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Kyphose HWS korrigieren


esoul

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Geschrieben

Hallo

 

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Die einzige Info die ich hier im Forum zu dem Thema "Kyphose HWS" gefunden habe steht hier :) Reicht aber irgendwie nicht. Und im Netz scheinen ausschliesslich nur Chiropraktiker zu sagen, dass die Korrektur einer Kyphose der HWS möglich ist. Aber niemand "seriöses". Deshalb meine Frage.

Wie erhalte ich die Lordose meiner HWS zurück?

Mein Arbeitsplatz ist mittlerweile ergnomisch und meiner Größe angepasst.

 

Besten Dank :)

 

 

Ach so. Ich bin 38 Jahre alt.


Geschrieben

Entschuldige, jetzt verstehe ich deine Frage nicht.
Warum willst du deine Lordose zurück? Hattest du vorher eine? Und hast du Schmerzen? Wenn ja wie äußern sie sich. Du musst etwas mehr über deine Problematik erzählen. Es gibt Menschen, die mit weniger Lordosierungen in der HWS/LWS geboren werden. Deshalb haben sie nicht mehr Schmerzen als andere. Erzähle doch bitte mal mehr. Ich würde gerne wissen:
- Unfall mal gehabt?
- Wann treten die Schmerzen auf (in der Nacht, morgens, in der Arbeit, beim Sport usw...)
- Kopf- oder Schulterschmerzen, Taubheitsgefühle in den Fingern/Hände?
- Wann fing das an? (irgend ein Ereignis oder langsam, nach und nach)
- Warst du schon beim Therapeuten?

Erzähle einfach mal alles was dir darüber einfällt. Es ist nämlich sau schwer, wenn man jemanden nicht sieht und fühlt, von der Ferne einen Tip zu geben. Ich habe zwar einen Verdacht, wenn ich dein MRT sehe, aber ich will erst mal hören was du so für Symptome hast.

Geschrieben

 

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Ok...  ha ha  :) .. ich hab vergessen zu erwähnen, dass mir die Bandscheibe rausgeflogen ist. März 2016. Hier ein anderes Bild aus der selben MRT Untersuchung. Ich habe den ganzen Tag Schmerzen. Bin auch kurz davor mich operieren zu lassen. Bin Programmierer mit 192 Körpergröße.

Ich gehe wegen dem Bandscheibenvorfall davon aus, dass sich eine Kyphose mit der Zeit gebildet hat.

Hmm.... und weniger Lordose kann man ja nicht haben, denn ich habe ja bereits keine Lordose mehr. Richtig ?

Geschrieben (bearbeitet)

- Schmerzen den ganzen Tag, aber erträglich
- Kein Unfall, sondern nach und nach
- Taubheit/SChmerzen bis in den rechten Handrücken, ist aber besser geworden.
- War schon oft bei Therapeuten. Die fragen aber nie nach einem MRT Bild. Ich soll halt warten.

Ich habe für mich entschieden, dass der Bandscheibenvorfall mir der Kyphose zusammen hängt. Und deshalb will ich diese loswerden :) Davon mal abgesehen, ist laut dem Bild auch bald kein Platz mehr im Spinalkanal.

bearbeitet von esoul
Geschrieben

Naja, ich habe mich schon gewundert warum deine HWS so lang ist. Jetzt ist mir das schon klar bei 1,90 xD
Das was du da hast nennt sich in der Fachsprache eine Hypolordose, also abgeflachte Lordose. Das ist meistens auf eine Störung des Muskel-Badapparates zurück zu führen.
Ich würde dir auf jeden Fall von einer OP abraten und so viel wie möglich konservativ arbeiten!!!!
Der Vorfall wird sich zurückbilden. Dazu brauchst du aber eine spezielle Therapie, die sich "Manuelle Therapie" nennt. Die OP ist in deinem Fall eine Art mit "Kanonen auf Spatzen" zu schießen. Solange du keine neurologischen Ausfälle hast oder keinen Sequester, der im Rückenmark liegt/drückt, lasse es lieber. Du wirst auf Dauer keine freude daran haben. Es ist vergleichbar mit einer Arthroskopie am Knie, in dem der Meniskus in den meisten Fällen , überflüssigerweise geglättet wird. Momentan TOP aber in ein paar Jahren FLOP.

Durch die OP wird deine BS schmäler, dadurch wird sich deine Instabilität verstärken. Denn der Abstand der Wirbeln zu einander wird schmäler und deine Längsbänder leiern aus. Ergo, die Wirbeln fangen an zu gleiten.

Also mein Tip wäre, lass dir vom Arzt eine Verordnung mit Manueller Therapie ausstellen und suche dir einen Therapeuten, mit dieser Zusatzausbildung. Es wird einige Zeit dauern bis du Erfolg hast, das geht nicht von heute auf morgen. Und du wirst deine Haltung neu einstellen müssen, und mit speziellen Übungen intensiv an dir Arbeiten, aber glaube es mir, du wirst mir in ein paar Jahren dankbar sein!!!

