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Weber B Fraktur, Mobilisation?


Reinsteiner37

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Geschrieben

Hallo, 

 

Ich habe eine Patientin, Diagnose und OP im Bild zu sehen. 

Normalerweise bei Syndesmosenaht oder Stellschraube keine DE über 90° bzw. 0-Stellung, Sup und Pro erst nach 6 Wochen.

Bin mir aber unsicher, meine Frage ist eigentlich: Darf ich über 90° mobilisieren im OSG? Und wie sieht es mit Supination und Pronation aus?

Bin im Chirurgie Praktikum in einer Praxis.

Vielen Dank :-)

 

 

Screenshot_20180207-094208.png


Geschrieben

Die OP ist gute 2 einhalb Wochen her, laut Bericht. Der wird noch ziemlich geschwollen sein. Da wird von Haus aus nicht viel DE drin sein.
Ich würde eine Assistive DE mit dem Patienten machen, soweit wie er selber kommt. Ohne großen Druck in die Endstellung auszuüben.
Die Fraktur ist schon ziemlich übel. Da ist so ziemlich alles kaputt, was kaputt gehen kann. Auf jeden Fall keine Sup- und Pronation vor der Freigabe der Vollbelastung durch den Arzt. Alles adere, wie PNF, Lymphe, passive Mobi (soweit wie es geht) und Isometrie wirst du sowieso schon mit ihm machen - Gell? Evtl. Narbenbehandlung. Massage des Gastrocnemius + Achillessehene um Kontrakturen vorzubeugen wären hier auch nicht verkehrt. Das wird sich locker ein Jahr hinziehen bis alles einigermaßen abgeheilt ist. Der Aufbau der Matrix braucht schon seine Zeit...

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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