass das mal checken! Am besten mit einer dynamischen MRT um evtl. Störungen/Instabilitäten der Bänder/Bandscheiben der oberen Halswirbeln zu lokalisieren. Viel Glück!!!
https://www.youtube.com/watch?v=GDdaEQIX_1k

 

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Also Ich denke dass die oberen Halswirbel nach vorne geglitten sind aufgrund einer Instabilität.  Dies hat bis jetzt vielleicht noch keine Probleme gemacht. Aber durch den Druck vom Therapeuten auf die Dornfortsätze,also das Schieben noch weiter in die Fehlstellung könnte die Symptome entstanden sein

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Am 17.11.2019 um 12:52 schrieb bbgphysio:

Also Ich denke dass die oberen Halswirbel nach vorne geglitten sind aufgrund einer Instabilität.  Dies hat bis jetzt vielleicht noch keine Probleme gemacht. Aber durch den Druck vom Therapeuten auf die Dornfortsätze,also das Schieben noch weiter in die Fehlstellung könnte die Symptome entstanden sein

Falls es so wäre: ist das reversibel? Könnte ein guter manueller Therapeut das in den Griff bekommen? Die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden :(

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Ja Allesia! Normalerweise kriegt man das in den Griff. 😉Ich hatte selbst schon solche Pat. Da gibt es spezielle MobilisationsTechniken für die Halswirbelsäule und ganz wichtig. Die HWS mit Übungen stabilisieren. Schau am besten in YouTube da findest du bestimmt die ein oder andere Übung 

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Gast
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  • Gleiche Inhalte

    • Von Laura1992
      Hallo Zusammen,
      ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle ??
      zu meiner Person :
      bin weiblich 25 Jahre alt  168 groß und wiege 88 kg ?
      hab folgendes Problem: 
      seit ca 4 Wochen habe ich immer wiederkehrendes Schwindelgefühl + Sehstörung (verschommene Sicht)  das abrupt anfängt und nicht lange anhält. Dazu kommt dann noch ein ziehender Schmerz in meinem Nacken und an der bws der ist aber auch nicht immer da ... 
      Den schwindel würde ich so beschrieben wie ein Schwankschwindel der aber mit einem Luftschwindel anfängt.
      Angefangen hat es beim Sport nach 30 min Stepper nach den ich abgestiegen bin war mir richtig schwindelig ...
      Jetzt ist es mittlerweile auch so, dass es auch in Alltag vorkommt. Ich war beim Kardiologen er hat ein ruhe Ekg gemacht und ein langzeit ekg. Es war alles in Ordnung bis auf einpaar Extrasystolen die wohl harmlos wären. Daher wäre keine weiter Therapie nötig.
      Beim Neurologen wurde mir gesagt es wäre Verspannunng und stressbedingt. 
      Ich bin aber der Meinung das die Verspannung vom Schwindel kommt. 
      War dann beim Orthopäden er hatte mir dann gesagt das der Schwindel seiner Meinung nach nichts Orthopädisches sein könnte. Darauf hin habe ich aber drauf bestanden ein rö von der hws machen zu lassen da ich viel darüber gelesen habe das es durchaus damit im Zusammenhang stehen könnte. (Siehe Bild) Gespräch hatte ich bisher noch nicht. Was mein Chef nur erkennen konnte war eine Steilstellung der hws. Leider kennt er sich damit nicht richtig aus. 
      Bin langsam ratlos hab wirklich eine Angst vor dem Schwindel entwickelt ?Mittlerweile versuche ich mich nicht anzuspannen wenn dieser Schwindel kommt.... 

