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Hallo 

Ich habe mich hier neu angemeldet . 

Ich bin 30 Jahre und habe einen 10 Jährigen  Sohn.  Bin 1.60m groß und wiege 61 kg. 

Seit 10 Jahren habe ich einen Dauer schwankschwindel .

Seit 3 Wochen ist der Schwindel stärker.  Beim gehen stehen bewegen wird er stärker. 

Untersucht wurde

Ekg ok

 Blut ok

Gehirnströme ok

Doppler ok

Mrt Kopf ok

Nervenmessung ok

Nervenwasser ok

Blutdruck ok

Ohren ok

Ich habe eine steilstellung der hws. 

Mir ist auch paar tage lang das Gesicht immer wieder eigeschlafen. Aber das ist zum Glück weniger geworden. 

Ich bin noch am verzweifeln woher das kommt. Es schränkt mich im alltag sehr ein und bin deshalb schon paar Wochen krank geschrieben. 

Wissen Sie eventuell woher das komme  könnte ? Ich habe keinen Lebenswillen mehr mit diesem Mist.  

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Hallo Mami,
Schwindel ist immer eine lästige Sache, vor allem wenn man es nicht weg bekommt und auch nicht die Ursache kennt. Trotzdem können wir versuchen dir zu helfen. Vielleicht kannst du uns dazu ein paar Fragen beantworten:
1. kam der Schwindel plötzlich oder einschleichend ?
2. kannst du dich noch erinnern wann du es das erste mal bemerkt hast? (irgendwelche Ereignisse vorher oder spontan)
3. Fing das sofort nach der Geburt oder schon vorher an?
4. Hast du evtl. eine Aufnahme, MRT/Röntgen der HWS?
5. Was hast du bisher unternommen? Physiotherapie, Osteopathie, Heilpraktiker?
6. Hast du begleitend Kopf-, Kiefer-, oder Nackenschmerzen? (vor allem morgens nach dem aufstehen)?
7. Warst du schon bei einem Endokrinologen?

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Also der Schwindel vor 10 Jahren fing an als ich eines morgens wach wurde. Direkt beim aufstehen.  Der jetzige schwindel vor 3 Wochen fing irgendwie schleichend an. Immer das Gefühl zu fallen. 

Der erste schwindel fing nach dem stillen an. 

Vor der Geburt merkte ich nix. Hatte einen kaiserschnitt.aber zuvor waren nix. 

Hws 2008 mrt --> steilstellung 

Momentan krankengymnastik hws. 

Nacken und rückenschmerzen beim aufstehen. 

Nein War noch nicht bei einem endokrinologen.

 

Ich kann nicht mehr. Muss .ich ja um meinen Sohn kümmern.  Schlimmer is er beim stehen gehen bewegen.

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Morgen! Mich würde noch interessieren ob es auch Begleitsymptome gibt wie Kopfschmerzen, Tinnitus ,Gefühl der Kopf wird schwer oder bricht ab? (Zeichen für Instabilität )Schilddrüsenop? Mich irritiert ehrlich gesagt weng dass das ganze Gesicht taub wurde. Welche Teile des Gesichts wurden denn da Taub? Ich hätte jetzt gesagt auch die Halsarterien mal durchchecken zu lassen um einen Gefäßbedingten Schwindel auszuschließen. Auch ein Physiotherapeut mit einer MT-Ausbildung oder Osteopath kann dies durch spezielle Tests an der HWS herausfinden. Andere wichtige Fragen hat Gianni ja schon erwähnt. Aber Dopplersono wurde ja auch schon bei dir gemacht, hmm. Ich mein zum Glück waren viele Diagnostische Verfahren um schwerwiegende Krankheitsbilder auszuschließen  negativ. Wenn sogar Ein MRT vom Kopf nichts auffälliges aufwies kann es zb. Ein myofasciales Problem sein, also Muskeln und Fascien, Vorallem der Nackenstrecker, (hier liegen viele Rezeptoren die mit dem gleichgrwichtsorgan zusammenhängen sind diese verspannt kann es zu fehlinfos kommen was zu Schwindel führen kann) eine Verschiebung der ersten Halswirbel oder eine Instabilität der HWS durch die hormonelle Veränderung während der SS und Lockerung des Bindegewebes. Auch wenn die doppleruntetsuchung negativ war, könnte ein Schwankschwindel trotzdem von einer Irritation der Kopfzuführenden Gefäße kommen. Dies kann typisch für Schwankschwindel sein. Wie oben beschrieben können diese Gefäße beispielsweise von verschobenen Halswirbel. Oder zu hoher fascialer und muskulärer Spannung kommen am Hinterhaupt und um den Hals. schwankscheindrl Ein Osteopath könnte dir bestimmt auch gut helfen durch die craniosacrale Therapie. 

