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Thoracic Outlet Syndrom


Neboo

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Geschrieben

Hallo,

seit ca. 2 Jahren habe ich die Diagnose Thoracic Outlet Syndrom. Habe beidseits eine voll ausgeprägte Halsrippe glaube am Segmenr C7 entspringend. Bei Abduktion und Hyperabduktion wird die Subsclavia abgedrückt. Ansonsten wird wohl der Ulnar am Plexus Brachialis gereizt. Wenn ich viel körperlich arbeite bildet sich eine schöne fette Verspannung in der rechten Schulter. Hier und da Nerven und Muskelschmerzen im Arm plus Finger wenn ich zuviel trage.

Die Symptome haben etwas zugenommen. Eine Operation steht im Raum. Das bedeutet Achsel öffnen und Halsrippe sowie erste Rippe raus. Das ist schon der Hammer für mich. Ich habe angst. Angst ein Nerv wird verletzt. Die Operation wird ein erfahrenes Team machen in Kassel. Viele gibt es ja nicht und dieses Beschwerdebild ist selten. Nun würde ich gerne nochmals alles konservative Probieren. Gibt es ein paar Ratschläge worauf zu achten ist. Was helfen könnte ?

Wärme wirkt ganz gut. Schonung soviel es geht. Muskelaufbau hab ich gelassen aus Angst das ganze zu verschlimmern.


Geschrieben

Guten Morgen Neboo!! sorry für die verspätete Antwort.

Ein TOS bezieht sich nicht nur auf eine zusätzliche halsrippe die Gefäße und nerven einengt. Es gibt viele anatomische Engstellen zwischen Schulter und Nacken,  die mitverantwortlich  sein können. Diese können von einem  Therapeuten mit einer Zusatzausbildung zur Manuellen Therapie gezielt geöffnet werden um Nerven und Gefäße weiter zu entlasten. DiesOption  würde Ich erstmal vor einer Op vorziehen, bevor operiert wird. Bringt diese Therapiemethode keine weitere Symptomlinderung, dann muss man nochmal mit dem Facharzt rücksprache halten. Eine zusätzliche Halsrippe ist zwar sehr selten aber die kann man nunmal nicht wegtherapieren. Sollte diese die Beschwerden verursachen kommt man leider durch eine Op dann nicht mehr drum rum. Versuche erstmal mit einer Portion Optimismus zu deiner nächsten Therapie gehen.;) Durch diverse Tests kann der Therapeut durchaus herausfinden welchen anatomischen Strukturen ebenfalls an einem TOS beteiligt sind, und wenn dann nur noch 1/3 restbeschwerden bleiben wäre es ja auch ein Erfolg.

Viel Glück

Thomas

  • 8 months later...
Gast Ich bleib beim Gast
Geschrieben

Oh das ist ja toll das man hier als Gast mit schreiben darf ? ich vermute vei mir auch ein TOS/TIS ich denke das ich auch sämtliche symptome mitbringe nachdem was ich nun schon alles finden und lesen konnte.

Das Problem bei mir ist wohl entweder kennen die Ärzte das nicht oder sie halten mich mittlerweile für einen Hypochonder ( und ja sowas soll es auch geben) aber wenn man feststellt das Untersuchungen nur halbherzig gemacht werden und man schon versucht darauf hinzuweisen fühlen sich Ärzte auf den Schlips getreten.

Mein Problem ist das ich meine Einklemmungsstelle medizinisch bisher nocht abklären konnte. Es wurde ein MRT für Arterien gemacht welches aber Optisch in ordnung aussah. Allerdings (soweit man diese Bilder überhaupt als Referenz nutzen kann) ist mir eine Verengungsstelle an der v. Subclavia aufgefallen wenn der Arm oben war. In Höhe die mit meiner position der Halsrippe passen könnte(die bisher auch keiner sehen will, ich aber auf einem Röntgenbild durch HWS sehen kann). Auf der Phlebografie war dann leider nur die v.Cefalica abgebildet die in die v. Axillaris mündet genau da hat wohl eine Thrombose stattgefunden. Ab dort lies das Kontrastmittel keine weitere Dokumentation zu da man zumindest nach abklärung mit meinem Gefäßarzt lediglich von einem alten Postthrombotischen verschluß ausgeht. Obwohl auch bei der Phlebo die Halsrippe mit leicht dunklem Fleck (vom Kontrastmittel?) (seltsammer Zufall) zu sehen ist aber wieder keiner für wichtig erachtet.