    • Von akeem
      Hallo zusammen,
      Ende Mai bekam ich plötzlich einen Dauerschwindel und ein leichtes Rauschen im linken Ohr. Über den Hausarzt und HNO-Arzt kam ich in die Krankenhaus Notaufnahme und wurde für fünf Tage stationär aufgenommen. Neurologisch (CT Kopf, CT Angiographie Hals, MRT Kopf) wurde nichts gefunden, auch die weiteren HNO-Untersuchungen waren ohne Befund („Nein, Schwindel kann nicht von der HWS kommen“, bekam ich als Antwort auf meine entsprechende Frage). Damals fiel mir schon auf, dass ich meinen Kopf nicht ganz nach links drehen kann, das ist auch heute noch so.  
      In den folgenden Wochen kamen Verspannungen im Nacken hinzu, das Rauschen im Ohr (links) wurde immer stärker, der Schwindel hingegen besser. Hinzu kamen Spannungskopfschmerzen, leichte Taubheitsgefühle in den Fingern und im Sommer dann noch massive Schlafstörungen. Insbesondere der Tinnitus wurde zunehmend belastend. Wenn ich auf der linken Kopfseite ungefähr an der Stelle drücke, wo sich der Querfortsatz des Atlas befindet, dann „klingelt“ es im Ohr. Für mich ist dort, in dieser Region, der Auslöser für meinen Tinnitus. Vielleicht täusche ich mich aber auch.
      Seit einigen Wochen sind auch noch Verspannungen im Kiefer hinzugekommen, dort hatte ich zuvor noch nie Probleme gehabt.
      Der Orthopäde hat ein MRT von der HWS veranlasst, dabei wurden Protrusionen (HWK 4/5, HWK 5/6 und HWK 6/7) sowie Spondylose und Osteochondrose festgestellt. Der Orthopäde hat mich dann mit der Diagnose HWS-Syndrom und Blockade Kopfgelenke zu Physiotherapie und Osteopahie geschickt. Der einzige Erfolg aus diesen Terminen war, dass die Verspannungen im Nacken etwas besser wurden.
      Ein HNO Arzt hatte den Verdacht, dass die Beschwerden aus dem Bereich der Kopfgelenke (insbesondere Atlas) kommen könnten und eine DVT-Aufnahme anfertigen lassen. Dort kann man gut erkennen, dass der Atlas (nach rechts?) verschoben, in Rotation und gekippt ist. Eine weiterer Orthopäde konnte das auch ertasten. Aber wirklich helfen konnte er mir auch nicht. Außer, dass ich ein Gefühl habe, woher meine Beschwerden herkommen könnten.
      Ich mache seit 7 Jahren Kieser Training, Ende März hatte ich erstmals eine neue Übung gemacht: Kopf gegen Widerstand, Halsbeugung nach vorne (Übung G4). Begonnen hatte ich mich 26 Pfund, zuletzt war ich bei 40 Pfund. Inzwischen habe ich gelernt, dass bei dieser Übung unter anderem auch der M. longus colli angespannt wird, der ja auch am Atlas ansetzt. Ich habe den ganz schweren Verdacht, dass diese Übung, bei der ich wahrscheinlich viel zu schnell die Gewichte gesteigert hatte, zumindest der Auslöser meiner Beschwerden sein könnte. Inzwischen gehe ich dort nicht mehr hin.
      Es haben in den vergangenen Wochen und Monaten  so viele unterschiedliche Menschen (Osteopathen, Physiotherapeuten, Chiropraktiket, Orthopäden) an meinem Kopf und Nacken herumgedrückt, aber nichts hat geholfen. Und jetzt fangen die Ärzt auch so langsam an, mich nicht mehr ernst zu nehmen oder versuchen mich davon zu überzeugen, dass ich mich damit abfinden müsse. Und das ist umso frustrierender. Hat von Euch vielleicht jemand einen Tipp für mich?
       
      LG Claus
    • Von Ephedra
      Hallo Zusammen,
      leider habe ich Probleme mit der HWS. Dadurch sind Daumen und Zeigefinger meines rechten Armes teilweise taub und kribbeln. Dieser Zustand wird auch leider kaum besser.
      Habe auch eine Steilstellung der HWS. 
      Soweit ich es verstanden habe kommen die Beschwerden einmal durch eine Vorwölbung der Bandscheiben. c6/c7 am schlimmsten aber auch c5/c6.
      Und durch kleine knöcherne Fortsätze, die sich an den Wirbeln gebildet haben. Osteochondrose
      Ich arbeite als Softwareenwickler und da ich vom langen Sitzen eh Nackenprobleme bekomme und gelesen habe, dass Sitzen das neue Rauchen ist, habe ich mir meine Monitore so über dem Bett installiert, dass ich nun auch im Liegen arbeiten kann.
      Auch sonst vermeide ich das Sitzen wo ich kann, z.B. abends auf der Couch etc.
      Außerdem habe ich 23kg abgenommen und mit Joggen und Krafttraining mit Hanteln angefangen.
      Ich versuche Schultern und Nacken zu trainieren. Fahre auch relativ viel Fahrrad.
      Kraulschwimmen tut mir immer gut aber wegen der Bäderöffnungszeiten hier für mich leider kaum machbar.

      Ein höhenverstellbarer Schreibtisch wurde von der Rentenversicherung leider abgelehnt.

      Ist die Idee im Liegen zu arbeiten gut oder letztlich doch eher schädlich?
      Ich denke mir, wenn ich liege kann das Gewicht des Kopfes die Bandscheiben ja wenigstens nicht belasten, oder?
      Ich lege mir auch immer eine kleine Nackenrolle unter um die (noch so grade vorhandene) Lordose zu unterstützen.
      Durch Sport und Bewegung hoffe ich die Bandscheiben wieder füllen zu können.
      Denke ich da richtig?

      Was kann ich sonst noch tun?
       