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Also meine blut Werte sind alle vollkommen  in Ordnung.  

Nein keine Begleiterscheinungen. 

Nur der Schwindel.  

Ich kann es mir nicht mehr erklären.. 

Also es wurde beim hno Arzt ein schwindel testgemacht. Der War ohne befund. 

Die therapeutin sagte das mein Atlas eigentlich richtig sitzt. Habe nur viele unbeweglichkeiten der hws und ganz oben ne verspannung.Doppler waren auch ok beim Neurologen.  Nervenwasser ok. EKG ok. Mrt Kopf mit kontrastmittel ok. 

Was soll ich noch machen. Ich kann nicht mehr. 

Ich kann auch keine arbeiten über Kopf machen weils mich noch mehr dreht. Beim gehen und wenn ichdann stehen bleibe ist er auch stärker. Oder wenn ich arbeiten erledige.

Er ist dauerhaft da

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Also, meine Vermutung ist folgende: Da bei dir anscheinend physisch (Körperlich) alles in Ordnung zu sein scheint, gibt es noch folgende Möglichkeiten. Ich würde auf jeden Fall noch meine hormonelle Situation abklären lassen, da die Blutwerte, vor allem das kleine Blutbild, nur einen kleinen Teil der möglichen Anomalien abdeckt. Hier wäre ein großes, oder sogar das erweitertes Blutbild aussagekräftiger. Sollte hier auch nichts besonderes gefunden werden, muss man daran denken, dass ein dauerhafter psychischer Stress, genau wie Depressionen, auch diesen (Schwank)Schwindel auslösen können. Der psychische Stress ist für einen selber nicht fühlbar (ähnlich einer Betriebsblindheit) Man merkt es nicht wenn man ausgepowert ist. Hier wäre zunächst einmal ein Psychiater (kein Psychologe) ratsam. Du brauchst keine Angst davor zu haben, weil man denk "ich bin doch nicht verrückt". Das hat nichts damit zu tun.  Du kannst es aber auch gerne vorher mit einem Osteopathen versuchen, wie es der Kollege Thomas schon empfohlen hat. Die gehen intensiver mit Faszien, Atlas, usw. um.

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...ich sag ja. die Psyche wäre in Erwägung zu ziehen. Man muss in allen Richtungen recherchieren. Es ist nicht einfach, vor allem wenn man das schon so lange hat. Und ich denke in die Psycho-Richtung ist noch keiner gegangen, oder? Es heißt ja auch Körper und Seele sind eins (Psychosomatik). Suche dir aber zunächst einen guten Osteopathen und schau mal was er dazu sagt. Danach kannst du ja noch die anderen Tipps ab arbeiten.;)

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Hallo,

mein erster Gedanke war auch: medizinisch und neurologisch ist alles OK. Endokriniologe fehlt - wird aber wahrscheinlich auch normal sein. HWS wird schon physiotherapeutisch behandelt. Untersuchung von vestibularem Apparat fehlt (nehme an, der HNO hat nur fuer BPPV getestet - was nicht dem Krankheitsverlauf entspricht = negativ).

10 Jahre chronischer Schwindel mit langsam eintretender Verschlechterung. Stimme Gianni zu. Hoert sich fuer mich 99%ig nach PPPD an (persistent postural perceptual dizziness). Dies kann urspruenglich von physischen (Erkaeltung, vest Neuritis, ...) oder auch von rein psychischen Symptomen (Angststoerungen, Depression, ...) ausgeloest worden sein. Aehnlich wie bei Chronischem Schmerz, wird dies 'hands-off' mit funktionellem und de-sensibilisierendem Training behandelt. 