Ich bin seit 1jahr und fast 5 Monaten Krank geschrieben... längere Geschichte... Von Anfang an (nach einem Ereignis eines Vortages) morgens mit extrem geschwollener Hand / Unterarm aufgewacht. Diffuse schmerzen... ziehend an der Elle entlang. 2-3 wochen später kam Kribbeln in dem Berreich dazu was immer stärker wurde, dann ziehende difuse schmerzen auch im ellenbogen, dann fielen mir die immer wieder blau anlaufenden Hände auf.... als erstes fand ich eine Tfcc Pin Hole Läsion (knorpel im Handgelenk) dann hab ich immer wieder über die genannten symptome geklagt aber es hies ich soll erstmal Hand Op warten. Es gab immer erklärungen aber ich wurde nie angeguckt und richtig untersucht bzgl dieser Symptome. Es kamen dann 2 wochen nach der Hand OP auch fast schon unfreundliche sätze wie "ja ich hatte doch gerade ein OP eingriff und müsse jetzt mal geduld haben" alles normal eben ? bis dann eingesehen wurde das es doch nicht so ist. Dann ging es wieder zu neurologischen untersuchungen die generell unauffällig waren. HWS Neurochirurg der mich bei mässig und leichtem Bandscheibenprolaps und Spinalkanalstenose mit Wörtern wie vielleicht und eventuell und er hat sich Gedacht etc. Von einer Bandscheiben OP überzeugen wollte. Eine 2.Meinung ergab aber das ich eine unklare Schwellung im Schulter und arm habe und meine Symptome nicht durch die HWS kommen. Achja und er empfiehlt alternative Therapie

Mein Arzt hat wohl nicht alles gelesen und verschrieb mir Physio auf die HWS und leider kein MRT für die Schulter. Schulter habe ich mir dann 3 Monate Operieren lassen nachdem meine Handergo mich auf die geschwollene Schulter aufmerksam machte und ich mir einen Schulterspezialist gesucht hatte. Direkt nach der OP als ich wach wurde Feuer in meiner Hand und Achselbrennen. Es stellte sich ein Labrumabriss und impingementsyndrom raus, bekannt war Sehnenanriss und Entzündung. 6 Wochen Abduktionsschiene getragen der ganze Arm wurde Blau und Dick. Schulterspezialist meinte ich soll das Gelenk in der Pfanne auf keinen Fall bewegen (nicht einen mm) aber ich soll alles tun damit der Arm nicht Blau wird. ? hab ich getan... aber würde ich nie wieder machen bin mir sicher das ich mit Thrombose die ganze zeit gekämpft habe. 

So jetzt habe ich mein MRT und meine Phlebo habe auch nach der Schulter OP drüber geklagt das hier was nicht stimmt Problem was ich jetzt habe ist : bei den Untersuchungen will 1. Keiner was gesehen haben (ich sag nur die Einengungsstelle im MRT der v. subclavia) 2. Die Phlebo ist bzgl. bzpw. Eines Hyperabduktionssyndrom mit Verdacht beim Pectoralis Minor ebenfalls nicht aussagekräftig weil die v.Brachialis v.Axillaris in der Linie gar nicht auf dem Phlebogramm auftaucht.

Ich habe aber weiterhin die genannten Symptome und weitere die nach der Schulter OP und nachlassenden Schulterschmerzen quasi "sichtbar" wurden...

Kribbeln, pieksen, manchmal brennen am 4.+5. Finger dumpfes anderes Gefühl der Partie seitlich der Hand(innenfläche), schmerzen am ellenbogen mal mehr die Ulnaris mal eher die andere Knochenseite (auffällig meist recht schnell nach bereits leichter belastung wie Physio Geräte Übung). Anschwellen in Finger/Hand "Thenarberreich" (alles scheint auch getrennt von einander passieren zu können) Manchmal stichts und zwiebelts in der Achsel bei bewegung, es ist unangenehm dem Arm am Körper zu halten, seitenlage beim Schlafen mit arm auf Körper ablegen geht gar nicht!  Manchmal denke ich der BH sitzt und drück in der Achsel wenn ich abfühle.... kann nicht sein. Aber irgendwas drückt da manchmal. Auch im Ruhezustand. Strahlt dann in den Arm innen aus. Manchmal auch eine Linie mehr hinten beim Arm runter zum Ellenbogen. In der Reha öfter beim Schlüßelbein und vorderen Brustberreich Kratzen müssen (irgendwas fühlt sich komisch an) Rippenschmerzen seit knapp 3 Monaten im Brustberreich zur passenden Seite fast Identisch mit Höhe BügelBH (falls man das überhaupt noch alles in einen Topf schmeissen kann) Allgemein auch gerne Diffuse ziehende schmerzen im Arm und immer Ulnare tendenz. Alles aber nie gleichbleibend. Eher mal mehr und mal weniger. Mein Arzt sagt das könnte nicht sein ? 