    • Von blueeyes
      Hallo,
      ich bin seit ziemlich langer Zeit v.a. wegen Schwank-Schwindel krankgeschrieben.  Dieser ist anscheinend psychischer Ursache und wird sich so schnell nicht ändern. Manchmal nur 5 Mal und kurzfristig manchmal über eine 1/4 Stunde und 10 mal Täglich.  Ich habe anfangs 3 1/2 Tage mit Schwindel gearbeitet und habe nicht meinen Ansprüchen entsprochen. Ich konnte mich oft nicht auf meine Patienten konzentrieren musste mich öfters hinsetzen und/oder mich festhalten.
      Von meinem Arzt sowie Therapeuten wird mir empfohlen eine Wiedereingliederung zu machen und das ich meine Ansprüche an meine Arbeit einfach niedriger setzen müsste. Mir also einfach die Pause gönnen und z.B. den Patienten alleine Üben lassen.  Für mich passt das nicht ins Bild des Physiotherapeuten, der Patient hat schließlich ein Recht auf meine Aufmerksamkeit während der Therapie. Außerdem wird dadurch auch der Praxisabauf gestört.
      Hab ich einfach nur zu hohe Ansprüche? Würdet ihr so arbeiten gehen? Sollte ich meinen Anspruch runterschrauben und ein weniger schlechtes Gewissen gegenüber den Patienten haben? Ich will sehr gerne wieder zurück in die Physiotherapie es ist schließlich mein Traumjob seit ich 15 bin.
       
      Danke schon,al für Antworten.
    • Von Physioberni
      Hallo zusammen,
      ich bin neu auf dieser Plattform und möchte mich zum Thema Schwindel im Bereich der HWS mit Euch austauschen.
      Wer kann mir Tipps, Ratschläge, Therapiemöglichkeiten zu folgendem Krankheitsbild geben:
      Meine Frau leidet seit ca. 6 Monaten an regelmäßigem Schwindel, Migräne und Blockaden im Bereich Nackenmuskulatur der HWS.
      Sie war mittlerweile bei mehreren Orthopäden, hat im Krankenhaus eine Schmerztherapie gemacht.
      Zur Zeit macht sie eine manuelle Therapie, ist in Behandlung bei einem Ostheopathen, macht Krankengymnastik und regelmäßig Massage um die Blockaden zu lockern.
      Röntgenaufnahme und MRT ist ohne Befund gemacht worden.
      Dadurch dass sie ein Bürojob ausübt, hat sie seit längerem mit o.g. Beschwerden zu kämpfen.
      die Schwerzen sind nicht das Problem, sondern der Schwindel.
      Wer kann mir hier Tipps und weitere Infos anbieten?
      Gibt es evtl. auch Selbsthilfegruppen oder Foren zum Austausch?
      Ich bedanke mich vorab für eure Infos.
       
  • Beiträge

    • Sehe ich ähnlich. Ich versuche auf 2-3 Mal in das Fitnessstudio zu gehen. Pushen tue ich mich einfach mit einer Checkliste auf der ich Haken setzte. Damit ich auch im Winter fit bleibe nehme ich noch ein paar weitere Zusätze wie z.B. https://www.vitale-motivation.com/ernaehrung/hagebutten/ Kann ich nur empfehlen!    
    • Genau Tazaar. Der feine Unterschied ist, die Einstellung,also Knie gestreckt und Kopf, oder/und Oberkörper einrollen. Erst dann behandelst du gezielt das Nervensystem. Und die Füße nicht einfach hoch und runterbewegen. Die Wirkungsweise kommt beim ziehen der Zehen und des Fußes nach oben und die Übung vielleicht langsam durchführen Erst dann kommt Spannung auf den Ischiasnerv. Sonst ist es einfach nur eine Übung für Sprunggelenksbeweglichkeit und Aktivierung der Wadenmuskelpumpe,also auch Kreislaufanregung und wir behandeln nicht den Nerv. Entscheidend ist also das richtige  Ausführen der Übung
    • Hallo Leute, ich habe im Fach Bewegungserziehung für eine schriftliche Lehrprobe das Thema "Verbesserung der Ausdauereistung in kontinuierlicher Form für Erwachsene" gezogen. Nun stehe ich etwas auf dem Schlauch was ich denn da machen könnte. Da die Gruppe drinnen stattfinden wird habe ich leider nur eingeschränkte Möglichkeiten. Mir fällt spontan nur die Arbeit mit dem Stepper ein, und dass man dort so eine Art Choreografie einstudiert. Nur bin ich eider rythmisch nicht so begabt und hoffe, dass ihr noch andere Iddeen der Umsetzung habt. Das Programm soll etwa 30 Minuten andauern. Danke schonmal im Vorraus für eure Antworten!

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