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Geschrieben

Hallo Leute,

befinde mich derzeit in der Ausbildung und brauch zu folgenden Fragen mehr Verständnis.

Pat. hat Schmerzen beim Ein- und Aussteigen ins Auto an der Leiste.Hypothesen?,

Warum sind bei Hüftarhtose-Pat. die Adduktoren oft zu kurz?

 

und dann eine Frage zu den Schmerzqualitäten....wann ist der Schmerz dumpf, pochend, stechend etc? also bei welchen Schmerz ist es muskulär, knöchern, neutral usw?

 

Auf Antworten freue ich mich schon.

 

LG

Geschrieben

Hallo Lissy,
bei einer Arthrose entsteht bei den meisten Patienten ein so gennantes Kapselmuster, dass den Pat. in seinen "normalen" Bewegungen stark einschränkt. Ausgelöst wird diese Kapselschrumpfung durch entzündliche Prozesse im Gelenk. Hat der betroffene  starke Schmerzen, versucht er bestimmte Bewegungen zu vermeiden. Wenn das über Jahre so geht, verkürzen sich folglich bestimmte Musekln oder Muskelgruppen. Meistens können dann die Patienten schlecht beugen, das Bein spreizen oder das Bein nach innen drehen.

Du kannst dir merken:
Hat der Pat. bei einer passiven Bewegung schmerzen -> handelt es sich um eine Arthritis
Hat der Pat. bei einer passiven Bewegung keine Schmerzen ist aber in der Bewegung eingeschränkt =  Kapselmuster!
 

Zu deiner anderen Frage, die sehr Komplex und nicht einfach so zu beantworten ist empfehle ich dir diesen Link. Ich hab es mal überflogen, ich denke da wird es eigentlich ganz gut erklärt.
 

Wenn du noch Fragen hast oder dir etwas nicht klar ist, dann frag ruhig...

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    • Hallo zusammen, erstmal Danke für den Tipp mit Staffelstein und die Recherche über die Powerinsole. Ich habe letzten Freitag am 09.01. die Schmerztherapie im Klinikum Bamberg begonnen und um dort meine Schmerzen wirklich detailliert beschreiben zu können, bin ich extra Ende Dezember (2 Tage) und Anfang Januar (4 Tage) ohne Rücksicht auf Verluste wandern gegangen. Sprich wirklich stundenlang, weite Strecken, steile Berge hinauf, durch Schnee, über Fels usw. Verlieren konnte ich ja nichts dadurch. Schuhwerk waren immer dieselben Adidas Terrex. Und bin zu einer (neuen) Erkenntnis gekommen. Ich hatte grundlegend kaum bis gar keine Schmerzen dabei, was vor exakt 1 Jahr noch katastrophal dabei war. ABER: nur solange ich in steilem oder holprigem Gelände gelaufen bin. Sobald ich vor oder nach einer Wanderung zb in einem Supermarkt auf ebenem Boden stand, fingen die Schmerzen nach wenigen Minuten stehen an. Also im absoluten Ruhezustand wenn ich einfach nur da steh, auch zuhause, hab ich die meisten Schmerzen. Da zusätzlich die Übungen Wadenheben auf der Treppe, Wadendehnen an der Wand, Rollen über eine Eisenstange und 3 min auf den Füßen knien, die Schmerzen akut kurzfristig deutlich lindern, hab ich langsam das Gefühl dass das alles was mit einem Mix aus Durchblutung und der Bodenbeschaffenheit zu tun hat. Oder die Powerinsole hat vill wirklich irgendeinen Effekt, auch wenns nur Placebo ist. Bin gespannt auf eure Meinung als Profis dazu!  Zur Therapie: Ich muss ehrlich sagen dass schon stark auf Leute mit großen psych. Problemen und körperlichen Problemen zugeschnitten, die sich mit ihren Schmerzen längst abgefunden haben und dort nur noch lernen damit umzugehen. Eine Musiktherapie (liegen in einem Raum während ein Buch vorgelesen wird+Musik läuft), Psychotherapie, Gruppentherapie bringt mich mit meinen Füßen denke ich kaum weiter. Physiotherapie ist dort wenn überhaupt nur 1x täglich als Einzelbehandlung, aber mit Abstand das sinnvollste im Programm.  VG Freddy
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