 

Geschrieben

Ahoi

Also die OP betrifft nur das ausgetretene Matrial. In einer endoskopischen Operation auf einem Leuchttisch. Die Bandscheibe selber wird gar nicht berührt. Aber davon mal abgesehen, bin ich ja auf der Suche nach eine anderen Lösung.

Deshalb muss ich nochmal fragen. Kann die Kyphose(So stehts in der Diagnose) / Hyperlordose korrigiert werden? Und wenn ja wie? Und wie kommst du zu dieser Aussage. Verstehe mich nicht falsch. An Therapievorschlägen mangelt es nicht. Ich suche aber bestätige Informationen. Zum Beispiel Erfahrungen aus Vorher-/Nacheruntersuchungen.

Bis jetzt finde ich nur Informationen zu operativen Korrekturmaßnahmen. Die sind eindeutig belegt. Aber .....   lieber Gott ...   Horror :)

 

Geschrieben

... das ist schon klar,
hat auch keiner behauptet, dass sich die Hypolordose in einer "anatomisch, korrekten Lordose" wieder zurückbilden kann, ohne OP.
Zumindest nicht mehr in deinem Alter. Das geht bei Kindern ganz gut, bis etwa zum 15. Lebensjahr. Da kann man z.B. eine Skoliose ganz gut korrigieren. Aber wie gesagt, du kannst muskulär viel machen, um das ganze zu stabilisieren und einer Verschlechterung entgegen zu wirken. Und denke an den Manualtherapueten um die Gleitfähigkeit der einzelnen Wirbeln zu verbessern. Denn ist ein Wirbel verschoben/blockiert, müssen andere seine Arbeit mit übernehmen und werden überlastet. Hast du ein noch ein Bild wo man die HWS von vorne sieht? Vor allem der Atlas wäre interessant.

Geschrieben

Moment

Dann bedeutet das ja, dass ich die Kyphose erworben habe, als die Wirbelsäule noch im Wachstum war!? Und dann dürfte die Stellung der Wirbelsäule sich in den nächsten Jahren, trotz Fehlhaltung, nicht mehr ändern ... korrekt? Oder vermische ich da was?

 

Geschrieben

Ich dachte mir, wenn ich durch eine ständige nach vorne gebeugte Haltung die Kyphose bekommen habe, dann warum nicht mit der gegeteiligen Haltung diese korrigieren. Also meine Monitore über meinem Kopf positionieren, sodass ich immer nach oben schauen muss. Ich meine der Körper reagiert doch auch im Alter auf Reize oder? Aber vielleicht einfach nur sehr langsam, sodass kleine Veränderungen  mal locker 1 Jahr dauern können.

Geschrieben

Das wäre schön, wenn das so einfach ginge. Ich kann dich wiederholt nur an einen Kollegen werweisen, der eine Fachausbildung hat.
Man muss bei dir erstmal einen anständigen Befund machen und einmal die Ursache deiner Störung finden. Man sollte sich nicht nur auf das versteifen "wo es weh tut". Man muss auch etwas rundrum schauen. Oft ist das auch eine Kompensation von den Nachbar-Systemen wie, Hochzervikal (Atlas und Axis) oder Störung der BWS oder direkt auch eine CMD (Verbindung der Kopf-Halswirbelgelenke über muskuläre Ketten). Es ist auch nicht immer eine Haltungsstörung, die das verursacht hat. Und wie gesagt, man kann es aufhalten, vielleicht sogar leicht korrigieren/rückgängig machen, aber das wird nie so werden wie es war. Man kann eine Veränderung im Skelett nicht mehr rückgängig machen. 
Siehe dir den Hallux Valgus oder eine O- bzw. X-Beinstellung an. Die werden alle Operativ korrigiert. Versteife dich nicht darauf, dass du deine Lordose zurück bekommst.

Geschrieben

Naja.. ich verstiefe mich lieber darauf das Übungen mehr als nur Muskeln stärken, wenn man sie täglich für ein lange Zeit macht. Einen Versuch ist es wert. Aber vielleicht kannst du mir ja noch einen Tip geben, denn mir der Therapeut nicht geben wird. .... wäre ich dankbar :) Hab meine MRT CD an diesen Post mit angehängt. Kannst ja mal raufschauen :) Wäre ich dankbar :)

Die anonymisierte CD kannst du einsehen, wenn du mind. Windows 8 hast. Siehe Video :) 
https://streamable.com/bneeb

2017.08-MRT.zip

Geschrieben

Hallo zusammen!

Also Ich würde mich auch gern mal hier mit einbringen. Gianni hat ja schon vieles zu dem Thema gesagt.