 

An deiner Stelle, MiniMami, wuerde ich eine Schwindelklinik aufsuchen.

Gruss,

Anna

bearbeitet von annajule

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Nein, ich übersetze dir mal.xD
Sie meinte, dass der HNO bestimmt nur auf den Lagerungsschwindel getestet hat. Darum hat er nichts gefunden.
Und es würde noch eine spezielle Untersuchung des Gleichgewichtsapparates fehlen. Drum empfiehlt sie eine Schwindelklinik aufzusuchen. Außerdem gibt sie mir recht, dass sich der Schwindel aus einer Erkältung oder aus rein psychischen Faktoren entwickeln und auch chronisch werden kann. Wie z.B. bei chronischen Gelenk- oder Kopfschmerzen. Das müsste aber genauer untersucht werden...

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Also der hno Arzt hat so nen schwindel test gemacht indem er warme Luft ins ohr mit nem Gerät pustete. .dabei hatte ich eine schwarze Brille auf. 

Ich kann nicht schon wieder in eine Klinik gehen. Ich muss mal wieder arbeiten. Und ich War erst in zwei verschiedenen Kliniken. Habe auch noch ein Kind Zuhause das miCh braucht 😢

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...wurde dieser Lagerungs-Test bei dir gar nicht gemacht ?
Versuche mal diese Übung zu machen, und gib mal bescheid ob es dir dabei den Schwindel oder Übelkeit auslöst.

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Liebe MiniMami,

tut mir leid. Habe das heute Morgen im Schnelldurchlauf geschrieben und nicht auf die Sprache geachtet.

Gianni hat das ja schon ganz lieb uebersetzt. :) Danke!

Im Innenohr gibt es mehrere Kanaele, die Schwindel hervorrufen koennen, wenn das System nicht funktioniert. Der Test deines HNO Arztes ueberpruefte einen dieser Kanaele (pro Seite, wenn er es auf beiden Seiten gemacht hat). Wenn er die Brille hat und du an den Computer angeschlossen warst, dann ist das schon recht spezialisiert. Also ist anzunehmen, dass mit deinem vestibulaeren System (von dem ich oben sprach) auch alles in Ordnung ist.

Noch ein Grund mehr, anzunehmen, dass dein Schwindel auf psychologischen Ursachen beruht. Das kommt vor, wenn die eigentliche Ursache verheilt ist, aber die chemischen Teilchen im Gehirn sich nicht zurueck 'auf normal' gestellt haben. Das Gehirn weiss, dass da etwas nicht stimmt und wenn das Gehrin verwirrt ist, greift es gern zum Schwindel-Symptom (ist z.B. auch so nach einer Gehrinerschuetterung).

 

Ich kann verstehen, dass du nicht mehr in Kliniken moechtest. Es waere ganz wunderbar, wenn ich dir einfach sagen koennte "nimm diese Tablette und alles ist gut". Leider ist es nicht so und bevor jemand die Ursache deines Schwindels herausfindet, kann man dir keine Therapie empfehlen. Vielleicht gibt es in deiner Naehe einen Physio, der auf Schwindelbehandlung spezialisiert ist?

Gruss,

Anna

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Komme soeben vom ostheopaten.  Der denkt dass das taubheitsgefühl im gesicht auch von einem herpesvirus kommen kann. Dazu gab er mir Infusionen . Dann sagte er das mein atlaswirbel blockiert ist und ich glaub an der Hüfte noch oder lendenwirbel. Weiß nicht mehr genau. Er hat mich sanft eingerenkt. Ein toller Mann.  Hoffe er kann mir helfen .

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Nein ist leider noch da . Aber das wird nicht von heute auf morgen gehen nach soviel Jahren 

Kommt mir so vor als würde der Schwindel von den Augen  aus gehen . Blöd zu erklären. 