Reicht erstmal ? Jeder Arzt fühlt sich damit überfordert ? ich komm mir vor wie ein Alien. Habe leider noch keinen getroffen der wirklich was mit den Symptomen Anfangen könnte oder mir endlich mal meine Vermutung eines TOS/TIS und das bitte mal ordentlich abklären würde. Interessant fand ich auch den Ansatz der Manuellen Therapie da ich in der Reha raus gefunden habe wenn ich meine Halsmuskeln dehne und die Stellung wie mir beigebracht wurde mit Armdehnung einnehme ? holla die Waldfee, mit einmal dauerts nicht lang und ich kann ein heftiges Kribbeln was sich dann ganz schnell in ein einschlafen des gesammten Arms ändert,  auslösen. Meiner Meinung nach ist es so das, sobald ich Bewegung mit sanften Muskelaufbau oder auch Arm nach oben ausdehne, ausübe verstärken sich besonders das Kribbeln, brennen und anschwellen. Das ist besonders toll wenn man dann Abends mal einen film gucken möchte ?

Was ich schlimm finde ist das Gefühl das man sich so alleine vor kommt. Hier in meiner Umgebung hab ich bisher keinen gefunden der sich mit dieser Thematik auskennt. Weder betroffene noch Mediziner. Ich vermute mal das Muskeln dehnen eher Gut als schlecht ist aber manchmal ist man schon verunsichert weil auch jeder was anderes sagt. Mal von seinem eigenen Körpergefühl noch abgesehen.

Jetzt soll halt bei mir alles mit der nicht erkannten Thrombose erklärt sein eine art PTS Post thrombotisches syndrom. Ich weiß mein Beitrag ist viel zu lang geworden... habs echt schon mit der Kurzfassung probiert. Aber nach 1 jahr 5mon und mindestens 15 Ärzten Später .... ist es schwierig Fakten kurz und nachvollziehbar rüber zu bringen. Ich bin aber verunsichert ob die genannten Symptome tatsächlich alle mit der thrombose erklärt werden können (Meiner bescheidenen Meinung nach nicht) ich habe allerdings zur zeit auch keinen Elan mehr ? irgendwann macht es einen nämlich Mürbe wenn man immer an Ärzte gerät die einen wie ein Allien angucken. Wenn man sieht wie fehlerhaft Berichte und Untersuchungen sind oder auch nicht richtig gelesen werden und man dann auch schon wieder dadurch nicht richtig behandelt wird. Tja da steckt man dann auch schonmal schnell in einer Depression. Denn Ärzte nehmen sich auch nicht gern die Zeit Dinge zu erklären und noch weniger Zeit nehmen sie sich zum erklären lassen der Ängste und Sorgen des Patienten. Wie es sein kann das man zu einem MRT für Frage TIS geschickt wird und einem der Arzt dann sagt also Ihre Arterien sind alle in Ordnung. Und man als Patient bereits darauf hinweisst das ein TIS aber die Frage der Vene ist ? Wie kann es sein das in einem Bericht steht das die v.Cefalica ab Ellenbeuge bis zur v.Axillaris abgebildet und Untersucht wurde und die v.Basilica einen leichten Rückfluß hat (jetzt müsste man das Bild kennen) mir ist allerdings nicht bekannt das die v. Basilica nach oben in die v. Cefalica mündet. Und ich schrieb ja die linie von oben Subclavia (liess sich nicht abbilden) dann abzweigung Cefalica, die Axillaris grad noch angedeutet und dann nicht weiter abgebildet. Hier hätte jetzt die Brachialis und weitere abzweigungen kommen müssen die dann zur Basilica geführt hätten. Ich würd mich ja wirklich sehr sehr gerne mal mit jemandem über solche Dinge Austauschen. Aber leider habe ich keinen Arzt gefunden der das möchte bzw sich eher auf den Schlips getreten fühlt. Wirklich schade !

Geht man als dummer Patient hin (so fühle ich mich dann zumindest) wird man quasi an der Nase rumgeführt. Versucht man es auf einer ebene mit Ihnen, weil man Anatomisch mittlerweile ein gutes Wissen hat, scheint das auch nicht zu funktionieren. Irgendwie echt traurig. Es tut mir und für jeden anderen ja leid aber sobald  man in keine Schublade mehr passt fühlt es sich an wie man hat total verloren, man ist nur noch lästig. Vielleicht sehe ich gerade auch alles nur so weil ich mich so fühle ? aber ja keine Fakten... keine Krankheit.... der Weg dahin ob fehlerhaft oder nicht interessiert keinen. Die ganze Maschinerie läuft einfach nebenbei weiter. Wenn da ein paar aus dem System Fallen.... nicht schlimm gibt ja noch andere die man in Schubladen rein sortieren kann und hoffentlich dann auch in der richtigen stecken ?