Ich finde auch esoul daß du zu fokussiert auf deine HWS-kyphose bist. Du hast es dir so sehr in den Kopf gesetzt diese durch Übungen wieder wegzubekommen daß du eigentlich das Grundlegende Problem nicht siehst.  Diese kann man einfach nicht mehr gerade trainieren,. Bei  einem Hohlkreuz oder eine Kyphose der BWS  mag das noch funktionieren,  indem man verkürzte Muskulatur dehnt, den Gegenspieler kräftigt und mit einer Haltungsschulung. Aber in der HWS kann Ich mir das nicht vorstellen. Hast du denn schon vor paar Jahren ein MRT bild machen gelasst? Vielleicht hattest du ja damals schon eine Steilstellung und kyphose der HWS, und zudem Zeitpunkt hattest du ja auch keine Beschwerden. Das Problem ist nicht die Stellung deiner HWS sondern dein BSV, der nun auf den Nerv drückt. Das der Körper auf Reize reagiert ist korrekt. Aber der Körper braucht v.a. Bewegungsreize und keine dauerhafte monotone Stellung. Damit sich eine Bandscheibe ernähren kann benötigt sie Druckreize und gleichermaßen Entlastung, also Ruhephasen.  Vorstellen kann man sich diese mit einem Schwamm der in einem Wasserteller liegt. Drücke ich diesen, quetsche Ich das in ihm enthaltene Wasser aus. Lass  Ich los saugt sich dieser wieder voll Wasser. Bei der BS gilt das selbe Prinzip. Habe Ich also eine einseitige Position vor dem Computer mit Buckliger Haltung noch dann wird die BS nicht mehr ernährt, sie wird irgendwann brüchig, der äußere Kern platzt auf und BS-material ergisst sich in den Nervenkanal und es kommt zur Nervenkompression. Durch die oft Bucklige Haltung bei der Computerarbeit kommt zudem noch ein ungünstiger Druck auf die BS was den Vorfall noch mehr provoziert. Das hat aber alles nichts mit deiner kyphosierten HWS zu tun. So kann der BSV einfach durch zu lange Computerarbeit kommen wo einfach die Ernährungssituation der HWS einfach nicht mehr gepasst hat. Daß deine Physiotherapeuten eine MRT aufnahme nicht sehen wollten könnte damit zusammenhänge daß sie es nicht für nötig hielten. Mittlerweile gibt es in der Manuellen Therapie (zusatzausbildung für Physios) sehr effektive und Aussagekräftige Tests, sog. Provokationsstests, wo man genau herausfinden kann ob die Symptome tatsächlich von einem BSV der HWS kommen. Es ist natürlich immer besser ein MRT bild noch dazuziehen um zu schauen ob dieses mit dem Anfangsbefund übereinstimmt. Ich habe es leider schon oft erlebt, daß trotz festgestelltem BSV die Nervenprobleme eine andere Ursache hatten und andersherum. Ein guter Physio wird in der Manuellen Therapie aber auch ohne MRT-aufnahmen die Problem herausfinden, da diese Tests oft aussagekräftiger sind wie eine Röntgenaufnahme. Hier sehe Ich halt nur ein Bild, und kann z.b. die Bewegichkeit der HWS gar nicht beurteilen. Ich würde mich nicht operieren lassen, die Gründe hat ja Gianni bereits schon erwähnt. Bei HWS-op´s werden die Pat. oft sehr Instabil was weitere Beschwerden mit sich ziehen kann. Man bekommt aber einen BSV der HWS gut in den Griff. Es gibt Übungen und Maßnahmen in der MT um die BS wieder zurückzubringen und die Nerven zu behandeln und zu entlasten,  so daß auch die Symptome nachlassen. Es gibt viel mehr zu beachten als daß deine zu steile oder kyphosierte HWS als Hauptübeltäter in frage kommt. Du solltest für einen guten Ausgleich sorgen um die BS zu ernähren. Vielleicht an der Stabiliät der HWS arbeiten. Diese Parameter und womöglich andere sind viel wichtiger. Und am besten wäre es wenn du dir ein MT rezept holst und das ganze von einem Physiotherapeuten behandeln lässt. l.g

 

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.....Das ist Super esoul daß du Übungen machst. Hier ist vorallem wichtig auch Übungen zu machen wo dein HWS-stabilisieren. Egal welche Übungen sie sollte immer auch den Aspekt haben daß deine BS wieder ernährt wird. Hier muss man sich nicht unbedingt auf Übungen für den Schulter und Nackenbereich beschränken. Selbst  beim Joggen, oder andere Sportarten erreichst du eine Ernäherungssituation für die BS. Es geht auch gar nicht um Muskelaufbau. Wie schon gesagt die BS braucht Bewegung in welcher Form ist egal. Wichtig wäre auch während der Arbeitszeit für einen guten Ausgleich zu sorgen, und nicht erst wenn man Feierabend hat. Einfache Bewegungsübungen sind ausreichende. Zwischendrin mal aufstehen, rumlaufen, Schulterkreisen, Bewegungen der HWS, mal Aufrichten und wieder einen Buckel machen, also Beweglichkeit der BWS.  Lieber öfter am Tag und 2 Minuten statt den ganzen vor dem Computer sitzen und erst am Abend seine Übungen machen. Jetzt muss aber trotzdem erstmal deine BS dahin wo sie hingehört, dafür kann dir die Physiotherapie helfen.

Wo du dir keine Illusion machen solltest weil es meiner Meinung nach unmöglich ist, ist daß du durch Kräftigungsübungen deine Kyphose wegtrainieren kannst, das geht nunmal nicht, ist aber auch nicht nötig um dein Problem in den Griff zu bekommen

 

 

 

 

 

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    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
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      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 

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