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Da sind jetzt hoffentlich einige hilfreiche Beiträge zusammengekommen😉 Ich  bin der gleichen Meinung wie die Kolleg(in)en geschrieben haben und könnte mir einen psychisch/vegetativen Zusammenhang  auch vorstellen, da eine Behandlung nach 10 Jahren schwindel auf einer rein körperlichen Ebene vielleicht nicht den gewünschten Erfolg bringt. Ich hätte vielleicht noch die Idee sich das veg.Nervensystem anzuschauen und ggf mit in die Behandlungen zu integrieren. Mit dem Osteopathen MiniMami habe Ich eigentlich ein gutes Gefühl und wünsche dir damit Erfolg. Was du brauchst ist aufjedenfall ein ganzheitlicher Ansatz um das Problem in den Griff zu bekommen. l.g

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Dann werde ich das morgen beim ostheopaten Termin ansprechen. 

Hab Grad eben nen Anruf von der neurologischen klinik bekommen dass ich auch keine entzündung des zns habe. Und auch nix akutes des zns . Hm ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich mein ich bin froh aber ich weiß nicht mehr weiter bald. Ich bespreche das ganze mit meinen ostheopat morgen nochmal. Vielen Dank.  Ihr seit echt lieb. 

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Gerne doch, immer zu Diensten;)
Das ist schön zu hören, dass du keine Entzündungen des Nervensystem hast. Aber vegetative Störung heißt nicht, dass du eine Entzündung der Nerven oder Bakterien im Hirnwasser haben musst. Nein - Ich Zitiere mal Wikipedia, schöner kann man es nicht formulieren:

Eine vegetative Dystonie liegt nach heutigem Wissen vor, wenn die Erregungsleitung im vegetativen Nervensystem gestört ist. Bei diesem handelt es sich um das autonome, unwillkürliche Nervensystem, das Körperfunktionen wie Blutdruck, Puls, Atemfrequenz und Verdauung regelt. Unwillkürlich heißt, es kann durch den Willen eigentlich nicht beeinflusst werden (allenfalls mittelbar, beispielsweise durch Meditation oder autogenes Training).

Treten seelische Belastungen, Stress und Hektik auf, greift der gesunde Körper zunächst auf seine Leistungsreserven zurück. Wenn diese verbraucht sind, können leichtere oder schwer fassbare Unregelmäßigkeiten im unwillkürlichen Nervensystem auftreten, die funktionelle Beschwerden der Organe auslösen, aber ohne objektivierbaren organischen Befund.

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Ok Danke für die nette Erklärung.  Werde es Wie gesagt morgen mal bei meinem ostheopaten ansprechen.  Ich hoffe so sehr das er mir helfen kann. Er ist meine einzigste Hoffnung.  