? es Tut mir leid das ich gerade so abgedriftet bin... ich komm aus dem Raum Rhein Main falls irgendwer mal doch noch einen guten Tipp hat. Ich bin ehrlich gesagt für alles Dankbar was mich auch nur irgendwie vorwärts bringen könnte.

Eines muss ich aber noch los werden ? Man sagt ja pfuschen ist das halbe Handwerk.... also ehrlich der Satz bekommt eine vollkommen neue bedeutung für mich ? obwohl ich gestehen muss das es ein klein wenig gemein ist ? denn immerhin ist mein Handgelenk und meine Schulter den umständen entsprechend .... also ich bin ja in kleinen Schritten vorwärts gekommen. Ich hätte vermutlich wirklich weniger lesen sollen dann hätte ich solche blöden Fehler gar nicht bemerken können. Ehrlich ich geh bald freiwillig "in die Klappse" das ist gerade sinnbildlich gemeint. Falls mir hier einer einen strick draus drehen möchte ?

Geschrieben

- Inhalt gelöscht -

(Bitte bringe nur sachliche und respektvolle Kritik an. Wenn du anderer Meinung als wie die anderen Benutzer hier bist, behalte sie doch bitte für dich oder verpacke sie so, dass sie nicht beleidigend wirkt. Jeder hat eine andere Art und auch das recht sich zu einem Thema zu äußern. Vielen Dank.) -

LG vom Mod-Team.

  • 1 month later...
Geschrieben

Leider ist das Thoracic Outlet Syndrom ein nicht nur komplexes, sondern auch sehr seltenes Krankheitsbild ( zumindest im Vollbild).

Das hat tatsächlich zur Folge, dass sehr viele Ärzte zwar TOS kennen, aber oft nur vom Namen her, das Krankheitsbild selbst haben sie nie gesehen. Zusätzlich erschwerend ist , dass TOS  Fachübergreifend ist, also Gefäßchirurgie und Neurologie.

Ich selbst habe ein Thoracic Outlet Syndrom und wurde zunächst vor Ort bezüglich eines Bandscheibenvorfalls in der HWS behandelt, inkl. OP-Empfehlung. Ich bin selbst Physiotherapeutin, und einige Symptome passten einfach nicht zum Bandscheibenvorfall.

Nach einem Termin beim niedergelassenen Gefäßchirurgen, stand der Verdacht TOS. Dieser schrieb mir eine Einweisung für die AGAPLESION Klinik KASSEL, zur TOS Diagnostik. Dort handelt es sich um Spezialisten!  Zwei Tage war ich dort, und diese stellten eindeutig die Diagnose neurologisches und vasculäres Thoracic Outlet Syndrom, nach umfangreichen klinischen und Apparaturen Untersuchungen.

 Ich würde dir wirklich raten , Dich an die Ärzte in Kassel zu wenden. Schau doch mal auf der Seite der Klinik , Fachbereich Gefäßchirurgie.Dort ist auch vieles zum Thema beschrieben, auch zur TOS Diagnostik vor Ort. 

Erst wenn eine eindeutige Diagnose steht, kann man endlich die richtige Therapie einleiten.

Geschrieben

Hallo Gast als Gast! Ich denke du wirst bestimmt Selbst die Erfahrung gemacht haben dass sich hinter einer peripheren Nervenläsion oder distalen Beschwerdebildern sich doch viel häufiger ein TOS oder TIS verbirgt. Ich kann jedenfalls nicht sagen dass es sich um ein seltenes KHB handelt. Das Problem ist dass die meisten Ärzte zu fokussiert sind auf die Wirbelsäule. Bei Taubheitsgefühlen in den Fingern wird primär die HWS geröntgt und oft lässt sich da auch eine kleine Protrusion erkennen. Aber es muss nicht die Ursache sein. Ich denke auch dass manchen Ärzten das TOS nicht so geläufig ist. Dann wird zb. Mld verschrieben obwohl diese nix nützt, sondern der Pat.eigentlich MT für Schulter/Nacken bräuchte. Wir Physios haben mit einem TOS doch guteErfahrung. Die zusätzliche Halsrippe als Ursache für ein TOS ist sehr selten. Den Pat.zu befunden ob zb.der plexus dadurch irritiert ist können wir. Das MRT zeigt keinen verkürzten Muskel. Oder hypomobile 1.Rippe, BWS ect. Die dafür verantwortlich sind.  Letztendlich braucht ein Pat. Nach festgestellter Diagnose trotzdem ein MT Rezept da nur wir physios, Auch osteopathen ein TOS behandeln und die Strukturen effektiv entlasten können. 

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Gast
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    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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