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    • Hallo ihr lieben! hat hier irgendjemand von euch die Fortbildung zum Tcm Therapeuten gemacht? hätte da ein paar fragen, wäre super wenn mir hier jemand weiterhelfen kann. liebe grüße Anna :)  
    • Hallo 😊 ich führe im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit eine Umfrage zur Arbeitszufriedenheit in der Heilmittel-Branche durch.   Sie richtet sich an alle PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, medizinische BademeisterInnen/ MasseurInnen, PodologInnen und DiätassistentInnen/ ErnährungstherapeutInnen.   Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr an dieser Umfrage teilnehmen würdet. Sie dauert circa zehn Minuten.   Es würde mir sehr helfen, wenn ihr den Link weiterleiten würdet.   Danke schon mal für eure Unterstützung!     https://www.soscisurvey.de/arbeitszufriedenheitheilmittel/
    • Entschuldige Biggi,
      ich habe dein Posting total überlesen. Schade, dass sich noch niemand dazu geäußert hat 😢
      Also, mir kommt es etwas seltsam vor, dass die Orthopäden eine Entfernung der Platte nicht befürworten. Es spricht eigentlich nichts dafür sie drin zu lassen, außer deine Knochen sind porös und du bist schon über 80!
      Du hast Recht, es ist ein Fremdkörper der eigentlich raus sollte. Nach meiner Erfahrung ist es so, dass 70% meiner Patienten, nach Jahren Probleme damit bekommen haben. Am schlimmsten sind die Synthesen am Fuß, Schienbein/Wadenbein wo weniger Muskelgewebe darüber liegt. Das Hauptproblem ist, der Knochen gewöhnt sich an die Entlastung und baut ab. Dadurch entsteht mit der Zeit eine Verschmälerung des Knochens und die Schrauben können rausschauen und Nerven und Gewebe reizen. Außerdem birgt das Metall langfristig gesundheitliche Risiken, wie etwa eine erhöhte Neigung zu Knochenbrüchen oder Infektionen. Man sollte allerdings mit der Entfernung nicht zu lange warten, da der Zugang zu Schrauben durch Verwucherungen, Vernarbungen und Überbauung durch Knochenmaterial für den Operateur nicht einfacher wird! Ich hoffe, ich konnte dir als Entscheidungshilfe etwas dienen Viel Glück!!!
    • Hallo in die Runde, Hatte im letzten Jahr erhebliche Beschwerden im ISG die manual therapeutisch behandelt wurde. Der Therapeut hat dann im Laufe der Behandlung meine gesamte WS mitbehandelt und Blockaden gelöst. Nach der dritten Behandlung stellte sich ein leichter Druckkopfschmerz auf der rechten Kopfhälfte ein. Der Physiotherapeuth hat die HWS dann chiropraktisch behandelt und deblockiert wie er sagte. Eine Besserung der Beschwerden trat nicht ein, es hieß ich sollte Geduld haben da sowas Zeit bräuchte.   Nach drei Monaten hatte sich von der rechten HWS Seite eine Verspannung eingestellt die bis in den Kopf zog. Habe nun einen Osteopathen aufgesucht der meine HWS nochmals behandelte.Er sagte mir dass die Nackenmuskulatur stark verspannt ist, mit Hartspann, Mygolosen sowie eine Steilstellung der HWS vorläge. Einen Monat später änderten sich die Beschwerden und zogen von der rechte Seite der HWS in die linke Seite! Gleiche Symptomatik wie vorher nur etwas stärker. Am 1. Dezember bekam ich dann zusätzlich noch einen Hörsturz auf der linken Seite der mit Cortison behandelt wurde. Da ich zu den Feiertagen nicht mehr viel machen konnte habe ich erstmal mit dumpfen Gehör, Verspannungen, Kopfdruck und leichten Tinnitus die Zeit verbracht.   Das neue Jahr hat dann mit einem Termin beim Orthopäden begonnen, eine Röntgenaufnahme zeigte eine altersbedingte HWS und Steilstellung dieser. Er verschrieb mir eine Manualtherapie die ich jetzt in Angriff nehme. Erwähnenswert ist, das die Beschwerden sobald ich mich hinlege verschwinden und der Tinnitus in Bauchlage mit Kopf nach rechts auch nicht mehr vorhanden ist. Da diese Symptome jetzt schon solange bestehen, und der Leidensdruck mich sehr einschränkt bin ich für Ratschläge hier im Forum sehr dankbar. Freundliche Grüße            
    • Servus Rocketroots,
      du hast ja einen richtigen Totalschaden, wenn ich mir deinen Symptome so anschaue .
      Zunächst ist wichtig, gerade in deinem Beruf als Gärtner, dass eine Borreliose oder FSME ausgeschlossen wurde, das löst ähnliche Symptome aus (Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Gelenkschmerzen usw.) Die Borrelien kann man im Blut nachweisen die Viren der FSME über die Rückenmarksflüssigkeit. Man muss aber gezielt danach suchen! Ich glaube nicht, dass man sie im "normalen Blutbild" entdeckt.
      Ansonsten, für deine anderen Leiden (Hodenschmerz, Leiste, Kribbeln in den Beinen, usw.) könnte ich mir schon vorstellen, dass die eine oder andere Nervenwurzel aus dem Lendenwirbel dafür verantwortlich sein könnte. Es muss ja keine Bandscheibe sein, oft genügt ein Wirbel der sich verschiebt. Kann man im MRT nicht sofort erkennen, da manche Fehlstellungen der Wirbelgelenke sich in der Bewegung ergeben (im MRT liegst du ja ruhig)! Warst du schon mal bei einer/m Physiotherapeut/In?